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2426-2450 von 5908 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 01.05.2012 15:36:45 GMT+02:00
Librist meint:
Ich lese gerade (nach einigen Jahren Pause erneut) "Mount Misery" von Sam Shem - ich finde das Buch genau so großartig wie sein inzwischen zum Kultbuch avanciertes "House of God". Ohne jetzt weiter ausholen zu wollen, denn das Buch spricht wirklich für sich: Meine Empfehlung für den Pfingsturlaub!
Mount Misery

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2012 18:31:41 GMT+02:00
Tante Li meint:
@ Sinaida
Nun, in der Doku wurde zumindest Maigret mit allen möglichen anderen (Privat-)Detektiven der damaligen Literaturszene verglichen, wie z.B. Miss Marple und dergleichen. Wo da die literarischen Unterschiede liegen kann ich natürlich nicht beurteilen.
LG
Li

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2012 18:32:13 GMT+02:00
Tante Li meint:
:-)
Freut mich für Dich, Lola!
:-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2012 19:30:54 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.05.2012 19:32:15 GMT+02:00
Sinaida meint:
Tante Li,
für mich besteht der Unterschied zwischen Agatha Christie und Georges Simenon in folgendem:

Christie wirkt für mich gegen Simenon irgendwie künstlich, zweidimensional - die Fälle in ihren Büchern sind komplizierte "Rätsel", die am Ende eine überraschende, manchmal aber geradezu abenteuerliche Lösung finden. Ihre Personen sind dabei oft klischeehaft und überzeichnet. Und die Handlung wird zwar logisch aufgebaut, ist aber in der Regel unrealistisch. Der soziale Rahmen, in dem sich die Handlung bewegt, spielt bei Christie eine untergeordnete Rolle und wird nur flüchtig beschrieben.

Simenon geht es in seinen Büchern dagegen um die psychologische Zeichnung des Täters, auch seines Umfeldes. Häufig sind es eindrucksvolle Milieustudien. Personen und Handlung sind weit glaubwürdiger dargestellt als bei Christie. Dabei ist seine Sprache unkompliziert, jedoch nicht primitiv sondern bildhaft.

In Simenons Figuren kann man sich einfühlen; das Milieu, in dem die Handlung abläuft, ist bei Simenon enorm wichtig, die Landschaften/Städte/Häuser kann man sich bildhaft vorstellen - bei Agatha Christie hatte ich dagegen immer das Gefühl, der relativ unbeteiligte Zuschauer eines Boulevard-Theaterstücks zu sein, der eine Denksportaufgabe lösen darf.

* * *

Aber jetzt noch etwas ganz anderes - ein Fernsehtipp für die Klassiker-Leser unter euch:

Die ARD bringt morgen, 2. Mai, um 20.15 Uhr eine Verfilmung der Erzählung "Die Heimkehr" von Hermann Hesse.
Im Anschluss daran, um 21.45 Uhr, folgt ein Porträt des Schriftstellers anlässlich seines 50. Todestages.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend - bis zum nächsten Mal.
LG (=^__^=)
Antwort auf den Eintrag von Sinaida:
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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2012 19:43:11 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.05.2012 19:51:20 GMT+02:00
R. Gnoss meint:
Der Zauberberg 1983 und heute

Als ich, relativ jung, 1983 erstmalig den Zauberberg las, tat ich dies schwärmerisch und das Lesen war intuitiv und ganz wunderbar. Heute habe ich den Zauberberg analytisch gelesen, klassifizierte, wusste um die Interpretationen, die Symbolik, die Hintergründe.

