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Tschaikowsky, Ludwig Hoffmann


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1-16 von 16 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.03.2011 18:37:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.03.2011 20:04:28 GMT+01:00
jofo meint:
Wo finde ich eine CD (oder LP) von Tschaikowskys erstem Klavierkonzert mit Ludwig Hoffmann, von Joachim Kaiser so hoch gelobt?
(Bisher war für mich das Gespann Argerich/Dutoit das überzeugendste, aber man möcht' ja immer mal wieder was Neues kennenlernen)...
Ich würde gerne diese Einspielung oder eine Kopie davon kaufen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.03.2011 20:26:22 GMT+01:00
Lieber jojo,
ich hätte sie auch gern für meine Übersicht in klassik-prisma.de herangezogen, zumal ich HOffmann vor vielen Jahren mit dem Tschaikowsky-Konzert gehört habe.
Es gibt übrigens 2 Aufnahmen mit ihm,
die erste erschien Mitte der 60er auf einer LP bei Somerset - dieses Label konnte sich nicht lange auf dem Markt halten - Gunnar Staern dirigierte die Londoner Philharmoniker,
die zweite entstand später in Bamberg mit den dortigen Symphonikern unter Horst Stein bei Eurodisc, auch als LP, ein Sammlerstück wird hier auf dem Marktplatz zum Spottpreis angeboten.
Grüße B.Stremmel

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.03.2011 20:37:20 GMT+01:00
jofo meint:
Lieber Bernd

Wo zum Spottpreis?!
Und: Kennst Du die Aufnahme Argerich/Dutoit? Ist die Hoffmann-Aufnahme wirklich annähernd so gut? Würde mich brennend interessieren!
Liebe Grüsse, auch

Hannes

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2011 19:05:28 GMT+01:00
Lieber Hannes,
hier im amazon - marketplace. HOffmann eingeben und scrollen bis die LP als Bild angezeigt wird, dort Hinweis auf eine "gebraucht".
Meine Meinung zu vielen AUfnahmen vom b-moll-KOnzert findest Du unter w...klassik-prisma...
GRuß BErnd

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2011 19:24:43 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.03.2011 19:25:20 GMT+01:00
jofo meint:
Vielen Dank für den Tipp! Die LP habe ich zwar nicht gefunden, aber Ihre beeindruckende Zusammenstellung, die ich gerne mal genauer anschauen möchte.
Mit liebem Gruss

Veröffentlicht am 03.03.2011 20:16:20 GMT+01:00
Die LP ist noch immer drin! Eingabe: klassik Ludwig HOffmann, 13.Eintrag, Seite 2! Preis 2,90+Versand

Veröffentlicht am 03.03.2011 21:00:49 GMT+01:00
jofo meint:
Jetzt hab ich's endlich gefunden über LP, nicht bei 13, aber da war sie leider schon weg. Trotzdem vielen Dank; vielleicht geht's über den Wunschzettel.

Veröffentlicht am 03.04.2011 12:05:33 GMT+02:00
Jakob Balde meint:
Ich habe den Ludwig Hoffmann einmal in einem Konzert spielen gehört und war wirklich sehr angetan von seinem Spiel. Leider ist er bei den großen Plattenfirmen nie richtig angekommen, so dass es von ihm nur wenige Aufnahmen gibt. Wenn ich mich recht erinnere, dann ist das meiste auf EUROPA Schallplatten erschienen, bei den großen Labels erinnere ich nur eine wunderbare Liszt-Platte (Teldec glaub ich). Weitere Pianisten-Geheimtipps: Walter Klien, von dem es wunderbare Haydnsonaten und sehr schöne Schubertsonaten (bei vox glaub ich) gibt und der nun leider auch schon gestorbene Hans Kann, von dem ich eine wunderbare Platte mit Strausswalzer-Transcriptionen erinnere. Auf der Major-Wiese, da graste der Alfred Brendel das fette Gras.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.04.2011 17:50:57 GMT+02:00
gemihaus meint:
@ alte sammler
und echte raritäten-füchse - wie beim ludwig hoffmann, der tchaikovsky pianistisch fulminanter
runterklimperte als selbst einst cherkasky, und der war ja auch kein sensibelchen, wie die alten
platten belegen. mein musiklehrer meinte einst, man könnte eher arrau empfehlen, ohne schamrot zu werden, und wer seine einspielung kennt, weiss, was gemeint ist, rein musikalisch.
hoffmann blieb münchner provinz, nicht weil er wie ein kinderarzt ausschaute (kaiser), sondern ein
bessrer pädagoge als performer war, was auch musikalisch kompetentere liszt-spieler wie kempff
und eben brendel längst belegen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.04.2011 18:02:33 GMT+02:00
Ich möchte noch nachtragen, dass Ludwig Hoffmann oft für den WdR in Köln und im Sendebereich gearbeitet hat. Im WdR-Archiv schlummern noch so manche Schätzchen, die in (großen) Abständen in WdR3 sonntags zwischen 10.00 und 12.00 Uhr "Sonntagskonzert" zum Leben erweckt werden. Liebhaber verweise ich auf diese Sendung, in der ausschließlich WdR-Aufnahmen hauptsächlich aus den 50er und 60er Jashren gesendet werden (Szell, Fricsay, Mitropoulos, Kubelik, Casadesus, Wand, Anda....).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.04.2011 08:26:18 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 08.04.2011 15:11:16 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 09.04.2011 17:50:12 GMT+02:00
Jakob Balde meint:
@gemi-b

