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Warum eigentlich keine Eigenwerbung?


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1-25 von 354 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.05.2010 16:06:04 GMT+02:00
Bella22 meint:
Eins muss ich mal loswerden..
In vielen Diskussionen versuchen Autoren, die selbst ein Buch geschrieben haben und größtenteils noch unbekannt sind, ihr neues Buch anzupreisen und werden oft mehr oder weniger beschimpft. Warum eigentlich? Wo, wenn nicht hier, hat man die Möglichkeit, ein bisschen Werbung zu machen!?! Es ist doch keiner gezwungen, dieses Buch zu kaufen.
Eins vorweg - ich schreibe selbst keine Bücher, zolle aber solchen Menschen meinen Respekt.

Veröffentlicht am 01.05.2010 16:23:46 GMT+02:00
Beate Warncke meint:
Weil s peinlich ist.
Und das liegt - glaube ich - daran, dass es *hier* im falschen Kontext steht.
Dies sind Diskussionsforen für Leser bzw. "Buchkaufkunden".
In diesem Rahmen wirkt Eigenwerbung wie Eigenlob.
In *unserem* Kulturkreis wird das als Verstoß gegen die Etikette geahndet.
In einer Diskussion äußert man Meinungen - hier: zu Büchern.
Gemessen daran ist Eigenwerbung/Eigenlob zum eigenen Buch meinungsfrei und interessengeleitet.
Unangenehm.
Oder etwas differenzierter ausgedrückt:
Das durchaus richtige Vorgehen am falschen Ort.

lg
Beate

Veröffentlicht am 01.05.2010 16:25:36 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 01.05.2010 23:36:44 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2010 16:35:20 GMT+02:00
Bella22 meint:
Hallo Beate, das sehe ich ein bisschen anders. Denn wie Du selbst sagst, es ist ein Diskussionsforum für Kaufkunden. Viele Leute fragen doch hier nach Empfehlungen für Bücher. Warum sollten dann nicht auch Bücher empfohlen werden, die noch nicht auf dem Markt etabliert sind.
Die Autoren, die ihre eigene Bücher empfehlen, bewerten doch die Bücher nicht. Sie empfehlen lediglich.. Also kein Kaufzwang.
Gruß
Bella22

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2010 16:41:20 GMT+02:00
Bella22 meint:
Hallo Angelwildheart,
danke für Deinen Dank :-)
Ehrlich, ich möchte mit dieser Diskussion hier niemanden auf die Füße treten. Aber es wundert mich halt, wie manche auf solche Beiträge reagieren.
Auch ein Frank Schätzing, Tad Williams, Noah Gordon oder oder oder hat ja mal klein angefangen.
Hilf mir noch mal auf die Sprünge... Wie ist der Titel Deines Buches??
Gruß
Bella22

Veröffentlicht am 01.05.2010 16:44:16 GMT+02:00
lolarennt meint:
@ Angelwildheart und Bella:
Es sit nichts dagegen einzuwenden, wenn man in einem der Diskussionsforen sein Buch "anpreist", sofern es zum Thema passt, also nach einem Buch in einer bestimmten Richtung gesucht wurde und der Autor findet, dass sein Werk das Thema trifft. Es ist auch legitim (so wie Angelwildheart) einen eigenen Thread aufzumachen und sein Buch vorzustellen.
Für mich sollten dann aber zwei Dinge vom Autor berücksichtigt werden:
1. Ehrlichkeit.
Wenn ich schon ein Buch bewerben möchte, das ich geschrieben habe, dann offen und ehrlich als Autor.
2. Wenn ich mich mit einem Werk an die Öffentlichkeit begebe, muss ich auch Kritik und Negativmeinungen aushalten können.
Ja, das Herzblut steckt drin, ich weiß!
Aber: Als BoD oder Zuschussautor muss ich mich nicht zwingend einem professionellen Lektorat stellen, das heißt, ich publiziere das, was mir wohlgesinnte Menschen als gut bezeichnet haben.
Wer sich einmal einem Lektorat gestellt hat, weiß, dass von dem, was man selbst als so gut und richtig empfunden hat, oft nicht mehr viel übrig bleibt, dass man von einem Lektor oft (und das ist nichts Schlechtes, es ist nur schmerzhaft) zerlegt wird und eine Geschichte manchmal völlig umgebaut werden kann. Ein Autor, der einen Vertrag mit einem Verlag hat, wird das in Kauf nehmen und in 99,9 % der Fälle tut das dem Buch sehr, sehr gut.
Wer sich ohne diese Filtermaschine in die Öffentlichkeit wagt, bekommt eben erst hintennach die kritischen Äußerungen zu hören.

