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Battlefield 3, hat sich was geändert...??


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26-46 von 46 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 21.02.2012 14:38:30 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 02.03.2013 14:48:13 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 21.02.2012 16:23:16 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.02.2012 10:39:40 GMT+01:00
P.A. meint:
ZITAT: "Ich erwerbe das Recht, für mein Geld das Spielsolange zu nutzen wie ich will, nicht ein Recht an das Spiel an sich, daß ich verkaufen kann."

Genaugenommen erwirbt man das Recht, das Spiel solange zu nutzen, wie der Hersteller es will und ob das jeder weiß halte ich für sehr fraglich, denn besagte Hersteller verschleiern diese Tatsache ja vor dem Kauf so gut so können/dürfen.

Verständnis halte ich auch für völlig fehl am Platz. Ja, die Entwicklung von Spielen ist (oft) teuer, die von Waschmaschinen aber auch, das ist kein Argument und schon gar keine Rechtfertigung für zwielichtige Geschäftspraktiken! Die Publisher sichern sich nicht "ihre" Einnahmen sondern nehmen dem Käufer die seinen weg.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2012 11:02:52 GMT+01:00
E. Dillinger meint:
Entschuldige wenn ich wiederspreche,

aber selbstverständlich sichert der Publisher "seine" Einnahmen. Denn jeder gebrauchtkauf ist ein verkauf der nicht in seine Tasche wandert... defacto sein Verlust seine Einnahme.

Veröffentlicht am 23.02.2012 11:14:32 GMT+01:00
Holzfäller meint:
@E.Dillinger:

Auf den ersten Blick ist das richtig. Aber nur unter der Voraussetzung, dass alle Käufer grundsätzlich Vollpreisspiele kaufen würden. Bin ich nicht bereit, 50 EUR für Spiele auszugeben, bekommt der Publisher nur einmal Geld, nämlich vom ersten Käufer. Vom potentiellen Gebrauchtkäufer bekommt er nichts.

Über den Gebrauchtverkauf wandert Geld vom Gebrauchtkäufer zum Erstkäufer, der davon dann wieder Vollpreisspiele beim Publisher kauft - damit schließt sich der Kreis.

Ob der Gebrauchtspielehandel daher schlecht oder gut für den publisher ist, kann man nicht so einfach sagen.

Veröffentlicht am 23.02.2012 11:23:20 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 02.03.2013 14:48:18 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2012 12:54:45 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.02.2012 12:55:22 GMT+01:00
P.A. meint:
ZITAT: "Denn jeder gebrauchtkauf ist ein verkauf der nicht in seine Tasche wandert... defacto sein Verlust seine Einnahme. "

Und jeder Obstkauf auf dem Wochenmarkt ist auch ein Verkauf, der nicht in seine Tasche wandert. Auf die Einnahmen des Obstverkäufers dort hat der Publisher in etwa genauso viele Ansprüche wie auf die aus dem Gebrauchtspielemarkt, nämlich keine. Für das gebrauchte Spiel hat er bereits was bekommen, womit seine Ansprüche "erschöpft" sind (siehe oben).

Veröffentlicht am 23.02.2012 13:42:40 GMT+01:00
Superbär meint:
@ P. A.

Einen dümmeren Vergeich hast Du auf die Schnelle wohl nicht gefunden? *facepalm*

@ Holzfäller

Wer sagt denn, dass der Erstkäufer nicht auch ohne den Gebrauchtkauf ein neues Spiel kauft? Hat er doch vorher auch. Kann man nicht in einen Topf schmeißen finde ich. Die in meinen Augen einzig relevante Frage ist, ob der Zweitkäufer auch Erstkäufer wäre und falls nein, wie man ihn dazu brächte.

@ mohagoimmu

könnte die Autoindustrie es unterbinden, glaub mir sie würde es. Aber Fakt ist auch, dass die Industrie trotzdem durch Wartung, Inspektion, Ersatzteile an dem Auto verdient. Zudem greift hier tatsächlich Holzfällers Argument der Reinvestition, da Autos zum Einen wertvoller sind und zum Anderen abnutzen und ersetzt werden müssen.

