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Sibelius


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1-25 von 30 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.09.2008 07:24:44 GMT+02:00
Hallo Zusammen,
habe mich die letzten Wochen intensiver mit dem symphonischen Schaffen von Jean Sibelius befasst, na und da möchte ich doch wissen, was die Forumsgemeinde für Hörerfahrungen mit dem großen Finnen gemacht hat und welche Aufnahmen warum im heimischen CD-Regal stehen.
Also: Munter drauf los!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.09.2008 17:14:57 GMT+02:00
IP meint:
Ich mag sehr die GA mit Kurt Sanderling. Auch Rozhdestvensky dirigiert einen guten Sibelius, besonders gut gefällt mir das 2.Konzert mit Szeryng

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2008 01:49:47 GMT+02:00
IP meint:
Falls jemand noch staunt, welches 2.Konzert von Sibelius -- es gibt keines. Ich hatte eine LP mit dem Sibelius und dem 2. von Prokofiev auf der anderen Seite. Die Aufnahmen waren, glaube ich, von Philips

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2008 12:18:43 GMT+02:00
Jan Bechtel meint:
Hallo Herr Rittmeier,

gerne helfe ich Ihnen auch im Fall Sibelius weiter und nenne Ihnen die Titel, die sich zur Zeit in meinem CD-Regal befinden, wenngleich meine Sibelius-Sammlung auch noch nicht ganz vollständig ist.

Sibelius gehört für mich zu den ganz großen nordischen Komponisten (neben Gade, Nielssen, Grieg und Berwald). Und die Finnen verehren ihn bis heute als den größten Komponisten ihres Landes. Zurecht. Auf den Kontinent ist er allerdings ein wenig später erst entdeckt worden. Und noch heute drängt sich mir der Verdacht auf, dass Sibelius immer noch vernachlässigt wird, was ich sehr schade finde.

Aber nun zu meinem CD-Regal (ich werde Ihnen mal nur die Aufnahmen nennen, um Sie nicht zu beeinflussen. Wählen Sie selbst welche Aufnahme Ihnen gefällt und welche nicht!):

a) Symphonien 1 - 7:

- Wiener Philharmoniker; Maazel (Decca)
- Berliner Philharmoniker; Kamu (Nr. 1-3)/Karajan (DGG)
- Bournemouth SO; Berglund (EMI; mit Orchesterwerken [Auswahl])
- Nr. 4-7: Berliner Philharmoniker; Karajan (DGG; The Originals; sind auch in der Gesamtaufnahme mit Kamu/Karajan enthalten)

b) Tondichtungen:

- Göteborgs Symfoniker; Järvi (DGG; lt. Label Gesamtaufnahme der Tondichtungen)
- Berliner Philharmoniker; Rosbaud (The Originals,; DGG)
- Grieg/Sibelius (ausgewählte Werke; div. Interpreten; Reihe "Eloquence" DECCA)

c) Violinkonzert:

- Kyung Wha-Chung; Previn (The Originals; Decca)

Vielleicht doch ein kleiner Kommentar: Die Einspielungen der Symphonien mit Berglund und Karajan/Kamu zählen zu meinen absoluten Referenzeinspielungen. Man spürt hier wie einem der scharfe Nordwind in Gesicht bläst, aber auch die Weite der finnischen Landschaft. An und für sich hasse ich eine solche bildhafte Ausdrucksweise, aber in diesem Fall scheint sie mir durchaus angebracht. Was ich damit sagen will: Sowohl die Ecken und Kanten, als auch die lyrischen Momente, der Symphonien werden akribisch herausgearbeitet.

Die Aufnahme der Tondichtungen mit Järvi darf in keiner gut Sortierten Sammlung fehlen, weil sie eine absolute Referenzeinspielung darstellt. Järvi nimmt jedes Werk ernst und hält ein durchweg hohes Niveau. Etwa die Einspielung der "Valse triste" ist ergreifend und atemberaubend. Auch enthält dieses drei CD-Set aus der Reihe TRIO seltener zu hörende Werke, die in der Fachwelt hoch geschätzt werden (z. B. der Barde).

Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte und Sie einige Aufnahmen eventuell zum Kauf in Erwägung ziehen. Ich bin mir allerdings auch sicher, dass andere Forumsteilnehmer Ihnen gute Tipps geben können, die über meine Auswahl hinausgehen. Und ich kann ich Ihnen nur nochmals sagen, dass auch meine Sibelius-Sammlung noch nicht ganz komplett ist, weshalb ich auch über Tipps und Anregungen von anderer Seite freuen würde!

