glücklich als Frau?


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1-25 von 87 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.03.2009 00:38:16 GMT+01:00
Monii meint:
Hilfe, ich habe wahnsinnige Probleme mit dem Thema Weiblichkeit. Ich habe Angst benachteiligt zuwerden, weil ich eine Frau bin, obwohl ich eigentlich weiß, dass es nicht der Fall ist. Ich rege mich schrecklich darüber auf, wenn irgendwo Frauen benachteiligt werden. Ständig habe ich das Gefühl, ich hätte viel weniger Freiheiten als ein Mann. Weiß jemand, ob es irgendein Buch gibt, das dieses Problem anspricht?

Veröffentlicht am 03.03.2009 05:44:43 GMT+01:00
graugans meint:
hallo, moni---
es gibt tolle, hilfreiche bücher zu diesem thema, z.b. von louise hay: Die kraft einer frau.Oder der sehr hilfreiche klassiker" Cinderella Komplex" von colette dowling. Ich wünsche dir viel freude und mut auf dem spannenden weg der " selbst-entdeckung"
liebe grüße
gitte b.

Veröffentlicht am 03.03.2009 07:20:42 GMT+01:00
lara21 meint:
hallo monii,
sehr zu empfehlen auch "die wolfsfrau" von clarissa pinkola estés. generell wäre es ja vielleicht auch hilfreich, sich mit feminismus auseinanderzusetzen...mir hat das viel mut gemacht. heide göttner-abendroth, christa mulack usw.
alles gute!

Veröffentlicht am 03.03.2009 13:05:35 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.03.2009 13:52:02 GMT+01:00
anjo* meint:
Hallo Monii,
du schreibst:
"Ich habe Angst benachteiligt zuwerden, weil ich eine Frau bin, obwohl ich eigentlich weiß, dass es nicht der Fall ist."
Trau deiner Wahrnehmung! Du wirst in diesem Land als Frau benachteiligt. Für gleiche Arbeit bis 30% weniger Lohn, Nachteile wegen Kindererziehung, weniger Rentenansprüche, geringere Aufstiegschancen...
Wenn du religiös erzogen wurdest hast du noch ein zusätzliches Handicap von wegen "gottgewollter Rolle der Frau"...
Männer pflegen Seilschaften, die sie sich über Studentenbruderschaften schaffen. Dort Mitglied zu sein, heisst lebenslanges Vitamin B zu erhalten, von Männern für Männer. Sie treffen sich als Alte Herren, üben Trinkfestigkeit, machen Politik und Karrieren, lieben lateinische Sentenzen und tragen Schlumpfkostüme...
Frauen sind dort nicht erwünscht, das Patriarchat existiert und es reproduziert sich sich so lange wie möglich weiter.

Oder suchst du nach einem beruhigenden Buch, dass dir versichert, die Chancengleichheit sei verwirklicht und du hättest keinen Grund, dich aufzuregen?
Dann lies Barbara Bierach "Das dämliche Geschlecht". Sie versichert dir, Frauen seien selbst schuld weil sie sich beim Ringen um die Macht blöde anstellen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.03.2009 15:13:59 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 20.02.2012 13:58:24 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.03.2009 15:11:47 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.03.2009 15:13:40 GMT+01:00
anjo* meint:
@ Jörg Herbrich:
Nicht jedes Problem löst sich durch Umdeuten und veränderte Sichtweise! Frauen, Schwarze, Schwule mussten für ihre Rechte jahrzehntelang kämpfen. Zum Glück hatten sie keine wohlmeinenden Ratgeber, die ihnen rieten, "die Sicht auf die Gesellschaft" zu verändern, sondern erkannt, dass es um Strukturen und Gesetze geht.

Zu Louise Hay: Sie hat ihre Missbrauchserfahrungen und eine Krebserkrankung überwunden, das braucht viel Kraft und Mut, deshalb ist sie für viele Frauen ein Vorbild.
Dass ihre Bücher Menschen in die Psychiatrie bringen können ist polemische Angstmache von Ihnen, um dann hier unerlaubt Ihre "spirituellen" psychotherapeutischen Dienstleistungen anzupreisen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.03.2009 23:15:23 GMT+01:00
elis meint:
Liebe Monii!

