Kleine Gedichte...

Diese Diskussion wurde in einem anderen Forum begonnen, bevor Sie am 22.06.2012 10:31:12 GMT+02:00 hierher verschoben wurde.


Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-25 von 1000 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.07.2014 11:11:50 GMT+02:00
Nachdem eine andere Autorin ein Buch mit meinen Gedichten unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht hat und behauptet, diese selber geschrieben zu haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.07.2014 15:31:21 GMT+02:00
AnLaJa meint:
Das fällt Ihnen 5 Jahre, nachdem der Eintrag gepostet wurde, auf?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.07.2014 09:43:01 GMT+02:00
Hallo cindy,
Dieses Gedicht "Ein liebes Wort..." hast du wohl irgendwo kopiert ohne den Autorennamen zu überprüfen und hast es hier mit falschem Autorennamen (chery08) veröffentlicht. Dies ist eine Urheberrechtsverletzung.
Originalgedicht der Autorin Monika Schudel www.mschudel.ch

Veröffentlicht am 06.05.2013 18:03:44 GMT+02:00
ako meint:
Seefahrt des Herzens

Wie das Schifflein auf dem Meer,
Schwankt des Menschen Herz umher;
Fröhlich tanzt es in die Welt,
Seine Segel sind geschwellt,
Und mit ausgespanntem Flügel
Fliegt es über Wellenhügel.

Doch der Himmel bleibt nicht blau,
Sanfte Winde werden rauh,
Bald empöret sich die Fluth
Gegen wilder Stürme Wuth,
Von den schaumgekrönten Wogen
Wird der Kahn hinabgezogen.

Wohl ihm, wenn der Steuermann
Gut das Ruder führen kann,
Sieht bei drohender Gefahr
Stets sein Auge scharf und klar;
Herz, ist Dir die Ruhe theuer,
Halte die Vernunft das Steuer.

Durch das Meer 5er Leidenschaft,
Führt sie Dich mit fester Kraft,
Hoffnung schwellt die Segel auf,
Liebe lenke Deinen Lauf,
Und Dein Anker sey der Glaube,
Der wird keinem Sturm zu Raube!

August Schnezler

Veröffentlicht am 22.03.2013 09:09:04 GMT+01:00
mandy meint:
aus "Meeressäuseln" von Belinda Rüttko, denn endlich wieder Frühlingsgefühle der Liebe!!!

Liebesrausch

Ein Blick in deine Augen, bin wie berauscht.
Dein heißer Kuss, mir die Sinne raubt.
Sturm der gefühle, endlich einsmit dir.
Grenzenlose Liebe, immer wieder mit dir.

Veröffentlicht am 12.03.2013 09:42:57 GMT+01:00
ako meint:
Das Ende meiner großen Liebe

Und jede Pore, die einst für dich brannte,
Jeder Gedanke, der dich kosend nannte,
Muss sich in meinem Blute hassend wenden
Und statt der Süße — Galle nach dir senden.
Doch das ist nicht das Ende.
Das Ende ist, wenn meinen Händen,
Meinen Lippen, meinen Augen
Das schwere, lange Bluten endet,
Und sie nach langem fremdem Schweigen
Sich endlich wieder zu dir neigen
Und sagen können: "Freund".
Dann ist das Ende meiner großen Liebe.

Max Dauthendey

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.03.2013 12:16:15 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.03.2013 18:51:31 GMT+01:00
Arthurello meint:
Ich hätte zu dem sehr netten Fünfzeiler von Frau Spieweg einen Ergänzungsvorschlag:

Es wog die Venus von Milo
rund achtundneunzig Kilo.
Drum, ohne Erbarmen,
speckt sie ab, nur an den Armen,
da tat sie des Guten zuvielo.

Jacqueline Spieweg

Seit 'ne andere Schöne, die Lisa,
derart einseitig abgespeckt sie sah,
lächelt Mona, die Diva:
"Zuvor war's attraktiva,
doch auch ungestützt hält's, siehe Pisa!"

(Ergänzung: Arthur Heller)

Veröffentlicht am 27.02.2013 22:50:40 GMT+01:00
Es wog die Venus von Milo
rund achtundneunzig Kilo.
Drum, ohne Erbarmen,
speckt sie ab, nur an den Armen,
da tat sie des Guten zuvielo.

