Kunden diskutieren > Forum: romane

e-book oder Print?


Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
126-150 von 166 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.10.2009 19:11:35 GMT+02:00
Tante Li meint:
Danke, Kete!
:-)
Mein alter "Knochen" hat seine Funktion noch lange erfüllt als alle anderen schon mit Handys herumgelaufen sind.

Veröffentlicht am 24.10.2009 11:36:03 GMT+02:00
kete meint:
Nachdem ich meinen Kindle jetzt ein paar Tage genutzt habe, kann ich nur sagen, dass ich sehr angetan bin von dem Gerät. Während der Bildschirm ungefähr genau so groß ist wie bei meinen Rocket Readers, ist das Teil insgesamt flacher und leichter, was natürlich das Handling - gerade beim über Kopf lesen im Bett - ungemein erleichtert. Andererseits muss ich sagen, dass ich trotz allem einen herkömmlichen Bildschirm besser finde als eInk, da man mit der Hintergrundbeleuchtung auch nachts im Dunkeln lesen kann. Ich wache öfter nachts auf und wenn ich nicht gleich wieder einschlafen kann, nehm' ich meinen Rocket Reader und lese bis ich wieder müde werde. Beim Kindle muss ich erst das Licht einschalten und das macht mich irgendwie noch etwas wacher, was ja nicht der Sinn der Übung ist. Ich persönlich habe auch keinerlei Probleme mit dem Lesen am Bildschirm - bevorzuge es sogar - und kann gar nicht verstehen, was Leute meinen, die klagen, dass ihre Auge vom Bildschirmlesen "ermüden" (???). Das Umblättern scheint mir beim Kindle ein paar Sekundenbruchteile länger zu dauern als beim Rocket Reader, stört mich aber nicht wirklich, denn es geht immer noch schneller als das Umblättern bei einem Print Buch.

Ein interessantes Feature beim Kindle scheint zu sein, dass man wohl eBooks verleihen kann. Das ist beim Rocket Reader nicht möglich, weil die Bücher speziell auf ein bestimmtes Gerät lizensiert werden und man sie nur auf diesem lesen kann. Ich kann z.B. Buch A nur auf Rocket Reader A lesen, für welchen ich das Buch gekauft habe und nicht auf Reader B, obwohl beide mir gehören. Beim Kindle können sich anscheinend bis zu sechs Personen den gleichen account teilen und so die für diesen account lizensierten eBooks lesen. D.h. wenn ich jetzt meiner Mutter, Schwester oder Freundin einen Kindle schenke oder sie sich einen kaufen, kann ich sie einladen, meinen account mit mir zu teilen und vice versa, so dass wir uns gegenseitig unsere Kindle Editionen ausborgen können. Das halte ich für ein sehr interessantes Feature.

Wie es aussieht, kaufen Kindle User *mehr* Bücher. Laut amazon erwerben Kindle Nutzer 3.1 mal mehr Bücher als sie kauften *bevor* sie einen Kindle hatten, siehe hier: http://dearauthor.com/wordpress/2009/10/22/readers-have-copyright-rights-too/

Einige Autoren sind offenbar *gegen* das Verleihen von Kindle Ausgaben ud bezeichnen dies als Piraterie. Was ich nicht verstehen kann, denn Print Ausgaben werden ja auch verliehen. Interessante Diskussion zum Thema gibt's hier (allerdings in Englisch): http://www.amazon.com/tag/romance/forum/ref=cm_cd_ef_tft_tp?_encoding=UTF8&cdForum=FxM42D5QN2YZ1D&cdThread=Tx3IP0OQ9RHT7W0&displayType=tagsDetail

Etwa auf der halben Höhe der Seite sagt jemand namens Chocolate Addict folgendes: "Eric Flint is an author who has written many articles about the advantages that free ebooks provides to authors. I remember reading them in Jim Baen's Universe. He practices what he preaches and posts many of his own books online for free in the Baen free library. His articles make a lot of sense to me. He says the biggest challenge most authors have to overcome is obscurity. Free ebooks help overcome that. And quite honestly, most of the people willing to pirate books would have never bought them in the first place. Eric Flint says his book sales actually increased after he started giving them away for free online."

