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Kurze, knackige Gedichte


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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.10.2009 17:48:29 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:30:44 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.10.2009 21:29:58 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 12.05.2012 15:57:15 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.10.2009 22:24:11 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:30:44 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.10.2009 22:24:11 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:30:45 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 02.10.2009 00:32:47 GMT+02:00
Ute B. meint:
Der Mond

Der Mond kommt jetzt sehr früh herauf
Und glänzt wie Silber matt.
Es schaut kein Mensch zu ihm hinauf -
So ist das in der Stadt.

Wo keiner Zeit zu haben meint
Nach oben hin zu spähn.
Er aber kommt und geht und scheint,
Auch wenn wir ihn nicht sehn.

Das kränkt ihn nicht, das macht ihm noch
Nicht das geringste aus.
Und wenn wir schlafen, taub und blind,
Fühllos, wie Schläfer sind -
Das gilt ihm gleich, er legt uns doch
Sein Licht auf unser Haus.

Rainer Maria Rilke

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2009 00:56:34 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:30:46 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2009 07:03:07 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 12.05.2012 15:57:21 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2009 10:59:57 GMT+02:00
Ute B. meint:
Herzlichen Glückwunsch, Karin :-)

Veröffentlicht am 02.10.2009 11:05:17 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:30:47 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 02.10.2009 11:12:44 GMT+02:00
Ute B. meint:
Weiße Wolken

O schau, sie schweben wieder
wie leise Melodien
vergessener schöner Lieder
am blauen Himmel hin!

Kein Herz kann sie verstehen,
dem nicht auf langer Fahrt
ein Wissen von allen Wehen
und Freuden des Wandern ward.

Ich liebe die Weißen, Losen
wie Sonne, Meer und Wind,
weil sie der Heimatlosen
Schwestern und Engel sind.

Hermann Hesse

Ich erinnere nicht mehr, ob wir dieses
Hesse-Gedicht hier schon hatten ;-)

Veröffentlicht am 02.10.2009 11:31:31 GMT+02:00
Ute B. meint:
Friedrich Schiller, 1759 bis 1805

Die letzten drei Strophen aus
"Die Bürgschaft"

Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor
und sieht das Kreuz schon erhöhet,
das die Menge gaffend umstehet.
An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
da zertrennt er gewaltig den dichten Chor:
"Mich, Henker", ruft er, "erwürget!
Da bin ich, für den er gebürget."

Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
in den Armen liegen sich beide
und weinen vor Schmerz und Freude.
Da sieht man kein Auge tränenleer,
und zum König bringt man die Wundermär,
der fühlt ein menschliches Rührer,
läßt schnell vor den Thron sie führen

und blicket sie lange verwundert an.
Drauf spricht er: "Es ist euch gelungen,
ihr habt das Herz mir bezwungen;
und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn.
So nehmet auch mich zum Genossen an!
ich sei, gewährt mir die Bitte,
in eurem Bunde der Dritte!"

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2009 12:24:50 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:30:47 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2009 13:25:15 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 12.02.2010 14:49:28 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2009 14:24:05 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:30:47 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2009 14:24:06 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:30:48 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 02.10.2009 14:42:28 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 12.02.2010 14:49:48 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2009 14:52:10 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:30:48 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 02.10.2009 14:55:37 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 12.02.2010 14:50:06 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2009 14:57:29 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:30:48 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 02.10.2009 15:04:57 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 12.05.2012 15:57:29 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2009 17:29:22 GMT+02:00
Buchdoktor meint:
Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

R. M. Rilke

Veröffentlicht am 03.10.2009 12:40:34 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:30:49 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.10.2009 16:55:29 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 12.05.2012 15:57:35 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 03.10.2009 22:12:03 GMT+02:00
Ute B. meint:
Die Wünschelrute

Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.

Joseph Freiherr von Eichendorff, 1788 bis 1857

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.10.2009 22:46:59 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 12.05.2012 15:57:40 GMT+02:00]
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