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Rudolf Schock


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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.11.2012 20:26:16 GMT+01:00
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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.11.2012 20:57:23 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
@Frank Schöbel
Ich bezweifelte nie, dass er etwas besonderes war. Die Diskussion ging darum ob er ab etwa Beginn der 60er Jahre noch ein ernstzunehmender Sänger war. Darüber gehen offensichtlich die Meinungen auseinander. Dabei ist wohl festzustellen, dass sein Abflug ins leichte Fach nicht einer geschmacklichen Entscheidung geschuldet war, sondern einer Not gehorchte. Offenbar erkannte Schock, dass seine Stimme nicht mehr konkurrenzfähig war. Er traute sich Opernrollen zunehmend nicht mehr zu. Ich und einige andere sind der Meinung, dass er damit die richtige Entscheidung getroffen hat und auch seine stimmlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten zutreffend beurteilt hat. Andere, ich zähle Sie dazu, halten das für - ja für was eigentlich? - für eine weise Entscheidung, weil er so seine Popularität mehren und mehr Geld machen konnte. Oder habe ich da was falsch verstanden?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2012 16:36:45 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.11.2012 16:39:08 GMT+01:00
Fragen Sie sein Publikum, das ihm bis zu seinem letzten Konzert drei Tage vor seinem Tode begeistert als 0pern-,0peretten- und klassischem Liedsänger gefolgt ist. Mit vielen Zugaben hat er im Alter von über siebzig Jahren gezeigt, warum Rudolf Schock bis heute unerreicht ist, als Künstler des Tenorfaches mit einer einmaligen Stimme und als Ansporn und Vorbild für viele seiner Kollegen. Dazu kommt auch der Neid von vielen Menschen, die so eine Karriere nicht geschafft haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2012 16:46:44 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 23.11.2012 17:38:36 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2012 18:01:21 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 12.05.2014 13:05:24 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 23.11.2012 18:47:29 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.11.2012 15:22:42 GMT+01:00
Brasier meint:
Herr Rudolf
sie hören sich jetzt 10 (in Worten 10mal) den Tenor
Lauri Volpi mit 80 Jahren Live 1972
in der Turandot Arie Nessun dorma an.

und dann ist Ruhe - Gel???

Hier draufkliken
http://www.youtube.com/watch?v=12kt5jmgZAs

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2012 19:52:28 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 23.11.2012 23:15:40 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 26.11.2012 14:44:22 GMT+01:00
Polarfuchs meint:
bei Klassikthemen schreiben wohl stets fast ausschließlich Arroganzlinge ..., im Tamino-Forum geht es genauso schlimm zu ...

Veröffentlicht am 26.11.2012 15:21:42 GMT+01:00
Brasier meint:
man bemerkt, sie haben Ahnung,
weiter so, wenn sie noch so ein Forum finden,
lasen sie es wissen, damit man nichts verpasst,
es währe schade...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2012 17:29:41 GMT+01:00
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Veröffentlicht am 26.11.2012 20:03:01 GMT+01:00
Brasier meint:
Stimmt, die Fachwelt ist auch schon lange nicht mehr,
dass was sie mal war...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2012 20:28:12 GMT+01:00
T. BERGMANN meint:
Also so was: Klassische Musik liebe ich mit dem Herzen. Aber Rudolf Schock findet sich nicht in meinem Schrank. Mache ich was falsch?

Veröffentlicht am 26.11.2012 20:32:53 GMT+01:00
IP meint:
Taminoforum? Das ist auch so ein Scherz. Auch ich wollte mich einmal registrieren, weil Leute da nach Opernsängern fragten, worüber ich manches zu erzählen hatte. Aber die Prozedur war schwieriger als ein Banktresor zu rauben. Man konnte sich nicht registrieren ohne posten zu können, und mann konnte nicht ohne Registrierung posten... kurz, es war unmöglich. Und drinnen sitzt ein gewisser Herr Alfred und erzählt, wie er einmal freie Karten für ein Konzert vom Brendel bekommen hat. Voller Hass hat er dann berichtet, wie einer der grossten Pianisten unserer Zeit auf die Bühne getreten ist, was er für Plasterchen sich über die Fingerspitzen geklebt hatte usw. usw., und kein einziges Wort über die Musik. Gut, das war es. Und, falls der Held hier lesen sollte, muss ich ihm auf Wienerisch sagen -- l.m.a.A., Herr Alfred!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2012 20:42:28 GMT+01:00
Brasier meint:
T.Bergmann @
Ja, den Schrank wechseln.., beim Transport auf Schock achten,
es könnte blaue Flecken geben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2012 20:54:18 GMT+01:00
IP meint:
Sie sind aber grausam, der Herr, einen so zentralen Sänger wie Lauri Volpi mit der tiefsten Provinz zu vergleichen. Und es hat kein Sinn, denn Herr Rudolf scheint am Schock gerade sein Provinzialismus besonders heiss zu lieben... und es gibt schließlich kein Gesetz dagegen. Also lieber in Ruhe lassen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2012 21:37:13 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
@IP
Giacomo Lauri Volpi ist einer der großen Tenöre des 20. Jahrhunderts. Eine wirklich unglaubliche Stimme und eine unglaubliche Stimmökonomie, die ihm seine Stimme bis ins hohe Alter erhielt. Leider ein Tenor aus der Zeit in der die Schallplatte noch nicht so gut war. Mein Favorit aus dieser Zeit, allerdings in einem geringfügig anderen Stimmfach (mit großen Überschneidungen im Belcanto-Fach) ist der überaus elegant Tito Schipa. Beiden gegenüber ist Schock so was wie - na sein wir nett - ein Naturbursche.