Mit anderen Worten, wenn das Buch gut genug ist, werden Leser es kaufen, *obwohl* sie es online bereits gratis gelesen haben. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich das nur bestätigen. Manna Francis, die Autorin der "The Administration"-Saga hat sämtliche Bände seit Jahren online auf ihrer Website veröffentlicht. Und ich habe sie alle auf meinem Rocket Reader. Erst vor zwei/drei Jahren fand sie einen kleinen Verlag, der bereit war die Reihe als Print Ausgabe heraus zu geben. Und ich habe alle bis jetzt erschienenen Bände gekauft, obwohl ich sie bereits als eBooks besitze und sie nach wie vor frei im Netz stehen.

Veröffentlicht am 24.10.2009 17:06:08 GMT+02:00
Zum Thema Ebooks, ich glaube kaum, dass sich das Ebook durchsetzen wird und das gedruckte Buch aus den Regalen verschwinden lässt. Ich persönlich habe mir noch nie ein Ebook gekauft und könnte mir auch nicht vorstellen, einen 800 Seiten Schmöker am Bildschirm oder als Loseblattsammlung zu lesen, auch nicht mit einem Ebookreader. Ich muss meinen Vorrednern recht geben, ich liebe es Seiten umzublättern, den Geruch eines Buches usw. Wofür sich Ebooks aber sehr gut eignen ist im Marketingbereich. Besonders für sogenannte No Name Autoren, dürften sich Ebooks als Marketingform sehr gut eignen. Ich stelle mir das so vor, einfach mal ein oder zwei Kapitel auf Ebookseiten kostenlos zum download anbieten und hinten die ISBN des gedruckten Buches reinschreiben. Wenn dem Leser die Auszüge gefallen, wird er sich wahrscheinlich auch das gedruckte Buch zu legen.

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

Veröffentlicht am 24.10.2009 18:13:08 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.10.2009 18:13:55 GMT+02:00
Albert Knorr meint:
@kete (alias J.K. Rowling)

Bei allem Verständnis für deinen Hang zu Pauschalierungen ;-) aber müsste es nicht eigentlich heißen:
"Mit anderen Worten, wenn das Buch gut genug ist, werden EINIGE Leser es VIELLEICHT AUCH kaufen, *obwohl* sie es online bereits gratis gelesen haben."

Ja, es gibt die von dir zitierten Einzelfälle, aber können Sie auch am Markt bestehen? Lass uns doch das von dir gebrachte Beispiel (Eric Flint) aufgreifen:

Der Reprint von Flints Buch "1634" kostet aktuell 5,60 bei Amazon (für ein Taschenbuch mit 1024 Seiten, das erst 4 Monate! auf dem Markt ist)

Diese 5,60 werden wie folgt verteilt:
9-10% (je nach Land) bekommt der Finanzminister in Form der Mehrwertsteuer.
50-55% erhält der Großhandel
Und jetzt bekommen wir bereits ein Problem - denn der Restbetrag (grob gerechnet 2,50) deckt nicht einmal mehr die reinen Druckkosten.

Wovon also leben Autor und Verlag, die du hier als Vorzeigemodell preist?

lg
albert

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2009 19:30:42 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.10.2009 19:32:43 GMT+02:00
Mario Lener meint:
@Stefan Lamboury
Ich könnte ja jetzt boshaft sagen: "was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht." Hier geht es nicht um "glauben" oder "nicht glauben". Warte die Entwicklung ab. Als die Eisenbahn erfunden wurde gab es auch einige Puristen, die das Ende der Welt heraufdämmern sahen und die diesem neumodischen Kram keine Chance gaben. Und ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern (70er Jahre), in denen die ersten Heimcomputer aufkamen. Ich war einer der ersten, die sich so ein Gerät (von meinem hart ersparten Taschengeld) gekauft haben. Auch damals gab es genug Leute, die diesen "Spielzeugen", genannt Computer, keine Chance gaben und keine Gelegenheit ausließen zu betonen, dass das ja eh nur eine kurze Modeerscheinung sei. Ich war zugegebenermaßen auch skeptisch, weil ich die Bücher auch als unantastbares Heiligtum sah. Als ich den Reader im Buchladen gesehen habe, habe ich ihn mir sofort gekauft. Das ist zum ersten Mal ein Gerät, mit dem man tatsächlich eBooks lesen kann und dabei das Gefühl hat, man hat eine gedruckte Seite vor sich. Ich habe ein paar Fotos auf unserer Homepage (www.autorenclub.net unter "eBook Technik") dort kannst du den Unterschied erahnen. Besser: Geh in ein Buchgeschäft und sieh dir die Geräte im Praxiseinsatz an. Du wirst erstaunt sein. Und DANN urteile.
Grüße
Mario

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2009 19:45:42 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.10.2009 19:52:58 GMT+02:00
kete meint:
@ Albert

Ich konnte bei amazon USA kein Buch von Flint finden, dass offiziell (also nicht MarketPlace) unter USD 7,99 kostet. Wie Baen die Druckkosten finanziert, must Du die fragen. Ich nehme mal an, dass echte Verlage mit höheren Auflagen kostengünstiger produzieren können als Du mit Deinen tausender Auflagen?

