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Warum eigentlich keine Eigenwerbung?


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126-150 von 354 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 20:25:16 GMT+02:00
Beate Warncke meint:
Hallo Mike!

"Das Gute findet schon seinen Weg in einen Verlag ohne Druckkostenzuschuss."
So ist es präziser für diesen Zweck.
Ich glaube, lolarennt wies darauf hin, dass die Frage des Verlegens eine Filterfunktion erfüllt. Von Lektorat usw. ganz zu schweigen. DANACH geht es dann seinen Weg.

Es ist ja eine jahrzehntealte These, dass sich der deutsche Buchmarkt rein gewinnorientiert so massiv in Richtung Mainstream entwickelt, dass Perlen nicht mehr verlegt werden.
Aber, wir haben nach wie vor Qualitätsverlage, die nach diesen Perlen suchen
und Risiken gehen - oder sich in entsprechenden Nischen gut einrichten. Sogar, wenn sie dann von einer Kette aufgekauft werden.

Diese These hat für mich den gleichen Wahrheitsgehalt wie "Fernsehen macht dumm!"
Arte? 3Sat? ZDFdoku? Phönix?
Scobel, Druckfrisch, Tagesthemen, Kleines Fernsehspiel, nachtstudio, BRalpha ...
Ich kann gar nicht so viel sehen, wie ich wissenshungrig bin.
Und so intellektuell kann ich gar nicht werden, um diese Sender/Sendungen *dumm* zu finden.
Es gibt kulturpessimistische Thesen, die dienen mehr dem Distinktionsgewinn des Thesenträgers als der Wahrheitsfindung.
Womit ich jetzt nicht Dich meine.
Klar machen die Verlage Werbung, aber nicht in den Kundenforen. Es hat mal ein Autor eines Nicht-Zuschuss-Verlages getan - das wurde auch mit Befremden aufgenommen.

lg
Beate

Veröffentlicht am 05.05.2010 20:43:07 GMT+02:00
adam davids meint:
angelwildatheart - Dass es auf die Geschichte ankommt, hat niemand bezweifelt.
Das - nämlich dass der Autor ETWAS zu erzählen hat - setze ich aber genauso vorraus, wie R/G-Kenntnisse.
Alles andere ärgert mich, weil damit (und mit solchen Kommentaren) die Mühe und die unendliche Arbeit (ja, und auch der Fleiß) eines Autors einfach mal so abgetan und heruntergespielt werden. Das nervt mich.
Das kommt mir arrogant und anmaßend vor.
Und das ist sicher kein Seitenhieb, versteh mich nicht falsch.

Mir geht es um die Einstellung.

Übrigens nehme ich nicht dich und deinen Roman auseinander. Ich schreibe ja eher allgemein.
Also nicht sofort persönlich angesprochen fühlen. Dir ging es doch auch um die Frage: Eigenwerbung "ja" oder/und "nein", oder?
Oder nur um dein Werk?

Ach ja, dass deine Bekannte Deutsch und Geschichte studiert ist unerheblich für diese Diskussion.

Mike Orca -

"Selbst wenn darunter nur 1% lesenswert sein sollte, gibt es unter den erfolglosen Büchern folglich zehntausende gute Bücher"

Das glaubst du doch wohl selbst nicht, oder? Wenn unter diesen meinetwegen 10.000 Romane auch nur ein sehr sehr guter, ein progressiver, neuer, bahnbrechender Roman dabei ist, dann würde der seinen Weg finden.
(Wenn er nur "gut" ist, dann wohl eher nicht. Zu Recht wahrscheinlich auch.)
Das glaube ich. Vielleicht nicht jetzt. Vielleicht erst in 150 Jahren, wenn die Enkel des Verstorbenen ein altes Manuskript auf dem Dachboden finden, den Mut haben, es einem Verlag zu schicken, der es druckt, etc.
Qualität setzt sich schlußendlich durch. Daran möchte ich glauben.
Hört sich das SO naiv an?

LG, Adam.

