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CLAUDIO ABBADO - ein Phänomen


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1-25 von 62 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.10.2008 23:31:47 GMT+02:00
Worin besteht das Phänomenale von Claudio Abbado?
Was hat er, was andere nicht haben?
Was macht die Popularität dieses von mir bewunderten Dirigenten aus, der es so gar nicht darauf anzulegen scheint?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Meinungen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.10.2008 09:57:05 GMT+02:00
Thomas Koller meint:
Deine Frage ist nicht leicht zu beantworten, aber ich versuche es trotzdem. Claudio Abbado ist eine äußerst charismatische Persönlichkeit, die viel mit Körpersprache und kleinen Gesten auszudrücken vermag. (Deshalb ist er auch auf DVD sehr interessant).
Seine große Kunst besteht darin, Sinfonien - etwa von Mahler - emotional und leidenschaftlich zu interpretieren, ohne dabei zu übertreiben bzw. zu künsteln.
Richtig ist auch die Feststellung, dass es Abbado überhaupt nicht darauf anlegt, populär zu sein. Er ist bescheiden, da er Arroganz nicht nötig hat.

Liebe Grüße!

Thomas Koller

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.10.2008 19:04:36 GMT+02:00
....und welche Aufnahmen sind besonders gelungen, vielleicht legendär oder unübertroffen? All diese Fragen scheinen viel schwerer zu beantworten zu sein als bei Karajan, den ich persönlich überhaupt nicht schätze...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.10.2008 19:47:05 GMT+02:00
Claudio Abbado gehört auch zu jenen Dirigenten, die ich besonders schätze. Sein uneitles Auftreten, das ohne jedes Gehabe auskommt, macht ihne sehr sympatisch. Es sind aber seine Interpretationen, die mich für ihn einnehmen. Thomas Koller schildert sie so, wie auch ich es tun würde. Ich weise auf zwei Abbado-Aufnahmen von Verdi-Opern hin, die ich ganz besonders mag: Macbeth und Simone Boccanegra.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.10.2008 21:34:04 GMT+02:00
Ich empfehle Rossini-Opern: Der Barbier von Sevilla, La Cenerentola, Die Reise nach Reims, alle schon älteren Datums, aber dennoch sehr einnehmend.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.10.2008 23:29:46 GMT+02:00
Aha, sehr interessant, ich bin gar nicht so sehr für Opern, von einigen (z. B. Mozart) abgesehen. Ich habe Abbado mal in der Pariser Salle Pleyel mit dem Requiem von Verdi gehört (Schwedischer Rundfunkchor, Berliner Philharmoniker) erlebt. Das war eine Offenbarung!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.10.2008 12:52:17 GMT+02:00
sanktrabus meint:
hallo herr busch,
