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MP3 Qualität


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26-50 von 219 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.10.2009 17:54:24 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 14.10.2009 17:55:13 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 23.10.2009 00:00:24 GMT+02:00
Amazon-Kunde meint:
Ich hatte bisher noch keine Knackser gehört.

Und nach ID3-Tags wurde zumindest das Album, welches ich runtergeladen habe, mit V0 encodiert. Leider sind die Dateien zum Probehören schlechterer Qualität. Die MP3-Qualität ist demnach sicherlich nicht perfekt wie bei einem verlustfreien Format (FLAC), jedoch für die meisten Menschen wohl nicht zu unterscheiden. (Ausnahme evtl. Punk o.ä., da diese Genres doch recht schlecht komprimierbar sind)

Veröffentlicht am 23.10.2009 03:16:18 GMT+02:00
Sven Garadio meint:
Bin mir bei manchen MP3 Downloads hier nicht wirklich sicher, ob das mit Rechten dingen vor sich geht, denn manches hört sich sehr stark nach transcode an. Quasi einfach ne MP3 File in der Bitrate hochgerechnet, was dann aber die Quali nicht wirklich verbessert. Zumal ich von dem CBR quatsch sowieso nicht so begeistert bin, wenn schon mp3 dann wenigstens nen v0 vbr rip o.Ä. . Im allgemeinen würde ich aber auch FLAC bevorzugen, denn dann wäre die Quali wenigstens anständig.

Auch wenn viele immer behaupten, es würde keinen Unterschied mehr machen, da man ab 160kbps sowieso keinen Unterschied mehr hört, so gibt es doch nen haufen Menschen (so wie mich) bei denen das eben anders ist. Klar, wer die Musik über sein Aldi-Speaker-Set oder den MP3 Player hört, der kriegt sowas natürlich mit, aber wer dann doch nen anständiges System zu Hause hat, dem Fällt sowas direkt auf. Zumal es Menschen gibt, die von der Musik so fasziniert sind, dass sie jedes kleine Detail quasi AUFSAUGEN... ich bin auch so einer... manchmal höre ich ein Album zum x-ten mal und auf einmal fällt mir eine variation in der Bass-Line auf, die mir vielleicht vorher garnicht so bewusst war... und das fasziniert mich dann und begeistert mich aufs neue. Wenn ich dann mit irgendwelchen transcodierten 128kbps cbr Rips abgespeist werde, brauch ich garnicht erst versuchen jedes kleinste Detail der Musik zu erfassen, weil es einfach nurnoch breiiges geschrubb ist.

Amazon sollte sich vielleicht einmal überlegen die Downloads im FLAC Format anzubieten und für alle dies nicht so genau nehmen eben im MP3 Format für nen bisschen weniger Mücken... meine Meinung

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2009 18:21:51 GMT+02:00
GeorgS meint:
Ich bin Musiker und umfassender Musikfreak und kann dem nur beipflichten. Ich rippe ebenfalls alles auf FLAC. Würde gerne Download-Musik kaufen, aber MP3 kommt für mich nicht in Frage. Im Gegenteil, ich würde mir eher wünschen, daß es endlich mehr 24bit/96khz-Downloads gäbe - Wow, damit möchte ich meine Ohren gerne verwöhnen!!!

Veröffentlicht am 24.10.2009 18:26:01 GMT+02:00
GeorgS meint:
Ich bin Musiker und Musikfreak und kann dem nur beipflichten. Ich rippe ebenfalls alles auf FLAC. Würde gerne Download-Musik kaufen, aber MP3 kommt für mich nicht in Frage. Im Gegenteil, ich würde mir eher wünschen, daß es endlich mehr 24bit/96khz-Downloads gäbe - Wow, damit möchte ich meine Ohren gerne verwöhnen, und es wäre DAS argument gegen CDs. Deutsche Grammophon bietet übrigens bereits FLAC an!

Veröffentlicht am 25.10.2009 14:28:34 GMT+01:00
Anonym meint:
Ich hatte bisher noch keine beschädigten MP3-Dateien.

Zu der leidigen Debatte der Qualität: Es gab schon vor Jahren seriöse Tests in denen selbst Profis auf hochwertigem bzw. eigenem Audio-Equipment keinen Unterschied zwischen mp3 256 kbit/s und CD hören konnten. Wer dennoch etwas hört, hat vermutlich ein defektes Gehör. Dann versagt nämlich das psychoakustische Modell.

