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Frage: Gibt es Gott

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1-25 von 10000 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.02.2013 07:44:01 GMT+01:00
T. BERGMANN meint:
Bin mal so frei, die gesperrte Diskussion wieder zu eröffnen. Und zwar wieder mit der Frage, ob es Gott gibt. Freue mich auf eine wiederum gute Diskussion.

Veröffentlicht am 08.02.2013 08:32:07 GMT+01:00
Nö, gibt es immer noch nicht. Egal wie viele Diskussionen auch eröffnet werden.

Veröffentlicht am 08.02.2013 08:46:38 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2013 09:42:18 GMT+01:00
Flanigan meint:
"die Evolution ist nichts woran man glaubt. Sie ist beweisbar. Glauben kann man an Dinge oder Ideen, die unmöglich beweisbar sind z.B. Götter."
---
Das scheint so, solange man sich nicht intensiv mit dem Thema beschäftigt. In Wirklichkeit ist es genau andersherum. Die Evolution ist nicht beweisbar und ein größerer Glaubensartikel als alle Wunder der Bibel zusammengenommen. Ein blinder Zufall soll mehr zustande gebracht haben als die geballte zielgerichtete Intelligenz der Menschheit? Hihi, das kann *glauben* wer will.

In der Zwischenzeit *weiß* ich, dass es einen Gott gibt. Denn Glaube an Gott ist - entgegen der landläufigen Meinung - nicht Nicht-Wissen, sondern, im Gegenteil, WISSEN. Ohne Wissen ist es unmöglich, an (den wahren) Gott zu glauben. An *irgendwelche* Götter kann man blind glauben, keine Frage. Aber der Glaube an den wahren Gott ist nur durch Wissen möglich. Unwissenheit ist gleichzusetzen mit Unglaube oder Leichtgläubigkeit.

(Hebräer 11:1) Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 08:47:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2013 08:52:02 GMT+01:00
R. Harter meint:
ganz klares Ja. Hier ein Link für Fragende:http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=0&start=1&searchstring=&author=35&language=24&category=0&mediatype=0&order=12&count=25&x=52&y=24

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 08:52:52 GMT+01:00
Thomas meint:
Jesus gibt es, und jeden Tag aufs neue darf ich ihn kennen lernen.
Danke für die Frage.
Gottes reicghlichen Segen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 09:09:29 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2013 09:50:00 GMT+01:00
Gib es zu, du hast diesen Thread nur aus Provokation eröffnet. In der Hoffnung, dass sich wieder eine nie enden wollende Diskussion entwickelt, bei der sich beide Seiten (und alle dazwischen) unmöglich einig werden können. Diese Frage lässt sich nicht beantworten, ganz egal, was Religionsfanatiker und Atheisten dazu sagen. Für einige existiert Gott, für andere nicht, und man kann dem anderen seine Meinung nicht aufschwatzen. So einfach ist das. Damit könnte dieser Thread geschlossen werden, aber das wird er nicht, ich weiß. Und wieder geht's von vorne los...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 09:48:30 GMT+01:00
Saubaer meint:
Flanigan,

Wissen hat immer etwas mit Beweisen zu tun. Also beweise Gott!

Du hast nach wie vor nichts von Evolution verstanden. Es gibt kein Blub und alles ist da. Dieses Prinzip bleibt Deiner Weltsicht vorbehalten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 09:53:23 GMT+01:00
Saubaer meint:
Doc,

