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Schluss mit Hotel Mama, Kinder die nicht loslassen wollen


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1-14 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.12.2010 18:16:52 GMT+01:00
Kunde meint:
Vielleicht kennen Sie das? die Kinder könnten ausziehen, tun es aber nicht, oder sind ausgezogen und kommen täglich wieder, damit sie sich kein Essen machen müssen , waschen ihre Wäsche bei uns und alles nur weil sie nicht loslassen können/wollen. Wollen wir mal weg, erwarten unsere Kinder ein Rechtfertigung. Hat jemand diesbezüglich eine Buchempfehlung für mich?

Veröffentlicht am 27.12.2010 09:47:55 GMT+01:00
Kenne ich sehr gut! Da gibts nur eins: abstellen, rausschmeißen, erwachsen werden lassen, mit helfen, dass sie auf eigenen Füßen stehen, eigene Rolle überdenken (ewig Verwöhn-Mutter-sein) in die Verpflichtung "erwachsen=selbständig=selbstverantwortlich nehmen, andere eigenen Rolle leben, "Nein"-sagen lernen, "Hotel Mama ist geschlossen wegen renovierung, altergemäße Überholung, etc....,
erkenne, dass es den Kindern schadet, sie überzubemuttern.......und das Vertrauen entwickeln, dass Sie das hinbekommen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2011 11:15:01 GMT+01:00
Eichhörnchen meint:
Wie wäre es mit der Vortrags-CD "Kinder, Kinder" von Robert T. Betz? Oder auch vom selben Autor "Kümmere Dich endlich um das Wesentliche, um Dich selbst." Wenn Du es Dir selbst erlaubst, kommunizierst Du das auch nach außen.

Alles Gute! Carla

Kinder! Kinder!. Wonach sich Kinderseelen sehnen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.01.2011 10:29:04 GMT+01:00
Schwabentor meint:
Ich vermute mal, daß Sie einen Sohn oder mehrere haben. Denn junge Frauen ziehen viel eher aus als Söhne und junge Frauen sind auch selbständiger.
Sie müssen den Kindern klar machen, daß Hotel Mama für immer geschlossen ist. Wenn Wäsche zum Waschen mitgebracht wird, in dem selben Zustand wieder mitgeben, wie sie gebracht wurde. Es gibt in größeren Städten Waschzentren oder der Nachwuchs muß sich selbst eine Waschmaschine kaufen und Bedienungsanleitung dazu lesen.
Das Leben ist ein immer andauernder Lernprozeß, nicht nur die Pubertät ist Lernzeit.
Wenn Rechtfertigungen für das Weggehen verlangt werden einfach sagen, daß Sie keine Rechtfertigung abgeben müssen. Damit ist das dann Thema beendet.
Nur wenn Sie Ihr Verhalten ändern und KONSEQUENT BLEIBEN, wird sich auch das Verhalten Ihres Nachwuches ändern, weil er merkt, daß er seine Ziele nicht mehr erreicht.

Veröffentlicht am 10.01.2011 15:26:02 GMT+01:00
Buchempfehlung"Frag Mutti" Das Handbuch nicht nur für Junggesellen von Bernhard Finkbeiner und Hans-Jörg Brekle, Fischer Taschenbuchverlag

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.01.2011 00:27:54 GMT+01:00
die antworten sind hier ja mal wieder sehr differenziert, man muss da doch auch unterscheiden können. wenn ein kind keine waschmaschine hat und dann alle 2 wochen bei den eltern wäscht (und es selbst tut, und nicht die eltern zum waschen schickt) ist das doch völlig okay. wenn ein kind wider elternwillen täglich zum essen kommt oder gar verlangt, dass die eltern stets verfügbar sind, eben nicht. und da können sie doch recht einfach vorgehen: kochen sie nicht ständig für die kinder, sondern sagen sie ihnen, sie können 1 oder 2 mal pro woche zum essen kommen, dann bekommt es eher einen charakter eines angenehmen besuchs. wenn sie wegwollen, gar nicht diskutieren, da stimme ich zu. dazu sind kinder ja normalerweise auch gegenüber ihren eltern nach dem auszug nicht mehr bereit.von daher: machen sie die regeln nicht zu hart, das muss doch nicht sein, aber halten sie die regeln, die sie haben, konsequent ein. dann brauchts da auch nicht dringend literatur zu.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.01.2011 07:23:14 GMT+01:00
Lesemuckel meint:
Lieber Cohen,

offensichtlich wünscht sich "Kunde" aber ein Buch zu dem Thema. Vielleicht kann so ein Buch ja auch das Gefühl stärken, dass es erlaubt ist sich abzugrenzen und so durch neues Selbstbewusstsein erst den Weg zum konsequent-liebevollen Handeln freimachen.
Und dass der Zustand so nicht gewünscht ist (es also nicht um "angenehme Besuche" geht) sagt Kunde ja auch ganz deutlich.
Überhaupt hatte Kunde wohl eher nach einem Buch als nach Tipps gefragt...
Wobei sie ansonsten natürlich recht haben und man da differenzieren muss!
Nichts für ungut
Geschichtenfuchs

