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Wann gibt es endlich FLAC?


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26-50 von 482 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.02.2010 12:53:37 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.02.2010 12:55:29 GMT+01:00
M. Troester meint:
Genau das ist der Punkt: ich möchte ein verlustfreies Format kaufen, um damit meine Musik zukunftssicher zu lagern. Ich kann mir nicht ernsthaft vorstellen, dass es mit normaler Hifi-Technik möglich ist, einen 192kbit/s MP3 von FLAC zu unterscheiden. Ich kann mir aber wohl vorstellen, dass in 10 Jahren MP3 in heutiger Form nicht mehr Stand der Technik ist, und ich die verlustbehafteten MP3s dann in ein oder zwei weitere, neuere, bessere Formate konvertieren muss. Das kann bei einem verlustbehafteten Eingangsformat eigentlich nur schlechter werden, wenn die Ausgangsformate auch wieder verlustbehaftete Komprimierung nutzen.

Den aktuellen Preis für elektronische Musik fand ich für Anfangs für DRM-Musik zu hoch. Das Problem hat sich mittlerweile erledigt (was natürlich maßgeblich am Kaufverhalten der Kunden lag), jetzt muss nur noch das verlustfreie Format her. Schon habt ihr mich als Kunden, vorher nicht. Die Möglichkeit, beide Formate als Alternative anzubieten, fände ich sehr sinnvoll.

Natürlich weiss ich, dass Musikindustrie möchte, dass ich die Musik dann in x Jahren im neuen, dann angesagten Format erneut kaufe. Da ich aber der Kunde bin und das nicht will, geht das Konzept zumindest bei diesem Preis bei mir keinesfalls auf. Vielleicht bin ich damit ja ein bedauerliches Einzelschicksal, aber solang es noch CDs zu meist günstigen Preisen gibt, kann ich damit doch ganz gut leben.

Veröffentlicht am 06.02.2010 16:50:33 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.02.2010 16:51:17 GMT+01:00
Lorenz Mayer meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2010 11:27:02 GMT+01:00
El Sideburner meint:
Gute Sache, da wäre ich auch sofort für.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2010 11:28:53 GMT+01:00
El Sideburner meint:
Ist doch völlig egal, welcher Anbieter Player mit FLAC-Unterstützung bietet. In MP3 umwandeln kann ich es allemal. Aber zumindest habe ich dann eine verlustfreie Version vorliegen. Außerdem MUSS Amazon ja nicht ausschließlich FLAC anbieten, aber eine Wahlmöglichkeit wäre gut (wie bei der erwähnten Deutschen Grammophon). Gerne auch 30 Cent teurer pro Titel.

Veröffentlicht am 07.02.2010 13:27:25 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.02.2010 13:34:57 GMT+01:00
http://www.musiczeit.com/
Als Beispiel. Ihre Bibliothek ist sicherlich nicht mit Amazon's vergleichbar, aber der Ansatz ist wohl der Richtige.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.02.2010 09:40:28 GMT+01:00
P. Andrej meint:
Es verwendet nicht jeder einen iPod. Somit ist diese annahme schon etwas kurzsichtig.
zum 2. wurde oben schon der hauptgrund genannt:

...um damit meine Musik zukunftssicher zu lagern....dann in ein oder zwei weitere, neuere, bessere Formate konvertieren muss. Das kann bei einem verlustbehafteten Eingangsformat eigentlich nur schlechter werden, wenn die Ausgangsformate auch wieder verlustbehaftete Komprimierung nutzen.