Die Bücher, die man dir hier vorgeschlagen hat, scheinen mir großteils gute Tipps zu sein. Trotzdem würde ich einmal etwas ganz anderes empfehlen. Bitte nicht erschrecken: es ist das Buch "Die Schönste der Schönen" und behandelt die Geschichte der österreichischen Schönheitsköniginnen. In Wien bei Thalia gesehen - bei amazon ist es vorbestellbar.
Da geht es um Klischees und Vorurteile, mit netten Porträts zu einzelnen Frauen. Dieses Buch ist vielfältiger als man auf den ersten Blick vermuten möchte, gibt Einblicke in die Geschichte des weiblichen schönheitsideals in Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Veränderungen, und bestärkt ungemein. Kein Tussi-Buch, sondern ein interessante Aufarbeitung zum Thema Weiblichkeit.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.03.2009 11:21:41 GMT+01:00
grapevine meint:
Hallo Monii,

hast du schon mal vom Glückskonzept von Ella Kensington gehört? Dort geht es darum, wie unsere Beurteilungen unsere Realität gestalten. Also, wenn du denkst, dass du als Frau benachteiligt wirst, dann findest du auch immer wieder Bestätigungen, dass es auch so ist. Dein Gehirn sucht dann automatisch nach "Beweisen". Die Männerwelt kommt dir feindlich vor und du musst kämpfen um dein Recht.
Aber in der Zeit in der wir leben ist es eigentlich keine richtige Beurteilung, weil es sogar im Gesetztbuch steht, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben und vom Gesetzt geschützt sind. Auch ist in unserer Gesellschaft die persönlich Freiheit des Einzelnen geschützt.
Oft ist es aber so, dass wir vom Denken her eher davon ausgehen, als würden wir in der Steinzeit leben, in der die Frau vom Mann abhängig war, in der ihr Überleben von ihm abhing; in der jeder, der schwach war, sofort rausgeschmissen und dann von wilden Tieren gefressen werden konnte....
Und in der Kindheit haben wir eine ähnliche Sicht auf unsere Umgebung wie damals in der Steinzeit. Wenn du jetzt also als Kind negative Erfahrungen in Bezug auf deine Freiheit und Unabhängigkeit von Männern gemacht hast, hat dich das geprägt. Dies ist jetzt aber kein Grund, dich in jahrelange Psychotherapie zu begeben und genau zu analysieren, wo denn das Problem liegt. Denn dann bist du wieder dabei, deine Wahrnehmung auf das Problem zu lenken.
Mit dem Glückskonzept geht es viel einfacher. Wenn man das mit den sieben Grundmotiven (u.a. Freiheit, Sicherheit, Erwünschtsein) verstanden hat, gibt es Übungen in den Büchern, mit denen man recht leicht diese Wahrnehmung korrigieren kann. Und wenn man nicht allein weiterkommt, gibt es Angebote an Workshops oder einer Beratung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.04.2009 09:01:24 GMT+02:00
Quatschtante meint:
Hallo Monii,

ich würde es mal andersrum versuchen- Leg Dir doch mal ne Liste an mit Punkten, wo Frauen bevorzugt werden. Und dann denkst du Dir immer, wenn es Dich wieder mal packt : "Ätsch, da sind wir Frauen besser dran".
Nebenbei bemerkt, die Sache mit den Workshops und Büchern halte ich für Humbug... Es geht um Dich und Deine Einstellung aber auch um die tatsächlichen Gegebenheiten. Die lassen sich definitiv nicht durch einen workshop ändern.

Grüße,

Quatschtante

Veröffentlicht am 05.04.2009 22:49:32 GMT+02:00
Anette meint:
Vielleicht versuchst du einfach deinen BLICK zu verändern und suchst
z.B.konsequent für 1 Woche täglich 3 Beispiele, wo Frauen VORTEILE haben, gegenüber der Männerwelt.
****
Und unter Umständen solltest du Mal üben, deine weiblichen Attribute einzusetzen, um Dinge zu bekommen,
wo du es nicht gewohnt bist, diese Weiblichkeit einzusetzen.
****
Ich selbst habe persönlich immer "meinen Mann" gestanden und habe es in meinem Job (Selbstständigkeit) auch nie so empfunden, dass ich benachteiligt bin... klar ist mir das bewusst, dass es so ist, z.B. bei Gehaltszahlungen etc.
Jedoch: ich wäre auch nie auf die Idee gekommen, z.B. weibliche Kurven einzusetzen.
Dennoch bewundere ich Frauen, die das können und kann darüber grinsen.
****
Wenn es jedoch drum geht, bei einem platten Reifen aktiv zu werden, da verlasse ich mich lieber auf mein Können, statt auf den kräftigen Mann zu warten, dem ich erklären muss, wie es funktioniert und alles dauert nur doppelt so lang :-))
****
Eine andere Perspektive ändert auch oftmals die Wut den Frust... nimm es so hin, wie es ist oder ändere es