Veröffentlicht am 28.11.2012 16:07:38 GMT+01:00
T. BERGMANN meint:
Herr Rudolf,

meine Frage, was ich falsch mache, liegt immer noch im Raum. Selbst der Cousin meiner Mutter, ein wirklicher Fan von Rudolf Schock, konnte mich nicht für ihn begeistern. Was mache ich falsch?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.12.2012 20:42:19 GMT+01:00
Sie machen garnichts falsch, sollten jedoch den Freunden von Rudolf Schock nicht nachweisen wollen, daß diese keinen Geschmack haben. Dieser Sänger hat meine Liebe zum klassischen Gesang geweckt, er machte mich zum "Nachsänger", wie mich seine Witwe bezeichnet hat. Immer noch höre ich jeden Tag diesen Sänger, z.B. als Lenski in einer Aufnahme von 1952, die zeigt, daß er in dieser Rolle sogar Fritz Wunderlich überlegen war. Seine Bühnenpräsenz war derart eindrucksvoll, die bis heute von seinen Fachkollegen bewundert wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.12.2012 08:22:47 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 12.05.2014 13:17:12 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.12.2012 10:14:42 GMT+01:00
Hören Sie sich einmal an, wie Rudolf Schock ihren Namensgeber singt, dann werden auch Sie von den Englein fortgetragen. Leider können in Deutschland Stars und Idole nur immer wieder kritisiert und angefeindet werden.

Veröffentlicht am 07.12.2012 14:49:17 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.12.2012 16:44:57 GMT+01:00
Brasier meint:
Puccini,Giacomo 1858 - 1924:

Oper-Historische Gesamteinspielung in Deutsch !!!

1953--RSO des NDR Dir.Wilhelm Schüchter,

Interpret :Dragiza Martinez, Rudolf Schock, Josef Metternich, Benno Kusche Horst Günter
Berühmte berüchtigte Historische TOSCA Aufnahme aus den Rundfunkarchiven des NDR,
übliche Deutsche Fassung dem Zeitgeist endsprechend...Hanebüchner Text...... :0)
(U.A....Und es blitzten die Sterne, die Tür des Gartens knarrte...)
ehrlich gesagt Solisten auf hohem Niveau.

es ist noch aus der Glanzzeit aber der Deutsche Text, der oft unidiomatisch gegen die
Musik kämpft macht die gute Tat zu nichte.....

Wer sie Braucht.. Bitteschön hier:
Tosca (Dt)-Martinis,Schock,MetternicTOSCA-

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.12.2012 16:08:23 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.12.2012 17:14:20 GMT+01:00
K.H. Friedgen meint:
Guten Tag Herr Brasier,