Ich persönlich Bevorzuge FLACs wen es um digitale downloads geht, wobei ich sowieso eher zum physischen datenträger tendiere ( artwork in der hand haben, echte künstler geben sich da ebenfalls viel mühe.)
Meine musik Codiere ich mir trotzem als mp3s mit 192kb/s für den mobilen gebrauch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.02.2010 11:21:27 GMT+01:00
Rene Irmscher meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.02.2010 17:35:44 GMT+01:00
Ich kann mich dem letzten Betirag nur anschließen.
Ich werde niemals Verlust-behaftete Kompression kaufen. Das Dateiformat ist mir dabei egal.
Eine vernünftige Software wie z.B. MediaMoney spielt das alles und kann das auf ein tragbares Gerät in höherer Kompression übertragen.
Verlustfreie Kompressionen sind: FLAC, APE, WV
Dazu wünsche ich mir das Cover und Booklet als PDF in 300 DPI.
Solange es das nicht gibt, bleibt nur die CD als Hardware zu kaufen, selbst zu übertragen und mühsam Cover und Booklet zu scannen.

Veröffentlicht am 12.02.2010 23:01:12 GMT+01:00
Rounder6 meint:
hallo,
bleibt die frage, wieviel prozent der menschheit in der lage ist, ein flac-format ins mp3-format zu konvertieren. es gibt ja schon genügend leute, die mit dem amazon-downloader die dateien nicht finden bzw. mit den zip-dateien bei saturn schwierigkeiten haben, diese zu entpacken bzw. überhaupt wissen, was eine zip-datei ist.
ich bin weit davon entfernt irgendwelche user hier als "dumm" hinzustellen nur weil sie das nicht wissen. nicht jeder ist ein konvertierer-junkie und nutzt den mediamonkey um die dateien dann ggf. auch noch nachzueditieren etc. also: cd kaufen und in den player einlegen, das schafft auch noch meine oma ...
deshalb muss ! meiner meinung nach beides angeboten werden: mp3 und flac. mir ist dabei völlig egal, ob das ein ipod nun abspielt oder nicht. der käufer muss wissen, was am besten für seine bedürfnisse passt. ich wäre ja auch z.B. ein mensch, der mithilfe von flac eine normale cd-r brennt, um diese dann in den high-end-player zu stecken. was interrisieren mich heute die 25 cent für die cd-r? langfristig ist mp3 auch für mich kein zukunftssicheres format, obwohl ich durchaus vom mp3-format und dessen klangqualität selbst über eine high-end-kette von mehr als 10.000 euro sehr beeindruckt bin. klar, eine sacd klingt besser - bla bla bla, das weiß ich alles, ich kann's selber gut testen. egal, recht hat, wer auf qualität nicht verzichten will. der ca. 5-fache platzbedarf von flacs ggü. mp3s ist bereits bei heutiger, erst recht bei zukünftiger speicherverfügbar eh kein thema mehr...
wie ich schon an anderer stelle geschrieben habe: ich würde auch etwas mehr für die flacs zahlen obwohl ich gut verstehen kann, dass mancher mit dem eher abstrakten qualitätsbegriff seine probleme hat, da ja nur bits und bytes geladen werden und defacto alles immatrielle mit einem download und dessen qualität bezahlt werden muss. anders gesagt wird ja keine materie mehr bezahlt die von a nach b transportiert wird etc. etc., ist aber bei mp3 ja nicht anders. die obige idee mit den hochauflösenden pdfs ist auch ok, gibt's ja auch schon. da fehlt mir allerdings - zugegeben, ich bin keine 20 mehr - das "look and feel" des guten alten plattencovers. 2 sinne weniger, die ich beim musikhören heute anstrengen muss.
flac wäre eine schritt in die richtige richtung - keine frage - aber mir fehlt das "artwork" wie man das mal nannte und der umgang mit dem medium an sich. das artwork bekomme ich bestimmt gut über einen bildschirm und einer entsprechenden technik an die wand - nur eines weiß ich ganz bestimmt: bei alledem will ich ganz bestimmt keinen computer bedienen müssen.
für den schnellen konsum ist das alles ganz gut gemacht heute, für das schnelle geldverdienen (und ausgeben) ebenso. der genuß fehlt mir aber ...
gruß, rounder6

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.02.2010 14:48:01 GMT+01:00
C. Roth meint:
Also mal ehrlich, warum sollte man das 1000. format supporten mit dem niemand was anfangen kann. ja man kann das gras wachsen hören, aber sicher nicht aus dem audioausgang eines pc oder irgendeines mp3 player. ich bezweifle ernsthaft das man den unterschied zwischen einer mp3 mit hoher bitrate und einem flac codierten stück hören kann. wenn ich das ganze auf einer 20000¤ anlage abspiele frage ich mich warum man dann nicht eine sacd nimmt mit deutlich besserem ton?????

