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Spiele wegen Steam schlecht bewerten? BULLSHIT!!!!!!!!!!


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1301-1325 von 1387 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 28.01.2012 09:44:23 GMT+01:00
@Christopher Bleak:

"""Einige male hast du glaub ich geschrieben das manche Steam-Spiele sich auch ohne Steam starten lassen (einfach die Exe ausführen). So habe ich das auch mit dem Paradox-Spielen verstanden."""

Gilt nicht nur für Paradox Spiele.

Eine Liste wäre sehr lang... Im Grunde sind das alle Spiele die nicht oder nur teilweise auf Steamworks setzen.
Hier mal die Liste mit den Steamworks Games:
http://forums.steampowered.com/forums/showthread.php?t=1712878
Wo "(only STEAM version)" steht, gibt es logischerweise auch eine Steam freie Version.
Alles was nicht unter den Listen zu finden ist geht zu 95% auch ohne den Client. Nachgepatchte Games wie Skyrim oder Mount & Blade sind eher selten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.01.2012 03:02:47 GMT+01:00
Danke für die Liste, auch wenn es dann eher eine Liste ist der Spiele die ich mir "nicht" kaufen würde.

Leider stehen zu viele "gute" Titel drauf :)

Ich hab schon fast gehofft das ich das ein oder andere Schmuckstück trotzdem Spielen könnte. Der Link ist jedenfalls mit einem Lesezeichen markiert.

Als Steam-Gegner sind für mich diese ganzen Eigenschaften unerwünscht und ich wäre mit Steam schon zufrieden wenn es sie so lösen ließe. Weil damit wird aus dem Steam-Zwang, eher etwas wie ein Online-Shop mit Download-Center. Somit könnte ich nach der Installation das Spiel kopieren und Steam von der Platte entfernen und das Spiel trotzdem nutzen.

Mein Anliegen ist natürlich recht ungewöhnlich, ähnlich als würde ich Windows XP ohne Internet Explorer nutzen möchten. Ich finde einfach das Software die Pflicht haben muss dem User möglichst viel Freiheiten zu lassen, zumal es rein technisch ohne großen Mehraufwand einfach zu implementieren wären.

Mir ist auch völlig unverständlich warum Steam keine liberalere Schiene im Umgang mit Kunden hier fährt. Obwohl ich eingestehen muss das sich seit den Anfängen schon viel geändert hat.

Trotzdem ist es nicht Nutzerfreundlich genug. Verbesserungen wären eine genau Nachfrage nach "einer Installation von CD oder Download aus dem Netz". Die Möglichkeit "Das Spiel nur von der CD zu installieren. und sofort zu starten" mit dem Hinweis auf mögliche Bugs. Oder das Anlegen eines "Offline-Accounts" der absolut kein Internet benötigt. (Wenn Steam sich selbst schon nicht als Kopierschutz sieht.).

Oder das mehr auf die Spiele gehört wird, und diese aktive durch Community-Manager betreut. Und die Spieler entscheiden lässt ob ein Titel einen Lan-Modus bekommen, Dedicated Server. Aber all das wird nicht gemacht. Vielleicht ist auch der Druck durch die Publisher zu groß oder eben durch die Geldgeber der Entwickler, welche Sicherheiten sehen wollen.

Doch letztlich sollte sich die Spielindustrie mal wieder darauf besinnen wer ihre Arbeit bezahlt. Das sind die Kunden/Spieler und nicht die Aktionäre!

Veröffentlicht am 30.01.2012 00:15:42 GMT+01:00
Ist es sinnvoll ein Spiel wegen Steam schlecht zu bewerten?
Ich würde es definitiv machen... Wenn man sich nicht an Steam bindet, ist es unmöglich, das Spiel zu spielen und das finde ich nicht richtig!
Es gibt natürlich auch Personen die Steam genial finden und von der Plattform schwärmen, aber es gibt genauso viele, wenn nicht noch mehr die sie hassen
Ich bin seit mehreren Jahren bei Steam angemeldet aus dem Grund, weil ich es muss um viele Spiele zu spielen, die mir gefallen... gefällt mir zwar auch nicht unbedingt, aber muss man ja durch, wenn man zocken will
Was mich aber noch wundert dass sich kaum PS3 Spieler beschweren, dass sie sich beim Network anmelden müssen um Online zu spielen oder das Daten im Hintergrund weitergegeben werden, damit die Trophäensammlung aktualisiert wird! Es wird zwar ständig über Steam diskutiert, aber eigentlich sind andere Bereiche, man nehme mal Konsole (Xbox und PS3) nicht besser als der PC. Wenn es danach geht, dürfte man sich nirgends anmelden und dann kann man fast nix mehr zocken! Wer jetzt ankommt, auf der PS3 muss ich mich nicht anmelden, falls ich nur Offline und SIngleplayer spiele, dem gebe ich recht, auf dem PC muss ich mich ja trotzdem bei Steam anmelden!
Aber viele PC Spieler müssen sich auch mal Fragen warum... Der PC ist voll mit Raubkopieren, das war in der Vergangenheit der Fall und wird auch immer so sein. Irgendwie müssen ja die Hersteller die Garantie bekommen, dass sie die Spiele verkaufen, und nur durch diesen Zwang an Steam ist das möglich.