ist doch lustig.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 10:01:24 GMT+01:00
Visualiser33 meint:
>>Die Evolution ist nicht beweisbar<< Warum nicht?
>>Ein blinder Zufall<< ist das, was Du darunter verstehen möchtest.
>>Ohne Wissen ist es unmöglich, an (den wahren) Gott zu glauben.<< ist ein wundervolles Beispiel dafür, dass DU Deinen Verstand nicht benutzen kannst.
>>(Hebräer 11:1)<< "Der anonym überlieferte Hebräerbrief galt in der Alten Kirche oft als Brief des Apostels Paulus und wurde daher in das Corpus Paulinum aufgenommen. Der Brief hat aber keine Verfasserangabe; schon einige Kirchenväter waren der Meinung, dass er nicht auf Paulus zurückgeht, sondern auf einen anderen Verfasser.";"Der Hebräerbrief spielt eine Sonderrolle unter den Briefen des Neuen Testaments. Er nennt selbst keinen Verfasser. Die Alte Kirche nahm traditionell an, Paulus sei der Verfasser. Diese Vorstellung wurde jedoch in der modernen Bibelwissenschaft weitgehend aufgegeben. Der Verfasser ist damit anonym, was aber nicht bedeutet, dass der Brief inhaltlich weniger bedeutsam ist. Da der Hebräerbrief als Paulusbrief betrachtet wurde, findet er sich daher in älteren Handschriften im Corpus Paulinum integriert. Aus textkritischer Betrachtung gehört daher der Hebräerbrief nach wie vor zum Corpus Paulinum, während die darin vertretene Theologie sich in ihrer Ausrichtung deutlich von Paulus unterscheidet."

Jetzt aber husch, da wartet bestimmt noch irgendwo eine Straßenecke auf Dich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 10:06:43 GMT+01:00
Visualiser33 meint:
>> Egal wie viele Diskussionen auch eröffnet werden<< Echt, das hat nichts mit der Anzahl der Diskussionen zu tun?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 10:09:21 GMT+01:00
Visualiser33 meint:
Ich denke der gute Flanigan sollte in Zukunft nicht ignoriert, sondern korrigiert werden. Er überreißt es sowieso nicht, und seinen hirntoten Aussagen fundierte Aussagen gegenüberzustellen ist nicht wirklich schwer.

Hallo Saubaer, auf ein neues. Reboot wurde bereits durchgeführt, ich bin jetzt mit Hans eng befreundet.

Veröffentlicht am 08.02.2013 10:47:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2013 11:00:38 GMT+01:00
Epikur Weber meint:
Ja, schade.
Ich kam also zu spät, um einen entsprechenden neuen Thread zu eröffnen. Ich hätte ihn anders genannt. Nicht "GIBT es Gott?"- denn die Frage werden wir nicht beantworten können. Eher "Pro und Contra Gott". Denn das ist es, was wir hier meist machen: Was spricht dafür (so gut wie nichts) was gegen seine Existenz (so gut wie alles).

Anders gesagt: Menschen erschaffen Götter nach ihren Bedürfnissen. Jede Behauptung, die von Menschen über ihren jeweiligen Gott gemacht werden, kann widerlegt werden. Jede. Das kann der Gläubige dann akzeptieren oder ignorieren und sich als einziger auf dem richtigen Weg wähnen. Ich halte das für unaufrichtig.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 11:15:56 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2013 11:21:49 GMT+01:00
reviewsvoice meint:
@Epikur
das ist richtig: wir können T. Bergmann ja bitten den thread umzubennen bzw. den subtitel mit dem pro und contra zu bennenen.
die diskussion, was spricht für, was gegen eine gottesannahme/behauptung, ist sicher gewinnbringender und im rahmen realistischer möglichkeiten. denn das eine gottexistenz nicht beweisbar ist, dürfte (bis auf ideologen ala Flanigan)auch gläubigen klar sein.

