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Dietrich Fischer-Dieskau ist tot


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1-25 von 52 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.05.2012 14:38:32 GMT+02:00
ne kölsche meint:
http://www.spiegel.de/kultur/musik/dietrich-fischer-dieskau-gestorben-a-833828.html

Veröffentlicht am 18.05.2012 14:50:09 GMT+02:00
Peter Rieger meint:
Dietrich Fischer-Dieskau hat mich als Künstler mit seinem breiten Spektrum vom Kunstlied über Oratorium und Oper bis hin zu seinen Leistungen als Dirigent und als Lehrer immer sehr beeindruckt, selbst wenn seine Interpretationen zum Teil etwas distanziert gewesen sein mögen. In diesem Forum war er auch häufig Gesprächsthema. Eine selten genannte, wie ich finde außerordentlich intensive Aufnahme begleitet mich schon seit vielen Jahren; es ist die der Symphonie Nr. 14 von D. Schostakowitsch, in der er unter der Leitung von Bernard Haitink zusammen mit seiner Frau Julia Varady die elf Orchesterlieder, aus denen diese Symphonie besteht, in den Originalsprachen der vertonten Gedichte für meine Begriffe "kongenial" interpretiert hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.05.2012 18:41:16 GMT+02:00
T. BERGMANN meint:
DFD hat mich seit meinem Beginn des Hörens klassischer Musik begleitet.
Nach Aufnahmen gefragt, fallen mir ein: Winterreise und Schwanengesang und Lieder von Schubert mit Alfred Brendel am Klavier sowie die Winterreise mit Daniel Barenboim am Klavier.

Veröffentlicht am 18.05.2012 21:35:34 GMT+02:00
reviewsvoice meint:
Fischer-Dieskau war einer der profiliertesten Sänger des klassisch-romantischen Repertoires und einer der populärsten Künstler in einer über ein halbes Jahrhundert währenden Karriere in Lied, Oratorium und Oper und später auch als Rezitator. Der lyrische Bariton war unverkennbar und die Diktion und Präzision beispielhaft.
Grossartige Interpretationen von Schubert, Schumann und nicht zu vergessen Hugo Wolf Liedern bleiben als unvergängliche Dokumente eines völlig zurecht als Jahrhundertsänger bezeichneten und hochverdienten Künstlers für Generationen zu entdecken und studieren.
Der gebürtige Berliner hat zweifelsohne die mit deutlichem Abstand umfassendste Diskographie aller klassischen Sänger und so ziemlich alle Partien für seine(und seine natürliche überschreitende) Stimmlage von Bach bis Aribert Reimann(der für FiDi den Lear komponiert hat)gesungen. Nicht alle diese Interpretationen waren immer glücklich oder gleichermassen richtungsweisend. Die überragende Gesamtbilanz können solche weniger gelungenen Aufnahmen angesichts der vielen exemplarischen und nachwirkenden nicht trüben. Mit fast 87 starb heute Dietrich Fischer-Dieskau, eine prägende Künstlerstimme, die nie verstummen wird.