Und erzähl mir bitte nicht, dass Du von den vielleicht 50-100 Büchern, die Du (mit Glück) monatlich verkaufst leben kannst. Kannst Du nicht? Okay, ebenso ergeht es den meisten Midlist-Autoren. Ich kann nur immer wieder Eschbach zitieren, der sagt, dass es im gesamten deutschsprachigen Raum (also inkl. Österreich und Schweiz) gerade mal um die einhundert Autoren gibt, die vom Schreiben leben können.

Suchst Du übrigens jetzt für deine "ganz spezielle (censored) Geheimmission" Leute, die Dir Rezensionen schreiben? -> http://albertknorr.blog.de/2009/10/23/geheimes-projekt-7230237/#comments

Sehr durchsichtig!

Veröffentlicht am 27.10.2009 10:35:13 GMT+01:00
kete meint:
Okay, hab' ein neues interessantes Feature des Kindle herausgefunden: es gibt da einen "Sample-Button", der es einem erlaubt, eine Textprobe des Buches, für welches man sich interessiert *kostenlos* downzuloaden. Nach Lesen der Probe entscheidet man sich dann für oder gegen Erwerb des Buches.

Für Euch BoD/PoD-Autoren dürfte interessant sein, dass man bei amazon USA seine Bücher selbst als Kindle editions uploaden kann und freie Hand bei der Preisgestaltung hat. Hoffentlich gibt es bald deutsche Kindle Bücher, damit auch deutsche Autoren diese Möglichkeit nutzen können. Für 1,99 (Preis der meisten selbstverlegten Kindle-Autoren) wäre ich ja weitaus eher bereit Selbstverlegern eine Chance zu geben als für 5/10/15,-. Interessante Diskussion (auf Englisch) zum Thema hier: http://www.kindleboards.com/index.php/topic,14621.0.html

Veröffentlicht am 27.10.2009 19:12:15 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.10.2009 19:13:55 GMT+01:00
Albert Knorr meint:
@ kete: netter Versuch ;-)
Auch wenn du vor Neugier platzt, wirst du - genau wie alle anderen - voraussichtlich noch bis zum Osterhasen warten müssen, bevor ich besagte "Mission" der Öffentlichkeit vorstellen werde.

Dass ich von meinen Büchern leben kann, habe ich nie behauptet. Für den Moment bin ich froh, wenn ich es schaffe, die Kosten zu decken.

Klar sind 30.000 gedruckte Bücher relativ gesehen günstiger zu drucken als 1.000 aber der Weltmarktpreis für Papier ist die Untergrenze bei der Kalkulation. Damit lässt sich ausrechnen, wie billig eine Druckerei bei größeren Stückzahlen werden kann - damit, und mit ein bisserl Kostenrechnung.

Wenn du auf DIESER Amazonseite nach dem Buch von Flint suchst, wirst du (ganz ohne Umrechnen) zum selben Preis kommen wie ich. Kleiner Tipp: du kannst auch hier nach englischen Büchern suchen.

lg
albert

PS: Ich möchte dich ersuchen, hier im Forum nicht zu meinen Seiten zu verlinken. Sonst unterstellt uns am Ende nämlich noch jemand, dass du meine kleine Schwester bist, die hier für mich Werbung macht :-)

Veröffentlicht am 27.10.2009 19:50:37 GMT+01:00
cindy meint:
Albert,

"PS: Ich möchte dich ersuchen, hier im Forum nicht zu meinen Seiten zu verlinken. Sonst unterstellt uns am Ende nämlich noch jemand, dass du meine kleine Schwester bist, die hier für mich Werbung macht :-)"

Hast Du das denn nötig? *verschmitztgrins*

Tschüssi
sammy

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.10.2009 21:18:14 GMT+01:00
R. Herrmann meint:
Oh, wunderbar. Ich teile Ihre Meinung zu 110 Prozent!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.10.2009 07:42:13 GMT+01:00
kete meint:
@ Albert

Sorry, ich verlinke zu allem was mir interessant erscheint, solange es nicht gegen die ToS ist.