das >original< "Gibt es Gott?" wurde mit einem beitrag beendet, der aus der existenzfrage wieder eine gesamtgesellschaftliche betrachtung macht und damit einen zu weiten und allgemeinen bogen zieht-zudem kommt der autor zu dem subjektiven schluss, dass wenn ihm oder anderen etwas "gutes" widerfährt, das mit gott zu tun habe...eine unglücklicher schluss für die alte debatte...insofern ist das >to be continued.. unter leicht veränderter fragestellung durchaus angebracht.
@Itna
noch lust? durchaus...und ich lese aus utimaus beiträgen ähnliches heraus und vis ist ja schon zur stelle
@Flanigan
da Sie auch schon da sind und sich in den letzten zügen der alten runde wieder häufiger zu wort gemeldet haben (wenn auch nicht mit irgend etwas neuem oder profunderen) wiederhole ich hier an dieser stelle meine und leserohrlis frage nach den fakten, die gegen die evolutionslehre sprechen und verschwiegen werden oder "unter den tisch fallen" wie Sie schreiben...also, bitte:

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 11:21:28 GMT+01:00
Er ist nach wie vor Zeuge Jehovas. Für die ist ist es halt Fakt, was sie in ihrer Gehirnwäsche eingetrichtert bekommen. Traurig aber wahr.

Veröffentlicht am 08.02.2013 11:29:20 GMT+01:00
Epikur Weber meint:
"...zudem kommt der autor zu dem subjektiven schluss, dass wenn ihm oder anderen etwas "gutes" widerfährt, das mit gott zu tun habe."
Diese Idee, diese Vorstellung oder Erklärungsmuster ist sehr verbreitet: Wenn ein Mensch einem anderen hilft, ist das der Beweis, dass es Gitt gibt. Denn ohne Gott würde er ihn verrecken lassen? So ungefähr wird aurgumentiuert. Ohne Sinn und ohne Not. Das Gute kommt von Gott, das Übel durch den Menschen, und aus die Maus. Diesem unsinnigen und unhaltbaren Dualisumus wird alles an weiterer Erkenntnis angepasst. Wer das Gute will, das Gute tut, "hat" Gott, ist auf "seiner Seite" oder hat "ihn erkannt". Das ist natürlich märchenhaft naiv wie auch willkürlich wertlos.

Wie ich schon öfter schrieb:
Gott als "Das Gute" anzusehen und mit "der Liebe" – oder historisch neuer etwa „der Gerechtigkeit“ bzw. „der Freiheit“ – gleichzusetzen ist reine christologische Willkür in (verstärkt post-1945) demokratischem Gewand, Aufklärung mit „religiösem Dialekt“. Es klingt schön und kommt unserem Wunschdenken zu passe. Ein reduktionistisches, falsches und wissenschaftlich vollkommen unhaltbares Menschenbild steckt da hinter und wird massiv aufrecht erhalten. Zudem: Angesichts des nicht-menschlichen "Bösen" in der Welt ist es auch noch zynisch bis albern, in jedem Falle unaufrichtig. Denn: Entweder kann Gott dieses Übel nicht verhindern, oder er will es nicht. Aber immerhin ist dieses Gerede nützlich denen, die aus Geltungssucht, Tradition und Machtlust dieses "Gute" definieren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 11:46:13 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2013 11:55:21 GMT+01:00
Visualiser33 meint:
Nur zu, wir können auch umziehen. Und unsere 'DAS GEHÖRT NICHT IN EIN MUSIKFORUM'-Freunde haben wieder etas zum aufregen und Nein-drücken.
Interessant wäre auch 'Wozu braucht es einen Gott' oder auch 'Sollten geistegestörte Religioten ihren geistigen Wahn ungefiltert im Internet verbreiten dürfen?'
LG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 11:56:52 GMT+01:00
reviewsvoice meint:
@Epikur Weber