Veröffentlicht am 23.02.2012 14:10:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.02.2012 14:11:17 GMT+01:00
Xtra meint:
Zu dem ganzen Autogedöns:

Das hatten wir vor einiger Zeit schon einmal, unvergleichbar, da der Publisher keinen Materialeinsatz bringen muss. Somit kann sich auch nichts abnutzen. Empfinde ich so gesehen eher als gerecht. Und was machen wir wenn der Publisher seine Entwicklungskosten durch Verkäufe gedeckt hat, und 30% Gewinn erwirtschaftet hat? Muss er dann seine Spiele kostenlos zu Verfügung stellen, da er ja keinen Penny mehr in das Produkt stecken muss und trotzdem Gewinn einfährt? Das wird dann aber leider wieder unter Glück für den Entwickler eingestuft.....

Irgendetwas passt da nicht :-)

Veröffentlicht am 23.02.2012 14:13:32 GMT+01:00
Holzfäller meint:
@Superbär:

Deswegen hatte ich geschrieben, dass man die Frage nach der "Schädlichkeit" des Gebrauchtspielemarktes nicht so ohne weiteres beantworten kann. Dein Begriff Reinvestition trifft es gut. Durch den Gebrauchtspieleverkauf erziele ich als Erstkäufer "Gewinn", den ich neu ausgeben kann.

Das betrifft vor allem Leute, die viele Spiele kaufen. Wenn man sich pro Jahr 10-15 neue Vollpreisspiele kauft und die jeweils nach ein paar Monaten zu 50% gebraucht verkauft, kommt ein ordentliches Sümmchen zusammen. Das reicht dann wieder für ein paar neue Spiele. Oder eben nicht, wenn ich nicht verkaufe.

So gesehen landet das Geld des Gebrauchtkäufers letzlich wieder beim Publisher, nur halt weniger, als wenn er neu kaufen würde. Steht und fällt also alles mit der Frage, ob der Gebrauchtkäufer auch neu kaufen würde, wenn es kein Gebrauchtspiel gibt.

P.S.: Du hast ne E-Mail von mir :o)

Veröffentlicht am 23.02.2012 14:17:04 GMT+01:00
Superbär meint:
@ Xtra

Vielleicht sollte man generell aufhören, Software und Autos zu vergleichen, weil es schlicht nicht geht und nichts bringt...

Ist ein Auto verkauft, sind die Kosten dafür gedeckt, alles Weitere (Reparatur, Wartung, Inspektion, etc) lässt sich dann also auch unter Gewinn verbuchen. Und lustigerweise müssen Autos immer öfter in die
Werkstatt bzw. lassen sich kaum noch bei selbständigen Händlern reparieren.

Veröffentlicht am 23.02.2012 15:18:57 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 02.03.2013 14:48:24 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2012 16:30:32 GMT+01:00
P.A. meint:
ZITAT: "Einen dümmeren Vergeich hast Du auf die Schnelle wohl nicht gefunden? "

"Dumm" ist es, zu behaupten, dem Publisher entstünden durch den Gebrachtverkauf Verluste. Wenn er seine Spiele gerne zweimal verkaufen will, soll er sie mir doch wieder abkaufen, so wie alle anderen Händler das auch machen.

Veröffentlicht am 23.02.2012 16:34:10 GMT+01:00
Superbär meint:
@ P.A.

Den Unterschied zwischen "2 Exemplare 1 mal" und "1 Exemplar 2 mal" zu verkaufen hast Du noch nicht ganz durchdrungen wie mir scheint...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2012 11:57:37 GMT+01:00
F. Giesecke meint:
4 GB um genau zu sein :)

Veröffentlicht am 24.02.2012 14:06:28 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.02.2012 14:12:23 GMT+01:00
P. Tauscher meint:
Naja,

ich denke mal es sind weniger die paar Spieler, die ihre gebrauchten Titel privat weiter verkaufen (ich habe in meiner bisherigen 26-Jährigen Spielerlaufbahn bestenfalls 3-4 Titel weitervertickt),
sondern eher Händler wie Gamestop, mit 6500 Filialen weltweit, der im großen Stil gebrauchte Games billig aufkauft und dann unverschämt teuer (zumindest Konsolentitel) weiterverkäuft. Von diesem ganzen Handel profitiert das Programmierstudio gar nicht.

