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Was habt ihr gegen steam?


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1-25 von 5322 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.05.2013 01:28:15 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert: Vor 11 Stunden
fluxeer meint:
@R.Thomas:
>weiter möchte ich nicht darauf eingehen, das musste einfach mal raus weil ich finde das 50%der kommentare gegen steam hier nonsens sind. <

Nun ja, immerhin, bleiben dann ja anscheinend noch 50% stichhaltige Argumente übrig. Eine ganze Menge, wenn Du mich fragst.
Und auch über einen Teil des Rests könnte man sich länger austauschen, wie dieser lange Thread beweist. Ich denke, Sie gehen an die ganze Geschichte zu blauäugig heran und werden irgendwann zu denen gehören, die später sagen "wir haben ja alle gar nicht gewusst, wohin das führt" und "was konnten wir als Einzelne denn dagegen machen?". Interessant ist in dem Zusammenhang dann auch die momentan Aussage "weiter möchte ich nicht darauf eingehen ...". Wäre vielleicht doch unbequem, sich näher damit zu beschäftigen.

>zumindest versuchen etwas dagegen zu tun auch sitze ich nicht auf einem hohen ross sonst würd ich hier sicherlich perfekten satzbau mit punkt und komma anstreben.<

Naja, das Bemühen um letzteres gehört für mich zu den absoluten Basics.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2013 23:54:54 GMT+02:00
Sehr geehrter R. Thomas,

der Computer ist kein Spielzeug. Es ist für immer mehr Menschen, neben dem Mobiltelefon die Schnittstelle zu ihrer sozialen Interaktion. Dabei geht es um sehr sensible private Daten die oftmals nicht nur das Familienleben widerspiegeln sondern auch den persönlichen Bildungsstand.

Jeder Mensch oder jedes Unternehmen kann höhere Gewinne erwirtschaften wenn es möglichst viel über Sie weiß. Denn es ist nun mal ein Vorteil. Sei es bei Verhandlungen, bei der beruflichen Aufgabenverteilung oder aus privater Sicht welches Produkt am besten zu ihnen passt. Jede Entscheidung in diesem Bereich können Sie besser fällen wenn Ihnen möglichst genaue und umfangreiche Informationen zur Verfügung stehen.

Jetzt kommen Sie mit den Argumenten das ihr Computer nur ein Spielzeug ist und es doch nicht so schlimm ist wenn Sie dritten Teilnehmern einfach umfangreiche Rechte einräumen die leider einen Kontrollverlust implizieren.

Punkt 4 sollte Ihnen zu denken geben und eigentlich ein Punkt gegen Steam sein:
>>>4) Wer von euch internetnutzern ist denn nicht mehr online ihr zieht ja auch nicht den stecker von eurem router um hier ein kommentar zu verfassen ist es nicht auch der zwang sich bei amazon einzuloggen für ein kommentar.<<<

Denn dort haben Sie schon bemerkt das sie entweder nur auf alles verzichten können, oder es so akzeptieren. Persönlich mache ich mir aktuell die Eigenschaft zu Nutzen das die letzte Konsolen-Generation keinen Onlinezugang benötigt wenn ich auf wenige Dinge -im direkten Vergleich zum PC- verzichten kann. Beim PC allerdings gibt es den Trend das immer neue Dienste die Grundfunktionen des PC's aushebeln und sowohl für die Nutzer als auch Administratoren keine logische Trennung der Daten und Verbindungen mehr möglich ist.

Wenn Sie der Ansicht sind das keine logische Trennung erfolgen braucht, betreiben Sie ihren Computer doch einfach mal ohne Firewall, Virenschutz oder gar ohne Passwort. Öffnen Sie ihr WLAN der Allgemeinheit und stellen Sie Ihren Computer einfach eingeschaltet und Daueronline an die Straße.