ganz genau, da sind wir uns einig (wieder mal). und deshalb finde ich den beitrag als abschliessenden so unangemessen (haben Sie ihn gelesen)
...zum gegenpunkt der theodizee möchten sich so geneigte gläubige dann aber nicht oder auf billige apologetische weise äussern.
es ist eine beleidigung des verstandes, menschlicher leistungen und errungenschaften so reduktionistisch zu argumentieren und dennoch ist kein ende in sicht des selbstgerechten, galloppierenden schwachsinns.
der gläubige wäre dann ehrlich, wenn er sagen könnte: ich glaube an gott, weil es mir hilft, es gibt einen gott, weil es meinem bedürfnis entgegenkommt. wann hören wir das mal von jenen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 12:00:05 GMT+01:00
reviewsvoice meint:
@Vis
na klar. dann können wir den wahn filtern und auf realitätsnähe prüfen und die armseligen überbleibsel analysieren und in der öffentlichen darstellung zurechtrücken, was religiös verrückt wurde.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 12:05:02 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2013 12:05:41 GMT+01:00
Sascha meint:
"der gläubige wäre dann ehrlich, wenn er sagen könnte: ich glaube an gott, weil es mir hilft, es gibt einen gott, weil es meinem bedürfnis entgegenkommt. wann hören wir das mal von jenen?"

Das können sie natürlich nicht sagen. Weil das ja dem allgemeinen Glaubensverständnis entgegenlaufen würde, nach dem ein eigennütziger Grund zum Glauben Sünde oder wenigstens ein Zeichen von Schwäche wäre.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 12:18:52 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2013 12:23:27 GMT+01:00
reviewsvoice meint:
@Sascha

das ist mir bewusst-und einer der gründe, warum es in der diskussion mit gläubigen oft "emotional" wird- beleidigung, so der vorwurf in einer sachlich geführten diskussion, die fragen nach den ursachen des glaubens stellt, welche in der person und ihrer biografie begründet sind und die selbstbetrachtung als einen aspekt zur erkenntnis benennt.
verständlicherweise machen die gläubigen das in den seltensten fällen mit. dazu der verweis auf das Marx zitat aus dem ersten teil dieser diskussion von vor fast einem jahr.
das glaubensverständnis ist ein schleier-dennoch wissen die meisten gläubigen in einer ruhigen stunde auf sich zurückgeworfen um diesen aspekt-er wird nur schnell verdrängt-mehr oder weniger erfolgreich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 12:30:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2013 12:33:42 GMT+01:00
Sascha meint:
Naja. (Nicht nur) Dieser Selbstzweifel wird als Prüfung von/vor Gott gesehen. Das Wort "verdrängen" würden sie daher nicht verwenden. Eher "Prüfung bestehen".

Veröffentlicht am 08.02.2013 13:06:00 GMT+01:00
Flanigan meint:
Das kann man auch umdrehen:
Der Ungläubige wäre dann ehrlich, wenn er sagen könnte: ich glaube nicht an Gott, weil es mir hilft, das zu tun, was ich tun möchte. Es gibt keinen Gott, weil es meinem Bedürfnis (meinen Begierden und Trieben) entgegenkommt.

Wann hören wir das mal von ihnen?

- - -

Der Glaube an Gott ist kein Wunschkonzert - obwohl viele es dazu machen wollen. Und mit etwas anderem als der Wahrheit sollten wir uns nicht begnügen. Ich weiß, es gibt viele Menschen, die sich weigern, über tiefgründige Dinge Gedanken zu machen, die sich weigern, Dinge zu hinterfragen oder Zusammenhänge zu erforschen. Doch darum kommen wir nicht herum. Einfach blind Dinge zu glauben, die andere uns sagen, ist nicht genug.

Wer sein Vertrauen in die Evolutionstheorie setzt, der sollte dringend prüfen, ob sie auch wasserdicht ist.

Andererseits sagt die Bibel, dass der Glaube an Gott nicht vom Kopf abhängt, sondern vom Herzen.

(Psalm 14:1) Der Unverständige hat in seinem Herzen gesagt: „Es gibt keinen Jehova.“

Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Menschen in ihrem Innern (nicht im Kopf) entscheiden, ob sie an Gott glauben WOLLEN - oder nicht. Es gibt viele, denen es unangenehm ist, ihr Leben an Gottes Geboten auszurichten. Die Vorstellung, Rechenschaft ablegen zu müssen, bewegt sie dazu, nach Gründen zu suchen, dass es keinen Gott gibt. Doch ist das die richtige Reihenfolge?

