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Popmusik wird immer langweiliger.


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1-25 von 503 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.09.2012 13:41:03 GMT+02:00
Popmusik ist in den letzten Jahrzehnten immer lauter und immer langweiliger geworden. Siehe "Bild der Wissenschaft 10/2012" Komisch, dafür brauchte ich jetzt nicht extra eine Wissenschaftliche Untersuchung….

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2012 14:37:17 GMT+02:00
Die Lautstärke kann man für gewöhnlich an der Anlage selber einstellen.

Veröffentlicht am 25.09.2012 15:01:11 GMT+02:00
Reinhard

...die Bässe, die Höhen, etc. ebenso... ;-)
Im übrigen muß die Presse, diverse Magazine, etc. ja auch "was" zu schreiben haben...

Veröffentlicht am 26.09.2012 12:31:27 GMT+02:00
Den Dynamikumfang einer Aufnahme kann ich nicht beeinflussen. Stichwort: "loudness war". Was ich heute im allgemeinen "Dudelfunk" zu hören kriege (meist passiv, über die Radios der Arbeitskollegen) ist wirklich sterbenslangweilig und ein Song kaum vom anderen zu unterscheiden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.09.2012 12:56:51 GMT+02:00
Reinhard
Tipp von mir...Wechsel das Genre, vom Pop zum Rock und dir wird ein Musikhorizont offenbart, der gigantisch ist...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.09.2012 17:40:58 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.09.2012 17:45:40 GMT+02:00
Figure84 meint:
http://www.dailymotion.com/video/xsbwie

... finde ich doch ganz witzig! ;)

Trotzdem muss ich Dir zustimmen, seit den 80ern geht es stetig bergab.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.09.2012 18:53:35 GMT+02:00
Flowerking meint:
ist schon witzig, aber stell Dir die Musik mal ohne das Video vor....aaargh

Veröffentlicht am 26.09.2012 19:12:02 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 26.09.2012 19:13:41 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 26.09.2012 19:14:25 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 20.10.2012 10:56:31 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 27.09.2012 08:13:17 GMT+02:00
Eugen Stocker meint:
Dafür haben wir genügend Pop von 80-ern 70-ern 60-ern, sogar 50-ern und brauchen nicht unbedingt modernen Blödsinn. Obwohl degradierte Ohren vielleicht doch.

Veröffentlicht am 27.09.2012 08:24:46 GMT+02:00
Genau so mache ich es nämlich: Es gibt soo viel "alte" Musik, die ich noch nicht ausreichend genossen habe, das ich mir fast nur noch CDs der 70er und 80er bestelle. Wobei man allerdings aufpassen muss, die Neuauflagen sind oftmals auch noch neu abgemischt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.09.2012 09:36:58 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.09.2012 10:15:21 GMT+02:00
Spieler meint:
@Doktor von Pain

Was du meinst ist die Lautstärke. Der Threadstarter redet aber von der Lautheit.

Dh. blei gleicher Lautstärke wird ein Musikstück lauter wahrgenommen. Das ist zB der Grund, warum Werbung meist lauter (und nervender) erscheint als das restliche Program. Die Lautheit wird beim Mastering bestimmt. Inzwischen wird fast jedes Musikstück mit maximaler Lautheit produziert. Leider gehen dabei Teile der Musikinformationen (durch sog. clipping) verloren.

Resultat ist laute Musik mit wenig Dynamik und weniger Details.

Für weitergehend Information einfach mal die Stichworte "Dynamic Range" und "Loudness War" googeln. Trotz der englichen Begriffe sind auch reichlich deutschsprachige Artikel zum Thema zu finden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.09.2012 10:11:50 GMT+02:00
:D Thanks DvP. You've just made my day.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.09.2012 10:24:52 GMT+02:00
Das ist mir schon klar. Das sollte auch nur ein Scherz sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.09.2012 12:07:52 GMT+02:00
BierBorsti meint:
popmusik wird nur noch vom profit gelebt und nicht mehr mit leidenschaft rangenommen.
alles was die musik ausmacht, ist die masse und was die masse einbringt.
früher setzten sich die leute hin und spielten an ihrer gitarre und schrieben dabei einen text dazu. heute suchen sich die leute (gewisses "talent" vorrausetzung) irgendwelche produzenten, die sogar vorm mischpult masturbieren und fädeln irgendwas ausm computer zusammen.
herauskommt ein völlig sinnfreier, klatschender, ekelhaft (in meinen ohren) eindringender sound, der - nein, es muss nicht immer thrashmetal sein - mich persönlich so in rage bringt, dass ich mich manchmal frage, wie meinen nerven das aushalten.
solche momente passieren in der regel zufällig (bin doch nicht behämmert und gehe freiwllig in ne dorfdisco).
was die texte angeht....mit gespenstern schlafen ist doch ne gute alternative zwischen sex, geld, crime und liebe, beziehung, die schule ist doof...

