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Suche Roman aus dem viktorianischen England


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1-18 von 18 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.07.2012 09:32:11 GMT+02:00
Tikal meint:
Gerne mit Herrenhäusern und dem gewissen Grusel, der für diese Zeit dort charakteristisch ist.

Veröffentlicht am 13.07.2012 09:49:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.07.2012 09:50:15 GMT+02:00
Sinaida meint:
ALLE Romane von Wilkie Collins kommen da in Frage, z.B.:
Die Frau in Weiß
Der rote Schal
Der Monddiamant
Das Geheimnis des Myrtenzimmers.

Und auf englisch gibt es von ihm noch mehr - vor allem auch Erzählungen bzw. Kurzgeschichten.

Veröffentlicht am 13.07.2012 11:42:13 GMT+02:00
Babette. H. meint:
Die Geliebte des französischen Leutnants von John Fowles
Tess: Roman von Thomas Hardy
Mrs. Craddock von Somerset Maugham

Veröffentlicht am 13.07.2012 16:32:23 GMT+02:00
dark swan meint:
@ tikal

da ist sarah waters geradezu ein lese-MUSS!

Solange du lügst - soghaft und spannend geschrieben, sehr atmosphärisch und mit einem höchst überraschenden plot-twist.

und Selinas Geister - düster, schaurig, romantisch. ebenfalls mit einer überraschenden wendung.

und Die Muschelöffnerin - farbig, atmend, erotisch. ein richtiger, kleiner leseschmaus.

alle drei sind auch vom BBC verfilmt worden - die bücher sind aber um meilen besser. von mir eine klare leseempfehlung.

viel freude daran!

Veröffentlicht am 13.07.2012 21:01:04 GMT+02:00
Da drängt sich ja geradezu der Klassiker "Jane Eyre: Eine Autobiographie. Roman" auf, der unlängst etwas atemlos, aber bildgewaltig auf großer Leinwand zu sehen war.

Wilkie Collins ist auch eine sehr gute Wahl. Sehr plastisch vermag auch dessen Freund und Vorbild, Charles Dickens, die Welt des 19. Jahrhunderts darzustellen - allerdings ohne den ganz großen Gruselfaktor. Am ehesten würde da sein Roman "Große Erwartungen" passen mit dem gruseligen Haus und seiner Bewohnerin, Miss Havisham. Allerdings sind die seitenstarken Romane des englischen Sc hriftstellers eine nicht geringe Herausforderung.

Im Geiste der Klassiker könnte "Die dreizehnte Geschichte" interessant sein.

Viel Spaß noch beim Stöbern wünscht
Tanja

Veröffentlicht am 13.07.2012 22:36:29 GMT+02:00
Katzenfan meint:
Susan Howatch, "Die Erben von Panmarric", habe ich vor ganz langer Zeit mit Begeisterung gelesen und das mehrmalig, leider nur noch gebraucht zu haben bei Amazon.
Oder immer wieder gut, "Die Forsyte Saga" auch in einer neuen Verfilmung hier zu haben.
LG Katzenfan

Veröffentlicht am 15.07.2012 14:38:31 GMT+02:00
Außerdem: "Sturmhöhe" von von Emily Brontë

Und Jane Austens "Abtei von Northanger" ist eine wunderbare Satire auf die im ausgehenden 18. Jhd. so populären Schauerromane, wie "The Mysteries of Udolpho" etc..

Veröffentlicht am 16.07.2012 15:01:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.07.2012 16:13:43 GMT+02:00
Viktorianisch bedeutet ja die Zeit, in der Queen Victoria regiert hat. Diese umfaßt die sagenhaft lange Zeit von 1837 bis 1901. Der 1847 veröffentlichte Roman "Sturmhöhe" gehört sicher dazu, aber ganz sicher nicht Jane Austen, die ja schon 1817 stirbt. Frau Heckendorn, die sich in englischer Literatur sehr gut auskennt (ebenso wie das Ehepaar Schfer), wie ich häufig feststellen konnte, empfiehlt hier völlig zu Recht Collins und Dickens, wobei Dickens Blick sich sehr oft auf die Armen und Entrechteten richtet. Ein Schriftsteller, der die ganze Gesellschaft seiner Zeit im Blick hat, ist Trollope, der daher auch mit Recht als einer der Hauptvertreter der viktorianischen Literatur gilt.

Generell finde ich das Wort "Viktorinanisch" in den Künsten problematisch. Es suggeriert ja immer 'heile Welt' und Rückwärtsgewandtheit, und das im Zeitalter des englischen Imperialismus, der irischen Hungerepidemien, von Jack the Ripper und der Kinderarbeit in den Bergwerken. Ist Edwar Elgar viktorianisch? In den "Pomp and circumstances" wahrscheinlich ja. Sind die "Präraffaeiliten" viktorianisch? Wohl auch, weil sie die eigene Gegenwart als zu profan ablehnen und sich ins Mittelalter flüchten. Unter diesen Voraussetzungen wäre Dickens wohl kaum "viktorianisch" und Emily Bronte ganz sicher auch nicht!

