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Der beste "Ring" von Richard Wagner


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76-100 von 175 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 26.08.2010 03:04:39 GMT+02:00
vully meint:
Boulez ist spannend, vor allem als DVD wegen der Inszenierung, die heute fast klassich erscheint.

Nur zum Hören stören mich einige der Sängerleistungen, die sicher ordentlich sind (v. a. im Vergleich zum Thielemann-Ring), aber nicht herausragend.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2011 20:26:05 GMT+01:00
jens meint:
Reiner Goldbergs Siegmund ist PHANTASTISCH!! jens

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2011 21:11:14 GMT+01:00
"Gibt es die?"
Die kann es wohl nicht geben!
Aber eine gelungene Sache ist die Decca-Aufnahme mit Solti.
Hervorragende Solisten, tolle Aufnahmetechnik! Das ist schon mehr, als man erwarten darf....

Veröffentlicht am 23.11.2011 09:43:26 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 30.03.2013 00:05:46 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 27.11.2011 17:11:25 GMT+01:00
S. Leonhardt meint:
wer hat sich schon den ring unter thielemann angehört? ist der zu empfehlen?

Veröffentlicht am 01.12.2011 22:34:41 GMT+01:00
gemi-b meint:
@ leonhardt

der thielemann-wagner-ring auf advocat.dvd (arthouse-live-music (bayreuth-wagner-nachf.ff.-zertifiziert)) als hd-video-mittschnitt mit handelsüblichen sound-defiziten (publikums-resonanzen), jedoch akustisch akzeptable dts-surround-qualität.

Veröffentlicht am 08.01.2013 13:03:31 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.01.2013 12:08:00 GMT+01:00
b - major meint:
Nach langem Vergleichen, ohne Rangfolge : Furtwängler/Rom, Keilberth 55/ Testament, Reginald Goodall - und dann nur noch div.einzeleinspielungen.- Nachtrag : Habe jetzt nochmal die Aufnahme aus Bayreuth unter Clemens Krauss von 1953 intensiv gehört : da sind die Protagonisten stimmlich noch besser als bei Keilberth. Aber der Orchestersound ist etwas schlechter. Da es "den Ring " nicht gibt, sollte man eben mehrere haben - und Krauss ´53 in jedem Fall einmal hören.

Veröffentlicht am 08.01.2013 18:52:37 GMT+01:00
Ich möchte eine Lanze für den Deresdner Ring von Marek Janowski brechen, so viel ich weiss die erste digitale Gesamtaufnahme. MEINE Lieblings-Einspielung ist aber die von der Met in den Jahren 1937 bis 1941. Es wird mit enormen Tempo hinreissend musiziert, und vei Lauritz Melchior und Helen Traube fragt man sich, wie die damaligen Mikros und Radioröhren dies ausgehalten haben. Gänsehaut pur ! Und was DVDs angeht: Der Valencia-Ring unter Zubin Mehta, der Ring des 21. Jahrhunderts mit allen technicschen Schikanen !

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.01.2013 20:09:57 GMT+01:00
Marek Janowski sollte unbedingt hier aufgeführt werden, vor allem überzeugt seine superbe Orchesterführung der Sächsischen Staatskapelle, die sich damals Staatskapelle Dresden nennen musste, das ist einfach toll. Die Sängerriege ist mit den damaligen Top-Interpreten gut besetzt, kann jedoch vor allem bei Wotan, Siegfried, und Brünnhilde die Leistungen eines/r Frantz, Hotter, London, Windgassen, Varnay, Nilsson nicht vergessen lassen.

Veröffentlicht am 09.01.2013 13:00:33 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.01.2013 13:09:30 GMT+01:00
Rezi-Tante meint:
Meine liebste Gesamtausgabe von Wagners "Der Ring der Nibelungen" ist eine Aufnahme von 1981 - 1983 aus der Lukaskirche mit der Staatskapelle Dresden, Dirigent ist Marek Janowski. Rene Kollo, Peter Schreier, Theo Adam, Norma Sharp; Jeannine Altmeyer und - die unvergleichlich schöne Stimme der Jessye Norman als Sieglinde - machen es zu meinem Favoriten unter den Aufnahmen.

Veröffentlicht am 10.01.2013 01:54:34 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.01.2013 01:55:27 GMT+01:00
gemi-b meint:
... dieses >beste ring< ranking wurde dummerweise anno 200? sehr unbedarft initiiert so wie die vergleichsweise aufschlussreiche frage nach einer oder den paar musikaufnahmen für die einsame insel - davon sind wir alle mehr oder weniger weit entfernt,
weil wir unsre musik-sammlungen nicht missen möchten:
dies gilt auch für die ring-musiken, doch zu viele, um mit einer nur glücklich zu sein.
wer marek janowski wirklich ernsthaft toll findet, kann andre nicht wirklich an-gehört haben. punktum.

Veröffentlicht am 10.01.2013 08:22:59 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 30.03.2013 00:06:01 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 15.01.2013 14:32:55 GMT+01:00
Swarowsky von 1968.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2013 20:13:35 GMT+01:00
Fidelio meint:
Ihr Ehering?

Veröffentlicht am 15.01.2013 20:25:28 GMT+01:00
Brasier meint:
Nein Wagners Schlagring

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2013 20:29:42 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Lieber Brasier!
Wollen Sie nun Wagner mit Schlagern in Verbindung bringen?

