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"Charivari".......


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126-150 von 601 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 15.09.2012 12:07:26 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.09.2012 12:09:58 GMT+02:00
Lieber Herr Brasier,

nach mancher Sommerloch-Debatte möchte ich auf Ihren Beitrag zu André Mathieu zurückkommen. Ich möchte Ihnen danken für den Hinweis auf André Mathieu und seine Musik, in der er weiter lebt und die ein großartiges Zeugnis von seinem Können ablegt. Auch wenn ich seine Biografie nicht verfolgt habe, entnehme ich Ihren Schilderungen, dass er offenbar seiner kindheitlichen und jugendlichen Erfahrungswelt beraubt wurde. Nach der Information über den Lebensweg von André Mathieu drängt sich der Eindruck auf, dass zwischen der geistigen und menschlichen Entwicklung eine Divergenz besteht, an der Mathieu letztlich zerbrochen ist. Geistig und künstlerisch ein Genie, menschlich aber unfertig und der Kindheit und Jugend beraubt.

Die Eltern waren scheinbar überfordert, das Kind in der Erziehung richtig und maßvoll zu lenken  die ungebremste Förderung der genialen Talente des jungen Menschen war sicherlich ein Fehler. Die übergangene menschliche Reife wurde wahrscheinlich in ihrer Bedeutung verkannt. Ein Kind mit dem Habitus eines Erwachsenen hat auch irgendwie etwas reizendes. Das Übergehen der Erlebniswelt der Kindheit mit all ihrem Fantasiereichtum ist tragisch, wie überhaupt das Abschirmen von Kindern vor dem Erleben sozialer Umfelder. Das läuft auf eine seelisches Verkrüppelung hinaus, die sich ohne jeden Zweifel in späteren Jahren rächen muss.

Anknüpfend an eine zurückliegende Diskussion über Albert Lortzing möchte ich bei der Gelegenheit auch darauf hinweisen, dass Albert Lortzing mit "Die Himmelfahrt Jesu Christi" ein hierzulande scheinbar immer noch wenig beachtetes Meisterwerk geschaffen hat  allerdings liegt bisher auch nur eine Weltersteinspielung mit Kräften des WDR vor. Die Aufnahme ist aber ganz ausgezeichnet und kann auch mittels Videosequenzen auf YouTube bewundert werden - jedenfalls um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Hochinteressant finde ich auch das Angebot von amazon mit einer Edition von Hugo Wolf (8 CD) im Niedrigpreissegment. Haben Sie hierzu eine Meinung, oder gibt es dazu Meinungen in diesem Forum?

Ansonsten bleibt zu hoffen, dass das Schock-Thema im Sommerloch verschwindet. Das war manches so penetrant wie eine Gehirnwäsche.

Schönes Wochenende
und herzliche Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.09.2012 20:58:05 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.09.2012 21:46:39 GMT+02:00
Isolina Mart meint:
Guten Abend allerseits,

lieber Herr Kaiser,.......Sie haben mit sehr schönen Worten nochmals André Mathieus Probleme beschrieben und damit das Thema wieder aufgegriffen. Der Künstler ist es wert,dass er nicht einfach abgehakt wird.

Was die Edition der Wolf Lieder betrifft,-finde ich-,die können sie wirklich unbesehen kaufen,denn sicher ist sie sehr schön. Der Preis ist äusserst günstig,-fast geschenkt für so wertvolle Aufnahmen,sodass sie bei mir bereits im Einkaufswagen liegt. Ein wirklich guter Tipp von Ihnen,lieber Herr Kaiser! Ausserdem singen verschiedene hervorragende Interpreten,was ich auch für einen grossen Vorteil halte. Wenn 8 CDs lang immer der/die gleiche Sänger/in singt,verliere ich leicht die Konzentration,-sogar bei Lieblingsinterpreten. Ich erinnere mich für so eine Box mit Liedern von Strauss und Fischer-Dieskau zwei Jahre gebraucht zu haben,bis ich sie alle angehört hatte.

Ich besitze eine sehr schöne Aufnahme von "hyperion" mit Hugo Wolf -Goethe Liedern,gesungen von Geraldine McGreevy begleitet von Graham Johnson. Die Sängerin hat einen reinen hellen Sopran und interpretiert diese wunderschönen Lieder mit innigen Empfindungen.

Mit herzlichen Grüssen
I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.09.2012 22:55:32 GMT+02:00
Liebe Frau Mart,

schön wieder von Ihnen zu hören. Ich bin auch davon überzeugt, dass man mit der erörterten Edition der Wolf Lieder einen guten Griff macht, und habe ebenfalls die Bestellung veranlasst. Vielen Dank auch für Ihre weitergehende Empfehlung, ich habe sie mir für die nächste Bestellaktion vorgemerkt.

