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Big Country spielen ihr legendäres Debütalbum komplett live!


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1-25 von 27 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.10.2011 11:39:12 GMT+02:00
JJ1 aka PETZ meint:
Big Country haben ein sehr erfolgreiches Comeback-Jahr hinter sich: Die Band blickt auf zwei ausverkaufte UK Tourneen und Auftritte bei den Festivals Isle of White Festival, T in The Park, Oxegen und V Festivals plus zurück. Nach über 27 Jahren wiedervereint mit den legendären Produzenten Steve Lillywhite spielen sie zwei exklusive Shows in Deutschland. Die beiden Deutschlandtermine markieren zudem den Beginn der Feier zum 30-jährigen Jubiläum. Als Anerkennung legt Universal ein Re-release des Debut-Albums "The Crossing" in diversen Formaten neu auf.

Genau dieses Album werden Big Country in seiner Gesamtheit in Berlin und Bochum performen. "Wir möchten den Veranstaltern für ihr Vertrauen in uns danken", sagt Tony Butler. Butler führt fort: "Debutalben werden normalerweise als der beste Moment einer Band angesehen, für uns war es ein magischer. Wir wussten, dass wir anders waren und wir wussten, dass wir etwas Besonderes geschaffen hatten."

Ihr legendäre Produzent Steve Lillywhite produziert zudem gerade Big Countrys erstes Studioalbum seit 1999. Steve bemerkte: "Als ich das Demo von "Another Country" hörte, war ich sofort beeindruckt. Es war großartig, wieder mit Big Country zu arbeiten. Einer Band mit der ich in den 80ern zuletzt gearbeitet habe, als ich eines meiner Lieblingsalben "The Crossing" produzierte."

Der Celtic-Rocker Mike Peters, der den ursprünglichen Sänger der Band Stuart Adamson, der tragischer Weise im Dezember 2001 Selbstmord begangen hatte, ersetzt, wurde warmherzig von den Big Country-Fans und den Musikkritikern angenommen. Mitbegründer und Gitarrist Bruce Watson kommentiert: "Wir können endlich nach vorne schauen und die unerledigten, vor allem internationalen Aufgaben aus der Vergangenheit abschließen und in eine kreative und aktive Zukunft blicken."

Veröffentlicht am 17.10.2011 12:05:27 GMT+02:00
tobias meint:
Retro-BS

Veröffentlicht am 17.10.2011 12:57:11 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.10.2011 15:52:56 GMT+02:00
Butler meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 17.10.2011 17:20:05 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.10.2011 17:23:53 GMT+02:00
Grendel meint:
Das können diese Schwa........ so oder so nicht unterscheiden...es geht nur um die Person!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.10.2011 17:33:43 GMT+02:00
JJ1 aka PETZ meint:
quark ... big country ist doch kein pop

Veröffentlicht am 17.10.2011 17:38:48 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.10.2011 17:39:34 GMT+02:00
Butler meint:
Guten Appetit! Hast Recht Blabbermouth, obwohl sie bei Amazon unter Pop Rock geführt werden. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.10.2011 18:40:00 GMT+02:00
JJ1 aka PETZ meint:
na ja ... ist ja alles ein weiter begriff ... ich nenne es folk-rock

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.10.2011 18:52:27 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.10.2011 18:52:56 GMT+02:00
noblas meint:
ich mein läuft wirklich eher in die Richtung Pop Rock.
Seichter Mainstream Pop Rock vielleicht?
Vor allem was den Gesang angeht.
Aber egal.Im Rock Forum werden ja auch Jazz sachen angepriesen.
Sollte man nicht so genau nehmen.
Wie lautet ein Zitat:
So genau f*ckt kein Edelmann.

Veröffentlicht am 17.10.2011 18:56:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.10.2011 19:13:00 GMT+02:00
Sascha meint:
Das ist Schottenrock. Mit Dudelsackgitarre, Marschmusikdrums und kantig-dröhnender Produktion. Gänzlich uncharmant und antiseicht. Jedenfalls die erste Platte.