Mit besten Wünschen
Jan Bechtel

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2008 17:43:40 GMT+02:00
Der Empfehlung der GA mit Sanderling durch IP kann ich guten Gewissens zustimmen. Sie behauptet sich auch gegenüber anderen einzelnen Aufnahmen anderer Dirigenten. Karajan finde ich (4 + 7) keineswegs berauschend. Das Gothenburg Orchester ist mir zwar aus persönlichen Konzerterlebnissen ein ausgezeichneter Begriff, jedoch finde ich nach dem (allerdings wenig tauglichen) Probehören die Einspielungen von Sibelius aufnahmetechnisch schwach.

Ich bin, über das Violinkonzert von Sibelius hinaus, über alle Maßen begeistert von den Geigerinnen Anne-Sophie Mutter, Viktoria Mullova, Leila Josefowicz (und Katrin Scholz sowie Julia Fischer, wie auch Susanne Lautenbacher). Zu Hilary Hahn konnte ich bisher trotz mehrfacher Bemühungen keinen Zugang finden. Aber gegen sie und ihre Anhänger will ich damit nichts gesagt haben.

Die Einspielung des Violinkonzerts von Sibelius mit Leila Josefowicz unter Neville Marriner höre ich zwar immer wieder gern, aber mir ist klar, dass dies hauptsächlich durch den virtuosen Vortrag und den Geigenton sowie der zauberhaften Ausstrahlung der Josefowicz bedingt ist. Die nordische, durch Melancholie brüchige Romantik konnte die damals 17-jährige Josefowicz noch nicht hinreichend überzeugend vermitteln. Das macht Viktoria Mullova mit dem Boston SO unter Ozawa (ebenfalls Philipps) mit einem unter die Haut gehenden Geigenton besser noch als die nicht minder geschätzte ASM mit ihrer jüngeren durchaus eindrucksvollen Einspielung.

Natürlich darf der Wundergeiger Jascha Heifetz nicht fehlen, das wäre sonst ein Sakrileg. Die Aufnahme aus dem Jahr 1959 mit dem Chicago SO unter Hendl (Serie Living Stereo) ist sicher konkurrenzlos und sollte in keiner Sammlung fehlen. Unabhängig davon bin ich an Empfehlungen für die Klavierkonzerte interessiert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2008 18:09:02 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 27.09.2008 16:24:51 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2008 20:13:49 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.09.2008 20:15:57 GMT+02:00
Hallo Herr Andrae,

vielen Dank für die Richtigstellung. Ich habe natürlich die Klavierwerke gemeint. Es gibt ein Angebot mit sämtlichen Klavierwerken auf immerhin 5 CD (Label BIS) mit Einspielungen zwischen 1999 und 2007. Hier die Übersicht:

Klaviersonate op. 12, Scherzi E-Dur mit Trios in e & A; Con moto, sempre una corda Dis-Dur; 3 Pieces (1855); 11 Variations on a harmonic formula D-Dur; Walzer Nr. 105 & Andantino Nr. 111 aus "Music Book, 118 Harmony Exercises"; 50 Short Pieces (1887); Tranaden; Andante Es-Dur; Aubade As-Dur; Au crepuscule; 8 Short Pieces (1888); 3 Walzer
(1888); 4 Pieces (1888); Allegro Es-Dur; O, om du sett; 2 Sonaten-Sätze; 3 Fugen-Expositionen; Florestan; Allegretto Es-Dur; A Betzy Lerche; Sonata Allegro d-moll;Sonaten-Fragmente für Becker 1889; Polka (Fragment), e-moll; Mazurka d-moll; Scherzo Fis-moll; Menuett B-Dur, Walzer Dis-Dur; 6 Impromptus op. 5; Intermezzo & Ballade aus
"Karelia Suite" op. 11; Molto sostenuto aus "Die Waldnymphe" op. 15; Allegrettos F-Dur & g-moll; Caprizzio b-moll; Lento E-Dur; Caprice h-moll; Andantino op. 24 Nr. 7; Marche triste; Allegro g-moll; Kavaljeren; Andantino F-Dur; 10 Pieces op. 24; Idyll op. 24 Nr. 6; Finlandia op. 26; King Christian II op. 27; 3 Skizzen; Largamente d-moll; Har du mod; Athenarnes sang; Finnische Volkslieder; Minun kultani kaunis on, vaikk' on kaitaluinen; Adagio C-Dur; Polka c-moll; Couplet op. 34 Nr. 4; 10 Bagatellen op. 34; Andante cis-moll; 10 Pensees lyriques op. 40; Kyllikki op. 41; Valse triste op. 44 Nr. 1; The Dryadop. 45 Nr. 1; Dance-Intermezzo op l45 Nr. 2 Folke Gräsbeck, Klavier

