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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.04.2015 23:37:33 GMT+02:00
Ein Kunde meint:
Dammit! Ich wär so gern dabei gewesen... Danke für den Bericht!

Veröffentlicht am 26.04.2015 23:30:47 GMT+02:00
Etheriel meint:
@Steffen: Liturgy sind die groß gehypeten Blackgazer, den Stil mag ich und der Hunter ist ein cleverer nett wirkender Kerl. Ich hab das mal in nem Gespräch Bioblackmetal genannt. Aber die Band ist irgendwie nicht meine Tasse Tee. Aus der Schiene ist vor allem Mammal von Altar of Plagues bei mir hängen geblieben.

Livebericht - Janus: Aufstand der alten Männer
In der alten Christuskirche in Bochum steht noch die alte Orgel und die intonierte in dem nicht ganz gefülltem Saal mit dem nirgends drauf enthaltenem aber Online von Knochenhaus legal zu beziehendem Song 'Heimkehr' passend den Abend. Das Publikum saß auf Holzbänken und feierte die Band frenetisch... Zu Recht. Janus rockten trotz Teilakustikset einige Songs mit ziemlicher Wucht von der gut zu überblickenden Bühne herunter (unter anderem hauten sie Rorschach ziemlich heftig heraus), andere Stücke kamen deutlich reduziert daher (Seitenspiel nur mit Klavier und Geige). RIG witzelte ganz locker und glaubwürdig über seine Textpatzer und das eigene Alter. Die Ballade von Jean Weiss und die letzte Tür bekam man selten Live von Janus und sie betteten sich wundervoll ins Set. Einen Song brachte Rig nur mit der Orgel, schlagt mich ich hab vergessen welcher Titel es war. Mir fehlten natürlich Nummern... Lolita, Scherbengesicht, 89 und eins der Cover, am liebsten Der Mörder in Mir.
Der Schwerpunkt des Abends lag auf Vater und den Hunden (und ich weiß nicht warum Janus Dorinas Bild gespielt haben, für mich eine der schwächsten Nummern). Es gab diesmal keine weibliche Begleitstimme, aber Rig war auch ohne grandios und sang die Paar-Nummern allein. Dazu gab es mit 'Wehrlos' einen neuen Song. Stehende Ovationen waren Janus gewiss. Die Location war ebenso grandios wie das Set, die Band oder der Auftritt. Mit Stücken wie Du siehst aus wie immer, die letzte Tür oder die Ruhe erreichten Janus eine emotionale Tiefe, wie sie nur wenige Bands hinbekommen.
Dieses Konzert geht in meine Hall of Fame ein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.04.2015 20:42:34 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.04.2015 20:45:13 GMT+02:00
Plastikman - Ex Club Mixes (2x12inch) [Vinyl Maxi-Single] [Vinyl Maxi-Single]

Vier der besten Stücke von EX werden hier dem Remix-Richter vorgeführt und werden dadurch noch etwas besser wie die Albumstücke. Eigentliche hätte ich mir ein vollständiges Remixalbum gewünscht! Auch so sehr gut!

Das Vinyl ist wie immer bei Plastikman 1a. Die 180g Variante und topfeben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.04.2015 08:13:44 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.04.2015 09:39:32 GMT+02:00
Steffen Frahm meint:
Flami, sind halt BBC-Sessions, ne? Nicht vor Publikum, man hört zumindest keins. Ich nehm auch nicht an, daß Exklusives drauf ist. Aber sehr frisch und energetisch, das Ganze. Einfach 'ne geile Amipunkband.

LITURGY: The Ark Work [2015]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2015 22:33:56 GMT+02:00
Ein Kunde meint:
Erstmal brauch ich nur Platte. Aber ein neues Regal kann auch nicht schaden...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2015 22:30:24 GMT+02:00
King0531 meint:
Flami,

...muss ich wohl mal nach Ausschau halten.

Brauchst du ein neues Regal.?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2015 22:27:13 GMT+02:00
Ein Kunde meint:
OFF! sind richtig toll! Das Live Ding hab ich verpasst...Mist! Aber die Studio Alben rocken auch sehr. Und Live Scheiben hör ich eh sehr selten. Aber wär natürlich schick im Regal...muss ich wohl mal nach Ausschau halten.