Veröffentlicht am 19.05.2012 12:31:46 GMT+02:00
B.D.A meint:
Mir persönlich hat zu FiDi lange der Zugang gefehlt, insbesondere seinen späteren Liedaufnahmen haftet für mich immer ein Aspekt der übermässigen Artikuliertheit an. Dadurch rüttel ich ja nicht an seinem Wert, denn er hat für den Liedgesang mehr geleistet als jeder andere Sänger des letzten Jahrhunderts.
Und die Stimme an sich war schon von einer ausgesprochenen Distinguiertheit, die in manchen Rollen einfach perfekt passte, so zum Beispiel als Mandrynka in Strauss' Arabella (sowohl in der live Aufnahme unter Keilberth als auch live unter Böhm ... beidesmal mit Lisa della Casa als Arabella) oder auch als Barak neben Inge Borkh in Strauss' Frau ohne Schatten. Auch sein Graf in Mozarts Figaro (unter Böhm, neben Janowitz, Mathis und Prey) ist für mich ein in Stimme und Ausdruck stimmiges Portrait. Und seine frühen Bachaufnahmen (insbesondere die Bassarien in der Matthäuspassion in der 1958er Aufnahme von Karl Richter, auch wenn ich Karl Richters Ansatz der gesamten Passion nicht so schätze) sind ebenso vorzüglich!
Die Winterreise war ja fast 'sein' Zyklus, so oft hat er sie auf Tonträger festgehalten - ich finde die Aufnahme von 1965 mit Jörg Demus am Klavier überragend.
Ein grosser Sänger, nicht unfehlbar (aber welcher Sänger ist das schon ... und ein überzeugender Scarpia oder ein Jago war FiDi nun wirklich nicht), aber er hat wirklich ein musikalisch bleibendes Vermächtnis geschaffen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.05.2012 17:30:19 GMT+02:00
Er war sicherlich ein ganz Großer. Allein wegen seinen großartigen Interpretationen der Bach'schen Kreuzstabkantate bleibt er mir unvergessen. Wiederholt hat er sie aufgenommen, mit Richter, Rilling u.a.. Am großartigsten ist sie ihm in einer Aufnahme von 1965 mit den Festival Strings Lucerne unter Rudolf Baumgartner gelungen. Der Schlusschor ist zwar gräulich, doch sonst ist alles überragend. Historische Praxis hin oder her: Bei dieser Aufnahme muss man mit dem Herzen hören, um beglückt und dankbar für dieses Sängerleben zu sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.05.2012 08:29:25 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 20.05.2012 08:29:32 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 20.05.2012 09:14:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.05.2012 15:46:02 GMT+02:00
Brasier meint:
Die frühen Jahre zeigten großartiges Spontanes
ich denke an die inzwischen als Historisch einzustufende
sehr frühen Mahler Aufnahmen der Kindertotenlieder wie des Fahrenden Gesellen.
ebenso an eine LP mit Verdi Arien unter Alberto Erede, die ich bisher
nicht neu aufgelegt fand. (Oder gibt es diese mit anderem ev. gekoppelt?)
Auch was die Bachschen Passionen anbetrifft, aus der Zeit.

Späteres verlies leider diese Spontaneität im Lied
zu Gunsten eines sehr persönlichem Intellektuellem- Manierierten Stils
der Wie ähnlich von Elisabeth Schwarzkopf gepflegt (da vertrag ich's eher)
zu einem sagen wir mal wie oft bei Staatsschauspielern Institutionell im Sprechtheater,
bei ihm zu seinem gepflegten - institutionellen - "Kammersängervortrag" führten
was sicher Geschmacksache jedes einzelnen bedeutete, für mich aber selten
das hören bis zum Schluß brachte, da griff ich lieber zu Hotter und anderen.

Auf der Opernbühne konnte er selten diese Manieristische Einsetzen
so zeigend das der Liedgesang nicht mit Rollengestaltung sich vermischen ließ
eben eine andere Sparte darstellte - da ist er für mich besser zuhause....gewesen
und ich schließe mich meinen Vorrednern hier zu gerne an.

Dort gibt es den Nachlaß der mich überzeugt, erlebte ich ihn unvergesslich
als Mandryka, Conte, Don Giovanni, in späten Jahren als rührender Orest
Köstlich sein Falstaff unter Bernstein in der originalen Italienischen Fassung,
die der intelligente Interpret später sogar ohne die "Italianita" zu verlassen
dann in München in Deutsch gab.

Späteres versank leider im Manieristischem Sog

aber wie bei anderen Großen Interpreten genügt es rückblickend
sich an den Meilensteinen die überzeugen einer Karriere zu erfreuen
weil es zum Glück die Maschine Mensch nicht gibt..
und man Dankbar sein kann über das was einem überzeugend erfreute!

wünsche schönen Sonntag
H.B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.05.2012 16:50:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.05.2012 17:28:10 GMT+02:00
Viola meint:
Dankbar war auch Isaac Stern:

"An einem Sommertag während des Festivals in der kleinen hügeligen Stadt Menton an der französischen Riviera besuchten Jean-Pierre Rampal und ich ein Konzert mit Schubert-Liedern, das Dietrich-Fischer Dieskau, begleitet von dem großen russischen Pianisten Swjatoslaw Richter, gab. Das Konzert fand auf einem kleinen Platz auf einem Hügel vor einer Kirche statt. Für das Publikum hatte man eine Tribüne aufgebaut. Fischer-Dieskau und Richter schufen auf einmal um Schuberts musikalische Edelsteine eine magische Aura; es war atemberaubend, und plötzlich musste ich Jean-Pierre anschauen - uns standen beiden Tränen in den Augen. Momente wie diese sind das Ziel unseres Strebens ..."

