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Schuberts große C-Dur Sinfonie: Welche Aufnahmen sind zu empfehlen?


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1-25 von 54 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.08.2012 10:13:32 GMT+02:00
Dolly meint:
Meine Lieblingsaufnahmen, die grundverschieden voneinander sind, stammen von Rudolf Kempe und Charles Münch.

Veröffentlicht am 02.08.2012 16:12:59 GMT+02:00
T. BERGMANN meint:
2 oder 3 kann ich empfehlen: eine mit den Wiener Philharmonikern unter Solti, eine mit der Staatskapelle Dresden und eine mit den Berliner Philharmonikern, beide unter Karl Böhm.
Herr Friedgen wird mir sicher entgegnen, dass die mit den Berlinern besser ist als die mit der Staatskapelle, aber ich finde beide sehr gut, wenn auch die mit der Staatskapelle etwas besser. Die Aufnahme mit dem C. Amsterdam mit Leonard Bernstein ist auch in Ordnung.

Veröffentlicht am 02.08.2012 17:31:09 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.08.2012 17:41:31 GMT+02:00
CD-freak meint:
Da gibt es jede Menge guter Aufnahmen. Man sollte sie nur in 2 Gruppen teilen - klassische und jene mit historischen Instrumenten. Bei den klassischen gefällt mir ausgezeichnet die Aufnahme der Wiener PHilharmoniker unter Gardiner erschienen auf DG (Universal Music) ebenso die Aufnahme von Szell mit den Cleveland Orchestra, nicht zu vergessen Günter Wand mit den Berliner Philharmonikern noch besser allerdings die Aufnahme mit dem Kölner Rundfunkorchester. Auch die Einspielung von Mackerras mit dem Scottish Chamber Orchestra (Telarc) ist unbedingt eine Hörprobe wert.
Bei Riccardo Muti/Wiener PHilharmoniker empfinde ich die eher langsamen Tempi nicht so besonders. Nicht zu vergessen die Aufnahme Harnoncourt auf Teldec.
Wer eine SACD haben möchte dem kann ich Jonathan Nott mit den Bambergern empfehlen.
Bei den historischen Instrumenten bevorzuge ich Norrington. Wer auch eine historische Aufnahme nicht scheut, kann Erich Kleibers Einspielung probieren.ebenso die von Wilhelm Furtwängler.
Wenn's aber nur eine sein soll? Wahrscheinlich Wand bzw. Mackerras. Letzere liefert auch noch die Unvollendete mit!

Veröffentlicht am 02.08.2012 21:35:24 GMT+02:00
Jota meint:
Mein Favorit: Klemperer (EMI)! Sehr agil und frisch - die Aufnahme entstand ANFANG der 60er, d.h. die Tempi sind gar nicht mal so langsam wie bei seinen späteren Aufnahmen. Und man hört - wen wundert's - einfach jedes Detail.

Veröffentlicht am 02.08.2012 21:46:28 GMT+02:00
Olivier Paris meint:
Empfehlen kann ich die Aufnahme mit J. Krips und dem LSO von 1958 (Decca), sehr fein und überraschend wienerisch musiziert. In die allererste Kategorie fällt auch die schon erwähnte Aufnahme mit G. Wand und den Berliner Philharmonikern aus dem Jahr 1995 (RCA) und die sehr farbige, mit kräftigem Pinselstrich musizierte Aufnahme mit Ch. Munch und seinem Bostoner Orchester (RCA, 1958). Faszinierend finde ich auch die extrem temperamentvolle, geradezu stürmische Aufnahme mit R. Leibowitz und dem Royal Philharmonic Orchestra (derzeit nicht erhältlich), dirigiert ganz im Stile seiner Beethoven-Aufnahmen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2012 18:50:41 GMT+02:00
Historische Aufnahmen:

Furtwängler, Berliner Philharmoniker, Live 1942 (eine meiner Favoriten)

"Klassische" Aufnahmen:

Krips, LSO, Decca
Münch, Boston, RCA (SACD)
Szell, Cleveland, CBS/Sony (SACD)
Wand, Berliner PO, NDR, Kölner RO (RCA) - alle auf Ihre Weise gut

Originalinstrumente:

Mackerras, Orchestra of the Age of Enlightenment, Virgin

Interessant, aber umstritten:

Dausgaard, Schwedisches Kammerorchester, BIS (SACD)

und noch viele andere......