auch mir geht es mit opern so. außerdem bin ich eher ein freund von historischer aufführungspraxis, als von konventionellen orchestern und dirigenten. dennoch finde ich an abbado außerordentlich bemerkenswert, (außer der schon mehrfach erwähnten bescheidenen art) dass er wohl ein besonderes händchen (gespür) für bestimmte komponisten hat, für andere wiederum weniger. scheinbar gibt es so etwas wie seelenverwandtschaft zwischen komponist und dirigent, die unabhängig von des dirigenten grundsätzlicher qualität besondere interpretationen bewirken kann. kurz: ich finde abbados mendelssohn (in allen aufnahmen, die ich kenne) herausragend, auch im vergleich mit einspielungen historischer aufführungspraxis. wie geht es da anderen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.10.2008 20:31:00 GMT+02:00
Serse53 meint:
Als besonders gelungen unter Abbados Aufnahmen aus meinem Bestand finde ich:
bei den CDs
Beethoven: Sinfonien mit den Berlinern
Beethoven: Klavierkonzerte 1-5 mit Pollini
Beethoven: Klavierkonzert 2,3 mit Argerich
Berg (The DGG Orginals)
Berg: Altenberg-Lieder/Lulu-Suite mit Banse und den Wiener Philharmonikern
Berg: Orchesterstücke Op.6,1-3/Lieder 1-7 mit Otter und den WP
Berg: Wozzeck
Bizet: Carmen
Brahms: Klvierkonzert Nr.1,2 mit Brendel
Brahms: Violinkonzer tmit Mullova
Chopin/Liszt: Klavierkonzerte mit Argerich
Chopin: Klavierkonzert 2 mit Pogorelich
Debussy: Pelleas et Melisande
Hindemith: Kammermusiken (EMI)
Hindemith: Mathis der Maler/Nobilissima Visione /Symphonische Metamorphosen
Mahler: die Sinfonien mit den Berlinern Philharmonikern (mit Ausnahme der vierten)
Mahler: Sinfonie Nr.2 mit Luzern FO
Mahler: Wunderhornlieder mit Otter und Quasthoff
Mendelssohn: Sinfonien mit dem LSO
Mendelssohn: Ouvertüren mit LSO
Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum, Sinfonie Nr. 4 mit den BP
Mozart: Sinfonien mit dem Orchestra Mozart
Mozart; Violinkonzerte mit Carmignola
Mozart: Klavierkonzerte mit Gulda
Mozart/Strauss: Lieder mit Schäfer
Mussorgsky: Boris Godunov
Mussorgsky: Khonvantischa
Mussorgsky: Songs and Dances of Death/Tschaikovsky: Sinfonie Nr. 5 (Sony)
Mussorsky: Orchesterwerke (RCA)
Mussorsky: Orchesterwerke (Sony)
Nono: Il Canto Sospeso/Mahler: Kindertotenlieder
NOno: Coma una ola de fuerza y luz mit Pollini
Prokofieff / Ravel: Klavierkonzerte mit Argerich
Prokofieff: Klavierkonzerte 1,3 mit Kissin,
Prometheus-the Myth in Music (Sony)
Rachmaninoff: Klavierkonzerte 2,3 mit Zilberstein
Rossini: Barbier (die ältere mit Berganza und Prey)
Rossini: Reise nach Reims (die DG-Aufnahme)
Rossini: La Cenerentola
Schoenberg: Gurre-Lieder
Schoenberg/Schumann. Klavierkonzerte mit Pollini
Schubert: Sinfonien 1-8(9)
Schubert: Fierrabas
Schubert: Messe/Schumann: Requiem für Mignon
Schubert: Orchestrierte Lieder mit Quasthof und Otter
Schubert: Rosamunde
Schumann: Goethes Faust
Schumann: Klavierkonzert mit Perahia
Sciarino/Ligeti/Schoenberg mit dem Chamber Orchestra of Europe
Stockhausen: Gruppen / Kurtag: Grabstein
Strauss: Lieder mit Mattila
Strawinsky: Orchesterwerke mit dem LSO
Stücke nach Hölderlin mit den BP (Sony)
Silvesterkonzert 1992 mit Argerich
Tschaikowsky: Klavierkonzert mit Argerich
Tchaikovsky/Glazunov: Violinkonzerte mit Venergov
Verdi: Falstaff
Verdi: Messa da Requiem / 4 Pezzi Sacri (DG)
Verdi: Macbeth
Verdi: Simone Boccanegra
Wien Modern I
Wien Modern II - Hommage to Andrei Tarkovsk
Wien Modern III

