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Meine Tochter liest nicht


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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.05.2011 07:35:24 GMT+02:00
Malbea meint:
Versuchen Sie es mit Ergotherapie, dort wird ihre Tochter spielerisch das Lesen näher gebracht. Oft es nämlich so das Eltern sich an einer anerlernten Verhaltensweise des Kindes die Zähne aus beißen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.05.2011 07:51:21 GMT+02:00
Myst4ever meint:
mittlerweile dürfte die tochter schon von zuhause ausgezogen sein. schon mal auf das beitragsdatum geguckt? ;-)

der tipp mit der ergotherapie ist ausserdem nicht empfehlenswert. ergotherapie ist, wie der name schon verrät, eine medizinische massnahme und wird vom kinderarzt aufs rezept erstellt. das ist keine massnahme für wehwechen, sondern für ernsthafte probleme.

besser man vermittelt dem kind, dass es ok ist und auch normal wenn es keine leseratte ist (schliesslich schreibt das kind gerne?!), als es zu allen möglichen therapien zu schleifen, damit es der vorstellungen der eltern entspricht.

sorry, auch wenn es gut gemeint ist, von solchen tipps mögen alle eltern verschont bleiben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.05.2011 16:33:35 GMT+02:00
Malbea meint:
Das finde ich nicht, denn warum ein Kind nicht Lesen mag, kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Die Ergotherapie ist vom Arzt verschrieben, sie hilft den meisten Kinderärzten aber auch bei der Diagnostik, ebenso kann sie in der Schule helfen.
Kinder erleben die Ergotherapie nicht als Therapie, sondern als Spiel.
Gerade Kinder unter elf Jahren haben noch gar nicht die Möglichkeit den Hintergrund dieser Maßnahme zu erblicken, So dass sie dadurch ablehnend reagieren könnten. Wenn ein Kind sich weigert etwas zu tun ist es oftmals eine Kompensation für etwas was ihm/ihr schwer fällt (z.B. durch Probleme mit der sensorischen Integration, heutzutage bei 7/10 Kinder zu beobachten, 3/7 haben schwere Wahrnehmungsstörungen). Würde man als erwachsener Mensch akzeptieren, dass ein junges nicht psychisch ausgereiftes Kind bei etwas so wichtigem wie das Lesen die Entscheidung trifft einen Bogen darum zu machen, sollte man sich die Frage stellen ob es richtig ist dem Kind zu erlauben solche Entscheidungen selbst zu treffen. Kinder brauchen Erwachsene, wir bereiten sie auf das Leben vor. Ein Kind weiß noch nicht was gut und was schlecht ist. Auf den Punkt gebracht, ist mein Standpunkt dieser, dass es unethisch wäre bei Problemen des Kindes darauf zu vertrauen dass es nicht verwächst, denn nie zuvor hat die Umwelt einen so negativen Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes gehabt wie heute. Überspitzt gesehen haben Medien wie PC, TV, Spielekonsolen, bei unseren Kindern, in der Aufnahmefähigsten Zeit ihres Lebens in ihrer Umwelt nichts zu suchen. Das Kind lernt durch Bewegung seinen Körper kennen und die Welt verstehen, durch die Interaktion mit der Umwelt bekommen sie soziale Fähigkeiten und weiteres Wissen vermittelt... Wer sich mehr mit dem Thema Kind und seiner Bildung Bildung beschäftigen möchte.... http://www.reinhardkahl.de/veranstaltung319.html
http://www.youtube.com/watch?v=mYD9JfOc26A ,er hat eine großartige Dokumentation in Folge der durch die Pisa-Studie entstanden Diskussionen gedreht.