LOVE it - leafe it - change it
DU HAST DIE FREIE WAHL! IMMER!
Aber du BIST eine Frau und genieße auch die weibliche Seite an oder lass dich operieren!

Solltest du psychisch angeschlagen sein, z.B. durch Erziehung o.ä.
dann hilft kein Buch sondern NUR psychologische Hilfe in Form von Coaching oder
vielleicht auch ein Seminar, wo es darum geht, eine Sache zu lernen, wo du jedoch mit
DIR selbst konfrontiert wirst und dich selbst erkennst.
Solltest du KRANK sein, dann empfehle ich Hilfe durch Heiler o.ä.

Viel Glück

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.04.2009 14:14:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.04.2009 14:37:11 GMT+02:00
@Monii

"Hilfe, ich habe wahnsinnige Probleme mit dem Thema Weiblichkeit. Ich habe Angst benachteiligt zuwerden, weil ich eine Frau bin, obwohl ich eigentlich weiß, dass es nicht der Fall ist. Ich rege mich schrecklich darüber auf, wenn irgendwo Frauen benachteiligt werden. Ständig habe ich das Gefühl, ich hätte viel weniger Freiheiten als ein Mann."

So etwas ist den Frauen quasi angeboren.

In Wirklichkeit ist es ja genau umgekehrt. Frauen waren mal benachteiligt, als sie praktisch nur Hausfrau und Mutter werden konnten. Heute kann sich eine Frau für eine lebenslängliche Kinderlosigkeit entscheiden. Und dann sind Frauen die am meisten privilegiertesten Personen in dieser Gesellschaft überhaupt (denk nur mal an Uschi Obermaier):

- du musst nicht zum Wehrdienst
- du darfst im Schnitt 6 Jahre länger leben
- du bekommst aus dem Sozialstaat mehr Geld zurück als Männer (z. B. weil du länger Rente beziehst)
- du wirst im Kindergarten und in der Schule den Jungs gegenüber klar bevorzugt (ist wissenschaftlich erwiesen: Jungs bekommen bei gleicher Leistung schlechtere Noten)
- du kannst viele Dienste kostenlos nutzen (z. B. manchmal kein Eintritt in der Disco), für die Männer mitbezahlen müssen
- du kannst für Sex Geld nehmen, Männer müssen dagegen blechen
- viele Männer wollen dich gerne einladen, umgekehrt passiert das praktisch nie
- wenn du auf einem schmalen Bürgersteig einem Mann begegnest, brauchst du nur weiter zu gehen. Der Mann wird dir Platz machen
- man hält dir die Türe auf und wartet auch sonst gerne auf dich
- du bekommst für weniger Arbeit mehr Geld. Beispielsweise verdienen weibliche Tennisprofis für schlechten Tennis (im Vergleich zu den Männern) in 2 Gewinnsätzen (maximal 3 Sätze) das gleiche Preisgeld wie männliche Tennisprofis in 3 Gewinnsätzen (maximal 5 Sätze). Bei Schach: Ebenfalls mehr Geld für die schlechtere Leistung
- du bekommst in vielen Berufen Quoten eingerichtet, Männer dagegen nie
- du wirst in vielen Berufen besonders gefördert (Girls Days etc.), Männer dagegen nie
- du findest selbst dann noch leicht einen Partner, wenn du arbeitslos und doof bist
- du kannst auch ohne Leistung gut Geld verdienen, solange du gut aussiehst. Mit das meiste Geld im Tennis hat z. B. Anna Kournikova verdient, eben weil sie gut aussah
- um deine Gesundheit machen sich viele Menschen Sorgen, bis hin zu staatlichen Gesundheitsberichten. Die Gesundheit von Männern ist der Gesellschaft dagegen egal
- du musst praktisch nie Jobs machen, bei denen du dich verletzen kannst, eine Hand verlieren und so Sachen. So etwas machen praktisch nur Männer.
- du bist per Grundannahme nie die Täterin, sondern zunächst immer das Opfer
- wenn du etwas falsch gemacht hast, geht man viel nachsichtiger mit dir um
- man ist generell viel höflicher zu dir
- du bekommst viel viel viel mehr Zuwendungen und Zärtlichkeiten als Männer. Das geht im Grunde schon im Kleinkindalter los. Ein arbeitsloser und relativ schlecht ausgebildeter Mann hat dagegen gute Chancen, in seinem Leben kein einziges Mal angefasst zu werden (erst als Leiche wieder).
- du darfst ungestraft respektlos zum anderen Geschlecht sein. Unlängst las ich in der angesehenen Süddeutschen Zeitung die von einer Redakteurin geschriebenen Sätze: "Die gute Nachricht ist: Der Mann ist ein Auslaufmodell, seine Tage sind gezählt. (...) Frauen sind besser in der Schule, arbeiten härter im Job, halten Schmerz besser aus als männliche Weicheier, da macht es nur Sinn, dass sie auch die Paarprobleme ganz allein lösen." Als Mann dürftest du so etwas nicht einmal denken.
- Als Frau kannst du ganz einfach falsche Dinge behaupten, ohne dass es dir verübelt wird. Beispielsweise kannst du sagen, dass Frauen multitaskingfähig sind, Schmerzen besser aushalten können und bei gleicher Leistung weniger verdienen. Das ist zwar alles Unfug (bei Schmerzen ist es sogar genau umgekehrt), macht aber nichts: Als Frau darfst du das.