Fazit:
Ich sehe Steam auch nicht als durchaus positiv an, und es regt mich auf, dass die Gamer bestraft werden, die sich das Spiel gekauft haben! Also MUSS man sich mit Steam anfreunden um bestimmte Spiele spielen zu können oder man tut es nicht... Mehr Auswahl hat man leider nicht... Und wer Games schlecht bewertet aufgrund von Steam, hat das Recht dies zu tun!

Veröffentlicht am 30.01.2012 08:16:33 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.01.2012 08:17:00 GMT+01:00
Ich meint:
@Markus Flesken

"gefällt mir zwar auch nicht unbedingt, aber muss man ja durch, wenn man zocken will"

Eigentlich wärs andersrum besser, einmal alle für kurze Zeit nicht spielen, die keine Lust auf Steam Zwang haben und dann hat sich das Problem schnell erledigt und man kann wieder "normal" zocken. Durch diese Einstellung wird so etwas nur gefördert.

"Aber viele PC Spieler müssen sich auch mal Fragen warum... Der PC ist voll mit Raubkopieren, das war in der Vergangenheit der Fall und wird auch immer so sein."

Richtig, ist eben auch mit Steam weiterhin so, also sehe ich hier keinen Zweck, den Steam erfüllt. Die ganzen Kopierschutzmassnahmen sind doch im Grunde nur dazu da, die Leute in Ihren Rechten zu beschneiden. Alle! haben bewiesen, dass die weiterhin gecrackt werden und daher ihre Funktion nicht erfüllen. Auch Steam.

Veröffentlicht am 30.01.2012 12:34:00 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.01.2012 12:41:42 GMT+01:00
Entenhausen meint:
""Was mich aber noch wundert dass sich kaum PS3 Spieler beschweren, dass sie sich beim Network anmelden müssen um Online zu spielen oder das Daten im Hintergrund weitergegeben werden, damit die Trophäensammlung aktualisiert wird!""

Weil man nicht online gehen MUSS um sein Spiel benutzen zu dürfen.
Der Onlinezugang wird NUR für Multiplayer benötigt. So wie es sein sollte.

Edit: Die neuesten Spiele die mitunter auf Zwangs-Erstkäufer-DLCs-damit-das-Spiel-komplett-ist setzen werden auch auf Konsole natürlich nicht gekauft.

Dazu kommt dass gerade Konsolenspieler oft jünger sind, und mit diesem Zwang weniger Probleme haben.
Ähnlich wie die meisten der Steam Nutzer die es gar nicht mehr anders kennen.

Veröffentlicht am 30.01.2012 13:15:34 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.01.2012 13:16:47 GMT+01:00
ChiNo meint:
Man darf nicht vergessen, das ein großteil der aktuell erscheinenden Titel, einen großen Schwerpunkt auf Multiplayer legen. Ich denke das ist einer der Hauptgründe, warum viele kein Problem mit Accountbindung haben. Denn wenn ich zum Spielen von Battlefield eh einen PSN Account brauche, stör ich mich auch nicht dran, wenn meine Trophys beim Spielen von Assasins Creed im Hintergrund ins PSN geladen werden. Ebenso verhält sich das bei Steam, wenn ich eh schon einen Steam Account für meine dortigen Online Titel habe, stört es mich auch nicht weiter ein Singleplayerspiel dort zu verknpüpfen. Einen Account hat man ja so oder so schon. Bedeutet ich als eh schon Kunde, eher Vorteile als Nachteile habe. Für Neukunden, die ihren Schwerpunkt nur auf den Singleplayer auslegen, sieht das natürlich anders aus und da versteh ich auch alle Kritik an Online DRM.