Veröffentlicht am 16.07.2012 16:35:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.07.2012 16:55:48 GMT+02:00
Sinaida meint:
Also, ich habe den Eindruck, dass es Tikal nicht um eine wissenschaftliche Definition von "viktorianisch" ging und was unter diesen Begriff fällt oder nicht, sondern einfach um unterhaltende Romane, die ungefähr in diesen Rahmen passen - wenn möglich mit Herrenhaus, Schloß und ein wenig Grusel (und wahrscheinlich auch - aber das ist nur meine Vermutung - einem Happy-End).

Am besten wäre es natürlich, wenn Tikal sich selbst dazu äußern würde, was sie/er schon gelesen hat und ob wir mit unseren Vorschlägen weiterhelfen konnten oder nicht?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.07.2012 19:05:34 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.07.2012 19:35:55 GMT+02:00
Hallo,

ein Remake der viktorianischen Schauer-Klassiker, auf den die Suchkriterien durchaus zutreffen, ist Die Frau in Schwarz: Roman von Susan Hill. (Literarisch aber leider eher mittelmäßig!) Den übrigen Empfehlungen kann ich mich nur anschließen, besonders was Dickens und die Brontes anbelangt!

Veröffentlicht am 16.07.2012 21:57:11 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.07.2012 22:16:19 GMT+02:00
dark swan meint:
@ dr. hucklenbroich

ich hatte die anfrage so verstanden, dass nicht im viktorianischen england geschriebene romane gesucht werden, sondern romane, die das viktorianische england thematisieren. (?) da gehören zeitgenössische romane dazu.

autorInnen dieser epoche sind: george eliot, unbedingt charles dickens, dann: thomas hardy, joseph conrad, elizabeth gaskell, die brontes, arthur conan doyle, oscar wilde, william thackerey, lewis carroll und zahlreiche mehr.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.07.2012 11:03:56 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.07.2012 11:05:33 GMT+02:00
Du hast natürlich recht, was die Definition vom Viktorianischen Zeitalter betrifft. Aber, wie Sinaida schon richtig vermutete, habe ich die Northanger Abbey Empfehlung nicht aufgrund des Zeitrahmens, sondern anhand der literarischen Atmosphäre (englisches Herrenhaus, Grusel) empfohlen.

Auch mich würde interessieren, was Tikal von den Anregungen hier hält.

LG!

Veröffentlicht am 19.07.2012 10:04:53 GMT+02:00
Wenn es nur auf das viktorianische Ambiente mit Herrenhaus und Grusel ankommt, dann würde ich auf jeden Fall "Rebecca" von Daphne du Maurier empfehlen. Eine wirklich gute Schriftstellerin, leider nicht in den Himmel der Hochliteratur aufgenommen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.07.2012 11:29:23 GMT+02:00
dark swan meint:
ja, dem stimme ich voll und ganz zu. "rebecca" ist wirklich schön atmosphärisch.
und wie schon gesagt: sarah waters ist ebenfalls eine meisterin ihres fachs! (und literarisch noch um einiges stärker als daphne du maurier).

Veröffentlicht am 19.07.2012 12:00:30 GMT+02:00
Tedesca meint:
Die Romane von Michael Cox sind genial und passen sogar in die gewünschte Epoche, wenn ich mich nicht täusche. Stimmungsmäßig auf jeden Fall!

In der Mitte der Nacht: Ein Geständnis
Schatten der Zeit: Roman

Veröffentlicht am 21.07.2012 14:54:06 GMT+02:00
Tikal meint:
@ alle - bitte entschuldigt, dass ich mich urlaubsbedingt erst jetzt melde:
Vielen Dank für die zahlreichen Vorschläge. Ihr habt recht, ich suche jetzt weniger zeitgenössische Literatur, sondern ganz simpel Geschichten, die in dieser Zeit in England spielen.
Ich habe mir jetzt von Sarah Waters "Der Besucher" gekauft, bin schon sehr gespannt.
Danke für eure Hilfe, werde zu gegebener Zeit auf die anderen Vorschläge hier zurückgreifen. Lg Tikal

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.07.2012 19:49:27 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.07.2012 19:49:52 GMT+02:00
dark swan meint:
@ tikal

ich hab Der Besucher kürzlich gelesen und bin noch immer ganz hingerissen. ich hätte noch wochenlang weiterlesen können. ich hab mich ehrlich gezwungen, langsam zu lesen, damit der lesegenuss nicht schon aufhört. allerdings hast du dir da ein buch von waters rausgesucht, dass gerade n i c h t im viktorianischen england spielt, sondern nach dem 2. weltkrieg. die stimmung aber ist exakt dieselbe und sarah waters nutzt alle (literarischen) merkmale eines schauerromans. (ich hab zwar keine eigene rezension dazu geschreiben, aber spaddls rezension des "besuchers" kommentiert.)

viel freude daran!

ds

Veröffentlicht am 21.07.2012 20:47:28 GMT+02:00
Quiebro meint:
Der Kelch des Bogenschützen ist ein Roman aus der viktorianischen Zeit des Britischen Weltreiches. Die Schauplätze sind zwar über den ganzen Globus verteilt, Schwerpunkte sind aber Irland, das damals zum Empire gehörte, und das London der letzten Hälfte des 19.Jahrhunderts. Historisch sehr genau!
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Erster Beitrag:  13.07.2012
Jüngster Beitrag:  21.07.2012

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