LG Malte

Veröffentlicht am 25.05.2011 17:00:04 GMT+02:00
Myst4ever meint:
@malte

eben, dass ein kind nicht lesen mag, kann alle möglichen hintergründen haben. wenn ein kind aber gerne schreibt, dann ist es ein hohn, dieses kind in die therapie schicken zu wollen. ich halte nichts, aber gar nichts davon, kinder zu übertherapieren! wenn man die kinder lange genug beobachtet, dann findet man an JEDEM etwas, was man therapieren könnte.

ein kind darf auch kind sein und etwas verweigern, ohne dass man es gleich als anormal abstempelt und versucht wird, es zu therapieren. es ist herrlich nicht perfekt sein zu dürfen! man muss das ganze sehen, das kind als solches, nicht nur auf die problemen fokusieren.

tut mir leid, aber wir werden nicht zusammen kommen zu diesem thema. ihre ansichten darüber sind mir zu totalitär und an der kindlichen seele vorbei, ja sektenartig anmutend. schon allein die formulierungen, wie zb. "sollte man sich die Frage stellen ob es richtig ist dem Kind zu erlauben solche Entscheidungen selbst zu treffen" in zusammenhang damit, ob ein kind das lesen nicht mögen darf, sind fragwürdig.

ein kind weiss sehr wohl was gut und was schlecht ist, denn es gehört zu erziehung, ihm die moralischen werte der gesellschaft in der er lebt, beizubringen. und kinder haben sehr wohl ein gespür dafür, was ihnen gut tut und was nicht, auch wenn sie nicht in allen lebenslagen entscheiden können.

sie halten ein plädoyer für das unmündige kind und die totalitäre erziehung, halten kinder für minderwertig und nicht fähig zu denken. sorry, aber mir wird schlecht :-(

natürlich ist bewegung sehr wichtig! aber zwischen einem kind bewegung ermöglichen und ihn zwangstherapieren ist ein himmelgrosser unterschied.

Veröffentlicht am 25.05.2011 18:13:59 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.05.2011 18:19:41 GMT+02:00
Malbea meint:
Leider ist der Text den ich die letzten 15 Minuten geschrieben habe durch die automatische "Seitenerneuerung" zu nichte gemacht wurden.
Daher nochmal kurz:
Ich halte Kinder für kompetent genug, das sie sich ihre Welt selbst erklären können. Ich lebe aber auch nicht auf dem Mond und weiß daher das Kinder heutzutage überwiegend in Ballungsräumen groß werden, in dennen sie eine Umwelt vorfinden die schlecht interagiert mit ihrem natürlichen Forschergeist. Hätte das Kind eine Wahl, dann würde es sich als Umwelt zum Lernen die Natur auswählen. Im Bezug zum "Übertherapieren"... Wir Therapeuten denken zugegebenermaßen oft das Wort "aufällig" wenn wir in den Kitas fungieren, dennoch sehen wir nur dann einen Handlungsbedarf wenn absehbar ist das dass Kind Schäden davon tragen kann. Kinder die nicht Lesen möchten, aber dennoch schreiben hatte ich in meiner Laufbahn schon häufig, daher weiß ich auch wie wichtig es für ein 9-jähriges Kind in der Schule ist zu lesen. Wenn es das einzige, oder im optimal Fall noch eines der wenigen Kinder in der Klasse ist die das Lesen verweigern, dann hat dies oft für das Kind zur Folge das es die Schule garnicht mehr mag da es in jedem Unterricht (früher oder später) lesen muss und sich vorgeführt fühlt, solche Gefühle haben bei jungen Kindern häufig zur Folge das sie die Schule generell mit etwas schlechtem verbinden . Wir mögen die Andersartigkeit bei Kindern, aber Kinder mögen ganz und garnicht Anders sein wenn sie in einem Klassenverband zu dennen gehören die nicht lesen. Daher ist es nicht richtig zu warten, dass sich dies verwächst, zwar kann es sich manchmal verwachsen, aber wer will seinem Kind schon dem Zufall überlassen? In der Schule wird ihr Kind ein trauriges Leben haben, da es in unserem Schul System, leider keine Andersartigkeit gedultet wird, rate ich dringend dazu, das was Sie machen würden zu überdenken. In dem Punkt das ein Kinder verweigern darf... ja, darf es manchmal, aber nur dann wenn es selbst die Folgen absehen kann. Wenn ein Kind mal verweigert seinen Hasen zu füttern, kann es absehen das Mama oder Papa ihn füttern werden. Wenn ein Kind das Lesen verweigert, kann es sich da wirklich umfassend die Folgen von ausmalen? -Nein

Von welchem Standpunkt aus schreiben Sie? Angehöriger, Mutter, Vater, Arzt?