Die Firewall versucht Sie als Nutzer eben vor unrechtmäßigen Verbindungen zu schützen. Aber dadurch das immer mehr Programme an diesen Funktionen vorbei agieren, ist es nahezu Unmöglich diese Leistung zu erbringen. Das ist ganz bestimmt nicht in Ihrem Interesse. Beispiel Origin, das durch das Browser-Plugin theoretisch Verbindungen über ihren Browser aufbauen kann. Ihre Firewall kann dann diese Verbindung nicht genauer zerlegen. Sperren sie ihrem Browser den Internetzugang fühlen sich viele Nutzer schon offline.

Auch wenn Sie mich jetzt bestimmt wieder für einen Spinner halten der "sich seiner Freiheit beraubt" sieht weil ich diesen "Onlinezwang" nicht befürworte hoffe ich das ich Sie zumindest ein wenig für diese Problematik sensibilisieren konnte.

Wir bewegen uns in Zukunft eben darauf zu, das Onlinedienste mit hinreichender hoher Wahrscheinlichkeit eher Aussagen zu Ihrer Person machen können als Sie selber. Dritte die Ihre Verkehrsdaten analysieren wissen dann mit hinreichender Genauigkeit z.B. ob Ihr Partner/Partnerin sich bald von Ihnen trennt, oder ob Sie/ihre Partnerin ein Kind erwarten/erwartet. Anhand von Suchbegriffen, Einkäufen oder durch ungesicherte Kommunikation wie E-Mails/Telefongespräche.

Daher möchte ich Unternehmen wie Steam gerne eine Grenze aufweisen die es nicht überschreiten sollte dürfen. Steam selbst agiert noch nicht in diesem Umfang und ja es hat auch den Offlinemodus. Doch der Trend das die Nutzer immer mehr akzeptieren und immer mehr Souveränität abgeben lässt sich nicht bestreiten. Es geht schon lange nicht mehr ausschließlich um Spiele.

Mit freundlichen Grüßen

Veröffentlicht am 21.05.2013 23:10:02 GMT+02:00
keldana meint:
"keldana meint: Sondern von den Firmen, die fett Kohle mit dem Verkauf von digitalen Waren machen und auf die Leitungen der Kunden angewiesen sind.
Das stimmt so nicht. Denn:
1. hat die Buisnessflat einen anderen Preis.
2. ist das Datenvolumen einer Website bei weitem nicht mit HD Filme zu vergleichen, obwohl auf die Websit höchstwarscheinlich ziemlich oft zugegriffen wird"

Ich glaube, Du hast da etwas mißverstanden. Ich rede von:

Firma bezahlt Geld an die Telekom, damit das von den Kunden verbrauchte Volumen nicht auf die 75 GB angerechnet wird. Zum Beispiel Valve (Steam), EA (Origin), Ubisoft (UPlay), Microsoft (XboxLive).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2013 22:56:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert: Vor 13 Stunden
TheTwoBeats meint:
>> weiter möchte ich nicht darauf eingehen, das musste einfach mal raus weil ich finde das 50%der kommentare gegen steam hier nonsens sind.

Fraglich, ob du das wirklich beurteilen kannst. Denn das Steam de facto _keine_ zusätzliche Maßnahme gegen illegale Kopien ist sondern eine Maßnahme im Sinne des DRM, wurde bis zum erbrechen wieder und wieder und wieder erklärt. Sorry, aber daß in regelmäßigen Abständen jemand 'reinplatzt, um mal seinen Senf abzugeben und alle Andersdenkenden beiläufig zu Idioten erklärt, ist einer der Hauptgründe, weshalb der Thread so ein abartiges Ausmaß erreicht hat. Ist echt echt zuviel verlangt, wenigstens mal die ersten oder letzten 5 Seiten einer Diskussion zu lesen, bevor man vollmundig behauptet, man wisse es besser als alle anderen zusammen ...?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2013 22:38:38 GMT+02:00
R. Thomas meint:
Hi erstens ging es hier glaube ich um steam nicht um ballungsgebiete mann kann steam schwer vorwerfen wenn nicht ganz deutschland verkabelt ist mann kann auch den entwicklern nicht vorwerfen wenn sie sich für steam entscheiden blickt mann mal zurück auf die ära der raubkopien mussten die entwickler ja irgendwann reagieren, oder zumindest versuchen etwas dagegen zu tun auch sitze ich nicht auf einem hohen ross sonst würd ich hier sicherlich perfekten satzbau mit punkt und komma anstreben.