Wenn Sie oder andere Mitleser Gitarrenmusik mögen, möchte ich noch ganz heiß die profilierte Konzertgitarristin Heike Matthiesen empfehlen, die ihrem Instrument zauberhafte Musik entlockt. Sie gehört zu den führenden Konzertgitarristen und wird auch von der Presse hoch bewertet. Ihre CD Sol Y Luna ist herrlich und lädt zum Träumen ein, bevorzugt bei einer ruhigen und gefühlvollen Abendstimmung.

Ich wünsche Ihnen und allen gewogenen Mitlesern eine schöne Nacht
und alles Gute für die Woche

Herzliche Grüße
W.K.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2012 20:24:10 GMT+02:00
Brasier meint:
Lieber Herr Kaiser, Danke für die Rückmeldung,

ich freue mich das mann langsam die Löcher in den Socken des Sommerlochs,
stopft, auf ein neues, auch konstruktiv Kontroverses, über unser gemeinsames Thema,
der Klassik und ihrer Ozeanartige Fülle.

Betreffs André Mathieu hoffe ich das der Biografische Film auch in Deutschland erscheint.

Was Schock anbetrifft, sollte man den Blog, besonders sorgsam durchlesen, wenn mann das fürs eigene Seelenheil braucht, ansonsten denke ich eher durch die Art des Schreibers
an den Bären den man uns aufbinden will...das einfache immer wiederholte, könnte darauf hindeuten.

Herzlicher Gruß
H.B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.09.2012 08:26:10 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.09.2012 08:30:24 GMT+02:00
Isolina Mart meint:
Guten Tag allerseits,

.......lieber Herr Brasier,-nachdem Sie uns auf den vergnüglichen Michael Aspinall hingewiesen haben,-möchte ich,um das Sommerloch vollends zu stopfen-,Ihnen und allen Interessierten empfehlen bei youtube "Klaus Nomi-"Cold Song live" aufzurufen. Am besten die Münchner Fassung. Nomi ist ein schräger,aber ausserordentlicher Sänger mit einer unglaublichen Performance. Er singt hier die Arie des Cold Genius aus Purcells "King Arthur".

Viele Grüsse
I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.09.2012 08:38:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.09.2012 15:10:18 GMT+02:00
Brasier meint:
Guten Morgen liebe Frau Mart,

Danke für ihren Tip, den Clip kannte ich schon von dem Counter Tenor der auch Damals die
Jugend begeisterte. 1983 wechselte er, vom Drachen Aids gezeichnet, als einer der ersten seiner Opfer in die Ewigkeit, sicher hätte er uns weiteres köstliches geboten. Schade....
Liebe Grüße
H.B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.09.2012 14:56:32 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.09.2012 14:58:49 GMT+02:00
Isolina Mart meint:
Lieber Herr Brasier,

......hatte mir schon fast gedacht,dass Sie Klaus Nomi kennen. Diese Münchener Aufnahme entstand kurz vor seinem Tod,und ich finde,er ist schon sehr stark von der Krankheit gezeichnet.

Sicher ist Ihnen auch bekannt,dass es über den Sänger eine mehrfach ausgezeichnete Dokumentation als DVD "The Nomi Song" gibt,-die sogar erfolgreich in den Kinos gelaufen ist? Sie ist sehr interessant mit Interviews und live-Ausschnitten seiner Auftritte,da es sonst keine Konzertmitschnitte von ihm gibt,und gegen Schluss,-im Endstadium der Krankheit ist sie sehr ergreifend und traurig.

Liebe Grüsse
I.M.

Veröffentlicht am 19.09.2012 15:19:06 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.09.2012 15:22:11 GMT+02:00
Brasier meint:
Liebe Frau Mart,

Ja diese Doku. besitze ich,
Diese Zeit bedeutete einen grausigen Kahlschlag,
im Bekannten und Freundeskreis, ebenso wurde dann, für viele in Vernunft,
im doppeltem Sinne, ein Partner fürs Leben, dessen Erhalt.
Die Seuche wütete in allen gesellschaftlichen Kreisen,
die Oper wurde auch nicht verschont.
Einige Große berechtigte Namen verstummten ebenso.

Liebe Grüße
H.B.