Ich bewundere Autoren sehr, da gebe ich Bella schon Recht.
Ich bewundere sie noch mehr, wenn ich merke, dass sie Kritik ernst nehmen und nicht sofort beleidigt reagieren, weil sie Kritik hören müssen.
Alles Gute noch!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2010 16:52:46 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 01.05.2010 23:37:14 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 01.05.2010 16:56:00 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 01.05.2010 23:37:43 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2010 16:59:16 GMT+02:00
Bella22 meint:
Hallo Lolarennt,

Zu Punkt 1 - da gebe ich Dir vollkommen Recht.
Zu Punkt 2 - Was die Kritik betrifft - auch da bin ich Deiner Meinung. Man sollte sich nicht nur einer Kritik stellen, sondern auch dankbar sein für bessere Rat- oder Vorschläge.

Aber: Es geht hier gar nicht nur um eine Vorstellung eines einzelnen Autoren, sondern um die allgemeine Reaktion in allen Diskussionen, wenn so ein Beitrag auftritt.

Gruß Bella22

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2010 17:16:34 GMT+02:00
Beate Warncke meint:
Hallo angelwildheart!

Manche werben offen.
Manche führen Scheindiskussionen mit sich selbst über mehrere Nicks.
Manche lassen nonchalant einfließen, dass sie ja auch schreiben.
Alles für mich Anlass höchster Fremdscham.
Auch, weil es größtenteils so grottig ist, was einem da (an-)geboten wird.
Einfach unfassbar.
Jede Offenheit, die ich mal gegenüber BoDlern hatte, wurde hier in den letzten Monaten pulverisiert.
Allein diese Masse an unbegabten Autoren erweckt solche Aversionen, dass zumindest mir die Lust vergangen ist, nach möglicherweise vorhandenen Perlen zu suchen.
Hänge ich mich völlig aus dem Fenster, wenn ich sage, dass Eigenwerbung hier mehrheitlich unerwünscht ist? Und das schon seit längerer Zeit?
Wenn "unerwünscht" aber schon kein Argument ist ...
Dann vielleicht dies:
Der Schuss geht nach hinten los.
Weil selbst Leute, die mal offen waren, wegen der Vorgänge hier, dicht machen.
Ich jedenfalls.
Aber, gut.
Vielleicht schließe ich unberechtigt von mir auf andere.
Dann nimm es bitte als Einzelmeinung.
Denn um Meinung geht es in diesen Foren - und nicht ums "Verkaufen", das macht man auf den Seiten, die ja nur ein paar Clicks entfernt sind.

Und -BITTE! - ich sagte nicht, dass Du eine unbegabte Autorin bist. Wenn Du aber begabt bist, dann befindest Du Dich hier unter den Eigenwerbern - egal, welcher Machart - in schlechter Gesellschaft.
Ich rate ab.

lg
Beate

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2010 17:29:42 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 01.05.2010 23:38:15 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2010 18:32:29 GMT+02:00
R. Kehr meint:
@Beate Warncke

Da bin ich völlig anderer Meinung.

Wo steht, dass nur Leser hier über Bücher diskutieren dürfen?

Ich habe kein Problem, wenn hier jemand sein Buch und sich selbst vorstellt, einen entsprechenden Thread gibt es ja dazu. Wenn nicht hier - wo sonst?