Veröffentlicht am 02.02.2010 10:37:52 GMT+01:00
kete meint:
Nachdem ich meinen Kindle jetzt gute drei Monate in Benutzung habe, wollte ich mal einen Status-Report geben:

Der Kindle ist super leicht, super flach und super easy zu bedienen. Ich lese seit Ende Oktober nur noch darauf und finde es einfach viel bequemer als so einen fetten Schinken auf dem Schoß zu balancieren. Man kann ihn überall hin mitnehmen und hat immer was zu lesen dabei. Bei täglich mehrstündiger Benutzung muss ich meinen etwa einmal pro Woche oder alle zehn Tage aufladen.

Ich besitze nach drei Monaten ungefähr 160 Titel, wovon etwa 30-40 $9,99 gekostet haben und weitere 40-50 zwischen $0,99 und $4,99, der Rest davon waren freie Downloads.

Es ist bei amazon USA absolut üblich z.B. den ersten Band einer Serie für eine gewisse Zeit umsonst zum Download anzubieten, um die Kunden für die Serie zu interessieren. Gefällt der erste Band, kauft man sich die anderen ja gerne nach.

Selbstveröffentlicher, die sich dort gerne Indie-Autoren nennen (nach independent, ein Begriff der vom Film übernommen wurde), schließen sich diesem Werbekonzept gerne an und bieten immer mal wieder ihre Bücher für einen Monat oder so umsonst an. Ansonsten sind ihre Preise sehr moderat, so zwischen $0,99 und $2,99.

Übrigens kann jeder, der einen amazon-account besitzt und volljährig ist, sein Buch dort KOSTENLOS als Kindle-Version veröffentlichen. Die einzige Voraussetzung ist: "4.1 Eligibility. In order to participate in the Program you must: (a) have an active Program account; and (b) be at least 18 years old or the legal age of majority in the jurisdiction in which you reside."

amazon bezahlt dem Autor 35% des Preises pro verkaufter Einheit. Das wäre m.M. nach auch für deutsche Selbstveröffentlicher durchaus interessant, da man seinen Text a genauso gut auf deutsch uploaden kann wie auf Englisch. Und deutsche Kindle-User (von denen es mittlerweile auch schon einige gibt) könnten dann die deutsche Kindle-Version des Buches bei amazon USA erwerben. Vom Computer aus ist es schließlich egal wo man shoppt. Selbst wer keinen Kindle hat, kann sich das Programm "Kindle for PC" (oder Mac oder iPhone oder Blackberry) kostenlos runterladen und dann auf dem jeweiligen Gerät lesen.

Nach drei Monaten bin ich persönlich völlig überzeugt, total happy und ein begeisterter User.

Veröffentlicht am 15.05.2011 10:53:09 GMT+02:00
Eva Saibel meint:
Ich habe ein Acer e-book. Das liest auch -pdf und .doc

Ich würde meinem Mann gern einen Kindle kaufen, aber ich fürchte der ist nicht so flexibel und liest nur das Amazon Format. Ist das so ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.05.2011 11:41:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.05.2011 11:46:58 GMT+02:00
Mario Lener meint:
Im Wesentlichen ja. Du kannst dort zwar auch pdf und mobi Bücher lesen, aber das wichtige ePub Format wurde rausgenommen. Wenn du dich an eine Firma binden willst, empfehle ich den Oyo von Thalia. Der bietet immer noch den Vorteil, dass er epub kann und somit auch eBooks von anderen Plattformen draufgeladen werden können. Das technisch ausgereifteste Produkt ist der Sony Reader. Es gibt viele Anbieter von eBooks und wie lange die Buchpreisbindung für eBooks noch bestehen bleibt, steht in den Sternen. Wenn sie aber fällt, ist es ein Vorteil, den Anbieter frei wählen zu können.