Veröffentlicht am 03.08.2012 21:00:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.08.2012 21:01:13 GMT+02:00
Jakob Balde meint:
Meine Favoriten:
Karl Böhm, SD; DGG
Herbert von Karajan, BPO, EMI (viel besser als die DGG Aufnahme)
Sir Simon Rattle, BPO, EMI
Sir Colin Davis, Staatskapelle Dresden, RCA Red Seal (weitgehend unterschätzt und doch eine sehr stimmige Aufnahme)
Claudio Abbado, COoE, DGG (mit ein paar zusätzlichen Takten von Schubert, die Brahms in der "offiziellen" Fassung gestrichen hat)
Erich Kleiber, KRSO, Medici (Kleiber ist eine Klasse für sich, der Schubert-Dirigent par excellence)
Von Eugen Jochum gibt es gleich mehrere Aufnahmen, die ich, soweit ich sie kenne, alle schätze.

Veröffentlicht am 03.08.2012 22:36:26 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 03.08.2012 22:40:08 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 03.08.2012 22:37:49 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.08.2012 00:24:13 GMT+02:00
Fidelio meint:
Drei gute volldigitale, noch nicht genannte Aufnahmen möchte ich erwähnen:
1. Die Studioaufnahme mit dem blendend disponierten Chicago Symphony und James Levine. Sie besticht durch die dramaturgische Linie und die nicht nachlassenden Steigerungen auch im dritten und letzten Satz. Mich sprechen die positiv-bejahende, kräftige Sicht auf Schubert und der klare, flexible Orchesterklang besonders an. Schließlich handelt es sich um eine der besseren bzw. besten symphonischen Aufnahmen James Levines, z.B. sehr gute Kritik Ende der 80er Jahre in Audio. Levines Auffassung ist etwas weniger "streng"-akademisch als die seines "Lehrers" Szell, dessen Referenzaufnahme bei CBS/Sony Essentials leider unter Übersteuerung litt.
2. Erhabener und ernster klingt die Symphonie unter Sergiu Celibidache in der Münchner Live-Aufnahme. Mit großem Orchester erreicht der Klangfanatiker ein besonders hohes Maß an Durchhörbarkeit. Deswegen würde ich diese (auserlesene) EMI-CD beispielsweise über die guten von Leonard Bernstein (Cgo) oder Riccardo Muti (Wp) stellen. Joachim Kaiser führte Celibidache einmal unter den drei empfehlenswertesten CDs des Werkes auf: (reine) Geschmacksache natürlich.
3. Michael Gielen (hänssler) erscheint mir als modernster und sachlichster Schubert-Dirigent mit großem Orchester. Eine für mich fast zu unemotionale, aber diskussionswürdige Alternative zur (noch lange durch Brahms geprägten) spätromantischen Schubert-Anschauung.

Meine persönlichen Vorlieben z.B. Levine und die Hanover Band - letztere aus dem ersten Originalklang-Zyklus vielleicht aus Nostalgie trotz angeblichen Nimbus-"Röhren"-Klanges. Ausgerechnet die dramaturgische Entwicklung der Neunten weniger von Furtwängler 1942 entfernt als erwartet. Allerdings änderte sich nach dem Wendepunkt durch den Hanover-Band-Zyklus der Maßstab.

Veröffentlicht am 05.08.2012 13:47:43 GMT+02:00
T. BERGMANN meint:
Gibt es auch Aufnahmen, welche gar nicht zu empfehlen sind?

Veröffentlicht am 05.08.2012 15:35:03 GMT+02:00
Brasier meint:
Ja die von Heino!