Veröffentlicht am 17.10.2011 19:29:15 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.10.2011 19:33:08 GMT+02:00
Steven Frame meint:
Als 12jähriger fand ich das ganz, ganz toll, aber heute ist es für mich zu spät. Ich kann das nicht mehr gut finden. Gutmenschenrock mit rustikalem Wohlfühl-Faktor. Eine U2-Band (wie auch THE ALARM, die ich damals auch den totalen Hammer fand). Die eklige Sorte Ehrlichkeit. Aber wem's behagt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.10.2011 19:55:08 GMT+02:00
Sharon Stoned meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.10.2011 20:44:17 GMT+02:00
PimperNickel meint:
@steve
in der zeit, als du 12 warst, waren diese bands auch nocht gut...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.10.2011 21:27:57 GMT+02:00
Grendel meint:
"die eklige Sorte Ehrlichkeit" -

Nun ja, zumindest kommt diese Aussage aus der richtigen Ecke!

Veröffentlicht am 18.10.2011 14:19:32 GMT+02:00
Ich fand ja den BIG COUNTRY Vorläufer THE SKIDS wesentlich besser...eben nicht so U2/The Alarm Style. Das hat wirklich gerockt!

http://www.youtube.com/watch?v=9udxbvHiqGw
http://www.youtube.com/watch?v=wT9eQ2smjUM
http://www.youtube.com/watch?v=t0k_4MAEWp8

Danach machten sie Folkrockpunk und in den 2000ern schliesst der Kreis sich wieder, weil U2 und Green Day einen ihrer größten Hits covern:

http://www.youtube.com/watch?v=lojGHXVRK_0

Veröffentlicht am 18.10.2011 16:40:44 GMT+02:00
Klingt interessant,auch wenn ich mir Big Country ohne Stu nicht vorstellen kann....

Gruß,
Heiko

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2011 16:48:37 GMT+02:00
JJ1 aka PETZ meint:
also der mike peters macht das schon gut ...

Mike Peters / The Alarm
http://www.youtube.com/watch?v=vlEDn4H6MFQ

neue Single von Big Country mit Mike Peters
http://www.youtube.com/watch?v=lnhSpLHxyho

Veröffentlicht am 18.10.2011 16:50:28 GMT+02:00
JJ1 aka PETZ meint:
Big Country - In A Big Country 2011
http://www.youtube.com/watch?v=nY2rIXnw26U&feature=related

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2011 16:58:25 GMT+02:00
@Petz

Danke für die Links

mmh....die Gitarren gefallen mir,schön Retro....aber der Gesang hat für mich zu wenig Identität....The Alarm gingen in den 80ern auch an mir vorbei...

Ein Sänger mit etwas mehr Stimmumfang hätte mir besser gefallen....
Muß ich mir halt weiter die Klassiker reinpfeifen....

Gruß,
Heiko

Veröffentlicht am 18.10.2011 17:02:34 GMT+02:00
JJ1 aka PETZ meint:
Big Country - 'You Lift Me Up' Promo video (Brzezicki, Butler, Watson)
http://www.youtube.com/watch?v=3mokuQHLMlM&feature=related

... das war der versuch als 3er truppe ... na ja

Veröffentlicht am 18.10.2011 17:03:36 GMT+02:00
JJ1 aka PETZ meint:
Big Country - Look Away (Live at T In The Park)
http://www.youtube.com/watch?v=NrgfGKIkSSM&feature=related