bei den DVDs
Lucerne Festival Orchestra - The First 5 Years Claudio Abbado (5 DVDs)
Mahler: Symphony No. 3 mit Luvern FO

Ich denke, das sind sodie wichtigsten und interessantesten Aufnahmen von Abbado

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.10.2008 20:48:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.10.2008 14:46:32 GMT+02:00
K.H. Friedgen meint:
Hallo Serse53,
Ihre Verehrung für Claudio Abbado in Ehren, aber Sie beten ja hier praktisch die komplette Diskographie des Dirigenten herunter.
Ich bekenne mich freimütig als Karajan-Verehrer, aber wenn ich seine "wichtigsten und interessantesten Aufnahmen" nennen sollte, so würde ich mich auf max. ein Dutzend beschränken, obwohl Karajan bestimmt wesentlich mehr Aufnahmen gemacht hat als Abbado.
Abbado hat sicherlich eine Reihe guter Interpretationen auf Tonträger verewigt. Dazu zählen ohne Abstriche der Simon Boccanegra, Macbeth und die Mozart-Aufnahmen mit Friedrich Gulda. Auch einige Mahler-Symphonien gehören hierhin.
Aber ich glaube, dass viele der von Ihnen genannten Abbado-Aufnahmen von anderen Künstlern übertroffen wurden, und einige würde ich nur als durchschnittlich bezeichnen wollen. Merkwürdig finde ich, dass Sie Abbados Einspielungen der Brahms-Symphonien ganz unerwähnt lassen, obwohl besonders seine erste Gesamteinspielung mit diversen Orchestern (DGG, 1970er Jahre) wirklich herausragend ist und eine uneingeschränkte Würdigung verdient.
Wenn man die "wichtigsten" Aufnahmen eines Künstlers aufzählt, sollte man sich unbedingt auf die wirklich ganz herausragenden konzentrieren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.10.2008 00:40:01 GMT+02:00
vully meint:
Also die Mendelssohn-Sinfonien mit dem LSO würde ich schon in die erste Reihe der Abbado-Aufnahmen stellen. Ich habe die Schottische Symphonie kaum jemals so vielschichtig und athmosphärisch, trotzdem transparent gehört.