Veröffentlicht am 23.04.2015 21:10:36 GMT+02:00
Steffen Frahm meint:
BLUR: The Magic Whip [morgen]

Anderthalb Jahrzehnte nachdem sie zum letzten Mal zu 4t ein Album gemacht haben, treffen sich Blur in einem Studio in Hong Kong, machen ein bißchen rum, und am Ende kommt eine Blur-Platte dabei raus. Enorm! "The Magic Whip" bietet dem geneigten Hörer sowohl die experimentellen, versponnenen Blur der späten Alben als auch, wie angehörs der "Under The Westway"-Single ja schon zu vermuten war, die, ich mag's kaum aussprechen, britpoppigen Blur, die "The Great Escape"- oder "Modern Life Is Rubbish"-Blur halt. Und dann sind noch ein paar Sachen drauf, die sie so (wahrscheinlich) noch nicht gemacht haben. Es gibt Momente, die wie THE GOOD THE BAD & THE QUEEN klingen, aber das ist nunmal Sasch-...äh, Damon Albarns Songwriting und seine Attitüde, das hört man an jeder Stelle raus. Bemerkenswert, wie unangestrengt dieses Album rüberkommt und wie leicht es einem, wenn man Blur bisher halbwegs positiv gegenüberstand, vom ersten Moment an reinläuft. Als wären nur, sagen wir 2-3 Jahre vergangen. Respekt! Feine Platte.

Veröffentlicht am 23.04.2015 18:12:43 GMT+02:00
Steffen Frahm meint:
OFF!: Live From The BBC [2015]

Off! sind toll! Ihre Songs sind kurz, knackig, aufs Maul, intelligent, und sie klingen aus einer gewissen Distanz gehört alle gleich. Off! bringen den Spirit von SST an der Jahrzehntwende 80er-90er zurück, ohne wie ein Haufen bräsiger Nostalgiker zu klingen. Diese 10" enthält 10 Nummern, die sie für die BBC eingespielt haben. Ein RSD-Release, der sich wirklich lohnt und Spaß macht. Cover wie immer von Raymond Pettibon. Punk, du Ar♫§$!

Veröffentlicht am 22.04.2015 14:26:28 GMT+02:00
Steffen Frahm meint:
HOLGER CZUKAY: 11 Years Innerspace [2015]

Noch so ein RSD-Release. Wie schon die "Der Osten ist rot"-Remixplatte kommen auch diese 6 Stücke als 3fach aufklappbare Doppel-10" daher, ästhetisch gestaltet und nahezu ohne Begleitinfos. Teilweise unveröffentlichtes Material, soviel habe ich mitgeschnitten, mit Kontributionen von Karlheinz Stockhausen und CAN. "My Can Revolt", ein vom Künstler manipulierter Session-Outtake, dürfte das Highlight sein, aber auch die moody Streichorchester-Tracks, mit denen es beginnt und aufhört, haben ihren Reiz. Sehr schick!

Veröffentlicht am 22.04.2015 13:07:33 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.04.2015 17:19:52 GMT+02:00
Steffen Frahm meint:
AMON TOBIN: Dark Jovian [2015]

"Jovian" könnte man, auch wenn es sich gedrechselt anhört, mit "jupiterisch" übersetzen, und damit bekommt man auch gleich einen Verdacht, was Amon Tobin zu diesen Tracks inspiriert haben wird. Er selbst sagte ja im Vorfeld des Releases, daß er sich ohne Ende Space-Dokus reingezogen hat, um auf den Geschmack zu kommen (sicherlich auch Bilder der Raumsonden Galileo und Cassini-Huygens, die beide ausführlich den Jupiter erforschten), aber ich mußte ziemlich bald an Kubricks scheinbar stets hinter der nächsten Ecke als übermächtige Referenz lauernden Film "2001 - Odyssee im Weltraum" denken, vor allem bei "Io" (was wiederum einer der größeren Jupi-Monde ist) und dem daran anschließenden "Encountering Io". Solche Musik hat man noch nicht gehört von Amon Tobin: Darker Sonnensystem-Ambient, der fast durchweg aus Flächen und Räumen besteht. Ihm fehlt so ganz und gar das Bastlerische, Ziselierte, Elektrobarocke, das Tobins bisherigen Arbeiten auszeichntete, es ist eine völlig andere Nummer - und ich finde, sie ist extrem gelungen. Diese Sounds nehmen einen direkt mit in die Umlaufbahn und hätten als Score für "Interstellar" bestimmt auch eine top Figur gemacht. So könnte er von mir aus weitermachen, in späteren Stadien gern auch wieder etwas rhythmisierter (Auf der 2. Scheibe gibt es 3 Remixe, eins davon mit Beats).