Letztendlich muss man sehen wie viel Geld beim Programmierstudio ankommt pro Lizenz.
Damals, bei einem kleinen Versandhändler, hatten wir eine Marge von 15%. Bei großen Handelsketten wie Saturn oder MediaMarkt ist die sicher noch höher, ich schätze mal zwischen 20 - 25%. Natürlich geht vorher noch die Umsatzsteuer (19%) runter, und auch der Publisher will seine Werbekosten wieder haben und einen Gewinn einstreichen.
Üblicherweise bekommt der Entwickler pro Lizens nur eine Marge von 10-15%, sprich, bei einem neuen Titel für 50¤ gerade mal 5-8 Euro. Hat ein Spiel bspw. "günstige" 1 Mio. Euro Entwicklungskosten, so muss man im Durchschnitt über 150.000 Lizenzen verkaufen, um überhaupt den Break-Even-Point zu erreichen. In Zeiten von E-Mule ist das eh schon nicht so einfach, und wenn dann noch die größte Handelskette für PC- und Videogames der Welt massiv gebrauchte Titel vertreibt, kann das für kleine Entwickler tödlich sein.
Kein Wunder also, wenn auch gerade kleine Entwicklungsstudios oder Publisher zu Steam wechseln, verkaufen sie so doch mehr Lizenzen und erhalten auch höhere Margen, die sie wiederum in neue Titel investieren können. Natürlich könnten Entwickler auch Lizenzen wieder zurückkaufen, aber allzu hoch wäre die Summe wohl nicht, die sie dafür zahlen könnten...

Veröffentlicht am 24.02.2012 14:08:42 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.02.2012 14:09:32 GMT+01:00
Viper764 meint:
Also ich würd mal auch meinen das der Verlust aus dem Gebrauchtwarenmarkt ausgesprochen übersichtlich ist, bis vllt. überhaupt nicht vorhanden.
Die Refinanzierungstheorie wird nicht zu 100% zutreffen, aber sie wird mit Sicherheit durchaus mal zutreffen.

Produktvergleiche sind insofern nicht oder so gut wie nicht zulässig weil man bei einem Spiel, einer CD oder einer DVD im Gebrauchtwarenmarkt exakt das gleiche bekommt wie
der Erstkäufer (wenn wir mal davon ausgehen das sich Leute das Medium physisch ansehen, wegen Kratzer oder ähnlichen). So gesehen hat der Zweitkäufer keinerlei Minimierung der erbrachten Leistung, es ist nur billiger. Bei einem Gebraucht-Wagen ist das Ding abgenutzt, anfälliger für Reparaturen, weil alt usw. usw. und das trifft auch auf jedes andere "normale" Produkt zu.

Das "nicht-wieder-verkaufen-dürfen" find ich in der Sache für den Hersteller nebensächlich, daher entbehrlich - wenngleich ich nicht glaube (das ist aber ein privater Erfahrungswert von mir und den Leuten mit den ich spiele-technisch kommunziere) das der Gebraucht-Spiele-Markt relevant ist. Also mein Spiele-Kreis inkl. den Freunden meiner Kinder wird so ca. 40 Personen umfassen und die diversen Diskussionen waren mir spannend genug um im Laufe der Zeit die allermeisten befragt zu haben.... keiner von denen verkauft seine gebrauchten Spiele, die sammeln alle. Auch weil (kann ich mangels Erfahrung nicht beurteilen) der Wiederverkaufswert einfach nicht hoch genug ist. Die meisten wollen ein Spiel eben doch vllt. 2x spielen (mit ner Pause dazwischen) = das Ding ist dann "so alt" das man eh "nichts" mehr dafür bekommt. Aber es wird ohne Frage Spieler geben die ein Spiel sehr zügig durchspielen, daher sehr rasch wieder verkaufen und daher auch einen doch ganz guten Preis dafür bekommen, so das sich zb evtl. jedes dritte neu gekaufte Spiel dadurch finanziert. Dies zu erlauben würde keinen Spielehersteller umbringen, sag ich mal einfach so "Pi mal Daumen".

Veröffentlicht am 24.02.2012 14:59:42 GMT+01:00
Holzfäller meint:
Viper764:

Das ist alles völlig richtig. Auch in meinem Bekanntenkreis gibt es keinen, der PC-Spiele gebraucht verkauft. Das sind aber auch alles Vollverdiener, denen es viel zu lästig ist, ein Spiel bei E-Bay zu vertickern, um da noch ein paar EUR für zu bekommen. Der Aufwand fürs Inserieren, Zahlung überwachen, Paket verschicken ist uns allen viel zu hoch.

