unverschämte Verkäufer(innen)


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26-50 von 118 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 10.02.2011 12:40:30 GMT+01:00
Caliope meint:
In der Diskussion wurde zu wenig unterschieden, ob Verkäufer gestresst sind und einfach zu wenig Zeit haben für eine Fachberatung ODER ob sie unhöflich und unsympathisch sind, und offensichtlich neben dem ganzen "Stress" noch genügend Zeit haben, sich in private Gespräche mit KollegInnen zu vertiefen. All jene, die firmenmäßig derart unter Druck gesetzt werden, sind überwiegend in großen Handelsketten beschäftigt, in denen man von vornherein keine umfassende Beratung erwartet. Dennoch Freundlichkeit! Denn bei aller Hektik und Stress, kann man Kunden auch höflich grüßen und auf Gebrauchsanweisungen oder Produkthotlines etc. verweisen. Der Ton macht die Musik! Es geht um das Verhalten, das war die ursprüngliche Frage und nicht um die Tatsache, wie ausführlich beraten werden kann. Alles im Rahmen der Möglichkeiten - aber freundlich. Pauschaule Kommentare, dass zu 90 % der Kunde schuld sei, können nur der unfhöflichen Art entspringen. Selbst wenn ich billig einkaufe, kann ich erwarten, dass ich freundlich behandelt werde! Würden die Kunden ebenso sensibel auf Verhalten reagieren, wie es die Verkäufer für sich beanspruchen, hätte die Firma/das Unternehmen bald keine Kunden mehr und als logische Folge wären sie als "Verkäufer" ihren Job los. Und bei der ganzen Diskussion möchte ich zwar nicht verteidigen, jedoch daran erinnern, dass selbst schwierige Kunden dem Arbeitgeber Geld bringen, was er letztendlich auch für ihr Gehalt ausgibt.

Veröffentlicht am 10.02.2011 13:58:38 GMT+01:00
R. R. meint:
Hier muss ich Ihnen Recht geben, eine freundliche und höfliche Art gehört zum Verkauf dazu, egal ob man Zeit hat oder nicht. Das Selbe erwarte ich aber auch von Kunden und von jeden Menschen mit dem ich zu tun habe. Höfliches Grüssen, die Tür aufhalten, vielleicht auch mal schnell beim Einräumen der Tasche helfen, das gehört dazu. Und ich würde auch nichts lieber tun, als mich um den Kunden persönlich zu kümmern und ihn auch zu beraten, aber es geht leider nicht. Persönliche Gespräche gehören nicht ins Geschäft, schon gar nicht wenn Kunden anwesend sind, das ist eigentlich Selbstverständlich. Wir hatten mal eine Studentin als Vertretung für die Urlaube. Die telefonierte permanent mit dem Handy, nach 1 Woche war sie weg. Dieses Verhalten hatte keiner von uns toleriert, lieber machen wir Überstunden als uns ständig zu ärgern. Aber sie war halt eine billige Aushilfe und wir hätten sie halt besser anweisen müssen laut Vorgesetzten. Wir mussten uns damals ganz schön auf die Füsse stellen. Wie hier schon einmal erwähnt wurde, der Fisch fängt am Kopf zu stinken an.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.02.2011 17:16:42 GMT+01:00
Die Bedenken von VerkäufernInnen nicht ernst genommen zu werden sind wichtig. Wenn ich persönlich freundlich und selbstbewußt auf diese netten Menschen zugehe und meine Bedürfnisse äußere, auch evtl. als Laie, erlebe ich keine bedenklichen Reaktionen - und wenn doch, dann gilt: Zum Herabwürdigen gehören 2, der ders versucht und der, der es zuläßt. Ich für mich lasse es (fast nie) zu und damit bin ich nicht herab-gewürdigt!!!

Sich in der negativen Kommunikation eines evtl. gestreßten, genervten, usw. Menschen (auch Verkäufers) einzuklinken heißt, mit zu streßen! Und das will ich nicht und das muß ich nicht tun - also unterlasse ich es. Sollte es ernsthaft begründete Verkäufer-Probleme geben, den Chef/Chefin verlangen!

Besser ist es, das Buch von Doris Wolf lesen: Ab heute kränkt mich niemand mehr!
Das bringt mehr als zu streiten und unnötig zu diskutieren (kostet nur Ihre Nerven)!!!

LG
und gute Wünsche für Ihre Tiefen-Entspannung
Wolfgang

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.02.2011 14:34:41 GMT+01:00
Hallo,
ich empfehle solchen Verkäufern das Buch
"Clever kommunizieren, prüsentieren und verkaufen".