("Meine ersten 79 Jahre" - übrigens sehr lesenswert!)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.05.2012 17:06:39 GMT+02:00
Hallo Herr Brasier,

das schöne Verdi-Recital mit Alberto Erede und den Berliner Philharmonikern (1960) ist tatsächlich nie von EMI komplett auf CD veröffentlicht worden. Fünf der acht Arien sind aber auf "Great Opera Baritons - Dietrich Fischer-Dieskau" von Disky B.V. in Lizenz herausgebracht worden, zusammen mit weiteren Verdi-Arien u. -Duetten aus "Otello" (1970, Dirigent: Barbirolli). Sie können sie bei amazon erwerben unter ASIN B00004R8WU. Außerdem enthält die 2CD-Box Auszüge aus Wagner-Opern (Holländer, Walküre), von Bach (Weihnachts-Oratorium m. Philip Ledger), Händel: Rinaldo, Mahler: Lied von der Erde (Nr. 4: Von der Schönheit, mit Paul Kletzki), sowie Lieder von Schubert, Brahms und R. Strauss.
Aus dem Verdi/Erede-Recital fehlen leider: Pari siamo (Rigoletto), In braccio alle dovizie (I Vespri), u. Alla vita che t'arride (Un ballo).
Wenn Sie an einem weiteren Opern-Recital des jungen Fi-Di interessiert sind so empfehle ich Ihnen "Opernarien II" aus der Fischer-Dieskau-Edition der DGG zum 75. Geburtstag des Sängers. Sie enthält u.a. das komplette Recital mit Ferenc Fricsay von 1960 (mit Arien von Bizet, Gounod, Rossini, Giordano, Verdi und Leoncavallo). Erhältlich ist sie bei amazon unter ASIN B00004SC6C.
Von der späteren Maniriertheit ist auf diesen Aufnahmen noch nichts zu verspüren.
Schönen Tag noch,
K.H.F.

Veröffentlicht am 20.05.2012 20:44:15 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 20.05.2012 20:48:01 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 20.05.2012 20:47:39 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.05.2012 20:48:19 GMT+02:00
Brasier meint:
Lieber Herr Friedgen
Besten Dank, die Erede Aufnahmen sind deswegen von mir so begehrt
weil unter anderem dort eine unglaublich facettenreiche Interpretation des Conto Luna
aus dem Troubadour vorliegt, die er selber, geschweige andere, nie später so wiederholte.

guten Abend
H.B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.05.2012 22:57:32 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.05.2012 09:23:13 GMT+02:00
Hallo Brasier,

die von Ihnen so hoch geschätzte Luna-Arie befindet sich auf der Doppel-CD von Disky. Sie ist in der Tat außergewöhnlich schön gesungen, und ganz hervorragend interpretiert. Es ist bedauerlich dass EMI diese tolle LP niemals in Gänze auf CD herausgebracht hat. Immerhin sind die meisten in der Disky-Box enthalten. Sie enthält leider keine Textbeilage, lediglich die Daten der Erstveröffentlichung sowie die übrigen Mitwirkenden sind genannt. Das ist keine angemessene Präsentation.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.05.2012 23:05:02 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 20.05.2012 23:05:13 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 21.05.2012 09:02:35 GMT+02:00
IP meint:
Er hat, glaube ich, die Lieder inquisiert bis sie alles, alles gestanden haben. Aber mit Niveau. RIP

