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musikalische Früherziehung


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1-11 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.12.2008 10:00:36 GMT+01:00
Hallo an alle,

ich habe einen vierjährigen Sohn und eine dreijährige Tochter sowie eine elektronische Orgel im Haus stehen, die ich selbst als Jugendliche passioniert gespielt habe. Nun würde ich meinen Kleinen gern erste Grundbegriffe nahebringen. Ich weiß, dass in meiner damaligen Musikschule kleine Kinder an Musik herangeführt wurden, indem z. B. Lieder gesungen wurden, um die Tonleiter zu erlernen oder es Merkhilfen gab, wie sich z. B. eine Terz (Kuckuck) oder eine Quart (Tüta) anhört. Leider erinnere ich mich nicht mehr an alles. Gibt es ein gutes Buch, das einem da weiterhilft?

Ganz lieben Dank im voraus für jeden Tipp!

Bianka

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.12.2008 17:15:24 GMT+01:00
Kathrin Popp meint:
Hallo Bianka,
ich bin Musiklehrerin und arbeite seit fast 10 Jahren mit
Kindern aller Altersstufen.
In meinen Augen hat sich der Einstieg mit einem Kurs in
Musikalischer Früherziehung bewährt. Dort wird in guten
Musikschulen ganzheitlich gearbeitet und die Kinder bekommen
eine gute, solide Basis für einen späteren Instrumentalunterricht.
Zum Thema Buch: Ich weiß jetzt nicht genau, was dir da
vorschwebt - es gibt Unmengen von Büchern in den Bereichen
Rhythmik, Stimm- und Gehörbildung, Singspiele usw.
Hier bei Amazon wirst du da bestimmt fündig.
Viel Erfolg,
Kathrin

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.01.2009 09:33:45 GMT+01:00
Thomas Rolke meint:
Hallo Bianka,
wir betreiben an unserer Musikschule in Mannheim eine sehr gemischte Förderung für Kleinkinder und Babys ab 10 Monaten. Ich würde auf jeden Fall den Gang zu erfahrenen Musikpädagogen im Bereich der musikalischen Früherziehung empfehlen, da es dort eine gute Führung durch die verschiedenen Konzepte gibt. Als Konzeptgrundlage könnte man sich z.B. den Musikgarten oder auch Tam Tam Kids anschauen. Diese Werke sind sehr gelungen und kinderfreundlich mit schöner, beiliegender Musik-CD!
Viele Grüße
Thomas

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.01.2009 14:53:37 GMT+01:00
Julia meint:
Hallo Bianca,

schau dir doch mal die Seite musikgarten.info und den dortigen Shop an; da findest du viele schöne musikpädagogische Bücher und Material für musikalische Früherziehung.
Ich würde euch auch den Besuch einer musikalischen Früherziehung o.ä. empfehlen, es macht einerseits viel mehr Spaß in einer Gruppe zu singen und zu tanzen und andererseits haben Musiklehrer viele gute kindgerechte Ideen erste ans Alter angepasste Musik zu erlernen. In einem Musikgartenkurs beispielsweise kannst du mit deinen beiden Kindern in einer Gruppe teilnehmen, musst dich nicht auf zwei Termine aufteilen und bist als Mutter mit dabei, so dass du die Anregungen zu Hause weitermachen kannst.

Viel Spaß, Julia

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.01.2009 15:24:48 GMT+01:00
Hallo an alle,
ganz lieben Dank für die Tipps, ich werde einiges davon ausprobieren, vielleicht passt ja etwas davon für uns.

Viele Grüße
Bianka

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.05.2009 11:07:20 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.05.2009 11:10:55 GMT+02:00
Tante Li meint:
Ein ganz besonderes Bilderbuch habe ich meiner kleinen Nichte von meinem Wien-Besuch mitgebracht:
W: A: Mozart - Ein musikalisches Bilderbuch von Ernst A. Ekker und Doris Eisenburger
Link: Wolfgang Amadeus Mozart: Ein musikalisches Bilderbuch
Es enthält zu der Geschichte über das Leben des Komponisten eine CD mit den eingängisten Melodien für Kinder.
Wunderbar!

Im selben Stil gibt es von diesen Autoren auch noch Bücher über Franz Schubert, Johann Sebastian Bach und Johann Strauß ...
Ich finde, sie eignen sich für Kinder jeden Alters.