Buchtipp:
Tyrannenkinder: Plädoyer für mehr elterlichen Egoismus

Veröffentlicht am 14.01.2011 12:34:37 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 14.01.2011 12:35:37 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 17.01.2011 21:04:29 GMT+01:00
Hallo,
ich denke zum Beispiel an
Sorge-dich-nicht-lebe
Hotel Mama: Nesthocker, Nervensägen und Neurosen
Home Sweet Home: Überlebenstipps für die ersten eigenen vier Wände
heck out!: Hotel Mama adé - Start ins eigene Leben

oder dann einen Schritt weiter:
Frag Mutti/ Frag Vati
Crashkurs kochen
Studenten-Kochbuch: Einfach, schnell und preiswert

Ciao

Veröffentlicht am 28.01.2011 19:46:36 GMT+01:00
Kunde meint:
Hallo zusammen, erst einmal allen hier herzlichen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben mir zu antworten.
Tyrannenkinder scheint ein intereressantes Buch zu sein, dass ich mir besorgen werde, scheint es doch von der Beschreibung her in die richtige Richtiung zu gehen, auch wenn meine Kinder erwachsen sind. Schluss mit Hotel Mama werd ich auch lesen.
Amüsant finde ich die Idee, dass es sich um einen Soh handeln muss, der nicht ausziehen will. So ist es aber nicht. Unser Sohn hat seine eigene Wohnung und ist der einzige, der nicht ständig hier auftaucht. Nein, bei uns sind es die Töchter, die trotz eigener Waschmaschine! ihre Wäsche von der Arbeit oder oder oder hier abladen und hier weiter waschen. Es sind Töchter, die sich bekochen lassen wollen und zwei andere Töchter, die sich - aus mir nicht begreiflichen Gründen- sträuben selbstständig werden und keine eigene Wohnung nehmen.
Nichts für ungut, aber das Buch >Frag Mutti< ist fehl am Platz. Im Gegenteil, es ist feuer aufs Öl. Es ist genau das, was nicht mehr gebraucht wird. Meine Kinder können / könnten alles, wollen es aber nicht - und deshalb meine Frage nach einem Ratgeber. Beste Grüße.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.01.2011 21:03:50 GMT+01:00
G. tina meint:
Hallo,
ich persönlich glaube ja, daß ein Buch wie "Tyrannenkinder" nicht unbedingt das Richtige wäre, denn eigentlich kommt das Problem nicht von den Kindern, sondern von den Erwachsenen, die sich nicht abgrenzen und Schuldgefühle bekommen, wenn sie ihre eigenen Interessen oder Freiheiten einfordern sollten. Meistens ist man ja ein eingespieltes Team: Die Kinder, die rücksichtslos fordern - aber nur weil der Erwachsene (unter Stöhnen und Ächzen) nachgibt. Vielleicht hat man ein geringes Selbstwertgefühl, macht sich klein, nimmt sich nicht so wichtig und steckt daher zurück oder hat Angst vor dem Kampf, wenn man "Nein!" sagt. Man verwechselt Liebe geben mit Bedürfnisse erfüllen, die die Kinder längst selbst erfüllen müssten. Ich glaube ein Ratgeber für besseres Selbstwertgefühl, Coaching oder Ähnliches wäre sicher der tiefgründigere und nachhaltigere Weg, denn ohne eigene Veränderung wird sich an den "Tyrannenkindern" auch nichts verbessern...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.01.2011 13:48:54 GMT+01:00
Kunde meint:
Danke für den Hinweis, in Bezug auf die Tyrannenkinder. Ich geb zu, ich habe ein ziemlich schreckliches Gewissen, wenn ich mal >nein< sage. ..., übel, kann das Leben schwer sein ;)

Veröffentlicht am 11.02.2011 02:53:01 GMT+01:00
bk meint:
Wenn ich nun zu Paul Watzlawicks 'Anleitung zum Unglücklichsein' rate, gerade, weil es so gar nichts mit dem Thema zu tun zu haben scheint, bin ich dann ein schlechter Ratgeber?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.02.2011 23:23:46 GMT+01:00
Kunde meint:
@B Seemann, ich kenn bereits das Buch, danke. Finde ich passend? -
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Jüngster Beitrag:  11.02.2011

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