Die Verpackung ist natürlich auch extraordinaire: 2 weiße Platten, jeweils einseitig bespielt (Auf der anderen Seite befindet sich eine ge-etchte Struktur, die einen an Raumschiff Enterprise denken läßt), eingearbeitet in einen weißen Latex-Ring. Da muß man sie rausknibbeln, was schon umständlich genug ist, aber das wieder-reinknibbeln ist schon fast Nervensache. Ich laß' das lieber auseinander, bevor ich mir eine Kinke ins Artefakt mache. Der solchermaßen entstehende Diskus wird steht in einem Quader aus transparentem Plastik. Sehr geil. Noch nie gesehen, sowas. Die kommen auf Ideen, da schnallste ab.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.04.2015 21:06:07 GMT+02:00
King0531 meint:
Steffi...Danke,

Wire könnte mich interessieren...mal hören...

Veröffentlicht am 21.04.2015 21:00:38 GMT+02:00
Steffen Frahm meint:
WIRE: Wire [Freitag]

Teilweise fast ätherischer und klasse abgehangener Wave-Pop von der besten Veteranen-Punkband dieser Tage. Schon erstaunlich, wie Wire es schaffen, ihr Oevre ausgerechnet mit dem Spätwerk so total zu veredeln. Sämtliche Alben ab "Send" schlagen die gesamte 80er- und früh90er-Phase (darunter auch das tiefpunktmäßige "The First Letter") mit Leichtigkeit. Ein nahezu perfekt in sich geschlossenes, superrundes Werk ist das hier geworden, und damit es nicht zu rund gerät, haben sie 2 überlange Stücke jeweils an die Enden der LP-Seiten gesetzt. Die Arrangements sind wunderbar fließend und geschickt mit subtilen Akzenten von Synths oder Gitarren durchsetzt. Und Robert Greys stoisches Drumming ist der heimliche Star des Albums. Top!

Veröffentlicht am 21.04.2015 19:27:05 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.04.2015 20:35:14 GMT+02:00
Steffen Frahm meint:
PRIMITIVE MAN: Home Is Where The Hatred Is [2015]

Dieser Titel, ein Cover, das ein Tritt in die Weichteile aller gut aussehenden, voll optimierten Helene-Fischer-Menschen ist, und diese Musik: Meilenweit runtergetunter Doom mit schnellen Crust-Eruptionen, heulenden Feedbacks und einer Stimme, die die Lautwerdung des rundherumen Angegöbeltseins ist. Fantastisch. Misanthropie pur. Haß galore. Nicht mehr ganz so unmelodisch wie auf dem Debüt-Album aber keinesfalls versöhnter mit allem und sich selbst. Sehr gut!

Veröffentlicht am 21.04.2015 12:12:57 GMT+02:00
Ein Kunde meint:
The Best of Helsinki Vampires - The 69 Eyes

Wenn Andrew Eldritch sich schon nicht mehr ins Studio bemüht, kann man The 69 Eyes zumindest zur Überbrückung nutzen...

Veröffentlicht am 20.04.2015 19:21:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.04.2015 19:22:33 GMT+02:00
Steffen Frahm meint:
KIM GORDON: Girl In A Band [2015]

Nach den Reviews, die ich gelesen hatte (nicht viele), hatte ich ein Enthüllungspamphlet erwartet, mit dem die Autorin sich am Ende eher selbst schadet als nützt. Aber "Girl In A Band" ist für mein Empfinden weit von einer Schlammschlacht-Autobio entfernt. Klar, Thurston Moores Ehebruch wird geschildert aber nicht genüßlich und in allen Einzelheiten. Klar, Lana Del Rey, ein paar Andere und vor allem Courtney Love kriegen ihr Fett weg, aber auch dabei wahrt Frau Gordon bei aller analytischen Schärfe eine gewisse Contenance, so wie man es als Frau in ihrer Herkunftsfamilie halt tat, wie sie schreibt. Das ist vielleicht das kleine Problem, daß dieses Buch an manchen Stellen hat. Man möchte fragen: "Hey, ist das'n Bericht über dich oder über jemand anders?" Es hat mich nicht bewegt oder so, aber ich fand es hochinteressant und war vom anderenorts monierten Namedropping eigentlich nie genervt. Diese Frau hat ein illustres Leben hinter sich (und bestimmt noch vor sich), warum soll sie es nicht aufschreiben? Und warum soll sie das nicht auf eine angemessene, eben nicht selbstgefällige Art tun? Sie ist Kim Gordon, nicht Paul Stanley, oder?

BODY/HEAD: The Show Is Over [2014]

Stand-alone-Single von Gordons und Bill Naces radikalem Impro-Projekt. Fügt dem Album jetzt erstmal nichts neues hinzu, aber wie sollte es das auch. 2 Gitarren, eine Stimme, alles Freeform, da klingt's mehr oder weniger gleich. Was keine Abwertung sein soll.