Veröffentlicht am 19.09.2012 18:00:00 GMT+02:00
S. Leonhardt meint:
guten tag allerseits,
wenn ich frau mart richtig verstanden habe, darf man in diesem thread alles und jedes zur sprache bringen.
nun denn:
wer kennt ein brauchbares archivierungsprogramm (nur klassik)? am liebsten wäre mir eines, dass auch unter mac os läuft!
mfg s. leonhardt

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.09.2012 19:07:27 GMT+02:00
Brasier meint:
Lieber Herr Leonard, guten Tag
ich nutze seit etwa 20 Jahren das Programm "Filemaker" welches man sich
gut zurecht fummeln kann, oder aus dem selben Hause "Bento" welches bereits fertige
Eingabemasken bereit hält und nur ein Bruchteil (39,50.-) des vorgesagtem kostet.
Beide Programme lassen sich im Apple eigenem Apstore herunterladen
den es seit X. 10.7 gibt

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.09.2012 07:57:41 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.09.2012 10:34:57 GMT+02:00
Isolina Mart meint:
Einen guten Morgen allerseits,

lieber Herr Leonhardt,

.....wenn Sie noch mehr Antworten auf Ihre Frage möchten,empfehle ich Ihnen in dem Kästchen "Kundendiskussionen durchsuchen" das Wort "archivierungsprogramm" einzugeben,und den kleinen blauen Hacken wegzuklicken. Dann werden sie auf Diskussionen zu diesem Thema geführt,die in anderen Foren stattgefunden haben. Ich habe gesehen,dazu gibt es einige Einträge,-sicher mit guten Ratschlägen!

Viel Erfolg und viele Grüsse,
I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.09.2012 14:33:12 GMT+02:00
S. Leonhardt meint:
liebe frau mart,
ich bedanke mich für den tipp und werde allsogleich mich auf die suche machen.
mfg s. leonhardt

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.09.2012 14:37:54 GMT+02:00
S. Leonhardt meint:
lieber herr brasier,
auch bei ihnen bedanke ich mich für die auskunft, die ich an meinen computerbeherrschenden sohn weiterreichen werde, weil der weiss, was zu tun ist; ich leider nicht...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.09.2012 15:32:35 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.09.2012 15:35:44 GMT+02:00
Isolina Mart meint:
Guten Tag allerseits,

......lieber Herr Brasier,......heute möchte ich Ihnen zurückmelden,dass ich mir die Recital DVD von Luciano Pavarotti und James Levine am Flügel,die Sie sehr empfohlen hatten, angehört habe. Ich habe sie mir bestellt,weil ich neugierig und gespannt darauf war,-da ich Pavarotti mehrmals auf Opern CDs,Recitals sowie DVDs besitze,aber immer mit grossem Orchester-,wie er nun nur mit Klavier Begleitung in den berühmten Opernarien klingt und sie singt,-das fand ich reizvoll zu hören und freute mich drauf.

Denn dies ist die Stunde der Wahrheit für die Stimme eines Künstlers. Das ist die Stimme pur! Es gibt kein Orchester in dem er sich verstecken kann,wenn die Stelle schwierig wird. So können Farben und Ausdrucksmöglichkeiten,-können intime Momente zwischen dem Sänger und seinem Begleiter hergestellt und vollendet zur Geltung gebracht werden,-so wie es Pavarotti und Levine in dieser Vorstellung demonstrieren. Ganz wundervoll und fantastisch! Das Publikum der vollbesetzten MET,zeigte seine Begeisterung mit grossen Beifallsstürmen.

Jedenfalls,lieber Herr Brasier,war die DVD eine sehr gute Empfehlung,-ich kann sie jedem unserer Mitleser ans Herz legen,-eine wirklich gute Dokumentation der Arbeit von zwei grossen Künstlern.

Auf dieser DVD gibt es noch ein Konzert,in dem Pavarotti von Leone Magiera begleitet wird,-ich werde es mir anschauen,so wie ich Zeit dazu habe.

Mit lieben Grüsssen
I.M.

Veröffentlicht am 21.09.2012 15:53:21 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.09.2012 15:59:16 GMT+02:00
Brasier meint:
Liebe Frau Mart,
ich freue mich über ihre Rückmeldung,
besonders weil dieses außergewöhnliche Recital,
so viel ich weiß derzeit nur noch hi und da im Handel zu haben ist,
sonst gestrichen beim Verlag.
Eine weiteres wunderbares Live- Dokument als CD,
ist ein Mitschnitt eines Abends in Bologna :
Pavarotti In Concert
ich glaube ich sprach schonmal darüber....

Ja wie alles einfache, die sozusagen Rohe Stimme mit Klavierbegleitung
sagt immer mehr über einen Künstler aus,
als wenn er in das Orchester eingebettet wird.
Elisabeth Schwarzkopf, damals in den Sechzigern in Straßburg
so zu erleben, bestätigte es ebenso.
liebe Grüße
H.B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.09.2012 17:12:29 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.09.2012 17:33:07 GMT+02:00
Isolina Mart meint:
Lieber Herr Brasier,

.....ja,Sie haben recht,wenn die Stimme schön ist und die Musik wundervoll,-wozu braucht's da mehr als ein Klavier oder ein anderes Instrument als Begleitung!