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2011 21:06:35 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.10.2011 21:17:16 GMT+02:00
Steven Frame meint:
Basti, so genau wolltest Du es vielleicht gar nicht wissen, aber: Als ich 12 war, habe ich Musik halt auch noch anders wahrgenommen als heutzutage. Es gibt so eine bestimmte Art, Authentizität zu handhaben, z.B. bei Bruce Springsteen, der fällt mir immer als Erster ein, obwohl ich einige seiner Songs sogar fast mag ("I'm On Fire", "Dancing In The Dark") und finde, daß er mit dem Alter ein wenig besser geworden ist...Ich meine diese demonstrativ zu Markte getragene, aufdringliche, kitschige EHRLICHKEIT, gepaart mit einer Herz-am-rechten-Fleck-Attitüde. Weiß gar nicht, ob das immer an den jeweiligen Künstlern liegt und würde auch nie sagen, daß Bruce Springsteen kein integrer Mensch ist; vielleicht liegt es sogar eher an den Massen, die solchen Rollenmodellen zujubeln und so dankbar dafür sind, daß da-oben-einer-von-uns-steht. Keine Ahnung, stößt mich aber meistens extrem ab. U2 sind natürlich auch ein Paradebeispiel für solche Inszenierungen, AC/DC (auf eine völlig andere Art) auch. PUR sind die deutsche Version davon, und deutsche Versionen von sowas zeichnen sich stets dadurch aus, daß sie neben der ganzen verkitschten Ranschmeiße auch noch nicht mal rocken. Schlimmer geht es eigentlich kaum. THE ALARM waren ja sehr von THE CLASH beeinflußt, und auch bei The Clash findet man diese Attitüde, wenn man mal ehrlich ist. Von Joe Strummers Working-Class-Pathos war ich allerdings wirklich immer sehr angerührt, aber das liegt an meinem persönlichen Geschmack.

Was wollte ich sagen? Als 12jähriger fand ich genau diesen Habitus geil und mitreißend. Ich sah U2 im "Rockpalast" auf der Loreley, und der nervige, schon damals mit großer Geste nur so um sich kleckernde Bono trug zu "Sunday, Bloody Sunday" eine weiße Flagge einmal quer durch'n Saal, und ich fand das zutiefst bewegend. Bis ich 18 war (etwa), war ich totaler U2-Fan. Und fast von einem Tag auf den anderen fand ich U2 peinlich und uncool. Mag an Spex, Hüsker Dü und 1000 blöden Leuten, die U2 hörten und mit denen ich nicht in einen Topf wollte, gelegen haben, war aber so. Und ist es bis heute. Und dementsprechend glaube ich: Diese Bands, u.a. auch BIG COUNTRY, waren schon immer so, aber ich habe mich verändert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.10.2011 14:34:04 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.10.2011 17:28:27 GMT+02:00
@ Steven
Klingt nach meiner eigenen U2 Erfahrung...ich fand die eigentlich immer super! Ich glaube man kann das Erscheinen des "Joshua Tree" Albums als den Punkt ansehen, wo es kippte. Nicht nur dass, wie Du schon sagtest, auf einmal Leute U2 hörten, zu denen ich nicht gehören wollte, danach fing Bono auch an abzudrehen und sich endgültig wie der "Erlöser" aufzuführen. Hinzu kamen dann musikalische Experimente, die mir garnicht mehr sagten, von den "neuen" Fans aber total abgefeiert wurden...

Ehrlich gesagt finde ich, dass man auch NEW MODEL ARMY in diesen Pott packen müsste. Allerdings waren die gottseidank nie so groß wie U2 und die "Popper" (wie wir sie damals nannten) haben ausser "Vagabonds" und "51st State" nichts von der Band mitgenommen. Glück gehabt, hätte auch anders laufen können... Das lag aber auch sicherlich an der mangelnden Popstar Attitüde von Justin Sullivan und Co. Ähnlich wie bei The Clash. Beide Bands liebe ich noch heute! Bono nervt nur noch...warum sollte ich Musik hören, die ein Möchtegern Politiker macht? Ich kauf ja auch keine Platten von Guido Westerwelle...