Und die Neuaufnahme der Beethoven-Sinfonien (möglichst in der Jubiläums-Edition mit den Live-Mitschnitten der Italien-Tournee) ist in ihrer Strenge und Klarheit auch sehr mitreißend.

Sehr spannend finde ich Abbados neue Mozart-Aufnahmen mit dem von ihm gegründeten Orchestra Mozart.

Heiß geliebt: Brahms Violinkonzert mit Mullova.

Als Rossini-Dirigent überzeugt er mich weniger. V. a. die Aufnahmen von Barbiere und Cenerentola mit Berganza, Alva sind mir zu mechanisch gehetzt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.10.2008 13:55:40 GMT+02:00
Herr Friedgen, ich stimme mit Ihnen überein, dass eine Beschränkung bei den "besten" Aufnahmen unerlässlich ist.
Dass sie Karajan-Verehrer sind, habe ich ja in der diesbezüglichen Diskussion bereits erfahren. Das Rätselhafte daran ist immerhin ein wenig gewichen.

Es freut mich, dass Sie die "alten" Brahms-Aufnahmen Abbados nennen, welche leider in Vergessenheit geraten sind, ich glaube, auf CD gibt es sie gar nicht, oder?

Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang auch den älteren DG-Beethoven-Zyklus von Abbado mit den Wiener Philharmonikern, der so ganz anders als der neue mit den Berlinern geraten ist. Vor allem die 9. und 6. klingen wunderbar!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.10.2008 22:32:11 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.10.2008 22:33:35 GMT+02:00
Was ist das Besondere an Claudio Abbado?
Er ist einer der ersten und wichtigsten Repräsentanten eines neuen Selbstverständnisses der Dirigenten: Der Dirigent als "primus inter pares", die Orchestermusiker als gleichberechtigte Partner im gemeinsamen Ringen um eine ideale Gestaltung und Intensität. Toscanini, Szell, Reiner, Karajan etc. (die Liste lässt sich beliebig erweitern!) waren Autokraten am Dirigentenpult, Dompteure, die Wert darauf legten, dass die Orchestermusiker jede Nuance ihres Dirigentenstabes befolgten und dementsprechend ihre eigenen Empfindungen hintanstellten. Die Ergebnisse konnten durchaus faszinierend sein, perfekt, mitunter auch inspiriert. Das Problem aus meiner Sicht war nur die damit einhergehende Entmündigung des Orchesters.
Abbados Ideal ist das sozusagen "kammermusikalische" Zusammenspiel des Orchesters, gleich, wie groß die Besetzung ist. Das setzt voraus, dass die Musiker mehr Ohren- , als Augenmenschen sind, was durchaus der Natur eines Musikers entspricht!
Abbado hat es im Zuge seiner eigenen musikalischen und dirigentischen Entwicklung zu einer erstaunlichen Vollkommenheit in der Umsetzung seines Ideals gebracht. Die Konzerte seiner letzten Berliner Jahre und die Konzerte mit dem Mahler Chamber Orchestra, dem Lucerne Festival Orchestra, sowie dem Orchestra Mozart geben beredtes Zeugnis von dieser Vollkommenheit!
Der Orchesterklang ist charakterisiert durch Wärme, Intensität, Präzision und außergewöhnliche Transparenz.
Ich kann jedem nur empfehlen, sich die in Kürze erscheinende Aufnahme der Symphonie phantastique von Berlioz aus Luzern vom August dieses Jahres anzuhören, um zu begreifen, was ich mit den obigen Aussagen meine!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.10.2008 22:20:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.10.2008 09:15:32 GMT+02:00
haydnfan meint:
Abbado?,ja, gewiß eine Hoffnung der 70er und 80er Jahre,ja,sein Rossini mit dem abgesungenen Alva und der "Matrone" Berganza,für mich gewiß keine Referenzeinspielung sondern gepflegte Langeweile,ja,und dann war er Chef der Berliner,hier auch nur, für mich Dauergähnen,Fazit:eine enttäuschende Hoffnung,der 70er Jahre,die nicht hielt,was sie versprach,und für mich , hätte er nie Chef der Berliner werden dürfen,yes das ist meine Meinung,sic!!!!!So fangen wir von vorne an;Beethoven,totlangweilig,vielleicht sein Mahler mit den Wienern von Interesse,aber von drei Ausnahmeaufnahmen auf den Chefsessel der Berliner,o,armes Zeitalter,ach ja,die Steigerung für die Beförderung von untalentierten Dirigenten,die lieber Zimmerkellner geworden wären,war die Ernennung von Boulez zum Chef meines Lieblings der New Yorker,drum merket: sucht ihr Chefdirigenten,:"Fragt die Putzfrau,die weiß,es!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!"Ach ja,wenn ich ein "Wunder"(Phänomen) gerade erleben will,dann "pfeif" ich mir Telemann Ouvertüren mit der Capella Coloniensis "ein",dann weiß ich wieder wie das Leben und die Tiere "ticken",aber bestimmt keine Aufnahme unter Abbado,bestimmt nicht!!!Und seien Sie beruhigt,ich kenne ihn schon ,seit seiner totlangweiligen Aufnahme mit dem eigentlich tollen New Philharmonia London,welch grosses Orchester,war, und,ist dies,-----und seiner langweiligen 2.Tschaikowsky,dabei kann diese Sinfonie so aufregend sein,wie die 1.,daß man "vom Hocker fällt".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.10.2008 15:40:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.10.2008 15:43:13 GMT+02:00
gemihaus meint:
hallo herr busch,
was ist anders bei abbado im vergleich zu den anderen, populären dirigenten?
im kontext einer hier vor monaten geführten diskussion zum 'super-star-status' einiger dirigenten habe ich mich bereits zu abbado geäussert und gemeint, er sei der eigentliche 'anti-star' - und schrieb weiter:

ich glaube übrigens nicht, dass - wie sie meinen - abbado die 'beziehungen' fehlten, er war professionell sehr einflussreich, ich meine, er war an einseitig kommerziellem erfolg, überhaupt primär an kommerz
nicht besonders interessiert - er ist der musikalische literat, der künstler unter seinesgleichen.
heute vormittag habe ich die aufzeichnung seines aktuellen luzern-konzerts mit debussy-ravel-berlioz
verfolgt, genossen, bewundert - die musikalische aura ist unabhängig vom medium, sie stellt sich selbst
am kofferradio ein: ich habe noch nie eine so ausgehörte, subtil differenzierte, reflektierte aufnahme der fantastischen sinfonie gehört - eine offenbarung, ernsthaft. (jetzt nicht spontan, aber fehlerfrei, herr uhlmann!)
abbado hat seine musiker gefunden und sie ihn - das luzerner orchester und er sind eine musikalische
einheit höchster qualität, wir sollten einfach nur dankbar sein!