Veröffentlicht am 30.01.2012 19:05:38 GMT+01:00
@ChiNo
>>>Man darf nicht vergessen, das ein großteil der aktuell erscheinenden Titel, einen großen Schwerpunkt auf Multiplayer legen. Ich denke das ist einer der Hauptgründe, warum viele kein Problem mit Accountbindung haben.<<<

Ich will lieber selbst im Multiplayer keinen Account! Es macht keinen Sinn das zu verpflichten. Quake und Unreal Tournament kommen doch auch ohne aus. Wer Erfolge und eine Freundesliste unbedingt braucht könnte ja ein Clan oder Gilden-Modell verwenden.

Bestimmt werden die Accounts bald mit Twitter, Google und Facebook verknüpft wenn sie es nicht schon sind.

Veröffentlicht am 31.01.2012 10:01:11 GMT+01:00
ChiNo meint:
ich finde genau das gegenteil. Selbst mit Accountbindung schrecken viele Leute nicht vor Cheats, Hacks ect. zurück.
Cheats und Hacks machen nunmal das Spielgeschehen kaputt und versauen anderen Spielern auch oft die Laune an bestimmten Spielen.
Wären alle Menschen auf den Server obendrein auch noch Anonym unterwegs, sprich ohne Accountbindung, wäre das ganze noch schlimmer. So bräuchte niemand Konsequenzen befürchten.
Von daher hat auch Accountzwang seine daseinsberechtigung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2012 21:30:47 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.01.2012 21:31:54 GMT+01:00
>>>Wären alle Menschen auf den Server obendrein auch noch Anonym unterwegs, sprich ohne Accountbindung, wäre das ganze noch schlimmer. So bräuchte niemand Konsequenzen befürchten.<<<

Also bei Quake und UT war das so:
A. Setzt dir dann einfach deinen Dedicated Server auf.
B. Hoste das Spiel auf deinem eigenen Rechner
C. Spielst auf einem Clan-Rechner

Manche hatten sogar ihre eigene Webseite, da registrierte sich der Spieler im Forum, oder im IRC und bekam einen Account. Diese kümmerten sich dann auch um die Stats, mögliche Auszeichnungen und und und.

Cheater wurden einfach runter geworfen, oder bekamen ein Passwort nicht das hinterlegt wurde. Oder die Gemeinschaft spielte einfach via VPN im eigenen Lan.

Diese Hacks und den schlechten Spielspaß kenne ich nur von Berichten aus COD und Steam.

Bei Unreal war das zwar so das es solche seltsamen Server mit Hacks gab, aber scheinbar war es da so gewollt das die Gegner mit einem Schuss starben oder die Spieler mit weniger Gravitation durch den Raum schwebten. Was später dann auch in die Spiele als Modus integriert wurde.

Veröffentlicht am 31.01.2012 22:09:25 GMT+01:00
ChiNo meint:
Du beschreibst hier wie man im Multiplayer spielen kann und Spieler ausschließen kann, allerdings nicht wie man auf einem Public Server etwas gegen Cheater unternimmt. Wenn ich nach Hause komme, möchte ich mal eben ne runde Battlefield spielen auf nem Public Server und nicht paar Freunde zusammen trommeln und nen Server aufsetzen.
Ausserdem sind Unreal und Quake mittlerweile in die Jahre gekommen und würde es Neuauflagen geben, die in etwa die Spielerzahl eines COD aufweisen, hätten sie die selben Probleme wie aktuelle Shooter.

Veröffentlicht am 01.02.2012 19:56:11 GMT+01:00
Peter Krauß meint:
Nur mal so am Rande mit dem eigentlichen Thema hat das aber hier schon lange nix mehr zu tun..ihr erinnert euch dunkel??? der thread hies ja Spiele mit Steam wegen der Anbindung schlecht bewerten oder nicht

Veröffentlicht am 02.02.2012 10:14:37 GMT+01:00
Holzfäller meint:
@Peter Krauß:

Glaubst Du, dass es irgendetwas gibt, was in den 1.300 Beiträgen dieses Threads oder den zehntausenden Beiträgen in all den anderen Steam-Threads noch nicht gesagt wurde ? *LOL*

Veröffentlicht am 02.02.2012 14:23:18 GMT+01:00
@ChiNo

ja zugegeben da hast du recht. Es sind auch alles alte Titel, so lange hab ich schon nicht mehr gespielt. Bei einem COD sind wohl auch mehr Spieler unterwegs wo die Wahrscheinlichkeit dann ja auch zunimmt das so etwas passiert.

Aber trotzdem erinnere ich mich nicht an solche Cheaterprobleme wie heute. Die gab es in dem Ausmaß nicht als Quake und Unreal noch aktuell waren.