Nun möchte ich Ihnen und unseren geehrten Mitlesern eine DVD vorstellen und empfehlen,von der ich wetten könnte,dass Sie sie nicht kennen oder in ihren Beständen haben!

Sie heisst: Renée Fleming und Dmitri Hvorostovsky - A Musical Odyssey in St. Petersburg.

Es ist nicht einfach ein Recital,-Arie-Duett-Arie,-sondern zwei Weltstars der Oper zeigen zwischen ihren Auftritten in verschiedenen Palästen ein faszinierendes St Petersburg mit all seinen schönen Orten und Plätzen.

Über Renée Fleming brauche ich ja nichts zu erklären,-aber unverständlicherweise ist Hvorostovsky in Deutschland immer noch nur wenig bekannt. Er ist im Verdi Fach,sowie im russischen mit seiner samtenen volltönenden grossen Baritonstimme unerreicht,-konkurrenzlos.

Es werden Arien und Duette aus Verdis "Il Trovatore",sowie "Simon Boccanegra" gegeben. Aus Tschaikovskys "Pique Dame" und "Eugene Onegin" u.a. Komponisten. Diese Konzerte finden immer in anderen glanzvollen Palästen statt,-wie im Jussupov-Palast und im goldenen Ballsaal von Peterhof,der Sommerresidenz des Zaren.

Dazwischen werden wir von Fleming an grossartige Plätze, Brücken und über Kanäle mit dem Boot geführt,-der Tichwiner Friedhof wird gezeigt,wo Tschaikovsky,Rimski-Karasow,Mussorgski,Glinka und viele Berühmtheiten der Stadt begraben liegen.

Nicht nur,dass wundervoll gesungen und gespielt wird,-das ist bei diesen hervorragenden Sängern selbstverständlich,-nach dieser DVD möchten Sie am liebsten Ihre Koffer packen und nach St. Petersburg fliegen! Das garantiere ich Ihnen!!

Liebe Grüsse
I.M.

Veröffentlicht am 21.09.2012 18:01:13 GMT+02:00
Brasier meint:
Liebe Frau Mart,
Hvorostovsky erlebte ich mit seiner Kollegin Borodina bei einem Arienabend in der Deutschen Oper Berlin.
Beide sehr große und "Gesunde" Stimmen.

Erfreulich das man nun Hvorostovsky und Fleming durch dieses Video würdigt, denn schon von 2000,
besitze ich ein amerikanisches Video mit den Beiden im Lincoln Center Ny da es ebenso wert währe zu veröffentlichen, warten wir es ab.

Wenn sie ihn mal in einer gelungenen Inszenierung erleben möchten:
Verdi, Giuseppe - Il Trovatore

wo er mit José Cura am Anfang ein Duell mit ihm hinlegt ohne den Gesang zu unterlassen,
umwerfend in Dramatik - der Gesang leidet dadurch nicht.
Abendlicher lieber Gruß
H.B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.09.2012 19:35:38 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.09.2012 19:46:23 GMT+02:00
Isolina Mart meint:
Lieber Herr Brasier,einen guten Abend wünsche ich Ihnen und allen Mitlesern,-vielleicht rafft sich auch bald einer zum Mitschreiber auf,-das wäre sehr schön!?

.......Selbstverständlich habe ich diesen "Trovatore" längst. Seit ich zufällig,-es muss ca.1996 gewesen sein,Hvorostovskys erste CD gekauft habe,-"Songs and Dances of Death",eine wundervolle CD mit Arien aus russischen Opern und dem berühmten Zyklus von Moussorgsky,der der Aufnahme ihren Namen gibt,-behielt ich den Sänger "im Auge" und verfolgte seine Weltkarriere. Ich erwarb in den folgenden Jahren alles,was auf den Markt kam,-CDs und DVDs. Nun warte ich voller Ungeduld,bis sein "Rigoletto" aus Covent Garden als DVD erscheint.

Liebe Grüsse
I.M.