Gefallen hat mir der Zauberberg jetzt im Jahre 2012 keineswegs minder, aber auf einer ganz anderen Ebene. Sicher haben beide Lesarten etwas für sich, aber ich muss feststellen, dass ich der unbedarften Lesart von 1983 in gewisser Weise nachtrauere. Schön war das. Jetzt war es intellektuell. Bin mir nicht sicher, ob ich verständlich in Worte fasse, was ich meine - ja, der Zauber war fort. - Schade

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2012 19:49:13 GMT+02:00
R. Gnoss meint:
Sinaida, besser kann man den Unterschied zwischen Miss Marple und Maigret nicht erklären!
Die Hesse Verfilmung werde ich mir ansehen, denn morgen bricht mein Urlaub aus

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2012 20:58:38 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.05.2012 20:59:38 GMT+02:00
Tante Li meint:
@ Sinaida
Vielen Dank für Deine ausführliche Erklärung. Ich habe nur einen Roman von Agatha Christie gelesen und kenne einige der anderen nur von den Verfilmungen her. Da erschienen sie mir recht unterhaltsam.
Den gelesenen Roman fand ich auch eher oberflächlich. Deshalb habe ich auch keinen weiteren gelesen. Wie gesagt, ich bin keine Krimileserin.
So wie Du Simenon beurteilst scheint er mir durchaus interessant. Vielleicht lese ich einmal was von ihm.

Danke für den Filmtipp. Das klingt auch interessant.
LG
Li

Veröffentlicht am 01.05.2012 21:31:28 GMT+02:00
Marie Curie meint:
@umi: Ich finde den Film "Was vom Tage übrig blieb" noch um einiges besser als das Buch. Anthony Hopkins ist einfach die Idealbesetzung für den Butler (von dem mir gerade der Name entfallen ist).

Ich hoffe, ihr habt mit dem Drood noch nicht begonnen. Ich hab ihn immer noch nicht bestellt. Inzwischen habe ich aber Heimstraße 52: Roman gelesen. Nachdem mir Die Tochter des Schmieds schon so gut gefallen hat, hatte ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Ich habe mich sofort wie eine Freundin von Gül gefühlt, die mit ihrem Mann nach Bremen gekommen ist und verschiedene Jobs angenommen hat. Die Sprache ist schnörkellos, aber trotzdem fesselnd.

Mein Highlight dieses Wochenende war Was Ida sagt: Roman. Louise, eine Französin, die in Berlin lebt und zu einer Beerdigung nach Frankreich zurückgekehrt ist, lernt ihre Großtante Ida kennen und mit ihr die Geschichte ihrer Familie. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Es erzählt von der Zeit um die deutsche Besatzung in der Normandie. Ich kann gar nicht erklären, was für mich die Faszination des Buches ausgemacht hat. Vielleicht lag es nur daran, dass ich französische Filme und Bücher prinzipiell sehr mag. Vielleicht war es aber auch die Erzählweise, die mich mit Louise auf die Suche nach ihren Wurzeln genommen hat. Ich hatte das Gefühl, neben ihr zu sitzen und all die Gefühle zu teilen, als Ida ihr von "Damals" erzählt hat.

Veröffentlicht am 02.05.2012 00:09:15 GMT+02:00
Anna Cotty meint:
@ Li
Ich glaube, dass ich die meisten Krimis, die Agatha Christie geschrieben hat, gelesen habe. Sinaida hat voellig recht, sie sind ziemlich simpel aufgebaut, aber das macht fuer mich auch gerade ihren Scharm aus. Ich glaube nicht, dass man heutzutage noch so was schreiben koennte, denn die Welt, in der ihre Buecher spielen, gibt es gar nicht mehr ( wenn es sie mal je gegeben hat). Was ich ziemlich interessant finde, ist, wie sich ihr Ton von ihren fruehen Buechern gegenueber den spaeten aendert. Die fruehen Buecher sind voller Spass, mit teilweise wilden Jugendlichen und die spaeteren werden ernster; ihre Einstellung wird sehr konservativ und sie ist oft ziemlich pessimistisch.
Von Simenon habe ich noch nichts gelesen. Wenn es was 'altmodisches' sein soll, gefallen mir Dorothy Sayers oder Margery Allingham . Beide sind Zeitgenoessinnen von Agatha Christie.