@Back-To-The-Topic
Aktuell würde ich ein Spiel noch nicht einmal schlecht bewerten wenn es Steam besitzt. Vielleicht nur wenn es ein Titel wäre den ich unheimlich gern gespielt hätte. Also wenn ich den Titel kaufen würde, es aber wegen Steam nicht mache (einen Kritik-Stern bei der PC-Version und volle Punktzahl bei der Konsole mit dem Argument "Das hat kein Steam", oder "Verwendet kein Origin").

Für die heranwachsende Generation finde ich es aber wichtig das die Steam-Threads noch ein bisschen bestehen bleiben. Zwar verirren sich immer weniger hier her und es tummeln sich eigentlich immer die selben Gesichter hier herum. Aber trotzdem.

Veröffentlicht am 29.05.2012 14:36:51 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 02.03.2013 19:11:58 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 29.05.2012 15:19:52 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.05.2012 15:22:38 GMT+02:00
Holzfäller meint:
Ein neuer Thread wäre nicht schlecht gewesen. Hatte mich schon gewundert, wer diese olle Kamelle ausgegraben hat :o)

Bei mir ist alles normal, egal ob angemeldet oder nicht angemeldet. Ich tippe immer direkt http://www.amazon.de/forum/pc-spiele ein, ohne mich über irgendwelche Spiele durchzuklicken.

Aber es ist schon irgendwie seltsam, dass hier über die Feiertage kaum was gepostet wurde. Ob alle in Urlaub waren?

Veröffentlicht am 29.05.2012 15:21:20 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 02.03.2013 19:12:03 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 31.05.2012 12:04:41 GMT+02:00
Jay Jay meint:
ich sage euch nun, was ich persönlich für ein Problem mit der aktuellen Games-Situation habe. OnlineZwang und Steam sind nämlich eigentlich nur ein Randphänomen ko-existent zu "Download statt Disc" und DLCs und anderen "modernen" Spiel-Mechaniken und im Grunde aber alles nur Vorreiter von etwas viel größerem. Was ich nun zu sagen habe schließt DLCs, Onlinezwang, Accountzwang, Internetaktivierung, "Code statt Disk in der Packung", unvollständige Games und auch das 1-Stern-Phänomen (bei Amazon) mit ein. DENN Steam und Co sind nur ein Randphänomen von einem ganz anderen Phänomen das wir bald zu spüren bekommen wenn wir nix tun und alle immer nur blind kaufen. ich kann die ganze Aufregung um all diese Begriffe mittlerweile gut verstehen und nachvollziehen, sogar die 1-Stern-Rezensionen die daraus resultieren.

ich zitiere da nur mal (leider) "Kampfansage an Gebrauchtmärkte" und bestätigen kann dies mal schriftlich diese Beitrag der Zeitung NEWS: http://www.news.at/articles/1213/542/323459/playstation-4-neue-sony-konsole-2013 ... und ein anderes krankes Modell ist "cloud gaming", ich zitiere mal nur das Wort "On Live"... die Gamestar beschäftigte sich damit und zeigte 10 große Nachteile für den Spielr auf.. siehe Link http://www.gamestar.de/hardware/praxis/2563556/cloud_gaming_entzaubert_p3.html

!!! Aber bevor wieder die Flames kommen, möchte ich mal erwähnen dass WIR, die Gamer, es in der Hand haben, wie die Spiele-Zukunft aussieht !!!

Fakt 1 ist, es sind nur die meisten zu faul und zu bequem dafür. 1000e 1-Stern Rezensionen bei Diablo3, Assasins Creed, Command and Conquer und der gleichen bringen zwar etwas um den eigenen Frust abzulassen aber ob die Publisher das überhaupt lesen bleibt fraglich, vor allem im deutschen Vertriebskanal. Letztendlich müssten die Proteste ohnehin eher internationaler Natur sein um überhaupt Lautstärke zu erzeugen. Die Proteste müssten auch an Kontaktstellen und Leserbrief-Adressen namhafter Gameszeitschriten und I-net Games Portale gehen, zb nicht nur bei Amazon. Warum? Amazon ist nur ein "Händler". PC und Games Magazine sind aber die Hauptschnittstelle wenn es um Spiele, dessen Werbung und Berichterstattung geht. Wie man damals schon merken konnte, startete "PC Magazin" wegen den Musik-DRM-Aufregern eine eigene Protestaktion "DRM Nein Danke". Proteste könnten auch in Form von Unterschriftenaktionen (offline und online) statt finden, oder man kontaktiert einen lokalen Politiker einer Bezirksstelle (die großen Tiere weisen einen ja von vorn herein ab. Das muss sich langsam entwickeln von unten nach oben). Ebenso nutzt wohl vermutlich niemand, obwohl es jeder lautstark an droht, die Möglichkeiten von Konsumentenschutzvereinen, Anwälten und gerichtlichen Instanzen. JEder schreibt in seinen Heulthreads dies und das, was er tun würde. aber es bleibt dann beim Heulthread und Ebbe ist. Da kann natürlich nichts weiter gehen. Es wäre auch mal eben ein anständiger Konsumstreik notwendig an statt immer nur zu Meckern und trotzdem zu kaufen. Da beginnt schon bei PC Komponenten und Konsole. wenn mir etwas nicht passt, kauf ich es nicht. Würde jeder so denken, gebe es über all totalen Umsatzschwund und diese gierigen Hersteller würden endlich aufwachen dass wir Gamer und Fans die Nase voll haben.