Jacqueline Spieweg

Veröffentlicht am 23.02.2013 14:19:46 GMT+01:00
ako meint:
Glaube, Hoffnung und Liebe

Der Glaube erhellet die schwarzen Stunden,
Er ist des Lebens wohltätigstes Licht;
Ich habe geglaubt, — so den Weg wohl gefunden,
In's Labyrinth, doch heraus fand ich nicht.

Die Hoffnung gießt Balsam in alle Wunden
Und heilet wo jede Hülfe gebricht;
Ich habe gehofft, — mich betrogen gefunden,
Mir war sie ein Dolch, der das Herz mir durchsticht.

Die Liebe hält segnend die Menschen umwunden,
Mit einem Band, das aus Rosen sie sticht;
Ich habe geliebt, —doch nur Dornen gefunden,
Wo die Rosen blieben, das weiß ich nicht.

Ignaz Friedrich Castelli

Veröffentlicht am 12.02.2013 12:49:39 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.02.2013 15:09:28 GMT+01:00
Hero Naruto meint:
Der komische Hund

Gesellte sich ein Hund hinzu,
und machte einfach Muh Muh Muh.
Der Mann, der dort daneben stand,
verfiel in Lachen vor der Hand.
Er glaubte nicht dies zu hören hier.
Ganz einfach, es war zu viel Bier!
Und als er am nächsten Tag wieder stand,
da horchte er mit Ohr hinein.
Und was da kam, kann wohl nicht sein.
Der Köter, der schon gestern war,
der krähte einfach Rar Rar Rar.
Jetzt ging der Herr zum Doktorlein,
und der wies ihn daraufhin gleich ein.
Doch dann ging Doktor selbst an Stell,
und hört den Hund mit Löwengebrüll.
Oh man, was ist das nur fürn Hund?
Er brüllt, kräht, muht und sonst ganz bunt.
Jetzt weise ich mich selber ein!
Kann ich denn auch so verrückt sein?
Der Hundehalter kam herbei.
Was haben sie fürn Köter hier?
Der Besitzer ganz normal:
Der Hund hier ist mein Kapital.
Er reiste durch die ganze Welt,
und lernte Sprachen, die ihm gefällt.
So kann er viele Laute geben,
und ich hab dadurch nun den Segen.

by Hero Naruto

Veröffentlicht am 12.02.2013 12:34:29 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.04.2014 15:47:49 GMT+02:00
Hero Naruto meint:
Die Angst, die mich berührt,
zum Stillstand suggeriert,
mit fordernd schweren Blick,
und gleich sag ich:
Ich will zurück!

Das Spinngetier ist wahr ein Graus.
Die Beine sehen lang und mächtig aus.
Die Figur an sich ein Ungetüm.
Doch was sind wir dann für das Tier?
Ein Riese ja sogar Gigant,
der immer durch die Welten rannt,
nie gemächlich, nur in stetig Stress.
So wie es uns vermuten lässt,
das Tiere ja ein andres Leben,
wir trotzdem aber zusammenleben,
und die Erde für uns Nutzen,
auch wenn die Natur unsre Flügel stutzen.

Was bekannt da heraus,
ist, ich habe nicht nur Graus,
nein, ich habe längst befürchtet,
dass das Leben uns erschlafft
uns zu vielen andren macht.
Keiner sich mehr eingesteht,
und der Welt ganz offen geht.
Nur erstarrt in Neid und Angst,
nie nachdenkt und selbst legt an die Hand.

by Hero Naruto

Veröffentlicht am 03.02.2013 21:51:09 GMT+01:00
ako meint:
Liebe gibt und nimmt

Liebe
gibt und nimmt
mit unberechnender Einfalt;
Liebe
lebt in der Lust zu erfreun
erfreuende Liebe;
Liebe
liebt das Geringste, getan
mit herzlicher
Liebe!