Veröffentlicht am 20.04.2015 07:32:47 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.04.2015 17:07:26 GMT+02:00
Steffen Frahm meint:
SONIC YOUTH: Bad Moon Rising [1985]

Einerseits ist dieses Album ein deutlicher Schritt weiter im Vergleich zum brutal verkrachten Vorgänger "Confusion Is Sex", andererseits hat es ähnliche eine subversive, bedrohliche Qualität, die SYs Musik später abhanden kam/zurückgefahren wurde/etc., was keinesfalls dazu führte, daß sie irgendwie nachließen oder so. Sie wurden halt musikalischer bzw. splitteten sich selbst auf in die bei Geffen veröffentlichenden Indie-SY und die experimentelle Band, die ihre Platten auf SYR rausbrachte.
Hier dominieren offene, fließende, teilweise improvisiert anmutende Songstrukturen, Thurston Moores in die Länge gezogener, klagender, leiernder Gesang und Bob Berts tribalistisches Drumming, das nur bei "Death Valley '69", dem Duett mit Lydia Lunch, und der herrlich schrottigen Irgendwie-schon-fast-Hymne "Brave Men Run" in die Nähe konventionellen Rocktrommelns kommt - Das sind, denke ich, wesentliche Aspekte, die BMR zu dem machen, was es ist. Der Höhepunkt des Frühwerks von Sonic Youth, eine zeitlos spannende Platte.

Veröffentlicht am 12.04.2015 09:41:31 GMT+02:00
Ein Kunde meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 08.04.2015 10:57:47 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.04.2015 11:01:19 GMT+02:00
Steffen Frahm meint:
INTERSTELLAR [2014]

Gestern endlich Zeit gehabt, mir den Mal auf Blu-Ray anzuschauen, und meine Erwartungen sind erfüllt, eigentlich übertroffen worden. Interessiere mich schon seit meinen Teenie-Jahren sehr für Astronomie und war stets fasziniert vom (freilich stets unbegreifbar gebliebenen) Phänomen der unterschiedlichen Zeitverläufe um interstellare Raumreisen herum, allgemeine Relativitätstheorie und das Ganze. Dieser Film ist ab sofort in der Liste meine ewigen Lieblingsfilme. Bin hingerissen und bewegt. SO kann ein Science-Fiction-Film fürs Blockbuster-Kino dann ja glücklicherweise auch nochmal sein. Wundert mich nicht, daß die Resonanz teilweise gespalten war.

Veröffentlicht am 08.04.2015 02:34:18 GMT+02:00
Ein Kunde meint:
Built on Schemes - Grande Roses (2015)

Pathosrock aus Schweden... Erinnern immer wieder an New Model Army, The Soundtrack Of Our Lives oder Madrugada. Neun durchgehend ziemlich tolle Songs, die in der Jetztzeit genauso gut funktionieren, wie sie in der 80er Goth Szene funktioniert hätten. Irgendwie zeitlos das Ding. Und es wird durchaus nicht nur geschwelgt, die Stossrichtung ist eher klassischer Rock. Macht mir richtig Spaß, die Scheibe!
9/10

https://www.youtube.com/watch?v=Ks7_rw0A61k
https://www.youtube.com/watch?v=XDTA9rvmUu8

Veröffentlicht am 05.04.2015 20:58:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.04.2015 21:01:08 GMT+02:00
Steffen Frahm meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 05.04.2015 13:04:21 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.04.2015 15:07:03 GMT+02:00
Steffen Frahm meint:
PHILIPPE POIRIER: Les Triangles Allongés [2010]

Recht eigentümliche und schöne, zudem gut hörbare (nebenher, mit 2 Kindern hört man ja erst recht immer nur nebenher) Scheibe, irgendwo zwischen TripHop, Jazz, Chanson Singer-Songwriter und Postrock.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.04.2015 19:30:05 GMT+02:00
Steffen Frahm meint:
So richtig nach A.R.P. (I know ungefähr what You mean) dürfte das sowieso nicht klingen, allein wegen dieser Orgel (die übrigens einer von The Bernie And The Jörgi spielt, Bernie oder Jörgi, weiß nicht wer...). Aber ich will hier auch nicht den Oberschlauen machen, wäre früher gern Punker gewesen, ging aber nicht...Ist kein Problem wegen der Discokugel-Scheibe, mir fiel nur Einiges dazu ein, und dann läßt man den Quatsch halt hier...