Du siehst: Es ist einfach wunderbar, eine Frau zu sein. Die Welt wurde ganz gezielt für dich als Frau geschaffen. Denk mal darüber nach, wie es ist, den ganzen Tag in einem Maschinenraum eines 300 m langen Containerschiffs auf der Strecke Hamburg - Shanghai zu arbeiten, damit du die Waren geliefert bekommst, die du gerne haben möchtest. Männer machen das, Frauen nie. Hinterher hören sie dann im Fernsehen (von Frauen wie dir), dass Männer noch immer nicht die Hälfte der Familienarbeit leisten, und deshalb Frauen benachteiligen. Das hören dann solche Männer. Und drücken auf der nächsten Überfahrt mal wieder still und leise eine kleine Träne ab. Die Gesellschaft meint es nicht gut mit den Männern.

So, und dies liest du dir jetzt 3x am Tag durch, und dann ist dein Problem ganz schnell behoben. Soll ich dir eine Kontonummer für die Honorarzahlung nennen?

C.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.04.2009 14:35:22 GMT+02:00
Pauli Brandt meint:
Lieber Christian!

Wenn man (Mann) liest, was du schreibst, schämt man sich fast ein Mann zu sein.
"Du kannst Sex für Geld nehmen." Ganz tolle Wurst. Die meisten Frauen werden zur Prostitution gezwungen – von Männern. Vielleicht wäre es besser, du bleibst in deinem Maschinenraum. Am allerbesten, wenn du gerade in Shanghei bist?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.04.2009 14:46:44 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.04.2009 14:48:08 GMT+02:00
@Pauli

"'Du kannst Sex für Geld nehmen.' Ganz tolle Wurst. Die meisten Frauen werden zur Prostitution gezwungen - von Männern."

Ähm, in welcher Welt lebst du denn? Selbst kritische Berichte meinen, dass in Deutschland maximal 6 Prozent aller Huren Zwangsprostituierte sind. Die meisten Frauen arbeiten heute auf eigene Rechnung, oftmals in Bordellen, die von Frauen geleitet werden. Sehr realistisch in dieser Hinsicht ist übrigens das Buch "Fxcking Berlin" von Sonia Rossi. Tu mal etwas für deine Bildung!

Und als Mann kannst du auch heute noch ganz legal (und nicht illegal) zum Militär eingezogen werden, wo du dann vielleicht sogar tatsächlich kämpfen musst. Wenn du Pech hast, kommst du als Krüppel wieder.

Männer wie du sind für mich keine Männer. Halt mal den Kopf hoch.