Johann Kaspar Lavater

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.01.2013 15:51:34 GMT+01:00
C.U. meint:
@Hedulimalei
Dieter Wick kann hier nicht selbst posten. Er möchte Ihnen aber auf diesem Wege danken, dafür dass Sie sein Gedicht als einen Denkanstoss betrachten und sich mit seinem Gedicht beschäftigt haben. Er bedankt sich für Ihren Kommentar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.01.2013 12:48:25 GMT+01:00
Sieglinde meint:
Es gab schon immer Scheinheilige, schon zu Lebenszeit Jesu. Kirche ist nicht gleich Gott und Jesus. Was Menschen aus der Kirche gemacht haben, ist Menschenschuld und sollte uns nicht den Glauben nehmen. Die Menschen die in seinem Namen Verbrechen verübt oder Menschen in Notlagen, nicht geholfen haben, so wie Nazipriester, sind jetzt nicht im Himmel, sondern werden leiden, so wie sie die armen Menschen haben leiden lassen, davon bin ich überzeugt. Denn nur wer nicht wirklich bereut, was ich in diesen Fällen, nicht annehme, genauso bei Kindesmissbrauch und sonstigen Kirchenverbrechen, der wird nicht bei Gott sein! Denn Gott ist die Liebe! Im Übrigen bin ich dafür, dass solche noch Lebenden Kirchenleute,aus der Kirche entfernt werden müssen und öffentlich ausgeschreiben gehören, dass alle gewarnt sind! Zudem sollte die Kirche Verantwortung übernehmen für Verbrechen, von schon verstorbenen Kirchenleute und diesen die Priesterschaft, die Kirchenzugehörigkeit aberkennen.Das ist die Kirche den Gläubigen schon verpflichtet! Ich finde das Gedicht grundsätzlich als Denkanstoß wichtig, wenn ich auch deswegen nicht an meinem Glauben rüttele!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.01.2013 12:33:52 GMT+01:00
Sieglinde meint:
Nettes kleines Liebesgedicht

Veröffentlicht am 24.01.2013 14:59:28 GMT+01:00
ako meint:
Laß uns alle Wege gehen

Laß uns alle Wege gehen
In der ganzen weiten Stadt,
Bis von unsrer Liebe jedes
Steinchen was zu sagen hat,

Bis die Stadt der blaue Himmel
Gleich als einen Tempel krönt,
Der von unsrer wundervollen
Liebe Tag und Nacht ertönt.

Frieda Port

Veröffentlicht am 22.01.2013 18:55:09 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 30.01.2013 18:58:35 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 22.01.2013 18:20:26 GMT+01:00
C.U. meint:
Diskussion um den Ethikrat -
oder ein frommer Wunsch

„Es fasst der brave Kirchenmann
ein Kind nicht am Geschlechtsteil an!
Er hilft in Köln der armen Frau,
trägt seinen Glauben nicht zur Schau.
Und wenn ein Opfer Hilfe braucht -
der Katholik ist nicht erlaucht!"

„Gerecht verdient, wer sich bemüht
um Taten, nicht mit Reden.
Der Vortrag und das bloße Wort
hilft ja noch längst nicht jedem.
Ein Volksvertreter dient dem Volk -
zuletzt auch der Partei.
Wer dies nun nicht begreifen will,
verdient ein faules Ei!"

„Wie lob` ich mir den Pressemann,
der ethisch grad` noch denken kann.
Der uns berichtet - ohne Wut -
was mancher Mensch so bei uns tut.
Ob er als Doktor uns betrügt
oder zum Kriege uns belügt.
Wir brauchen einen Ethikrat,
noch nötiger jedoch die Tat!"

Dieter Wick

Veröffentlicht am 16.01.2013 20:16:24 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 30.01.2013 18:59:21 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 16.01.2013 02:24:00 GMT+01:00
C.U. meint:
Wesentlichkeiten

Geschrei und Gezänke verlieren den Ton,
Tränen werden unspürbar,
Schmerz verbleicht,
Not und Sorgen treten zurück,
Angst und Hass schrumpfen,

Sonnenschein wird heller,
Regentrommeln lauter,
Blumenduft betörender,
Vogelstimmen dringen tief ein,
Menschenworte werden zu Kostbarkeiten,

wenn wir dem Tod begegnen,
der jede Wesentlichkeit nimmt.

Veröffentlicht am 14.01.2013 12:44:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.01.2013 17:52:50 GMT+01:00
C.U. meint:
Das andere Vater unser

Vater - mein, der du warst ein Erdenmensch,
verflucht sei dein Name, von mir weiche dein verbrecherisches Reich.
Niemals mehr erreiche mich dein Wille und dein totalitäres Denken,
nirgendwo auf dieser Erde.
Mein tägliches Brot gabst du mir - und deine Bösartigkeit sowie deine Schuld.
Ich will dir deine Schuld nicht vergeben - und ich will kämpfen darum,
niemals über die Maßen schuldig zu werden.
Du führtest die Schwachen in Versuchung - und hast mich geschwächt.
Ich verzeihe dir nicht und erwarte von dir keine Erlösung.
Denn dein war das Reich des Pharisäer- und des Verbrechertums
in zu langer Zeit.
Es geschehe Liebe und Menschlichkeit.