Fakt 2 ist, Meckern allein bringt nichts, wenn man letzten Endes dann selbst dieses oder jene Game kauft dass einen dieser Kritikpunkte enthält. Es wäre einfach mal zu empfehlen, kurzfristig auf ein anderes Haupthobby um zu steigen, sich in vErzicht zu üben, und nicht ständig den "Suchti" raus hängen zu lassen. LEIDER wissen das auch die großen Firmen und haben daher alle Möglichkeiten. Ihr seit letzt endlich einfach nicht stark genug, der Versuchung zu widerstehen und ehe man sich versieht, hat man als Gamer dann doch seinen Stolz und seine seele verkauft. Für ein paar Pixel am Bildschirm. Man darf sich dann halt nicht wundern, wenn man immer mehr aus uns rausquetscht in Sachen Finanz und Gutmütigkeit. Die Firmen werden dann nur noch dreister. Entmündigen und pauschel-misstrauen euch noch mehr. Ihr lasst euch doch total über den Tisch ziehen und bemerkt es nicht mal, nur weil wieder mal ein neues FIFA mit angeblich noch besserer Grafik da ist, oder ein Nachfolger eines EgoShooters auf den man lange wartete. Mit 3D, HDTV hat man ja ohnehin schon viele vernünftige Menschen zu willenlosen Zombies gemacht (ich merk es ja in meinem persönlichen Freundeskreis). Das Problem zu dem ich auch gleich komme, die Raubkopien-Ausrede der Firmen, ist nämlich auch, dass die Spielefirmen ganz andere Ziele haben, als Raubkopien reduzieren. Wer lesen kann und weiß wie man google benutzt ist klar im Vorteil: so erfährt man (mittlerweile auch von der Fachpresse) dass man es auf den Gebrauchtmarkt abgesehen hat mit diesen ganzen Accountbindungen.

Fakt 3 ist, Raubkopieren ist und bleibt illegal, ebenso das knacken eines Kopierschutzes. Da brauchen wir nicht zu diskutieren. Die Kopierschutz-Beführworter (zum auch Teil zombiehafte Gamer die ihre Seele an Steam verkauften) brauen da gar nicht groß argumentieren was so toll an dem neuen Phänomen wäre und warum es das gibt. Die "Hater" (also Hasser, Verweigerer) brauchen auch nichts argumentieren. Braucht keiner. Weil egal ob man es vom Nachbarn kopiert oder aus dem Internet lädt, es bleibt illegal und man sollte es nicht tun. Aber ich sehe mittlerweile andere Gründe als Moral oder Gesetz. LEIDER ist nämlich das Raubkopieren immer die große Ausrede der Firmen, warum sie so handeln. Allgemein hat sich in der Gesellschaft auch diese naive Wahrnehmung eingeprägt. Raubkopieren=böse und deshalb auch bei einigen Steam-Zombies: Raubkopierschutz=super gut. alles Blödsinn sag ich mal. Firmen spielen nur mit diesem uralten Argument um freie Hand für ihre Machenschaften zu haben. Raubkopieverluste sind mathemathisch nicht erfassbar. Ein kopiertes Game, von dem die Firme nichts weiß, kann nicht mal Aufschluss darüber geben ob es auch original gekauft worden wäre. das ist Tatsache. oder glaubt ihr echt die Firmen können hellsehen?!?! worauf ich aber hinaus will: jemand der mit einem Game nicht kann, weil der Publisher es durch den Dreck gezogen hat, dann kopiert es auch bitte nirgendwo, spielt es lieber gar nicht!! Warum?? nur wenn man kein kopiertes Game spielt, bleiben die Games-Foren leerer, die ganze Jubellautstärke um ein Spiel in der Community im Keller. Der Publisher wird erstmals merken: es spielt ja keiner mein Spiel!