Veröffentlicht am 05.05.2010 20:52:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.05.2010 21:05:37 GMT+02:00
@ adam davis:

dich habe aber wiederum ich nicht angesprochen. sondern die beate. weil wir schon seit tagen diskutieren. du bist heute erst eingestiegen. mit dir hatte ich bislang nichts zutun. und nein, sie studiert nicht. sie hat studiert, die bekannte.
worum es mir geht oder ging, weißt du gar nicht. in diesem beitrag hier geht es um die eigenwerbung. ob ja oder nein. und diese ewig wiederkehrenden seitenhiebe von leuten, die seit anfang der diskussion dabei sind - das nervt wiederum mich. weil es ständig aus dem zusammenhang gerissen wird...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 21:06:44 GMT+02:00
Beate Warncke meint:
@angelwildheart

Du bestätigst eigentlich genau das, was ich anführe.
*Ich* habe überhaupt nix zur Qualität Deines Buches gesagt!
Ich habe gesagt, dass *Du* das Schreiben eines Buches in 19 Tagen als Qualitätsmerkmal anführst.
Siehst Du denn da wirklich keinen Unterschied?
Wohl nicht. Und damit bestätigst Du mich in meiner Meinung.
Auch damit, dass Du wie viele BoDler (als Überbegriff genutzt, bitte) wiederum deutlich machst, dass es für Dich auf die Geschichte ankommt und nicht -so sehr-auf R/G.
Ich wiederum habe hier millionenmal die These vertreten, dass R/G unverzichtbare Grundlagen sind - ohne die Literatur nicht "funktioniert".
Und dabei geht es nicht nur um das konkrete "Richtig oder Falsch", sondern
-übertragen- um das Beherrschen von Technik. Würde man leugnen, dass Kunst Technik voraussetzt, dann hätte der Spießer recht, der vorm Kandinsky steht und prollt, dass sein 4jähriger Kevin das auch klieren könnte.

Also: das, was für Dich QualitätsMERKMAL ist, ist für mich gerade Anlass zu Zweifel an der Qualität (19 Tage).
Und selbst dieser Satz macht noch keine Aussage zu Deinem Buch.
So kannst Du doch gar nicht drauf sein, dass Zweifel an einer allgemeinen QualitätsVORSTELLUNG für Dich gleichbedeutend mit Ablehnung eines speziellen WERKES ist.

Du fragst Dich nicht, warum andere länger für ein Buch brauchen, oder?
...?
...?
...?
Genau!
DAS meine ich.

Zu Deinem Buch meine ich gar nix - werde ich nie.
Ich habe nur eine Meinung zu Deinem Qualitätsbegriff.

>>>so sehr ihr mich und das buch hier auch auseinander nehmt. ihr könnt es nicht beurteilen...<<<

Zu diesen "ihr" gehöre ich nicht. In diesem Thread nicht - und in Deinem Thread bin ich überhaupt nicht vertreten.

Beate

Veröffentlicht am 05.05.2010 21:07:01 GMT+02:00
adam davids meint:
"so sehr ihr mich und das buch hier auch auseinander nehmt. ihr könnt es nicht beurteilen... "

Da habe ich mich halt angesprochen gefühlt, angelwildheart.

Ich habe die Diskussion übrigens verfolgt und - okay, sie HAT studiert.

"worum es mir geht oder ging, weißt du gar nicht."

Auch okay. Obwohl ich nicht ganz weiß, was das heißen soll. Ich bin nämlich bereit zu diskutieren, aber irgendwie kommen wir durch dieses "persönlich-nehmen" und beleidgt sein und hauptsache ich schieße schärfer zurück...damit kommen wir ja nicht weiter.

(Ach ja, noch ein kleiner Stich - falls du wirklich vorhast, Autorin zu werden, solltest du dir entweder ein dickeres Fell zulegen oder deine Art und Weise mit anderen Menschen, ja, auch Kritikern und Leuten, die nicht deiner Meinung sind umzugehen.)

LG, Adam.