Dann könnten wir auch Autoren aus den Buchhandlungen herauswerfen, die Buchlesungen halten und hinterher diskutieren!

Allerdings meine ich auch, dass die Werbung hier in diesem Forum von Autoren überschätzt wird.
In der Tat ist es auch so, dass große Autoren in diesem Forum eh nicht zu finden sind, wir sind alles kleine Lichter oder nur Leser.

Wenn natürlich jemand immer wieder sein Buch zu allen möglichen Themen unpassend anbietet, das nervt natürlich.

Es kommt immer auf das richtige Maß an.

Und die ewige Diskussion um BoD-Autoren oder nicht, um Zuschussverlage und Selbstverlage und um Lektorate oder nicht, das nervt ebenso.

Viel besser ist es, wenn der Leser A ein Buch vom Autor B gelesen hat und man unterhält sich in diesem Forum darüber. Da kann Autor B Kritiken erfahren, die helfen.

Ich jedenfalls würde mich freuen, wenn es jemals eine kleine Diskussion zum Inhalt meiner Bücher geben würde, aus der man was dazu lernt.

Eigentlich müsste sich der Leser freuen, wenn Diskussionen mit Autoren möglich sind.

Veröffentlicht am 01.05.2010 18:53:31 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 01.05.2010 23:38:41 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 01.05.2010 18:58:46 GMT+02:00
C. Nieth meint:
Hallo,
als Leser und nicht Autor muss ich sagen, dass ich hier sehr gerne nach neuen Anregungen schaue. Nicht jeder Autor, der ein tolles Buch schreibt ist berühmt und nicht jeder berühmte Autor schreibt ein tolles Buch!!!!!! Manche Juwelen liegen im Verborgenen und es gibt soviele tolle Autoren, die man eben nur durch Zufall entdeckt oder wie gesagt eben hier. Und ich finde es wirklich nicht schlimm, wenn man hier für sein Buch wirbt.
Ebenso muss ich als Leseratte sagen, mir ist es absolut egal, welcher Verlag die Bücher verlegt, dafür habe ich mich noch nie dafür interessiert, aber @ angelwildheart es wird dich freuen zu lesen, ich hab mir dein Buch jetzt bestellt. Da es hier ja auch um Kritik geht, kann ich natürlich etwas nur dann kritisieren, wenn ich es gelesen habe und ich freue mich schon drauf es zu lesen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2010 19:48:59 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.05.2010 19:54:04 GMT+02:00
Beate Warncke meint:
Hallo R.Kehr!

Natürlich dürfen hier Autoren diskutieren! Sie sind ja hoffentlich auch Leser.
Ich habe das doch bestimmt nirgends bestritten?
Es wurde hier nach Eigenwerbung gefragt. Ich finde sie unerfreulich.
Auch, weil sie oft so fadenscheinig konstruiert daher kommt, manchmal lügenhaft mit Hilfe von Nicks eingebracht wird, dümmlich formuliert, gelegentlich schlicht falsch geschrieben ist.
Exakt so, wie sich die beworbenen Machwerke dann auch darstellen.
Ich würde es bevorzugen, diese Hinweise nicht zu bekommen.
Ich habe kein Bedürfnis mit solchen Autoren zu diskutieren und schätze es auch nicht, dass ich mich über eine Diskussion freuen sollte, die ich gar nicht gesucht habe - anders als bei einer Lesung beispielsweise.
Lolarennt hat doch zum gefühlten tausendsten Mal einen guten Vorschlag zur Güte gemacht:
---> Eigenen Thread mit Autoren- und/oder Eigenwerbungshinweis eröffnen.
Dann fällt das Ignorieren leichter.
Und es passiert nicht, dass jemand nach einem spannenden Fantasyroman sucht und dann meldet sich diese Tante mit ihrem großen, ganz großen bundesrepublikanischen Grausamkeitsgeheimnis, das alles in den Schatten stellt, was man je spannend fand, weil es (angeblich) der Realität entspricht.
Himmel!