Trotz allem Ärger muss man auch Verkäufern zu Gute halten, dass sie mal einen schlechten Tag haben und sich den ganzen Tag u.U. über "grausame" Kunden ärgern mussten.

Veröffentlicht am 16.02.2011 14:22:58 GMT+01:00
Stella Sarah meint:
Meine Mutter hat mir vor Jahren ihre eigene Taktik erklärt: Wenn jemand besonders unfreundlich ist, dann spricht sie ihn ganz besonders (ggf. auch übertrieben) freundlich an. Irgendwann merkt jeder, daß an seinem Verhalten etwas nicht stimmt. Diesen Rat gab sie mir noch zu DDR-Zeiten und ich habe ihn befolgt - es hat meistens wirklich funktioniert. Und siehe da: auch in Zeiten der Marktwirtschaft bin ich damit immer gut gefahren, denn wer sich zu sehr über sein Gegenüber ärgert, der schadet sich doch letztendlich selber (schlechte Laune etc.)

Veröffentlicht am 17.02.2011 08:09:49 GMT+01:00
S. Günther meint:
Wie es in den Wald hineinschallt. Viele Verkäufer/innen sind unverschämte Kunden gewohnt, haben also schon ein entsprechendes Auftreten. Ich habe schon überraschte Gesichter gesehen wenn ich unfreundliche Verkäufer/innen sehr freundlich behandelt habe. Und plötzlich sind diese Leute mir gegenüber freundlich. Verkäufer/innen sind Menschen wie Du und ich. Manche sind freundlich, manche eher nicht, manche sind distanziert. Und sie haben einen unterbezahlten Mistjob.
Wenn ich hier teilweise lese wundert es mich nicht daß Deutschland zur Service-Wüste wird. Bei so einer Kundschaft... Man sollte sich immer vor Augen halten daß Verkäufer/innen Menschen sind. Und diese behandle ich so wie ich gerne behandelt werden würde.
Und wenn eine Person unfreundlich bleibt, werde ich auch nicht durch Freundlichkeit glänzen. Aber deswegen muß ich noch lange nicht meine geballte König-Kunde-Mentalität auf sie niederprasseln lassen. Dafür ist mir das Leben zu kurz. Um mich über so etwas zu echauffieren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.02.2011 08:32:25 GMT+01:00
Sycomore meint:
Mein Tipp: Belästigt mich, bitte!
Darin geht es um den humorvollen Umgang mit Telefonwerbern, Verkäuferinnen und anderen Nervensägen.

Veröffentlicht am 18.02.2011 09:00:56 GMT+01:00
sirius meint:
Meine Tochter hat zwischen Abitur und Studium mal an der Kasse eines Lebensmitteldiscounters gearbeitet. Was sie da einstecken musste, reicht fast für ein Buch.
Durch Erleben dieser Situationen hat sie eine ganz andere Einstellung zu diesem Beruf bekommen und sagt von sich: "Ich sehe heute noch jede Verkäuferin als meine
liebe Kollegin und ich bewundere sie, dass sie in diesem Job bleibt". Sie sagt über sich selbst, dass sie immer auf der Hut sei, niemals einfach aus einer miesen Laune
heraus unfreundlich oder ungeduldig mit Verkaufspersonal umgehen wird. Dass natürlich auch umgekehrte Situationen vorkommen, ist klar. Auch ich habe schon
feststellen müssen, dass man, wenn man sehr freundlich ist, nicht unbedingt gut behandelt wird sondern oft genau das Gegenteil der Fall ist. Leider ist in Deutschland
die Schulung des Verkaufspersonals in dieser Beziehung immer noch nicht gut genug. Wir könnten von den Amerikanern lernen.

Veröffentlicht am 18.02.2011 10:09:24 GMT+01:00
M. Sommerer meint:
... ist doch ganz einfach: wenn ich in einem Geschäft nicht "willkommen" bin, geh' ich da nicht mehr hin. Es gibt doch genügend Läden mit angenehmen Menschen! Ausserdem bekommt man doch mit, ob die Mitarbeiter gestresst oder sehr überarbeitet sind und kann dann mit ihnen auch mal ein bisschen nachsichtiger sein. Natürlich erwarte ich nicht in jedem Supermarkt eine persönliche Beratung, aber bei teurer Bekleidung oder Schuhen, Elektrogeräten und Feinkost etc. gehört etwas Service einfach dazu.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.02.2011 14:08:13 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.02.2011 14:12:19 GMT+01:00
Pedroo meint:
Hallo

das verkäufer nur dazu da sind um regale einzuräumen, kann ich so nicht stehen lassen. Bei der Firma Conrad Electronic zb. werden Verkäufer eingestellt um zu verkaufen. Regale werden von Einräumpersonal eingeräumt. Zumindest ist das in den beiden Filialen in Hamburg so.