Veröffentlicht am 05.05.2010 21:11:58 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.05.2010 21:12:42 GMT+02:00
ako meint:
An alle Verfechter der "Ich bin auch nach wie vor davon überzeugt, dass "Gutes" seinen Weg findet" -Theorie:
Was versteht ihr da unter einem guten Buch? Objektiv messbar ist nur der Verkaufserfolg eines Buches. Was sich gut verkauft, ist in der Regel Mainstream. Da frage ich mich : Ist die 10 Kopie von Harry Potter oder "Beiss mich irgendwo hin" wirklich so viel besser, als das originelle Erstlingswerk eines Autors, nur weil ersteres sich gut verkauft und das zweite vielleicht nur ein paar hundert Mal?
Sind Bücher, die für eine sehr kleine Zielgruppe geschrieben wurden, z.B. für ein momentan weniger modernes Genre, für Euch per Definition "schlechter" als die Bestseller?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 21:24:41 GMT+02:00
Beate Warncke meint:
Hej ako,

>>>Sind Bücher, die für eine sehr kleine Zielgruppe geschrieben wurden, z.B. für ein momentan weniger modernes Genre, für Euch per Definition "schlechter" als die Bestseller?<<<
Nein!!!
Sie sprechen nur weniger Menschen an.
"Gutes findet seinen Weg zum Leser." *Das* meine ich.
Nicht (auf gar keinen Fall!):
"Gutes findet seinen Weg unter die ersten 100 auf Amazon."
Urgh! Guck mal, was sich da tummelt. Hauptsächlich Untote.

Übrigens bin ich der Meinung, dass viel zu viel (Mist) verlegt wird. In "regulären" Verlagen, deswegen finde ich alles andere auch ziemlich ... Du weißt schon.

Kann mir bitte jemand einen Oberbegriff für Verlage geben, die nicht über "Zuschuss" laufen? "Publikumsverlage" wurde mal wurde vorgeschlagen, aber das trifft es doch nicht ganz, oder?

lg
Beate

Veröffentlicht am 05.05.2010 21:25:21 GMT+02:00
Mike Orca meint:
@ Beate Warncke
Ich glaube auch nicht, daß überragende Manuskripte von Verlagen grundsätzlich abgelehnt werden, nur weil sie nicht in den Mainstream passen. Trotzdem - ein gutes Buch findet höchstens dann einen Verlag, wenn der (unbekannte, aber brilliante) Autor genug Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen hat, um es überhaupt an die großen Verlage zu schicken und sich auch von den ersten zehn Absagen nicht entmutigen zu lassen. Ich habe allerdings die Befürchtung, daß es bei manchen potentiell hervorragenden Autoren daran mangelt, während das Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen einiger unbekannter, aber nicht brillianter Autoren überdimensioniert ist; das sind dann genau die, deren Eigenwerbung am meisten nervt.

@ adam davids
Ehrlich gesagt, ja - für mich hört sich das SO naiv an; trotzdem wäre ich froh, wenn Du recht hättest. Auch bei den erfolgreichen Romanen ist doch vieles "nur" gut und etliches noch nicht einmal das - wobei noch die ganz große Frage offen bleibt, wer entscheidet, ob ein Buch gut oder sehr gut ist: Die Masse der Leser? Die Literaturkritiker? Die Verleger? Oder doch jeder für sich selbst?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 21:26:39 GMT+02:00
adam davids meint:
ako - Auch das hat niemand behauptet.
Du würdest ja sicher auch nie soweit gehen, und sagen "DSDS" ist qualitativ besser als die kleine Doku auf ARTE, nur das eine Millionen und das andere nur ein paar Tausend gesehen haben.
Das hat nichts miteinander zu tun.
Und trotzdem gibt es diese Doku, sie lief im TV, man konnte sie sich angucken, sie hat ihren Weg gefunden/gemacht.
Darum geht es. Qualität setzt sich durch.
Und dass nicht immer nur ARTE geguckt werden kann, ist auch verständlich.
Es geht um die Auswahl und die IST vorhanden.
"Gut" ist nicht immer, was erfolgreich ist. (Aber auch oft genug der Fall! Wir wollen ja nicht nur alle schwarz malen ;))
Und wenn man spezielle Bücher für "eine sehr kleine Zielgruppe" schreibt, dann darf man natürlich nicht den großen Erfolg erhoffen. Erfolg und Qualität sind nicht gleichzusetzen.

