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bücher zum thema "tod und sterben" - nicht "trauer"


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1-25 von 35 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.08.2013 17:03:35 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.08.2013 17:07:44 GMT+02:00
ein thread für alle, die gern und halbwegs angstfrei über dieses thema lesen - und sprechen.

ich habe vor einiger zeit Das Buch Dahlia: Roman gelesen. spontan hat es mir gut, aber nicht hervorragend gefallen, aber jetzt - monate danach - denke ich so oft an dieses buch, wie an kein anderes.

es erzählt - schonungslos und un-esoterisch - aus der sicht der sterbenskranken dahlia von ihren gefühlen, gedanken und erlebnissen - vor allem ihren erlebnissen mit menschen, die mit dem thema "tod" nicht umgehen können.

weitere bücher, die mir spontan zum thema einfallen:

ken wilber: Mut und Gnade. In einer Krankheit zum Tode bewährt sich eine große Liebe - mehr gefühl, mehr übersinnliches (meditation und buddhismus sind sehr zentral), aber gut zu lesen und nachzuvollziehen.

mitch albom: Dienstags bei Morrie: Die Lehre eines Lebens. ich habe es gemocht, kann mich aber zu wenig erinnern, um hier jetzt was darüber zu schreiben.

philippe aries: Geschichte des Todes. ein sachbuch zur kulturgeschichte. mühsam zu lesen, aber mit vielen, vielen informationen darüber, wie unsere vorfahren und menschen anderer kulturen mit dem thema umgehen.

wer hat weitere vorschläge zum thema?
elisabeth kübeler-ross u.ä. interessieren mich eher weniger - mir geht es um die (noch) lebenden, nicht um das "danach".

Veröffentlicht am 22.08.2013 17:53:15 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.08.2013 17:56:38 GMT+02:00
Hallo Frau Badischl,

vielen Dank fuer die Vorschlaege, die Sie da einbringen.
Wirklich einmal ein ausgesprochen wagemutiger und ganz sicher auch hilfreicher Thread, den Sie hier eroeffnen.
Viel Erfolg!

Ich habe vor einiger Zeit das Buch Die Flockenleserin: Ein Hospiz, 12 Menschen, ein Mörder auch als kindle Buch Die Flockenleserin. Ein Hospiz, 12 Menschen, ein Mörder. ueber das Leben, das nun einmal zuende geht, gelesen.
Lassen Sie sich nicht von der Beschreibung "12 Menschen - ein Moerder" abschrecken. Es handelt vom wuerdevolle Beenden eines Lebensweges.
Und ich hoffe, dass mir und meinem Gatten - wenn es denn soweit ist - eine dieser Instituzionen zur Verfuegung stehen werden, allein, zusammen ...
Wir werden sehen.

Alles Liebe, Michaela

Veröffentlicht am 22.08.2013 20:50:01 GMT+02:00
lolarennt meint:
Da fällt mir das Buch eines großen österreichischen Journalisten und Querdenkers ein! Jörg Mauthe hat über seine letzten Lebensmonate ein großartiges Buch geschrieben, in dem er sein Abschiednehmen von der Familie, den Freunden, seinem ganzen Umfeld erzählt, ohne Rührung und doch berührend: Demnächst oder der Stein des Sisyphos.

Veröffentlicht am 22.08.2013 23:06:06 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.08.2013 23:13:49 GMT+02:00
Hermann Hesse: Klingsors letzter Sommer: Erzählung (suhrkamp taschenbuch)
Christiane Brückner: Ehe die Spuren verwehen
Ohne Trauer geht es hier allerdings nicht zu.
Das wäre ja aber auch traurig.

Veröffentlicht am 23.08.2013 19:18:03 GMT+02:00
liebe leute, danke für die tollen antworten! ich habe befürchtet, dass sich für das thema überhaupt niemand interessiert außer mir.