Veröffentlicht am 26.05.2011 06:26:38 GMT+02:00
Myst4ever meint:
ich bin mutter und habe nichts gegen ergotherapien, im gegenteil, finde sie wichtig für kinder, die das brauchen. mein sohn hat davon auch profitiert bis er die folgen seiner behinderung ausgeglichen hat. wir haben aber rechtzeitig losgelassen und gleichen jetzt kleine menschlichen schwächen mit gelassenheit und "ergotherapie für zu hause" – sprich aktivitätenvielfalt im alltag. meine haltung wird herzlich von GUTEN kinderärzten unterstützt. ich kenne kein kinderarzt, der einem kind, das sonst keine probleme hat, einen ergotherapie-schein ausstellen würde, nur weil es nicht so viel liest wie mama es will.

zum thema lesende kinder: ein kind zum therapeuten schleifen, nur weil es nicht so viel liest wie die mutter meint, das ist noch mehr als vorgeführt! da gibt es nichts zu überdenken, ausser der haltung dem kind gegenüber. bevor man von pathologischen aspekte spricht, muss man klar feststellen: wieviel ist genug lesen für ein 9jähriges kind, wo liegt die norm? vielleicht liegt dann das pathologische bei den erwartungen der eltern, nicht beim kind!

sie gehören zu der fraktion "früher war alles besser" und "therapieren bis der arzt kein rezept mehr schreibt". ich nicht.

kinder in ballungsräume gehen zwar nicht durch den wald spazieren, entwickeln aber andere methoden um ihren bewegungsdrang auszuleben, wenn man sie lässt. die kinder heutzutage, die rollschuhen, skateboard usw. fahren können, lassen mancher waldgänger aus früheren generationen blass aussehen. haben sie keine berge und wälder vor dem haus, machen sie parkour (siehe bei bedarf wikipedia zwecks erklärung); haben sie kein instrument gelernt, machen sie denoch musik und ahmen instrumente mit dem mund nach. die lebensweise der neuen generationen ist nicht zwangsweise schlecht, nur weil mancher alternder erwachsener nicht mehr mitkommt! sie machen auch nur das, was jede generation vor ihnen auch gemacht hat: das beste aus dem, was sie als erbe bekommen haben.

ich halte auch nicht viel vom unseren schulsystem, mache ihn aber nicht für alles verantwortlich. in den meisten schulen wird ein kind, das nicht gerne liest, gar nicht auffallen in der klasse, weil mindestens die hälfte der klasse so ist.

die beste therapie ist, dem kind das lesen vorzuleben, ihm seinen rücken zu stärken, ihm zu zeigen, dass es auch mit schwächen geliebt wird. natürlich soll man auch die schwächen ansprechen und sie dem kind zeigen, erklären! man muss aber einem kind auch die zeit geben, um sich zu entwickeln. man muss auch zuerst die erziehung überdenken, was man selber falsch machen könnte, bevor man das kind zum therapeuten schickt. zu viele vorhaltungen führen zu einer negativen haltung, zu verweigerung; wenn das der fall ist, dann hilft auch keine ergotherapie, dann ist eine familientherapie besser.

ich habe bereits einige monate vorher hier irgendwo geschrieben: meine tochter las auch nicht so gerne wie ich meinte, dass sie lesen könnte. sie war keine leseratte, wie ich als kind war, hat zwar täglich gelesen, aber nicht stundenlang. sie hatte denoch sehr gute noten in der schule und hat ihr abitur gemacht, jetzt studiert sie. heute liest sie auch mehr als sie als kind gelesen hat, und zwar bücher in originalsprache, in englisch und französisch. nachwievor liest sie bücher, die ich selber nicht lesen würde oder die ich ihr nicht empfehlen würde. DAS muss ich auch respektieren! ich wäre nie auf die idee gekommen meine tochter zur therapie zu schicken, nur weil sie nicht so viel gelesen hat wie es mir genhem gewesen wäre!