Ob wir damit stellvertretend für die Mehrheit der PC-Spieler stehen, können wir natürlich nicht entscheiden. Das ist ja das Problem: Keiner weiss, wieviele Spiele gebraucht verkauft werden. Gerade die Verkäufe durch Privatpersonen werden ja nirgends registriert. Die kann man lediglich grob (also im Grunde völlig willkürlich) schätzen.

Die meisten Teilnehmer hier wissen, dass der Markt viel komplizierter ist, als das manche Stammtischrechnung erscheinen lassen mag. Ob und inwiefern den Publishern ein Schaden durch Gebrauchtspiele entsteht, kann niemand wirklich beantworten. Eben mangels Zahlenmaterial.

Sogar wenn der Gebrauchtspielemarkt komplett unterbunden würde, könnte man die Auswirkungen nicht klar beziffern. Denn es gibt etwa eine Million Punkte, die zeitgleich Auswirkungen auf die Verkaufszahlen von PC-Spielen haben können.

Veröffentlicht am 24.02.2012 15:44:15 GMT+01:00
Stefan Binder meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 24.02.2012 16:11:34 GMT+01:00
System meint:
@ Stefan

Du denkst also das was in den AGBs gestanden hat, da stand um gegen Hacks/Cheats vorzugehen? hehe
Also dass ist ein sehr Naives denken. Letzten Endes ist es Quark den Rechner nach Cheat-Software zu durchleuchten, da diese dann wieder so modifiziert werden, dass diese eben unerkannt bleiben.
Somit wird es nur ein wettrüsten welches wir so oder so haben. Zwar nicht mit Lampe im Rechner aber auf den Gameservern. Allerdings macht es Punkbuster doch schon sehr gut im Gegensatz zur Konkurenz Steam welche mit VAC am Start sind.... welches wohl das überflüssigste Programm allerzeiten ist. Zwar macht Punkbuster auch Schwierigkeiten beim updaten bzw. patchen von Origin, aber das kann man wohl inkauf nehmen, wenn man bedenkt was ohne diese Programm passieren würde.

Veröffentlicht am 24.02.2012 16:32:56 GMT+01:00
Stefan Binder meint:
@System

<ironie>
Ich denke EA will alle meine privaten Daten durchleuchten um so die Weltherrschaft an sich zu reissen, weil ich nämlich super interessante Geheimnisse habe!
</ironie>

Natürlich kann man mit einer Überprüfung der Originaldateien checken, ob diese im Urzustand sind oder nicht. Zumindest Cheats durch manipulierte dlls könnte man so ausschliessen.
Auch der Support wird ne klasse besser wenn man nicht nur Fehlermeldung vom Client bekommt, sondern auch weiß welche Hardware etc. derjenige benutzt.
Des Weiteren nervt mich das künstliche Aufregen alla "Ich bezahle, also kann ich mit der Software machen was ich will".

Wenn Diebe sich hinter Moral verstecken halt.

Mir fällt da immer direkt der klassiche Kommunisten Witz ein:

"Wenn du zwei Häuser hättest, würdest du eines zum Wohle der Allgemeinheit stiften?"
"Na klar, alles für das Volk!"
"Und wenn du zwei Autos hättest?"
"Sicher, Brüderlichkeit über alles!"
"Und wenn du zwei Hosen hättest?"
"...bist du bescheuert, ich _habe_ zwei Hosen!"

Verstehe mich nicht falsch, auch ich habe meine Meinung zum BWL Overhead der Spieleentwickler. Auch ich bin nicht damit einverstanden, dass der eigentlich Kreative heutzutage im Verhältnis zu seinen Anwälten immer weniger verdient. Aber das rechtfertigt weder Raubkopien noch Cheats!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2012 20:14:50 GMT+01:00
P.A. meint:
ZITAT:"Aber das rechtfertigt weder Raubkopien noch Cheats!"

Behauptet das hier jemand? Ich glaube bisher noch nicht...
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Erster Beitrag:  18.02.2012
Jüngster Beitrag:  24.02.2012

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