Veröffentlicht am 11.10.2012 09:30:22 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.10.2012 09:33:37 GMT+02:00
W. Birner meint:
Ich glaube dass im speziellen der sogenannte Pop (also die populäre Musik) immer schon dem Kommerz diente.
Nur vor einigen Jahren noch gab es halt Labels die sich mal etwas trauten (wie z.b. Brain) und jede Band oder Interpreten eine Basis boten. Daraus entstanden z.b. die Scorpions.
Aktuell ist es aus meiner Sicht so, dass sich weder die Medien (Radio) noch die großen Plattenfirmen etwas trauen. Es gibt wahrlich viele gute neue Bands (die kaum einer kennt), aber bekannt gemacht werden diese nicht. (Beispiel: Moon Safari)
Es werden nur Sounds die einmal erfolgreich waren, so lange durch den musikalischen Fleischwolf gedreht bis keinerlei musikalische Substanz mehr übrig ist. Trotzdem werden diese Nullnummern von den Leuten die das verkaufen wollen, in den Himmel gelobt und die Masse der Bevölkerung ist bereit dieses widerspruchslos hinzunehmen.
Sicherlich war in den sechzigern und vor allem in der ersten Hälfte der siebziger viel Gutes unterwegs. Die meisten von damals haben es ignoriert und auch damals schon Weichspül-Radiosound gehört. Trotzdem konnten Bands wie Genesis, Deep Purple und Pink Floyd entstehen und haben Jahrhundertscheiben produziert die man heutzutage nur mehr in den musikalischen Nischen im Internet (z.b. Progressive Rock) hören kann.
Kaum eine Aussicht auf Besserung am Horizont zu sehen.
Irgendwann mal dachte ich mir. Du wirst mal alt sein.
Dann wird Deine Musik Volksmusik sein.
Nein, leider ist es nicht so gekommen.
Denn die Masse der Bevölkerung hat an Musik mit Anspruch keinerlei Interesse.
Auch mein Baujahr nicht (1962) :')

Veröffentlicht am 12.10.2012 10:57:23 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.10.2012 11:51:41 GMT+02:00
Ein Kunde meint:
Max Goldt hat vor kurzem mal geschrieben, dass sich kommerzielle Popmusik von heute (auch in der Aufnahmetechnik) im wesentlichen (!) genauso wie die von vor zehn Jahren anhört und damit vielleicht an einem gewissen Endpunkt angekommen wäre.
Ich würde sogar noch fünf weitere Jahre zurückgehen. Jedenfalls hört sich kommerzielle Popmusik von 1970 gravierend anders an als die von 1990. Das gilt für Popmusik von 1990 und heute lange nicht so. Daher erklärt sich vielleicht auch das Gelangweiltsein bei dem einen oder anderen langjährigen Konsumenten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.10.2012 14:29:39 GMT+02:00
Flowerking meint:
ich würde dem zustimmen. Es gab die typischen 70er, die typischen 80er. Danach ging die Individualität und der Wiedererkennungswert flöten. Seit dem hört sich irgendwie alles gleich an.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.10.2012 01:01:18 GMT+02:00
BierBorsti meint:
da is was wahres dran !

Veröffentlicht am 13.10.2012 07:09:20 GMT+02:00
Weisser Wolf meint:
Einheitsbrei gabs auch in den achtzigern, Freunde.
Habt ihr wirklich schon SAW ( Stock, Aitken & Waterman) vergessen?
Deren Gedudel war doch Einheitsbrei par exellance.
Ich sag nur "I should be so lucky" oder " when ever you need somebody" u.s.w., oder die ganze Italososse.
Natürlich gab es Bands, Einzelkünstler die man schon am ersten Takt erkannte, aber dies waren ebenso wie heute Ausnahmen.
Es ist vielleicht die Sicht auf vergangenes oder unsere Erfahrung die uns vormacht das es damals besser war.
Das da gefühlt wenig neues entstehen kann ist nur normal. Genauso könnte man sagen das Autos damals auch schon vier Gummireifen hatten und deswegen Einheitsbrei sind.
Also seit etwas tolleranter. Wetten, das unsere Kinder in zwanzig Jahren genau die gleiche Diskussion führen.
Für alle die wirklich neues hören wollen, gibt es z. B. Jamendo. Gemafreie Musik, kopieren und verteilen ausdrücklich erlaubt.
Dort bekommt man individuelle Musik. Aber auch diese Künstler werden, sobald sie etwas populärer geworden sind Massenware rausbringen müssen.
Noten allein machen bekanntlich nicht satt.
Jeder muss Geld verdienen um zu Leben. Ist dieses erstmal vorhanden, kann man wieder Experimentieren.
Viele Künstler könnten heute nicht das machen was sie machen, wenn sie in ihren Anfängen nicht den Mainstream bedient hätten.
Das schließt den Castingmüll aber komplett aus. Die sind nur zum Abzocken der Teenies zusammengewürfelt. Da gebe ich allen recht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.10.2012 11:41:43 GMT+02:00
BierBorsti meint:
SAW (guter filmtitel, nech?)