ich möchte beileibe nicht eine neue Schock-Debatte in Gang setzen, davon hatten wir mehr als genug, aber auf Ihren letzten Beitrag möchte ich doch eine Antwort geben. Leider kenne ich diese von Ihnen genannte Aufnahme nicht, doch ich zitiere eine Kritik aus HiFi Stereophonie 9/81 auszugsweise: "Die TOSCA-Aufnahme ist schlicht überflüssig. Martinis singt die Titelpartie hart, flackrig in der Tongebung. Schock kommt nicht nur im 'Victoria' des 2. Aktes an seine stimmlichen Grenzen, sondern überschreitet auch die des guten Geschmacks ......" und weiter: " ... sie ist nicht zu empfehlen, allenfalls lehrreich als Beispiel einer provinziellen Kunst .... lässt aber ein Engagement spüren, das mancher neueren Aufnahme fehlt - aber gut gemeint ist nun einmal das Gegenteil von Kunst."
Ich selber kenne Schock als Cavaradossi in dem Electrola-Querschnitt von 1959 aus Berlin, unter Berislav Klobucar, in dem Lisa della Casa eine betörende Tosca singt, während Schocks Darstellung mir die Aufnahme weitgehend verleidet, weil er nicht nur die hohen Töne in nervenpeinigender Weise stemmt, sondern auch ansonsten in keiner Weise an seine (deutsch singenden) Kollegen Peter Anders, Helge Rosvaenge oder Fritz Wunderlich, erst recht nicht an Richard Taubers wunderbare Interpretation heranreicht, von den italienisch singenden Tenören wie Gigli, Gedda, Bergonzi, Domingo ganz zu schweigen. Und wer sich von der Sternen-Arie des 3. Aktes wirklich zu den Sternen tragen lassen möchte, der greife zu Jussi Björling (EMI, 1936), der sie einmalig und unüberbietbar in jeglicher Hinsicht singt. Selbst in der späten Gesamtaufnahme von 1956 (RCA, mit Zinka Milanov und Leonard Warren, Dir.: Erich Leinsdorf) lässt er Schocks Bemühungen um die Rolle kilometerweit hinter sich, auch Schocks frühe, sogar in Originalsprache gesungene Version von 1950 (EMI), als er stimmlich noch frisch war und auf der Höhe seines Könnens stand.
Ich möchte niemandem seine persönliche Vorliebe streitig machen, man sollte aber hier nicht so tun, als ob Rudolf Schock als Cavaradossi das Maß aller Dinge sei. Und zumindest ab 1960 war er weit besser in Heinz Schenks "blauem Bock" am Platze als auf irgendeiner Opernbühne.

Veröffentlicht am 07.12.2012 16:43:14 GMT+01:00
Brasier meint:
Lieber Herr Friedgen
ich habe dies vor ein paar jahren im Italienischen Rundfunk mitgeschnitten,
damals sendete man diese Fassung , sozusagend als Warnung.....von wegen
Opern in Fremdsprachen...trotzdem ist Schock dort gut beinand....
sonst habe ich den Mittschnitt weiter gegeben,
meine Sammlung weigerte sich......
Letztens in meinen fotoerrinnerungen wühlend fand sic ein Foto von mir
mit dem Rudolf von Fan Rudolf in einem meiner Bühnenbilder im ZDF
(es bestätigte mal wider das das beste Lifting solch Dokument ausmacht)
Schock sang während der Aufzeichnungen voll auf sein Playback,
war inzwischen wie sie es selbst sagen kein Opernsänger mehr, eher den Medien zu getan
aber glauben sie mir, immer noch besser als die Schlagersänger die ohne ihr
Playback verloren waren...die sangen, falls man sie zwang....mit der Stimme die sie gerade fanden...
Schönen 2 Advent
Ihr
Henri Brasier

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.12.2012 11:09:50 GMT+01:00
Es ist mir nicht verständlich, warum alle die von Ihnen genannten Tenöre besser sein sollen als Rudolf Schock. Im Gegensatz zu diesen ist er immer noch präsent, weil sein Timbre auch heute noch die Herzen seiner Zuhörer erreicht. Und sein Ausdruck ist so, wie man sich Menschen in solchen Situationen vorstellen kann. Dazu kam sein schauspielerisches Talent auf der 0pernbühne, von dem noch Kollegen und sein Publikum immer sehr angetan waren. Das machte ihn zum Star und Idol einer ganzen Generation, die beim 0pernbesuch nachfragte, "singt in dieser Vorstellung auch Rudolf Schock ?" Lassen wir diesem Sänger seinen schwer erarbeiteten Ruhm und erfreuen uns weiter an dieser schönen Stimme.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.12.2012 12:32:58 GMT+01:00
T. BERGMANN meint:
Herr Rudolf,

schauen Sie sich doch mal das Verhalten des Publikums nach der Vorstellung einer Oper an: Die Sänger der Hauptrollen bekommen meist immer den meisten Applaus, die Nebendarsteller oft weniger. Auch dann, wenn die Nebendarsteller besser waren als die Hauptdarsteller.
Was ich Ihnen sagen möchte: Seien Sie offen. Für mich z.B. war bis vor ein paar Jahren Dietrich Fischer - Dieskau bei Lied das Maß das aller Dinge. Bis ich Fritz Wunderlich hörte, der mir auch sehr gut gefällt. Er hat es geschafft, den Thron, den DFD bei mir hatte, anzuschneiden, so dass heute beide oben sind. Dass ich DFD bis heute für einen Liedersänger ersten Range halte, daran hat sich nichts geändert.
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Erster Beitrag:  15.11.2011
Jüngster Beitrag:  26.10.2014

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