Ich merke ja schon, dass in diesem Thread jetzt die Autoren diskutieren und das ist auch völlig in Ordnung so, das ist das Schöne an Diskussionen dieser Art:
sie mäandern halt n büschen.
Nun nehme ich mich raus.
Aber:
Die Ursprungsfrage war: "Warum nicht?"
Ich antwortete: "Darum nicht."
Mehr war nicht.

lg
Beate

P.S.
>>>Ich jedenfalls würde mich freuen, wenn es jemals eine kleine Diskussion zum Inhalt meiner Bücher geben würde, aus der man was dazu lernt.<<<
Auf der "Buch-Seite" gibt es doch unten die Möglichkeit zur Diskussion gezielt bezogen auf das oben angebotene Buch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2010 19:51:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.05.2010 01:12:20 GMT+02:00
cindy meint:
@ angelwildheart,

Du bist gerne und immer bereit, Dich mit anderen autoren über deren literatur zu unterhalten?

Da geht es Dir wie mir. Dennoch ist - jedenfalls für mich - nichts wichtiger, als der direkte Meinungsaustausch mit den Lesern, vor allen deren konträre Blickwinkel zu meinen Romanen sind so nützliche Aspekte aus denen man als Schreiberling viele wertvolle Rückschlüsse ziehen kann für seine weitere Arbeit.
Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem Projekt.
Ich selbst habe bereits vier publiziert, die als E-Books bei libri, knv, weltbild, hugendubel, beam, ciando etc. erhältlich sind.

Derzeit druckfrisch Nummer 5. Wenn Du Lust hast, kannst Du/Ihr ja einmal reinschauen im Thriller/Krimi-Thread - die anderen bitte wegblinzeln*schmunzel*- "Romanbaby soll laufen lernen" Auf Seite 10 und 11: findet Ihr L e s e p r o b e n

http://www.amazon.de/tag/thriller/forum/ref=cm_cd_et_jump?_encoding=UTF8&cdForum=Fx6XM507NGD1NP&cdPage=10&cdThread=TxZNJY226K3H05&displayType=tagsDetail#CustomerDiscussionsLPIT


Tschüssi
sammy
cori v.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2010 20:02:43 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 01.05.2010 23:39:28 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2010 20:08:21 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.05.2010 16:12:32 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2010 22:14:18 GMT+02:00
a.v.k. meint:
Wie so manch andere hier, habe ich nichts gegen Eigenwerbung einzuwenden.
ABER: Sie muss passend sein und vor allem ehrlich!!

Fakt ist, dass 99% dieser sog. Bücher schlecht geschriebene Manuskripte sind, die noch nie ein Lektorat gesehen haben. Wenn einem schon auf den ersten 2 Seiten 50 Rechtschreib- und das doppelte an Grammatikfehlern ins Gesicht springen, so zeugt das nicht von einem professionellen Buch + Autor, der es wert wäre, dass man Geld dafür ausgibt.

Fakt ist, dass die Autoren ihre Bücher in Threads anpreisen, obwohl sie vom Thema her gar nicht passend sind. Bsp: Ein User fragt nach Büchern a la "Geschichte eines Ameisenhügels" und als Antwort erhält er schlecht geschriebene Eigenwerbungen mit Themen wie "08/15 Liebeschnulze Vampir die 5249."

Fakt ist, dass der Großteil der sog. Eigenwerber hier auftreten, als wären sie nicht der Autor, sondern wären zufällig auf dieses unbekannte Buch gestoßen und loben es nun in den Himmel. Ein bisschen Recherche zeigt dann, dass der Threaderöffner doch der Autor ist.
Wenn man schon ein Buch schreibt, dann soll man dazu stehen und nicht die Leser nach Strich und Faden belügen.

Fakt ist, dass alle diese Eigenwerber (fast alle) lügen, was den "Verlag" anbelangt. Alle sagen, dass ihr Buch in einem Verlag erscheint. Die Recherche zeigt jedoch, dass der sog. Verlag BOD oder ein Druckkostenzuschussverlag ist.
Wieder eine Lüge, die den geneigten Leser sauer aufstoßen lässt.

