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Rezensatorisches Vermächtnis?


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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.11.2012 15:09:23 GMT+01:00
Beim Stöbern bin ich auf diese recht aktuelle, wie ich finde bemerkenswerte Rezension eines älteren Titels gestoßen. Die Worte des Verfassers "CDsoph" haben mich irgendwie berührt. Dennoch: Ist das hier der richtige Platz für Abschiede und Sentiment? Oder ist das nur noch peinlich? Wo endet die Rezension, wo beginnt das persönliche Statement? Die ARD Themenwoche "Leben mit dem Tod" nimmt seltsame Formen an, greift gar um sich ...

Veröffentlicht am 24.11.2012 15:46:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.11.2012 16:03:41 GMT+01:00
Steffen Frahm meint:
Was jemand online stellt, hat er letztlich selbst zu verantworten, und ob einem solche extrem offenherzigen Texte zu pathetisch sind, hängt vom eigenen Geschmack ab, denke ich. Wer weiß, was da für ein Mensch hintersteckt, mal abgesehen von der gesundheitlichen Situation und der vermutlichen Todesnähe. An sich ist das in Ordnung, die Frage ist nur, ob es honoriert bzw. respektvoll damit umgegangen wird.

Oder nochmal anders gesagt: Die vielbeschworene Anonymität des Internets führt in verschiedener Weise dazu, daß die Hemmungen fallen: Die einen legen schonungslos ihr Befinden offen, die anderen schlagen ebenso schonungslos drauf ein. Im Extremfall.

Insofern finde ich es erstaunlich, daß es zu dem v. Ihnen geposteten Text noch keine Kommentare gibt.

Veröffentlicht am 24.11.2012 16:29:13 GMT+01:00
MC2BAND meint:
Die Rezension zeigt vor allem Eines:

Nämlich wozu Musik in der Lage ist.
Sie ist auch aus meiner Sicht die dem "Göttlichen" wohl am nächsten stehende Kunstform.
Sie reduziert uns auf das Wesentliche, was Empfindungen anbelangt.
Jeder fühlt etwas Anderes beim Hören von Musik, aber fühlen tut jeder etwas.
Und das ist aus meiner Sicht das große Wunder. Wem war eine bestimmte Musik nicht auch schon
große Hilfe, Trost oder auch Energiespender?
Bewusst geworden ist mir persönlich diese Macht erst, seitdem ich mich intensiv mit der
Klassik beschäftige. Hier warten wirklich wahre Erleuchtungen, wenn man die Kunst des
"sich-einlassen-könnens" noch beherrscht.

Wie auch immer, ich finde es bewundernswert, dass uns der Autor mit seiner Rezension
an seiner Gefühlswelt teilhaben lässt.

Substanzloses "Bla-Bla" gibt es auf diesen Seiten nämlich schon genug.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2012 22:36:06 GMT+01:00
King0531 meint:
Um nicht in's Bla Bla zu verfallen und nur zu meiner/unserer
Orientierung...
Was ist denn das Göttliche...?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.11.2012 12:55:37 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.11.2012 13:06:51 GMT+01:00
Dusty meint:
Hatte auf Grund einiger hervorragender Rezensionen dem Verfasser derselbigen erst kürzlich meine Hochachtung entgegengebracht und bin dann über den von Ihnen besagten Text gestolpert.Das beschäftigt mich nun schon seit Tagen.Peinlich ist das für mich allerdings überhaupt nicht.Sentimental allemal!Es hat mich berührt aber auch erschrocken.Seine Offenbarungen sind nicht radikal sondern bleiben im Kontext zum besprochenem Objekt und das wirkt auf mich schon wieder beruhigend.
Und richtig...Bla,Bla,Bla dafür sind die meisten Foren hier da.Öfter etwas mehr Ernsthaftigkeit wäre ganz nett denn das Leben ist nicht nur eine Luftschaukel.Der Tod läuft vor uns nicht weg nur wir vor ihm und das sollte nachdenklich stimmen.

Veröffentlicht am 27.11.2012 17:34:15 GMT+01:00
MC2BAND meint:
@King0531

Ich denke, also bin ich.
Die Welt, die mich umgibt, "ist" ebenfalls. Die Frage nach dem "Warum"
ist diesbezüglich naheliegend und ziemlich aufregend. Die Frage nach dem
"Warum kann ich darüber reflektieren" hingegen schlicht atemberaubend.
Beißt man sich an dieser gedanklich für eine Weile fest, beginnt man zu ahnen,
dass hinter der "verschlossenen Türe" irgendetwas dafür sorgt, dass beide Fragen
überhaupt formuliert werden können.
(An eventuelle Antworten ist bis hierhin dabei noch nicht einmal gedacht...)
Und selbst wenn man dann all diese Überlegungen auf die rein biochemische Molekularebene
zurückholte und alles Philosophische heraushielte - es würde nicht minder spannend
und unerklärlich.

Nennen Sie das Ganze also wie Sie wollen - ich finde "göttlich" noch am plausibelsten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.11.2012 00:09:32 GMT+01:00
King0531 meint:
Ja...verstehe...
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Beiträge insgesamt:  7
Erster Beitrag:  24.11.2012
Jüngster Beitrag:  28.11.2012

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