Nun beobachte ich schon seit 2 bis 3 Jahren den Spielemarkt und stelle Phänomene fest, die es vor wenigen Jahren noch nicht gab und die für Aufregung unter den Verbrauchern sorgen: DLCs, Onlinezwang, Accountzwang, Internetaktivierung, "Code statt Disk in der Packung", unvollständige Games zum Vollpreis...

Ihr selbst habt es soweit kommen lassen. Hättet ihr eben kein Fifa 2011 gekauft, hättet ihr einfach bei Command n Conquer 2 aufgehört die Reihe weiter zu verfolgen. Hättet ihr einfach nicht euren Kopf in den Sand gesteckt und "JA und AMEN" zu den Spieleschmieden gesagt.

Ich bin auch kein Freund von Steam, Onlinezwang und all dem Mist, aber ich mache es auch so, wie es gemacht werden müsste, ich kaufe keines dieser Spiele mehr. Dazu muss ich noch sagen, dass ich genau mit den verkorkstesten Titeln als Vorgängerversion groß geworden bin, ich verzichte trotzdem drauf, obwohl es meine Lieblingsgames waren. Ich spiele seit Jahren nur noch WoW, weil ich in den Servergebühren eine kleine Ausnahme sehe weil es ein echtes (und mein erstes) MMO RPG ist und wirklich lang am Leben gehalten wurde, und auch da bin ich kein Suchti, ich könnte es jederzeit beenden, wenn ich das Geld fürs Abo nicht mehr habe. (und nur bei MMOs sehe ich Abogebühren ein, wegen der Serverlast eines Multi Mehrspieler Games). Diablo3, welches nun auch so einen besch... OnlineZwang hat, wurde mir zum WoW Abo dazu geschenkt. Hätte ich von vornherein gewusst dass es nur online spielbar ist (als SINGLEPLAYER Spiel) und die Box aus dem Regel hätte kaufen müssen, hätte ich es nie gekauft, so wie ich schon Siedler 7 und Command n conquer 4 liegen habe lassen.

Tatsache ist: der einzige relevante Zweck von Steam und Co ist die Zerstörung des Gebrauchtspiele-Marktes. Man will pro Kopf den Vollpreis bekommen und man will den Begriff "Besitz" in den Begriff "Miete" umwandeln. Natürlich geht man hier zu lande immer noch vom "Kauf" aus, aber das Produkt gehört euch dann längst nicht mehr. Die Täuschung geht mit der Hintertür "wir wollen nur die Raubkopien verhindern" und "hey, hier habt ihr die Server-Achievements und einen Gamer-Chat". Oder merkt irgendweder dass die Spiele billiger werden (weniger kopien = mehr einkäufe = endlich billigere Preise, ein uralter Mythos der erwartet wurde von den Spielern aber aus bleibt) oder glaubt ihr, das Konsolenzubehör wird billiger??? (Wahrheit ist: die hohen Preise sind auch nur deshalb weil hirnlose Zombies es ja willig kaufen). Ich habe mich zum Beispiel, Stichwort Steam, bei "Sonic Generations" noch naiv täuschen lassen, ist aber in wirklichkeit auch nur ein Singleplayer Spiel das den Konsumenten entmündigen soll.

Nur bis es alle merken, ist es dann eh zu spät.

Obwohl ich früher gutmütig war und für meine Partnerin auch ein PC Spiel 2x, obwohl im selben Haushalt, kaufte, nur um den Netzwerkmodus mit ihr spielen zu können, sehe ich das heute gar nicht mehr ein. Ich sehe auch nicht mehr ein, dass man eine begrenzte Anzahl Rechnerwechsel erlaubt bekommt und sonst ein Spiel neu kaufen darf. All meine älteren Games kann ich auch nach dem x-ten Rechnerwechsel noch immer installieren, und das ist gut so, immerhin zahlte ich einen fairen Ladenpreis als es auf den Markt kam und was ich kaufe, besitze ich. So einfach altmodisch es klingt, es ist ein Teil meiner Einstellung mit der ich lebe seit ich vom Kleinkind an weiß, was Geld ist und wozu man es braucht. Kaufen heißt Besitzen! PUNKT!