Fakt ist, viele Eigenwerber "werben" für ihren Thread, in dem sie mit vielen verschiedenen Schein-Nicks mit sich selbst reden. Das ist wiederum Ver***ung der Leserschaft.

Fakt ist, dass viele Eigenwerber 5*Sterne Rezensionen für ihr eigenes Werk faken; sie bitten Verwandte, Freunde, usw um gefälschte Rezensionen oder schreiben sich selber 5*Sterne Rezis.
Mit diesem Verhalten schießt sich der Autor selbst ins Aus.

All diese Punkte - welche Tatsachen sind - führen dazu, dass die Eigenwerbung hier so verpönt ist. Und die wenigen Autoren, die ganz ehrlich auf ihr Werk aufmerksam machen, müssen das schlechte Verhalten der anderen 99 % Eigenwerber eben büßen. Und bei all dieser Lügerei und Fakerei ist es doch nur logisch, dass diverse User hier nicht erfreut sind, wenn schon wieder ein unbekannter Autor sein ach so tolles Werk anpreist, das alles bisherige in den Schatten stellt.

An alle Eigenwerber.... seid ehrlich und macht dezent und in passender Weise auf Euer Werk aufmerksam. Nutzt dafür passende Threads und ver****t die Leser nicht. Ihr tut Euch und Euren Schreiberkollegen keinen Gefallen. Im Gegenteil, je unpassender die Eigenwerbung platziert wird, je unehrlicher diese ist, desto mehr bringt ihr die evtl. potentielle Leserschaft gegen Euch auf. Des Weiteren, wenn Ihr schon Euer Werk hier einstellen müsst, so achtet wenigstens auf die Rechtschreibung als auch auf die Grammatik. Denn der erste Eindruck zählt und wenn einem schon im ersten Absatz die Fehler um die Ohren fliegen, nimmt kein Leser dieses "ach so tolle" Werk ernst. Da kann die Story vielleicht noch so viel Potential haben, wenn es vor Fehlern nur so strotzt, ist die weitere Lesebereitschaft gleich Null.

Und noch ein wichtiger Punkt: Ihr stellt hier Euer Buch vor, deshalb solltet Ihr auch Kritik vertragen, auch wenn diese negativ ist. Wenn Ihr nicht mit Kritik umgehen könnt, dann solltet Ihr davon absehen Euer Buch hier vorzustellen.

Und ein letzter wichtiger Punkt: Wenn Ihr hier Testleser sucht, Euer Werk hier z.T veröffentlicht, vertut Ihr Eure Chancen, vielleicht doch noch einen guten Verlag zu finden. Denn was hier erst einmal veröffentlich wurde oder an Dutzende Testleser versandt, ist für Verlage nicht mehr akzeptabel. Ihr schießt Euch selbst ins Aus. Deshalb solltet Ihr überlegen, ob das wirklich der richtige Weg ist.

@ Bella22
Es gibt so viele Möglichkeiten außerhalb Amazons, um Werbung für sein Buch zu machen.

Gruß
Ariane

Veröffentlicht am 01.05.2010 22:27:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.05.2010 23:21:24 GMT+02:00
ako meint:
Ich denke, dass Eigenwerbung, wenn sie offen und als solche erkennbar ist, hier im allgemeinen sehr wohl toleriert bzw. ignoriert wird. Ich setze z.B. jeden, der hier als Neuling hereinplatzt und als erstes sein BOD-,DKZ-Buch vorstellt, sofort auf IGNORE. Der kann dann von mir aus bis zum Sankt-Nimmerleinstag die Threads vollspamen - es interessiert mich nicht.
Was hier immer wieder für Zoff und Ärger sorgt, dass ist die anonyme Werbung. Das tauchen plötzlich „Fans“ auf, die ein unbekanntes Buch eines noch unbekannteren Autors in den Himmel loben, es immer wieder empfehlen, einen Thread nach den anderen eröffnen. Und ehrlich gesagt: Ich kann die negativen Reaktionen sehr gut verstehen. Ähnlich wie Beate habe ich keine Lust mehr, mir irgendwelche Ergüsse von Hobbyschreibern aufs Auge drücken zu lassen, die meiner Meinung nach in der Schublade des Autors besser aufgehoben sind als in meinem Bücherregal. Eigenwerbung, die für mich nicht sofort als solche erkennbar ist, nimmt mir die Möglichkeit, sie ungelesen in den „Papierkorb“ zu werfen und ist für mich versuchter Betrug.

