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Explicit vs. Clean


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1-21 von 21 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.01.2014 07:49:46 GMT+01:00
S. Kuhn meint:
Was hat es mit den Bezeichnungen hinter manchen Alben auf sich?
Explicit = Amazon-Exklusiv?
Clean = Nicht jugendgefährdend?

Amazon hält sich mit Beschreibungen wie immer dezent zurück.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.01.2014 17:31:27 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 06.01.2014 07:59:25 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.01.2014 18:32:18 GMT+01:00
S. Kuhn meint:
Vielen Dank für die Antwort. Klingt sinnig.

Veröffentlicht am 05.01.2014 22:23:01 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.01.2014 00:27:32 GMT+01:00
Es handelt sich dabei um die angloamerikanische Unart, die dichterische Freiheit zu zensieren, sei es durch "Piepstöne", das Auslassen von Wörtern oder den Künstler dazu zu zwingen, sein Werk "umzudichten",
damit sich die armen Pharisäer nicht von Unflat und sexuellen Andeutungen zu sündigen Gedanken verleiten lassen müssen. Ja, so etwas gibt es auch in westlichen Kulturen! :-/
Der Bürger wird also bevormundet.

"Explicit Lyrics" sind sozusagen "zu deutliche Texte" in Punkto Schimpfwörter und Schlüpfrigkeit;
Gewaltverherrlichendes hingegen wird von den Einflussnehmern normalerweise nicht zensiert.
"Clean Lyrics" bedeutet so viel wie "gereinigte" also zensierte Texte.

In der Regel bestimmen amerikanische Organisationen wie z.B. der Verband Christlicher Hausfrauen,
was der Rest der Welt hören darf und was verboten gehört (das ist leider kein Witz!).
Wer sich also die "Cleane" Variante eines Albums zulegt, der bekommt sozusagen kastrierte Kunst.

Veröffentlicht am 08.01.2014 23:48:33 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 09.01.2014 10:25:49 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.01.2014 00:08:29 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 09.01.2014 10:26:10 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 09.01.2014 09:03:37 GMT+01:00
S. Kuhn meint:
In dem gelöschte Beitrag veranschaulichte der Author nur anhand eines Beispiels den Unterschied zwischen Clean und Explicit. Dass dieser Beitrag von Amazon gelöscht wurde ist absolut albern.
Da zeigt sich, dass Amazon eben doch nur ein schwindliges US-Unternehmen ist. Werden in Zukunft Bücher über Evolution auch mit Explicit gekennzeichnet, während kreationistische Bücher Clean sind?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.01.2014 09:49:14 GMT+01:00
Ich hatte mich auch gewundert, warum dieser absolut saubere und vernünftige Beitrag gelöscht wurde.

Letztens hat man auch einen meiner Beiträge gelöscht, wo ich die abenteuerliche Preispolitik anhand eines Beispiels beschrieb;
da ist es ja noch nachzuvollziehen, wenn auch bedauerlich, dass sich dieser Konzern so etwas nicht gefallen lässt.

Ihr Kommentar war jedoch sachlich korrekt und in keiner Weise amazonkritisch - seltsam.
Man sollte vielleicht nicht alles auf dieser Welt verstehen wollen, da sich manche Dinge einfach der vernunftbasierten Logik entziehen.

Veröffentlicht am 09.01.2014 12:39:14 GMT+01:00
Bard meint:
Sehe jetzt gerade erst, dass mein Beitrag gelöscht wurde. :(
Ich hatte am Beispiel von Cee Lo Greens Single F... den Unterschied zwischen Clean und Explicit erklärt.
Die Explicit Version enthält böse Worte, die Amazon in diesen Foren augenscheinlich nicht duldet, die Clean Version ist im konkreten Beispiel mit einem anderen Wort komplett neu eingesungen. Alternativ wird in Clean-Versionen häufig die Tonspur weggeblendet.

Veröffentlicht am 13.01.2014 12:01:45 GMT+01:00
B.B. George meint:
Vorrangig ist ein Explicit-Button aber auch ein Verkaufsinstrument - gerade im Hip-Hop- und Rap-Segment sind Alben ohne Parental-Advice wohl eher schwer zu verkaufen. Ärgerlich bei dem Umgang Amazon.de's mit der Zensur ist aber, daß das Explicit meist im Album-Titel vermerkt ist, als Werbemittel, das Clean aber nicht, was mir gerade bei einigen Sonderangeboten schon mehrmals fast zum Verhängnis geworden wäre.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.01.2014 14:47:48 GMT+01:00
Bard meint:
Ich bin überrascht, dass Johny Logan-Titel ausdrücklich als Clean markiert sind: The Irish Connection

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.01.2014 15:05:16 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.01.2014 22:26:36 GMT+01:00
B.B. George meint:
Oops:
Lou Reeds Walk on the Wild Side Transformer hat jetzt auch ein [Clean] ?? - es scheint mir unwahrscheinlich, daß die christlichen Hausfrauen ein Lied um Prostitution, Homosexualität, Drogen und Tranvestismus gut heißen würden. -- Vielleicht ist es ja nur eine Instrumentalversion nur mit Refrain.
Oder: -- Amazon hängt das kompromittierende Label jetzt überall an alles, was nicht explizit auf dem Index steht.