Warum mp3 statt FLAC? Jeder hat mp3-, kaum jemand FLAC-Decoder. Außerdem müssten Amazon die 5-fache Download-Bandbreite bezahlen und damit würden die mp3 teurer. Wobei 99% keinen Unterschied hören könnten.

Ich finde es akzeptabel, dass die High-Ender sich die CDs kaufen und selbst rippen müssen. Die große Mehrheit der Kunden ist mit 256kbit/s hervorragend bedient.

Veröffentlicht am 27.10.2009 18:34:54 GMT+01:00
riepichiep meint:
leider sind ja längst nicht alle Dateien wirklich mit 256Kbit/s gerippt.

Ich habe schon deutlich schlechtere Codierungen bei Amazon gekauft. Aussage des Kundendienstes, salopp gesagt: "Ist halt so, 256 kbit wird angestrebt, aber nciht immer erreicht"

Und das finde ich schon doof - ich finde, 256Kbit ist okay. Aber dann will ich mich vor dem Kauf auch darauf verlassen können.

Veröffentlicht am 28.10.2009 13:04:35 GMT+01:00
"audiophile" spinner kaufen sich goldene chinch-kabel zum preis eines kleinwagens und hören den unterschied... :D

Veröffentlicht am 29.10.2009 16:33:17 GMT+01:00
Dass man bei Hiphop und Techno den Unterschied nicht hört würde mich nicht wundern, aber das liegt dann nicht an der Bitrate =P

Veröffentlicht am 30.10.2009 12:56:52 GMT+01:00
Merowinger meint:
Habe gerade 3 EPs heruntergeladen. Die MP3s sind offensichtlicht mit einer konstanten sondern mit einer variablen Bitrate kodiert, was ja nicht schlecht sein muss (habe ich selber eine Zeit lang gemacht). Aber das führt dazu, dass ein paar meiner Dateien eine unterdurchschnittliche Bitare haben. Bei der Redshape EP z.B. ist keiner der Tracks mit mehr als 213 kb/s kodiert, der dritte sogar nur mit 178 kb/s! Und das ist definitiv zu wenig. Weniger als 192 kb/s (was CD-Qualität entspricht) sollten es wirklich nicht sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.11.2009 19:10:43 GMT+01:00
Mario Bach meint:
Ich denke es kommt hierbei auch massiv auf die Art der Musik an. Das Album "Winterstorm" von Tarja Turunen bei dem Titel "Oasis" klingt im mp3-Format (320) deutlich hörbar schlechter wie auf Original-CD. Ich habe für das Autoradio eine mp3-CD gebrannt. Nach der Arbeit habe ich einfach den CD-Player angeschaltet und mich bei o. g. Song gewundert warum einige Höhen "schlechter" klangen. Ein Blick in den CD-Schacht war dann die Lösung. Und hier muss ich zugeben, ich habe bei den anderen Titeln diesen Effekt nicht festgestellt, aber ich war in Erwartung einer besseren Qualität und hörte den Unterschied. Aber hier ist jeder Mensch hinsichtlich des Empfindens anders.
Fazit: Ich bilde mir ein, dass ich es mir nicht nur einbilde einen Unterschied zu hören. :-)
P.S. Im Auto ist es kein Unterschied ob mp3 oder Audio-CD.