mein sohn liest übrigens sehr viel und wenn er nicht liest, hört er sehr gerne hörbücher. hörbücher sind für kinder, die nicht so gerne lesen, auch die bessere alternative zu ergotherapie. ist die liebe zu bücher erstmal geweckt, werden die kinder auch das geschriebene lesen, nicht nur hören wollen.

wenn sie selber ergotherapeut sind, dann verstehe ich sie ein stück besser. dann sollten sie aber erst recht wissen, wie vorsichtig man mit solchen empfehlungen und ferndiagnosen sein soll, vorallem aus der ferne, wenn man weder das kind, noch seine situation kennt. hätten sie der mutter einen besuch beim kinderarzt empfohlen, mit der bitte um überprüfung zwecks ergotherapie, hätte ich auch nichts gegen ihre empfehlung gesagt. sie haben aber nach zwei sätze einer mutter schon eine feste meinung und schicken das kind direkt zum ergotherapeuten, ohne etwas zu hinterfragen. DAS ist problematisch und seitens eines therapeuten unethisch. sie wissen doch nicht ob das kind tatsächlich so wenig liest oder die mutter es nur so sieht?!

die kinder heutzutage sind nicht mehr therapiebedürftiger als die in den früheren generationen. es wird nur mehr therapiert, weil man heute viele kleine schwächen nicht mehr akzeptiert. es verhält sich genauso wie mit der haltung der verbrechen gegenüber: früher gab es nicht so viel gewalt, meinen viele. das stimmt aber nicht. früher gab es nur nicht so viele medien, die darüber berichteten! dennoch finde ich gut, wenn man manchem kind das leben erleichtet, in dem man ihm logopädie, ergotherapie usw. verschreibt. aber, wie gesagt, die gefahr des übertherapierens ist gross und man muss wissen wo die grenze ist, wenn man nicht das perfekte menschen anstrebt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.05.2011 17:32:53 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.05.2011 17:37:20 GMT+02:00
Malbea meint:
"die kinder heutzutage sind nicht mehr therapiebedürftiger als die in den früheren generationen. es wird nur mehr therapiert, weil man heute viele kleine schwächen nicht mehr akzeptiert. es verhält sich genauso wie mit der haltung der verbrechen gegenüber: früher gab es nicht so viel gewalt, meinen viele. das stimmt aber nicht. früher gab es nur nicht so viele medien, die darüber berichteten! dennoch finde ich gut, wenn man manchem kind das leben erleichtet, in dem man ihm logopädie, ergotherapie usw. verschreibt. aber, wie gesagt, die gefahr des übertherapierens ist gross und man muss wissen wo die grenze ist, wenn man nicht das perfekte menschen anstrebt. "- da kann ich entkräftend sagen... das ist bloß ihre meinung... seit den späten 50er jahren erfasst man mittels tests die motorischen fähigkeiten. damit die meisten kinder heute dort noch in einer norm vorkommen können hat man um fasst 50 % die anforderungen senken müssen.

ich finde es gut das sie sich so mit dem thema beschäftigt haben, aber dennoch kann ich jetzt sagen, dass sie die person von uns beiden sind ,die in schubladen steckt und totalitär denkt. sie gehen garnicht ansatzweise auf meine agumente ein sondern berufen sich darauf das der kinderarzt keinen einwand erhoben hat die "Guten Kinderärzten" dürfen das im übrigen auch nicht.
es geht auch nicht darum, was ich bereits mehrfach geschrieben habe, dem kind etwas anzu-pathologisieren, sondern etwas zu verhindern was dem kind wirklich probleme bereiten kann. da verdrehen sie wieder den ausgangspunkt von "kind liest nicht" in "kind liesst ein bischen, mein gott was ist daran so schlimm... meine kinder..."

es geht um ein kind was ca. in die 3te Klasse geht, auf dieser Welt, in diesem Land, wo immer darauf geachtet wird das die klassen homogen sind... das kind hätte ca. noch 1 klasse zeit zu lesen, bis es dann von den lehrern abgestempelt wird....

