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Meisterwerke von denen es eigentlich nur EINE Referenzaufnahme gibt


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1-25 von 43 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.01.2010 15:37:16 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.01.2010 15:40:24 GMT+01:00
Henry Kaspar meint:
Mir fallen auf Anhieb ein:

-- Enrique Granados, "Goyescas", mit Alicia de Larrocha
-- Dimitri Shostakovich, "24 Preludes and Fugues", mit Tatjana Nikolayeva

Ohne diese beiden aussergewoehnlichen Pianistinnen waeren diese grossartigen Werke womeglich kaum bekannt (ausserhalb Spaniens/Russlands).

Veröffentlicht am 05.01.2010 16:33:16 GMT+01:00
Hallo,

mit dem Begriff "Referenzaufnahme" habe ich ehrlich gesagt meine Probleme, weil das doch sehr subjektiv ist. Eine Aufnahme, die der eine als Referenz betrachtet, findet ein anderer vielleicht uninteressant oder bestenfalls durchschnittlich bzw. akzeptabel. Selbst wenn ganze "Kritikerherrscharen" eine Aufnahme in den Himmel loben, überzeugt mich das nicht unbedingt und ich verlasse mich lieber auf meine eigenen Ohren.

Selbstverständlich werden immer wieder bestimmte Aufnahmen genannt, wenn es darum geht, was "Die" Aufnahme eines Werkes ist, z. B. Carlos Kleibers Aufnahme von Beethovens 5. und 7. Sinfonie, erschienen bei DG oder Fritz Reiners Aufnahme von Bartoks "Konzert für Orchester" und "Der Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta", erschienen bei RCA.

Eine Aufnahme, die für mich dem Begriff einer "Referenzaufnahme" sehr nahe kommt (vielleicht ist sie es tatsächlich) ist Giulinis Aufnahme von Bruckners 9. Sinfonie mit den Wiener Philharmonikern (DG): Ideale Tempi, nicht zu schnell und nicht zu langsam, grandiose Spannungsbögen, brilliantes Orchester und super Klangqualität. Für mich ist diese Aufnahme ein stimmiges Gesamtpaket.

MfG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.01.2010 19:42:45 GMT+01:00
Henry Kaspar meint:
Herr Dilchert:

gut dass Sie den unscharfen Begriff "Referenzaufnahme" problematisieren. Ich meine ihn nicht in bezug auf Beethoven- oder Bruckner-Symphonien. Davon gibt es hunderte Einspielungen, und welche man bevorzugt haengt, wie Sie sagen, sehr vom Geschmack und den Hoererwartungen des Hoereres ab.

Ich meine Stuecke von denen es -- zumindest im Bewusstsein der Oeffentlichkeit -- ueberhaupt nur eine einzige beruehmte Aufnahme gibt. Die "Goyescas" z.B. sind untrennbar mit Larrocha verbunden, auch wenn Rubinstein mal eine Einspielung gemacht hat. Und "die" Shostakovich-Pianistin ist unzweifelhaft Nikolayeva, auch wenn Richter, Ashkenazy oder sogar Keith Jarrett die 24 Preludien und Fugen aufgenommen haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.01.2010 19:45:29 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.01.2010 19:53:35 GMT+01:00
Isolina Mart meint:
Hallo,

da Barockopern in diesem Forum nicht so sehr gefragt sind,möchte ich es bei drei Empfehlungen belassen,von denen es nur eine einzige Aufnahme gibt. Diese Opern sind Meisterwerke mit wundervollen Melodien,die von den Interpreten sängerische Höchstleistungen verlangen. Leider gerieten sie in der Zeit nach den Kastraten in Vergessenheit,wohl auch mangels passender Sänger und feierten nun,da es ausgezeichnete Countertenöre und Sopranisten gibt wieder Auferstehung und ein begeistertes Publikum.

Johann Adolf Hasse (1699-1783) "Cleofide" mit Emma Kirkby,Derek Lee Ragin,Agnès Mellon,Dominique Visse u.a.
Es spielt Cappella Coloniensis unter William Christie.