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2012 10:13:56 GMT+02:00
Vielleicht sollte man auch mal Fischer-Dieskaus Verdienste um Bachs "Kreuzstab-Kantate" würdigen, die er mehrfach aufgenommen hat. Dieskaus Verdienst liegt eben nicht nur in besonderen Interpretationen, sondern auch in der Tatsache, diese wunderbaren Solo-Kantate aus ihrem "Stiefmütterchen-Dasein" befreit zu haben.
Dieskau hat die Kantate mit Ristenpart, Richter, Rilling u.a. aufgenommen. Gott sei Dank dürfte sich an dieser Kantate weniger ein Streit um historische Aufführungspraxis entzünden, sondern vielmehr die Würdigung einer sängerischen Leistung im Vordergrund stehen und da ist die DGG-Aufnahme von 1965 mit den Festival Strings Lucerne und Rudolf Baumgartner - trotz grässlichen Schlusschorals - m.E. immer noch allererste Wahl. Da war DiFiDi einfach topp!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2012 13:25:17 GMT+02:00
T. BERGMANN meint:
Die erwähnte Kantate habe ich nur, wie Sie, Herr Gumpert, sich sicher denken können, mit Karl Richter und DFD. Ich denke, dass sie eine in sich geschlossene und stimmige Aufnahme ist. Das einzige, was ich auszusetzen hätte, wäre, dass DFD eine zu hohe Stimme hat. Sein Bariton reicht manchmal nicht in die Tiefe, die Bach geschrieben hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2012 13:55:52 GMT+02:00
Sagittarius meint:
Die Stimme war in den frühen Jahren tiefer, da konnte er, etwa bei BWV 4 das tiefe E noch singen, später hat er es oktaviert- Unmöglich finde ich, demnächst die Königin der Nacht, eine Oktave tiefer?-

Veröffentlicht am 22.05.2012 16:56:50 GMT+02:00
gemi-b meint:
@ D-F-D
>ich habe meine eigenen mass-stäbe<, so sprach von hoher künstlerischer warte aus der wohl
bedeutsamste der deutschen lieder-sänger und -darsteller, dietrich fischer-dieskau, denn er wollte
und konnte immer mehr als nur einfach so singen.
er illuminerte und kreiierte eine musikalische szenerie, und besonders die des lieds.
so transformierte er wie kein andrer manch schlichte lieder in ingeniös-subjektive charakterdar-
stellungen, höchst eigenwillig und nicht nur auf den (leichten) flügeln des gesangs.
er missbilligte so auch das rein unterhaltsame in der musik, schätzte den kooperativ gebildeten
zuhörer, der sich in seriöse musik einführen und nicht von ihr ablenken lassen wollte.
und vertrat mit aller autokratie (s)einen kunstanspruch, der manche kollegen und auch seine
studenten und kritiker wie ein gewichtiger schatten verfolgte.
und er war sich dessen durchaus (selbst)bewusst.

eleonore büning, die profilierteste (weibliche) stimme des deutschen (musik)-feuilletons, beschrieb
mit fischer-dieskau >streifzüge durch die klassik<-! - in >musik im gespräch< 2003-5 - die höchst
aufschlussreich eine längst vergangene ära von kunst und interpret aufleben lassen, auch als
er längst die konzert- und opernbühnen und dann sein domizil im berliner westend verlassen hatte.

wer ihn im konzert oder mit studenten an der ehemaligen hochschule der künste bei öffentlichen
klassen, dreitägigen veranstaltungen, erlebte, weiss um seine alle(s) überragende grösse und
die ebenso stilbildende, durchaus leise dominanz.
ein sänger-professor überragender darstellung und interpretation von "schnöder notation".

mit vielen liedern, bach-stücken, seinen mahler-gesängen, seinem scala-rigoletto unter kubelik
und besonders mit seinem >herr, lehre doch mich< beim berliner brahms-requiem unter kempe
wird >der dieter< mir lebendig und unvergesslich sein.