zu meiner person, logopäde, in den 30ßigern, und damit gehöre ich wohl längst nicht zu dennen die sagen "müssten" "früher war alles besser"

ich gehöre zu dennen die von anbeginn im studium gelernt haben die dinge so objektiv wie es geht zu betrachten. und wenn ich aussagen treffe wie "3/7" schwer auffällig- kritisch, behandlungsbedürftig, dann kann ist dies etwas was sie in ihrer unprefessionalität nicht auf anhieb sehen können, und trotzdem müssen sie akzeptieren das dies stimmen kann, deshalb gibt es verschiedene berufs gruppen. kein mensch kann alles und dadurch das nur ihr eigenes beispiel und vlt ein paar talkshows mit einem ähnlichen thema im kopf haben können sie mir nicht weiß machen, welcher fraktion ich angehöre, das kinder in ballungsräumen ernsthaft methoden entwickeln um ihren bewegungsdrang auszuleben(einzelfälle) etc..

im übrigen sollten sie noch einmal nachlesen was eine diagnose ist, da ich keine ferndiagnose getroffen habe, sondern nur dazu geraten habe es überprüfen zulassen.

"in den meisten schulen wird ein kind, das nicht gerne liest, gar nicht auffallen in der klasse, weil mindestens die hälfte der klasse so ist. " - ausgangspunkt, das kind liest nicht! wieder nur eine verallgemeinerung von ihnen, die wenn man es mit der motorischen entwicklung im zusammenhang sehen würde, fast mit den aktuellen studienzahlen übereinstimmt. respekt!

und doch... leider sind kinder heutzutage therapiebedürftiger als früher. nicht weil wir uns ein perfektes abbild von uns schaffen wollen (gibt es leider auch), sondern weil diese Welt im wandel ist, wichtige entwicklungszeit vergeudet wird, etc. sooo viele faktoren die heute anders sind als schon vor 13 jahren...

Veröffentlicht am 27.05.2011 06:56:22 GMT+02:00
Myst4ever meint:
nur noch kurz, mir fehlt die zeit und die musse um weiterhin hier zu schreiben:

sie projzieren ungemein viel aus ihrer beruflichen erfahrung auf ein kind, das sie weder kennen, noch genug informationen über sein verhalten besitzen. die ursache könnte genauso gut im psychische bereich liegen und dann wäre das kind, wenn überhaupt, bei einem psychologen besser aufgehoben.

natürlich sind auffällige kinder therapiebedürftig und sollen auch die hilfe bekommen, die sie brauchen! die frage ist, ob man jedes kind, das nach der meinung seiner mutter nicht gerne liest, in die therapie stecken soll. wenn es nach ihnen geht - ja. wenn es nach mir geht - nein.

was nutzt ihnen die ergotherapie, wenn sie nicht in der lage sind das wesentliche in einem thread zu erfassen, nämlich, dass das thread schon längst nicht mehr aktuell ist? haben sie das ganze thread gelesen, die antworten der mutter und welche empfehlungen sie sonst noch bekam? scheinbar nicht, sonst hätten sie gar nichts mehr hier geschrieben. es gibt viele faktoren, die erst untersucht werden müssen, bevor man ein kind zur therapie schickt. es fängt ganz banal mit der sehkraft an.

sie haben nur das bedürfnis, pauschal für kinder, die nicht gerne lesen, ergotherapie zu empfehlen. das finde ich unverantwortlich.

und jetzt wünsche ich weiterhin alles gute, in diesem thread mach es keinen sinn sich auszutauschen. hoffentlich hat sich für die threaderöffnerin das thema längst erledigt und ihre tochter liest inzwischen auch ohne therapien sehr gerne.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.05.2011 10:53:35 GMT+02:00
Roland meint:
Hallo Mila,

meine erstes Laienempfinden sagt mir: Schau bei Deiner Tochter auf den Unterschied ziwschen Lesen und Schreiben. Das, was sie selber schreibt, muss sie ja auch lesen, damit sie es korrigieren kann.

Bitte Sie doch mal, eine Geschichte über Ihr oder Dein Liblingsthema zu schreiben und sie anschließend vorzulesen.

