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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.04.2009 06:19:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.04.2009 06:20:48 GMT+02:00
Tante Li meint:
"...
Charles Bukowski verstarb im März 1994 im Alter von 73 Jahren in seiner Wahlheimat San Pedro, Kalifornien, an Leukämie. Sein Grabstein trägt unter dem Spitznamen "Hank" die Inschrift "DON'T TRY", was laut Linda King sowohl im Sinne von "Versuche erst gar nicht, besser als ich zu sein" als auch als "Wenn Du schreibst, versuche es nicht, sondern lass es fließen" verstanden werden kann.
..."
(aus Wikipedia)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.04.2009 18:01:08 GMT+02:00
Du weißt, ein Traum ist wie ein Fluss,
der ständig seinen Traum verändert,
und ein Träumer ist ein Boot,
das diesem Lauf nur folgen kann.
Du lernst von dem, was hinter dir,
und weißt nie, was vor dir liegt,
so kämpfst du Tag für Tag darum,
einfach zwischen den Ufern zu bleiben.

The River
Garth Brooks, Victoria Shaw

Veröffentlicht am 02.04.2009 21:32:41 GMT+02:00
Noch ein paar Zitate, usw. einfüge....

Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden.
(Friedrich Nietzsche)

Doch dünkt mich keine Sünde, den betrügen, der als ein falscher Spieler hofft zu siegen.
(Diana in Shakespeare, Ende gut, alles gut)

Goldene Haare und schimmernde Haut, Lippen, von Rosenglut übertaut... Augen, die blau sind und niemals lügen, ins Herz sich bohren wie glühende Sonden - so seid ihr Blonden!
(O.K. Bernhardi; Don Juan)

Veröffentlicht am 04.04.2009 09:22:56 GMT+02:00
Manche Menschen wollen glänzen,
obwohl sie keinen Schimmer haben.
(Heinz Ehrhardt 1909-1979)

Veröffentlicht am 04.04.2009 10:13:46 GMT+02:00
Triglaf meint:
Eine dicke, sehr „gewöhnliche“ Mami sah ich ihr Baby mit einer roten PDS-Fahne in der Hand über den Universitätsplatz schieben. In Gedanken hab' ich sie wollüstig in den Ar*** getreten, mehrmals.
Walter Kempowski, 1929-2007
(Kempowski hat natürlich Klartext gesprochen)

Veröffentlicht am 04.04.2009 17:03:30 GMT+02:00
Firefly meint:
"Besiegt ist nur wer den mut verliert,sieger ist jeder der weiterkämpfen will."
-Franz von Sales(1567-1622)-

Veröffentlicht am 04.04.2009 17:36:23 GMT+02:00
Nadine Bär meint:
Einen großen Konzern,
den solltest du haben,
der droht mit Abzug
und Milliardenklagen.
Der schüchtert
die Behörden ein,
noch mehr Arbeitslose
muss ja nicht sein.
Eine Bank wär auch gut,
zum spekulieren,
du kannst ruhig
ein paar Milliarden verlieren.
Du lässt dann den Staat
deine Fehler begleichen,
denn dafür wird die Kohle
schon reichen.

Auszug aus dem Gedicht "Die GROSSEN"
aus dem Buch "Gedichte für die Kleinen", von C. Baumgartner.

Veröffentlicht am 05.04.2009 20:01:47 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.04.2009 20:03:51 GMT+02:00
Noch ein Zitat aus Buch/Film:

.... Tara, die Heimat... ich komme...
Aber nicht heute, verschieben wir es auf morgen.
(Scarlett O'Hara; Vom Winde verweht)

und...