BIG COUNTRY habe ich anno 1988/89 mal live gesehen. Auf einem Open Air auf dem Mönchengladbacher Flughafen zusammen mit Herbert Gröhlemeyer, Philipp Boa & The Voodooclub und Love And Rockets. Big Country waren zusammen mit Boa echt der Höhepunkt! LAR waren laaaangweilig (hatten wohl `nen schlechten Tag, auf späteren Konzis waren sie echt gut) und olle Herbie nuschelte sich durch seinen Auftritt. Gottseidank nicht so bemüht betroffen wie heute, trotzdem wars im Nachhinein betrachtet ein echt doofer Gig!

NACHTRAG: Es waren nicht Love And Rockets sondern die Schotten von Love & Money! Sorry an die Ex-Bauhaus Leute, die doch immer gut waren...

Veröffentlicht am 20.10.2011 15:25:23 GMT+02:00
JJ1 aka PETZ meint:
ich habe die 3 mal mit stuart adamson gesehen und das jedesmal klasse ... 2 mal kleiner club in hannover und 1 mal vor den stones und selbst da haben sie nen klasse job gemacht

Veröffentlicht am 20.10.2011 15:51:04 GMT+02:00
JJ1 aka PETZ meint:
das problem kann man nun mal bei den ganzen 80er rockband bekommen ... man hat band aid und farm aid und free nelson mandela konzerte gemacht und sich politisch geäußert ... hat man schon bei den hippies gemacht ... na und ... ok, bono ist live mir auch zu affig und ich habe alle CDs aber war noch nie live bei U2 ... aber The Alarm, Big Country und auch so bands wie GUN, Texas, Deacon Blue usw sind nun mal fest im 80er/90er kontext gefangen ... mich stört das nicht

und daß Big Country weitermachen ist für mich auch ne art logik, was sollen die denn machen ... bruce watson hat bei fish in der zwischenzeit gitarre gespielt und mark sowie hat schon immer als studiodrummer gearbeitet ... aber großen erfolg hatten sie nun mal zusammen und mike peters ist mit the re-alarm auch nicht mehr so groß geworden, da passt es doch ... und die UK tour ausverkauft und vor grossen publikum ist schon eben was, was man nur unter dieser flagge machen konnte

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.10.2011 16:26:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.10.2011 16:39:13 GMT+02:00
Sascha meint:
Genau dieses Veteranen-Zusammenrotten unter verblichener, aber erfolgreicherer Fahne hat immer so ein Geschmäckle. Klar kann ich das was-sollen-wir-denn-sonst-machen-Argument verstehen, weil die Leute ja Geld verdienen müssen, aber da kommt vom Künstlerischen doch meistens (wenn nicht immer) nix Gutes bei raus. Es wird doch nur ein toter Gaul getreten.
Vielleicht ist das auch mein Fehler, weil ich junge Helden nicht altern oder abgehalftert wieder ans Licht krabbeln sehen will. Das zerstört die persönliche, womöglich romantisch verklärte Erinnerung.

Zu Big Country an sich: Ich hör das Debut immer noch ganz gerne, auch wenn das voll von clumsy lyrics ist und die modulationsarme kehlige Stimme von Adamson manchmal schon eine echte Folter sein kann. Aber die sich unter all dem unsensibel zusammengerührten Brei befindenden sirenenhaften Gitarrenmelodien lösen auch heute noch irgendeinen wehmütigen Mitpfeif-Reflex bei mir aus. Soundtechnisch merkt man der Musik natürlich die 80er und die damalige Weltverbesserungs-Dröhn-Stimmung an, die heute einfach nur noch lächerlich wirkt (so wie die Simple Minds ab "Sparkle In The Rain" und U 2 schon immer. Buah! Schlimme Phase damals).
Ich hör sowas immer, wenn ich aufräume. Das ist das beste, was ich heutzutage über Big Country noch sagen kann.
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Jüngster Beitrag:  20.10.2011

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