LG, Adam.

Veröffentlicht am 05.05.2010 21:31:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.05.2010 21:35:01 GMT+02:00
Anna Lange meint:
@ Rebekka Schardon alias angelwildheart,

vielleicht solltest du, wenn du eine Beurteilung deines Buches hier nicht wünschst, die Leseproben von deiner Facebook-Seite wegnehmen. Sowohl die deutschen als auch die anderen, von denen ich annehme, dass es englisch sein soll, was aber mit dem Englisch, das ich kenne, nicht viel gemeinsam hat.
Du hast dir dort einen Präsentierteller eingerichtet. U.U. gibt es Leute, die sich dort umsehen. Das Internet ist gläsern.
Was die Leseproben dort aus deinem Buch und andere Textproben von dir betrifft - so bestätigen sie haarklein jedes Vorurteil, das man als Leser von BOD und DKZV hat. Es ist schlicht unlektoriert. Ich gebe zu, dass ich schon weit Schlimmeres im Internet an Textproben von Nachwuchsautoren gesehen habe - aber warum es hier zu keiner Veröffentlichung im Publikumsverlag kommen konnte, liegt auch auf der Hand.

Und um die Eigenwerbung ins Spiel zu bringen - die meisten der selbstbeworbenen BOD und DKZV-Bücher fallen eben genau in dasselbe Raster. Und eben drum nerven sie so. Als Leser will ich sowas nicht. Als Leser will ich vernünftig lektoriert und ordentlich gestaltet. Vom Verlag in eine angemessene Form des Marketings gebracht und mir nicht vom Autoren selbst als "Meisterwerk, das man nicht verpassen darf" in jeden noch so unpassenden Thread nachgeschleudert und idealerweise auch noch per Eigenrezension befünfsternt. Punkt und aus.

"Das Gute findet schon seinen Weg in einen Verlag ohne Druckkostenzuschuss."
Kann mal einer dazu eine Online-Petition eröffnen, die man unterzeichnen kann?

Veröffentlicht am 05.05.2010 21:35:45 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 21:39:31 GMT+02:00
Beate Warncke meint:
Hallo,
>>>Trotzdem - ein gutes Buch findet höchstens dann einen Verlag, wenn der (unbekannte, aber brilliante) Autor genug Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen hat, um es überhaupt an die großen Verlage zu schicken und sich auch von den ersten zehn Absagen nicht entmutigen zu lassen.<<<

Absolut Deiner Meinung!
Auch dieses Durchhaltevermögen gehört zum "richtigen" Schriftsteller. Und dann:
diese furchtbaren Lektoren aushalten müssen ;-)! Foto, Klappentext, Cover. Keiner will wie ich. Alle wissen es besser.
Dazu braucht man neben Reflexionsvermögen auch noch Kritikfähigkeit.
Kompromissbereitschaft.
Frustationstoleranz.

Mit nem büschen Geld kann man das einfacher haben. Dann macht aber keiner die Werbung, muss man selber ran. Z.B. in Foren. Gibt Ärger. Vielleicht ist das ja auch einfach nur eine Form sich durchzusetzen? Man muss nur moralisch argumentieren - nicht qualitativ. Auf alle Fälle leichter, wenn es ums Können geht.

lg
Beate

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 21:40:21 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.05.2010 00:40:07 GMT+02:00
ako meint:
Wieviel Leser muss ein Buch denn haben, damit es Deiner Meinung nach gut ist. 20 (schafft jeder Selbstverleger) 500, 5000, 20000 ? Es gibt ja z..auch einige Bod-Bücher, die höhere Verkaufszahlen haben als der Durchschnitt, zum Beispiel weil sie in den Medien erwähnt wurden. Sind die für Dich jetzt besser, schlechter als ihre "Kollegen" aus den Publikumsverlagen, die sich schlecht verkaufen?
Wenn ich gut irgendwie an den Verkaufszahlen festmache, kann ein grottenschlechtes Buch durch Marketing plötzlich gut werden, und ein gutes Buch vom Markt genommen werden, weil sich der Verlag nicht genug Gewinn erziehlt. Wenn ich es aber nicht an einer bestimmten Verkaufs-Marke festmache, werden plötzlich fast alle Bücher gut, weil die meisten sich ein paar mal verkaufen.