Gewohnheit macht den Fehler schön, den wir von Jugend aus gesehn.
(Gellert, Das Land der Hinkenden)

Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestatl!
Und bist Du nicht willig, so brauch' ich Gewalt.
(Goethe, Erlkönig)

Die angenehmsten Gesellschaften sind die, in welchen eine heitere Ehrerbietung der Glieder gegeneinander obwaltet.
(nochmal Goethe)

Genuss heißt Leben. Hinweg denn, Sorgen! Die Zeit ist kurz für den Sterblichen.
(Fr. Jacobs)

Gefühl für's Wahre, Gute und Schöne adelt die Seele und beseligt das Herz; aber was ist es, selbst dieses Gefühl, ohne eine mitempfindende Seele, mit der man es teilen kann!
(W.v. Humboldt 1788)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2009 10:25:55 GMT+02:00
Das Schloss

Papst Paul war gestorben vor vierhundert Jahren
und ist dann, wie üblich, gen Himmel gefahren.
Und als er dort oben angekommen,
da hat er den güldnen Schlüsel genommen.

Es ist ja bekannt, dass früher und itzt
jeder Papst einen Schlüssel zum Himmel besitzt.

Doch siehe, der Schlüssel, der wollte nicht passen.
Der Petrus hat trotzdem in eintreten lassen
und sprach (sein Antlitz war bartumrändert):
"Der Luther hat nämlich das Schloss verändert...!"

Heinz Erhardt

Veröffentlicht am 11.04.2009 11:47:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.04.2009 11:48:09 GMT+02:00
Ute B. meint:
Schlägt dir die Hoffnung fehl,
nie fehle Dir das Hoffen!
Ein Tor ist zugetan,
doch tausend sind noch offen.

Friedrich Rückert

Veröffentlicht am 11.04.2009 17:20:17 GMT+02:00
Ute B. meint:
Ein bisschen Goethe zu Ostern aus einem unerschöpflichen Repertoire:

Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen, und, wenn es möglich zu machen wäre, ein paar vernünftige Worte sprechen.

Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zum Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.

Wenn du eine weise Antwort verlangst, mußt du vernünftig fragen.

Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug, als wie zuvor.

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden, es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.

Hier bin ich Mensch, hier darf ich`s sein.

Bin weder Fräulein, weder schön, kann ungeleit nach Hause geh`n.

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.

Johann Wolfgang von Goethe
1749 - 1832

Schöne Osterfeiertage
Ute B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.04.2009 17:33:03 GMT+02:00
Du rennst im Kreis!
Du suchst ein Loch!
Du rennst umsonst, bereif es doch!
Ein einziger Ausweg bleibt Dir noch!
Geh in Dich!

(Von wem? Leider keine Ahnung!)

Veröffentlicht am 12.04.2009 21:42:57 GMT+02:00
Ute B. meint:
Die Pointe

Am meisten Freude macht es mir,
die Pointe zu verstecken
und dann zu sehen, wie es dir
gelingt, sie zu entdecken.

Wie dir beim Lesen erst der Mund
zuckt, dann der Augen Falten
sich tiefer graben, und -
du kannst nun nicht mehr an dich halten -
du lachst und lachst
und machst
mich damit froh!

So,
das wärs, was ich mit der "versteckten Pointe" meine ...
Doch lach noch nicht;
denn dies Gedicht
hat keine!

Heinz Ehrhardt

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.04.2009 18:28:04 GMT+02:00
Sobald ein Optimist
ein Licht erblickt,
das es gar nicht gibt,
findet sich ein Pessimist,
der es wieder
ausbläst.

G. Guareschi

Veröffentlicht am 17.04.2009 07:30:30 GMT+02:00
anscho meint:
so sinngemäß: Jeder Mensch hat einen Flügel, nur wenn man sich umarmt, kann man fliegen.
(geht so ungefähr, finde ihn sehr schön,keine Ahnung von wem das ist...
Gruß
Anscho

Veröffentlicht am 23.04.2009 03:46:00 GMT+02:00
Ute B. meint:
Alles, was uns an anderen missfällt,
kann uns zu besserer Selbsterkenntnis führen.