Nein. Zunächst müssen wir *unvoreingenommen* prüfen, ob die Existenz Gottes möglich ist. Die Beweislage muss *neutral* geprüft werden (nicht mit der Forderung im Hinterkopf: Es DARF KEINEN GOTT GEBEN).

Nun dann können wir die Wahrheit ergründen.

Übrigens, um nichts weniger als die Wahrheit ging es Jesus:

(Johannes 14:6) Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

(Johannes 8:32) und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

(Johannes 17:17) Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.

(Johannes 18:37) Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 13:10:26 GMT+01:00
Visualiser33 meint:
>>und dennoch ist kein ende in sicht des selbstgerechten, galloppierenden schwachsinns.<< Wie denn auch? Wir sind von Grundkenntnissen immer tiefer in die Erkenntnisse der Wissenschaft eingetaucht, unser Wissen wird rasant immer komplexer und umfassender, wir verfügen heute über Möglichkeiten, die noch vor Jahren ins Reich der Science Fiction gehörten, was durchaus faszinierend ist, wenn man sich damit auseinandersetzt. Nur ist das auch viel Arbeit, eine Arbeit, die allerdings viel Spass machen kann, wenn man nicht davon ausgeht, dass das Lernen mit dem Ende der Schulzeit vorbei ist. Nur sind einige Leute von diesem Wissen überfordert, sie sind häufig schon von den Grundlagen überfordert, haben keinen Spass daran, sich Wissen zu erarbeiten etc. etc.
Und wer gesteht sich schon selber gerne ein, dass er ungebildet ist? Also suchen Sie nach einfacheren Antworten, Antworten, die nicht viel Arbeit machen, da man nicht groß darüber nachdenken muss geschweige denn sich Wissen erarbeiten muss (Faulheit ist bequem). Dabei setzen Sie nicht auf das Wissen der anderen, sondern auf die Unwissenheit und stellen Behauptungen auf á la 'Beweis mir erst einmal das Gegenteil!'
Sollen doch die anderen lernen ich entscheide dann was richtig und falsch ist. Die bequemste Antwort: 'Es war Gott!'
Und unsere Gesellschaft fördert dieses. Der Bildungsauftrag der öffentlich rechtlichen hat es leider nicht ins Privatfernsehen geschafft, Anspruch ist fehl am Platze, statt dessen gibt es als Alibi die Sendung mit der Maus für Erwachsene, getarnt als Galileo oder Wunderwelt Wissen. Unsere Teilnehmerin M.Kay war das beste Beispiel dafür, ein bunter Strauss willkürlich zusammengetragener Informationsschnipsel. Das Abiturvsoll leichter werden, die Schulzeit verkürzt und so weiter...
Geräte werden immer einfacher, damit der User sich nicht mehr groß damit auseinandersetzen oder sich etwas erarbeiten muss, es ist erschreckend, dass es Smartphone und nicht Smartuser heißt. 'Haltet die Massen dumm, dann sind sie besser zu kontrollieren.' Warum sollten die Menschen sich auch Wissen erarbeiten, wenn sie doch statt dessen eine riesige Ablenkungsauswahl in Form von Entertainment haben?
Anstatt sich über neue Erkenntnisse zu unterhalten tauscht man sich über Dschungelcampkanditaten aus. Es erinnert mich immer ein wenig an den Circus Maximus: Gebt den Massen etwas zur Freude, Brot und Spiele. Aber haltet Sie von den Schulen fern.
Daraus ergeben sich dann bizarre Glaubenskonstrukte wie Geisterglauben, Homöopathie bzw. Esoterik in Form von 'Alternativen Heilmethoden'.
Es wird nicht besser, es wird schlimmer. Ein etwas überzogenes Bild liefert hier der Film Idiocracy
Der Anfang des Films beschreibt humorvoll eine mögliche Seite des Problems.
http://www.youtube.com/watch?v=icmRCixQrx8