Giovanni Battista Ferrandini (1710-1791) "Cattone in Utica" mit Kobie van Rensburg,Simone Schneider,Jonny Maldonado,Robert Crowe u.a.
Es spielt die Neue Hofkapelle München unter Christoph Hammer

Johann Christian Bach (1735-1782) "Endimione" mit Vasiljka Jezovsek,Ann Monoyios,Jörg Waschinski,Jörg Hering
Vokal Ensemble Köln ° Cappella Coloniensis

Diese drei Opern kann ich jedem Freund von Barockopern wärmstens empfehlen,da sie wunderbare Raritäten sind und eben auch Reverenzaufnahmen.

Viele Grüsse

Veröffentlicht am 06.01.2010 00:36:10 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.01.2010 00:39:50 GMT+01:00
ziegenpeter meint:
Bei weniger gängigen Stücken, von denen es nur wenige Aufnahmen gibt, macht es durchaus Sinn von Referenzaufnahmen zu sprechen:

- Rameau-Opern mit William Christie (Castor et Pollux, Les Indes galantes, Zoroastre) oder Marc Minkowski (Dardanus, Platee) - dramatisch und einfach köstlich!
- Cavalieris Rappresentazione mit Christina Pluhar und Marco Beasley. Seltene spanische Musik mit Jordi Savall.
- Mendelssohns Lobgesang mit dem Kammerchor Stuttgart unter Frieder Bernius. Zelenkas Missa Dei Patri mit denselben Interpreten - unglaublich lebendig und klangschön.
- Weberns Gesamtwerk mit Boulez.

Unter den bekannten Stücken - vielleicht: Beethovens Missa Solemnis mit Herreweghe, Haydns geistliche Musik mit Harnoncourt und viele Barockopern unter Rene Jacobs.

Oft müssen grundverschiedene Interpretationen gleichberechtigt nebeneinander stehen, z.B. Herreweghes geschmeidige neue und Harnoncourts eckige alte Bach Kantaten-Aufnahmen.

einen schönen Gruß!

Veröffentlicht am 06.01.2010 01:02:50 GMT+01:00
vully meint:
"Referenz" heißt doch eigentlich nur, dass bestimmte Aufnahmen als Maßstab gelten, an dem andere gemessen werden. Das müssen nicht zwingend auf ewig die besten Interpretationen sein, sondern nur die, die gerade den Zeitgeschmack am besten wiedergeben.

Da sind die Beethoven-Symphonien doch ein guter Gradmesser: In den 40er- und 50er-Jahren gab es eigentlich nur zwei Dirigenten, die als Maßstab galten - Furtwängler und Toscanini. Seit Anfang der 60er war es erst (und lange) Karajan, dann kamen die Einzelaufnahmen von Carlos Kleiber. In den 90ern war Nicolaus Harnoncourt allgegenwärtig. Zuletzt kam erst David Zinman in Mode, jetzt gerade ist es Paavo Järvi. Natürlich gab und gibt es immer auch andere Dirigenten, die in der Rückschau gleichwertige oder sogar spannendere Interpretationen abgeliefert haben (Reiner, Leibowitz, Fricsay, Erich Kleiber, Bernstein, Abbado, Norrington ...), diese waren aber immer die Konkurrenz, die Alternative.

Veröffentlicht am 06.01.2010 01:14:46 GMT+01:00
vully meint:
Bei Opern gibt es eher Aufnahmen, die auch die Jahrzehnte überdauern, zumal heute ja fast keine Studio-Aufnahmen mehr produziert werden.

Und mal ehrlich: Wo will man heute Sänger hernehmen, die es mit Björling-Milanov-Barbieri-Warren im Troubadour aufnehmen könnten oder mit Callas-di Stefano-Gobbi in Lucia di Lammermoor, mit Schwarzkopf-Ludwig-Edelmann im Rosenkavalier? Trotzdem finde ich die erste Karajan-Aufnahme des Troubadour (Callas-Barbieri-Panerai-trotz di Stefano) insgesamt noch besser, ist mir der Rosenkavalier unter Erich Kleiber (Jurinac-Güden-Weber-Dermota-trotz Reining) noch näher.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2010 02:56:43 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.01.2010 08:26:05 GMT+01:00
Hans Wurmann meint:
Wir sehen heutzutage, was die Dirigenten vor 1950 angeht, fast immer nur auf Furtwängler und Toscanini. In der Zeit von 1900-1950 sah das etwas anders aus. Damals waren auch Weingartner, Walter, Mengelberg, Pflitzner, Schuricht, Klemperer, E.Kleiber, Fried angesehene Beethoven-Interpreten. Es gibt da auch einige hochinterressante Dokomente von ihnen. Nicht nur von Klemperer, Walter, Schuricht, E.Kleiber, deren Aufnahmetätigkeit bis nach 1950 reicht. Erich Kleiber haben sie ja auch bereits völlig zu recht erwähnt. Leibowitz ist durchgehend spannend, aber auch der so zu Unrecht unterschätzte Michael Gielen. Von Abbado besitze ich eine bezwingende Interpretation der 9. von Beethoven. Der beste Beethoven-Zyklus von Karajan ist für mich immer noch der 1950-1956 entstandene mit dem Philharmonia Orchester. Maßstäbliche Beethoven-Interpretationen sind für mich nach wie vor und ganz besonders die von Otto Klemperer; machtvolle, großformatige und trotzdem völlig uneitle Beethoven-Darstellungen eines Unangepassten.