Bei einem probeweisen Hineinhören habe ich spontan großes Interesse bekommen, und ich könnte mir vorstellen, dass Sibelius auch hier größere Beachtung verdient hätte. Sicher bin ich mir darin natürlich nicht, sonst hätte ich die Frage erst gar nicht gestellt. Jedenfalls bin ich
an Meinungen und ggf. Empfehlungen interessiert, auch wenn es sich dabei nur um ein Abraten handeln sollte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.09.2008 01:44:02 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 27.09.2008 21:25:39 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.09.2008 08:58:58 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 28.09.2008 10:05:14 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.09.2008 15:18:46 GMT+02:00
Coco Lorez meint:
Hallo!

Ich möchte noch auf die Gesamtaufnahmen der Sinfonien (+ einige Tondichtungen) von Barbirolli hinweisen, der bisher unerklärlicherweise unerwähnt geblieben ist. Die Aufnahme aus den späten 60er Jahren zeichnet sich durch ein herbes, rauhes Dirigat aus - wer platt behauptet, Sibelius sei immer etwas zu "naturmalerisch-kitschig", wird hier eines besseren belehrt. Für mich ist dies die beste Wahl, wenn man eine Gesamteinspielung sucht.
Nicht zu verachten ist auch die bereits erwähnte Einspielung unter N. Järvi auf BIS. Etwas weniger "romantisch", moderner, strukturorientierter, auch mit Blick auf seine späteren Aufnahmen für die DGG.
Mein Tipp: Die 15-CD-Box "The Essential Sibelius" vom Label BIS. Mit den Sinfonien unter Järvi und vielem, was man sonst nicht so oft hört (Klavier-, Theater-, Kammermusik). Hier sind auch einige der erwähnten Klavierstücke mit Gräsbeck zu finden.

Auch noch nicht genannt: Das Violinkonzert unter Heifetz. Meine absolute Lieblingsaufnahme (noch vor Oistrach und weit vor Mutter) Erhältlich als SACD, gepaart mit Prokofieffs zweitem und Glasunovs Violinkonzert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.09.2008 22:49:11 GMT+02:00
K.H. Friedgen meint:
Guten Abend,
zunächst: Wilhelm Kaiser hat die Heifetz-Aufnahme des Violinkonzertes nicht nur erwähnt, sondern auch gebührend und zu Recht gewürdigt. Für mich neben der Oistrach-Einspielung (mit Ormandy/Sony) nach wie vor die überzeugendste Version.
Noch nicht genannt wurde eine ganz großartige Einspielung der 2. Sibelius-Symphonie: George Szell und das Concertgebouw Orchester Amsterdam (Philips). Es gab diese herrliche Aufnahme zusammen mit Beethoven 5 auf CD, vielleicht kann man sie noch irgendwo bekommen. Für mich unverzichtbar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.09.2008 02:28:46 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.09.2008 02:30:02 GMT+02:00
Coco Lorez meint:
Guten Morgen,

Sie haben recht. Den Absatz habe ich tatsächlich überlesen.
Welche Aufnahmen der Sinfonien bevorzugen Sie denn (außer der zweiten) sonst noch? Sibelius selbst war ja seinerzeit von Karajan sehr angetan, allerdings hat er die für uns heute erhältlichen Aufnahmen (EMI und DGG) nicht mehr hören können. Oder gab es noch Aufnahmen vor Sibelius' Tod, die dann sozusagen vom Meister persönlich abgesegnet wurden? Sie kennen sich doch mit Karajan aus, hat er "seinen Sibelius" im Laufe der Zeit noch sehr geändert und was hat dem Komponisten (damals) so sehr an Ihm gefallen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.09.2008 08:06:56 GMT+02:00
Rudolph meint:
Guten Morgen,

falls ich es nicht überlesen habe - vermisst habe ich Sakari Oramo, dessen Interpretationen mir sehr gut gefallen.