@angelwildheart
"zumindest wissen nun ein paar leute mehr, daß es mich gibt und daß ich schreibe."
Und was bringt Dir das? Wie man an den nichtvorhandenen Amazon-Verkaufsrang Deines Buches erkennen kann, hast Du durch diese Werbeaktion nicht ein einziges Buch verkauft, dafür aber durch die anonyme Werbung in Deinem eigenen Thread, die nicht gleich als Eigenwerbung erkennbar ist, mindestens ein halbes Dutzend User so verärgert, dass die sich NIEMALS mit Deinem Buch beschäftigen werden - ich übrigens auch nicht!

Veröffentlicht am 01.05.2010 23:47:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.05.2010 16:11:34 GMT+02:00
danke für den tipp mit dem ignorieren...
ich führe hier keine selbstgespräche durch gefakte accounts und ich gebe mir selbst keine rezensionen, noch würde ich die leute mit 5*-bewertungen in die irre führen. dazu war es mir zu wichtig zu erfahren, was andere denken. und ehrlich gesagt, habe ich keine ahnung, wie es um den verkauf steht.
die diskussionen hier haben mir auch in mancherlei hinsicht die augen geöffnet. und ich werde mich hüten, hier überhaupt nochmal den mund aufzumachen. und ich muß sagen, nun weiß ich, wie bestimmte - wirklich bekannte - leute aus der öffentlichkeit sich fühlen müssen, wenn soviel hass und neid ihnen entgegen gebracht wird.
soviel also zum thema soziale, humane gesellschaft.
in diesem sinne...

gruß. rebekka schardon.

N. C. - Florida 978-3866836365

Veröffentlicht am 02.05.2010 06:52:49 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.05.2010 06:53:32 GMT+02:00
Anna Lange meint:
Hallo Bella22,

wir kennen uns ja aus deinem "Ich suche mal wieder ein richtig gutes Buch"-Thread. Und genau in diesem Thread siehst du doch sehr deutlich, welche Blüten die Eigenwerbung treibt. Denn immer wieder tauchen sie dort auf, die Eigenwerber. Manche unter dem eigenen Namen, manche unter Fake-Nicks. Alle haben eins gemeinsam: Sie empfehlen dir ihr selbstgescvhriebes Buch als das "richtig gute Buch", das du suchst. Völlig unabhängig davon, ob es in dein Beuteschema passt oder nicht, aber das ist ja gar nicht der springende Punkt. Der springende Punkt ist - ja, jeder Autor steht hinter dem, was er geschrieben hat. Aber kein Autor, der mit einer gesunden Portion "Demut vor dem Herrn" daherkommt, würde öffentlich in die Runde brüllen, dass sein Buch das "richtig gute Buch" ist, das jemand anders mal unbedingt lesen sollte. Das tun nur Leute, die sich entweder für unwiderstehlich halten oder auf unbezahlten Rechnungen sitzen, weil sie mehrere tausend Euro für eine DKZV-Veröffentlichung hingeblättert haben.

Auch die Autoren, die bei regulären Verlagen veröffentlicht werden, stehen hinter ihrem Werk. Verteidigen es in Leserunden in Bücherforen, stehen Rede und Antwort dazu in Presse-Interviews. Die wirst du aber niemals mit Ausdrücken hören wie "super geschrieben, spannend, mitreißend, unvergesslich". Das gehört da nicht rein. Das ist Verlags-Vokabular - und die Masche von BOD- und DKZV-verlegten. Und das ist genau das, was an Eigenwerbung so sauer aufstößt. Dieses vehemente Anpreisen.