@michaela: das hoffe ich für uns alle, dass wir einmal menschenwürdig sterben können ... und ohne unnötige ängste - einer der gründe dafür, mich literarisch mit dem thema auseinanderzusetzen.

und ja, gülseren grün, natürlich ist das "traurigsein" erlaubt! ich möchte nur keine "trostbücher". (zumindest nicht in diesem thread)

leider bin ich selber eine sehr sporadische schreiberin, drum hoffe ich, dass viele andere mitschreiben, um dashier eine zeitlang am leben zu halten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.08.2013 19:59:50 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.08.2013 20:11:00 GMT+02:00
Hallo Gerda,

mir sind noch zwei bzw. drei weitere Bücher eingefallen, in denen es aber in erster Linie um das Thema "unheilbar an Krebs erkrankt" geht:

Das Zimmer: Roman von Helen Garner (Eine krebskranke Frau nistet sich bei ihrer Freundin ein, um von dort aus eine in ihren Augen erfolgversprechende alternative Therapie zu starten. Die Nähe wie auch die Uneinsichtigkeit der Freundin stellen die Freundschaft auf eine harte Probe ... Ich fand den Roman sehr beeindruckend, er wirkte zudem ganz authentisch. Kein "Trostbuch"!)

Noch eine Runde auf dem Karussell: Vom Leben und Sterben von Tiziano Terzani (In diesem Buch schildert der ehemalige Asienkorrespondent seinen Kampf gegen seine Krebserkrankung, die ihn bis an die Hänge des Himalya führt.)
Das Ende ist mein Anfang: Ein Vater, ein Sohn und die große Reise des Lebens ist ein Rückblick auf Terzanis Leben angesichts des nahen Todes. Ähnelt "Dienstags bei Morrie", da der Protagonist auch hier sein Leben Revue passieren lässt, ganz bewusst Abschied nimmt und dem Zuhörer sein Lebensvermächtnis anvertraut. Beide haben mir sehr gut gefallen.

LG,
Anette

PS: Alle sterben, auch die Löffelstöre: Roman von Kathrin Ähnlich handelt von einer Freundschaft, die mit dem Tod ein Ende findet. So weit ich mich erinnern kann, blickt die weibliche Ich-Erzählerin beim Schreiben der Grabrede auf die Lebensgeschichte des Freundes und ihre Freundschaft zurück. Sehr gut geschrieben, spielt übrigens in der DDR!

Veröffentlicht am 24.08.2013 09:25:48 GMT+02:00
Guten Morgen allesammt,

Ja Anette, die Buecher von Tiziano Terzani sind wirklich einmalig. Ich habe alle seine Buecher, von seinen Anfaengen in Vietnam, ueber die China-Zeit - wo er einiges erlitt, bis zum Ende gelesen und huete sie, um immer einmal wieder hineinzulesen...
Hoechst empfehlenswert - vor allem, da er ja das Leben als nur "eine weitere Runde" auf dem buddhistischen Grossen Rad gesehen hat und damit vielen auf seine Art Hoffnung gibt.

Ich habe mich ein wenig mit dem Thema beschaeftigt und ein Buch gefunden, dass ich mir heute bestellen werde: Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben. Das Buch hat hunderte positiver Rezensionen (ausschliesslich!!!) bekommen. Ich fuege hier einmal die Buchbeschreibung ein:

>>>Kaum etwas bewegt uns so sehr wie die Begegnung mit dem Tod. Kaum etwas geschieht heute so verborgen wie das Sterben.

Die Journalistin Beate Lakotta und der Fotograf Walter Schels baten Schwerstkranke, sie in den letzten Wochen begleiten zu dürfen. Aus diesen Begegnungen entstanden einfühlsame Schilderungen und Fotos von Menschen am Ende ihres Lebens. Die meisten verbrachten ihre letzte Zeit im Hospiz, einem Lebensort für Sterbende, an dem Hoffnungen und Ängste gleich wiegen: Wer hier einzieht, wird die Zeit bis zum Tod so bewußt und schmerzfrei wie möglich erleben können. Doch es bleibt ihm nur eine kurze Spanne, um Bilanz zu ziehen, Frieden mit sich und den anderen zu machen, sich mit dem Tod zu befassen und mit der Frage nach dem Danach.

Fünfundzwanzig Geschichten von Menschen, die unheilbar krank sind, die davon erzählen wie es ist, dem Tod sehr nahe zu sein und Abschied vom Leben nehmen zu müssen. Eindrucksvolle Porträts, aufgenommen kurze Zeit vor und unmittelbar nach dem Tod, begleiten sie.<<<

Es hat seinen Preis - aber das ist angesichts der Akribie und vor allem dem , sagen wir einmal "Taktgefuehl", mit der die Autorin und der Fotograf vorgingen - schon gerechtfertigt. Ich werde ihn gerne zahlen...