Veröffentlicht am 21.09.2012 20:28:07 GMT+02:00
Brasier meint:
Liebe Frau Mart,
Keiner mag hier schreiben? sie haben Recht,
Stimmt sonst wird immer gemeckert wenn man wo anders angeblich vom Thema abschweift....
Cura verfolge ich seit 1993
Es gibt noch mehr, aber bisher nicht veröffentlicht, keine Firma hat bisher angebissen...:
amerikanische Anbiter findet man im Netz Googeln.....und zwar

CAVALLERIA RUSTICANA
Oper “Live” Produktion
14.7.1996 , Ravenna, Teatro Dante Alighieri*Orchestra del Maggio Fiorentino Dir. Muti * Reg. Liliana Cavani * Bühne Dante Ferretti * Kostüme Gabriella Pescucci Interpr. Meier • Cura • Gavanelli • Tramonti di Micco • di Micco
STEREO/PAL * TV/RAI 1 * Orginal * 81 Min.
Von Liliana Cavani spannend in Szene gesetzt mit vielen liebevollen Details. Die Hitze Sizilens auf die Hitze der Interpreten Stützend. Wozu auch Muti zählt.....
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OTELLO
Oper “Live” Produktion
8.05.1997 , Torino,Teatro Regio*Orchestra del Teatro Regio Dir. Abbado * Reg. Ermanno Olmi * * Interpr. Cura • Frittoli • Raimondi R. • Ombuena • Mingardo • Prestia, Fardilha
STEREO/PAL * TV/RAI 2 * Orginal * 145 Min.
Olmi hat endlich mit dem bisher Raabenschwarzem bösen Negerkapitain aufgeräumt und zeigt uns einen Menschen dunkler Hautfarbe der rasend seine Desdemona liebt. Cura folgt ihm Stimmlich und darstellerisch intensivst. Sensationell die Berliner Philharmoniker. - Der Otello der 2000 er ? Fragte ich damals
denn dies war sein erster - das die DG das nicht herausbringt? Berliner/Abbado was will man mehr
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AIDA
Oper “Live” Produktion
25.7.1999 , Verona Arena*Orchestra dell'Arena di Verona Dir. Oren * Reg. Pierluigi Pizzi * Bühne Pierluigi Pizzi * Kostüme Pierluigi Pizzi Interpr. Cura • Valayre • Diadkova • Nucci
STEREO/PAL * TV/RAI 2 * Orginal - Digital * 176 Min.
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AIDA
Oper Gesamteinspielung
13.1.1998 , Tokio,NHK*NHK Orchestra Tokio Dir. Garcia Navarro * Reg. Franco Zeffirelli * Bühne Franco Zeffirelli * Kostüme Franco Zeffirelli Interpr. Guleghina • Cura • Terentieva • Baker • Colombara
STEREO/PAL * TV/NHK * 1° Kopie Pal von NTSC * 159 Min
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LA FORZA DEL DESTINO
Oper “Live” Produktion
28.02.1999 , Milano,Teatro alla Scala*Orchestra del Teatro alla Scala di Milano Dir. Muti * Reg. Hugo de Ana * Bühne Hugo de Ana * Kostüme Hugo de Ana Interpr. Cura • Nucci • Lukács • D'Intino • Prestia • de Candia
STEREO/PAL * TV/Classica * Orginal - Digital * 149 Min.
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SAMSON ET DALILA
Oper “Live” Produktion
21.10.1997 , Torino,Teatro Regio*Orchestra del Teatro Regio Dir. Guingal * Reg. Luca Ronconi * Bühne Margherita Palli * Kostüme Vera Marzot Interpr. Cura • Sembron • Earle • Petkov
STEREO/PAL * Privatvideo/Theater * 1° Kopie * 148 Min.
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OTELLO
Oper “Live” Produktion
1999 , Buenos Aires, Teatro Colon*Orchestra del Teatro Colon Dir. Pier Giorgio Morandi * Reg. Beni Montresor * Bühne Beni Montresor * Kostüme Beni Montresor Interpr. Cura • Villaroel • Agache • Ayas
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IL CORSARO
Oper “Live” Produktion, Konzertant
30.01.05 , Barcelona, Teatro Liceo*Orchestra e Coro del Teatro Liceo Dir. Marco Guidarini * Reg. NN * Bühne NN * Kostüme NN Interpr. Cura • Neves • Mescheryakova • Guelfi • Ribot • Zapata
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OTELLO
Oper “Live” Produktion
24.02.2006 , Barcelona, Teatro Liceo*Orchestra e Coro del Teatro Liceo Dir. Antoni Ros Marba * Reg. Wily Decker * Bühne John MacFarlane * Kostüme John MacFarlane Interpr. Cura • Stoyanova • Ataneli • Grigolo • Kemoklidze,Giuseppini • Madrid, Giuseppini, Santiago, Accurso
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ANDREA CHENIER
Oper “Live” Produktion
2006 , Barcelona, Teatro Liceo*Orchestra e Coro del Teatro Liceo Dir. Pinchas Steinberg * Reg. Philippe Arlaud * Bühne Philippe Arlaud * Kostüme Andrea Uhman Interpr. Cura • Alvarez • Voigt • Rodriguez- Cusi
• Zapater, Cortez, Serra • Mishura
STEREO/PAL * TV/33 * Orginal - Digital * 117 Min
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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.09.2012 10:04:36 GMT+02:00
Isolina Mart meint:
Guten Tag allerseits,