Was mich einfach stört Sind soviele kommentare die einfach was an den haaren herbeiziehen jetzt könnte man zitieren "Die welt ist im Wandel" ja und sie kommt nicht hinterher damit und mit den internet, es ist einfach die situation die sich ändert da spielen so viele faktoren eine rolle und alles was man dann hier liest ist ich werde meiner freiheit beraubt und ich werde gezwungen, ihr werdet zu gar nix gezwungen ihr möchtet gerne etwas aber es fehlen halt gewisse faktoren oder sind gar nicht gegeben(internet).

Dann ist es aber nicht steam oder die entwickler der spiele die euch nicht lassen nein es ist die entwicklung die nicht hinterherkommt.sorry hier könnte man ein buch füllen dies zu erläutern ich verstehe was gemeint ist ich sehe mich nicht als besser gestellt, mich ....... nur einige kommentare an die sich so oft wiederholen oder spiele schlecht bewerten deren inhalt unbekannt ist aus welchen gründen auch immer nur weil mann gegen steam oder firmen wettert die dies nutzen.

weiter möchte ich nicht darauf eingehen, das musste einfach mal raus weil ich finde das 50%der kommentare gegen steam hier nonsens sind.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2013 22:31:33 GMT+02:00
Sharaman Junior meint: Also ich müsste bei der 75 GB Grenze wohl auch draufzahlen. Denn bei mir läuft Youtube auch wenn ich gar nich zugucke und wenn ein 20 Minuten Video 10 GB hat währen das 40 GB am Tag^^
Du solltest mal darüber nachdenken ob das wirklich sein muss.
Geräte laufen zu lassen obwohl man gar nicht an den Inhalten interessiert ist sind amerikanische Verhältnisse. Dann ist der Strom und die Datenverbindung einfach noch zu billig.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2013 22:26:02 GMT+02:00
keldana meint: Sondern von den Firmen, die fett Kohle mit dem Verkauf von digitalen Waren machen und auf die Leitungen der Kunden angewiesen sind.
Das stimmt so nicht. Denn:
1. hat die Buisnessflat einen anderen Preis.
2. ist das Datenvolumen einer Website bei weitem nicht mit HD Filme zu vergleichen, obwohl auf die Websit höchstwarscheinlich ziemlich oft zugegriffen wird

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2013 21:53:12 GMT+02:00
Ich bin voll auf deiner Welle.
Bei mir läuft immer noch Morrowind mit den alten Mods, die man heute gar nicht mehr laden kann absolut stabil. Habe alles von XP auf Win 7 portiert bekommen.
Trotz veralteter Grafik ime rwieder eine Herausforderung.

Veröffentlicht am 21.05.2013 20:55:29 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert: Vor 15 Stunden
fluxeer meint:
@R.Thomas:
>wer zu doof ist ne plattform zu bedienen der sollte nicht mit so nem pseude gelabber dagegen wettern... <

Dazu habe ich eine einzige Frage: Warum sollte man Zeit in das Verständnis einer Plattform und das Herausfinden spezieller Funktionen investieren, wenn man eigentlich nur mal kurz spielen möchte? Gibt es dafür eine Notwendigkeit?
Und gerade Punkt zwei Deiner Aufzählung ist gar nicht so offensichtlich, wie Du das darstellst.