LG
AKO

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 21:43:25 GMT+02:00
adam davids meint:
Für mich ist die Sache hiermit erledigt, angelwidheart. Du gehst einfach zu weit.
Ich bin ehrlich - du ziehst hier eine Nummer ab, die bei mir nicht zieht.
Das mit MS wusste ich, ich habe deinen seltsamen Beitrag noch deutlich in Erinnerung. Leider. Musste lachen und fand es nur lächerlich. (Nicht deine Krankheit natürlich, nur damit keine Missverständnisse aufkommen)

Ich weigere mich auch, dich als "Autorin" zu sehen.

Ich bin weg, DAS hier halte ich nämlich im Kopf nicht aus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 21:44:04 GMT+02:00
@ anna...

...aber scheinbar war es dir wichtig genug, daß du recherchiert hast.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 21:57:28 GMT+02:00
ako meint:
OK, aber eine kleine Zielgruppe hat auch fast jedes BOD-/DKZ-BUCH. Nach Deiner Definition wären die dann ja ALLE GUUUT!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 22:03:43 GMT+02:00
Beate Warncke meint:
@angelwildheart
>>>nur dann kritisiere es nicht. weil du dann nicht mitreden kannst.<<<

ICH HABE DEIN BUCH NIE KRITISIERT!!!
Sondern Deine QUALITÄTSVORSTELLUNGEN.

"In 19 Tagen ein Buch. Verbunden mit der Frage, ob andere das auch können." Das hat für mich eine deutlich positive Konnotation bez. der Schnelligkeit.

Aus Deinem ganzen, ellenlangen Text der Selbstdefinition habe ich die einzige Aussage genommen, die mich wirklich interessierte: die einzige qualitätsbezogene Aussage.
Alles andere habe ich - nun, ja - ignoriert.
Weil ich Ladehemmung hatte.
Wegen der MS-Krankheit.

Und bescheuerterweise habe ich diese Hemmung immer noch, obwohl ich wirklich das Gefühl entwickle, dass Du die Krankheit anführst, um Dich aus der Verantwortung zu ziehen bzw. um genau diese Ladehemmung zu provozieren.

Schlussendlich:
Ich habe nie Dein Buch kritisiert, geschweige den zerrissen.
Ich habe Dich nie persönlich angegriffen, geschweige denn auseinander genommen.
Ich habe einen komplett anderen Qualitätsbegriff als Du.
Ich definiere "Literatur" völlig anders.
Ist das nun soo schlimm?

Beate

Ach, ja!
Ich mag keine Eigenwerbung. Ich finde sie unhöflich, penetrant, peinlich.
Es gab einen Kompromissvorschlag, den ich befürwortete. Keiner der Autoren hier ist darauf eingegangen. Du auch nicht.
Du hast jetzt einen Appendix.
Ich habe Kompromissbereitschaft.
Jedem das seine.

Veröffentlicht am 05.05.2010 22:08:51 GMT+02:00
ako meint:
Oh jee, ich sehe gerade, unser aller Lieblingsautorin ist wieder hier. Ignoriert sie doch einfach. Wir müssen ja nicht mit jedem diskutieren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 22:12:20 GMT+02:00
Beate Warncke meint:
Hej,
hattest Du meine Antwort noch nicht gelesen?
Ich mache die Qualität überhaupt nicht von der Stückzahl oder dem Listenplatz abhängig.
Ich meine nur, das "Gute" (Buch) wird verlegt und findet seine Leserschaft - egal wie groß diese ist.
Selbstverständlich gibt es bestimmt gute (noch nicht) verlegte Bücher. Adam meinte seinen Satz sicher auch metaphorisch und machte keine 100%-Aussage.
Für mich war der Satz wichtig als Gegenthese zur Meinung, dass nur Mainstream verlegt wird bzw. es irgendwann in naher Zukunft so ist.
lg
Beate