Ferner kann ich immer wieder feststellen, das sehr viele kunden heutzutage nichteinmal mehr Guten tag, hallo, oder sonstiges zum verkäufer sagen können.Das ist sehr traurig. Viele Kunden sollten erstmal lernen wie man sich in der öffentlichkeit anderen menschen gegenüber verhält. ja, auch verkäufer sind menschen!!

mfg.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.02.2011 10:41:48 GMT+01:00
Dietmar Zidek meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.02.2011 13:00:41 GMT+01:00
Mardie meint:
Sie sprechen mir aus der Seele. Nur, dass ich auf Mallorca lebe, und genau dasselbe von mallorquinischen VerkäuferInnen sagen muss. Ich glaube, es hat weniger mit der Nationalität als mit dem menschlichen Klima, dass in einer Gesellschaft herrscht zu tun. Hier auf Mallorca leben viele Menschen aus Lateinamerika; sie kommen aus einer sehr menschlichen, emotionalen Gesellschaft. Diese VerkäuferInnen oder auch KellnerInnen fallen mir hier immer ausgesprochen positiv auf, was den menschlichen, freundlichen, ja herzlichen Umgang mit Kunden betrifft. Fachkompetenz darf man nie voraussetzen. Da gibt es bei allen (Mallorquiner eingeschlossen) manchmal komplette Fehlberatung. Ich glaube in dem Punkt ist man in Deutschland mit dem "Fachpersonal", das wirklich eine Ausbildung hat, wenn es denn Bedienen möchte, noch besser dran. Im Grossen und Ganzen, glaube ich auch, dass man mit Freundlichkeit und ein bisschen Geduld und Verständnis, meistens weiterkommt. Wir sollten uns fragen, ob es nicht unsere eigene schlechte Laune und Ungeduld ist, die die Verkäufer uns so unfreundlich erscheinen lässt.

Veröffentlicht am 19.02.2011 15:05:38 GMT+01:00
Katja Eisele meint:
Hallo.
Also ich muss hier auch mein mal Senf dazu geben, da ich ( ja ich oute mich ) verkäuferin bin, betrifft es mich ja auch. Um sich viel Ärger zu ersparen gibt es 2 Zauberwörter: Höflichkeit und Respekt. Das kann ein Kunde von mir als Verkäuferin erwarten, aber genauso kann ich das auch von einem Kunden erwarten.
Meistens ist der Verkäufer in der Lage mehr zu entscheiden als er einem unhöflichen Kunden gegenüber zugibt. Aber, ist in meinem Fall so, wenn ein Kunde freundlich zu mir ist, was schon mit einem "Hallo" oder "Entschuldigung bitte" anfängt, ist ein Verkäufer auch gern mal bereit sich für einen Kunden beim Vorgesetzten so einzusetzten, dass zu Lasten des Unternehmen und für den Kunden entschieden wird. Man muss nicht immer gleich mit dem Anwalt drohen, dass zieht sowieso nicht, man kann auch einfach nur höflich sein. Dann erreicht man eher was man will.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.02.2011 10:27:42 GMT+01:00
aluschmied meint:
Hallo,
die Meinung, dass Verkäufer Druck ausüben müssen ist der totale Blödsinn. Wenn einer unter Druck einkauft, macht er das nur einmal und wird in dem Geschäft nie wieder gesehen.
Das wir in Deutschland sehr sparsam geworden sind ist richtig, allerdings sind die meisten Leute auch aufmerksam geworden und achten mittlerweile auf Qualität. Es gibt einen bewährten Spruch: "Wer billig kauft, kauft zweimal".
Zum Glück ist ein Teil der Deutschen noch mit Intelligenz gesegnet und denkt auch darüber nach, dass die deutsche Wirtschaft nicht mit einer Geiz-ist-Geil sondern mit einer Qualität-ist-geil-Mentalität aufrecht erhalten bleibt.
Aus meiner Sicht als Verkäuferin kann ich nur sagen, dass es zwei Gruppen von Menschen gibt: die Billig-Käufer, die sich dann aufregen, wenn der gekaufte Kram nix taugt. Die kommen dann grimmig in den Laden zurück und das Personal soll dann den Stimmungsaufheller machen!
Die zweite Gruppe ist die, die auf gute Qualität achten und auch bereit sind, dafür einen ordentlichen Preis zu zahlen. Die kommen immer wieder mit freundlicher Miene wieder.