Veröffentlicht am 13.01.2014 17:30:59 GMT+01:00
Also mich hält dieser "Clean"-Hinweis derzeit vom Erwerb der günstigen Jimi Hendrix Alben ab...
naja, der hat ja sowieso nix mehr davon, wenn man seine Alben kauft (oder nicht kauft).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.01.2014 22:47:51 GMT+01:00
B.B. George meint:
Nun: - die Frage ist ja: Was bedeuted das [Clean]?

Ist es wie bisher, daß die Bösen Worte überpiept oder ausgeblendet worden sind?
oder
Heißt es bloß, daß es sich um das Original der Aufnahme handelt, in dem einfach keines der misbilligten Worte vorkommt?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.01.2014 23:23:54 GMT+01:00
Bard meint:
sowohl als auch ;)
Das Label Clean taucht bei einzelnen Titeln die letzten Tage so oft auf, dass es wohl als Hinweis daruf zu verstehen ist, dass keine missbilligten Worte vorkommen. Warum das überall dazu geschrieben wird, nicht nur, um "bereinigte" Versionen zu markieren, erschließt sich nicht.

Veröffentlicht am 13.01.2014 23:50:52 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 14.01.2014 09:09:08 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.01.2014 23:59:41 GMT+01:00
heißt das dann im Umkehrschluss eigentlich, dass wenn Guildo Horn singt: "Piep piep piep, Guildo hat Euch lieb"
eigentlich eine ganz andere, weggepiepte Bedeutung dahinter verborgen wurde?
Ist er womöglich gar in Wirklichkeit ein bierkutschenkompatibler Flucher? ;)

Veröffentlicht am 14.01.2014 14:30:03 GMT+01:00
S. Kuhn meint:
Ein Glück wendet Amazon bei den Songtiteln nicht den gleichen Filter an, wie bei den Diskussionen. Sonst würden einige Songtitel einfach fehlen.
Der von Amazon gelöschte Beitrag vom 13.01.2014 23:50:52
enthielt einen Titel aus einem Album, der ein böses Wort enthielt und als [Clean] gekennzeichnet war.

Mich würde mal interessieren, woher der Kennzeichnungswahn auf einmal kommt. Gibt es da seit 2014 ein neues Gesetz in Deutschland?
Und warum machen die Label den Aufwand für D? Die Anzahl der Alben, die in den letzten Jahren wegen der Verwendung einzelner Wörter auf dem Index gelandet sind, dürfte gegen Null gehen.
Und für die, die drauf gelandet sind, wird es wohl keine Clean-Version geben.

Veröffentlicht am 14.01.2014 14:49:05 GMT+01:00
Willybald meint:
Für mich ist diese "neue Mode" einfach nur lästig und ärgerlich.
Ich will auf meinem Player weder ein "explicit" im CD-Namen,
noch ein "explicit" oder "clean" im File- und im Titelnamen sehen.
Also muss ich jeden mp3-File von Hand editieren und diesen Kram entsorgen.
Ich kann nur hoffen, dass das mal irgendwann wieder verschwindet.
Im Moment allerdings führt es offensichtlich zu immer krasseren Auswüchsen.
So gibt es offensichtlich mindestens eine CD, wo hinter JEDEM Titel das Word "clean" steht!
Oder einen Sampler mit 57 Titeln, von denen gerade einer (!) als "explicit"
gekennzeichnet ist - aber deshalb der CD-Titel in JEDEM mp3-Tag als "explicit"
gelistet ist.

Veröffentlicht am 14.01.2014 15:39:20 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.01.2014 22:29:18 GMT+01:00
B.B. George meint:
Nun ist es klarer geworden: das ist so'n Ding aus den Staaten, deutsche Produktionen wie Silly oder Agnes Obel haben keinen Vermerkt, dafür aber das Dave Brubeck Quartett mit Take Five, also einem reinen Instrumentaltitel, der eben sicher kein böses Wort enthält, -- Obwohl? - im freejazz Bereich könnten schon einige Stücke mit anstößige Pasagen vorkommen. ;-)
Ärgerlich ist nur, daß von mir einige Sonderangebote so wegen Zensurverdachts nicht wahrgenommen worden sind.

Es wäre auch nett, wenn Amazon.de hier nicht nur Beiträge streicht, sonder 'mal 'n büschen Klarheit schafft, schließlich gibt es unter deren Mitarbeitern doch einige kompetente Gesprächspartner.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.01.2014 15:49:11 GMT+01:00
B.B. George meint:
@Willybald
Da das wohl jetzt zum Standard wird, lohnt es sich ein kleines shell-script zu schreiben, das die Reinigung durchführt.
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Erster Beitrag:  05.01.2014
Jüngster Beitrag:  14.01.2014

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