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Große Pianisten


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101-125 von 162 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 19.03.2012 20:41:37 GMT+01:00
IP meint:
Und nicht seinen Schüler Werner Haas vergessen, wie es alle hier tun.

Veröffentlicht am 20.03.2012 09:59:18 GMT+01:00
IP meint:
Schau mal, unser Held hat zum x-ten Mal versucht, mich per Mausclick zu erschiessen, ganz wie nachdem ich die Bachschen Motetten mit Suzuki empfohlen habe, Mozart und Ravel mit Vlado Perlemuter, und, und... Wie krank kann man werden, frage ich mich...

Veröffentlicht am 20.03.2012 10:51:03 GMT+01:00
Brasier meint:
Ja, es stimmt - Blogger leben Gefährlich, aber es genügt, die Gedankliche Schutzweste
anzulegen, dan gleitet auch das ab.....

Veröffentlicht am 20.03.2012 20:31:01 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
@IP
Werner Haas war ja wirklich ein Sonnyboy des Klavierspiels. Auf der Werner Haas Box von MDG ist so ziemlich das schaurigste Klavierspiel, das auf Tonträger dokumentiert ist, versammelt. So wie er da spielte hätte er an keiner Musikhochschule die Aufnahmeprüfung geschafft.

Veröffentlicht am 20.03.2012 21:46:46 GMT+01:00
IP meint:
Was? Noch schlimmer als Giesekings Wohltemperierte Klavier?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.03.2012 22:16:11 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
@IP
Ich weiß nicht, für gewöhnlich ist Giesekings Spiel doch immerhin technisch einwandfrei gewesen.

Veröffentlicht am 20.03.2012 22:36:08 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.03.2012 22:03:56 GMT+01:00
IP meint:
Oh, nicht immer. Musiker, die alles gleich gut können, oder alles besser als jeder anderes, oder immer in gutem Form sind, das gibt es nur in den Märchen. Auch bei ihm gab es Patzer, selten, aber wenn schon, dann massiv. Wenn er im Form war, dann befand man sich auf einer anderen Ebene. Besonders gut das Ravel, finde ich überraschend dämonisch für einen eher zärtlichen Typen. Ich mag auch sein Beethoven, virtuosistisch, schlank und unromantisch. Aber sein Mozart ist mir etwas antiquiert, und sein Debussy vielleicht zu misterioso. Und Hände weg vom WTK, das eine Teil ist sehr enttäuschend, das andere etwas besser.

Wie man schon erwarten konnte, hat dieses Thread sich zerstreut und zu eine Liste allermöglichen Pianisten der Gegenwart und Vergangenheit geworden, und davon gibt es so viele. Für mich bleibt Radu Lupu die ganz große Persönlichkeit des heutigen Klavierspiels. Unter den Virtuosen möchte ich Louis Lortie erwähnen, einer der wenigen, die heute Chopins Etüden oder Les Annees wirklich spielen können, und nicht nur ein wenig oder fast. Und, es gibt viele englische Pianisten die hier nicht richtig bekannt oder geschätzt sind wie zB Stephen Hough oder Leslie Howard.

Veröffentlicht am 27.03.2012 02:43:32 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 02.04.2012 00:03:36 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 03.04.2012 23:26:39 GMT+02:00
gemihaus meint:
@ IP
ich möchte ihnen zustimmen hinsichtlich der retrospektiven und neuerlich sportiven überbewertung des allzu pianistischen, primär manuellen vermögens von pianisten: auch gieseking war so ein überflieger, leider musikalisch meist auf exakte notations-transscription befähigt, repitionsgabe, höchst virtuos und makellos, immerhin.
luis lorties neuere liszt-erkundungen und auch lupus späte schumann-einsichten spielen hörbar auf andrem musik-niveau,
sie re-produzieren den musikalischen kontext jener und ihrer zeit.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.04.2012 21:47:06 GMT+02:00
Jakob Balde meint:
@gemi-b
Ich kann Ihre Meinung da eigentlich nicht teilen, Giesekings Mozart, Debussy und Ravel-Exegese, seine Mendelssohn und Brahms Einspielungen sind nicht nur virtuos und makellos, sondern sie treffen den Ton der jeweiligen Komponisten genauer und treuer als viele andere Interpretationen. Das ist wirklich allerbestes Klavierspiel.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.04.2012 18:49:47 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 10.04.2012 18:49:54 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.04.2012 22:47:55 GMT+02:00
gemihaus meint:
nunja, den ton treffen - auch noch heutzutage - viele andre pianisten auch makellos, jedoch weniger
den geist der komponierten musik, resp. des komponisten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.04.2012 21:44:02 GMT+02:00
Jakob Balde meint:
@gemi-b
Ich meinte den Ton eines Komponisten treffen, nicht die Töne treffen respective die Tasten. Das ist in der Tat des Pianospielers Handwerk und sollte normalerweise (jeder hat mal einen schlechten Tag) vorausgesetzt werden können.