>Wer von euch internetnutzern ist denn nicht mehr online ihr zieht ja auch nicht den stecker von eurem router um hier ein kommentar zu verfassen ...<

Auch hierzu eine Frage: Wohnst Du in der Stadt oder in einem Ballungsgebiet? Und kommt Dir vielleicht auf Deinem verhältnismäßig hohem Ross auch mal der Gedanke, dass "always on" vielleicht gar nicht immer in der Entscheidungsgewalt des jeweiligen Users liegt, sondern ihm das Netz öfter (und auch länger) mal ausfällt? Es gibt eine Menge Ecken in Deutschland, wo das regelmässig passiert. Für einen Amazon-Kommentar ist das dann nur bedingt tragisch, für's Spielen aber schon.

Genau wie Du bin ich übrigens ein Nutzer der Plattform

Veröffentlicht am 21.05.2013 19:48:42 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht vor Vor 5 Stunden]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2013 18:57:05 GMT+02:00
fluxeer meint:
@keldana:
Natürlich liest sich das ERSTMAL anders und unterstützt aber nur im Grunde das, was ich schrieb. Denn klar kann man mit einer Funkverbindung die Grundversorgung der Bürger herstellen, nur werden die Bürger damit nicht zufrieden sein und massenhaft zur Konkurrenz abwandern, da die Kapazität der Funkzellen viel begrenzter ist, als die des Kabels (bzw. viel teurer und mit mehr Schwierigkeiten versehen, wenn man das erweitern möchte). Und von Anfang an langsamer ist's noch dazu.
Um einen Kunden zu halten, benötigt man also auch in Neubau- und bislang unerschlossenen Gebieten verlegte Kabel. Oder man schreibt die Kunden ab. Den Tanz mit den Funkverbindungen hat die Telekom doch in vielen Bereichen schon hinter sich. Und die Konkurrenz (Vodaphone) auch. Mit dem Erfolg, dass jeweils der Name verbrannt wurde. Wäre die Angelegenheit mit der Funkstrecke so einfach zu realisieren und so attraktiv vom Kostenmodell her, hätten sich schon längst mehr Kleinunternehmen erfolgreich in diesem Segment festgesetzt. Davon kann aber nicht die Rede sein. Stattdessen arbeiten regionale Anbieter mit Quasi-Vorbestellungen, bis sich eine Buddelaktion mit Kabeln lohnt, was für sie den Vorteil bietet, dass die Kunden bei ihnen bleiben, weil es keine genauso schnelle und genauso sichere Verbindung eines parallelen Anbieters gibt, denn die Privatanbieter müssen ihre Netze ja nicht vermieten bzw. sind nicht, wie die Telekom, an enge Preisgrenzen gebunden.

Mit diesem Versuchsballon versucht die Telekom, die gesetzliche Verpflichtung zur Grundversorgung abzudecken, so dass sie nicht mehr gezwungen sind, überallhin Kabel zu verbuddeln, sondern nur noch dort hin, wo wenigstens ansatzweise in überschaubarer Zeit ein Break Even in Sicht ist. Am Ende des Artikels geht es ja mehr oder weniger wörtlich darum, Investitionsgelder zu generieren.

Veröffentlicht am 21.05.2013 18:43:13 GMT+02:00
keldana meint:
"Es wird Geld für den Ausbau in der Fläche benötigt, wo auf 50 wenig zahlende User zig Kilometer neuer Leitungen kommen."

Ach ja ... das ließt sich aber anders:

http://www.sueddeutsche.de/digital/pilotversuch-der-telekom-kein-festnetz-mehr-im-neubaugebiet-1.1676065

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2013 18:32:27 GMT+02:00
fluxeer meint:
@Sharaman Junior:
>Denn bei mir läuft Youtube auch wenn ich gar nich zugucke<