Veröffentlicht am 16.05.2011 21:37:23 GMT+02:00
Albert Knorr meint:
Wichtig ist, dass diese Geräte durch die Bank mit Pdf klarkommen.
Pdf ist und bleibt (zumindest vorerst) der Standard auf ALLEN Blechbüchern. ;-)

Dass die Buchpreisbindung für E-Books fällt, halte ich für unwahrscheinlich, zumal man sich gerade erst darauf geeinigt hat. Wenn die Abkehr davon nur halb so viel Zeit in Anspruch nimmt wie die Entscheidung dafür gebraucht hat, dann bleibt sie uns noch seeeeeeeeeeeeehr lang erhalten. :-)

lg
albert

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.05.2011 21:51:28 GMT+02:00
Ian McGriffin meint:
Ich lese fast nur noch mit den Kindle Apps. Wir haben ein Haus voller Bücher und es wird mir langsam zuviel. Auf diese Weise hab ich mittlerweile an die 800 Bücher überall dabei und kann lesen wenn ich es wünsche und was ich wünsche. Ich kann mich noch sehr gut an meine erste lange Segelbootfahrt erinnern. WIr waren so ausgehundert nach unserer eigenen Sprache ... das ist vorbei. Heute gehe ich Sonstwo online, hole mir ein paar Samples und entscheide mich dann was es sein soll. Und verlieren kann ich auch nichts. Ich kann anmarkern ohne Bücher zu zerstören, meine Einträge wieder finden. Für Vielleser wie mich ist das ein Traum. Kann sein, das es für Einige hier "Faxen" sind, aber man kann den Montag nicht aufhalten. Ich schätze es wird bald wieder wunderschöne gedruckte Bücher geben, die man wirklich einatmen und fühlen möchte plus Ebooks. Mein Fazit: Es gibt nie ein Entweder-Oder , sondern ein Sowohl-Als-Auch.

Veröffentlicht am 17.05.2011 10:21:56 GMT+02:00
bücherwurm meint:
Ups, da bin ich ja über eine alte Diskusion gestolpert.
Die ersten einträge sind von Mitte 2009. Da war ich auch noch der Meinung auf alle Fälle hat ein Buch mehr flair und zu den täglichen Arbeitsstunden vor dem PC auch noch zu Hause was elektronisches lesen. Nein Danke.
Jetzt bin ich seit 7/2010 stolze Besitzerin eines Sony PRS 600 un füttere ihn mtl. mit neuen eBooks um sie zu lesen. Auch alte Bücher die nun nach und nach als epup erscheinen kaufe ich um dann auch wieder zu lesen.
Nun bin ich überzeugte eBookleserin und hoffe dass es bald alle Printausgaben als epup oder pdf zu kaufen gibt um meinen Wohnzimmerschrank zu entlasten.

Veröffentlicht am 17.05.2011 10:36:11 GMT+02:00
acg meint:
Ich habe bisher noch nie ein ebook auf einem kindle gelesen, könnte es mir aber vorstellen. Ich lese öfters Fanfiction auf den Computer und komme damit gut zurecht. Was ich mir aber nicht vorstellen kann, ist im Studium (Medizin) auf echte Bücher zu verzichten. Wie das gehen soll, ist mir echt schleierhaft. Ich makiere in den Büchern, da sind viele Abbildungen, teilweise nehme ich sie ins Labor/Präparationsaal mit, wo man nie einen Computer mitnehmen würde und auf einem Kindle wären die Bilder viel zu klein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.05.2011 14:17:48 GMT+02:00
Eva Saibel meint:
Dass ein e-book große Vorteile hat, vor allem auf Reisen, ist gar keine Frage. Ich habe es jetzt auf einem 3-wöchigen Urlaub mitgehabt und sicher 5 kg Gewicht gespart !

Meins ist ein Acer und das kann auch ins Internet, man kann richtig damit surfen, und es kann auch docs lesen. Unsere Stadtbibliothek verleiht auch e-books, aber nur für 2 Wochen, dann kann man sie nicht mehr lesen. Wenn man sie in ein doc kopiert, hat man es aber für immer und das Acer liest es auch; wenn auch nicht mit allen Funktionen, also kann man z.B. keine Seiten suchen (nur Prozente des Gesamtvolumens) und man kann auch keine Wörter suchen.

Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit dem Acer.

Veröffentlicht am 17.05.2011 16:37:30 GMT+02:00
halma212 meint:
Letztes Jahr sah ich am Altpapiercontainer einen Mann 3 (drei!!!) Umzugskisten voller Taschenbücher entsorgen....ich musste mich sehr bremsen, denn das konnte ich kaum mit ansehen. Ich war nämlich gerade dabei, meinen Hauhalt auszumisten, weil ich als Rentnerin in eine neue, aber kleinere Wohnung ziehen musste. Ein halbes Leben lang hatte ich mich drauf gefreut, endlich genügend Zeit zum Lesen zu haben. Dank der meiner Meinung nach segensreichen Erfindung des Ebookreaders, kann ich dieses Hobby nun ausüben. Meine Lieblingsbücher habe ich behalten. Sie füllen die halbe Wand meines Wohnzimmers aus. Alle anderen habe ich gestiftet, verschenkt und versteigert. Seit 2 Jahren besitze ich einen ersteigerten Iliad und bin begeistert. Es gibt doch immer mehr "Futter" dafür.... Aber PC, Mac u.s.w. habe ich sowieso schon seit sehr langer Zeit zu meinem Hobby gemacht. Ich bin auch der Meinung, dass Beides seine Daseinsberechtigung hat.