Veröffentlicht am 18.04.2012 00:15:26 GMT+02:00
Brasier meint:
@ Balde
so manche Komposition, wie der Elitäre Komponist
steht oft auf tönernen Füßen.
dan mus, das Klavier durch den Interpreten
die ganze chose Büßen.
und wer es mag
sagt dann,
er hatte einen schlechten Tag

Veröffentlicht am 22.04.2012 19:07:38 GMT+02:00
Jakob Balde meint:
@Brasier
Ich wünsche Ihnen noch viele gute Tage!

Veröffentlicht am 22.04.2012 21:06:55 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 28.04.2012 20:24:08 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 28.04.2012 15:00:14 GMT+02:00
S. Leonhardt meint:
liebe diskussionsgemeinde,
ich hätte da eine frage. aus schallplattenzeiten ist mir der polnische pianist jakob gimpel in erinnerung geblieben, insbesondere seine aufnahme von chopins "andante spianato et grande polonaise". da ich leider meine schallplatten entsorgt habe und nur noch cd's abspielen kann, möchte ich gern erfahren, ob diese aufnahme je auf cd erschienen ist und wo sie ggfs. erworben werden kann.

Veröffentlicht am 04.05.2012 15:21:05 GMT+02:00
dolce3vita meint:
All die Namen, die genannt wurden sind grosse Pianisten, aber keiner hat von Murray Perhaia gesprochen, für mich einer der ganz grossen noch lebenden Pianisten. Seine Mozart oder Schumann Interpretazionen sind phantastisch!

Veröffentlicht am 04.05.2012 18:24:01 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.05.2012 18:24:33 GMT+02:00
Brasier meint:
Stimmt - keiner hat bisher hier von
murray Perhaia?
gesprochen
aber in 18 weiteren Diskussionen
der Klassik

Murray P e r a h i a

wohl schon
Antwort auf den Eintrag von Brasier:
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Veröffentlicht am 06.06.2012 15:33:52 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.06.2012 10:30:12 GMT+02:00
IP meint:
Pianist Lang Lang trug zusammen mit Opernsängerin Renee Fleming ein Gershwin-Stück vor... Elisabeth gilt nicht als ausgesprochener Popfan, und sie schien gelbe Ohrstöpsel während des Konzerts zu tragen (faz, 05.06.2012) -- Wie richtig! Ich habe eine ganze Liste von Ohrstöpselpianisten...

Übrigens war das Gershwin-Stück von Bernstein, aber wir reden hier von Pianisten, nicht von Journalisten. Die ganze Elend der Welt müssen wir nicht tragen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.06.2012 21:51:20 GMT+02:00
Jakob Balde meint:
Lang Lang ist ein mir willkommener Beweis, dass nämlich eine Spiel frei von falschen Noten noch kein gutes Klavierspiel ausmacht. Rubinstein und der alte Cortot sind der entgegengesetzte Beweis, dass nämlich gutes Klavierspiel auch falsche Noten vertragen kann. Arthuro Benedetti Michelangeli ist sozusagen die Quadratur des Kreises, ein Pianist, der auf falsche Noten großzügig verzichtet und trotzdem (ist man fast versucht zu sagen) gutes. erfülltes Klavierspiel abliefert.

Veröffentlicht am 09.06.2012 23:26:38 GMT+02:00
Brasier meint:
Es gibt keine Falschen Noten, nur die Tasten sind dann nicht Richtig..... :0)

Veröffentlicht am 11.06.2012 01:11:55 GMT+02:00
Polarfuchs meint:
Ein nettes Beispiel ist (für mich) auch die 1. CD von Volodes (andere habe ich von ihm nicht gehört).

Technisch wohl hervorragend, aber ich empfand beim Hören eine absolute Leere.
Damals bekam ich eine Vorstellung, weshalb der Begriff Virtuosentum oftmals so negativ besetzt ist.

Da sind mir gewisse Pianisten lieber, die aufgrund von ständigen Hustens schon mal ihr Spiel während der Diabelli-Variationen unterbrechen ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.06.2012 21:41:45 GMT+02:00
Jakob Balde meint:
@Brasier
Falsche Noten, das sind richtige Noten an der falschen Stelle.
@Polarfuchs
Volodos pianistischer Sangeskunst würde ich diese Vorwürfe nicht machen, eher schon und mit Nachdruck dem Maschinenspiel des Lang Lang.

Veröffentlicht am 12.06.2012 00:27:04 GMT+02:00
Brasier meint:
Herr Balde Herzlicher Gruß
Falsche Noten, werden demnächst
glauben sie mir
geschickt unters Volk gebracht,
und dann suchen sie mal
den richtigen Platz dafür....
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