Hast Du das mal kritisch hinterfragt?
Wieso muss im Hintergrund ein Video(!) laufen, wenn Du nur den Sound brauchst. Das ist der gleiche Irrsinn wie bei Leuten, die den Fernseher dauernd laufen lassen, damit da ein Geräusch ist und sie sich nicht einsam fühlen. Man kann sich auch an wirklich unsinnige Dinge so sehr gewöhnen, dass sie einem unabdingbar und sinnvoll erscheinen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2013 18:29:24 GMT+02:00
fluxeer meint:
>Er kommt also in Schwierigkeiten, wenn neben seinem Restaurant ausgerechnet das Clubhaus dieser Footballmanschaft aufmacht und sie Stammgäste werden. Missbrauchen die Spieler das Angebot ? Nein.<

Die hungrige Football-Mannschaft wäre ein Grenzfall. Sie wäre nah am Missbrauch, wenn sie den Laden zu ihrem Stammlokal machen würde. Wahrscheinlich würde der Restaurantbesitzer in dem Fall dannauch die Preise erhöhen, weil eben diese Football-Mannschaft den Durschnitt nach oben triebe. Ansonsten hast Du mit Deinen Ausreissern und der Einkalkulierung dieser Recht, was aber nichts an der Situation auf NEHMERseite ändert.

Dass es der Telekom um die Erhöhung der Einnahmen geht, habe ich ja nie bestritten. Es wird Geld für den Ausbau in der Fläche benötigt, wo auf 50 wenig zahlende User zig Kilometer neuer Leitungen kommen.

Um also bei dem Beispiel zu bleiben, wäre es in der Tat schwer, das teure Beispiel zu missbrauchen, weil es von vorneherein mit eben solchen Ausreissern rechnet. Zudem sieht es ja noch nicht mal nach Flat aus, sondern nur nach Mengenpäckchen.
Wir sind uns im Großen und Ganzen völlig einig.

Veröffentlicht am 21.05.2013 15:36:55 GMT+02:00
Anonymer meint:
Wenn ich mich jetzt nicht komplett täusche, ist 10GB für 20min Video nicht mal nahe an der Realität, wahrscheinlich eher MB. Wenn man mit 2 1/2 Stunden Videos anschaun im Monat über den 75GB wäre, würde das wohl viel mehr als die 3% der Telekomnutzer betreffen...

Was hat YT überhaupt mit Steam zu tun? Falscher Thread vielleicht?

Veröffentlicht am 21.05.2013 15:26:30 GMT+02:00
War das gerade Ironisch oder...?

Also ich müsste bei der 75 GB Grenze wohl auch draufzahlen. Denn bei mir läuft Youtube auch wenn ich gar nich zugucke und wenn ein 20 Minuten Video 10 GB hat währen das 40 GB am Tag^^

Veröffentlicht am 21.05.2013 10:36:21 GMT+02:00
Holzfäller meint:
Keldana, Du kleiner Teufel. Jetzt wird Steam ja plötzlich zum Segen für die Zockergemeinde :o)

Denn wenn die Telekom Valve/Origin etc. zur Kasse bittet, weil sie gigabytegroße Spiele per Download vertreiben und sich gefälligst an den Kosten beteiligen sollen und dieses Geld in den Ausbau des Glasfasernetzes gesteckt wird, dann ist Steam ja was Gutes. An die Kunden kann Valve die Kosten schlecht weitergeben, wenn Sie unterhalb des Retailpreises bleiben wollen ...

Veröffentlicht am 21.05.2013 10:30:08 GMT+02:00
keldana meint:
und ich denke an den 75 GB kann man absehen, woher das Geld kommen soll. Nämlich nicht von den normalen Kunden, die sich einen Internetzugang bei der Telekom leisten. Sondern von den Firmen, die fett Kohle mit dem Verkauf von digitalen Waren machen und auf die Leitungen der Kunden angewiesen sind. Sprich die können sich dann von der Datenanrechnung bei der Telekom "freikaufen". Deswegen verteidigt es die Telekom auch so ... die wollen den meisten Kunden eigentlich nichts, sondern die Kohle von den Firmen.

