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Begründung für dieAufnahme an einer Montessori-Schule


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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.03.2009 21:38:57 GMT+01:00
Rudi Ratlos meint:
Wer kann mir beim Erstellen einer ausführlichen schriftlichen Begründung helfen, warum mein Kind in der Montessori-Schule besser aufgehoben wäre? Die kindspezifischen Argumente habe ich natürlich selbst, allgemeine Gründe wären aber hilfreich.
Danke schon mal im Vorraus
Antwort auf den Eintrag von Rudi Ratlos:
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Veröffentlicht am 05.03.2009 15:26:07 GMT+01:00
Docmondo meint:
ggf. auf die folgenden Punkte in einem Vergleich einer regulären Schule eingehen und die Vorteile für Ihr Kind dementsprechend darlegen.

"Montessori-Pädagogik

...ist ein reformpädagogisches Bildungsangebot, das sich unmittelbar am Kind orientiert und konsequent die Bedürfnisse des Kindes berücksichtigt.

Das erste Montessori-Kinderhaus wurde bereits 1907 in Rom von Maria Montessori gegründet. Ihr zu Ehren trägt diese Pädagogik ihren Namen.

Montessori-Pädagogik wird heute in vielen Kinderhäusern und Schulen und in fast allen Ländern der Erde angeboten. Montessori-Pädagogik ist seit vielen Jahrzehnten erprobt und bewährt.

Prinzipien der Montessori-Pädagogik sind:

das Kind in seiner Persönlichkeit achten, es als ganzen, vollwertigen Menschen sehen

seinen Willen entwickeln helfen, indem man ihm Raum für freie Entscheidungen gibt; ihm helfen, selbständig zu denken und zu handeln

ihm Gelegenheit bieten, dem eigenen Lernbedürfnis zu folgen, denn Kinder wollen nicht nur irgendetwas lernen, sondern zu einer bestimmten Zeit etwas ganz Bestimmtes (sensible Phasen)

ihm helfen, Schwierigkeiten zu überwinden statt ihnen auszuweichen

Freiarbeit

... ist das Kernstück der reformpädagogischen Bildung Montessoris. Die Kinder wählen nach eigener Entscheidung, womit sie sich beschäftigen. Das Montessori-Material, die kindgerechte Darstellung der Angebote und die gute Beobachtungsgabe des Erziehers helfen dem Kind dabei, sich für ein Angebot zu entscheiden.

Dann bestimmt das Kind weitgehend selbst den Arbeitsrhythmus und die Beschäftigungsdauer und auch, ob es allein oder mit einem Partner arbeiten, spielen oder lernen möchte.

Diese freie Entscheidung führt zu einer Disziplin, die von innen kommt und nicht vom Erzieher gemacht wird. Jeder Besucher, der nicht mit der Montessori-Pädagogik vertraut ist, bewundert diese ruhige und entspannte Arbeitsatmosphäre in der Freiarbeit nach Montessori.

Die Montessori-Erzieher

... verstehen sich als Helfer zur Entwicklung selbständiger Persönlichkeiten. Zur rechten Zeit sind ihre Worte und ihre Konsequenz gefragt. Sie sind sehr flexibel. Mit Geduld erklären sie den Gebrauch der Montessori-Materialien und unterstützen die Kinder, damit umzugehen. Sie bringen das Kind auch in Beziehung zur Ordnung in ihrer Umgebung"

Veröffentlicht am 06.03.2009 18:11:32 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.03.2009 13:53:13 GMT+01:00
Hellie meint:
Hallo Rudi,

brauchst du die Begründung für die Schule oder für die Behörden?

Im ersten Fall würde ich schön über die Erziehung zur Selbstständigkeit schreiben und betonen, dass dir die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes, sowie seine freie Entfaltung sehr wichtig ist. (das ist doch mit Sicherheit so, sonst wärest du nicht bei Montessori gelandet) Das Kind soll das Lernen lernen, Spaß daran finden und eigenen Lernstil entwickeln, statt sich mechanisch durch den Stoff durchzuarbeiten.

Bei den behörden kommt man besser mit dem Hinweis durch, dass das Kind eben seine Stärken und Schwächen hat (konkrete Stärken, noch besser Schwächen benennen und leicht dramatisieren), die im Rahmen des Montessori-Unterrichtes viel besser berücksichtigt werden können. Im Rahmen des klassischen Unterrichtes wäre nicht auszuschließen, dass diese erhöhten Förderbedarf nach sich ziehen. (Ausschließen kann man das tatsächlich nie oder? ;o) )

Viel Glück
Hellie

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.03.2009 16:57:01 GMT+01:00
Rudi Ratlos meint:
Hallo Helli!
Vielen Dank für die Anregungen - mir ist allerdings neu, daß ich mich mit Behörden auseinander setzen muß/müßte !? Das käme doch nur bei einer finanziellen Förderung infrage?
Lg. Rudi

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.03.2009 16:58:45 GMT+01:00
Rudi Ratlos meint:
Hallo Docmondo!
Vielen Dank für Ihre Hilfe! Mein Antrag nimmt allmählich eine gute Form an...!
Lg. Rudi

Veröffentlicht am 09.03.2009 16:45:26 GMT+01:00
Hellie meint:
Es gibt hier in Berlin einige wenige Montessori-Klassen an den staatlichen Schulen. Der Andrang ist entsprechend groß und man muss schön begründen, warum man gerade dahin will. Für die freien Schulen gilt das natürlich nicht. Man weiß aber nie, was es noch alles in verschiedenen Ländern gibt.
Hellie
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Beiträge insgesamt:  6
Erster Beitrag:  04.03.2009
Jüngster Beitrag:  09.03.2009

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