Veröffentlicht am 25.05.2012 22:12:42 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.05.2012 22:18:27 GMT+02:00
DFD lernet ich als Pennäler im Musikunterricht kennen.Unser Lehrer, ein ehemaliger Opernsänger, war ein großer Verehrer von ihm.Den Don Giovanni brachte er uns anhad der damals(und heute)berühmten Aufnahme unter Fricsay, mit FiDi in der Titelrolle bei.Nur wenig später erlebte ich 1961 (unter dem Eindruck des Baus der Berliner Mauer) 1961 diese Oper in Fernsehen als Direktübertragung aus der neuerbauten Dt.Oper Berlin, wieder unter dem schon von seiner Krankheit gezeichneten Fricsay und natürlich wieder FiDi als Giovanni.
Seitdem war ich ein großer Verehrer dieses singulären Sängers, hatte aber nur einmsl die Gelegenheit, ihn live in Berlin als Grafen Almaviva in Mozarts Figaro unter Böhmzu erleben.
Ich sammelte Platten von FiDi,später CDs.Als Operninterpret schätzte ich ihn vor allem als Rigoletto(Kubelik),Falstaff(Bernstein) Pizarro(Fricsay)Papageno (Fricsay),Almaviva(Fricsay,leider nicht mehr erhältlich - ich ziehe diese Aufnahme sogar noch derjenigen unter Böhm vor) sowie in Opern von R.Strauss, selbst als Johanaan unter Böhm vermag er der Rolle eine Eigenart zu geben, die ihn von anderen Interpreten abhebt(ich weiß, seine Interpretaion ist hier umstritten)-
Dann seine Kantaten-und Oratorienaufnahmen der Werke von Bach, wobei mir die alte, leider unvollständige Aufnahme der Matthäuspassion unter Furtwängler besonders am Herzen liegt.
Für Kunstlieder konnte ich mich früher nicht so recht begeistern, aber gerade die Winterreise von Schubert mit dem ganz jungen Fifi(mit H-Klust), eine spätere Aufnahme der "Schöne Müllerin" (mit G-Moore) konnten meine Begeisterung für die Lieder Schuberts entfachen.
Gustav Mahler, zu dem ich erst spät gestossen war. hatte in FiDi bei den Interpretationen der Kindertotenlieder und der Gesänge eines fahrenden Gesellen einen unvergleichlichen Nachschöpfer gefunden, aber auch in "Des Knaben Wunderhorn", zusammen mit E.Schwarzkof unter G. Szell.
Für mich war und ist FiDi ein Jahrhundertkünstler, wie er den Menschen leider viel zu wenig geschenkt wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.05.2012 17:22:05 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.05.2012 20:00:18 GMT+02:00
haydnfan meint:
Hallo,ich kenne eine Frau,die weint auch um ihn,es ist die 88 jährige Ruth Leuwerik,sie war von 1965-1967 seine Frau,und denkt Euch dieser großen Schauspielerin könnt Ihr noch die Hand küssen!Euer haydnfan!Ps.:Röttgen komm wieder,dann schick Unsere"Mutti" in die Wüste!Hallo Katerjanosch,es ist Inbal mit dem herrlichen New Philharmonia London,niemals mehr wird Schumann so klingen.Euer haydnfan!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.05.2012 21:03:50 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 29.05.2012 12:44:42 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.05.2012 21:08:01 GMT+02:00
Jakob Balde meint:
@haydnfan
Zwischen den beiden stimmte wohl die Chemie nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.05.2012 10:36:24 GMT+02:00
Gutenmorgen Herr Friedgen,
Ich möchte gerne darauf hinweisen dass 5 Verdi-arien von das Erede recital auch veröffentlicht sein auf der EMI Electrola-dobbelcd "Lieder

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.06.2012 20:05:17 GMT+02:00
Gutenabend Herrn Friedchen (und Brasier),
Ich möchte gerne darauf hinweisen dass alle 9 Verdi-arien von das Erede recital auch veröffentlicht sein auf 2 EMI Electrola-cds:
5 auf "Lieder und Arias" (5 67687 2, 2001)(inklusief der Conto Luna aria), und die andere 4 auf "Great Moments of ...DFD" (5 67345 2, 2000).
Schöne Abend noch aus den Niederlanden,
Henk Nieuwenhuijsen
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Jüngster Beitrag:  14.06.2012

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