Veröffentlicht am 05.08.2012 19:16:38 GMT+02:00
Orfeo Gentile meint:
Eine ganz große Aufnahme ist die von Harnoncourt. Da hören Sie wirklich in eine andere Dimension.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.08.2012 23:38:34 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.08.2012 01:19:17 GMT+02:00
Fidelio meint:
Hallo Herr/Frau Bergmann,

hier meine nicht zu empfehlenden CDs:
Slovak Philharmonic, Zdenek Kosler, Niedrigpreis-CD ("steif")
BRT Philh., Alexander Rahbari, Naxos (unsichere Prasierungen, kein konsequenter Spannungsaufbau)Symfoni 9
wenig empfehlenswert:
Staatskapelle Dresden, Jeffrey Tate (Orchester in Ordnung, aber Auslegung etwas unbeteiligt) Sinfonie 9 C-Dur d 944
nur mit Einschränkung empfehlenswert:
Bp, Herbert von Karajan, DG (bereits oben erwähnt, sehr routiniert)
Zumindest mehr erwartet hätte ich hier:
Sd, Sinopoli (Klang leicht unscharf, Deutung unspektakulär, nicht schlecht).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.08.2012 09:03:00 GMT+02:00
Schuberts Neunte gehört für mich zu den ganz großen Werken symphonischer Musik, ist geradezu das Paradestück romantischer Kunst - mit den von Robert Schumann beschworenen "himmlischen Längen". Was ist das für herrliche Musik - einer abwechslungsreichen, melodiösen Wanderung durch eine Berg- und See(le)n-Landschaft gleichkommend!
Ich habe diese Symphonie mal im Konzert in Dortmund mit den Münchenern Philharmoniker unter Thielemann gehört - das war ganz phantastisch!
Lange Zeit war Claudio Abbados Aufnahme mit dem Chamber Orchestra of Europe für mich das Maß aller Dinge. Heute finde ich sie ein bisschen zu verhalten und neutral. Riccardo Mutis Deutung mit dem Wiener Philharmonikern hat ihr ein bisschen den Rang abgelaufen.

Die mit Abstand misslungenste Aufnahme (danach wurde hier ja auch gefragt) ist meines Erachtens die von Karajan mit den Berlinern (DG).
Ein totaler Fehlschlag - absurde Tempi, die Musik atmet und fließt nicht, es gibt keinen Spannungsbogen, die Dramaturgie besteht nur in künstlicher Effekthascherei, das Blech klingt nach Wagner, nicht nach Schubert - alles in allem geschmacklos - statt himmlicher Längen einfach "höllisch" schlecht - meiner Meinung nach.

Neugierig geworden bin ich jetzt auf die Aufnahmen von Celibidache, Colin Davis und auch Neville Marriner mit der Academy of St. Martin.
Kennt jemand die jüngst bei Eloquence in einer günstigen Box wiederaufgelegten Aufnahmem?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.08.2012 10:00:14 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.08.2012 12:40:50 GMT+02:00
K.H. Friedgen meint:
Hallo Herr Busch,

als bekennender Karajan-Verehrer muss ich Ihnen, was Schuberts Neunte betrifft, uneingeschränkt Recht geben. Ich spreche ausdrücklich von seiner DGG-Aufnahme von 1968, die spätere bei EMI kenne ich nicht. Das einzige, was an der DGG-Version zu bestaunen ist, ist das schier atemberaubende Spiel der Berliner Philharmoniker, aber das ist für Schuberts größte und schönste Symphonie eindeutig zu wenig. Sie wird von Karajan zu einer wilden Jagd umfunktioniert, so dass man glauben könnte, er hätte sie kurz vor der Abreise in einem Durchgang eingespielt und dabei Angst gehabt, das Flugzeug von Berlin nach Wien zu verpassen. Der Kritiker von FonoForum fasste seine Eindrücke seinerzeit so zusammen: "das Werk wird von Karajan in einer einzigen Parforce-Jagd in Chrom und Stahl heruntergehobelt ....."
Ich persönlich wüsste keine einzige mir bekannte Karajan-Aufnahme, die mich so enttäuscht hat wie diese.
Es gibt eine frühe Einspielung Karajans aus dem Jahr 1946, mit den Wiener Philharmonikern, die wesentlich gemäßigter anmutet, aber nach eigenem Bekunden hatte Karajan mit diesem Werk lebenslang seine Schwierigkeiten. Zudem ist diese Wiener EMI-Aufnahme aus technischen Gründen nur von historischem Interesse.