Veröffentlicht am 02.05.2012 07:20:44 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.05.2012 08:38:51 GMT+02:00
Sinaida meint:
Anna, ich bin ganz Deiner Meinung - Agatha Christie hat ihren Platz in der Kriminalliteratur, aber heute schreibt man ganz anders. Überhaupt hat sich das Genre des Kriminalromans in den letzten zwanzig Jahren sehr verändert. Da muss ich euch eine Geschichte erzählen:

Vor einiger Zeit brachte mir eine Freundin ein Buch von P.D. James Death Comes to Pemberley - eines dieser unzähligen Sequels zu Jane Austens "Stolz und Vorurteil" (ich empfehle es nicht weiter, ich fand es langweilig). Ihr Sohn hat es während einer Autogrammstunde von P.D. James in Bath erstanden und dabei die Krimischriftstellerin gefragt, warum sie sich diesen alten Zeiten zugewandt habe. Er ist davon ausgegangen, dass James ein Austen-Fan sei. Aber sie meinte, im modernen Kriminalroman habe sich der Schwerpunkt so sehr auf die Technik verlagert - Gerichtsmedizin, Computer-Ermittlungen -, da könne sie nicht mehr mithalten, das sei für sie ein zu fremdes Feld.

Das stimmt. Viele modernen Kriminalromane glänzen dadurch, dass sie Extreme in den Mittelpunkt stellen, extrem brutale Verbrechen, psychisch abartige Verbrecher, kaputte Polizisten und ein gestörtes Umfeld (nennt sich dann "sozialkritisch", um seriöser zu wirken) - dazu kommt ein Übermaß an Technik. - Anders dagegen bei Simenon. Er ist kein typischer Krimischriftsteller, denn er hat ja auch über 100 "normale" Romane - ohne Maigret - geschrieben. Simenon schien mir eher ein entfernter Verwandter von Anton Tschechow. Tatsächlich hat Simenon irgendwann einmal erwähnt, dass Tschechow ihn beeinflusst habe bei der Bedeutung des sozialen Milieus. Wie bei Tschechow würden sich seine Figuren selbst nicht kennen, sondern seien auf der Suche: „"Der Autor versucht sie nicht zu erklären, sondern läßt sie in ihrer Komplexität auf uns wirken."

Vielleicht ist Simenons Maigret wirklich etwas für Dich Li, versuche es einfach mal.

Veröffentlicht am 02.05.2012 08:11:52 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.05.2012 08:12:31 GMT+02:00
kete meint:
Ich muss mich auch mal als Agatha Christie-Leserin outen. Die - irgendwie fast märchenhafte - Atmosphäre ihrer Bücher, diese ganzen kleinen cottages und villages usw. ist es dabei, was für mich den Reiz ihrer Werke ausmacht. Ich bin aber sowieso ein cozy-fan. Es ist der Glanz einer vergangenen Zeit, die so niemals existiert hat. Sowas zu lesen ist für mich wie Urlaub. Interessant fand ich auch ihre Biographie.

P.D. James Romane um Adam Dalgliesh habe ich auch gelesen, aber sie ist mir irgendwie zu trocken, zu negativ, zu altmodisch - zu moralisierend(?). Christie ist irgendwie verspielter. Ich wusste gar nicht, dass sie (James) ein Austen-Sequel geschrieben hat. Finde ich aber interessant. Würde mich schon reizen.

Maigret reizt mich hingegen gar nicht. Dabei kann ich gar nicht mal so ganz genau beschreiben, warum eigentlich. Irgendwie denke ich dabei sofort an alte französische s/w-Filme und schreie innerlich: "BAH!" Drolligerweise lese ich aber sowieso nicht so gerne Geschichten, die in Frankreich spielen. Mit der Ausnahme von "historischen" Romanen (z.B. die Königsserie, die lola schon öfter erwähnt hat).

England ist irgendwie mein Lieblingsland als Hintergrund. British at heart, vermute ich mal.

Ich habe mir gerade The New Annotated Sherlock Holmes, Volume 1: The Adventures of Sherlock Holmes & the Memoirs of Sherlock Holmes bestellt und bin schon sehr gespannt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2012 08:30:44 GMT+02:00
Sinaida meint:
Kete, der Kommentar zu Sherlock Holmes würde mich auch seeehr reizen. Wenn Du ihn gelesen hast, bitte teile mit, was Du von ihm hältst!