Veröffentlicht am 21.02.2011 11:09:24 GMT+01:00
R. R. meint:
doch, es wird Druck ausgeübt und zwar von Oben und viele Verkäufer geben diesen Druck weiter an den Kunden. Bei uns ist es ein Gebot Zusatzverkäufe zu haben. Diese müssen von jedem Mitarbeiter genau aufgezeichnet werden und der zweite Ausdruck des Kassabons muss dazugeheftet werden. Ausserdem muss 1x Wöchentlich eine telefonische Durchgabe erfolgen wie viele Zusatzverkäufe man hat. Das betrifft jetzt besonders die Verkäufe aus einem Katalogheft. Es MUSS jeder Kunde angesprochen werden. Am Anfang gab es auch Abmahnungen wenn zu wenige Zusatzverkäufe waren. Bei drei Abmahnungen hast du eine Kündigung.
Es ist nicht überall im Verkauf gleich und man kann das auch nicht miteinander vergleichen. In großen oder mittelgroßen Ketten, egal ob Drogerie oder Lebensmittel ist der Verkauf teilweise ein Tanz auf glühenden Kohlen der nach Jahren die meisten Verkäufer an den Rand seiner persönlichen und phsychischen Grenzen bringt.
Die Gruppe, die nicht auf Preis sondern auf Qualität und Beratung achtet geht nicht oder nur sehr selten zum Disconter.

Und das die Kunden wegbleiben wenn man sie ständig anquatscht um noch etwas einzukaufen, das ist klar, aber am Ende sind wieder wir diejenigen die Schuld haben oder Unfähig sind, den Zusatzverkauf richtig rüberzubringen. Am bitteren Ende bleibt alles am Verkäufer hängen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2011 14:54:42 GMT+01:00
Achterndiek meint:
In Zeiten von Hartz IV und ohne Mindestlohn ist das mit dem Bezahlen nicht so einfach.
Ich würde gern für gute Beratung angemessen bezahlen. Nur...

Veröffentlicht am 06.03.2011 09:05:08 GMT+01:00
Sehr verehrteR Frau/Herr Kreiseder!
Mit Verlaub. Ich denke Sie möchten nur provozieren. Oder sollten Sie allen Ernstes eine solche Menschen - nein Verkäufer-verachtende, arrogante Einstellung besitzen??

Ist es Ihr Ernst, dass einE VerkäuferIN SIE freundlich behandeln/beraten/beDIENEN soll, dem/der SIE
unflätig und übellaunig begegnen??

Zum Nachdenken lege ich ein kleines 'Pamphlet' bei:

Einst träumte ich....

....ich bin in der Lage, gleichzeitig drei Kunden zu bedienen, an der Kasse vier Fragen zu beantworten, fünf Preise für verschiedene Artikel aus dem Stegreif auswendig zu wissen, Bestellungen bei sechs verschiedenen Firmen zu tätigen und nehme sieben eingehende Telefongespräche an.

Ich spreche alle Sprachen, verstehe jeden Dialekt, kann jede Währung im Nu umrechnen, habe mit allen Bereichen dieser Abteilung zu tun, kenne jeden Artikel, weiß wann er lieferbar ist und weiß natürlich alle dessen Eigenschaften.

Ich bin verantwortlich für die kleine Aufschrift auf der Verpackung, für defekte Produkte, dafür, dass die Firma nicht liefern kann, für unvollständige Beschreibungen und deren schlechte Übersetzung, die Reparaturdauer beim Hersteller, eventuelle spätere Mängel und natürlich auch für die ungünstigen Einkaufspreise.

Des weiteren bin ich verantwortlich für das heutige Wetter, die unwürdigen Bedingungen Ihrer Anreise, die vollen Busse, U-und S-Bahnen, die verstopften Straßen und die vollen Parkhäuser sowie der nicht vorhandene Weltfrieden gehen ebenfalls auf meine Kappe - Sie dürfen mich gerne dafür anschreien!

Ich habe magische Fähigkeiten und kann ausverkaufte Artikel und überschrittene Rücklagen herbeizaubern, außerdem bin ich in der Lage, die Ware zu ihren Wunschzeiten vorrätig zu haben.