C.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.04.2009 22:09:55 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.04.2009 00:00:02 GMT+02:00
Monii meint:
Ich muss sagen ,dass du mit dem Thema Prostitution bei mir einen wunden Punkt angesprochen hast. Prostitition ist eine psychische Krankheit. Alleine 40% aller in Deutschland "freiwillig" arbeitenden Prostituierten wurden in ihrer Kindheit vergewaltigt, der Rest hatte andere schwere Geschichten.Und selbst wenn ,wie du meinst 6% Prozent der Huren Zwangsprostituierte sind, so sollte es für dich wenigstens nachvollziebar sein, das an 6% der Frauen (für mich an allen der Frauen) ein unglaubliches Verbrechen ausgeübt wird und,dass man so ein Thema nicht mit so einer Leichtikeit nehmen sollte wie du es scheinbar tust. Prostituierte haben mit den psychischen Schäden ,die die Prostitution hinterlässt oft ein Leben lang zu kämpfen und paradoxerweiser sind es grade diese psychischen Folgen,die sie oft nicht aus der Prostitution aussteigen lassen. Die meisten Menschen wissen viel zu wenig wirkliches über die Ursachen und Folgen von Prostitution. Für mich sind Männer die zu Prostituierten gehen Vergewaltiger. Ich bin dafür, dass man Freier bestraft. Wenn du an Prostitution weiterhin nichts schlimmes findest, dann solltest du meiner Meinung nach ab jetzt im Bordell arbeiten und dann kannst du ja immer noch deine Meinung vertreten. Alle ,die sich über Prostituierte lustig machen sollten selber als Prostituierte arbeiten, um festzustellen ob es wirklich angebracht war sich lustig zu machen.
Und wenn du Richtige Information zum Thema Prostitution erhalten möchtest, dann unterhalte dich mit einer die bereits aus der Prostitution ausgestiegen ist und eine Therapie hinter sich hat. Eine derzeitig arbeitende Prostituierte wird dir immer mit lachendem Gesicht sagen wie toll sie ihren Job findet. Und auf Bücher zurückzugreifen,die darauf ausgerichtet sind Besteller zu werden und Unterhaltung liefern sollen anstatt auf wissenschaftlich fundierte Bücher und andere zur Bildung in diesem Thema aufrufen, das ist echt eine Zumutung von dir. Verletzend finde ich auch, dass einige den Kommentar von Pauli negativ bewerten.
Und wenn du dich beschwerst, dass du als Mann zum Militär eingezogen wirst, dann kann ich es zwar nachvollziehen,aber dann beschwere dich bei einem Mann, denn bislang hatten meines Wissens meistens Männer zum Krieg aufgerufen und der Bund wurde auch von Männern ins Leben gerufen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2009 00:04:09 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 19.05.2013 12:31:41 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2009 00:26:59 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.04.2009 00:28:25 GMT+02:00
@Monii

Im Übrigen schrieb ich ja nur: "- du kannst für Sex Geld nehmen, Männer müssen dagegen blechen"

Das hat mit Prostitution noch nicht viel zu tun. Ich kenne Frauen, die lassen sich von Männern zu einem Urlaub in den Süden einladen, wobei er alles zahlt. Die fühlen sich überhaupt nicht als Prostituierte.
Manche lassen sich auch einfach zu ein paar Cocktails einladen. Den umgekehrten Fall gibt es auch heute praktisch nie: Eine Frau läd einen Mann zu ein paar Dingen ein, bezahlt alles, um dann mit ihm Sex zu haben. Braucht sie ja auch nicht, denn der will auch ohne Gegenleistung.

Ist das nicht praktisch? Ist das Leben als Frau nicht einfach wunderbar? Ja, es ist wunderbar! Sag es dir täglich 3x und du bist geheilt. Du hast in unserer Gesellschaft als Frau den Sechser im Lotto gezogen.

C.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2009 00:55:58 GMT+02:00
Monii meint:
wir sehen die Dinge wie es scheint unterschiedlich.
das schlimme ist, das du auf mich psychisch krank wirkst.