waren für mich die nachfolger von dem frank farian gedudel und gleichzeitig die vorbereiter für späterer gehörverbrecher, wie timbaland und dieter bohlen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.10.2012 13:00:28 GMT+02:00
Flowerking meint:
@ weisser wolf

stimme nicht ganz zu. Ich habe nicht geschrieben, dass die 70er und 80er besser waren. Klar gab es da auch genug Mist (siehe Dein Einwurf SAW) Aber der Wiedererkennungswert war wesentlich höher. Einen SAW-Song erkennst Du an den ersten Takten. Und so war das mit anderen Interpreten ähnlich. Aber heute ???
Habe gestern abend gerade mal wieder mit einem Kumpel Musik gehört und habe einige alte Singles aus den 60ern ausgekramt. Da sind Sachen bei, die hörst Du heute noch im "Rentnerradio". Den heutigen Kram hört bei der Masse von produziertem Müll in 50 Jahren keiner mehr, wetten ?
Selbst meine beiden Kinder (22 und 24) können mit der heutigen Musik nichts anfangen und bestätigen mir, dass die Sachen aus den 70ern und 80ern eigenständiger waren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.10.2012 19:31:23 GMT+02:00
"Trotzdem konnten Bands wie Genesis, Deep Purple und Pink Floyd entstehen und haben Jahrhundertscheiben produziert die man heutzutage nur mehr in den musikalischen Nischen im Internet (z.b. Progressive Rock) hören kann."
Einspruch Euer Ehren: Verzweifelt über das abgeflachte Formatradiogedudel bin ich vor einigen Jahren zu SWR 1 Baden-Württemberg gewechselt. Per Webradio und Astra überall zu hören. Die oben genannten Bands sind dort (neben Queen, Rolling Stones, Hendrix, Abba, Supertramp und uzähligen mehr) fester Programmbestandteil. Die Macher haben einen ebenso schlichten wie ergreifenden Anspruch: Gespielt werden die größten Hits aller Zeiten. Und gute aktuelle Musik (die gibt es sehr wohl) wird ganz selbstverständlich integriert. Was mir daran so zusagt ist einfach, dass hier nichts als entweder hip oder Oldie apostrophiert wird. Genauso verfahre ich bei meiner Musiksammlung. Es gibt nicht alt und neu; nur gut und schlecht. Das war immer so und wird auch so bleiben. Der wesentliche Unterschied zur "guten alten Zeit" ist m.E. die heutzutage viel schneller rotierende Vermarktungsmaschinerie mit dem Internet als Allzweckwaffe. Verzweifelt sucht die Industrie die rückläufigen Verkaufszahlen zu kompensieren und pusht jeden newcomer als next big thing (sorry für die Anglizismen). Trotzdem ist doch wohl für jeden Geschmack etwas dabei. Man muß nur neugierig bleiben und vielleicht etwas länger suchen als früher. Nur die Ohren verschließen und den alten Zeiten nachtrauern- das sollte man nicht. Sagt einer vom Baujahr 1963. Und jetzt entschuldigt mich, meine Fleetwod Mac LP ist gerade zu Ende. Muß mal eben auf Coldplay CD umschalten. Oder Gossip. Oder Emerson Lake and Palmer. Oder Radio- siehe oben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.10.2012 12:14:07 GMT+02:00
Flowerking meint:
@ Martin
stimmt, SWR 1 BaWü ist auch mein Standardsender, wenn ich mal Radio höre (was selten genug vorkommt). Im Gegensatz zu SWR 1 RhPf sind die BaWü's rockorientierter. Und im Nachtprogramm hört man doch tatsächlich den ein oder anderen "Exoten". Maßgeblich Einfluss am dortigen Programm haben sicher die beiden alten Rockhasen Otto Meyer und Günther Schneidewind. Ich würde mal sagen zu 80% ist das Angebot für mich hörenswert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.10.2012 12:25:07 GMT+02:00
BierBorsti meint:
ich höre auch am liebsten swr 1
mein hasssender nr. 1 : big fm !
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