dem möchte ich jetzt nur noch hinzufügen, dass ein solchermassen demokratisches musikverständnis, das miteinander musikalischer re-produktion keine schnellen oder perfekten ergebisse zeitigt, sondern gerade das quasi probend improvisierte als gemeinsam erlebter kreativer prozess konstituierend ist.
all die späteren live-mitschnitte aus luzern oder berlin u.a. sind eindrucksvolle belege abbados freier und frei-
sinniger tätigkeit.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.10.2008 21:21:49 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.10.2008 22:23:05 GMT+02:00
haydnfan meint:
Hi,für mich drücken Sie unbewußt das aus ,was er war,ein eigentlich völlig uninteressanter Dirigent,dem beim 3 B Orchester(Luzern),sogar noch eine "Aura" umgibt,ich gebe ihnen "Brief und Siegel",die Staatsphilharmonie Koblenz klingt besser und süffisanter und sie dirigiert kein so "armer","malader","totkranker" Abbado,ich höre schon seine Hofschranzen aufschreien und die Claque jammern,aber seid versichert,Eure "Klatschtantiemen"für diesen Durchschnittsdirigenten sind gesichert,der DGG sei dank!!!!Ach ja,damit es auch jeder kapiert,das sog.Luzerner Festival Orchester ist für mich eine Laienspielerschar,vielleicht für Klassikanfänger diskutabel,wie früher die Aufnahmen bei Europa,-aber die Staatsphilharmonie Koblenz(Rheinland-Pfalz)ist dagegen ein Weltklasseorchester,hi sweet boys und girls ,Ihr sind auch top,die Orchester aus der sog.Provinz,ich liebe sie,denn Sie spielen unsere Klassik,und nicht die "Zöglinge "der promoteten Klassikindustrie,drum lieber Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz,mit oft ungespielten Werken der Klassik und Romantik,u.a.auf SWR 2,als solche Langweiler ,wie Abbado.Ach,merket auf dies muß ich noch loswerden,weil ich unbewußt bei sog."Provinzorchestern "war,seit Tagen gibt es beim etwas dubiosen Label Dokuments meinen geliebten Peter Maag mit der Philharmonia Hungarica,kurz danach begann Dorati seinen Haydnzyklus.aber ,welch großes Orchester,Maag mußte schnell für VOX/Turnabount einspielen,trotzdem ist ihm ein Meisterzyklus der Schubert Sinfonien gelungen:ein Meister am Pult eines quicklebendigen Orchesters ,was will man mehr,das ist unser Leben,die klassische Musik!!!!Ach ja,dieser Zyklus ist bei jpc ständig ausverkauft,oh ,wie schön!!!!!!!und dies muß ich zum schluß nochmal anfügen:___________________________________Ein Phänomen ist es für mich nur,das dieser "Mittelklasse Dirigent",es so weit bringen konnte,wer arbeitet eigentlich heute in den Führungsetagen der Klassikkonzerne,oder können die keinen Wellensittich von einem Zaunkönig unterscheiden,oder haben die auch nur ins allgemeine "Luftblasen" finanzierende Banking gesponsert,und verstehen von der klassik so viel,wie der Automechaniker ,von den Romeo und Julia Balletten von Prokofiev,Zeit dies zu ändern,oder?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.10.2008 23:37:56 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.10.2008 23:39:21 GMT+02:00
Greenhill meint:
Hallo Haydnfan,
dann muß ich wohl dringend nochmal nach Koblenz.
Unser Staatsradio SWR 2 habe ich nicht so gut im Gedächtnis; aus Bayreuth und Salzburg brachte es nur die Eröffnungspremieren, alles andere sendeten WDR 3 und DLR Kultur.
Ich bin auch kein Abbado-Fan, aber die Figaro- und besonders die Don Giovanni-Aufnahme finde ich toll. Sind zwar nicht meine absoluten Favoriten - Gardiner und Jacobs sind halt doch die besten - doch schön anzuhören sind sie allemal.
Wahrscheinlich hassen Sie den Ausdruck "schön anzuhören", doch dieses kulinarische Argument ist für mich sehr entscheidend.
Vielleicht noch ein Diskussionsanlass:
Abbados "Lohengrin"-Einspielung ist absolut überflüssig, ein Starvehikel, wie es Levine nicht gleissender hätte hinlegen können.
Viele Grüße aus der Eifel

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.10.2008 17:14:36 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.10.2008 18:49:34 GMT+02:00
Serse53 meint:
Hallo Hr. Friedgen
Die Brahms-Sinfonien sind wahrscheinlich die einzigen (CD-)-Aufnahmen von Abbado, die ich nicht kenne. Ich habe auch nicht die gesamte Diskografie von Abbaode heruntergebetet, da es da durchaus einige Aufnahmen gibt, die ich nicht so großartig finde: z.B. die Beethoven-Sinfonien mit dem Wienern, Mahlers 4. mit den Berlinern, Aida, Don Carlo, die Dvorak- und Tschaikowsky-Aufnahmen, die Mozart Klavierkonzerte mit Serkin oder Pires u.a. Seine Mozart-Opern kommen nicht an die Aufnahmen mit Jacobs und Gardiner heran, sein Don Carlo ist dem Giulini weit unterlegen (aber wer kommt an die Aufnahme schon ran?)