Doch hier wird ja eigentlich nach den empfehlenswerten Aufnahmen gefragt. Meine Favoriten sind:
1) Josef Krips, London Symphony Orchestra (Decca, für mich bis heute unerreicht)
2) George Szell, Cleveland Orchestra (EMI, 1970)
3) Karl Böhm, Berliner Philharmoniker (DGG)

Ich nenne hier ausdrücklich die späte Szell-Aufnahme aus dem April 1970, die ich für viel gelungener und ausgewogener halte als seine frühere für CBS/Sony. Szell nimmt sich viel mehr Zeit, lässt die Musik atmen und sich herrlich verströmen, während mir die ältere Version etwas gehetzt à la Toscanini daherkommt und aufnahmetechnisch nicht sonderlich gelungen ist. Leider ist die EMI-Aufnahme nie so recht gewürdigt worden, sie erschien kurz nach dem plötzlichen Tod des Dirigenten, und verschwand aus unerfindlichen Gründen bald wieder aus den Katalogen. Es gab sie kurzzeitig auf CD unter dem Label "Laserdisc" und auch bei EMI als Doppel-CD in der "forte"-Serie, gekoppelt u.a. mit einer ganz großartigen Ausgabe von Beethovens Nr. 7 mit Colin Davis und dem Royal Philharmonic Orchestra.
Auf zwei weitere bemerkenswerte Aufnahmen möchte ich noch hinweisen, weil sie ebenfalls nie so recht gewürdigt wurden:
1) Colin Davis, Boston Symphony Orchestra (Philips, ca. 1980).
Diese Aufnahme wurde m.W. nie auf CD überspielt, kann aber mit einem wunderbar durchsichtigen Orchesterspiel aufwarten, und enthält sämtliche vom Komponisten vorgeschriebenen Wiederholungen. Die spätere Davis-Aufnahme mit der Staatskapelle Dresden kenne ich nicht.
2) Pierre Monteux, Boston Symphony Orchestra
Hier handelt es sich um eine Live-Aufnahme aus Moskau vom 9.9.1956. Trotz meiner grundsätzlichen Aversion gegen Live-Produktionen möchte ich sie ausdrücklich empfehlen. Sie klingt für ihr Alter und die Unwägbarkeiten einer Live-Aufführung sehr gut, und gleicht in ihrem Interpretationsansatz der alten, fantastischen Krips-Aufnahme von 1958.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.08.2012 11:00:56 GMT+02:00
Jakob Balde meint:
Hallo Fidelio,
diese Aufnahme kenne ich nicht, offenbar ist mir nichts entgangen: Slovak Philharmonic, Zdenek Kosler, Niedrigpreis-CD ("steif"), dagegen gefällt mir die Naxos-Aufnahme mit dem Failoni Orchester unter Michael Halász (Schubert Sinfonie 9 Halasz) sehr gut. Eine sehr sangliche Aufnahme, die sich von daher angenehm von der Konkurrenz abhebt. Sicher keine Aufnahme von der Weisheit letztem Schluss, aber soweit ich das höre einigermaßen sauber musiziert und dabei fast kammermusikalisch durchhörbar, außerdem rhythmisch sehr sauber und präzise, eine Aufnahme, die ich immer wieder gerne zur Hand nehme und in meinen CD-Player stecke, der scheinbar übermächtigen Konkurrenz zum Trotz.
Übrigens meine absolut ungeliebteste weil zu steif musizierte Große C-Dur Sinfonie ist die Boultsche Fassung, die bei EMI erschienen ist, (Schubert: Symphony No.9 'The Great'), die spielt in einer Liga mit Karajans DGG-Aufnahme. Aber wie gesagt, die Karajansche EMI-Aufnahme zählt für mich zu den Highlights der Aufführungsgeschichte dieses Werks.