Warum sollte man Kinder nicht schon früh an klassische Musik heranführen?

Veröffentlicht am 24.06.2009 20:19:12 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.06.2009 20:24:54 GMT+02:00
Cineast meint:
Viel wichtiger als technische Grundbegriffe wie "Terz" oder "Quart" ist die frühzeitige Gehörbildung. Lass die Kinder soviel gute Musik wie möglich hören, im Konzert, zu Hause, wo auch immer. Meine Kinder sind von Anfang an damit aufgewachsen, dass im Auto (wir leben in den USA) Opern und Kammermusik gehört wird. Vorschul-Musikunterricht ist auf jeden Fall empfehlenswert; entscheidend für die musikalische Entwicklung der Kinder ist letztlich jedoch, wieviel musikalische Förderung, Anregung und Begeisterung die Eltern bieten können. Ich kenne leider die Situation in Deutschland nicht, in den USA würdest du deine Kinder mit vier oder besser fünf Jahren zum Suzuki-Violin- oder -Klavierunterricht anmelden. Bei diesem Unterrichtskonzept werden die Eltern ganz eng in das Lernen des Kindes einbezogen.

Veröffentlicht am 25.06.2009 13:55:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.06.2009 13:58:35 GMT+02:00
Jana meint:
Ich teile auch die Meinung von Cineast. Gute Musik möglichst oft zu hören ist das Wichtigste für die musikalische Entwicklung der Babys und Kleinkinder. Die musikalische Früherziehung an den Musikschulen ist zwar auch gut, aber wenn man vierjährige Kinder bei einem bestimmten Instrument fördern möchte, ist die Suzukimethode (Muttersprachen-Methode) sehr zu empfehlen. Leider gibt es nicht an jeder Musikschule ein Unterrichtsangebot in der Suzukimethode. Es gibt aber für Klavier eine sehr gute Klavierschule: Hören und Spielen, Einführung in das Klavierspiel für ganz kleine Kinder(ab 4 Jahren) mit ihren Eltern in der Muttersprachen-Methode, Musikverlag Geiger, 2007.

Veröffentlicht am 26.06.2009 18:27:50 GMT+02:00
Hellie meint:
Ich habe bei meinen beiden mit der "Liederfiebel" von Peter Heilbut angefangen (als sie 5, bzw. 4 waren).
Es gibt da keine Geschichten oder ähnliches, aber Übungen , die aufeinander aufbauen. Es fängt damit an do, Entschulfigung cis, mit beiden Daumen abwechselnd zu spielen und auf dem Notenblatt zu entdecken. Ich hab dann erzählt, das wäre unser Cäsar und habe dazu Metronom angemacht, so dass sie Rhytmus von Halben und Vierteln halten mussten. Wichtig ist "nur" auf die Handstellng zu achten, sodass die Finger auf den Fingerkuppen stehen und die, die gerade nicht spielen, trotzdem in der richtigen Position bleiben. Ansonsten einfach an dem Buch enltlang durcharbeiten (Zeigefinden kommt dazu, dann der dritte Finger, auch Rhythmus wird ziemlich schnell eingeführt und etwas Theorie). mit 10-15 Minuten jeden Tag sind wir gut vorangekommen.
Musikalische Früherziehung haben meine Kinder zwar auch hinter sich (es wurde in der Kita von einer wirklich guten Musikpädagogin angeboten). Es war nett, dass sie anschließend Instrumente auseinanderhalten konnten und das Wort Stakkatto kannten. es war aber eben eine algemeinbildende Sache.
Viel Spaß
Hellie

Veröffentlicht am 26.06.2009 18:31:21 GMT+02:00
Hellie meint:
An Jana:

Das Hören und Spielen habe ich hier bei amazon nicht gefunden, allentfalls diesen Titel als Einleitung für die Blockflöte. Schade, ich hätte es mir gern angeschaut

Veröffentlicht am 28.06.2009 23:11:25 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.06.2009 23:13:43 GMT+02:00
DR meint:
Ich sage nur: singen, singen und nochmal singen. Und tanzen. Das Wichtigste ist, dass die Kinder die Musik erfahren, spüren erleben. Gute Musik hören ist natürlich auch wichtig. Aber Fachausdrücke lernen ist in diesem Alter nicht nötig. Viel Spaß beim gemeinsamen Singen!
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Erster Beitrag:  11.12.2008
Jüngster Beitrag:  28.06.2009

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