Veröffentlicht am 21.05.2013 10:06:49 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.05.2013 10:11:00 GMT+02:00
Holzfäller meint:
@Fluxeer:

Du kannst das gerne noch hundertmal schreiben, es stimmt aber weiterhin nicht. Der Betreiber eines All-you-can-eat-Restaurants kalkuliert bei seinem Angebot den durchschnittlichen Verzehr eines Gastes ein. Dabei sind also Ausreisser nach oben und nach unten einkalkuliert.

Wenn mal die hungrige Football-Mannschaft auftaucht, ruiniert das den Besitzer also nicht, weil sich sein Angebot langfristig rechnet. Er kommt also in Schwierigkeiten, wenn neben seinem Restaurant ausgerechnet das Clubhaus dieser Footballmanschaft aufmacht und sie Stammgäste werden. Missbrauchen die Spieler das Angebot ? Nein.

Ein Anbieter kann sein Flat-Angebot also erst dann nicht mehr halten, wenn sich der duchschnittliche Verzehr signifikant ändert. Und genau das ist, was die Telekom aktuell macht. Sie will den durchschnittlichen Verbrauch steuern bzw. die Powernutzer in die teureren Tarife umstellen. Wie gesagt, es geht der Telekom nicht um Begrenzung des Datendurchsatzes, sondern um höhere Einnnahmen.

Um also bei unserem "ayce"-Beispiel zu bleiben: Der Restaurantbesitzer führt zwei Angebote ein: Ein günstiges, bei dem der Verzehr auf 3 Teller begrenzt ist und ein teures mit der echten Flat, bei der man essen kann, soviel reingeht.

Veröffentlicht am 21.05.2013 09:46:49 GMT+02:00
AvenDexx meint:
"[...]Du zahlst für eine Komponente dieses Angebots, dass für Dich wichtig ist.
Um mal wieder beim praktischen Beispiel zu bleiben: Du kaufst einen Porsche und bekommst vielleicht nicht die volle Geschwindigkeit, aber das Image, dass Dir wichtig ist. (Oder andersrum)[...]"
---> Bitte was? Was soll denn das für ein Beispiel sein? Sorry, aber das ist doch banane. Solidaritätsprinzip auf umgekehrte Art und Weise bleibt es aber auch so. Du drehtst den Spieß nur um.

Veröffentlicht am 21.05.2013 03:05:01 GMT+02:00
SIXPACK_ meint:
@Alesius:
Daumen hoch!
Ein "Einzeiler" in dem eigentlich alles beschrieben wird.

Veröffentlicht am 01.05.2013 12:14:05 GMT+02:00
Alesius meint:
Unternehmen wie Steam verdienen ihr Geld damit, indem sie etwas von uns nehmen. Und das ist in dem Fall auch ein Teil unserer Freiheit. Kein Spiel ist mir soviel Wert. :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2013 00:15:32 GMT+02:00
fluxeer meint:
@Markus Birth:
Natürlich weisst Du, was die Telekom da kalkuliert hat. Nicht im Detail, aber im groben Umriss. Jeder hat schon Ende der Neunziger gehört, dass irgendwelche Power-User aus Verträgen rauskomplimentiert wurden, so dass man mit gesundem Menschenverstand (etwas, dass juristisch sogar vorausgesetzt wird, und dem man nur entkommen kann, wenn man nachweist, dass man wirklich doof ist, also einen IQ weit unter 100 besitzt) wissen kann, dass sich die Flatrate auf "normale Nutzung" erstreckt, also auf Mail, Surfen, ein paar Mal in der Woche Youtube- oder ähnliche Videos und vielleicht auch mal einen gestreamten Film. Eben eine Nutzung im Sinne des Durchschnitts. Und glaub's oder nicht, die Leute wissen recht genau, an welchem Ende der zum Durchschnitt beitragenden Masse sie sich bewegen.

Außerdem bedeutet Flatrate nicht "Saugen, soviel ich will", sondern "über die Downloadmenge brauchen sie sich erstmal keine Gedanken machen, das passt schon" und meint so viel wie "solange es im üblichen Rahmen bleibt, ist die Nutzung mit diesem Entgelt abgegolten".

