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Problem: Orgelaufnahmen


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1-25 von 64 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.11.2012 12:54:34 GMT+01:00
MindDriver meint:
Orgelmusik adäquat aufzunehmen ist zweifellos eine der schwierigsten tontechnischen Aufgaben. Das überwältigende Raumerlebnis der Kirchenakustik ist nur schwer abzubilden (wohl selbst eine meist unerschwingliche High-End-Anlage dürfte da kapitulieren). Entweder ist der Klang zu hallig oder zu breiig oder schlicht zu dünn.
Daher bin ich beim Kauf von Orgel-CDs immer sehr zurückhaltend, zumal ich schon schlimme Erfahrungen gemacht habe.
Übelstes Beispiel:

Franz Liszt, Sämtliche Werke für Orgel
mit Stefan Johannes Bleicher bei Arte Nova Classics

Natürlich sagt da jeder schgnell: kost nix is' nix

Aber es gibt auch das Gegenbeispiel:

Bachs Orgelwerk mit Wolfgang Stockmeier, wunderbar präsenter und durchhörbarer Klang. Man könnte zwar einwenden, daß auch hier die große Räumlichkeit verfehlt würde und die Orgel zum Teil wie ein Kammermusikinstrument (sehr übertrieben gesprochen) klingt, aber dem Studium der Bach'schen Werke kommt das sehr entgegen.

Wer kann weitere herausragende Orgelaufnahmen empfehlen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.11.2012 14:38:31 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 03.11.2012 22:21:35 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 02.11.2012 17:44:54 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 30.03.2013 00:00:03 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 02.11.2012 18:47:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.11.2012 18:49:20 GMT+01:00
Guten Abend zusammen,

eine besondere Orgelaufnahme möchte ich empfehlen: Alexandre Guilmants Orgelsonaten Vol.2, die Sonaten Nr.4,5,6 mit dem Organisten Ben van Oosten. Die Techniker des audiophilen Labels Dabringhausen und Grimm aus Detmold haben den gewaltigen und zerbrechlichen Klang der romantischen Cavaille-Coll-Orgel von St.Cuen in Rouen derart eindrucksvoll eingefangen, dass es dem Hörer die Sprache verschlägt.
Hinweisen möchte ich zudem auf das Label "Motette", das sich u.a. auf Orgelaufnahmen spezialisiert hat und hervorragende Aufnahmen, besonders aus dem romantischen Repertoire (Widor, Guilmant u.a.) im Katalog hat, die auch technisch bestens aufgenommen wurden.

Veröffentlicht am 02.11.2012 21:22:37 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
@MindDriver
Ich finde ehrlich gesagt die Verfremdung, die Orgelmusik bei der Aufnahme erleidet - erleiden muss - nicht nur nachteilig. Kürzlich hörte ich eher zufällig ein Orgelkonzert, allein in einer Kirche, offensichtlich spielte der Organist das Programm vor dem Konzert nochmals durch und ich vernahm aufgrund des Nachhalls der Kirchengebäudes eine einzige Klangsoße, obwohl das Spiel von großer Könnerschaft zeugte. Auf der CD würde das so nicht hinnehmbar sein.

Veröffentlicht am 03.11.2012 01:08:11 GMT+01:00
IP meint:
Das ist auch mir mal geschehen. Ich saß nämlich in der Thomaskirche, auf einem akustisch besonders ungünstigen Platz, und dachte, wenn ich das nun aus einer Tonkonserve hören sollte, dann würde ich sicher auf dem armen Toningeneur schimpfen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2012 11:12:56 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 07.11.2012 01:02:55 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 03.11.2012 11:43:08 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.11.2012 11:56:50 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
@Wilhelm Kaiser
Ich glaube eher Sie kennen Orgelmusik nur von der Konserve und nicht aus dem Kirchenraum. Der Eindruck, den insbesondere "orchestrale" Orgelmusik im Kirchenraum macht, der ist schlicht nicht wiederzugeben auf der CD. Ich habe und kenne relativ viel Orgelmusik und höre sie auch, die Diskrepanz zwischen realem Höreindruck und Tonkonserve erscheint mir nirgends so groß wie bei Orgelmusik. Die Tonmeister haben da zwangsläufig eine eigene Ästhetik entwickelt, die zum kennenlernen und mitlesen im Übrigen auch viel geeigneter ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2012 12:39:16 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 07.11.2012 01:03:04 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2012 13:26:06 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.11.2012 13:35:54 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
@Wilhelm Kaiser
Ihr letzter Satz ist reichlich nebulös (geeigneter als was?).
-
Geeignet *zu* was wäre die richtige Frage gewesen: Zum kennenlernen und mitlesen. Wenn Sie mal zuerst lesen würden und dann antworten, dann wüssten Sie das. Und reden Sie mich doch nicht immer gleich so halbschwach an. Wenn Sie was nicht kapieren, dann erkläre ich es Ihnen.
Hier übrigens einige interessante Beiträge von Markus Przybilla, da Sie offenbar mit der Problematik überhaupt nicht vertraut sind: http://www.audio-ergo-sum.com/viewtopic.php?f=7&t=6369

Veröffentlicht am 03.11.2012 14:30:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.11.2012 14:36:15 GMT+01:00
MindDriver meint:
Nu Nu

Warum muß hier immer gleich alles in einen Streit mit persönlichen Angriffen ausarten. Das ist Wasser auf die Mühlen meiner zunehmenden Skepsis gegenüber der sogenannten Schwarmintelligenz.