OMMADON: V [2014]

Bin immer irgendwie stolz auf mich und habe das gute Gefühl, echt was gerissen zu haben, wenn ich dieses Album einmal am Stück durchgehört und -gestanden habe. Doom-Ursuppe, zähflüssig, allenfalls rudimentär strukturiert, endlos und brutal. Groß, groß, groß.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.04.2015 19:02:10 GMT+02:00
Ein Kunde meint:
Steffen, tut mir leid...*schnüff* Aber die Platte fiel mir spontan bei Bernie/Jörgi ein. Hab die auch schon länger nicht mehr gehört. Muss ich mal mit heutigem Ohr ran... Gruppe 80 find ich dann doch ganz gut. Zumindest das zweite Album und die EP. Das Debut ist mir dann doch zu viel Zick Zack und zuwenig Aggressive Rockproduktionen (if you know what I mean...). Die "Ja Ja" läuft mir aber gut rein.

Veröffentlicht am 03.04.2015 17:57:41 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.04.2015 20:52:49 GMT+02:00
Steffen Frahm meint:
LITURGY: The Ark Work [gestern]

Black Metal. Also eigentlich erstmal nicht meine Platte. Ich gebe ohne Umschweife zu, daß ich mein originäres Interesse allein einer Rezension im Spex verdanke. Die schreiben nicht oft über Metal. Vor vielen Jahren gab's mal ein ausführliches Death-Dossier, aber das lag wohl am Einfluß Dietmar Daths, der damals für die Spex schrieb. 2. finde ich es höchst interessant, daß dieses Album auf Thrill Jockey erscheint. Die bringen auch eher selten Metal raus, eigentlich haben sie das noch nie getan. Aber Thrill Jockey ist ein tolles Label, finde ich, weil die tolle Bands im Stall haben: TRANS AM, THE SEA AND CAKE (und auch Sam Prekop solo) und die mächtigen TORTOISE. Deren einer Drummer John McEntire wiederum spielt seit einiger Zeit bei ANATOMY OF HABIT, einem expeimentellen auch-Doom-Projekt, dessen letztjähriges Album "Ciphers+Axioms" mir total zugesagt hat. Und das auf Relapse Recordings erschienen ist, einem wiederum teilweise sehr geilen Metal-Label. Herrlich, diese Genre-Überschreitungen!!

Keine einfache Platte ist das, aber sie lohnt sich extrem. Liturgy machen Metal, mithin Black Metal, ohne alles mitzumachen. Kein Corpse Painting, keine Worshipping des Bocksfüßigen. Eher das Gegenteil. Wenn es das gibt, dann machen Liturgy christlichen Black Metal, und das setzt ja wohl allem die Dornenkrone auf. Gerade heute, am Karfreitag. Sie machen sich die Mittel des Black Metal zunutze, um was ganz Eigenes auf die Beine zu stellen. In gewissen konservativen Das-muss-aber-so-und-so-Kreisen sind sie deswegen verschrieen, oder man tut man sie "Hipster Black Metal" ab. Gut, sie spielen (auch mal) extrem schnelle Tempi, und die Gitarren sirren um einen rum wie wütende Hornissen auf Speed. Der Gesang bleibt bei all dem eher monoton, manchmal durchaus im wahrsten Sinne, denn Hunter Hunt-Hendrix, Mastermind und eben-nicht(!)-Küntlernamenträger lamentiert mit stets leicht anerkältetem Organ tatsächlich oft auf mehr/weniger einem Ton. Ist aber erst seit dieser Platte so, auf den Vorgängern gab es auch, äh, man nennt es "Vokills". Riffing und Strukturing haben ganz offensichtlich das Ziel, dem Hörer sich selbst nachhaltig einzuhämmern. Viel insistierende, gnadenlose Wiederholung. Und der Sound mit dieser sehr lang tönenden Metallsnare und allem Anderen ist überhaupt nicht typisch Metal. Wie gesagt. Eine Menge Ideen auf dieser Platte (A-capella-Stück, echte Drums vs. ständig das Tempo wechselnde Drummachine undundund) hauen ein paar gewaltige Dellen in die Grenzzäune des (Sub-)Genres. Es gibt zudem auch noch jede Menge Mundgeblasenes (Da fällt mir ein: Wo ist eigentlich King geblieben?) und metallisches Geklingel, welches mich sofort an Dario Argentos "Suspiria" erinnert, und das paßt ja wiederum sehr gut ins schwarzmetallene Bild. Mal wieder ankucken, den Film. Hochinteressantes Album!! Etheriel.
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