Veröffentlicht am 06.01.2010 04:27:07 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 08.01.2010 15:22:03 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 06.01.2010 14:25:45 GMT+01:00
Martina Pohl meint:
Puccini: La Bohème
Pavarotti, Freni, Harwood etc. unter Karajan 1972

Puccini: Tosca
Callas, DiStefano, Gobbi unter DeSabata 1953.

Alle Kollegen können eigentlich in Zukunft die Finger davon lassen, jedenfalls wenn es um Studioaufnahmen geht. Es geht nicht besser.

Veröffentlicht am 06.01.2010 18:43:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.01.2010 18:46:25 GMT+01:00
Dietrich Fischer Diskau hat Schuberts Winterreise mehrmals aufgenommen. Welche kann als Referenzaufnahme gelten? Man wird, was die Winterreise anbelangt, kaum um Fischer Diskau herum kommen (zu recht), auch wenn es von andern Interpreten nicht minder spannende Aufnahmen gibt.
Was Schuberts Die schöne Müllerin und Schumanns Dichterliebe anbelangt, schwöre ich auf die Wunderlich-Aufnahmen. Wer hat Beethovens Adelaide je wieder so schön aufgenommen wie Wunderlich? - Aber neigen wir dazu, die Interpretinnen und Interpreten der Vergangenheit zulasten der Gegenwartskünstlerinnen und -künstler zu glorifizieren? In einem Sängerbuch (Jens Malte Fischer) finde ich unter dem Titel Referenzaufnahmen von Opern nur alte oder sogar historische Aufnahmen. Wie kommt das?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2010 18:55:28 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.01.2010 19:52:07 GMT+01:00
Isolina Mart meint:
Hallo,

noch drei weitere Barockopern,die nur einmal produziert wurden und die,hätten sie nicht namhafte Dirigenten ausgegraben und zu Ruhm und Bekanntheit gebracht,für immer vergessen wären,wie z.B.Reinhard Keiser,der zu seiner Zeit die gleiche grosse Bedeutung wie Johann Adolf Hasse hatte:

Antonio Vivaldi (1678-1741) "Bajazet" mit Ildebrando d'Arcangelo,David Daniels,Patrizia Ciofi,Vivica Genaux,Elina Garanca u.a.es spielt das Orchester Europa Galante unter Fabio Bondi.
Die vokale Musik Vivaldis ist stärker,kraftvoller als seine rein instrumentalen Werke,-hier singen die besten Barocksänger ihrer Zeit.

Tommaso Traetta (1727-1779) "Antigona" mit Maria Bayo,Anna Maria Panzarella,Carlo Vincenzo Allemano,Gilles Ragon u.a. es spielt Christophe Rousset,le Choeur de Chambre Accentus et les Talents Lyriques. Eine musikalisch gesehen ganz herrliche Auslegung der alten Antigone Sage.

Reinhard Keiser (1674-1739) "Croesus" mit Dorothea Röschmann,Werner Güra,Roman Trekel,Markus Schäfer,Salomé Haller u.a. es spielt Akademie für Alte Musik Berlin unter René Jacobs.
Dieses Werk,das Keiser "zu neuem Leben" erweckt hat,hat 2000 grosse Furore gemacht und enorme Verkaufszahlen gebracht und ausserdem den Ruf Jacobs als Barock-Spezialisten gefestigt. Es wird Deutsch gesungen!

