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Kurze, knackige Gedichte


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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2012 14:31:02 GMT+02:00
ako meint:
@Zyronimus
"Besser mal wieder ein Gedicht oder was man dafür halten könnte"
Na endlich :-) Ich habe Dich ja sooowas von vermisst...

Veröffentlicht am 23.04.2012 15:00:42 GMT+02:00
ako meint:
Einem Freund begegnet ich im Traume

Einem Freund begegnet' ich im Traume,
Menschen trennten uns in weitem Raume.

Zweifelnd, ob wir zürnen oder lieben,
Sind wir fern und sind wir stumm geblieben.

Und wir sahn uns forschend an und zagend,
Mit dem Blicke tausend Dinge fragend.

Endlich, als die Lippen sich erschlossen,
War das Traumgebild in NICHTS zerflossen.

Frieda Port

Veröffentlicht am 27.04.2012 12:58:40 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 29.05.2012 12:11:20 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.04.2012 14:06:13 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 15.05.2012 09:48:05 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.04.2012 15:29:54 GMT+02:00
Und Heinrich nun aus lauter Gram
schließt an sich jetzt den Taliban.
Drum künden Rosen bald als Boten
hier von den ersten Sommertoten.
Oh Heinrich!
Wärst du doch um keinen Preis
nach Afghanistan gereist.

Und was lehrt uns die Geschicht'?
Gartenarbeit schadet nicht.

Veröffentlicht am 27.04.2012 15:49:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.04.2012 15:52:14 GMT+02:00
lolarennt meint:
Ihr Engel! Ihr heiligen Scharen, lagert euch umher, mich zu bewahren!
Heinrich! Mir graut's vor dir."
(Das musste jetzt sein - ein "aufgelegter Elfer") :-)

Veröffentlicht am 27.04.2012 22:10:19 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 22.06.2012 12:01:25 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.04.2012 23:58:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.04.2012 00:12:38 GMT+02:00
@Zyronimus
Jo, ich hatte dich schon verstanden.
Aber nach der Steilvorlage von Renèe war es einfach
verlockend:-), den Ball aufs Tor zu schießen. Nix für ungut.
Gruß

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.04.2012 19:38:44 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 15.05.2012 09:48:19 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.04.2012 00:20:07 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 22.06.2012 12:01:25 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.04.2012 15:34:02 GMT+02:00
Es ist wahr,
es ist wah,
es ist wa,
es ist w,
es ist wie es ist....
ein kleines buddhistisches Gedicht aus meinem Buch als Antwort auf diesen Wunsch. Anina Toskani

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.04.2012 16:27:41 GMT+02:00
C.U. meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.04.2012 19:12:22 GMT+02:00
Siehst du den Regen?
Der perlende Gesang verbirgt
Liebendes Schweigen.
Eva Blum

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.04.2012 19:21:32 GMT+02:00
Aus dem Brunnen fallen kleine Perlen.
Weich liegt der Stein im feuchten Tau.
Die Sonne wärmt die erkalteten Erlen.
Die Drossel spottet der Welt zum Spaß.
Eva Blum

Veröffentlicht am 30.04.2012 13:02:50 GMT+02:00
AnLaJa meint:
A. macht dem B. einen Besuch,
um höflichst sich zu bedanken,
dass jener ihm widmet' ein Buch,
wozu er ihm stahl die Gedanken.

Heinrich Leuthold

Veröffentlicht am 01.05.2012 01:36:02 GMT+02:00
ako meint:
Der Regen fällt am Fenster nieder

Der Regen fällt am Fenster nieder
In großen Tropfen, still und lind,
Wie Thrän' um Thräne immer wieder
Auf Menschenwangen niederrinnt.

Mir ist, es seien meine Thränen;
Denn wie der Himmel grau und weit,
So ist mein hoffnungsloses Sehnen
Nach Freiheit und Vollkommenheit.

Frieda Port

Veröffentlicht am 01.05.2012 02:18:53 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 29.05.2012 12:10:47 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2012 01:18:57 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 29.05.2012 12:10:26 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 05.05.2012 10:44:35 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.05.2012 10:46:27 GMT+02:00
ako meint:
Darum laßt uns alles wagen

Darum laßt uns alles wagen,
Nimmer rasten, nimmer ruhn.
Nur nicht dumpf so gar nichts sagen
Und so gar nichts wolln und tun.

Nur nicht brütend hingegangen,
Ängstlich in dem niedern Joch,
Denn das Sehen und Verlangen
Und die Tat die bleibt uns doch!

Karl Marx

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2012 11:00:00 GMT+02:00
Sieglinde meint:
Da bin ich doch lieber eine Frau.
Wenn auch schon rund,
und etwas grau!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2012 11:21:01 GMT+02:00
C.U. meint:
Als was????

Veröffentlicht am 07.05.2012 18:14:13 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.05.2012 20:39:32 GMT+02:00
Sieglinde meint:
Du bist schon zum frohlocken,
mir qualmen schon die Socken.
Du bist so schön,
ich wär bereit.
Doch dafür, fehlt uns heut die Zeit.
Zu spät, mein Mann,
man sieht ihn schon,
jetzt kommen.
Ich reiß mich los,
hast du es nicht vernommen. Renate Herget Hedulimalei

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.05.2012 20:53:55 GMT+02:00
Sieglinde meint:
Mich grausst es, wenn ich wär ne Raupe,
dann müsste ich ruhig dort hängen.
Nicht weinen, lachen, schreiben,
könnte ich dann mehr.
Das fände ich schon schwer!
Oder gar ein Filet.
Das find ich auch nicht nett.
Drum sag ich nochmal und mit Stolz.
Wenn ich auch älter bin,
bin ich doch nicht aus Holz.

Veröffentlicht am 07.05.2012 21:38:50 GMT+02:00
Mata meint:
Ich mag die Gedichte von Margot S. Baumann. Es gibt sie hier sogar als E-Book.

Beispiel:

Anonymus

In Gedanken längst vergessen, auf Liniertem noch so nah,
fand ich dich in einer Truhe - schon vom Alter angefressen -
staubbeladen deine Ruhe, weil das Licht dich übersah.

Und mit zittrig, klammen Fingern lös ich Bänder in das Einst,
schmecke Äpfel auf dem Feuer, seh die Jahre sich verringern,
es erwacht das Ungeheuer, und ich höre wie du weinst.

Zeiten werden blass und dunstig - Filme spulen sich zurück,
knisternd spinnen dunkle Fäden ihre Netze, fein und listig,
kitten alle alten Schäden - lügen mir von einem Glück.

"Heut war mir so ..."
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