Ich lese solche "weiterführende" Literatur zu meinen Favoriten unheimlich gerne. Im Augenblick stecke ich tief mit der Nase in Nabokovs Kommentar zu Puschkins "Eugen Onegin" Eugene Onegin: Ein Versroman (im Schuber). Ja, ich weiß, das stammt von einem ganz anderen Regal. Ist aber ebenso faszinierend (jedenfalls für mich!).

Veröffentlicht am 02.05.2012 09:56:04 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.05.2012 09:56:40 GMT+02:00
Rebecca meint:
Hallo, bei mir gibts auch was Neues. Habe angefangen mit Die Asche meiner Mutter: Irische Erinnerungen: Irische Erinnerungen. Buch zum Film und bin schwer beeindruckt von den Kindheitserinnerungen aus New York und Irland der 30 Jahre (120 Seiten gelesen bisher). Was für eine harte Zeit, und ich finde die Schreibweise beeindruckend, wie gut McCourt es schafft diese kindliche Sichtweise rüberzubringen, und auch wie er die Traurigkeit und den Humor vereint. Hat jemand das Buch gelesen und/ oder kennt auch den Film?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2012 10:31:23 GMT+02:00
Frida meint:
@Rebecca,

ich habe "die Asche meiner Mutter" und auch den Folgeroman Ein rundherum tolles Land: Erinnerungen gelesen. Es ist allerdings schon eine Weile her und ich kann mich nicht mehr sehr gut daran erinnern. Was ich noch weiß ist, dass mich beide Bücher beeindruckt haben. Der Autor beschreibt sehr bildhaft und detailreich. Es fällt beim Lesen leicht, sich in die verschiedenen Situationen und Momente hinein zu versetzen. Frank McCourt schafft es emotional zu berühren und aufzurütteln. Ich kann dir also auch den Nachfolger empfehlen.
Lg
Daniela

Veröffentlicht am 02.05.2012 12:07:04 GMT+02:00
Rebecca meint:
Danke Daniela, an den Folgeroman hatte ich auch schon gedacht, aber ich bin ja noch relativ am Anfang - aber bisher bin ich auch sehr beeindruckt und emotional berührt von dem Buch. Auch der Film interessiert mich, habe beim Lesen alles so klar vor Augen, da wäre es interessant diese inneren Bilder quasi mal zu vergleichen...

Ansonsten hab ich gerade Monddiamant und Drood bestellt...

Veröffentlicht am 02.05.2012 13:55:52 GMT+02:00
Frida meint:
@Rebecca,

den Film kenne ich nicht. Wenn du ihn dir ansehen solltest, gib doch bitte Bescheid, wie er bei dir ankam. Zum Folgeroman muss ich noch hinzufügen, dass ich ihn ein klein wenig schwächer in Erinnerung habe, als die Asche meiner Mutter. Aber wie gesagt nur ein wenig und trotzdem absolut lesenswert.
Lg
Daniela

Veröffentlicht am 02.05.2012 14:57:23 GMT+02:00
Anna Cotty meint:
@ kete
P.D. James mag ich ueberhaupt nicht. Sie versucht ja tatsaechlich immer noch Krimis a la Agatha Christie zu schreiben und es ist heutzutage nicht mehr glaubwuerdig. Ausserdem, wie du schon schreibst, ist sie sehr moralisierend und das stoert mich sehr. Am schlimmsten fand ich ihren Versuch SciFi zu schreiben, Children of Men, welches fur mich wirkte, als waere es in 50er Jahren geschrieben. Brrrrr!