In allen drei Opern kommen Barock-Freunde voll auf ihre Kosten! Es gibt wundervolle verzierte Da Capo Arien,herrlich bewegende Duette und überhaupt traumhaft schöne Musik. Nach diesen von der Kritik hochgelobten Aufnahmen,tauchten auch wieder Opern von Keiser und Traetta auf,die auf Festivals aufgeführt wurden.

Viele Grüsse

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2010 19:09:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.01.2010 19:09:26 GMT+01:00
K.H. Friedgen meint:
Hallo Frau Pohl,
es ist immer problematisch, DIE Referenzaufnahme eines Werkes zu benennen, zumal bei solchen, die es in zahlreichen Einspielungen gibt.
So würde ich Ihnen was TOSCA anbelangt zustimmen, obwohl Karajans DECCA-Aufnahme von 1962 mit Leontyne Price und Giuseppe Taddei auch nicht zu verachten ist (leider ist die Stefano nicht mehr auf der Höhe).
Doch bezüglich La Bohème würde ich der von Ihnen genannten großartigen Karajan-Aufnahme doch insgesamt zwei andere vorziehen:
1) Beecham (EMI, 1956) mit V. de los Angeles, Björling (!)
2) Tullio Serafin (Decca, 1959) mit Renata Tebaldi, Carlo Bergonzi, Bastianini u.a.
Erstere ist leider nur mono, doch klanglich recht gut geraten, die zweite ist auch klanglich bestens und sängerisch einmalig. Doch: Wie immer entscheidet zuerst für jeden der persönliche Geschmack.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2010 19:16:59 GMT+01:00
K.H. Friedgen meint:
Hallo Herr Mühlemann,
auch die von Ihnen genannten Werke wurden unzählige Male aufgenommen, allein von Fi-Di gibt es mindestens sieben (!) kommerzielle "Winterreisen".
Ich persönlich ziehe allen die Version Peter Pears/Britten (Decca) vor, sie ist für mich das Maß aller Dinge.
Schöne Müllerin: Wunderlich ist großartig, aber am besten gefällt mir Aksel Schiötz/Gerald Moore (EMI, 1945).
Dichterliebe: Ja, Wunderlich.
Doch Beethovens "Adelaide": Bei aller Verehrung für Wunderlich, für mich gibt es zwei Aufnahmen, die schlicht nicht zu schlagen sind:
1) Jussi Björling (EMI, 1939) - einfach himmlisch!
2) Nicolai Gedda (EMI, 1970) - ebenfalls traumhaft.
Wunderlich singt mit strahlender Stimme, aber ein wenig unbekümmert (für mich).
Die beiden anderen genannten Sänger kosten die 15malige Wiederholung des geliebten Namens auf so einmalige Weise aus, dass jedes ADELAIDE zur Offenbarung wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2010 19:57:56 GMT+01:00
vully meint:
Bei La Bohème nicht zu vergessen: Schippers mit Freni, Gedda, Sereni ... - gehört für mich neben Beecham und Serafin zu den Top 3.

Aber bei der Tosca ist die de Sabata-Aufnahme auch für mich der Maßstab.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.01.2010 20:29:06 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Pears/Britten und Schiötz/Moore sind wunderbar gesungen, für mich aber nicht konkurrenzfähig, da das Deutsch zu schlecht ist. Da gilt der alte Grundsatz: Was man nicht sprechen kann, kann man auch nicht singen. Von den neueren Aufnahmen schätze ich: Michael Volle/Urs Liska (animato ACD6099) und Hubertus Breider/Clemens Rave (Musicom); Breider ist zwar nicht wirklich konkurrenzfähig von seinem stimmlichen Material, er kommt aber dem anti-Fischer-Dieskauschen Ideal der unendlichen Melodie sehr nahe. Bei Matthias Goerne/Alfred Brendel und Thomas Quasthoff/Charles Spencer kann man aber im Grunde auch nichts falsch machen. Tenoral ist für mich immer noch Peter Anders/Michael Raucheisen (1945) und Peter Anders/Günter Weissenborn (1948) der Maßstab. Beinahe schon peinlich wirds bei Rene Kollo/Olvier Pohl (Oehms, 2004) und bei Jon Vickers/Geoffrey Parsons (EMI, 1984).