>Warum sollte ich also aus vorauseilendem Gehorsam meine Flatrate nicht auch so nutzen, wofür ich sie bezahle?<

WAS genau bezahlst Du denn? Und was steht im Kleingedruckten, was in den AGB? Und wie lautet der letzte gültige Richterspruch zur mengenüblichen Nutzung einer Flatrate?

Du spielst in Deiner Argumentation absichtlich den Unwissenden und Unschuldigen und versuchst, mein Argument auf den kleinen Durchschnittsuser anzuwenden, der aber gar nicht gemeint oder betroffen ist. Das ist, als wenn die arme Oma mit 5 EUR auf dem Sparbuch jammert, dass man sie ja nun wirlich nicht für die Bankenkrise verantwortlich machen könnte. Richtig, will ja auch niemand. Sie ist gar nicht gemeint.

Und wenn wir beim All-you-can-eat-Buffet bleiben wollen, würdest Du mit Deiner Fähigkeit 10kg gutes Fleisch verdrücken zu können, schon Missbrauch eben dieses Angebotes begehen, sofern Dir der Umstand vorher bekannt ist, dass Du so viel essen kannst (etwas, dass man Dir bei z.B. etwaiger entsprechender Leibesfülle schnell nachweisen kann). Denn dass die Kalkulation nicht auf solche Ausreisser ausgelegt ist, sagt Dir Dein gesunder Menschenverstand. Im Zweifelsfall müsstest Du fragen. Tust Du's nicht, beginnst Du Deine 10 kg mit der Absicht zu essen, den Anbieter zu betrügen.
Der Betreiber des Restaurants wird auch mit Sicherheit(!) das Buffet nicht auf zwei Portionen auslegen, wenn erfahrungsgemäß die Leute 3 Portionen und etwas mehr essen. Das passiert nicht. Und falls es passiert, ist es DANN tatsächlich Problem des Buffetausrichters. Der 10kg-Fleisch-Esser ist dagegen nicht Problem des Buffetausrichters, gleichwohl er als Einzelfall meist auf Kulanz trotzdem wird essen dürfen. So passierte es auch bei einzelnen Extremst-Saugern. Wenn es allerdings zu viele werden ...

Was die Fussnoten und Sternchen angeht, gibt es die meistens in den AGB.

Veröffentlicht am 30.04.2013 23:41:20 GMT+02:00
Armstrong541 meint:
Was mir bei Steam auf die nerven geht ist, dass obwohl ich offline modus eingeschaltet habe nach einigen tagen Steam trotzdem eine Internetvebindung verlangt und ohne diese das Spiel (in meinem Fall Skyrim) gar nicht erst startet.
Ich könnte mich ja daran gewöhnen, dass eine einmalige internetaktivierung zwecks authentifizierung gängige Praxis ist, aber für ein singleplayer Spiel eine Internetverbindung zu verlangen geht mir einfach gegen den Strich. Zumal ich viele Mods installiert hatte (was gar nicht so einfach war diese einigermassen zum laufen zu bekommen) und ein mögliches update mir das ganze spiel zerschiessen könnte.

Community, Erfolge und Screenshots/Speicherstände in die Cloud hochladen?
Sorry, daran bin ich überhaupt nicht interessiert, für mich könnte es nichts uninteressanteres geben. Dass ich mich wegen so etwas dauernd ärgen muss und das spiel mal startet oder auch mal nicht, ist einfach nicht akzeptabel.
Ich will einfach nur in ruhe ein gutes spiel spielen, ohne dauernd gegängelt oder gar überwacht zu werden. Ehrlich gesagt ist mir meine zeit zu schade um mich deswegen dauern zu ärgern.

Deshalb: Steam + Skyrim deinstalliert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.04.2013 23:02:08 GMT+02:00
Es ist das Wort Zwang.
Wo bleibt die persönliche Freiheit?
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Erster Beitrag:  30.04.2009
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