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Bücher die man lesen sollte


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1-25 von 92 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.03.2010 21:10:48 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.03.2010 21:11:16 GMT+01:00
Helly meint:
Welche Bücher findet ihr sollte man gelesen haben?

Veröffentlicht am 03.03.2010 08:43:08 GMT+01:00
Elisa Neumann meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2010 09:32:43 GMT+01:00
Tante Li meint:
Hallo Elisa,
hast Du oder Deine Freundin dieses Buch selber geschrieben?
LG
Li

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2010 10:20:53 GMT+01:00
Tante Li meint:
Hallo Helly,

ich finde, man sollte zunächst einmal die Bücher lesen, die ein Thema behandeln, für das man sich interessiert.

LG
Li

Veröffentlicht am 03.03.2010 10:32:04 GMT+01:00
+++ meint:
Es nützt nichts, jemandem Gott-weiß-was für anspruchsvolle Literatur anzupreisen, wenn keine Affinität dazu besteht und jemand darüber einschläft. Jeder sollte das Lesen, das seinen Neigungen entspricht, zumal das Leseverhalten sich bei den meisten Menschen über die Jahre wandelt. Meine eigene Bandbreite reicht von LiRo (einschl. jedes Untergenre) bis hin zu den Klassikern und ich fühle mich sehr wohl damit. Ganz falsch ist es , etwas zu lesen, weil andere meinen, man sollte es gelesen haben.

Veröffentlicht am 03.03.2010 17:37:44 GMT+01:00
Helly meint:
Mich eintressiert nur, was ihr denn so findet, welche Bücher sehr lesenswert sind und viele es lesen sollten

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2010 17:41:53 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.03.2010 17:48:49 GMT+01:00
Helmut Barro meint:
Hm, ganz so einfach, finde ich, sollte man es sich nicht machen. Es GIBT Bücher, die man einfach aus Bildungsgründen gelesen haben sollte. Auch gibt es Bücher, die nicht nur der Unterhaltung dienen, sondern durch die man sich mit etwas auseinandersetzt - Bücher, die man nicht oder selten lesen würde, wenn man nur auf Unterhaltung aus ist, durch deren Nichtlesen einem aber etwas fehlt.
Wer in Kulturthemen mitreden will, muss einfach einen Grundstock an Literatur gelesen haben, ob die einzelnen Werke einem gefallen oder nicht.

Natürlich sollte man sich nicht durch ein Buch durchzwängen müssen, und ich habe mit vielen dieser "unleserlichen" Bücher festgestellt, dass, wenn man sie in Zorn und Enttäuschung weglegt und nach 10 Jahren nochmal rausholt, man sich wundert, wie man so ein wunderbares Werk hat solange ignorieren können :-).

Für deutsche Literatur finde ich persönlich den "Kanon", den Marcel Reich-Ranicki aufgestellt hat, nicht zu umfangreich für den Anfang und doch repräsentativ; er enthält aber praktisch keine "modernere" Literatur. Auch ist nicht alles, was da drin ist, unbedingt ein "Muss".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2010 17:48:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.03.2010 17:49:36 GMT+01:00
Tante Li meint:
Also gut!
Lies "Contact" von Carl Sagan, am besten gleich im englischen Original, und schau Dir dazu den Film mit Jodie Foster an.
;-)

Veröffentlicht am 03.03.2010 18:31:12 GMT+01:00
P. Fulda meint:
Yasunari Kawabata - Die schlafenden Schönen
Toni Morrison - Menschenkind
Halldor Laxness - Sein eigener Herr
Rudyard Kipling - Dschungelbuch
Franz Kafka - Der Prozeß
erstmal viel Spaß damit!

Veröffentlicht am 03.03.2010 21:14:25 GMT+01:00
Hesse: Siddharta
Kafka: Die Verwandlung
Handke: Als das wünschen noch geholfen hatte
Powers: Klang der Zeit
Stefan Zweig: Erzählungen