Veröffentlicht am 16.02.2010 11:23:56 GMT+01:00
Der Punkt von M. Troester ist natürlich berechtigt, allerdings muss man sich vielleicht nicht allzuviele Sorgen machen, dass MP3 jemals aussterben wird, genauso wenig wie JPG bzw. PNG. Das sind einfach "ewige Formate", und selbst wenn es etwas anderes geben wird, dürfte es immer ein leichtes sein, auch MP3 anzubieten.

Persönlich finde ich MP3 ab 256 kbit voll in Ordnung und CD Qualität ebenbürtig.

Flac schafft ja etwa 1:2, während ein MP3 mit 256 kbit immer noch ~1:6 schafft, also spart man bei größeren Musiksammlungen schon noch merkbar Speicher, etwa um den Faktor 3-4 bei nicht wahrnehmbar schlechterer Qualität, außer man hat ein Soundsystem das schon deutlich im vierstelligen Bereich liegt.

Veröffentlicht am 16.02.2010 15:58:04 GMT+01:00
M. Broz meint:
AmaonzMP3 hat ja wenigstens die mp3s sogar in V0-Qualität, was ich viel besser finde, als 320kbps CBR.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2010 16:12:27 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.02.2010 16:28:14 GMT+01:00
Deckard meint:
@Florian:
Das mit der Qualität sehe ich geanuso wie du. Aber das ist ja auch nicht der entscheidende Punkt.
Was ist wenn es in 5 Jahren plötzlich ein neues komprimiertes Format gibt das gleiche Qualiät mit 20% - 30% weniger Platzbedarf ermöglicht oder aber mit hörbaren Qualitätsvorteilen liefert ? Und sich dieses Format daher auf den neuen Playern breitmacht.
Wenn das für mich wichtig sein sollte, dann gehe ich hin und konvertiere FLAC/WAV in das neue verlustbehaftete Format, fertig. Du hingegen gehts hin und konvertierst ein verlustbehaftetes Format in ein anderes verlustbehaftetes Format, schlechte Karten, weil sich die Verluste der verschiedenen Komprimierungsverfahren gegebenenfalls addieren verlierst du möglicherweise stark an Qualität.

DAS ist für mich der Hauptgrund, Musik die mir wichtig ist in einen verlustfreien Format zu besitzen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2010 21:34:51 GMT+01:00
V. Lesan meint:
Ich darf ja wohl mal betonen das In-Ear Kopfhörer, sofern es denn gute sind (UE, Shure etc.) einen
sehr guten Klang erzeugen können, trotzdem, nichts geht über anständige Lautsprecheranlagen.

Der Käuferkreis ist mir Schei**egal,
Qualität sollte auch in der digitalen Zeit vorhanden sein.