Schoenen Samstag noch!
Michaela

PS: Vielen Dank, Gerda (ich sag's 'mal einfach so, Frau Badischl ist bei diesem doch recht intimen Thema irgendwie so foermlich... :) fuer diesen wirklich interessanten Thread so ganz abseits von den ausgetretenen Pfaden. Moegen ihn moeglichst viele am Leben erhalten...

Veröffentlicht am 24.08.2013 11:56:30 GMT+02:00
Hallo,

zu diesem doch so ernsten Thema habe ich ein Buch gefunden, das mich (und die halbe lesende Welt) schwer beeindruckt hat: Zwei alte Frauen. Eine Legende von Verrat und Tapferkeit von Velma Wallis.

Es handelt sich um die Geschichte eines Athabasca-Nomadenstammes in der Yukon-Gegend in Alaska. Dort war es ueblich, bei Hungersnot die "unnuetzen" Esserinnen oder Esser allein zurueckzulassen - denn "Hunger und Kaelte fordern ihren Tribut".
Die beiden alten Frauen jedoch entscheiden sich fuer das "Lass uns handelnd sterben".

Und so entwickelt sich das Buechlein - 118 Seiten - allerdings mit Karten, voellig anders, als es anfangs aussah.
Es handelt vom Sterben - von Sterben lassen - aber es gibt Hoffnung denjenigen, die (eventuell) zu schnell aufgeben wollen, ihr Leben einfach "lassen" wollen.

Meiner Meinung nach passt es durchaus hierher. Urteilt selbst!

LG Michaela

Veröffentlicht am 25.08.2013 02:02:23 GMT+02:00
ja. will ich alle. allerdings darf ich momentan nur "Wunschliste" machen, nicht bestellen :-)

@Michaela: ich bin grundsätzlich für "du" statt "sie" - bei jedem Thema. wenn dir das nix ausmacht, dann sind wir uns ja einig. wer gerne gesiezt werden will, muss das bitte DEUTLICH schreiben.

heute ist meine mutter von sich aus mit einem buchvorschlag angekommen (ich hab ihr nichts von dem thread erzählt), der offensichtlich auch zum Thema passt:
Vergiss den Sommer nicht - ich wird jetzt gleich noch ein bisschen hineinschmökern.

gute nacht allerseits.

Veröffentlicht am 25.08.2013 16:21:27 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.08.2013 16:23:21 GMT+02:00
ks-koeln meint:
Zu diesem Thema habe ich vor etlichen Jahren mal Zwei Frauen: Roman: Das Buch zum Film. Roman gelesen. Dieses Buch fand ich sehr realistisch geschrieben (ohne dies jedoch aus eigener Erfahrung bestätigen zu können - zum Glück!), es ist emotional, berührend und manchmal auch humorvoll - mir hatte es sehr gut gefallen.

Ach, man sollte sich durch den Zusatz "Das Buch zum Film" nicht irritieren lassen. Die Autorin Diana Beate Hellmann hat diesen 1989 veröffentlichten Roman basierend auf ihren eigenen Erlebnissen verfasst. Im selben Jahr entstand auch die Verfilmung, an deren Drehbuch Hellmann mitwirkte. Das Buch ist also vor dem Film entstanden.

Veröffentlicht am 26.08.2013 14:08:06 GMT+02:00
"vergiss den sommer nicht" ist ein schnell zu lesender, netter roman. das sterben des vaters der hauptperson ist - aus der sicht der 17 jährigen tochter erlebt - nur einer von mehreren handlungssträngen. ich kann das buch zwar empfehlen, aber es gehört eher nicht zum thema.

Veröffentlicht am 26.08.2013 14:48:59 GMT+02:00
Tedesca meint:
In "Paula" von Isabel Allende geht es um das Sterben ihrer Tochter, ein sehr berührendes Buch, das mir gut gefallen hat.

Veröffentlicht am 26.08.2013 15:39:45 GMT+02:00
Emma290497 meint:
zum thema sterben kann ich empfehlen: The Fault in Our Stars / Das Schicksal ist ein mieser Verräter...

unglaublich bewegende, aber nicht jammernde geschichte über den kampf zweier teenager gegen den krebs...

Ich kopiere mal die englischen blurbs, da ich die treffender finde, als die deutschen:
"Despite the tumor-shrinking medical miracle that has bought her a few years, Hazel has never been anything but terminal, her final chapter inscribed upon diagnosis. But when a gorgeous plot twist named Augustus Waters suddenly appears at Cancer Kid Support Group, Hazel's story is about to be completely rewritten."

