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Gibt es Gott?

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2751-2775 von 1000 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 11.06.2012 17:21:39 GMT+02:00
AvenDexx meint:
Ich frage mich, wie man derartig fundamentalen Glauben mit Science-Fiction positiv verbinden kann. Wie kann ich guten Gewissens auf Science-Fiction stehen und dann Gott und die Bibel so vertreten? Eigentlich müsste man doch annehmen, dass wenn man die Bibel so wörtlich nimmt, alles mit Aliens, Außerirdischen, etc. als hanebüchenen Unsinn abtut.

Flanigen, wie kannst du da beide Interessen vereinen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.06.2012 17:38:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.06.2012 17:42:33 GMT+02:00
Customer Care meint:
Da liegt er gar nicht mal so falsch, weil die meisten Science-Fiction-Filme von Blade Runner bis Star Wars mit religiösen Anspielungen nur so durchsetzt sind. Da ist vom Schöpfermythos bis zum ewigen (mit biblischer Rhetorik unterlegten) Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen alles dabei. Und dass sich Kubricks 2001:Odyssee im Weltraum auf einem philosophischen Niveau bewegt, das sich den meisten engstirnigen Teilnehmern (auch Atheisten) des Threads hier entzieht, darüber braucht man sicher nicht diskutieren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.06.2012 17:41:53 GMT+02:00
Visualiser33 meint:
Noch bizarrer:
Seiner eigenen Logik nach muss, wenn ein Haus von einem Menschen gebaut wurde, das Leben von Gott gebaut sein. Das ist für ihn die logische Erklärung. Warum? Weil es so in der Bibel steht. Das dieses genausogut von einer höher entwickelten außerirdischen Spezies kommen kann, welches nach seinen eigenen definierten Kriterien nicht weniger logisch ist, schließt er völlig aus. Das gesamte NT läßt sich mit Science Fiction besser erklären als mit Theologie. Auch dazu kein Bezug.

Die bisher gewonnenen tatsächlichen Erkenntnisse dazu schließt er allerdings komplett aus, und das obwohl diese vor Logik nur so triefen.

Sein Leben muss so armselig sein das er es nötig hat sich eine Phantasiewelt zu basteln, indem er der Weise ist und nach seinem Tod belohnt wird.
Wer sein Leben allerdings selbst steuert und stolz auf seine Leistung ist (humanitär, familiär, Arbeitswesen) braucht keine Belohnung nach dem Tod von einem imaginären Vater, er wird vom Leben belohnt. Das ist das höchste was der Mensch realistisch erwarten kann, der Rest ist pure Spekulation/Wunschdenken.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.06.2012 17:45:15 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.06.2012 17:57:32 GMT+02:00
reviewsvoice meint:
"Das Wort Christentum ist eine Missverständnis, es gibt nur einen Christ, und der starb am Kreuz."
Hallo Rupi,
wie kann man freiheit mit gott (zumal dem gestrengen, alles sehenden und bewertenden anthropomorphen big daddy in the sky der christen) assozieren? zahlreiche regeln und vorgaben zum gottkonformen leben werden gemacht, aber die entscheidung diesen zu folgen, liegen beim menschen, androhung von strafe und aussicht auf belohnung bei gehorsam werden allerdings ausführlich und eindrücklich beschrieben.
der freie wille ist ein billiges konstrukt, dass der entlastung der gottfigur raum geben soll. mit allem was "böse" ist hat gott demnach nichts zu tun. sehr bequem und ausweichend in bezug auf die für gläubige unlösbare frage der theodizee.
die von Ihnen so beschriebene kathol. "denkstruktur" hat etwas zwangsneurotisches, vielmehr ist eklatant zwanghaft.
-"wir haben einen freien willen" -"Warum?" -"weil gott es so will" -"na dann"
menschenwürde ist eine menschliche errungenschaft-religion wirkt in vielen fällen in ihrer intoleranz gegen die menschenwürde. menschenwürde garantiert die freiheit der religiösen praxis ebenso wie die freiheit von den religionen.