Veröffentlicht am 03.03.2010 21:46:40 GMT+01:00
+++ meint:
@Helmut, einerseits gebe ich dir recht. Andererseits ist mir das zu sehr eine Flucht in die Platitüde. Nicht jeder Leser liest, um sich zu bilden. Viele wollen unterhalten werden, und sie haben jedes Recht dazu. Für mich kann ich sagen, dass ich weder Shakespeare, noch Dostojewski, noch Zola oder Moliere gelesen habe, damit ich mich weiterbilde. Auch die Klassiker haben mich unterhalten, alleine der Bildung wegen nehme ich kein Buch in die Hand. Ist mir viel zu mühsam. Die neuen Literaturgrößen gehen bspw. nicht an mich, an Sartre und am Zauberberg bin ich gescheitert - habe mich aber hindurch gequält. Ohne dass es Spuren bei mir hinterließ. Ich denke Bücher, ob sie nun unterhalten und dadurch begeistern, oder ob sie bilden und ebenfalls begeistern, sollten Spuren hinterlassen. Wenn das nicht gegeben ist, kann man sie wieder zuschlagen. Das eigene Interesse führt einen schon zur richtigen Lektüre. Mal so gesagt: für mich ist "Vom Winde verweht" ebenso bombastisch wie einer der großen Klassiker, nur eben auf andere, leichter zugängliche Weise. Wenn einem Leser das eine zusagt und das andere nicht, halte ich ihn weder für gebildeter, noch für weniger gebildet als einen anderen.

@Helly, das sind im Laufe der Jahre so viele geworden, dass ich keinen Anfang finde und kein Ende kennen würde. Was hältst du denn für unabdingbar?

Veröffentlicht am 03.03.2010 21:51:35 GMT+01:00
Ich finde, jeder sollte mal Hilsenrath lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.03.2010 06:13:45 GMT+01:00
Leseratte62 meint:
Zitat: Mal so gesagt: für mich ist "Vom Winde verweht" ebenso bombastisch wie einer der großen Klassiker, nur eben auf andere, leichter zugängliche Weise.

Naja, dafür ist im "Vom Winde verweht" der größte Logikfehler aller Bücher. ;) Melanie ist schwanger nach der Schlacht von Shiloh (April 1862) und bekommt ihr Kind während des Falls von Atlanta (Nov. 1864). Viel Spaß beim Rechnen. ;)

Veröffentlicht am 04.03.2010 08:52:24 GMT+01:00
+++ meint:
@Leseratte, danke für die Info. Ich habe eher von der Dramaturgie und von der Personengestaltung gesprochen. Trotz Logikfehler ist dieses Buch (zumindest der Titel) sehr vielen Menschen bekannt. Scheinbar scheitern gute Bücher nicht unbedingt an falschen Berechnungen, wenn sie etwas in den Lesern anschlagen lassen, das über Logik hinaus geht.

Veröffentlicht am 04.03.2010 09:22:44 GMT+01:00
Leseratte62 meint:
Natürlich ist das ein phantastisches Buch. Voller Dramaturgie und Gott sei Dank mal eines ohne Happy End. Und vor allem: weitaus besser, als die Verfilmung.

Veröffentlicht am 04.03.2010 09:59:43 GMT+01:00
Wenn es denn etwas von einem deutschen Autor sein darf, dann doch bitte NICHT von Kafka (und bevor jetzt wieder jemand kommt: Wer Kafka nicht mag, hat ihn nicht verstanden - Doch ich habe durchaus verstanden, worum es in seinen Werken geht und was er damit aussagen will, das macht die Bücher/Novellen/Kurzgeschichten aber nicht besser).

Es gibt auch andere deutsche "Klassiker", die viel besser sind, z.B.
- Schiller: "Maria Stuart" (okay, ist ein Drama)
- Dürrenmatt: "Der Richter und sein Henker", "Die Physiker"
- Frisch: "Der Besuch der alten Dame" (als Schauspiel geschrieben, kann man als Groteske gut lesen)
- Mann: "Die Buddenbrocks"

Generell gibt es KEINE Bücher, die man gelesen haben MUSS. Es gibt sicherlich für jeden persönlich eine Auswahl an Büchern, die jeder persönlich als MUSS weiterempfehlen würde. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie einem anderen genauso gut gefallen.

Hier mal noch eine Auswahl an Populär-/Unterhaltungsliteraur, die für mich zu den besten Romanen gehören:
- Tom Clancy: "Jagd auf Roter Oktober" (Jack Ryan Reihe) / Vince Flynn: "Das Ultimatum" (Mitch Rapp Reihe) (Politthriller)
- Michael Crichton: "Beute", "Jurassic Park" (Wissenschaftsthriller)
- Matthew Reilly: "Ich Station" (Actionthriller)
- John Grisham: "Die Firma", "Die Jury" (Anwaltsthriller)
- Elizabeth George: Lynley-Reihe / Henning Mankell: Wallander-Reihe (Krimi)
- John R. R. Tolkien: "Der Herr der Ringe" / Joanne K. Rowling: "Harry Potter" / Michael Ende: "Die unendliche Geschichte" (Fantasy)
- Marion Zimmer Bradley: Darkover-Zyklus (Science-Fiction/Fantasy)
- Stephen King: "The Stand" (Endzeithorror)
- Douglas Adams: "Per Anhalter durch die Galaxis" (Humor)

Keiner dieser Romane ist ein MUSS, mir haben sie aber sehr gut gefallen, deswegen rate ich dazu, sich die Bücher mal anzuschauen.

