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1-14 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.03.2012 16:30:52 GMT+02:00
Brasier meint:
Guten Tag werte Klassikliebhaber,

Mal den Versuchen des Lenz folgend,
sich etwas mehr auf die Leichtigkeit
des seins, wenn alles Blüht und freudig
seine Blätter und triebe aus der Erde steckt,
Fand ich, unvermutet Gestern,
bei einer Übertragung aus der Französischen Schweiz
über Sattelit, dies Kleinod,
eines seltenen Konzerts für Harfe, Klavier und Orchester
eines Komponisten, eines gewissen Elias Parish Altars ,
ein mir unbekannter Romantiker
welches in seiner Art, einmalig schon durch die Instrumenten Konstellation erschien.
Das werk Erfrischend, sich gegen Andere, uns allen bekannte und geschätzte
schwerere Kost, kurzfistik behauptete.

AMAZON hat es auf einer Doppel CD mit anderem bekannter Harfengeklimper:
Harp Concertos

Schön, wenn man im Lebensherbst immer noch Entdeckungen machen kann,
auch wenn sich die CD Regale Biegen.....lernt man nie aus.

Jetzt, eine Frage an die Erlauchte Runde, wem Begegnete in letzter Zeit
Ähnliche unkonventionelles, besonders auch mit völlig anderer Instrumentenzusammenstellung,
Erfrischendes von meist wenig bekannten, auch vielleicht
Kleineren Meistern, was auch - begeistern Könnte?

Veröffentlicht am 30.03.2012 18:32:15 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 15.08.2012 22:35:16 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 30.03.2012 21:07:33 GMT+02:00
Jakob Balde meint:
@Brasier
Ich habe nur die Ausschnitte gehört, die auf Amazon kostenlos zu hören sind. Liege ich falsch, wenn mich diese Musik verdammt an Carl Maria von Weber erinnert?

Veröffentlicht am 30.03.2012 21:29:57 GMT+02:00
Brasier meint:
@Jakob Balde
Romantik eben.....aber ich konnte ihr keinen Irgendwie
Nationalen Stil zu ordnen,
Der besondere Reiz liegt in dem so merkwürdigen Wettstreit
zwischen der Harfe und dem Klavier,
was schon durch den unterschiedlichen Duktus, der Spielweise auffällt
aber mich faszinierte, der Komponist
hat auch ein Stück für nur Klavier und Harfe geschrieben
H.B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.03.2012 00:08:07 GMT+02:00
T. BERGMANN meint:
Hallo Herr Friedgen,

tun Sie mir bitte einen Gefallen: Stellen Sie Ihr Wissen, was Musik angeht, bitte nicht in den Schatten. Sie wissen sehr viel.

Veröffentlicht am 17.06.2012 12:22:26 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.06.2012 12:23:58 GMT+02:00
Monticello meint:
Frederick Delius habe ich erst vor kurzem entdeckt und bin sehr verwundert, daß er so wenig bekannt ist - aber immerhin gibt es zu seinem Geburtstag dieses Jahr eine preiswerte Gesamtedition. Ich befürchte, daß er von Mahler überstrahlt wird, weil der so "schön gebrochen und vielschichtig ist", dabei geht von Delius eine sanft anmutende Reinheit aus, die ebenfalls eher dem deutschen Empfinden als dem angelsächsischen zuzurechnen ist (seine Vorfahren kommen in der Tat aus Bielefeld).

Desweiteren der paraguyanische Gitarrist Agustin Barrios, der alle seine Werke selbst geschrieben hat und für mich Tarrega, Sor, Villa - Lobos und wie sie alle heißen, an musikalischer Erzählkunst in den Schatten stellt.

@karl-Heinz Friedgen

Was denn für ein neuer "Threat", um welche Bedrohung handelt es sich denn dabei?
Sollten Sie allerdings Thread gemeint haben, so hätte sich das Wort "Strang" oder "Thema" angeboten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.06.2012 20:11:27 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.06.2012 20:13:40 GMT+02:00
gemihaus meint:
hallo, brasier,
habe eben erst bemerkt, ein nettes >brassiere< ist auch eine variante, nunja, heutzutage muss man sich
auch hier vorsehen, wenn, wie auch immer animiert, man so ins plaudern gerät.
ihr thema, neues, unbekanntes, ist erfreulich, wenn es nicht nur redundanter nachgesang (wie elgar, delius, field) ist.
im konformistischen rahmen bleibt ein unbekannt sanft-spätromantisches werk ja durchaus amüsant, jedoch immer zweite wahl, besonders im vergleich zu brahms oder chopin daselbst.
die konzentration auf das (musikalisch) wesentliche beschreibt halt den musikalischen kern einer sonst nett-verbindlichen plauderton-haltung nachrangig-redundanter musik.
durchaus animiert haben mich allerdings ein paar andre musiken:
harrison birtwistle's >night's blackbird: B004W7GPLU
lutoslawski - gardner: B0069TWD42
de falla - javier perianes: B0055G0BFS
und frühe beethoven-gulda-aufnahmen aus wien, sowie eine längst erhältliche, billige,
jedoch klanglich inspirierende stokowski-sawallisch einspielung: B00009IL23