Veröffentlicht am 15.01.2013 21:03:36 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 30.03.2013 00:06:12 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2013 22:10:50 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 16.01.2013 14:10:41 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2013 21:03:59 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Lieber Fidelio,
in der Tat Hans Swarowsky war ein Dirigent, der sein ganzes Leben lang so was wie ein Geheimtipp war. Seine eigentliche Berufung war aber die eines Dirigentenmachers, viele bekannte Dirigenten lernten ihr Handwerk bei ihm. Vergleichbar sind etwa die Pianistenmacher Bruno Seidlhofer in Wien und Heinrich Felix Neuhaus in Moskau. Hans Swarowskys Ring ist wie seine sonstigen Aufnahmen legendär und geheimnisumwittert. Bei vielen Aufnahmen weiss man nicht mal ob sie von ihm sind, da damals auf dem Billigplattensektor viel getrickst wurde. Authentisch ist der Ring, der soviel ich weiss gerade zu einer Zeit aufgenommen wurde als der Prager Frühling gewaltsam niedergeschlagen wurde, was ein dauerndes Kommen und Gehen bei den Orchestermusikern bewirkt haben soll, die ja von allen möglichen Orchestern eingekauft waren. Neben vielen sängerischen Highlights muss (ich kenne diesen Ring leider nicht) Gerald McKee als ziemlicher Tiefpunkt des Wagnergesangs herausragen. Wäre wohl wünschenswert, wenn dieser Ring sorgfältig editiert wieder mal käuflich zu erwerben wäre. (Der Ring des Nibelungen)

Veröffentlicht am 16.01.2013 21:13:06 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 30.03.2013 00:06:21 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2013 21:59:56 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.01.2013 05:12:36 GMT+01:00
Fidelio meint:
Hallo Herr Balde,
der Swarowsky-Ring ist eben nicht aus "Gold", Nomen est omen, die sängerische Qualität teils fernab der Bayreuther Ansprüche der 60er Jahre. Die Querschnitte (Quadromania) machen einen besseren Eindruck als die GA. Letztere ist bereits ausreichend gut editiert bei Weltbild. Das Rheingold ist in Ordnung, aber die anderen Teile höre ich nie ganz durch. Die Erörterung von Pseudonymen ist prekär. Hier finden Sie sinfonische Beispiele, die ich recht interessant finde und preislich ohne Risiko: The 99 Most Essential Schubert Masterpieces, The 99 Most Essential Mendelssohn Masterpieces, The 99 Most Essential Schumann Masterpieces, 5 Conductors vs. Beethoven's 5th. Bereits für eine Sinfonie hätte ich mehr ausgegeben als für alles zusammen. Ich werde da ganz sentimental, denn die Musik kommt wieder "zuhause" an, nachdem Abbado, Muti, Mehta, Jansons und wie sie alle hießen so manches geglättet, auf ihre Art nachgebildet haben, dieselben Sinfonien bei denen, die von ihm lernten, einen Umweg nahmen, wo doch alles von Swarowskys feinem, bescheidenen Wiener Akademismus einst den Ausgang genommen hatte. Dennoch ist nicht alles hörenswert (Smetana, Dvorak...) und die Aufnahmebedingungen waren vergleichsweise minderwertig. Das gilt eigentlich nicht für den Ring, auch wenn - bei sehr guter Wortverständlichkeit - manche Stimmen scharf wie leicht übersteuert klingen. Aber auch künstlerisch hapert's an Solisten im einzelnen: Oben erwähnter Gerald McKee singt z.B. Siegmund und Siegfried. Kaufen könnten Sie ihn, wenn auch gerade nicht bei Amazon. Ich sehe da kein Geheimnis.

Veröffentlicht am 21.01.2013 21:23:47 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Von Kempe gibt es gleich zwei Bayreuther Ringe auf CD, was ist von denen zu halten?

Veröffentlicht am 21.01.2013 22:58:08 GMT+01:00
gemi-b meint:
es gibt, im verlauf technischer reproduzierbarkeit, immer mehr wagner-ringe div. künstl. und techn. qualität der inszenierungen-dirigenten und
gesangsprotagonisten ihrer zeit: zuletzt die qualitätiv höchst divergente londoner und wohl allerletzte (emi-)produktion unter pappano, die allein
deshalb schon als ereignis beschrieben wird, zumal der alte placido domingo endlich den tristan besser als erwartet, aber wenig idiomatisch einsingt
und nur marke-pape höchsten erwartungen gerecht wird.
schön und gut, es gibt allemal inseln musikalischer erleuchtung, aber nirgends allseits leuchtendes festland:
furtwängler, knappertsbusch, böhm, solti und karajan, die prominentesten der besten einspielungen, haben ihre, meist rollen-spezifischen defizite,
und bieten auch keinen >besten< ring.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.01.2013 23:23:38 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Lieber gemi-b
meine Crux mit den Ringeinspielungen ist die folgende: Ich tu mich relativ leicht 10 Forellen von Schubert zu vergleichen oder auch noch 5 Hendl-Variationen von Brahms. Aber 10 oder 20 Wagnersche Ringe zu vergleichen, da reicht weder mein Erinnerungsvermögen noch meine physische Kraft aus dafür. Schnäppchen kann ich schon vergleichen, aber ganze Ringe, da überwiegt bei mir am Ende ein Gesamteindruck die Einzelleistungen. Das Ergebnis ist und bleibt sehr subjektiv: Böhms Ring bleibt mein Liebling.

Veröffentlicht am 24.01.2013 09:14:03 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 30.03.2013 00:06:32 GMT+01:00]
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Erster Beitrag:  02.02.2008
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