In meiner Schublade liegen drei Manuskripte. Eines ist bei einer Agentur unter Vertrag. Die anderen beiden sind die erste und die zweite Version meines Lieblingsstoffes, den ich gerade zum dritten Mal bearbeite, weil die ersten beiden nicht gut genug waren. Eine Veröffentlichung kommt nur regulär in Frage. Ja, ich schreibe auch. Schreibe ich "ein richtig gutes Buch"? Ich denke, ja, aber ich kann weder meine Schreibe mit Leseraugen beurteilen (ich bin als der Autor schließlic vorbelastet und gehe nicht unbedarft an das Manuskript heran), noch kann ich beurteilen, ob das Thema Menschen wie dir oder Beate oder auch R. Kehr zusagt - sei es vom Thema her, von der Story her, von der Prämisse her, von der Verarbeitung her. Oder ich hab den Zeitpunkt falsch eingeschätzt, und was ich schreibe, "zieht" gerade jetzt nicht. Oder ... oder ... oder ... Es gibt so viele Gründe, weshalb ein Buch eben kein "richtig gutes Buch" ist. Das zu filtern, ist Aufgabe von Lektorat und Marketing. Zwei Institutionen, von denen sich BOD- und DKZV-Autoren entweder bewusst fernhalten ("Ich wollte mich nicht der Verlags-Mühle beugen") oder ferngehalten werden, indem der "Verlag" ihnen falsche Tatsachen vorspiegelt. Die aber unumgänglich sind.

Fällt es nicht auf, dass auch "neue Autoren", die bei regulären Verlagen verlegt werden (ich weiß, man behauptet gerne, es werden keine neuen Autoren von großen Verlagen verlegt - aber mein Bücherregal spricht eine andere Sprache, ich kaufe nämlich gerne unbekannte Autoren, um zu sehen, ob es mal wieder "frischen Wind" gibt), sich nicht auf diese Eigenwerbungs-Masche hervortun? Die etablierten haben es ja sowieso "nicht nötig", aber auch die neuen machen sowas nicht. Wer eine Ausnahme kennt, ich freu mich über den Link ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2010 11:10:22 GMT+02:00
R. Kehr meint:
Vor vier Jahren habe ich mein erstes Buch über einen regulären Verlag veröffentlicht. Kein Zuschussverlag, ein mittelständiger Heimatverlag. Es ist auch ein Sachbuch, das ganz normal durch das Lektorat des Verlages gelaufen ist. Die Druckkosten für 3.000 Stück habe ich selbst bezahlt, sie waren fair für ein Buch mit zahlreichen Bildern im Offsetdruck.
Als absoluter Neuling bin ich dann ebenso mit dieser Masche hier in das amazon-Forum hereingestolpert: "Habt Ihr auch schon das Buch Nicht klagen, kämpfen! gelesen?" Ich habe es nicht bewertet, das wäre mir nicht in den Sinn gekommen - aber ich wollte darauf aufmerksam machen. Dann erging es mir so wie den Selbstdarstellern hier, ich war über die Reaktion geschockt. Auf mein zweites Buch habe ich sachlich als Verlag hingewiesen, um es ins Gespräch zu bringen.

Den entsetzten User hier kann ich verstehen, verletzt hat er seine Beiträge gelöscht. Was ich nach vier Jahren in diesem Forum nicht verstehen kann, ist die mangelnde Toleranz. Überall im Leben begegnet uns Werbung, die nervt. Sei es durch unterbrochene Filme im Fernsehen, auf der Straße, auf Veranstaltungen, in Kaufhäusern. Überall ist man gezwungen, dies zu tolerieren, man kann nichts dagegen tun. Wenn irgendwo ein Produkt beworben wird, das gehört zum Alltag, man muss es ja nicht kaufen. Wenn mir ein Hemd von Seidensticker nicht gefällt, dann rufe ich nicht Walter Seidensticker an und reibe ihm das unter die Nase, auch sage ich es ihm nicht, wenn er in meinen Messestand kommt als Schmalspurfreund.