Veröffentlicht am 11.04.2009 10:03:23 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.04.2009 10:07:31 GMT+02:00
Sabinchen meint:
Ich habe mich früher auch über Männer wie Christian aufgeregt. Heute gefällt mir der Stil. Ist jedenfalls jemand, der klar seine Meinung sagt, und nicht wieder nur den Diener vor uns Frauen macht. Ich finde, du reagierst ziemlich beleidigend. Auch siehst du überall eine psychische Erkrankung, scheinbar sogar bei dir selbst: "Hilfe, ich habe wahnsinnige Probleme mit dem Thema Weiblichkeit. Ich habe Angst benachteiligt zuwerden, weil ich eine Frau bin, obwohl ich eigentlich weiß, dass es nicht der Fall ist. Ich rege mich schrecklich darüber auf, wenn irgendwo Frauen benachteiligt werden." Christian hat aber eine ganze Reihe Gründe aufgeführt, die zeigen, dass es den Männern in unserer Gesellschaft keineswegs besser geht als uns Frauen. Stell dir mal vor, wir Frauen würden im Schnitt 6 Jahre früher sterben. Das wäre das Thema überhaupt. Wir würden von fast nichts anderem mehr schreiben. So aber wird das aber einfach ignoriert, weil es nur die Männer betrifft. Und was ist mit dem Militärdienst? Du hast das Problem nicht ernst genommen. Männer können ganz einfach eingezogen werden, wir Frauen dagegen nicht. Findest du das gerecht? Mir scheint das verfassungswidrig zu sein.

Veröffentlicht am 11.04.2009 17:23:25 GMT+02:00
Tara meint:
Hallo Moni,

hier ein kleiner Buchtipp von mir.

Die Wolfsfrau: Die Kraft der weiblichen Urinstinkte von Clarissa Pinkola Estes
Eines der besten Bücher!!!!

"Was ist aus meiner Seele geworden? Was in mir ist kaputt, abgestorben oder droht, abzusterben, wenn ich soweitermache? Welche Grundbedürfnisse liegen inzwischen unter Sanddünen begraben? Wie steht es mit meiner Beziehung zum wilden, instinktiven Selbst? Wann bin ich zum letzten Mal frei und laut lachend einem unbekannten Horizont entgegengelaufen? Was sagt die Stimme meiner Seele in diesem Augenblick? Singt sie die herrlichen Schöpfungshymnen oder verstummt sie immer mehr? Wie mache ich das Totgeglaubte wieder lebendig in mir, in meinem Haus und meiner Umwelt? Wo ist die Wolfsfrau in mir? Geht es ihr gut?"

"Wenn wir bestimmte Situation nicht ändern können, müssen wir uns selbst im Innersten ändern".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.04.2009 11:30:40 GMT+02:00
@anjo
Tut gut zu lesen, das ich nicht allein mit meiner Denkweise bin. Ich kann alles was du hier schreibst nur bestätigen. Leider! Als Frau wurde und wird man auch heute noch sehr benachteiligt. Was anjo schreibt stimmt. Und leider wird vieles heute herunter gespielt... es wird abgewunken. Weil in der heutigen Zeit gibts doch sowas nicht mehr. Schließlich leben wir ja im Jahr 2000 *lach* Nun meine eigene Erfahrung haben mich etwas anderes gelehrt. Wehe Mann bekommt Angst Frau könnte arbeitstechnisch besser sein... *lach* dann wirds im wahrsten Sinne des Wortes regelrecht haarig. Ich habe meine damalige Stelle, in einer Verwaltung einer Bank verloren. Ich wurde gemobbt und rausgeekelt. Nur weil ich es wagte meinem Vorgesetzten (4 Augengespräch) auf einen Missstand hinzuweisen. Ihm eine Tip zu geben. Ja wie kann das sein, das Frau so was macht??? tz tz tz... Unmöglich... *schmunzel* Das Ende vom Lied war, irgend wann kams dann raus. Es hat ganz schön geknallt und er musste seinen Hut nehmen. Mir wurde von diesem Herren damals gesagt, ich solle daheim bei meinem Kind bleiben. Nur so wäre ich eine gute, alleinerziehende Mutter. Ich hätte nichts in einem Vollzeitjob zu suchen. Tja, ich habe weiter gemacht. Wenn ich auf diesen "feinen" Herrn gehört und mich und meinen Traum aufgegeben hätte, ich wäre heute mit Sicherheit Harz4 empfänger. Mach dir klar, dass du als Frau immer gegen solche Misstände kämpfen wirst. Mal mehr mal weniger... selten gar nicht. Es ist oft so. Das Umdenken in vielen Köpfen der Männer geht sehr langsam vor. Besonders in den Köpfen der "Alten"... Sogar mein eigener Vater fällt mir diesbezüglich oft in den Rücken. *grins* Aber dann gibts was auf die Finger... Ich lass mir nichts mehr gefallen und ich lebe sehr gut damit. Ich ecke oft an und werde deswegen nicht geliebt. *schmunzel* Aber das macht nichts. Das sollen sie ja auch nicht. *grins*