Veröffentlicht am 11.06.2012 17:52:08 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 07.05.2013 14:17:20 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.06.2012 17:56:53 GMT+02:00
reviewsvoice meint:
@Fratz
damit haben Sie selbstverständlich recht und ist es nicht starkes, ja überwältigendes indiz dafür, dass religionen aller coloeur und die in ihnen immer wiederkehrenden grundmotive menschlichen ursprungs sind. unzweifelhaft.
von den griechischen mythen über das gilgamesch-epos und den nordischen heldensagen bis zu den marvel super heros und den philosophischen motiven in Kubricks meisterwerk oder den klassischen beispielen der Star Wars saga(meister Yoda schreibt ja hier auch frequent nette beiträge unter seinem pseudonym Visualizer) die elementaren grundmotive sind gleich...in den mündlich tradierten geschichten alter kulturen nichts anders...natürlich immer mit lokal-und kulturbedingten variationen und historisch inspiriert...und mit den religiösen schriften ist es nichts anderes. menschenwerk-und so sollte man es betrachten und bewerten.

Veröffentlicht am 11.06.2012 18:05:42 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.06.2012 18:06:46 GMT+02:00
OZW meint:
Eben.
Aber, dass Filme und andere Kulturprodukte sich religiösem Repertoire bedienen, philosopische Subtexte haben und spirituelle Sujets verhandeln ist für jeden nachvollziehbar, der seine paar Sinne beisammen hat. Das ist keine besondere spirituelle Leistung, dazu braucht es keine Erleuchtung sondern nur ein wenig kulturwissenschaftlicher Kenntnisse und etwas Gespür für Zusammenhänge.

Beispiel?
"Matrix" ist philosophisch. Sogar cartesianisch. Und Mythologisch. Und Mystisch. Habe ich das richtig erkannt? Bin ich ein jetzt ein voll anerkannter, feinfühliger, philosophisch und spirituell begabter Atheist? Habe ich damit nun die Existenz Gottes oder nur die Existenz der Matrix-Zutaten erspürt?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.06.2012 19:08:00 GMT+02:00
Visualiser33 meint:
"meister Yoda schreibt ja hier auch frequent nette beiträge unter seinem pseudonym Visualizer)"

Weiser Padawan Du bist. Nicht vergessen solltest Du, auch Anakin ein Kind der unbefleckten Empfängnis ist. Keinen Vater er hat, obwohl Vater ist die Macht. Er ebenfalls nur handelt aus Liebe.

Grüße lieb

Veröffentlicht am 11.06.2012 19:55:35 GMT+02:00
reviewsvoice meint:
ich weiss meister Yoda. zahlreiche klassische, psychologische und religiöse motive sind in diesem grossen kino opus vereint. ich war als junge mit meinem vater in dem ersten Star Wars film(muss anfang der 1980er gewesen sein) und beeindruckt von der unterhaltsamen andersartigkeit dieser phantasiewelt (die ja wie alle mythen und sagen die menschlichen grundmotive verhandelt).
eine vergleichbare kindliche begeisterung für die bibel-zumal bei erwachsenen-ist nur schwer nachvollziehbar.

Veröffentlicht am 11.06.2012 20:17:48 GMT+02:00
Visualiser33 meint:
"ich war als junge mit meinem vater in dem ersten Star Wars film(muss anfang der 1980er gewesen sein)" Dito, 1978, und das obwohl mein Vater nicht einmal auf Science Fiction stand (seine Generation war noch eher auf Western und James Bond geeicht). Wir hatten immerhin noch die Ehre die nicht digital überarbeiteten Versionen zu sehen.
In 200 Jahren werden sich die Menschen darüber streiten wer recht hatte, das Imperium oder die Föderation.