Veröffentlicht am 11.11.2009 00:19:55 GMT+01:00
Rounder6 meint:
Hallo,
Zitat von oben:
>>>
Obwohl ich persönlich meine Lieder im MP3 Format mit 320kbit/s ... rippe, finde ich die Qualität hier ausreichend.
<<<
Hmmm ... das macht mich etwas stutzig. Zunächst: Mir ist bisher nur ein (tonal) schlechter MP3-Song von Amazon untergekommen. Ich hatte dann die Original-CD in der Hand, die war von der Basis her genauso schlecht - kann mich also nicht beschweren. Technisch ist bisher alles einwandfrei.
Amazon liefert die Songs im MP3 Format, welches mit "variabler Bitrate" erstellt wurde. Anders herum: die Songs wurden also nicht mit einer konstanten Bitrate von 256kbps erstellt. Ich treffe nun eine Annahme und sage, die Songs wurden mit dem LAME-Komprimierer erstellt. Wie an geeigneter Stelle dann nachzulesen ist, wird im Komprimierungsverfahren mit konstanter Bitrate defacto nur mit digitalen 0-en aufgefüllt. Bedeutet: um dem Standard gerecht zu werden, wird damit deshalb noch lange nicht mehr Präzision (oder musikalische Details) erzeugt, sehr wohl aber mehr Speicherplatz benötigt. Die variable Bitrate, die zumindest auch Amazon liefert, zeigt aber bei entsprechender Analyse: Es sind hier mehr als genügend Anteile dabei, die 320kbps entsprechen. Wenn man sich nur etwas genauer mit der Analyse der Songs beschäftigt stellt man fest, dass - im Durchschnitt gesehen - zwar eine sehr hohe Auflösung verwendet wird aber dennoch unterm Strich sehr unterschiedliche Bitraten herauskommen, je nachdem, um welches Musikmaterial es sich handelt. Der LAME-Komprimierer "nimmt" sich nur so viel, wie er wirklich für die Umsetzung benötigt. Das heißt z.B., das ein Song mit Stimme und Gitarre viel weniger Platz benötigt, als wenn ich z.B. ein Musikstück habe das sehr viele komplexe Töne beinhaltet, z.B. weil viele Instrumente verwendet werden. Viele hochtonanteile erzeugen z.B. ebenfalls höhere durchschnittliche Bitraten. Insgesamt gesehen ist die technische Qualität beider Stücke aber gleich gut.
Wenn also jetzt einer behauptet, dass die Qualität, die Amazon liefert, >>>ausreichend<<< ist im Vergleich zu konstant 320kbps, dann stelle ich das hier sehr wohl in Frage. Amazon liefert nach meinen Tests die höchste überhaupt verfügbare variable Bitrate (VBR=0). Der Rest zu 320kbps ist bis auf ein paar 10tel Prozent an klanglichem Zuwachs dem Auffüllen digitaller 0-en geschuldet. Die paar 10tel Prozent mehr an Klang hört aber keiner mehr, da die Unterschiede zu gering sind.
Gruß, Rounder6

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.11.2009 21:43:29 GMT+01:00
smial meint:
Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Optimod.

Veröffentlicht am 12.11.2009 21:54:38 GMT+01:00
Markus Ewald meint:
@Ulrich Von Varnbueler: So isses!

Richtig, es gibt hier tatsächlich Menschen, die sich Kopfhörer aufziehen, mit geschlossenen Augen zurücklehnen und sich so exklusiv der Musik widmen wie es zur heutigen Zeit generell nurnoch mit Kinofilmen gemacht wird. Und nicht jeder hat seine Jugend in überlauten Disco-Bunkern verbracht und sich damit für den Rest seines Lebens das Gehör für die Details ruiniert. Oder hört seine Musik mit 'nem iPod und 29,95 EUR Ohrstöpseln auss'm Aldi ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.11.2009 21:37:08 GMT+01:00
B. Neuhaus meint:
Hallo Sandra, vielen Dank für diese tolle Erklärung! Bei wortlastigen Radiostationen wie z.B. WDR2 nervt mich das übrigens kollosal. Will man im Auto einen Beitrag verfolgen, muss man bei der Sprache immer total aufdrehen, um dann beim Beginn des nächsten Lieds fast taub zu werden. Zu blöd.

Veröffentlicht am 19.11.2009 17:50:02 GMT+01:00
S. Leppla meint:
Ich weis nicht warum ihr alle Probleme mit mp3 habt. Was will ich mit FLAC, wenn es sowiso kein Player abspielt? Alle Geräte (DVD-Player, iPod, Autoradio, Handy, PC, Fernseher (mit USB) ) spielen mp3s ab. (die meisten sogar AAC). Die Welt braucht kein FLAC, weil einfach der Fortschritt für den Normalverbraucher fehlt. Mp3 ist und bleibt über die nächsten Jahre hinweg der Standart.
Meiner Meinung nach klingen die iTunes AACs jedoch besser als die amazon mp3s

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.11.2009 08:28:59 GMT+01:00
Ist aber doch arg davon Abhängig, wie Du die Musik hörst, oder?