Liebe Moni, vertrau dir und deinem Gefühl ruhig mehr zu. Nie aufgeben. Hab Selbstvertrauen und ganz viel Mut. Nicht alles glauben was man dir erzählt und sagt. Prüfe nach und schau genau hin, was wirklich gewollt ist und dahinter steckt. Dann wirst du schon die wahren Hintergründe und die Menschen durchschauen. Lass dich nicht verrückt machen... Nimm dir die Zeit die du dafür brauchst und genieße dein Dasein als Frau... es ist nichts schlimmes daran. Es ist nur manchmal ein Kampf gegen dummen Menschen. Frohe Ostern euch allen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.04.2009 14:50:31 GMT+02:00
@R. V. Schumann
"Ich habe meine damalige Stelle, in einer Verwaltung einer Bank verloren. Ich wurde gemobbt und rausgeekelt. Nur weil ich es wagte meinem Vorgesetzten (4 Augengespräch) auf einen Missstand hinzuweisen. Ihm eine Tip zu geben."

Das ist eine Erfahrung, die Millionen Männer schon immer gemacht haben. Mit Frauen hat das nichts zu tun, sondern nur etwas mit der Konkurrenz in der Arbeitswelt. Ein Freund ist von seiner Chefin jahrelang missachtet worden, hat sich immer angestrengt, doch sie hat sich nicht geändert. Schließlich hat er sich das Leben genommen.

Könnte man auch eine Geschlechterkiste draus machen - wenn man will. Frau würde das tun.
C.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.04.2009 21:42:35 GMT+02:00
Zong meint:
Schau dir "Der Teufel trägt Prada" an, dann weißt du: Machtausübung ist nichts Geschlechtsspezifisches.
Monii hat meines Erachtens ein Problem, welches nichts mit der Realität zu tun hat. Dies dann doch in diese Richtung drehen zu wollen, find ich ziemlich mies. Manchmal fehlt den Frauen einfach nur ein bisschen die Bereitschaft, sich mal in die Rolle eines Mannes hineinzuversetzen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.04.2009 21:47:19 GMT+02:00
Emmi Anna meint:
Hallo Monii,

lassen Sie sich von manchen Stimmen hier nicht irre führen und trauen Sie Ihrem inneren Gefühl! Genau das ist es nämlich, was viele Männer und leider auch manche Frauen anderen Frauen absprechen wollen: Dass sie ihrer inneren Stimme trauen können. Ein sehr interessantes Buch zum Thema ist übrigens "Vom Ende der Unschuld" von Naomi Wolf.

Veröffentlicht am 15.04.2009 08:20:23 GMT+02:00
anjo* meint:
Das scheint derzeit im Trend zu sein, diese Diskussionen "Werden Jungs in der Schule benachteiligt?", man sehe sich in den Spiegel-Foren um. Der Tenor lautet: Jungs dürfen keine richtige Männer mehr sein, weil sie von bösen feministischen Lehrerinnen systematisch benachteiligt werden. Sie werden in der Schule zum stillsitzen gezwungen und bekommen davon ADHS...
Und schon erheben sich Stimmen, die wieder Schultrennung der Geschlechter fordern und sich nach der guten alten Zeit sehnen, in der die Rollen noch klar verteilt waren, zum Nachteil der Frauen.