Veröffentlicht am 24.02.2010 01:05:15 GMT+01:00
Andre meint:
Die Diskussion ob .mp3 .flac. .wav oder .aiff Dateien besser klingen wird wohl noch eine Weile andauern. Die Industrie hat da schon für ordentlich Verdummung gesorgt. Klar mp3 Formate verteilen sich im Netz besser, als jedes andere Format, was die CD Verkäufe ganz schön rückläufig werden ließ. So wurde einfach mal behauptet .mp3 ist mies.
Wer aber behauptet mit Flac ein Format zu haben, das verlustfrei ist, irrt gewaltig. Ein Mix eines Songs kann mal gut und gern 100 oder mehr Spuren haben, was ein Datenvolumen von mehr als 1GB bedeuten kann. Eine Flac Datei hat etwa so 60MB...der Verlust ist also schon auf einer CD oder Flac Datei vorhanden. Die Algorithmen jedoch für solch eine Datenrduzierung sind sehr gut und nicht großartig bis garnicht zu hören. Und die Unterschiede zwischen Flac, mp3, wav etc sind zwar mathematisch verlustbehaftet nachweisbar, aber meiner Meinung nach nicht hörbar.
Eine große Zeitschrift im Audiobereich hatte vor ein paar Jahren mal einen Test mit mehreren Versuchen und einer sehr teuren Anlage in einem Studio gemacht, bei dem ein Blinder am besten abgeschnitten hat, der nur durch räumliche Tiefe und Hallräume den Unterschied ausmachen konnte, aber selbst er hatte eine ziemlich große Fehlerquote.
Interessanter für viele, gerade im Klassikbereich, wäre wohl eher eine Änderung der Bittiefe vom CD Standard 16bit zu 24bit, da damit eine enorme Dynamikvergrößerung von 96dB auf 144dB zu machen wäre und somit Lautstärkeunterschiede innerhalb eines Stückes vergrößern zu können.
Der Vergleich aber mp3 zum Rest wird für mich persönlich ein großer Mythos bleiben, wo jeder das hört, was er hören will, oder ihm gesagt wurde, was er hören soll.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2010 19:51:08 GMT+01:00
Deckard meint:
@Andre
"Wer aber behauptet mit Flac ein Format zu haben, das verlustfrei ist, irrt gewaltig. Ein Mix eines Songs kann mal gut und gern 100 oder mehr Spuren haben, was ein Datenvolumen von mehr als 1GB bedeuten kann. Eine Flac Datei hat etwa so 60MB...der Verlust ist also schon auf einer CD oder Flac Datei vorhanden."
FLAC ist ein Codec zur verlustfreien Audiokompression. Das heißt, meines Wissens, das die Audiodaten, sofern vernünftig gelesen, ohne Verlust in FLAC-Format übertragen/gespeichert werden.
Anders als bei MP3 oder OGG wo Audiodaten vom Original entfernt werden, um den gewünschte Kompressionsgrad zu erreichen. Der Umfang einer FLAC datei ist natürlich nicht 60 MB sondern beträgt etwa 50%-60% von der Originalgröße. Bei einem Ausgangsvolumen von 1GB als ca. 500MB.
Insofern besteht also ein prinzipoieller Unterschied zwischen FLAC/WAV/APE auf der einen Seite und MP3/OGG auf der anderen Seite.
Vielleicht erklärst du mir meinen Irrtum. Was auf der Ausgangs-CD fehlt kann natürlich auch nicht bei Verwendung von FLAC zurückgeholt werden. Auch 24bit Tiefe ist mit FLAC zu machen wie nachfolgendes Beispiel zeigt "http://www.maudlinofthewell.net/downloads.html"