Ich kann die Wünsche meiner Kunden von Ihrer Stirn ablesen! Ich weiß auch, dass Sie, wenn Sie eine Rücklage für Freitag machen, diese in Wirklichkeit erst am Samstag abholen wollen.

Ich lächle, bin mitfühlend und ersetze meinen Kunden den Psychiater. Ich bin Ihnen gerne beim Abbau Ihrer Aggressionen behilflich und ertrage mit voller Ruhe auch gerne die schlimmsten Beschimpfungen und Bedrohungen.

Alkohol- und Knoblauchfahnen, sowie Schweißgeruch gehören zu meinen Lieblingsdüften, hauchen Sie mich ruhig nach Herzenslust an.

Laden Sie all Ihren Frust bei mir ab. Noch habe ich Freunde, denen ich es mit gleicher Münze heimzahlen kann, denn sie haben es schließlich verdient!

Ich ersetze die Hausinformation und den Stadtplan für die Suche nach anderen Geschäften, kann Drucker, Computer, Faxe und Fernseher reparieren, Stromkabel verlegen, Plakate drucken und das ganze Mobiliar selber schreinern. Kann schauspielern, singen, tanzen, fliegen, mich unsichtbar machen und unter Wasser 30 Tage die Luft anhalten.

Kenne weder Sonn- noch Feiertage, arbeite gerne unentgeltlich bis in die späten Abendstunden und meine Familie ist mir eh unwichtig, denn persönliche Freizeit ist mir ein Graus. Die einzige Freude meines Daseins ist es, anderen selbstlos zu dienen.

ICH ARBEITE SEHR GERNE IM EINZELHANDEL!!!

Gestern waren es 9 Stunden freundliche UND zuvorkommende!!!! Bedienung mit Rennerei, knapp 700 zahlenden Kunden, diejenigen die Bedienung bekommen und NICHTS kaufen NICHT mitgerechnet.

Einen schönen Sonntag beim Shoppen gehen wünscht
eine freundliche und dennoch völlig unterbezahlte Verkäuferin

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.03.2011 09:21:06 GMT+01:00
***Und bei der ganzen Diskussion möchte ich zwar nicht verteidigen, jedoch daran erinnern, dass selbst schwierige Kunden >>>dem Arbeitgeber Geld bringen<<<<, was er letztendlich auch >>für ihr Gehalt<< ausgibt.***

Nur -- in welchem Verhältnis, nicht wahr?? ;-))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.03.2011 17:13:52 GMT+01:00
Caliope meint:
Natürlich möchte ich provozieren! Als genauso provokant empfinde ich aber die früheren Beiträge, die 90 % der Kundschaft als unsymphatisch, unhöflich und von oben herab darstellen. Das was Sie gepostet haben ist doch genauso überzeichnet und gibt wie immer dem Kunden die Schuld! NIEMAND wirklich NIEMAND erwartet das Können und Erwarten Ihres netten Textes. Sie sind doch nicht nur Verkäufer sondern auch Kunde und ich kann mir bei besten Willen nicht vorstellen, dass Sie noch nie angeplafft wurden! Und wenn Sie sich die Zeit nehmen, meinen Beitrag genau durchzulesen und sich mehr als einen einzigen Satz merken können, wird Ihnen wohl nicht entgehen, dass ich gleich vorweg die Spreu vom Weizen getrennt habe! Angesprochen waren also von vornherein nur die grundlos unsymphatischen Verkäufer. Das war auch die ursprüngliche Fragestellung. Schlechte Bezahlung gibt kein Recht auf Unfreundlichkeit - der Kunde kann ja auch nichts dafür.
Außerdem frage ich mich, warum Sie immer unsymphatische Kunden geradezu voraussetzen. Gibt es also für Sie den umgekehrten Fall nicht: Freundlicher Kunde - unfreundlicher Verkäufer? Nein? Lassen sich mich raten, überwiegend liegt es an den Kunden.

Veröffentlicht am 06.03.2011 18:08:01 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.03.2011 18:15:01 GMT+01:00
Sehr verehrter Herr? Kreiseder!