Jakob Baldes Anmerkungen zu einer möglicherweise speziellen Tonmeisterästhetik scheinen mir durchaus bedenkenswert. Mein Hinweis auf Stockmeiers Bach-Aufnahmen zielte in eine ähnliche Richtung, wenn auch mehr aus der Perspektive eines Musikwissenschaftlers. Da macht das Mitlesen der Noten Freude, wenn sich einem die Polyphonie auf doppelte Art und Weise erschließt, insbesondere wenn man das Gefühl hat, geradezu mit am Spieltisch zu sitzen oder sich gar vorstellt, selbst zu spielen (was mir mangels manueller Fähigkeiten leider verwehrt ist).

In diesem Sinne sollte man Live-Erlebnis und heimische Tonkonserve auch nicht gegeneinander ausspielen.
Dennoch - um zu meinem eigentlichen Anliegen zurückzukehren - ist mein Anspruch an eine Orgelaufnahme sehr hoch und mein Budget sehr klein, weshalb ich gerne vor weiteren ärgerlichen Enttäuschungen bewahrt bliebe.

Also noch einmal meine Frage nach Aufnahmen, die - neben einer herausragenden Klangqualität - vielleicht nicht nur mit einer besonderen Tonmeisterästhetik, sondern auch mit einem anregenden ästhetischen Programm aufwarten können, das womöglich auch die Grenzen des üblichen Repertoires etwas erweitert.

Auch hier wieder von mir eine erste Empfehlung:

Arnold Schönberg: Das Orgelwerk
mit Michael-Christfried Winkler, der Schönbergs schmales Oeuvre in musikhistorische Beziehung setzt
(etwa zu Brahms, Liszt und Krenek)

Pax!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2012 14:57:35 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
@MindDriver
Welche Musik lieben Sie denn? Darauf kommt es ja auch ein wenig an.

Veröffentlicht am 03.11.2012 15:15:42 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.11.2012 15:16:31 GMT+01:00
MindDriver meint:
Meine Interessen sind enzyklopädisch weit gefächert, so daß ich mich gerne überraschen lasse. Der sinnvollste Hinweis war daher bis jetzt der von Martin Gumpert auf Alexandre Guilmant und daß er außerdem wohl viel vom Label Dabringhaus und Grimm hält, was mich freut,da ich von dort gerade den ersten Teil der Aufnahmen von Jan Pieter Sweelincks Orgelwerk bestellt habe...

Veröffentlicht am 03.11.2012 15:24:25 GMT+01:00
IP meint:
Ich hätte kaum geglaubt, dass ich eines Tages die Orgelkonzerte von Haydn nochmals kaufen würde, aberd ie Aufnahme mit Lorenzo Ghielmi finde ich musikalisch und aufnahmetechnisch ganz außerordentlich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2012 15:28:45 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
@MindDriver
Kennen Sie Franz Schmidt? Seine Orgelmusik ist sehr empfehlenswert, die Aufnahme von Andreas Juffinger ist zwar nicht der letzte Schrei, aber sehr schön, wie ich finde: Orgelwerke

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2012 17:12:05 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 07.11.2012 01:03:16 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2012 17:30:53 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
@Wilhelm Kaiser
Und wo sind wir jetzt wieder angekommen? Am Ausgangspunkt: Ich finde ehrlich gesagt die Verfremdung, die Orgelmusik bei der Aufnahme erleidet - erleiden muss - nicht nur nachteilig. ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2012 20:25:20 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 07.11.2012 01:09:06 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2012 20:47:00 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.11.2012 20:53:58 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
@Wilhelm Kaiser
So wie Sie Sich hier (wieder mal) verrannt haben ist es sicher vorteilhaft (nicht nur für Sie!) wenn Sie erst mal schweigen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2012 23:27:13 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 07.11.2012 01:03:29 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 04.11.2012 17:20:59 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.11.2012 17:21:32 GMT+01:00
MindDriver meint:
Na, das war's dann wohl!

Nicht nur dieser, sondern auch einige andere Threads werden immer wieder von irgendwelchen Profilneurotikern für ihre Egotrips mißbraucht. Sehr oft findet man auch stets dieselben Schreihälse.
Das werde ich mir kaum weiter antun und empfehle mich hiermit und zwar wahrscheinlich für eine weit längere Zeit als mein letzter Forumsbeitrag vor einigen Jahren her ist.

Der Musik wird damit ein Bärendienst erwiesen ts ts ts...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.11.2012 17:42:10 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.11.2012 17:43:44 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
@MindDriver: Das werde ich mir kaum weiter antun und empfehle mich hiermit.
-
Ich tue des gleichen und überlasse den Kaiser Wilhelms und der Kavallerie das Feld.

Veröffentlicht am 04.11.2012 18:11:34 GMT+01:00
zwilling29 meint:
Zur "Schwarmintelligenz" : Zitat aus "Gemeinsam sind wir dümmer" von Holger Dambeck, Spiegel Online vom 17.05.2011: " "Ein derartig zustande gekommener Konsens kann eine schlechte Entscheidung sein." Sich an anderen Menschen zu orientieren, sei nicht automatisch gut, warnt der ETH-Forscher (ETH = Eidgenössische Technische Hochschule ; Anm. von " zwilling29). "Es ist wichtig, ein Meinungsspektrum zu kultivieren und nicht von Vornherein auf Konsens zu gehen." Abweichende Meinungen seien wichtig, auch, um kritisch zu bleiben gegenüber der eigenen Meinung. "
So gesehen : " GOTT erhalte Wilhelm Kaiser ! "

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.11.2012 18:32:27 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
@zwilling29
Abweichende Meinungen seien wichtig, auch, um kritisch zu bleiben gegenüber der eigenen Meinung.
-
Nur dass der Kaiser Wilhelm nur rumrüpelt und gar keine Meinung äußert.

Veröffentlicht am 04.11.2012 19:38:12 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 06.11.2012 02:26:04 GMT+01:00]
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