Freundlich Grüße
Dirk Rudolph

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.09.2008 10:58:38 GMT+02:00
Audionet meint:
Nun ja, ein paar Namen bzgl. Gesamteinspielungen sind ja schon gefallen. Ich selber hab`da eine eher unbekannte Box in meiner Sammlung, die mir sehr gut, bei manchen Symphonien sogar ausgezeichnet gefällt: Leif Segerstam mit dem Danish National Orchestra. Das Ganze klingt wirklich sehr authentisch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.09.2008 11:37:38 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.09.2008 13:08:19 GMT+02:00
Hallo Leute,
Freue mich, daß es Sibelius Fans gibt unter den Teilnehmern - ich will mich gerne dazu zählen. Für mich hat Barbirolli das organische an diese so undogmatische und farbenreiche Werke immer sehr schön herausgearbeitet. Dabei gibt es allerdings Unterschiede in der Dirigierqualität seiner Einspielungen. Die schönste 5te, die ich kenne, ist seine Liveaufnahme von 1968 mit der Halle Orchestra - sie gibt es auf BBC Classics mit Nielsen's 4ten zusammen. Ich besitze Pohjola's Daughter auf LP mit ihm und Halle in hervorragenden Qualität. Die Gesamtaufnahme mit Barbirolli ist auch empfehlungswert. Darüber hinaus, gefallen mir eingentlich alle Einspielungen mit Gothenburg und Neme Järvi. Vladimir Aschkenazy's Einspielungen mit der Philharmonia Orchestra sind zwar ganz anders ausgelegt- vielleicht ein wenig kompakter - die 1ste ist aber besonders beeindrückend. Die 2te von Szell ist (typisch für den Dirigenten) eher "analytisch" - besser als die Aufnahme mit dem Concertgebouw ist allerdings die Liveaufnahme (seine letzte) mit Cleveland in Tokio. Die 4te unter Szell ist schwer zu finden - Radioaufnahme - lohnt sich aber sehr, wenn es einem gelingt zu lokalisieren.
Alles Gute,
C.J.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.09.2008 12:52:47 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.09.2008 12:59:07 GMT+02:00
Hallo ≈»┼Δ«≈,

in der Tat schätzte Sibelius Karajan als Dirigenten seiner Werke. Besonders angetan hatte es ihm die 1953 entstandene Aufnahme der Vierten Symphonie mit dem Philharmonia Orchestra (die i.Ü. in der Karajan Collection der EMI erhältlich ist).

Was Sibelius an Karajans Darstellung mochte?

Hierzu Sibelius im Originalton (in einem Brief an Walter Legge): "Lieber Freund, wie Sie wissen, war ich immer ein großer Bewunderer von Herrn v. Karajan, und seine hervorragende Aufnahme meiner Werke hat mir tiefste Befriedigung gegeben. Besonders bei der 4. Symphonie haben mich seine große künstlerische Form und die innere Schönheit der Interpretation beeindruckt. [...]" (15.09.1954)

Ich selbst finde auch und gerade diese Aufnahme der Vierten extrem beeindruckend ob der hier eingefangenen Morbidität und Tragik des musikalischen Idioms Sibelius', bin aber selbst nicht immer ganz glücklich mit Karajans Interpretationen, beispielsweise in der EMI Einspielung der ersten Symphonie, deren Kopfsatz mir viel zu brachial umgesetzt wird. Nicht besonders gelungen ist auch seine Einspielung der "Karelia Suite" bei der EMI, die ausgesprochen überzeichnet wirkt. Grandios wiederum ist seine Deutung der "Tapiola".

Insgesamt möchte ich auf die sehr beweglichen Einspielungen der Symphonien mit Maazel und dem Pittsburgh Symphony Orchestra oder die wuchtig-emotionale Aufnahme Leonard Bernsteins mit dem New York Philharmonic hinweisen, die hier noch nicht genannt wurden.

Grüße W.R.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.09.2008 12:57:33 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.09.2008 17:05:55 GMT+02:00
gemihaus meint:
hallo,
die genannte sibelius-szell einspielung mit dem concertgebouw ist in einer sehr preiswertigen cd-kassette 'george szell - decca-philips-recordings 1951-1969 enthalten. darüberhinaus erwähnenswert sind szells mozart-beethoven-brahms-dvorak aufnahmen.
bei amazon gelistet ist die sibelius-szell-cd aus der philips-50s-reihe unter div. angeboten.

als gesamtaufnahme der sinfonien wurde vor langem colin davis mit dem boston symphony häufig lobend genannt. gibts auch noch in der philips duo-reihe.