Ich sehe nicht ein dass ich ein Steam Spiel weder gebraucht (weil billiger) kaufen noch verkaufen kann, wenn ich es nicht mehr haben will. Ich sehe das alles nicht mehr ein. Mein Kind, das bald geboren wird, wird dann wohl auch andere Hobbies haben müssen. Den Spielewahnsinn werde ich auch dahingehend nicht mehr untersützen, denn so sehe ich auch bei Konsolenspielen nicht ein, dass man alles zweifach oder dreifach kaufen muss, nur um ein paar Runden gemeinsam zu spielen. Und ich sehe auch nicht ein, permanent online sein zu müssen um ein Singleplayer Spiel spielen zu dürfen, prominentes aktuelles Beispiel wäre da Diablo3.

Auch hab ich keinen Bock, mir ein Spiel oder Addon im Laden um die Ecke zu kaufen, um dann feststellen zu dürfen dass in der Packung nicht mal mehr die Installer-CD vor kommt sondern nur noch ein Download-Code wo man wieder der Willkür von Spieleserver und Internetprovider unterworfen wird. Diese Entwicklung ist doch nicht mehr normal. Dennoch wird es Hansln geben die den Dreck kaufen weil sie ja so "suchti" sind und dem Hersteller damit nur bestätigen, wie weit man noch gehen darf. Bei den PDFs statt gedruckten Handbüchern ließ ich mir noch den Umweltschutz und Kostenersparnis einreden aber die Games wurden ja auch da nicht billiger und die PDFs nicht umbedingt umfangreicher als ihr Druckpendant vom Konsolenmarkt.

Veröffentlicht am 31.05.2012 12:15:30 GMT+02:00
Hust meint:
durch onlinebindung wird es auch bald keinen preisverfall mehr geben da es irgendwann keine disc mehr braucht um es zu installieren.
das heißt,die totale kontrolle,da man dann von so einer plattform abhängig ist.
dann werden wohl auch monatliche kosten irgendwann kommen,damit die permanent damit geld verdienen.
jeder der ja zu spieleplattformen sagt,befürwortet das.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.05.2012 12:51:26 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.05.2012 12:52:16 GMT+02:00
Suck0r meint:
"durch onlinebindung wird es auch bald keinen preisverfall mehr geben da es irgendwann keine disc mehr braucht um es zu installieren."
Schwachsinn. Was hat der Verzicht von Discs mit dem Preisverfall zu tun? Spiele werden auch (z.B.) bei Steam mit der Zeit günstiger.
Zwar dauert es etwas länger aber dafür gibt es ja wiederum Deals wo Spiele im Schnitt meist minus 50 bzw. bis minus 75% billiger sind.
z.B. gab es vor einiger Zeit immer wieder Preiskracher bei Blockbusterspielen wie Skyrim, LA Noire, Deus Ex: HR, usw. für 15-20¤ bei Steam nur ein paar Monate nach Release, da kann selbst Amazon kaum mithalten, wobei es Skyrim hier auch mal deutlich günstiger gab.

"dann werden wohl auch monatliche kosten irgendwann kommen,damit die permanent damit geld verdienen."
Schwachsinn. Steam existiert seit 9 Jahren; zahlen muss man für diesen "Dienst" immer noch nichts monatlich.

Veröffentlicht am 31.05.2012 13:10:17 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 02.03.2013 19:12:08 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 31.05.2012 13:34:05 GMT+02:00
ChiNo meint:
@Jay Jay
du schreibst, das du keine Spiele mit Accountbindung kaufst, weil du solch ein System nicht weiter unterstützen willst. Auf der anderen Seite steht allerdings Blizzard welche durch instabile Server glänzen und trotzdem schiebst du ihnen Monat für Monat 13 Euro in den Rachen. Darüber hinaus bist du laut Statistik nun auch Diablo 3 Käufer und legitimierst somit Blizzards entscheidung Onlinezwang zu verwenden.
Du siehst also es ist nicht immer ganz einfach eine genaue Abgrenzung zu finden. Auf der einen Seite unterstützst du Blizzard weil du eine Emotionale Bindung zu WoW aufgebaut hast, andere Spieler haben ebenfalls ihre Beweggründe ein Spiel trotz Onlinezwang und unterstützung einer solchen Plattform zu kaufen.
Unterm Strich steht also das du selber eine Firma in ihrem vorhaben einen Onlinezwang auf dem Markt durchzusetzen unterstützt, ganz gleich welche Beweggründe dahinter stehen.

Veröffentlicht am 31.05.2012 14:02:09 GMT+02:00
Holzfäller meint:
@Jay Jay:

Dein Beitrag enthält ja nichts Neues, auch die pauschalen Beschimpfungen der Steam-User als Zombies und Hanseln sind nicht interessant ...