Schade, dass SIE so (un)freundlich sind und noch nicht einmal eine Anrede für MICH übrig haben.
Genauso erlebe ich sehr! häufig Kunden, die es nicht einmal nötig haben, Guten Tag oder eine ähnlich freundliche Ansprache zu äußern. Was ich dann mache, fragen Sie sich? Nun --- ich begrüße sie DENNOCH genauso höflich wie SIE jetzt in diesem Moment, des 'von der Seite anquatschens'....
TÄGLICH erlebe ich das NICHT nur EINMAL :-))
EINIGE Kunden interessiert es nicht einmal, ob man sich bereits in einem intensiven Kundengespräch befindet. So etwas kann man natürlich auch im privaten Bereich erleben. Für mich zeugt es schlicht und ergreifend von schlechtem Benehmen....
***NIEMAND wirklich NIEMAND erwartet das Können und Erwarten Ihres netten Textes. ***
NEIN?? WIRKLICH?? Ich lade Sie herzlich ein, an einem Samstag wie dem gestrigen mal meinen 'Job' zu übernehmen. Mit allem was dazu gehört. Und am Abend sprechen wir uns wieder :-)....

Ich bin auch Kundin. Ganz recht.
Doch ich habe das große Glück, mit einem entwaffnenden Lächeln auf den Lippen anscheinend geboren worden zu sein.
Und so wie ich den Menschen mit Freundlichkeit ZUERST begegne, entgegnen sie auch mir :-))
Im Grunde ganz einfach.
Ich frage den KUNDEN mit einem strahlenden Lächeln, was ich für ihn tun kann. Manche muffeln zurück. Die lass ich auch in Ruhe. Andere tauen aus ihrer Übellaunigkeit auf. Wieder Andere nehmen mein Angebot dankend entgegen.
Und ICH bekomme nicht nur einmal am Tag ein herzliches Dankeschön für die 'freundliche Bedienung und Beratung' zurück.
Aber es gibt auch die Kunden, die den/die VerkäuferIN grundlos!!!! anzicken (siehe ersten Beitrag, der, wie schon gesagt, nur geringfügig überzeichnet ist)
Diesen Menschen bringe ich allerdings nur noch das Mindestmaß an Höflichkeit entgegen.
denn
EIN KUNDE IST NUR SO LANGE KÖNIG, WIE ER SICH AUCH ALS SOLCHER VERHÄLT!!(in Gedanken)

Geben und Nehmen --- wie überall im Leben :-))

Schönen Abend noch Herr? Frau? Kreiseder und meine Empfehlung
an den/die werte(n) Herrn/Frau GmahlIN :-)

PS.: Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte,
durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(chin. Sprichwort)

Veröffentlicht am 09.03.2011 11:49:59 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.03.2011 11:56:43 GMT+01:00
Bee meint:
Also ich arbeite neben dem Studium seit 4 Jahren im Handel in einem riesigen Supermarkt. Dort gibt es Kassierpersonal, Auspacker eine Information und verschiedene Abteilungsleiter die alle im Markt präsent sind. Wenn ein Kunde Beratung wünscht, dann bekommt er die an der Information oder bei eben jenem Abteilungsleiter. Die 400¤ Jobber, entweder Studenten oder H4ler, werden lediglich angelernt zu kassieren oder einzuräumen. Nicht zum Bedienen. (Und da kommt es dann auf die Einstellung des Einzelnen an, ob er sich trotztdem bemüht den Kunden zufriedenzustellen) Die weniger Vollzeitkassierer und sonstige Mitarbeiter die wir haben, sind aber in der Tat erstens langsam (besonders an der Kasse schlimm) und zweitens unfreundlich. Ich kann das bis heute nicht nachvollziehen, aber ich habe ja auch noch eine Perspektive und weiß, dass ich dort nicht als Ventil Kunden, Kollegen und Chefs für verbleiben werde.

Allerdings muss man sich von Kunden auch nicht alles gefallen lassen. Ich wimmle solche unfreundlichen Kunden immer schnell und freundlich ab, bevor mir ein "So Kollege, bevor du hier nochmal den Mund aufmachst und mir erzählen willst wie ICH meinen Job zu machen habe, stellste dich jetzt mal selbst hier hin."

Das Problem mit den Privatgesprächen ist allerdings nicht einzudämmen. Ich selbst reagiere gar nicht darauf, wenn Kunden in der Nähe sind. Aber gerade die Tratschtanten von Kassiererinnen die dort Vollzeit arbeiten, deren "Lebensinhalt" ist eben gerade solcher Tratsch. Wir erhalten auch Schulungen wo das immer mal wieder gfesagt wird, aber ernst nehmen tut es keiner. Außer ich wohl anscheinend.

Jetzt haben wir eine neue Chefin bekommen, die hat erstmal eine Anweisung rausgegeben, dass Handys am Arbeitsplatz absolut tabu sind. Ich bin gespannt OB es da Konsequenzen geben wird oder nicht für einige.