Veröffentlicht am 17.05.2011 17:34:26 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 18.05.2011 18:09:30 GMT+02:00
Signora_B meint:
Es mag sich seltsam anhören, aber ich frage mich tatsächlich, welche Medium den Augen besser bekommt, Buch oder Reader.
Ansonsten sehe ich besonders für Autoren viele Vorteile im E-Book.

Veröffentlicht am 18.05.2011 18:50:48 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.05.2011 18:51:52 GMT+02:00
Melanie meint:
Ich besitze einen Kindle, aber ich bevorzuge dennoch Print. Der Kindle hat seine Berechtigung, wenn es z.B. um Sachbücher, Querverzeichnisse oder eigene Dateien geht, die man nicht immer ausdrucken will.
Aber Unterhaltungsliteratur möchte ich in Buchform lesen. Ich möchte das Buch anfassen können, sehen, wie weit ich schon durch einen dicken Wälzer gekommen bin, mich am Titelbild und an der Griffigkeit des Buchs erfreuen. Außerdem kann man Prints in der Badewanne, am Strand und überall, wo man einen Kindle vielleicht nicht so gern mit hinnehmen möchte, lesen. Denn ein aufgeschlagenes Buch mal eben am Strand auf der Luftmatraze liegen lassen, ist kein Problem. Aber einen Kindle? Angefangen bei möglichen Dieben bishin zu Schäden durch Wasser, Sand , Sonnencreme oder Hitze ...

Gruß, Melanie

Veröffentlicht am 21.05.2011 18:23:03 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.05.2011 18:28:36 GMT+02:00
Squirrelpaw meint:
Leider Gottes ist das ne vertrackte Sache.
Ich mag den Gruch von Büchern wirklich sehr gerne. Aber für Bücher muss einiges an Bäumen gefällt werden, für e-books wird Strom gebraucht, was besser ist weiß ich nicht.
Aber da ich kein großer Fan davon bin, ständig etwas an und ab zu schalten würde ich trotzdem das gedruckte Buch bevorzugen. Schau mal: Das ist ein Buch!
Ich finde wir sollten uns von der Technik nicht so abhängig machen. Das schadet am Schluss nur uns selbst.

Außerdem stimme ich Melanie im letzten Punkt zu, ich möchte ein Buch anfassen, hin und wieder sehen, wie weit ich bin und wie oben gesagt möchte ich es riechen, weil verschiedene Bücher und Verlage anders riechen und, wer von Ihnen schon einmal ein Taschenbuch aus den USA oder England gelesen hat weiß, jedes Land hat andersriechende Bücher =)

LG Squirrelpaw

Veröffentlicht am 21.05.2011 18:51:53 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.05.2011 18:53:23 GMT+02:00
Steffi Crazy meint:
Ich stimme auch Melanie zu. Es ist doch viel schöner ein Buch in der Hand zu halten. Es zu fühlen, zu richen (wenn sie aus der Bibliothek sind), zu sehen wie weit man schon ist.
Mein Onkeln wollte mir letztens auch ein E-Reader andrehen, aber ich habe abgelehnt, ich brauche einfach was in der Hand beim Lesen.

Außerdem möchte ich auch nicht auf meinen schicken Bücherschrank verzichten, in dem meine ganzen Schätze stehen!
[Kommentar hinzufügen]
Schreiben Sie einen Beitrag zu dieser Diskussion
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Eingabe des Log-ins
 


Kürzliche Einträge in Forum: romane

 

Zur Diskussion

Diskussion:  Forum: romane
Teilnehmer:  55
Beiträge insgesamt:  166
Erster Beitrag:  24.07.2009
Jüngster Beitrag:  31.05.2011

Neu! Bei neuen Einträgen eine E-Mail erhalten.
Von 4 Kunden verfolgt

Kundendiskussionen durchsuchen