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Gounod: Cecilienmesse


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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.10.2012 09:46:16 GMT+02:00
Wolf W meint:
Ich kenne Gounod nicht sher gut, daher meine Frage: Kann jemand eine Aufnahme der Cecilienmesse empfehlen? Wichtig sind mir natürlich die künstlerische aber auch die Aufnahmequalität.
Vielen Dank!

Veröffentlicht am 27.10.2012 10:58:27 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.10.2012 11:05:21 GMT+02:00
Brasier meint:
Ich bevorzuge 2 Aufnahmen

1. Eine der Älteren aber besinnlichen, dort auch die Silberne Stimme von Pilar Lorengar
die den Vorteil besitzt mit einer Schubert Messe gekoppelt zu sein:

Cäcilienmesse/Deutsche Messe

2. und eine Technisch mehr der Neuzeit zuzuordnende mit der wunderbaren
Barbara Hendriks,

Gounod - Messe Solennelle De Sainte Cécile (Cäcilienmesse)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.10.2012 11:52:05 GMT+02:00
Wolf W meint:
Vielen Dank. Ich werde mir beides anhören.

Veröffentlicht am 27.10.2012 12:22:43 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 10.01.2014 11:33:50 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 27.10.2012 14:13:48 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.10.2012 14:19:34 GMT+02:00
Den Beiträgen der Herren Brasier und Friedgen möchte ich nichts hinzufügen, von dem Verweis auf meine Rezension zur Aufnahme mit Barbara Hendricks abgesehen. Der eigentliche Grund dafür, dass ich mich melde, beruht allerdings darauf, dass ich Ihnen ein weiteres Werk von Charles Gounod empfehlen möchte, das überaus eindrucksvoll ist und seltsamerweise ein stiefmütterliches Dasein spielt, und zwar handelt es sich um die Triologie Mors et Vita (Tod und Leben) für Soli, Chor, Orchester und Orgel. Der zweite Teil Judicium hat das jüngste Gericht zum Gegenstand, das mit einem Präludium durch das Orchester und den Posaunen des jüngsten Gerichts beginnt. Von Youtube wird eine Videosequenz des zweiten Teils geboten. Eine CD-Aufnahme wiederum mit der wunderbaren Barbara Hendricks wird von Amazon angeboten. Diese Aufnahme ist mir nicht bekannt und recht teuer. Ich besitze einen Live-Mitschnitt von 4. Juli 1999 aus der Basilika des berühmten Klosters Eberbach im Rheingau. Es handelt sich um eine Koproduktion von Hessischer Rundfunk und Rheingau Musik Festival. Sowohl nach Interpretation als auch nach Klangtechnik werden die gediegensten Ansprüche erfüllt. Die italienische Sopranistin Barbara Frittoli ist längst eine international gefragte Künstlerin, deren Weg in Florenz begann und woran als nächste Stationen Mailänder Scala, Wiener Staatsoper, Metropolitan Opera und Salzburger Osterfestspielen folgten. Die italienische Mezzosopranistin Lidia Tirendi hat ebenfalls eine beeindruckende Karriere vorzuweisen, die mit drei ersten Preisen bei renommierten Wettbewerben begann und mit weiteren Stationen in Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien fortgeführte wurde. Die männlichen Partner haben ähnliche Karrieren vorzuweisen. Man kann die Aufnahme mit 2 CDs beim Rheingau Musik Festival problemlos bestellen, indem man den dortigen Shop anwählt. Der Preis: 10,- ¤ !

Veröffentlicht am 27.10.2012 15:18:03 GMT+02:00
Wolf W meint:
Die Teilnehmer in diesem Forum sind sehr hilfreich. Ich danke für alle Hinweise und "arbeite" an ihnen.

Danke auch für den Hinweis auf Mors et Vita. Ich habe das schon einmal gehört aber dann aus den Augen verloren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.10.2012 16:34:53 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 10.01.2014 11:33:56 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.10.2012 18:59:27 GMT+02:00
Lieber Herr Friedgen,

vielen Dank für Ihr Schreiben und Ihre freundlichen Worte zu meiner Rezension. Ihr Lob hat mich ganz verlegen gemacht, verstehen Sie es doch selbst, mit gekonnter Meisterschaft fundiert und hilfreich zu rezensieren.

Für mich zählt Charles Gounod auch zu den ganz Großen, die mit den meisten ihrer Werke Anerkennung und Popularität verdient haben.. Engstirnige Kritiker und modische Einflüsse können auf allen Ebenen der Kunst erheblichen Schaden anrichten, und meine Devise ist immer, dass man primär auf den eigenen Geschmack vertrauen soll. Was immer man auch Gounod vorwerfen mag, er hat immer das Beste daraus gemacht und das Musikleben außerordentlich bereichert.

Es ist mir ein besonderes Anliegen, zur Aufnahme Mors et Vita noch nachzutragen, dass der Budapester Rundfunkchor ein dickes Sonderlob verdient hat. Was der bei der Aufnahme geleistet hat, ist mit enorm kaum angemessen zu beschreiben. Regelmäßig gastiert er auch bei führenden Spielstätten, wie Salzburger Festspiele und Mailänder Scala.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude an der Musik wie auch Gesundheit und schöne Tage trotz des hereinbrechenden widrigen Umstände der kalten und nassen Jahreszeit

Herzliche Grüße
W.K.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.10.2012 08:23:25 GMT+01:00
Brasier meint:
Guten Sonntag Morgen, Herr Kaiser,

Gounod dessen Musik für mich die Antithese zu seinem Landsmann Bizet bildet,
wird besonders in Nordeuropa weniger beachtet.

Wenn er allgemein durch seinen Populären Faust-Margarete bekannt ist,
wird ebenso oft - Romeo et Juliette häufig gespielt. -

Romeo Et Juliette
Charles Gounod - Romeo et Juliette [Blu-ray]

Oper in der unter anderem ein wunderbarer langer Monolog Romeos,
eines der schönsten Liebeserklärungen der Opernliteratur in die Partitur fand.

Werk das Jahrzehnte lang im Repertoire der MET stand,
wovon es etliche Einspielungen und Videos gibt , sogar in Idealbesetzung.

Barbara Hendriks Liebe zu Gounod begann mit diesem Werk, dass sie immer wieder in verschiedenen Editionen sang.

Vergessen wird oft Mireille,
eine duftige Opernpartitur die besonders Alfredo Kraus am Herzen lag.
Mireille [Blu-ray]
Gounod: Mireille

Und ebenso seine Königin von Saba, La Colombe, die in den letzten Jahrzehnten zurück auf die Bühne fanden.
Gounod:La Colombe
La Reine de Saba

mit Herzlichem Gruß
H.B.
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Beiträge insgesamt:  9
Erster Beitrag:  27.10.2012
Jüngster Beitrag:  28.10.2012

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