Veröffentlicht am 12.08.2012 10:28:20 GMT+02:00
Maupass meint:
Es gibt verschiedene Furtwängler "live" Aufnahmen, mitt beiden Berliner und Wiener phil, und eine studio (Berliner, DGG). Mein erster Wahl stamm aus der 1953 Salzburger festspiel , Wiener phil (stereo). Danach Celibidache, Munch, Krips (2 erste sätze), Abendroth, Walter (NYPO), Bernstein (CGA)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.08.2012 13:02:38 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.08.2012 13:07:29 GMT+02:00
S. Leonhardt meint:
hallo herr maupass,
leider muss ich sie in einem punkt korrigieren: stereoaufnahmen von furtwänglers dirigaten gibt es nicht. der reichssender berlin hat wohl noch zu zeiten des zweiten weltkriegs mit mehrmirofontechnik experimentiert, stereo war das aber nicht.
leider!
was mir gerade eingefallen ist: es sind in den 70ern nachträglich stereofonisierte furtwängleraufnahmen auf den markt gekommen (zb bruckners 7.). spätestens unter dem kopfhörer zeigt sich aber, dass von stereo nicht die rede sein kann.
mfg
s. leonhardt

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.08.2012 19:43:31 GMT+02:00
Maupass meint:
Es gibt einige authentische stereo aufnahmen von Furtwänglers konzerte (und opern) aus Salzburg, 1953 und 54, dazwischen die Schubert 9 sinfonie. Diese aufnahmen waren "privat" von Alfred Kunz gemacht, und finden sich auf eine von Tahra in 2005 publiziert 3CDs box (1095-1097)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.08.2012 17:18:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.08.2012 17:23:11 GMT+02:00
gemihaus meint:
@ leonhardt
sie haben schon recht, es gibt keine sog. 'authentischen' furtwängler stereo-aufnahmen -
emi und die dgg-hätten sie längst.
der post-verwerter >tahra< publiziert allerdings nunmehr alte, neu-konvertierte >sacd-aufnahmen, die als sog. super-audios stereo-qualität insinuieren sollen. geschäftemacherei.
womöglich klanglich besser oder in veralteter emi-manier auf widesound-stereo bearbeitet - moderne verstärker-av-geräte offerieren heute sog. dsp-modi zur individuellen klang-optimierung, was durchaus im einzelfall funktiniert.
furtwänglers div. qualitäten offenbaren sich allemal, sog. echte furtwänglerianer forschen jedoch immerfort nach dem goldenen vlies.

Veröffentlicht am 15.08.2012 20:45:20 GMT+02:00
Brasier meint:
Goldene Vlies in Stereo
da hätten dann, wenigsten zwei
etwas davon!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.08.2012 16:34:48 GMT+02:00
T. BERGMANN meint:
Hallo Fidelio,

herzlichen Dank. HAtte mir überlegt, mir die mit KArajan bei der DGG zu holen. Vielleicht nehme ich davon Abstand.

Veröffentlicht am 06.01.2013 16:55:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.01.2013 16:57:46 GMT+01:00
Wie währe es denn mit einer schönen Konzertaufzeichnung auf DVD?
Eine sehr gute Aufnahme mit den Berliner Philharmoniker und Ricardo Muti in Neapel 2009.
Anfrage an rai.moeckel@web.de

Veröffentlicht am 06.01.2013 19:50:04 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 06.01.2013 19:50:19 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 06.01.2013 20:00:13 GMT+01:00
Die spätere Karajan-Aufnahme halte ich persönlich für absolut herrlich, wenngleich sie ein wenig "gefährlich" ist, da Karajan, wie er es in den 70ern gerne gemacht hat, mit einem derart großen Orchesterapparat und derart großer Klangwucht arbeitet wie es heute niemand mehr tut. Das führt bei mir dazu, dass ich bei Live-Konzerten oder neueren Aufnahmen mir beim Beginn des Finales immer wieder denke: was für ein lascher Einstieg! Ein wenig "gedoped" kommt Karajans Einstieg allerding schon daher.
Sehr beachtlich sind aus meiner Sicht auch die Aufnahmen von Bernstein, Herreweghe und Dausgaard. Herreweghe hat beweist ein wunderbares Gespür für eine für meinen Geschmack treffende Mischung aus dem rauen Klang der alten Instrumente und dem Wohlklang, welches der Melodienreichtum und die Instrumentierung der Symphonie mit sich bringt. Dausgaard hingegen dirigiert konsequent zackig und Extrem. Das Resultat verstört am Anfang etwas, aber ich höre die Aufnahme durchaus gerne, wobei ich die "Unvollendete", die Dausgaard aufgenommen hat noch einmal deutlich besser finde.
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