Viel Erfolg!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.05.2011 22:45:05 GMT+02:00
hallo mila,
mach dir nicht zu viele sorgen. als ich deinen text gelesen habe, dachte ich meine mutter schreibt über mich. ich war früher genauso. bitte zwing sie nicht zu lesen, es bewirkt genau das gegenteil. lass sie dir einfach ihre eigenen geschichte vorlesen oder gebe ihr leichte lektüre über ihre interessen z.b. über ihr lieblings tier oder vllt eine kinderzeitschrift wie z.b. geo kids, bibi blocksberg etc.
gruß evil_teufelchen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.06.2011 02:33:33 GMT+02:00
K Eales meint:
Wenn sie schwierigkeiten hat zum Lesen kann es sich sehr wohl um eine Winkelfehlsichtigkeit handeln, die muss bei einem hierfür ausgebildeten Optiker (nicht Augenarzt) abgeklärt werden. Würde dieses stark empfehlen, da das wohl bei vielen Kindern mit Leseschwächen das Problem ist. Bei unserer Tochter übrigens auch und, nach 6 Monaten Visual Training liest sie nun ihr erstes Buch freiwillig!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.06.2011 22:25:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.06.2011 07:43:26 GMT+02:00
Robbitobi meint:
Schau Dir doch mal "Frau Doktor hat einen Vogel" von Sibylle Mottl-Link an. Kinder und Eltern lachen sich schlapp und lernen noch etwas dabei. Da das Buch auch von Eltern gerne verschlungen wird macht es Kinder schnell neugierig. Wirklich Super - Strapaziert die Lachmuskeln, ist lehrreich für die ganze Familie und am Schluss entsteht auch noch eine Gesundmachkiste für die ganze Familie.
http://doctormodeling.com/

Veröffentlicht am 14.06.2011 14:25:17 GMT+02:00
Fci meint:
Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass die Ursprungsfrage fast zwei Jahre alt ist?

Veröffentlicht am 14.06.2011 17:00:19 GMT+02:00
Lena meint:
Villeicht hat sie eine Lese Rechtschreib Schwäche? Ich hatte sie auch und mir wurde geholfen. Das kann sich glaub ich auch nur auf eins beziehen ich z.B. hatte ein Problem mit der Rechtschreibung konnte aber prima lesen. Villeicht ist es bei deiner Tochter ja andersrum?

Veröffentlicht am 15.06.2011 13:41:48 GMT+02:00
henningninneh meint:
Comics!

Veröffentlicht am 16.06.2011 19:18:44 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 28.08.2011 08:37:34 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.06.2011 06:09:46 GMT+02:00
Myst4ever meint:
sie haben sicherlich nichts zu tun den ganzen tag, herr und/oder frau teutoburger? schwer zu sagen, ob sie zu zweit sind und das "wir" benutzen, oder im größenwahn mit majestätischen "wir" sprechen? wie schreibt man einen so kurzen beitrag zu zweit?

wenn die menschheit sich von solchen kleinigkeiten genervt fühlt wie sie behaupten, gäbe es uns menschen schon lange nicht mehr. nein, die menschheit an sich ist geduldig, sonst würde sie sich nicht beständig entwicklen; nur manche menschen nörgeln wo sie nur können.

etwas zu beherrschen oder es anzuwenden, ist zweierlei. meine professoren hatten während meines studiums nie grund zur klage ob meiner schreibweise und meine kunden beklagen sich ebenso wenig. ich kann es, sowohl inhaltlich, als auch formell. "wir", und damit meine ich den großen teil der internetuser der ersten stunde, erlauben uns, in foren und in chats die bequeme kleinschreibung anzuwenden. sie müssen keine beiträge lesen, die ihnen nicht entsprechen. das ist freiheit im internet, lernen sie sie zu schätzen.

interessant nur, dass sie zum urprünglichen thema nichts zu sagen haben, dafür aber kinder nach ihren eltern beurteilen. wie sie von mir und meine schreibweise auf meine tochter und ihr niveau schliessen können, das spricht nur für ihr eigenes, beschränktes bildungsgrad. dass bildung nichts mit studieren zu tun hat, dass wissen sie eventuell?
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Jüngster Beitrag:  17.06.2011

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