Aber zumindest einen Punkt würde ich gern hinterfragen:

"Obwohl ich früher gutmütig war und für meine Partnerin auch ein PC Spiel 2x, obwohl im selben Haushalt, kaufte, nur um den Netzwerkmodus mit ihr spielen zu können, sehe ich das heute gar nicht mehr ein."

Warum nicht?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.05.2012 14:10:21 GMT+02:00
Suck0r meint:
@mohagoimmu: Es geht nicht um überhöhte Preise sondern um den Preisverfall (falls dein Post auf meinen bezogen war)

Veröffentlicht am 31.05.2012 14:15:27 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 02.03.2013 19:12:12 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 31.05.2012 14:20:56 GMT+02:00
Jay Jay meint:
Das mit WoW (bevor mir wär mit Doppelmoral kommt) sehe ich als Spezialfall, da es da grundlegen ein paar Unterschiede gibt.

1.) Blizzard brachte vor WoW noch nie ein Singleplayer Spiel mit Online Zwang raus. Dann kam WoW als Mehrspieler Innovation im Sinne der MMO-Welle. Dominierend am Markt sind aber noch immer die Einzelspieler-Spiele, zwar zum Teil mit nütlichen Online Funktionen aber mittlerweile unter Ausschluss einer Wahlmöglichkeit. Wenn ich Mehrspieler Spiele wie WoW Spiele ist mir klar dass ich permenant-Internet und eine gute Leitung brauche. wenn ich aber alleine durch eine Welt renne (wie bei Diablo) oder alleine im Solospieler eine Command n Conquer CPU besiegen will, oder alleine den Siedlern beim Bauen zu sehen will, dann kann ich das mittlerweile nur mit Internet obwohl es nicht nötig wäre UND weil einzelspieler-spiele eben eine gute ablenkung sind, wenn WoW mal wieder zu vergessen ist oder das Internet nicht funktioniert. großer unterschied.

2.) die aktuelle Entwicklung geht ja noch in diese Richtung dass auch die zukünftigen Konsolen mit massenhaft Einzelspielerspielen einen Onlinezwang und eine Accountbindung bekommen wodurch viele Vorteile vom bisherigen Videospiel-Leben verschwinden. Kein tauschen, borgen, leihen. Videotheken, Verleihbörsen und Gebrauchtmarkt verschwinden, das kostet auch Jobs an vielen stellen. Freunde können nicht mehr einander borgen, tauschen und leihen. alles wird personen gebunden zum original vollpreis. Es ist ein unterschied ob ich nun ein MMO spiele, dass die Masse der Menschen gar nicht interessiert, oder ob ich im Strom schwimme, wo dann auch die Masse zu schwimmen hat, wenn es soweit ist. nämlich dann wenn es heißt dass man SuperMario, Sonic und Tetris herunter gestreamt bekommt gegen Gebühr, oder wenn es heißt dass man sein Summer Athletics Move-Edition dauerhaft online binden und spielen muss, selbst wenn das alles immer noch typisch dem Einzelspieler Genre angehört.

3.) ich habe die Pressetexte (siehe Links von meinem letzten Beitrag) gelesen und war schockiert. Das ist etwas anderes, als wenn ein paar Hansln weiter ihre MMOs spielen während die Mario und Sonic-Menschen ihre Jumpn Runs und Arcade-Shooter gemütlich aus dem Supermarkt um die Ecke offline spielen und tauschen. Man will wie gesagt, den ganzen Markt verändern. Den kleinen Teil der MMO Spieler betrifft das gar nicht mehr so extrem, aber den Rest, zu dem zb auch meine Frau, meine Kinder, meine Freunde gehören die alle mit WoW nix am hut haben, aber ein Spiel aus dem Supermarkt in ihre Playstation einlegen wollen ohne sich über Internet, Account oder e-mail adresse gedanken machen zu müssen

Aber ich habe dazu mal eine nette Geschichte geschrieben und getrennt von diesem Thread hier als Eigenthread gestartet
"Der Videospiele-markt im (schlechten) Wandel der Zeit"
LINK: http://www.amazon.de/forum/pc-spiele/ref=cm_cd_tfp_ef_tft_tp?_encoding=UTF8&cdForum=Fx3HMTMHJ9JFRZL&cdThread=Tx2Q4WUGNFZJV1Q

Schildert ganz gut und neutral was passieren kann, wenn außer Flamewar unter den Zockern nichts geschieht um diese Entwicklungen zu boykottieren
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