Das ist es, was ich nicht verstehen, dass manche meinen, sie müssten in Foren anderen den Mund verbieten, weil es ihnen nicht passt, was geschrieben wird. Wenn ich eine Buchwerbung lese, dann gehe ich damit um wie mit jeder anderen Werbung, ich ignoriere sie wenn sie mir nicht gefällt, aber ich lasse die Freiheit zu werben und ich nehme mir die Freiheit zu werben.

Leben und leben lassen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2010 11:22:38 GMT+02:00
b meint:
@ Roland Kehr
Ich sehe das Problem darin, dass Herr Seidensticker im Unterschied zu manchen Usern hier in seiner Werbung eben nicht behauptet, Friedrich Müller zu sein und gerade eine bisher unbekannte und deshalb völlig unterschätzte Oberhemden-Qualität entdeckt zu haben. Nimm einfach zur Kenntnis, dass diese ausgelutschte Masche inzwischen - auch in anderen Foren - als Belästigung empfunden wird.

Veröffentlicht am 02.05.2010 11:25:36 GMT+02:00
maimonides meint:
Ich denke, daß Eigenwerbung nicht schlecht ist. Sie muß allerdings zum Thema passen und da liegt der Hund begraben. Viele Autoren bewerben ihr Buch in jedem möglichen Thread und das nervt dann einfach nur noch.
Ich kaufe oft Bücher nur auf Empfehlung meines Buchhändlers - oft auch unbekannte Autoren. Einige dieser Autoren sind in meine Augen sehr gut und verdienten eigentlich mehr Beachtung. Nur leider fehlt dort das perfekte Marketing. Leider .... Insofern bin ich auch froh wenn hier in den Diskussionen Bücher genannt werden an denen ich sonst achtlos vorbei gehen würde.
Unlängst habe ich zwei BoD-Bücher gekauft. Mich interessierten die Themen - es waren eher Sachbücher und die Bewertungen erschienen mir auch iO. Es war ein absoluter Reinfall.
Mehr als negativ waren:
* die diversen Rechtschreib-Fehler
* die sehr großzügig bemessenen Rändern an allen Seiten (nur so kommt man schließlich auf eine stattliche Anzahl an Seiten)
* die nicht eingehaltenen Versprechung, daß man das ganze Thema von anderen Seiten beleuchtet als alle Anderen....
* Man muß nicht einer Meinung mit anderen Forschern/Betrachtern sein, aber man sollte die Meinung der anderen akzeptieren. Auf keinen Fall sollte der Autor sich am Ende des Buches als der Größte darstellen und andere Forscher nicht runtermachen. Das ist stillos - gerade wen man selbst seinen gesetzten Ansprüchen nicht gerecht wird mit dem Buch.

Für mich ist eins klar - das war es erst einmal mit den BoD-Schriftstellern. Der Preis war völlig überzogen - ein entsprechendes Layout hätte dazu geführt, daß ein Drittel der Seiten eingespart worden wären und der Preis entsprechend geringer gewesen wär. So war es in meinen Augen nur Abzocke.

Wie hier schon geschrieben wurde, ein guter Autor preist sich nicht selbst als der Größte an.
Ganz klar: Eine Eigenwerbung unter richtigem Namen in dem passenden Forum ist iO. Eine Eigenwerbung bei jedem Thema nervt nur und ist eher negativ. Ich habe schon mal in einem anderen Thread einem penetranten "Eigenwerber" vorgeschlagen, daß er/sie wenn das Buch doch so gut ist dem interessierten Leser ein paar Testseiten zum Lesen schickt. Wenn das Buch (in dem Fall die paar Seiten) gut ist oder das Thema interessant .... kauft der interessierte Leser wahrscheinlich auch ein etwas überteuertes Buch. Oder aber er schreibt eine kurze email warum das für ihn gerade nicht das passende ist.
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Erster Beitrag:  01.05.2010
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