Veröffentlicht am 18.06.2012 20:43:36 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.06.2012 20:53:35 GMT+02:00
Brasier meint:
Lieber Gemi,

Dank für ihre Zeilen, und Tips
wie beim Porzellan, ist oft zweite Wahl genauso schön genießbar
wie die Erste, wobei ich persönlich, sie haben Recht ohne Brahms nicht leben kann, da lasse ich teilweise
alle Neune liegen. Den Harrison, kenn ich nun den einen,sie wissen schon,
aber wenns nun ihnen gefiel glaub ich
das sehr gerne, vertraue seinem Fachwissen, werde es gerne zu Rate ziehen.
Lutoslawski hat mit mir immer schon ein Fan, fehlt aber in meinem Sammelsurium
De Falla ja immer. Die Wiener Guldas habe ich oft zur Hand.
die sind doch, sagte meine Nachbarin bevor er nackt spielte?

Brassiere find ich nicht Schlecht, sie haben Recht
lockert etwas auf, warum nicht.
in Zusammenhang mit Brasserie könnte die Assoziation
Kulinarisch sein, was ja Musikalisch auch oft der Fall ist.
Büstiere wurde auch empfohlen, aber da fehlt mir die Oberweite
nein , das geht nicht

Sonst Freundlicher Berliner Gruß
und nochmal schönen Dank

H.B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.06.2012 01:08:06 GMT+02:00
A. Winkler meint:
Jahreszeiten
Sehr geehrter Herr Brasier,
ich habe neulich auf BR Klassik Musik vom Trio ARTPASSION gehört und war ganz begeistert! Da Sie CDs in ungewöhnlicher bzw. neuartiger Besetzung suchen, anbei der Link zur CD "Jahreszeiten" des Trios. Ich hoffe, daß die CD auch Ihnen Freude macht - mir gefällt jedenfalls die Besetzung Klarinette, Marimbaphon und Kontragass sehr gut!

Veröffentlicht am 01.07.2012 23:16:36 GMT+02:00
Orfeo Gentile meint:
Immer wieder Johann Nepomuk Hummel! Speziell sein Klavierwerk ist, wenn es nicht gerade Mist ist (was vorkommt), avantgardistisch in Richtung Chopin und Schumann, dabei von fabelhaftem Einfallsreichtum und so virtuos, dass einem vom Zuhören die Finger zittern.

Veröffentlicht am 02.07.2012 17:27:33 GMT+02:00
Nico meint:
Wie wärs mit Ney Rosauro's Concerto para marimba e orquestra de cordas mit Evelyn Glennie
oder
Wenzeslaus Matiegka's Kammermusik für Flöte, Bratsche und Gitarre von Serenade a trois ?

Veröffentlicht am 02.07.2012 22:04:45 GMT+02:00
Orfeo Gentile meint:
Übrigens, zu Hummel: Der hat auch charmante Konzerte für Mandoline und Fagott und Gitarrenpotpourris geschrieben. Keiner aber hat sich einem so bizarren Instrument zugewendet wie Schubert in der Arpeggione-Sonate für eine scheußlich klingende Streichgitarre, die praktisch nie jemand gespielt hat. Heute gehört sie zum Kernrepertoire des Cellos, für das Schubert nie ein Solo- oder Duostück geschrieben hat.

Veröffentlicht am 02.08.2012 21:45:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.08.2012 21:48:02 GMT+02:00
Jota meint:
Es gibt nicht nur von Bruckner eine "Nullte", nein, auch von Alfred Schnittke!
Sie entstand zeitgleich zu Schostakowitschs Zehnter, die Schnittke wohl bewundert, zumindest mit Zitaten bedacht hat - und Schostakowitsch soll bei der Uraufführung dieser "Nullten" auch persönlich anwesend gewesen sein!
Ich freue mich deshalb, weil sie eine perfekte Schostakowitsch-Stilkopie ist, gleichzeitig aber von Jugendlichkeit nur so strotzt. Und dennoch kann man schon den späteren großen Sinfoniker Schnittke heraushören!
Ähnlich ging es mir, als ich Strawinskys Es-Dur-Sinfonie op. 1 kennenlernte, die durch und durch nach Glasunow klingt, nur eben auch ein deutlich kühnerer Wurf ist...

Veröffentlicht am 03.08.2012 21:08:06 GMT+02:00
Jakob Balde meint:
Ein ganz großer aber weitgehend nur dem Namen nach bekannter Komponist ist übrigens Louis Spohr. Seine Violinkonzerte, seine Streichquartette, die Sinfonien, die herrlichen Klarinettenkonzerte und last not least, die herrliche Messe, das ist alles ganz große Musik, auch wenn man schon genauer hinhören muss. Kann ich alles nur empfehlen.
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Erster Beitrag:  30.03.2012
Jüngster Beitrag:  03.08.2012

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