Dieter Wick

Veröffentlicht am 11.01.2013 23:37:19 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 30.01.2013 19:00:00 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 10.01.2013 11:30:34 GMT+01:00
C.U. meint:
Au!

Ein Bauer, der aus Oberau,
besaß ein Haus und eine Frau,
im Stall hielt er sich eine Sau
und in der Scheune einen Pfau.
Zum Hof gehörte eine Au,
darauf ein grüner Pflaumenbaum,
darum herum aus Holz ein Zaun,
derselbe von der Farbe braun.
Der Bauer war im Herzen rau
und auch des Öfteren mal blau,
denn die Geschäfte waren flau,
und sehr zum Ärger seiner Frau,
verließ der Bauer Oberau,
kam erst zurück im Morgengrauen,
der Schnee begann bereits zu tauen.
Der Landmann traf auf eine Braut,
die ihn zum Pech noch ausgeraubt
und außerdem verhauen hatte -
mit eines andren Zaunes Latte.
Früh mit dem ersten Morgentau,
der Bauer, im Gesicht recht grau,
zum Pflaumenbaume taumelte,
an dem er später baumelte.

Dieter Wick

Veröffentlicht am 07.01.2013 22:26:14 GMT+01:00
C.U. meint:
Geteilte Leidenschaft

Im Sarg, so friedlich aufgebahrt,
liegt nunmehr die Adele.
Seit gestern starr, bewegungslos
und ohne jede Seele.

Ihr Leben, das war sehr bewegt:
Adele, die fidele.
Sie gab den Männern Leib und Hand,
dass ihnen auch nichts fehle.

Auch Hansens Leidenschaft bei Nacht
hat sie mit Vehemenz entfacht,
so dass er selig, voller Glut,
tat, was den beiden tat so gut.

Es brannten voller Temperament
der beiden schlicht Gemüter.
Hans gab in seiner Liebeswut
ihr alle seine Güter.

Adele, wie man heute weiß,
besaß nicht viel Charakter.
Es war der Frau ein reicher Mann
noch lieber als ein nackter.

Adele hat den Hans deshalb
sehr heftig bald betrogen.
Verständlich, dass der gute Hans
war ihr nicht mehr gewogen.

Er hat Adele schnell zerlegt,
wohl mit gewisser Eile,
doch innerlich nicht unbewegt,
mit einer Eisenfeile.

Wir stehen an dem Sarg der Frau,
voll Trauer eine Weile.
Und nur der gute Hans, er weiß:
ihr fehlen ein paar Teile.

Dieter Wick

Veröffentlicht am 04.01.2013 00:46:46 GMT+01:00
C.U. meint:
Das Spiel mit dem Krug

Es geht der Krug zum Brunnen,
so lange bis er bricht.
Die Weisheit ist schon lang bekannt,
verstanden ward sie nicht.

Sobald der Mensch sich mächtig glaubt,
denkt er, dass alles ihm erlaubt.
Beginnt, den Vetter zu beschenken,
das Schicksal, glaubt er, selbst zu lenken.

Lässt Willkür herrschen und braucht Macht,
auf seinen Vorteil nur bedacht,
beugt das Gesetz und macht sich reich,
der Rest der Menschheit ist ihm gleich.

Dann, irgendwann, ist es dem Krug -
und nicht nur dem - einmal genug.
Der Mensch am Brunnen, er hört nicht,
wie eben dort sein Krug zerbricht.

Er wird nun plötzlich sehr bedrängt,
vielleicht am Galgen aufgehängt,
zumindest aus dem Amt gejagt -
er ist dann oftmals sehr verzagt.

Jedoch, wie die Geschichte spricht,
verzichtet wird so schnell nun nicht.
Das Spiel beginnt alsbald von neuem,
denn ohne auch nur zu bereuen,
ergreift den Krug der nächste Tor
und kommt sich sehr bald mächtig vor.

Dieter Wick
‹ Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ... 63 Weiter ›
[Kommentar hinzufügen]
Schreiben Sie einen Beitrag zu dieser Diskussion
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Eingabe des Log-ins
 


Kürzliche Einträge in romane Diskussionsforum

 

Zur Diskussion

Teilnehmer:  135
Beiträge insgesamt:  1558
Erster Beitrag:  18.10.2008
Jüngster Beitrag:  18.07.2014

Neu! Bei neuen Einträgen eine E-Mail erhalten.
Von 6 Kunden verfolgt

Kundendiskussionen durchsuchen