Carl Gustav Jung
Psychoanalytiker, 1875-1961

Veröffentlicht am 23.04.2009 20:32:08 GMT+02:00
Magic meint:
Niemand ist eine Insel, ganz für sich allein, jeder von uns ist ein Teil des Ganzen,
ein Teil der Menschheit, mit Ihr verbunden und in ihr Schicksal verstrickt wie ein
Faden in dem gewaltigen Schicksalsteppich dieses, unseres Lebens, dieser, unserer Zeit,
dieser, unserer Welt...(J.M.Simmel, "Niemand ist eine Insel")

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2009 23:48:06 GMT+02:00
Ute B. meint:
@ Magic

Auch ich finde dies sehr schön und stelle den Text von John Donne dazu:

„Niemand ist eine Insel, in sich selbst vollständig;
jeder Mensch ist ein Stück des Kontinentes, ein Teil des Festlandes.
Wenn ein Lehmkloß in das Meer fortgespült wird,
so ist Europa weniger, gerade so, als ob es ein Vorgebirge wäre,
als ob es das Landgut deines Freundes wäre oder dein eigenes.
Jedes Menschen Tod ist mein Verlust, denn mich betrifft die Menschheit
und darum verlange nie zu wissen,
wem die Stunde schlägt; es gilt dir selbst.“

Aus Mediation XVII von John Donne, 1572 - 1631

Soweit ich mich erinnern kann, hat Johannes Mario Simmel hieraus den Titel
für sein Buch "Niemand ist eine Insel" entnommen und Ernest Hemingway hat
diesem Text seinen Buchtitel "Wem die Stunde schlägt" entnommen.

Veröffentlicht am 26.04.2009 16:01:55 GMT+02:00
Ute B. meint:
Sinnsprüche des Konfuzius

Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln:
Erstens durch nachdenken - das ist der edelste,
zweitens durch nachahmen - das ist der leichteste,
und drittens durch Erfahrung - das ist der bitterste.

Auch der weiteste Weg
beginnt mit dem ersten Schritt.

Lernen, ohne zu denken, ist eitel.
Denken, ohne zu lernen, ist gefährlich.

Um an die Quelle zu kommen,
muss man gegen den Strom schwimmen.

Ob es Unglück bringt,
wenn dir eine schwarze Katze über den Weg läuft,
hängt davon ab,
ob du ein Mensch oder eine Maus bist.

Veröffentlicht am 29.04.2009 07:56:29 GMT+02:00
Ute B. meint:
Ein freier Mann ist der,
den die Beleidigungen der Menschen nicht schmerzen,
und ein Held ist der,
welcher den Beleidigung Verdienenden nicht beleidigt.

Dschelal ed-Din Rumi,
persischer Mystiker

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.04.2009 19:35:26 GMT+02:00
Man sollte
die Dinge so nehmen,
wie sie kommen.
Aber man sollte
auch dafür sorgen,
dass sie so kommen,
wie man sie nehmen möchte.

Curt Götz

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.04.2009 20:28:40 GMT+02:00
Ute B. meint:
@ Buchstabensalat

Ganz toll ausgesucht ! Das würde ich doch gerne tun.

LG
Ute

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.04.2009 10:42:59 GMT+02:00
Auf einem Esel reitest du,
dein Vordemann auf einem Ross,
und hinter deinen Fersen keucht zu Fuß
ein ungezählter Tross.
Du siehst mit Neid dem Einen nach;
wie viele sehn dir hinterdrein!
Und wenn die Herberg ist erreicht,
gehn alle doch zu Fuß hinein.

Wilhelm Müller

Veröffentlicht am 30.04.2009 10:56:01 GMT+02:00
Ute B. meint:
Die Zukunft hat viele Namen.
Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare.
Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte.
Für die Mutigen ist sie die Chance.

Victor Hugo,

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.05.2009 17:19:30 GMT+02:00
Und wird die Welt auch noch so alt,
der Mensch er bleibt ein Kind.
Zerschlägt sein Spielzeug mit Gewalt,
wie eben Kinder sind.
Wann alles erst in klein zerstückt
und nichts mehr zu verderben,
so sucht er wieder neubeglückt,
und spielt dann mit den Scherben.

Carl Spitzweg
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