Aus den Aufnahmen die ich kenne kann ich nicht bestätigen, dass Hoffmann "Münchner Provinz" war, aus einem Konzert bei dem ich ihn erleben durfte auch nicht, dass er wie ein Kinderarzt ausschaute. Unser Kinderarzt ist jedenfalls viel dünner als es Hoffmann war und er ähnelt eher Leonard Bernstein. Ob Sie den auch als Kinderarzt und Newyorker Provinz bezeichnen, ich weiß es nicht. Aus meiner Sicht ist das Problem das viele Leute mit Hoffmann haben und hatten eher anderer Natur. Er hatte als Pianist etwas rattenfängerisches und es gelang ihm alles auch sehr Schweres. Kempffs Liszt und auch sein Chopin sind technisch irgendwo an der Grenze dessen was Kempff spielen konnte und von daher immer gefährdet. Arrau, den ich wie Kempff sehr schätze, hatte so gar nichts südamerikanisches in seinem Spiel. Das war deutsche Schule und auch bei Liszt schwerblütig und streng. Meine Klavierlehrer, ich hatte deren mehrere, nahmen Brendel gar nicht ernst, es war noch zu dessen vox Zeiten und er war noch nicht angesehen. Ein Klavierlehrer warnte mich regelrecht davor Cziffra anzuhören, der technisch noch versierter als Hoffmann angeblich jenseits aller Grenzen des guten Geschmacks "Tasten putzte". So einfach kann man es sich auch machen. Es ist halt immer noch so wie damals. Wer es schaffte bei den Major-Labels unterzukommen, der war ein guter Pianist, Sänger, Geiger und wer auf EUROPA-Schallplatten (heute NAXOS) erschien, der war schlecht. Eine solche Bewertung hat den Vorteil, dass man die Ohren erst gar nicht aufzumachen braucht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.04.2011 21:15:52 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.04.2011 21:16:22 GMT+02:00
Da fällt mir noch ein, obwohl ich damit Tschaikowsky verlasse, noch unbedingt auf die 4-händigen Aufnahmen mit Ingrid Haebler hinzuweisen. Beide haben die gesamten Mozart-Stücke (noch im Rahmen der Mozart-Edition zu beschaffen) sowie (leider) nur einiges von Schubert eingespielt: Fantasie f-moll D.940, Introduction, Variationen und Finale D.603, Rondo D-dur D.608 sowie 2 charakteistische Märsche D.886, alles bei Philips. Ich kann die Aufnahmen empfehlen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2011 20:41:11 GMT+02:00
Jakob Balde meint:
Ich habe die Aufnahmen auch und schätze sie sehr.Musik F.2 Klaviere/Klav.Duette

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.04.2014 15:47:14 GMT+02:00
Hallo Jojo:
Habe die Aufnahme mit LPO als CD-R. Interesse?

Veröffentlicht am 08.04.2014 19:44:47 GMT+02:00
Die von mir hochgeschätzen 4-händigen Werke von Schubert in der Interpretation mit Ingrid Haebler und Ludwig Hoffmann sind kürzlich von Philips-Nachfolger Decca nun endlich auch auf CD herausgebracht worden. Allerdings sehr versteckt in der 7 CD-Box Ausgewählte Sonaten, Impromptus und Moments Musicaux, bei amazon zu haben unter der Nummer:
Klaviersonaten & Impromptus
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Erster Beitrag:  02.03.2011
Jüngster Beitrag:  08.04.2014

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