Daher sollte der Unsinn, der häufig im Internet verbreitet wird, korrigiert werden. Der Irrationalität muss immer eine Rationalität gegenübergestellt werden, auch im realen Leben. Ein Bekannter von mir hat mittlerweile auch immer zwei Bücher dabei, nur für den Fall dass wieder einmal ein ZJ irgendwo steht, dessen falsche Aussagen korrigiert gehören.
Dazusitzen und zu denken: 'Laßt sie doch, die sind doch harmlos und schaden keinem' ist der falsche Weg. Es kann nicht im Sinne einer funktionierenden Gesellschaft und deren Entwicklung sein, Irrationalität und Pseudwissen zu fördern bzw. dieses zu dulden. Je größer dieses wird, umso größer werden die daraus entstehenden Probleme.

Liebe Grüße und welcome back.

Veröffentlicht am 08.02.2013 13:19:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2013 13:28:33 GMT+01:00
Epikur Weber meint:
Flan,
"Einfach blind Dinge zu glauben, die andere uns sagen, ist nicht genug."
Aha., Warum tun Sie es dann? Anders gefragt: Geht es vielleicht mal ohne Bibelzitat?

Die ganzen Forderungen wie Hinsehen, offen sein, Argumente prüfen sind genau die Forderungen, die Sie ABSOLUT MIT FÜSSEN TRETEN. Es ist echt ein mieser Gag.

Man hört es nie bis selten, dass Atheisten sagen, dass der Nichtglaube ihnen hilft, weil es nicht "hilft". Es ist das plausible, belegbare Ergebnis eines langen, mühsamen Denk- und Erlebnisweges. Glaube ist das genaue GEGENTEIL. Ich bin ja nicht "froh", dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Jehowa oder Jesus oder Mithras oder Jahwe oder Zeus oder Baal oder wen auch immer gibt. Es spricht nun mal leider NICHTS dafür. Und das habe ich mir nicht AUSGESUCHT. Ich akzeptiere es wohl oder übel.
Es sind Glaubenskrieger wie Sie, die einfach für sich und damit die ganze Welt entscheiden haben, dass ein willkürliches antikes, wirres Buch über einen von vielen erfundenen Göttern der absoluten Wahrheit entspricht. Nicht ich (oder "wir") gehen so platt vor. Wir machen uns Kopfarbeit - und zwar mit ganzem Herzen

(By the way: was hat Unglaube mit Begierden und Trieben zu tun?! Diese Assoziation ist kompletter derangierter Unfug und lässt tief blicken!)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 13:22:43 GMT+01:00
Visualiser33 meint:
"Ich weiß, es gibt viele Menschen, die sich weigern, über tiefgründige Dinge Gedanken zu machen, die sich weigern, Dinge zu hinterfragen oder Zusammenhänge zu erforschen. "
Und genau das stellst Du in jedem Deiner Kommentare immer wieder erneut unter Beweis. Das Ausweichen und Ignorieren von Fragen und Argumenten ist nicht unbedingt der beste Beleg für Hinterfragen und Zusammenhänge zu erforschen.
Die Fehler der Bibel und fehlende Historizität wurden schon mehrmals thematisiert, aber anstatt die Zusammenhänge zu erforschen bzw. Die Richtigkeit zu befragen und dafür auch ausserbiblische Belege zu akzeptieren wird von Dir strikt abgelehnt.

Finde Dich damit ab, Du bist ein hirngewaschener neuprogrammierter Anrufbeantworter, selbstständiges Denken ist Dir verboten und Du belegst es in jedem Deiner Kommentare. Ich denke daher auch, dass Deine fundamentalistischen Kommentare durchaus ihre Daseinsberechtigung haben, könnte es doch keine besser Bestätigung der hier vorgetragenen belegbaren Kritik und der Gefährlichkeit indoktrinatorischen Denkens geben.
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Jüngster Beitrag:  28.11.2013

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