Ich als Kunde habe aber neulich in einem Mobilfunkladen erlebt, dass man dort einen Schluck aus einer Flasche Amaretto nahm, weil ich ja schließlich auch noch jung bin und das ja nicht so eng sehen würde. Ich kann nicht mal in Worten ausdrücken was ich davon halte.

@ Heike
Den Spruch den du abgetippt hast, hatten wir bei uns im Kassenbüro auch für eine Weile liegen. ;)

Veröffentlicht am 09.03.2011 11:58:40 GMT+01:00
G. Meier meint:
Na, das ist ja eine regelrechte Lebenshilfediskussion geworden. Nun... ich kann nicht beurteilen, ob Sie sich zu Recht verärgert fühlen, ich gehe mal davon aus, dass Sie zunächst freundlich an die Verkäuferin herangetreten sind. Jeder Mensch hat auch mal einen schlechten Tag. In wie weit man darauf Rücksicht nehmen muss... ja, die Grenzen setzt sich wohl jeder selbst.
Ich finde aber auch, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss. Wenn mein Gegenüber wirklich allen Anstand zu Hause gelassen hat und regelrecht patzig wird, dann empfehle ich z. B. das Büchlein "Kampfrhetorik".

Wie gesagt, wäre nicht die erste Wahl im Konflikt, ich würde es immer erst ruhig und freundlich, ja auch mal akzeptierend hinnehmen, aber wenns gar nicht mehr geht...

Aber das kommt immer auf die jeweilige Situation an. Die kann ich aber über dieses Medium nicht beurteilen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.03.2011 21:38:34 GMT+01:00
Caliope meint:
Sehr geehrte Frau Bücherschrank!

Ich darf bemerken, dass es sich hier nicht um einen Chat handelt, in dem ich sie persönlich begrüßen muss. Das sind Beiträge in denen Menschen, die sich einen Nickname geben - demnach nicht ihre wahre Identität preisgeben wollen - ihre Meinung kundtun. Es tut mir leid, wenn Sie sich persönlich beleidigt fühlen. Offensichtlich haben Sie sich aus diesem Grund dennoch nicht die Mühe gemacht, die Beiträge auch durchzulesen. ICH behaupte NICHT, dass alle oder auch nur der Großteil des Verkaufspersonals unsymphatisch oder unhöflich ist. Angesprochen war der Teil des Personals, welcher grundlos unhöflich ist, OBWOHL der KUNDE freundlich ist. Sie haben begonnen persönlich zu werden und zwar mir und meiner Meinung gegenüber.

Darüberhinaus möchte ich bemerken, dass auch ICH einen Job habe, mit Menschen jeder Laune zu tun habe.... Also nicht nur Sie kennen beide Seiten. Trotzdem oder gerade deswegen bin ich der Meinung, dass man die Schuld nicht zu 90 % beim Kunden suchen darf. Meine Aussage von oben sehen Sie bitte auch nur als Reaktion auf vorige Aussagen anderer User - die SEHR überzogen in die andere Richtung gingen.

Meine Verehrung Frau Bücherschrank

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.03.2011 08:25:32 GMT+01:00
Sehr geehrter Herr(?) Kreiseder?

Aus Ihrem Namen schliesse ich, dass Sie östereichischer Herkunft sind, denn die Verabschiedung wiederum könnte daraus schliessen lassen, dass Sie mit diesem herrlichen 'Wiener Schmäh' nur eine Frau verabschieden können --- ergo ein Mann sind ;-)

Dass ich einen Nick benutze, liegt daran, dass mein Nachname bundesweit NUR zur (Schwieger)Familie gehört....und denen will ich doch keine Schande machen
;-) Aber ich habe auch einen Vornamen, den Sie gerne, falls Sie noch einmal antworten möchten, auch benutzen dürfen. 'Heike' und 'Sie' finde ich okay. Auch wenn ich schon etwas älteren Datums bin.
Es ist mir bekannt, dass dies kein Chat ist. Und MÜSSEN muss jeder Mensch nur eines--daran kommt keiner vorbei...... Alles andere obliegt der freien Entscheidung.
Die einen entscheiden sich z.B. für Höflichkeit, die anderen nicht. Beide müssen so angenommen werden wie sie sind, da gebe ich Ihnen vollkommen recht.
Es ist eben nur eine Frage, wie auf jeweiliges Verhalten REagiert wird :-)
UND ---Ich kann die Menschen nicht ändern, lediglich MEIN Verhalten darauf abstimmen....