Solltest Du Dir Die Musik mit eine echte HiFi HighEnd System anhören, sind sogar 320 zu wenig, für alles andere (ala iPod, selbstgebranntes im Auto ....) sind doch 256 locker ausreichend.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.11.2009 04:36:23 GMT+01:00
Weidmannsheil meint:
Ich lach mich hier schon die ganze Zeit halb schief, wenn ich die Argumente lese.
FLAC, mp3, aac ... besser/schlechter ... ich hör's nicht/ich hör's ... High-End-System/Aldi-Speaker. Alles doch nur Geblubber und für die Katz.
Will ich richtig gute Qualität, dann lege ich die Original-CD ein.
Lege ich da keinen Wert drauf, dann nehm ich eine Datei mit einer x-beliebigen Komprimierung und streite mich nicht wie im Sandkasten um die sogenannte "Qualität" der komprimierten Formate.
Obwohl ... ruhig weiter so. Zumindest ich hab dann noch ein wenig Spaß an der Diskussion.

Veröffentlicht am 22.11.2009 21:32:01 GMT+01:00
@Weidmannsheil: danke, für genau diesen erfrischenden Kommentar. Mir geht es ähnlich. Ich gehöre zu den Freaks uralter Stunde, die damals stundenlang Kassetten getestet haben und in irgendwelche Studios mit High-End-Anlagen gegangen sind, um mal so manche LP "perfekt" zu hören. Seit der Zeit der CDs fehlt aber genau die Dynamik, die dem alten Medium zum Vorteil gereichte. Meine sicher gehobene, dennoch normale Hausanlage (ohne goldene Kabel) bringt eine vernünftige Leistung, auch bei mp3s von Amazon. Mir gefällt hier das meistens vernünftige Preis-/Leistungsgefüge, ich kaufe hier gerne Musik und bin bislang total zufrieden. Meine nicht kleine Sammlaung kann ich hier punktuell ergänzen, und Preise für neue CDs sind echt ok. Aus meiner Sicht ein "Weiter so" an amazon und ein "wer nicht will, der hat schon" an die FLAC und goldene Kabel und goldene Stimmgabel und ultimatives Gehör - Fraktion (nix für ungut)
Michael

Veröffentlicht am 25.11.2009 00:52:53 GMT+01:00
Bachsau meint:
Ich bin mit der Bitrate absolut zufrieden. Mein Festplattenplatz ist auch kein Freiwild, und ich würde mich schon ärgern, sollten Qualitätsfetischisten hier 360 kBit durchsetzen. Ich will schließlich noch was anderes als Musik speichern...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.11.2009 15:46:23 GMT+01:00
Narrowfields meint:
Ich kann Christoph v. B. nur zustimmen. Als Benutzer eines qualitiativ recht hochwertigen Digital Streamers weiß ich FLAC Files in Standard (16 bit 44 Khz) und darüber hinaus in 24 bit und 96 Khz sehr zu schätzen. Es wäre wirklich nützlich wenn Amazon diesen Trend zurück zu echtem Musikgenuß unterstützen würde. Jeder, der einigermaßen musikinteressiert ist, wird den qualitiativen Unterschied zwischen MP3 und unkomprimierten Musikfiles zu unterscheiden wissen. Das gilt selbst für tragbare Geräte. Ich habe auf meinem 16GB Walkman ca. 350 unkomprimierte Songs dabei. Das reicht auch dicke wenn man länger unterwegs ist. Und das Auswechseln der Tracks via PC ist ja heute ein Kinderspiel.

Veröffentlicht am 28.11.2009 22:14:58 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.11.2009 22:16:00 GMT+01:00
Mit Verwunderung bis Kopfschütteln muss ich einige Beiträge hier lesen. Es werden Begriffe durcheinandergeworfen und unfundierte Behauptungen aufgestellt. Eins Vorweg: Auch ich würde ein Angebot in FLAC begrüßen, nicht aus praktischen Gründen, sondern um das gute Gefühl zu haben, dass ich nicht weniger bekomme als der Käufer der CD. Für mich selbst reicht die MP3 allerdings aus und ohne Referenz sind sämtliche Behauptungen zur Qualität der Musik, die hier angeboten wird, sowieso wertlos. An dieser Stelle will ich auf einige Dinge eingehen, die mir besonders aufgefallen sind.

> Als Benutzer eines qualitiativ recht hochwertigen Digital Streamers

Was ist ein hochwertiger Digital Streamer? Wenn die Daten digital vorliegen und gestreamt werden, ist die Qualität immer gleich gut.