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.02.2010 23:40:16 GMT+01:00
Rounder6 meint:
@Deckard
Kein Irrtum in Sicht ... Schade nur, dass ich die 24Bit-flac-Files auf keine SACD brennen kann :-(
Aber auch Andre hat aus meiner Sicht nicht ganz unrecht, da ein heutiges LAME in VBR-0-Qualität schon verdammt gut ist. Ich wage mal folgende Behauptung aufzustellen: Hätte es zum Zeitpunkt als das Medium CD (also der Silberling) auf dem Markt kam (ca. 1982) schon das heutige LAME gegeben, hätte man dem Laufzeitvorteil (also: wieviel Musik passt auf eine CD) den Vorzug gegenüber der höhren Klangqualität gegeben. Da bin ich mir ziemlich sicher. Sooo groß, wie es immer behauptet wird, sind die Unterschiede nach meiner Erfahrung eben nicht. Der Unterschied von SACD - also 24 Bit - zu MP3-LAME ist zwar deutlicher aber eben nur dann, wenn die Hardware extrem hochwertig ist und die Möglichkeiten hat nun mal nicht jeder. Tonal ändert sich da gar nix, schon eher in die Richtung Räumlichkeit und zumindest nach meiner Erfahrung die Qualität in der Auflösung in den obersten Tonlagen. Da braucht es nun aber auch wieder die richtigen Aufnahmen ohne Loudness-War, digitale Begrenzung oder gar echtes Clipping. Bei Lady GaGa hör ich ganz bestimmt keinen Unterschied zwischen CD oder MP3... nicht mal bei über 10.000 Euro in der Hardware-Kette. Und was hier wirklich besser oder schlechter klingen soll bei derartigen Aufnahmen muss man mir bei all dem technischen Einsatz bei der Aufnahme erstmal jemand erklären...
Eine Klasse-SACD hat schon was oder dann halt umgewandelt in FLAC-24 aber all das läßt sich nicht immer wirklich nutzen oder das Medium existiert zwar aber die Musik gefällt halt nicht... Da wird gejammert, dass die SACD ausstirbt - gerade eben in jenen angesprochenen HIFI-Zeitschriften - und im Gegenzug geschimpft über MP3. Dass der Loudness-War bald jede Aufnahme versaubeutelt wird auch beschimpft und das die Plattenfirmen hier richtig mitspielen eben auch.
Das war schon vor 30 Jahren dasselbe: Was nützt der teuerste High-End-Plattendreher von Thorens mit 30kg Plattenteller und einem entsprechenden Tonarm und Abtastnadel für einen Betrag eines wirklich sehr guten Autos in der damaligen Zeit, wenn die Abmischungen oder eben die Plattenpressung als solches grottenschlecht ist.
Trotzdem: wenn ich zwischen SACD, CD, FLAC-24, FLAC oder eben MP3 wählen kann, noch dazu bei gleichem Preis (klar, was jetzt nicht der Fall ist), ziehe ich die höchstmögliche Qualität vor. Down-Sizing ist immer möglich - Up-Sizing eben niemals.
Anders rum wird ja auch ein Schuh draus: Angenommen man kann sich bei Amazon zischen MP3-128kbps und MP3-320kbps entscheiden, zum selben Preis, werden womöglich die meisten von uns zur 320er-Variante greifen, oder?
Gruß, Rounder6

Veröffentlicht am 26.02.2010 21:58:25 GMT+01:00
Emile meint:
Guten Abend,

ich besitze einen T+A MP1250 (Rest der Anlage auch T+A) und möchte folglich nicht auf das Flac Format verzichten, weil es zum einen von der T+A Software am besten unterstütz wird (und empfohlen wird) zum anderen weil MP3 zwar ganz nett ist aber aufgrund günstig gewordenen Speicherkapazität keinen Sinn mehr macht. Desweiteren meine ich (entgegen weitläufiger Meinung) einen Unterschied, deutlich
zu gunsten Flac hören zu können.

Also warum kein Flac ??

Veröffentlicht am 28.02.2010 11:49:16 GMT+01:00
Siehtnix meint:
Sinnlose Diskussion. Schon aus preislichen Gründen bleibe ich bei CD und rippe mir die in 256k vbr mp3s. Da ist auch auf 'ner guten Anlage kein Unterschied zum Original zu hören. Flac nutzt mir gar nichts. Ich habe keinen Goldesel, um alle meine Abspielgeräte durch irgendwelchen exorbitant teuren audiophilen Quatsch zu ersetzen. Ich mag mir auch nicht ausschließlich am Rechner Musik anhören. Falls sich irgendwann mal ein anderes Format durchsetzt und mp3 nicht mehr unterstützt würde, rippe ich meine CDs halt nochmal.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2010 12:08:10 GMT+01:00
**Slash** meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2010 15:42:58 GMT+01:00
People24 meint:
Nun ich habe mal keine Ahnung was dieses FLAC ist, muss aber mal sagen die Qualität der Amazon MP3's ist meiner Meinung nach exzellent, wenn die CD im Vergleich zum Download billiger oder gleichwertig ist nimmt man diese natürlich gleich, aber was ist denn der Nachteil bei MP3 Dateien, die ich persönlich auch nach einem Jahr noch anhöre.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.03.2010 22:28:01 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.03.2010 22:38:53 GMT+01:00
JAJ meint:
Wo MP3 schnell grausam wird, ist etwa Klassik - etwa Chorale Stücke (Beethoven Sinf. Nr. 9 etc.). Im Vergleich Lame MP3 320 KBit gegen OGG 256 KBit ist OGG deutlich vorne - selbst mit einem Samsung Player und Shure Ear-Phone. MP3 wird schlank und kraftlos.