das violinkonzert sollte man neben den erstrangigen heifetz - oistrakh-einspielungen auch in der intensiven interpretation der ginette neveu und dem philharmonia unter becham, pardon: walter süsskind wars, gehört haben, eine 1945er legge-produktion, aber erstaunlich klangvoll restauriert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.09.2008 16:28:28 GMT+02:00
Ich liege bestimmt wieder Abseits des Mainstreams, aber meine Lieblingsversion des Violinenkonzerts (bis Dato) ist die vom Liana Isakadze und der (!) UdSSR Symphonieorchester unter Lazarev. Viel Atem bei spannend-bleibendem Geigenton.
C.J.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.09.2008 20:53:21 GMT+02:00
Und was ich noch vergaß: Auch was die Einspielung des Sibeliusschen Violinkonzertes angeht, wird der große Geiger Salvatore Accardo wie so oft vernachlässigt. Seine Einspielung mit dem London Symphony Orchestra unter Sir Colin Davis ist wahrlich eine (Hör)Reise wert. Da wird herb musiziert, mit Pathos, aber - und was für eine Gratwanderung ist dies freilich - ohne Kitsch. Wird in der Eloquence-Serie gemeinsam mit der Einspielung von Dvoraks Violinkonzert verramscht, gehört aber doch in die erste Reihe der Aufnahmen des Werkes.
Grüße
W.R.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.10.2008 17:34:23 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.10.2008 19:39:17 GMT+02:00
haydnfan meint:
Hallo ,ich finde der Sixten Ehrling mit den Stockholmern ist der Furtwängler,der Sibelius Interpreten,warum kennt,nennt ,den keiner?,wer den hört,wer will da was vom Colin Davis?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2008 14:55:25 GMT+02:00
gemihaus meint:
hallo haydn-sibelius-fan,
ich kenne die davis-aufnahmen nicht, aber ein andrer sibelius-fan (und kenner) meinte, der davis mit den
bostonern spielte die erste sehr gelungene gesamtaufnahme der sibelius sinfonien ein ... ich als sibelius-verächter
(alter reflex, sorry) beschränke mich auf ein paar oldies von hvk, ein alter sibelius-fan mit klangsinn, sie wissen ja ...
schöne grüsse, g.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2008 15:52:13 GMT+02:00
Liebe Sibelius-Gemeinde,
natürlich kennt man Sixten Ehrling, der in der Tat gemeinsam mit Oistrach eine schöne Aufnahme des Violinkonzertes gibt. Da mir persönlich in Bezug auf Aufnahmen die bisweilen vertretene "Das-oder-nichts"-Auffassung aufgunde der mit ihr einhergehenden notwendigen Selbstbeschränkung jedoch nicht so recht liegt, möchte ich mit dem Freund des gemi-b darauf hinweisen, dass Colin Davis in seinen Sibelius-Einspielungen ein sehr passables Sibelius-Ohr beweist. Vielleicht ist er nicht der inspirierteste aller Sibelianer, aber ein solider und eine gute Ausgangsbasis zum Entdecken, z.B. von tiefschürfenden Ehrling-Aufnahmen...
Viele Grüße,
WR.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.01.2014 01:25:10 GMT+01:00
haydnfan meint:
Hallo,hatte dies heute schon in anderem Forum geschrieben,die Sibelius Aufnahmen mit Carl von Garaguly sind ein must have,leider fast alle schon wieder katalogmäßig vergriffen,aber gegen seine Interpretation der 2. mit Gewandhaus geb ich gern andere her,komisch solch Kronschätze verschwinden gleich wieder,während dicke Pakete von Langweilern immer wieder angeblich neu remasterd auftauchen,ein neue Aufnahmetechnik soll ja jetzt auch die vielen in Plattenschränken verstaubenen Langweilerproduktionen,eines z.B.Barenboim,Haintink,Mehta;Järvi(Vater und Sohn)mittels eines Mediums mit dem Geist des Komponisten segnen-Garaguly leider nur noch gebraucht erhältlich.Ihr haydnfan.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2014 13:18:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.01.2014 13:49:50 GMT+01:00
Fidelio meint:
Sibelius' Zweite mit Carl von Caraguly - nicht nur sehr spannend, sondern auch "erfüllend" - gehört in die erste Reihe. Scheinbar traute man sich bei Berlin Classics in der CCC Niedrigpreis-Serie kaum nur auf von Caraguly zu setzen, sondern koppelte mit etwas bekannteren Namen wie Kegel oder Berglund - schade, denn auch Sibelius' erste Symphonie soll ganz erstaunlich sein.

Veröffentlicht am 10.03.2014 20:32:07 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Meine liebste Gesamtaufnahme der Sibelius Sinfonien, ich kenne deren mehrere, ist und bleibt die des Glorious John, von Sir John Barbirolli also. Sie ist so plastisch und auch rythmisch sauber, einfach überwältigend und jetzt auch preiswert zu haben.
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