Veröffentlicht am 12.06.2012 08:44:33 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.06.2012 10:55:45 GMT+02:00
AvenDexx meint:
@Fratz:
Ja schon, aber was ist denn mit Aliens oder allgemein mit Außerirdischen? Die passen doch gar nicht in das Weltbild von Flanigan. Der Mensch als von Gott geschaffenes Wesen auf unserer Erde. Wie kann man diesen Glauben mit Aliens in Verbindung bringen, wenn er sich selbst doch ausschließlich auf uns als die "Überlebensform" bezieht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.06.2012 10:42:36 GMT+02:00
Visualiser33 meint:
Ich denke das läßt sich relativ einfach beantworten: Science Fiction -reine Phantasie.
Was mich wesentlich mehr erschreckt ist seine Vorliebe für Filme in denen Menschen ihre Probleme mit Waffen und Gewalt lösen bzw. für die Zeit des 'Wilden Westens'. Er heroisiert Indianer und beschwert sich wenn ihre Hinterhältigkeit und Brutalität in den Filmen nicht genügend dargestellt wird. Wenn wir die Tatsache, das er uns hier ständig etwas von Gottes Gerechtigkeit erzählen will, zu Grunde legen, erscheint folgender Auszug aus seiner Rezension doch eher bizarr:
"Und da werden auch lieber fleißig unschuldige Pferde abgeknallt als die bösen Buben, die schon -zig andere ermordet haben. Warum? Um sie danach weitermorden zu lassen? Während die unschuldigen Pferde das Zeitliche segnen?" Bitte? Hätte dort nicht stehen sollen 'Es ist schade das die unschuldigen Pferdchen ermordet werden, um die bösen Buben müssen wir uns keine Sorgen machen, sie sind keine Christen und werden Gottes Strafe erfahren'. Von seiner 'Ich schlag lieber zu als zu reden' Vorliebe (Terence Hill und Bud Spencer) reden wir einfach mal nicht. Er favorisiert natürlich die 'Guten Jungs'. John Wayne z.B., welcher massenhaft Menschen erschießt, aber natürlich der Gute ist und nur die Bösen erschießt. Er scheint Gewalt als Mittel zur Rechtsprechung zu favorisieren, sollte Gott mal gerade keine Zeit haben. Zu erwähnen sei noch seine Rezension eines Buches, in der er die Schilderung der blutigen Verbreitung des Christentums lobt, wohl gemerkt durch die Menschen, denen er ständig abspricht, Christen zu sein.

Ich denke mittlerweile das Flanigan ein Fake ist der hier seine Spielchen treibt. Ich denke er müsste seinen Rezensionen nach in den 50ern sein. Wer auf GF Unger (und Edgar Wallace) steht kann nicht jünger sein. Sollte ich mich täuschen und er ist kein Fake zeigen seine Kommentare und seine Vorlieben ein erschreckendes Bild seiner Psyche.
Andererseit gehört er zu einer aussterbenden Generation, die noch massiv indoktriniert wurde und deren geistige Misshandlung ncoh gesellschaftlich annerkannt war. Armer Kerl.

Liebe Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.06.2012 10:42:42 GMT+02:00
T. BERGMANN meint:
Gibt es denn Aliens überhaupt? ODer sind die nur ein Wunschprodukt?

Veröffentlicht am 12.06.2012 10:55:19 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.06.2012 10:56:01 GMT+02:00
AvenDexx meint:
Tja Bergmann, gute Frage. Ich muss da immer an den Film "Contact" denken. Dort heißt es sinngemäß, dass es eine wahnsinnige Platzverschwendung wäre, sollten wir tatsächlich die einzigen sein.

Veröffentlicht am 12.06.2012 10:55:59 GMT+02:00
Flanigan meint:
"Gibt es denn Aliens überhaupt? ODer sind die nur ein Wunschprodukt?"
---
Nur ein Wunschprodukt. ;-)

Veröffentlicht am 12.06.2012 10:57:53 GMT+02:00
AvenDexx meint:
Ah, Flanigan ist da.

Dann noch mal direkt an dich die Frage, wie du Science-Fiction mit deinem Glauben in Verbindung bringst.

Veröffentlicht am 12.06.2012 11:40:54 GMT+02:00
Flanigan meint:
"Dann noch mal direkt an dich die Frage, wie du Science-Fiction mit deinem Glauben in Verbindung bringst"
---
Hallo Aven,
Ich versteh die Frage nicht. Science Fiction ist ein Fantasieprodukt, der der Unterhaltung dient. Wenn viele da mehr hineinlesen, was hat das mit meinem Glauben zu tun? ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.06.2012 11:47:49 GMT+02:00
Visualiser33 meint:
Die Frage ist vielleicht etwas irritierend. Ist mit Aliens ausserirdisches Leben oder ausserirdische Bsucher gemeint? Rein mathematisch gesehen muss es ausserirdisches Leben geben, sogar zahlreich. Wogegen ausserirdische Besucher eher unwahrscheinlich sind.
Liebe Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.06.2012 11:49:46 GMT+02:00
Saubaer meint:
Siehste Flanigan,
das ist das Problem. Dein Glaube ist ein reines Phantasieprodukt. Wenn viele da mehr hineinlesen, was hat das mit der Realität zu tun?