lieber Herr Brasier,....es war von Anfang an hier so,dass die Stimmfans und Opernliebhaber in der grossen Minderzahl waren. Viele beteiligen sich wegen mangelnder Resonanz -wahrscheinlich- nicht mehr. Sicher gibt's im Internet irgendwo Foren,wo sie unter sich sind. Denn von Zeit zu Zeit sehe ich Rezensionen von Leuten,die früher mitgeschrieben haben,-das Interesse allgemein an Opern scheinen sie also nicht verloren zu haben.
Wenigstens macht bei "Charivari" keiner mehr Bemerkungen,wenn vom Thema abgeschweift wird! Das ist doch schon mal etwas.

Ausnahmsweise habe ich nicht verstanden,was Sie mir in Ihrem letzten Beitrag sagen wollten mit der langen Liste von DVDs mit José Cura? Dass diese DVDs produziert,aber nicht herausgebracht wurden?? Ich besitze aber einige davon.

Liebe Grüsse
I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.09.2012 11:09:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.09.2012 11:22:50 GMT+02:00
Brasier meint:
Liebe Frau Mart,

vielen Dank für ihre Zeilen,

Richtig ist's, das inzwischen einige wenige der Aufführungen,
den mühsamen weg auf die DVD fanden. Man scheint den Schickimicki Inszenierungen
den Vorzug zu geben, genüsslich am Geschmack des verstörtem Publikums vorbei.

Trotzdem ist dies nur ein Auszug was noch alles möglich währe
(wobei der Famose Otello aus Turin - sein umwerfender erster, mit den Berlinern unter Abbado sicher wegen Orchester und Dirigent interessieren könnte)

Cura in seinen Anfängen war an vielen,
auch inszenatorischen wie Optischen ungewöhnlichen Aufführungen beteiligt,
zum Beispiel Iris von Mascagni in Rom welche von Hugo de Ana ausgestattet,
und Inszeniert wurde,
eine Produktion die genau dem entspricht was man heute uns vorenthält.

Ebenso ist die Cavalleria Rusticana, mit Waltraud Meier,
in der Inszenierung von der Filmregisseurin Cavani,
mit einem Draufgängerischem sängerisch wie darstellerischem Cura,
es wert es zu veröffentlichen.
Diese Sachen besitze ich dadurch, ich Europa über Satellit sehe.
Er ist nun gute 20 Jahre im Geschäft....

Ja die Oper - Minderheit = Einseitigkeit gezollt der Masse,
ohne jemanden beleidigen zu wollen!
Jedem sein Elfenbeinturm wo er sich wohl fühlt... auch wenn er wegen
Desinteresse an gigantischen Werken vorbeigeht.

Es ist eben so das diese Musikgattung,
mehr Konzentration verlangt als zum Beispiel die Sinfonie.
Wobei dieses oft, sich Verbeissen in ein einziges Werk eines Komponisten,
auf einen Tonträger, manchmal wie das hinterherrennen einer Chimäre vorkommt,
wissend wenn es sich nicht um LIVE handelt, (selbst dies) alles zusammengeschnippelt ist...!
Aber der Geschmack eines jeden sei - selbstverständlich respektiert.

Klassik kennt bei mir keine Grenzen, ALLES wird verfolgt,
wenn nicht wohlwollend genossen. Grenzen - Keine!nur die - Qualität setzt sie......!

Durch meine Herkunft und Beruf,
ist die Bühne wie Szene und ihre variable Gattungen,
in meinen Genen, dies erklärt die besondere Pflege der Oper,
für die ich unter anderem, im TV tätig war.

Bon Dimanche a vous, en Famille,
H.B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.09.2012 13:35:45 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.09.2012 13:45:32 GMT+02:00
Isolina Mart meint:
Lieber Herr Brasier,

......so hatte ich Sie doch richtig verstanden.

Wie ich gelesen habe,ist die Produktion einer DVD sehr teuer,-möglicherweise wissen Sie es aber besser. In einem der Musikmagazine habe ich gelesen,dass in Verträgen steht,wenn eine Opernaufführung gefilmt,und sie als DVD veröffentlicht wird,alle Beteiligten,-einschliesslich der Bühnenarbeiter,Orchestermitglieder, Maskenbildnern etc.eben alle,nochmals Extra-Zahlungen bekommen. Das summiert sich dann schon,-zumal die Überarbeitung des Filmes ja auch noch Geld kostet, weil sie von Fachleuten ausgeführt wird. So werden natürlich zuerst mal Opern veröffentlicht mit bekannten und beliebten Sängern/innen,die gerade "in" sind und einen guten Verkauf in möglichst hohen Stückzahlen garantieren,-denn verdient werden soll ja auch daran.