Frauen lassen sich einladen... nun ja, meistens haben sie auch ein geringeres Einkommen. Das funktioniert übrigens nur so lange, wie frau jung und attraktiv ist. Wenn die 40 erst mal überschritten sind, investiert mann lieber in ein frischeres Modell.
Männer müssen Wehrdienst leisten, wie ungerecht... Nur die Hälfte der jungen Männer sind heute überhaupt wehrtauglich! Liegt das daran, dass sie in der Schule nicht herumtoben dürfen? Nein, es gab noch nie so viele Sportmöglichkeiten wie heute, aber wenn Jungs lieber vor dem Computer und dem Fernseher hocken, weil körperliche Ertüchtigung uncool ist, muss es keinen wundern, dass sie ADHS und Fitnessprobleme haben.
Der Wehrdienst ist übrigens der einzige Beitrag, den die meisten Männer uneigennützig für die Gesellschaft leisten (müssen). Solange es noch mehrheitlich die Frauen sind, die Kindern und pflegebedürftigen Alten den Popo wischen, gibt es keinen Grund, hier etwas zu ändern.

Seit es auf dem Arbeitsmarkt enger wird, weil durch die Arbeitsverdichtung immer weniger Menschen immer mehr Leistung erbringen müssen, wird Männern die weibliche Konkurrenz zunehmend unangenehm. Aber der Stress, die Ohnmacht am Arbeitsplatz, die Reallohnkürzungen, das Gefühl, trotz Leistung und Qualifikation nicht aufzusteigen und fair entlohnt zu werden - das liegt nicht an den starken Frauen, sondern an der Globalisierung und einem entfesselten Kapitalismus.
Hier kämpfen Frauen heute an drei Fronten: erstens ums überleben in diesem System, zweitens gegen die immer noch etablierten männlichen Führungsstrukturen, drittens um Vereinbarkeit von Geldverdienen und Kindererziehen.
Männern dagegen stellt sich bislang nur die erste Herausforderung...
Aber da sich das System so schwer verändern lässt, insbesondere in einer pluralistischen Gesellschaft, in der jeder nur noch für sich kämpft, macht man halt einen Nebenkriegsschauplatz auf:
Frauen sind rücksichtslose Parasiten und die Emanzipation ist die Wurzel aller männlichen Probleme...
Wem nutzt das? Den feudalen, vorwiegend männlichen "Eliten", dem geplagten Durchschnittsmann sicher nicht.

Veröffentlicht am 23.04.2009 00:19:15 GMT+02:00
@ anjo*: Wobei.... Den Hintern abwischen MÜSSEN tut keine der Pflegerinnen/ Schwestern, sondern es ist ein (wie ich finde doch recht schöner) Beruf der gewählt wurde, ob die Wahl gut war, ist eine andere Sache die jeder für sich erfahren muss. Ausserdem ist es zwar ein Dienst für die Geselltschaft, aber bei weitem nicht der einzige den es gibt... Denn wer holt z.B. wöchendlich den stinkenden Müll ab? Der nette MüllMANN.
Es mag sein, dass die älteren Herren Chefs noch anderen, benachteiligenderen Verhaltensweisen nachhängen, allerdings werden sie bald von anders denkenden Nachfolgern ersetzt.

Ich denke, wir sind an einem Punkt angelangt an dem das Gleichgewicht tatsächlich zu ungunsten der Männer ausfällt, da muss ich Christian Sturm recht geben - ja, als Frau! -, jedoch denke ich dieses ideale Gleichgewicht mit vielen tollen Jobs Kindern Hunden Garten und Idylle, Mann im Hause, Frau arbeitend, wobei sie dennoch die Kinder versorgt und auch mal ohne viel Federlesens eine Auszeit nehmen kann... Gibt es nicht. Auch wenn es sich viele (insgeheim) wünschen. Meiner Ansicht nach wird ganz einfach zu viel Energie darauf verschwendet, Unzufrieden zu sein, seinen Blick wenn man eine Straße entlanggeht neidisch auf die D&G Tasche zu werfen anstatt sich des Marienkäfers zu erfreuen, der gerade vor den Füßen gelandet ist, und den man zertreten hätte, hätte man nicht auf ihn geachtet. Wobei ich damit nicht meine, dass man sich so etwas nicht wünschen soll - Wünsche und Ziele zu haben ist selten verkehrt - sondern, auch wenn es noch dauert, oder es nie in Erfüllung gehen wird, daran festzuhalten und sich gleichzeitig der kleinen Dinge zu erfreuen, auch wenn es in schwierigen Phasen des Lebens so ganz und garnicht einfach ist.
Mein Buchtipp deshalb: "Anleitung zum Unglücklichsein" von Paul Watzlawick.
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