Veröffentlicht am 08.01.2010 02:19:25 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.01.2010 03:34:44 GMT+01:00
Hans Wurmann meint:
Wenn wir schon bei Peter Anders sind, seine Adelaide braucht sich auch vor Jussi Björling nicht zu verstecken. Maßstäbe hat Anders auch als Richard Strauss Lied-Interpret gesetzt. Schon 1938 hat er mit den Berliner Philh. unter Lutze produziert : Ständchen, Heimliche Auffforderung, Traum durch die Dämmerung, Ich trage meine Minne. Sehr schön auch 1943/1944 Allerseelen, Heimliche Aufforderung mit Raucheisen. Ziemlich bekannt sind die Aufnahmen von 1954 mit den Münchner Philh. unter Lehmann : Zueignung, Ich trage meine Minne, Heimliche Aufforderung, Cäcilie. Jetzt gibt es von Audite auch noch von 1949 mit Weissenborn : Ständchen, Nichts, Breit über mein Haupt, Heimliche Aufforderung, Zueignung, Allerseelen, Cäcilie. Dazu gibt es ua. auch noch Live-Aufnahmen unter Furtwängler.
Zurück in die heutige Zeit und zu Schuberts Müllerin. Eine sehr schöne Müllerin ist für mich auch die Aufnahme mit Christoph Pregadien/Andreas Staier. Eine weitere Aufnahme, die mir gut gefällt ist die mit Peter Schreier/Steven Zehr.

Veröffentlicht am 08.01.2010 02:50:55 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 08.01.2010 15:07:27 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 09.01.2010 10:59:43 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 13.01.2010 09:43:59 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.01.2010 11:53:12 GMT+01:00
Isolina Mart meint:
Von Francesco Cavalli (1602-1676) gibt es noch ein sehr bedeutendes Werk,nämlich " La Callisto".
Einige Arien daraus wurden von berühmten Sängerinnen z.B. Janet Baker interpretiert und bekannt gemacht. Als einzige Referenzaufnahme der gesamten Oper gilt die Einspielung von René Jacobs und dem Concerto Vocale mit Maria Bayo,Marcello Lippi,Simon Keenlyside,Graham Pushee,Gilles Ragon,Dominique Visse u.a.

Sie wurde 1995 nach neuesten Erkenntnissen der Musikwissenschaft über den Aufführungsstil der Alten Musik aufgenommen und bis heute hat sich niemand daran versucht diese Aufnahme neu aufzunehmen oder gar zu verbessern.

Veröffentlicht am 10.01.2010 01:25:02 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 16.01.2010 00:04:10 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 10.01.2010 09:09:49 GMT+01:00
ThoJa meint:
Ich wollte noch einmal auf die ursprüngliche Frage zurückkommen: Gibt es Werke, die nur eine Referenzaufnahme haben? Man mag darüber streiten, ob die Orchesterwerke von Fr. Delius wirklich Meisterwerke sind, aber die Aufnahmen von Thomas Beecham (Mehrfacheinspielungen der wichtigsten Stücke zu verschiedenen Zeiten - mit fortschreitendem Stand der Aufnahmetechnik) scheinen mir die einzigen zu sein, die diese Musik wirklich bedeutsam erscheinen lassen.

Veröffentlicht am 10.01.2010 12:47:35 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 13.01.2010 09:29:21 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2010 13:34:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.01.2010 13:50:41 GMT+01:00
Sinfonie Nr. 7 C-Dur, op. 60 "Leningrad" von D. Schostakowitsch mit London Philharmonic Orchestra/Bernard Haitink Shostakovich: Symphonies 7 & 12
Sinfonien g-Moll, KV 550 & C-Dur, KV 551 von W. A. Mozart mit Concertgebouw Orkest Amsterdam/Nikolaus Harnoncourt Sinfonien 40+41
Winterrreiese, D 911 von F. Schubert mit Peter Schreier/Sviatoslav Richter Schubert: die Winterreise
War Requiem, op. 66 von B. Britten mit Galina Wischniewskaja/Peter Pears/Dietrich Fischer-Dieskau/Simon Preston/Melos Ensemble London/The Bach Choir/Highgate School Choir/London Symphony Chorus/London Symphony Orchestra/Benjamin Britten War Requiem (Ga)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2010 17:17:32 GMT+01:00
Genießer meint:
Zu den Bach-Kantaten sind für mich die Rilling-Aufnahmen Referenz, an denen ich Herreweghe und Harnoncourt messe. Bei den Mozart-Klavierkonzerten ist für mich Barenboim Referenz, wenn ich auch die Gulda-Aufnahmen aufregender finde und deswegen lieber höre.
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