Ich habe auch explizit von "besonders gelungen" gesprochen - ich habe nirgendwo denn Anspruch geäußert hier irgendwelche Referenzaufnahmen zu verkaufen, da es diese nur in den seltensten Fällen gibt und sich viele bei näherer Betrachtung als gar nicht so "Referenz" erweisen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.10.2008 17:21:00 GMT+02:00
haynfan,
wann hören Sie endlich auf, uns mit ihren dümmlichen, kaum verständlich geschriebenen, nur provozierenden Äußerungen auf die Nerven zu fallen? Wenn Sie nur beleidigen können, statt sachlich zu argumentieren, sollten Sie sich ein anderes Forum suchen, vielleicht das, wo man lernt, wie man einen richtigen und vollständigen Satz bildet?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.10.2008 18:19:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.10.2008 18:20:43 GMT+02:00
Herr Busch, ich kann mich Ihnen nur anschliessen. Es gibt Menschen, die hören sich gerne reden. Meistens sind es solche, die viel Blödsinn und sture Behauptungen von sich geben. Es gibt wohl auch Menschen, die sehen sich gerne schreiben ... haydnfan entzieht sich mit seiner Pseudooriginalität und seiner Besserwisserei jeder Argumentation und Widerrede, weil bei ihm kaum Argumente, sondern bloss Behauptungen zu finden sind. An seinem Sprachstil hat hoffentlich nur er selber Freude. haydnfan wird wohl weiter im Klassikforum umher wüten. Ich will ihm sein Recht nicht streitig machen, aber ich kann ihn mir als Liebhaber klassischer Musik fast nicht vorstellen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.10.2008 23:47:26 GMT+02:00
gemihaus meint:
also haydnfan,
ohne weiter auf ihren diffus-'komplexen' beitrag eingehen zu wollen, kann ich nur soweit entgegnen, wer abbado als
musikalisch mittelklassig und sein luzerner orchester mit den koblenzer 'staatsphilharmonikern' als zweitklassig ver-
gleicht, der macht sich einfach nur unglaubwürdig und, leider, lächerlich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2008 01:02:03 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 24.10.2008 08:50:18 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2008 01:31:15 GMT+02:00
gemihaus meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2008 02:03:53 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 24.10.2008 08:51:17 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2008 10:39:23 GMT+02:00
Gunter Haemel meint:
Hallo Haydnfan,
ich bin zwar immer etwas konsterniert, wenn ich Ihre Beiträge lese, weiß dann nicht, ob sie wirklich ernst von Ihnen gemeint sind, oder ob Sie uns alle "veräppeln" wollen - wie man in Ostwestfalen sagt - ? Trotzdem finde ich gut, daß Sie immer etwas gegen den Strich bürsten und sich für Dirigenten und Orchester stark machen, die nicht zu den "upper 10" gehören.
Eines aber muß ich Sie fragen - was finden Sie an Peter Maag so großartig ??
Ich habe Ihn nur einmal "live" erlebt und zwar in Verona, danach habe ich ihn als mittelmäßigen Dirigent empfunden und mich nicht weiter für ihn interessiert. Vielleicht lag es aber auch daran, daß der "Maestro" (so wurde er immer im Hotel angesprochen) mit seiner Familie im gleichen Hotel am Gardasee wohnte, wie wir und denkbar arrogant und unsympatisch daherkam ! - so etwas färbt vielleicht dann auf die Meinung über einen Künstler ab.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2008 17:16:22 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.10.2008 17:42:09 GMT+02:00
haydnfan meint:
Hi,ich höre einfach nur z.B.seinen Schubert ja,mit der leider abgewickelten Philharmonia Hungarica,dann weiß ich,i believe wer, er war,und ehemalige Mitglieder des leider "abgewickelten" Orchesters haben ihn geliebt,er hat sich für jedes Problem(Zahnarztrechnung etc)interessiert und eingesetzt,dabei hat er dieses Orchester nur einmal dirigiert,-aber wie,glauben sie treten andere Dirigentendiven auf?ich habe als ich noch Berliner war,die Tochter von Klemperer erlebt,oh,Gott,sie war keine Queen,sie tat so,als wäre sie ihr Vater(Star),dabei war er,von seinen manischen Anfällen abgesehen,liebreizend.
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