Veröffentlicht am 04.03.2010 10:29:15 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 11.01.2011 22:20:35 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.03.2010 11:38:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.03.2010 11:39:31 GMT+01:00
Tedesca meint:
1001 Bücher: Die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist

Veröffentlicht am 04.03.2010 11:52:54 GMT+01:00
Elisa Neumann meint:
Hallo Tante LI,
nein, aber ich kann das was sie geschrieben hat so gut nachvollziehen weil ich auch so ein "Opfer" bin. Ich finde, das man viel öfter Literatur lesen sollte, die über die Wirklichkeit aufklärt, Geschichten aus dem wahren Leben, damit man merkt in was für einer Welt wir eigentlich leben. Wäre das ganze durch einen Zufall aufgeflogen, wäre diese Geschichte sicherlich durch alle Zeitungen gegangen und ein großes Hallo in Deutschland wäre zu hören gewesen. Was ich meine ist, es geschieht so viel und so viele sehen weg. Lisa Sommer hat den Weg gewählt, das ganze öffentlich zu machen, vielleicht um andere zu warnen, vielleicht um Augen zu öffnen, aber sicherlich um einfach zu sensibilisieren. Und weil ich das ganze aus eigenem Interesse unterstützen möchte empfehle ich jedem, der so etwas lesen kann ohne dabei selbst krank zu werden es zu tun. Um unserer Kinder Willen und um der Opfer willen die sich wie ich weiß immer falsch und missverstanden fühlen.
Aber danke für die Nachfrage.
Hast du das Buch denn schon gelesen?
Gruß Elisa

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.03.2010 16:37:27 GMT+01:00
Tante Li meint:
Hallo Elisa,

nein, und ich werde es auch bestimmt nicht lesen.
Mir reichen die normalen Nachrichten und Zeitungsmeldungen, um über die Menschheit den Kopf zu schütteln.
Das muss ich nicht unbedingt mit so einem Buch vertiefen. Sonst geht mir noch völlig der Glaube an das Gute im Menschen verloren.

LG
Li

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.03.2010 16:39:17 GMT+01:00
Coleman: emotionale Intelligenz (weil man staunt)
Bryson: eine kurze Geschichte von fast allem (weil man muss)
King: Glas (weil es berührt)
schwer zu lesen, aber um mitreden zu können - irgendwas von Nietzsche
etwas leichter und um auch einen Klassiker zu erwischen: Thomas Mann

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.03.2010 16:44:50 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 04.03.2010 16:57:26 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 05.03.2010 11:30:46 GMT+01:00
vicky meint:
Hallo Helly!

Meine Lieblingsbücher 2008 waren: Die Triologie von Stieg Larsson "Verblendung", "Verdammnis" und "Vergebung".
2009: Khaled Hosseini "Drachenläufer" und "1000 strahlende Sonnen".
Und in 2010 freue ich mich auf viele neue Bücher, wie im Moment gerade auf "Die Bücherdiebin"!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.03.2010 17:05:32 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.03.2010 17:06:52 GMT+01:00
Petra B. meint:
Auf jeden Fall "Hummeln können fliegen" - ist mit total unter die Haut gegangen und hätte eine solch mitreißende Geschichte hinter diesem Titel nicht vermutet - sehr spannungsreich, teilweise dramatisch, dabei witzig und sehr amüsant geschrieben, bringt einen dazu auch sehr zum Nachdenken über die eigene Geschichte!

Hummeln können fliegen: Die Aromasocken-Therapie

Veröffentlicht am 06.03.2010 00:52:21 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.03.2010 00:53:12 GMT+01:00
Bram Stokers Dracula
Patrick Süskind: Das Parfüm
Robert Schneider: Schlafes Bruder
Franz Kafka: Die Verwandlung
Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray
Goethe: Faust
Richard Montanari: Lunatic
und die Vampire Chronicles von Anne Rice natürlich...

Das sind dann wohl meine Lieblinge :)
Lg
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