> weiß ich FLAC Files in Standard (16 bit 44 Khz) ... sehr zu schätzen.

Auch MP3s, egal welche Bitrate, können Daten mit 16 bit bei 44100Hz enthalten. Dies ist also kein Garant für eine hohe WAHRGENOMMENE Qualität.

> Jeder, der einigermaßen musikinteressiert ist, wird den qualitiativen Unterschied zwischen MP3 und unkomprimierten Musikfiles zu unterscheiden wissen.

Erstens behaupte ich das Gegenteil, zweitens ist "komprimiert" nicht gleichbedeutend mit "verlustbehaftet".

> Das gilt selbst für tragbare Geräte. Ich habe auf meinem 16GB Walkman ca. 350 unkomprimierte Songs dabei.

Ein kleiner Tipp: Wenn man schon unbedingt CD-Qualität dabeihaben will, dann ein verlustloses Format verwenden.

> Seit der Zeit der CDs fehlt aber genau die Dynamik, die [der LP] zum Vorteil gereichte.

Könnten Sie das bitte etwas genauer erörtern?

> Aber [VBR] führt dazu, dass ein paar meiner Dateien eine unterdurchschnittliche Bitare haben. Bei der Redshape EP z.B. ist keiner der Tracks mit mehr als 213 kb/s kodiert, der dritte sogar nur mit 178 kb/s! Und das ist definitiv zu wenig.

Nun, da muss man entscheiden, was einem wichtiger ist: eine konstante Qualität (also VBR) bei schwankender Bitrate oder eine konstante Bitrate, was zu Verschwendung von Bits bei unkomplizierten Passagen und geringerer Qualität bei komplexen Passagen führt. Mir ist da ersteres lieber.
Zum Schluss an all die, die behaupten, die Qualität bei MP3 sei grundsätzlich zu schlecht, habe ich einen ernstgemeinten Rat. Laden Sie sich die neueste Version von LAME herunter (zum aktuellen Zeitpunkt 3.98.2), komprimieren Sie ein Lied von einer CD damit (z.B. mit -V2 oder besser) und machen Sie mit der Originaldatei und der komprimierten Datei einen Doppelblindtest (zum Beispiel mit foobar2000 und dem ABX Comparator Plugin) mit mindestens 16 Durchgängen. Alles andere hat sowieso keine wissenschaftliche Relevanz und kann als mögliches Placebo abgetan werden. Und letztendlich sind es nicht die Zahlen, die über Musikgenuss entscheiden, sondern was unsere Ohren draus machen.