Veröffentlicht am 05.05.2010 22:15:41 GMT+02:00
Mike Orca meint:
@ Beate Warncke
Nachdem wir uns jetzt ja schon fast einig geworden sind, habe ich noch eine letzte ketzerische Frage: Ist es wirklich undenkbar, das ein mimosenhafter, schnell zu frustrierender Autor ohne die Bereitschaft zu Kompromissen ein wirklich gutes Buch schreibt?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 22:19:50 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.05.2010 00:25:29 GMT+02:00
ako meint:
Mit dieser Antwort verwirrst Du mich jetzt ganz. Was ist zum Beispiel mit meinem BOD-BUCH, das ich gerade lese, das sogar einen Literaturpreis gewonnen hat, trotzdem aber keinen Verlag findet, weil das Genre im Moment gar nicht IN ist. ICH finde es gut, und alle Rezensionen im Netz, die ich gelesen habe, auch. Nach Deiner und adam Definition wäre es aber schlecht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 22:23:15 GMT+02:00
Beate Warncke meint:
Hej!
Ich höre meine Oma!
("Sei ehrlich, Beate!")
Nein, nicht undenkbar.
Und ich verkneife mir sogar das "Aber!"
Viel weiter oben sagte ich schon, dass ich keine Lust habe, unter lauter BoDler-Mist nach den Perlen zu suchen.
Das impliziert ja die Möglichkeit eines guten Buches.

lg
Beate

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 22:28:57 GMT+02:00
Beate Warncke meint:
Hej,
Literaturpreis? Das ist für mich auch ein leicht versumpftes Gelände.
Egal.
Schrieb gerade, dass ich BoDler-Perlen für möglich halte.
Außerdem mag sich Deins ja jetzt Richtung Verlag bewegen. Wenn überhaupt gewünscht.
Die Frage ist, könnte es ohne BoDelei auch dazu kommen.
Mit der Bereitschaft, wie Mike sie vorgeschlagen hat: Ja!

Warten wir auf Adams Antwort.

lg
Beate

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2010 22:32:36 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.05.2010 22:39:06 GMT+02:00
ako meint:
Viel weiter oben sagte ich schon, dass ich keine Lust habe, unter lauter BoDler-Mist nach den Perlen zu suchen.
Das impliziert ja die Möglichkeit eines guten Buches.

Das bedeutet dann aber, dass die hier aufgestellte These, dass alle guten Bücher einen Verlag finden, nicht stimmt. Das ein gutes Buch Leser findet, ist auch kein Maßstab, solange ich nicht definiere, wie viele Leser es haben muss (ein paar hat jedes Buch)

Veröffentlicht am 05.05.2010 22:37:46 GMT+02:00
adam davids meint:
"Warten wir auf Adams Antwort."

Hey, Beate, was soll das? :) Ich wollte doch nicht mehr, bin so müde wegen dem allem hier! ;)

Aber gut, ich husche noch mal kurz durch:

Machst du das mit Absicht, ako?
Von welchen Definitionen redest du?
Warum schreibst du mich in großen Buchstaben?
Was genau missverstehst du die ganze Zeit?

Wenn dein BOD-Buch gut ist, dann freut mich das. Wie Beate sagte, Perlen...
Wenn es schon einen Preis und viele gute Rezensionen bekommen hat, auch gut. Dann ab damit an einen Verlag.
Wenn es keinen Verlag findet...weißt du was dann ist?
Wenn es keinen Verlag findet, findet es keinen. Basta.
Und nur weil es dir und ein paar anderen gefällt, heißt das ja nicht, das es gut ist, oder?

Und falls es wirklich gut sein sollte, dann ist mit etwas Mühe und vielleicht auch einer Portion Glück eine Veröffentlichung drin:
Es gibt nämlich so viele kleine Verlage, Spartenverlage, da muss sich der Autor dann auch mal hinterklemmen.

LG, Adam.
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