Und unterstellen Sie mir bitte nicht, dass ich des Lesens nicht mächtig bin;-) Aber IHR Beitrag ist mir eben ausserordentlich aufgefallen. Nur deshalb habe ich auch NICHT allgemein schreiben können.
Vielleicht wäre es in einem persönlichen Gespräch viel einfacher zu kommunizieren.
Im Internet kommt es nur allzu häufig zu Missverständnissen.

Jedoch bin ich zugegebenermaßen auch ein Mensch mit Hörnern ---also nicht soo einfach zu besänftigen. Im Übrigen fühle ich mich NICHT persönlich beleidigt, denn ich weiss ja was ich tue in meinem Job. Aber es gibt auch noch soetwas wie SOLIDARITÄT. Und ich habe Kolleginnen, die sich einiges gefallen lassen (müssen - oh 'man' muß doch noch etwas zweites;-)) und 'hinter dem Vorhang' dann weinen....Und jene gilt es zu verteidigen.
Auch ich habe nicht behauptet, dass es NUR schreckliche (ihre zitierten 90%)Kunden gibt. Ich würde das Verhältnis eher 80% freundliche / 20% gedankenlose Kunden angeben ---- wäre ich gefragt.
Erst vorgestern hatte ich wieder ein 'witziges' Erlebnis:
eine Kundin fragte mich, als ich mit Waren aufräumen(die die Kundschaft aus den Regalen 'reißt' und liegen läßt, was allerdings auch besser so ist, denn beim unsachgemäßen Einräumen nimmt manches Schaden)beschäftigt war, ob sie mich denn auch mal 'von der Seite anquatschen'(wortwörtlich!!!!) dürfe. So ein 'unter dem Teppich gehen' finde ich genauso unpassend. Niemand muss sich schliesslich selbst erniedrigen! Also antwortete ich fröhlich, dass sie mich auch gerne hinter meinem Rücken ansprechen könne oder von vorne, da ich ja nur mit Verräumen beschäftigt sei und schliesslich für SIE da sei. Ein Lächeln ging über ihr Gesicht, das Eis war gebrochen und wir konnten ein intensives BeratungsGespräch beginnen. ------ Ein weiteres Beispiel: wieder sprach mich während des Aufräumens ein Kunde an, ob wir einen bestimmten Artikel hätten. Zuerst begrüßte ich ihn mit einem höflichen!! 'Guten Tag:-)' (das haben meine Eltern mir mal vor langer Zeit so beigebracht....). Der Kunde war sichtlich betreten und erwiderte sodann mit einem : 'Ja natürlich --- Guten Tag erstmal :-)' und setzte dann seine Frage fort....
Ich denke, >>manche<< Menschen haben einfach verlernt, wie ein angenehmes Miteinander funktioniert. Ich bin ein hoffnungsloser Fall(wie mich meine Kolleginnen oft bezeichnen), gebe nicht auf, an das Gute im Menschen zu glauben ---- auch wenn wir(das Geschäft) beklaut werden und betrogen, wenn Kunden auf hanebüchene Weise versuchen, Dinge umzutauschen, die offensichtlich gebraucht wurden und nun ihre Schuldigkeit getan haben.
Man kann als Verkäufer/in über viel Langmut verfügen. Doch irgendwann ist an einem Tag das Maß eben voll und dann ist man eben nicht mehr NUR freundlich.
Pech für den, der es dann abbekommt. Leider!
Doch so ist es ja in vielen Bereichen des Lebens, oder?!. Viele machen Mist und die Anderen leiden dann unter den daraus resultierenden Konsequenzen.....

SO ;-) und nun wünsche ich Ihnen, Herr Kreiseder und allen anderen geneigten Lesern noch einen sonnigen Tag - am Himmel und im Herzen.

Liebe Grüße
Heike B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.03.2011 19:41:41 GMT+01:00
Liebe Heike B. !
Ein genialer Beitrag ... ich stimme dem zu fast 100% zu.
Mir geht und ergeht es ganz ähnlich und ich bin eigentlich ein unverbesserlicher Idealist und versuche auch grundsätzlich weiter positiv zu denken und die Kunden immer freundlich zu beraten ... aber man ist wirklich auch nur Mensch und es kann auch mal einen Tag geben wo das Mass voll ist.
Arbeite auch im Bereich Verkauf und dies ist wahrlich kein leichter Job.
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