Veröffentlicht am 29.11.2009 21:32:35 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.11.2009 21:33:14 GMT+01:00
Rounder6 meint:
Servus,
also zu dem Satz bzw. die Frage:
>>>
Seit der Zeit der CDs fehlt aber genau die Dynamik, die [der LP] zum Vorteil gereichte.
Könnten Sie das bitte etwas genauer erörtern?
<<<
Die nutzbare Dynamik der LP ist und war immer geringer als die der CD. Da stehen max. 70dB bei der LP mehr als 90dB bei der CD gegenüber. Wer mit den Werten nix anfangen kann, dem sei gesagt, dass bei der LP die leistesten Passagen im Rauschen des Abtasten der Nadel bzw. den sog. Rumpelgeräuschen des Laufwerks untergingen. Das ist im wesentlichen ziemlich ähnlich wie bei den Compact-Cassetten, deshalb hat man dann ja auch die Rauschunterdrückungssysteme erfunden, um die nutzbare Dynamik zu erhöhen weil man dann das leiseste gesäusel auch noch mitbekommt, welches zuvor im Rauschen unterging. So gesehen 1:0 für die CD - aber ...
Aber ich glaube der Musikfreund oben meint eigentlich was anderes, da heute die Dynamik, die theoretisch auf einer CD nutzbar ist auf ganz andere Art und Weise "verschenkt" wird. Seit vielen Jahren - Freunde der sog. "Digital Remastered CD" kennen den Effekt zuhauf - wird die durchschnittliche Lautstärke auf CDs erhöht. Bekanntlich speichert eine CD nix anderes als den digitalen Wert der Ausgangsspannung. Wird dieser digitale Wert nun erhöht, kommt bei den Lautsprechern auch vermeindlich mehr an, sofern der Lautstärkeregler am Gerät NICHT verändert wird. Den Wert kann man aber nicht unendlich erhöhen, den bekanntlich ist bei 16x der Wert "1" also "1111111111111111" (16Bit) Schluss, da dieser Wert der max. Spannung entspricht. Mehr geht bei 16Bit eben nicht (und bitte an alle die es auch genau wissen, lassen wir das Vorzeichen mal weg). Wird nun eine relativ leise aufgenommene CD künstlich lauter gemacht, kommen die lautesten Kicks im Musikstück in die Begrenzung. Bedeutet letztendlich, der theoritsche Wert von 16x 1ern würde überschritten werden, was aber technisch nicht geht. Das gleicht man nun wieder mit anderen Tricks aus ohne aber die max. Lautstärke des Peaks tatsächlich zu erhöhen. Warum das alles nun als Erklärung? "Dynamik" ist die Differenz zwischen den leisen und lauten Passagen und nicht wieallgemein angenommen "wie laut ist eine CD". Wird bei der Aufnahme nun lauter aufgedreht (durchschnittlich gesehen) wird der Abstand zur lautesten Passage immer geringer, die genutzte Dynamik verringert sich wieder, wenn auch auf "lautem Niveau".
Unterm Strich: zwar ist insgesamt die CD (z.B. bei einem Remaster) lauter aber die lautesten Stücke sind dann so viel lauter auch wieder nicht.
Kommen wir zurück zu dem, was der Kollege mit dem Vergleich zur LP vermutlich meinte:
Wenn man heute folgendes macht: CD-Player und der gute alte Plattenspieler laufen nebeneinander, gleiche CD/LP. Die durchschnittliche Lautstärke wird nun angeglichen (der CD-Player runter!), dann klingen beide Medien im Schnitt gleich laut. Aber: Die Basskicks der LP scheinen nun viel kräftiger zu kommen, als bei der CD - klar, weil die genutzte Dynamik auf der LP größer ist, da z.B. die Basskicks ursprünglich deutlich lauter aufgenommen wurden im Vergleich zum Rest. Das gibt den richtigen "Wumms", den man auf heutigen CDs kaum noch findet. Damit klingt die CD im Vergleich immer noch "flacher".
Der Trend mit den relativ laut aufgenommen CDs ist den tragbaren Geräten geschuldet, deren Leistung (max. Lautstärke) bekanntlich gering ist. Unsere Politiker sind ja schon wieder dabei, die max. Lautstärke per Gesetz zu reduzieren, um Gehörschäden zu vermeiden. Das wurde schon mal gemacht. Da hat man aber vergessen, dass das Medium CD noch lauter kann, über den durchschnittlichen Pegel. Viel "mehr" geht aber nicht mehr bei der CD, die Verzerrungen werden jetzt schon unerträglich bei GaGa & Co.
So gesehen hat der Kollege recht. Eine LP aufgelegt und einen wirklich potenten Verstärker angesteuert, damit es in der Durchschnittlautstärke stimmt und man hat die Kicks, die bekanntlich (auch) in der berühmten bauchgegend spürbar sind.
Und dann ist die ganze Diskussion zwischen CD, MP3 und FLAC sowieso hinfällig.
Gruß, Rounder6

Veröffentlicht am 30.11.2009 00:18:10 GMT+01:00
Ich persönlich bin mit der Thematik durchaus vertraut und auch der "Loudness War" ist mir nicht fremd. Aber wie korrekt beschrieben, hat die CD einen sehr viel höheren Dynamikbereich und, da es sich um ein digitales Signal handelt, gibt es die Rauschproblematik nicht (auch wenn man streng genommen immer ein Rauschen hat, das aber hier wohl gegenüber dem Vinyl vernachlässigt werden kann). Für die Unfähigkeit derjenigen, die die CDs mastern, kann die CD wohl herzlich wenig. Denn theoretisch kann das Vinyl gegen die CD keinesfalls anstinken, weder bei der Qualität, noch bei der Dynamik, auch wenn manche Leute das gerne behaupten. Der Loudness War ist ärgerlich, aber kann wohl nicht der CD angelastet werden.

Veröffentlicht am 30.11.2009 14:08:00 GMT+01:00
Ich hatte bisher noch keine Probleme.......
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