Veröffentlicht am 12.06.2012 11:55:27 GMT+02:00
AvenDexx meint:
Na, so schwer ist meine Frage doch gar nicht.

Was empfindest du bei diesen Filmen/Serien? Wie Differenzierst du da? Musst du dich nicht jedes Mal vor Lachen krümmen, wenn Aliens auf dem Bildschirm auftauchen? Wie kannst du etwas gut finden, was deinem Glauben absolut untergräbt und widerspricht? Das muss für dich doch im Grunde schon eine Form der Blasphemie sein!?

Für mich passt die fundamentalistische Art wie du deinen Glauben vertrittst nicht mit den Vorlieben für Science-Fiction oder auch Western zusammen. Wie bringst du das alles unter einen Hut?

Veröffentlicht am 12.06.2012 11:55:48 GMT+02:00
OZW meint:
Stimmt. Der Begriff "Aliens" evoziert eher das, was früher die "Marsmännchen" waren. Figuren wie die aus Roswell oder auch E.T. - Extrem unwahrscheinlich, dass die uns mal besuchen.

Extraterrestrisches Leben einmal ganz breit gefasst ist aber sehr gut möglich. Vor allem, wenn man betrachtet, wie sehr sich unser Begriff von "Leben" auch wandelt. Noch vor kurzer Zeit hätte jeder Mensch behauptet, dass bei 80 Grad Wassertemperatur nichts "leben" könne, bis man die ganzen Viehcher an den Schwarzen Schloten untersuchte und damit sogar eine valide Theorie der Entstehung des ersten Lebens auf der Erde überhaupt entwickelte.
(An dieser Stelle Frage an die Theisten: Warum ist Gott so tief in den Ozean getaucht, um an diesen "Höllenschlunden" seinen "Funken" zu zünden? - nur Spaß! ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.06.2012 11:56:57 GMT+02:00
Visualiser33 meint:
"Wenn viele da mehr hineinlesen, was hat das mit meinem Glauben zu tun? ;-)"
Einfache Antwort: es ist identisch. Auch Du liest Sachen in dieses Buch, welche dort nicht geschrieben stehen. Du erachtest physikalische Unmöglichkeiten als gegeben und hast kein Problem mit Wundern, lehnst stattdessen wisenschaftliche Erkenntnisse ab. Kein Wunder also das Du die Frage nicht verstehst.

;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.06.2012 11:58:54 GMT+02:00
OZW meint:
Nochmal anders gefragt:
Warum sind die fantastischen Geschichten von Science-Fiction Autoren Fatasieprodukte und die ebenso fantastischen Geschichten der Buchreligionen nicht? Wo und auf welcher Grundlage unterscheidet man das?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.06.2012 12:00:56 GMT+02:00
Visualiser33 meint:
"An dieser Stelle Frage an die Theisten: Warum ist Gott so tief in den Ozean getaucht, um an diesen "Höllenschlunden" seinen "Funken" zu zünden?"

''cause he got high because he got high because he got hihigh'

Veröffentlicht am 12.06.2012 12:06:17 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.06.2012 12:07:50 GMT+02:00
AvenDexx meint:
Wer den Begriff "Alien" als das versteht was er ursprünglich bedeutet, sieht darin fremdes Leben (in allen möglichen Formen) außerhalb unserer Erde. Ergo wie hier auch schon geschrieben wurde "Extraterrestrisches Leben"

Der Begriff "Alien" stammt vom lateinischen Wort "alienus" ab, was soviel bedeutet wie "fremd" oder "fremdartig".

Das meine ich also, wenn ich den Begriff "Aliens" nutze.

@O.Weber:
Warum fragst du mich das? Für mich ist beides Fantasie, für Flanigan doch aber nicht. Er fasst die Bibel doch ganz anders auf. Für ihn ist es eben keine Fantasie.
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