Flac ist im Vergleich zu OGG dagegen auf einem Player m.E. kein Vorteil mehr. Allerdings sind Player bei vielen Stücken (etwa Red Army Chor), wo nicht nur synthetischen Stimmchen quäcken, am Rande des Unerträglichen. Das packt etwa der Samung M1 (OGG) oder Ipod (Apple loseless) einfach nicht mehr. Auch als sicher nicht sehr genauer Hörer das Verzerren und scheppern ist schlimm.

Veröffentlicht am 25.03.2010 14:18:47 GMT+01:00
Habe mal eine Frage zum Thema Qualität einer Musikdatei:
Beispiel: Ich habe zweimal den gleichen Song in mp3 und 256 kbit. Die eine Datei wurde von einer CD konvertiert, die andere Datei hat ihren Ursprung von einem Download mit 128 kbit. Die Ursprungsqualität der beiden Dateien ist also äußerst unterschiedlich.

Nun meine Frage: Gibt es eine Software (möglichst kostenlose Freeware), die die Ursprungsqualität analysieren kann ?
Oder die Qualität der beiden Dateien vergleichen kann ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.03.2010 15:43:13 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.03.2010 16:26:26 GMT+01:00
Highender meint:
Diejenigen die nur Musik auf ihrem ipod oder Handy hören brauchen eigentlich kein FLAC. Das die nicht verstehen das sich einige nach einem Verlustfreien Format sehnen ist klar. Das ist wie von Orten erzählen, wo man noch nie war. Hat man sich durch überlautes und übersteuertes Hören das Gehör geschädigt, dann kann man da auch nicht mehr hinkommen. Wie gut z. B. ein ipod wirklich ist, stellt man fest wenn man ihn an eine Highendanlage anschließt. Für Audiophile ist das nicht ertragbar, sei denn die Anlage kann die mp3/aac's direkt vom ipod lesen, dann hängt von der Qualität der Datei ab. Wer auf Highend Mp3 mit CD vergleicht, der kennt das Manko der Mp3's. Und eigentlich ist die CD mit ihren 44,1 kHz auch längst überholt. Aber die bessere SACD stirbt und die DVD-Audio kam nie richtig zum leben. Die Venylplatte ist nur eine Alternative für "Alternative". Analog mit unendlichen Werten ist die auch nicht wirklich, da die abtastende Nadel einer Massenträgheit unterliegt und damit nicht alles abtastet, was auf der Platte so aufgebracht ist. Dann wurde bei der Herstellung schon nicht alles aufgebracht durch technische Grenzen. FLAC könnte hier Abhilfe schaffen mit original Studiorecordings in 88-96kHz. Lynn Records hat hier schon mal Ansätze gemacht mit einigen Künstlern, aber es folgt irgendwie niemand. Für Highend ist in der Masse offenbar kein Bedarf mehr.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.03.2010 22:58:32 GMT+01:00
StarScream meint:
Wahrscheinlich NIE weil zich Milliarden Menschen nichtmal den Unterschied zwischen 128 und 192kbps raushören können (WARUM AUCH IMMER... vll ist das ja die heranwachsende "Ich bin in der Pubertät und so cool, dass ich keine Kopfhörer brauche, einfach meine Musik über die grottenschlechten Handy-Lautsprecher höre und damit meiner gesamten Umgebung mitteile, wie COOL ich doch bin"- Generation).

Ich hab auch schon Amazon angeschrieben, sie sollen wenigstens mal den MP3-Download Standard auf 320kbps hochsetzen, weil ich Bitrates unter 200kbps unverschämt finde (unter 192 würd ich die MP3 SOFORT reklamieren!).
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