Veröffentlicht am 02.05.2012 15:02:12 GMT+02:00
Anna Cotty meint:
@ Rebecca
Ja, die Asche meiner Mutter habe ich gelesen und es hat mir gut gefallen. Was mir auch daran gefiel, dass McCourt es geschafft hat, trotz der tragischen GEschichte noch Humor rein zu bringen. Ich habe einen Vortrag gehoert, den McCourt geben hat und es war einer der unterhaltendsten Vortraege, die ich je gehoert habe. Er hat eine 'way with words' wie man hier sagt und kann ganz normale Vorgaenge so beschreiben, dass man schmunzeln muss.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2012 16:05:02 GMT+02:00
kete meint:
Naja, P.D. ist halt mittlerweile eine seeehr alte Dame. (über 80, glaube ich?) Ich fand Dalgliesh als Dichterfürst/Polizist schon irgendwie schwierig zu verkaufen und dann diese total unglaubwürdige Liebesgeschichte, wo er der Tante beim zweiten oder dritten Treffen einen Heiratsantrag macht (den sie annimmt) und sie haben sich noch nicht einmal geküsst! (geschweige denn was anderes) Und das heutzutage???

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2012 16:08:15 GMT+02:00
R. Gnoss meint:
Die Asche meiner Mutter und den Folgeband las ich ebenfalls mit Begeisterung. Und die Verfilmung ist durchaus sehenswert!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2012 16:28:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.05.2012 16:29:32 GMT+02:00
Tante Li meint:
@ Sinaida
Ich habe leider ähnliche Vorbehalte gegen französische Romane wie Kete. Ich kann kein Französisch und die Eigenarten der Franzosen scheinen mir seltsamer als bei britischen Romanhelden.

Vielleicht kannst Du mir einen Maigret empfehlen, in dem ein schwuler Mann eine größere Rolle spielt. Das wäre dann ein zusätzlicher Anreiz für mich. Wenn sich Simenon in so vielen verschiedenen Milieus ausgekannt hat, war da vielleicht auch ein solches Thema dabei.
:-?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2012 16:33:08 GMT+02:00
Tante Li meint:
@ Anna
Ja, ich finde die alten Christie-Filme eben auch so charmant altmodisch.
:-)

Veröffentlicht am 02.05.2012 17:01:57 GMT+02:00
Anna Cotty meint:
@Li
Mir gefiel vor allem die BBC Serie mit Joan Hickson als Miss Marple sehr gut. Sie ist der Miss Marple in den Buechern viel aehnlicher als Margaret Rutherford.
Und diesen Charm hat man auch bei den Buechern, finde ich. Wie leckere kleine Kuchen, mehr oder weniger alle nach dem gleichen Rezept zubereitet, bei denen man genau weiss, was man hat. Ich hatte mir vor kurzen von Agatha Christie, The Man in the Brown Suit mal wieder herausgekramt und gelesen. Das schafft man gut und gerne in einer Sitzung. Keine Miss Marple, kein Poirot, aber Romantik, Spione und eine Schiffsreise. Absolut kein Moralisieren; da es eines ihrer frueheren Buecher ist, kommt der 'Boesewicht' sogar davon.
So was tut auch zwischendurch immer mal gut.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2012 17:08:33 GMT+02:00
Tante Li meint:
@ Anna
Ich bin eben eher mit Margaret Rutherford aufgewachsen. Deshalb passte mir Joan Hickson, die ich viel später als Miss Marple gesehen habe, gar nicht für die Rolle.
The Man in the Brown Suit (The Christie Collection) klingt interessant und ist hier gerade spottbillig zu haben.
:-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2012 17:47:53 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.05.2012 19:11:17 GMT+02:00
Sinaida meint:
Tante Li,
d a muss ich passen. Möglicherweise befand sich in den verschiedenen "Maigrets", die ich Lauf der Jahre gelesen habe irgendwo ein schwuler Mann, der eine größere Rolle gespielt hat. Aber ich kann mich nicht daran erinnern. - Armer Maigret, das wird dann wohl nichts aus euch beiden!

Und was die Schrullen anlangt, da kommt es wohl mehr auf die Person an, weniger auf die Nationalität. Jedenfalls erscheint mir ein brummiger Maigret "normaler" als der gezierte Hercule Poirot (ach pardon, der ist ja Belgier!) oder der exzentrische Lord Peter Wimsey. Ist halt Geschmacksache...
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