Dann habe ich noch gelesen,dass sich in den letzen drei Jahren der Verkauf der Opern DVDs gegenüber den kompletten Operneinspielungen auf CD wesentlich gesteigert hat.

Insofern ist es gut möglich,dass vorhandene Aufzeichnungen von Opern nochmals hervorgeholt und überprüft werden,welche veröffentlicht werden können,-zumal ja oft von älteren Mitschnitten keine Vertäge vorhanden sind,dass nochmals extra bezahlt werden muss. Allerdings wird sich darum dann wahrscheinlich die Gewerkschaft kümmern,dass es Ausgleichszahlungen gibt.

Auf jeden Fall lohnt es sich immer auf dem Laufenden nach DVDs zu bleiben und die Augen nach seinen Lieblingen offen zu halten.

Bon week-end et à bientôt

I.M.

Veröffentlicht am 22.09.2012 16:26:37 GMT+02:00
Brasier meint:
Liebe Frau Mart,

eine Opernaufzeichnung kostet primär soviel wie ein Premierenabend, dazu kommt noch die Kosten für die gesamte Crew, TV Technik,wobei es auch von den Verträgen abhängt die unterschiedlich sein können, denn es kann sein das man noch Senderechte mit einrechnet oder abrechnet. Die Pressungen der DVD werden bei den großen Majors teilweise in Asien gemacht mit weltweiten Auflagen von etwa 5000 -20000 stück in dem Amerikanischem wie Asiatischem TV Standart NTSC. Die laufen dann wenn sie nicht durch Regionalcodes eingeschränkt werden überall. Kosten bei solchen (in Relation zum Film) Kleinserien etwa 5-10 Euro in der Herstellung um dann mit etwa 100% Aufschlag + Mwst. an den Handel weitergegeben werden der ebenso 100% draufschlägt.(noch größere Serien Drücken den Preis)
Wenn ich die Fülle von Inszenierungen sehe die derzeit mit den Modischen Zeitgeist Inszenierungen veröffentlicht werden, kann ich mir von diesen keinen Weltweiten Erfolg vorstellen. es ist mir aber lieber das man sie aufzeichnet, auch wie andere, werden es doch mit der Zeit, Dokumente.Leider hat man dies nur sehr eingeschränkt ab den Fünfzigern getan, großes ging verloren (In Frankreich gibt es ja die verdienstvolle INA)
Da sie Mezzo sehen können, laufen die Meisten dann auch dort wie in anderen TV Anstalten wie Arte, 3Sat Classica usw.wobei dann weitere Rechte abgeschöpft werden.

Ich freue mich auch das die Opern DVD jetzt mehr gekauft wird, einige doch begriffen haben das sie mit dem Erwerb auch Audiomäßig Gute Qualität bekommen, man eine Opern DVD wenn man es will auch nur
hören kann.....
liebe Grüße
H.B.

Veröffentlicht am 28.09.2012 00:13:54 GMT+02:00
gemihaus meint:
cher isolina m.,
ich möchte sie als versierte >vocalistin< nach der sommerpause nicht verärgern,
aber erlaube mir, die neueste >mission< der bartoli hier als höchst, pardon, vergnüglich
und unterhaltsam einzuordnen - schon ihre (und leons) apparence ist hype, das ganze
klassik-pop. i am really amused.
saluti belle, gemi.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.09.2012 10:25:07 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.09.2012 14:06:22 GMT+02:00
Liebe Frau Mart,

mit Ihrem Beitrag vom 22.9.2012 haben Sie ein Problem von gewisser Sprengkraft angesprochen, und in der Tat betritt man Minenfelder, wenn über Größen der Gesangskunst diskutiert wird. Nicht selten drängt sich der Eindruck auf, dass der Autor bestimmter denunzierender Beiträge über diese Großen die korrespondierende Aufnahmen überhaupt nicht zur Gänze selbst und unvoreingenommen angehört hat, bestenfalls kann es sich um Hörproben handeln. Die Diskrepanz zwischen Beurteilung und Wirklichkeit kann enorm sein. Schon gehen dann die Wortschlachten los, die recht verletzend sein können. Ich bin dabei wahrscheinlich auch kein Waisenknabe, wenn ich meine, quasi einen Rettungsschirm aufspannen zu müssen. Am wenigstens verstehe ich, dass man andere Interpreten herabsetzen und stigmatisieren muss, um den eigenen Liebling und die Aufnahme, an die derselbe maßgeblich beteiligt ist, lobend herauszustellen. Man könnte vielleicht auch manches negieren, wäre Amazon nicht eine unerhört wichtige Plattform des Marktes. Die Verlage brauchen neben dem, was die Feuilletonisten besprechen und veröffentlichen, auch die möglichst positive Resonanz bei Märkten wie insbesondere Amazon.