Veröffentlicht am 26.08.2013 21:38:39 GMT+02:00
Tanner geht: Sterbehilfe - Ein Mann plant seinen Tod

beim amazon-schmökern gefunden, aber (noch) nicht selber gelesen.

Veröffentlicht am 26.08.2013 23:12:20 GMT+02:00
Uli meint:
Emmas Glück: Roman

Veröffentlicht am 29.08.2013 21:35:33 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.08.2013 21:36:14 GMT+02:00
Uli meint:
Folgendes ist mir zu genanntem Thema noch eingefallen:
"In Frieden" heißt die letzte Geschichte von Jakob Arjouni aus seinem Erzählband
Ein Freund (detebe)

Veröffentlicht am 24.02.2014 01:27:35 GMT+01:00
eule 52 meint:
Liebe Frau Badischl,
wenn Sie noch Interesse haben, könnte ich Ihnen anbieten:
Linn Ullmann, Gnade
Herrad Schenk, Das Haus, das Glück und der Tod
Ulli Olvedi, Über den Rand der Welt

Ich habe gerade in letzter Zeit einige Titel aus dem von Ihnen gesuchten Themenkreis gelesen. Wenn Sie mögen, schauen Sie mal in meinen Rezensionen z.B. bei Simone de Beauvoir, Anselm Grün oder Karl Guido Rey. Vielleicht ist etwas dabei für Sie.

Beste Grüße
eule 52

Veröffentlicht am 24.02.2014 15:45:03 GMT+01:00
Marie meint:
Hier noch zwei ausgezeichnete Bücher zum Thema:

Kurzes Buch über das Sterben: Geschichten
Eine kurze Geschichte vom Sterben

Veröffentlicht am 24.02.2014 23:32:06 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.02.2014 23:33:10 GMT+01:00
R. Gnoss meint:
Sehr gut ist auch dieses Buch: Es wird mir fehlen, das Leben. Die Journalistin Ruth stirbt an Krebs und erzählt, solange ihr dies noch möglich ist, genau den Verlauf, ironisch, boshaft, traurig und auch humorvoll. Sehr lesenswert.

Gestorben wird auch an Demenz und ohne auf die Tränendrüsen zu drücken erzählt dieser Roman aus der Sicht einer betroffenen Frau: Meine Seele ein Meer Großartig!

Veröffentlicht am 25.02.2014 12:44:12 GMT+01:00
Das blaue Kleid von Doris Dörrie

Veröffentlicht am 26.02.2014 18:44:28 GMT+01:00
"Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes. Der Roman beschreibt einfühlsam die Geschichte eines Mannes, der mitten aus dem Leben gerissen wurde und durch sein Dasein im Rollstuhl seine Lebensfreude gänzlich verloren hat. In dem Roman geht die Autorin sehr einfühlsam mit dem Thema Behinderung um und nähert sich behutsam der äußerst sensiblen Frage der Sterbehilfe Ein ganzes halbes Jahr.

Veröffentlicht am 04.03.2014 11:28:05 GMT+01:00
Marie meint:
Noch gar nicht genannt wurde das im Dezember 2013 als Buch herausgegebene Tagebuch/Blog Arbeit und Struktur des am 26.08.2013 verstorbenen Schriftstellers Wolfgang Herrndorf ("Tschick", "Sand").
In seinem Blog berichtete er über sein Leben mit der tödlichen Krankheit (Gehirntumor).
Beeindruckend!

Veröffentlicht am 04.03.2014 11:43:25 GMT+01:00
Tedesca meint:
In "Paula" beschreibt Isabel Allende sehr eindrucksvoll und berührend das Sterben ihrer Tochter.

Veröffentlicht am 07.03.2014 09:14:34 GMT+01:00
In dem Roman Im Zimmer wird es still geht es um den Umgang mit einer tödlichen Krankheit und dem anstehenden Tod - sehr sensibel und realistisch geschrieben, wie ich finde!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.03.2014 13:58:52 GMT+01:00
eule 52 meint:
Schon allein der Titel impliziert Gänsehaut. Diese Art von Stille kenne ich nur allzu gut.
Ich habe das Buch bereits geordert und bin sehr gespannt.
Danke für den interessanten Hinweis!
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