Sie haben ausgeführt, dass sich manche Teilnehmer der Foren zurückgezogen oder andere
Diskussionskreise aufgesucht hätten. Eine gewisse Parallele sehe ich zum Segment Bücherwelt bei Amazon. Nicht nur hier wird Amazon als Platzhirsch angesehen. In der Frankfurter Rundschau ist am 18. April 2012 ein umfangreicher Artikel von Rudolf Novotny mit dem Titel „Unter Wölfen“ erschienen, der folgende Unterzeile trägt: Bücherfreunde, Schnorrer, Selbstdarsteller. Bei Amazon rezensieren Heerscharen von Hobbykritikern Literatur. Thorsten Wiedau war zehn Jahre lang Teil dieser Revolution. Jetzt hat er genug davon. Der Artikel ist zu umfangreich, als dass ich ihn hier zitieren kann. Hier nur einige willkürliche Auszüge:

„Dann erzählt er“(Thorsten Wiedau), „was er in den letzten Jahren in der Schlangengrube erlebt hat. Er redet von Hobbykritikern, denen auf der Jagd nach Freiexemplaren alle Mittel recht sind. Die massenweise Lobeshymnen auf minderwertige Bücher schreiben. Die anonym böse Kommentare unter die Kritiken der Konkurrenz schreiben. Die unzählige Profile anlegen, von denen aus sie andere Rezensionen als nicht hilfreich herunterstufen.“….usw. usf – weiteres Zitat: „Im Internet finden sich zahlreiche Manipulationsvorwürfe im Zusammenhang mit den Amazon-Rezensionen. In den Foren von Amazon selbst wird ausführlich über die Abklickmafia diskutiert, über das willkürliche und ungerechte Bewertungssystem von Rezensionen. In Blogs wird darüber berichtet, wie sich Amazon-Spitzenrezensionisten wegen Mobbngs zurückziehen“ …..usw. usf. – weiteres Zitat: „Und dann gibt es noch Geschichten aus den USA, wo eine technische Panne dazu führte, dass für kurze Zeit die echten Namen von Amazon-Rezensenten im Internet standen, zur Belustigung der Öffentlichkeit, die nun lesen konnte, wie Autoren ihre eigenen Werke loben oder fremde Werke heruntermachen.“…usw.usf.

Summarisch bin ich davon überzeugt, dass es auf dem Sektor Klassik wesentlicher ruhiger zugeht, aber gelegentlich der Verdacht nach ähnlichen Missständen aufquillt. Grundsätzlich halte ich das Bewertungssystem für ganz ausgezeichnet, so dass sich allerdings lediglich die Frage nach Verbesserungen stellen kann. Die Feuilletonisten sind heutzutage auch nicht mehr immer ehrlich, weil sie oft genug fremdbestimmt sind. Reputierliche Ausnahmen haben Seltenheitswert, können aber auch oft genug irren, vor allem wenn sie ihren eigenen Geschmack zum Maß aller Dinge machen. Negative Urteile solcher Autoritäten können wie ein Fallbeil wirken, auch wenn sie unrichtig sind. Und wenn ein Kritiker einmal sagte, es gäbe keinen idealen Sänger, dann kann ich nur erwidern, noch weniger gibt es einen idealen Kritiker. Jedenfalls kann bei Amazon ein maßvoller und möglichst schonender Umgang mit den Dingen auch die eigenen Nerven schonen. Aber die Stimme aus der Mitte der Kundschaft halte ich für eine wichtige Einrichtung, auch wenn hier ebenfalls von keinem Ideal gesprochen werden kann.

Die strikte Wahrung der Anonymität bei Amazon halte ich ebenfalls für positiv, um Verwerfungen zu vermeiden, wie sie zunehmend in verheerender Weise bei Facebook in Erscheinung getreten sind. Meiner Meinung nach sollte man sich bei Kaufentscheidungen nicht nur auf Rezensionen und Unterkommentare verlassen, wenn man nicht bereits Rezensenten kennt, denen man aufgrund bisheriger Erfahrung vertrauen kann. Man sollte auch mehr auf den eigenen Geschmack vertrauen und die Hörproben eingehend nutzen. Dann stehen im Internet zahlreiche Fundquellen zur Verfügung. Bei YouTube haben sich die Videosequenzen enorm entwickelt.

Liebe Grüße
Ihr W.K.
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