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Schönste Orgelwerke Bachs


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1-25 von 31 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 16.11.2013 14:04:40 GMT+01:00
Mir gefallen auch sehr gut die Aufnahmen mit Andrea Marcon: Orgelwerke, Edition Bachakademie Vol. 90 (Neue Ideen in Weimar), Edition Bachakademie Vol. 92 (Blütezeit in Weimar)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.11.2013 11:53:03 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Was mir sehr gut gefällt sind übrigens auch die Aufnahmen von Ullrich Böhme, ich hoffe, dass die sich auch irgendwann in Richtung Gesamtaufnahme auswachsen. Sehr schön phrasiert und registriert.

Veröffentlicht am 14.11.2013 23:07:19 GMT+01:00
IP meint:
Ich habe kein Lieblingswerk sondern eine Lieblingsaufnahme, und zwar mit Michel Chapuis. Es ist ein Bach aus der 1970, leicht französisch, sehr virtuosistisch, in Stimmung etwas a la Poulenc, warm, einladend und versöhnlich. Das ist mein Leben, das mag ich. Alain ist vielleicht besser aber abschreckender. Dazu noch die Kunst der Fuge mit Andre Isoir.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.11.2013 20:44:08 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Ich schätze die zweite Rübsam-Aufnahme trotzdem, die erste kenne ich nicht. Was Rübsam in der Naxosaufnahme ablieferte ist schon relativ weit außer der Norm, aber doch sehr hörenswert, ein anderes Licht auf die altehrwürdigen Werke Bachs.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.11.2013 20:40:55 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Auf der französischen Amazonseite hat einer folgende Instrumente angeführt:
Cinq tribunes furent sollicitées, principalement le flambant neuf instrument achevé par les ateliers Andersen à Notre-Sauveur de Copenhague. Du même facteur danois, le Saint-Benoit de Ringsted pour les "Schübler" et des Concertos d'après Vivaldi brossés à fresque.
Autre orgue frais émoulu : le design moderniste (mais l'esthétique sonore ad hoc) du Beckerath de l'Evangelische Pauluskirche de Hamm (Westphalie) pour la Clavierübung III.
Le vénérable Arp Schnitger de la St. Michaelskerk de Zwolle (Pays Bas) apporte sa patine à la plupart des Préludes & Fugues.
Le verdoyant Klapmeyer de Saint Nicolas d'Altenbruch, typique de la facture nordique, participa uniquement à l'antépénultième étape du cycle (une poignée de Chorals flottants du catalogue BWV).

Veröffentlicht am 13.11.2013 20:30:28 GMT+01:00
udabonn meint:
Weiß man, auf welchen Orgeln M. Chapuis gespielt hat?
Die Rübsam-Philips-Aufnahme ist um vielfaches besser als die Naxos-Aufnahmen (da war er schon ziemlich "abgedreht" mit Tempi teilweise jenseits der Langsamkeit ...)
Von M.-C. Alain gibt es zwei Gesamtaufnahmen, jeweils bei Erato: eine digitale aus den 90ern (http://www.amazon.de/Works-Organ-Alain-Marie-Claire/dp/B004RUF022/ref=sr_1_2?s=music&ie=UTF8&qid=1384370575&sr=1-2&keywords=claire+alain+bach) auf schönen Orgeln in Groningen, Alkmaar, Leeuwarden und Goslar
und eine ältere, analoge aus den 70ern (http://www.amazon.de/Complete-Organ-Works-Alain-Marie-Claire/dp/B000RZOR2K/ref=sr_1_3?s=music&ie=UTF8&qid=1384370810&sr=1-3&keywords=claire+alain+bach) auf modernen Metzler- und Marcussen-Orgeln
Kann mir zu beiden kein Urteil erlauben

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.11.2013 22:16:05 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.11.2013 22:16:38 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Es ist nun übrigens die geniale Aufnahme von Orgelwerke (Ga) Chapuis wieder erschienen. Auch die Rübsam-Aufnahme beim Label naxos erscheint mir bemerkenswert; auch die Gesamtaufnahme von Marie-Claire Alain, die im Februar 2013 gestorben ist, ist hörenswert. Bach, JS : Complete Organ Works [1980]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.11.2013 21:26:11 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Keine Frage, der Hansjörg Albrecht ist ein ganz fantastischer Organist. Aber die Goldbergvariationen sind mir dann doch auf dem Cembalo oder dem Klavier lieber.

Veröffentlicht am 11.11.2013 13:14:44 GMT+01:00
Für mich ergänze ich hier noch:
Aria mit 30 Veränderungen aus dem "IV. Teil der Clavier-Übung", BWV 988 (Ein Arrangement für Orgel von Hansjörg Albrecht) Goldberg-Variationen - Arrangement für Organ von Hansjörg Albrecht

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2013 15:03:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.11.2013 15:04:37 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Es braucht neben den genannten Tugenden auch eine mächtige Portion Feuer, eben wie wenn ein Ensemble die Originalkonzerte spielt. Und da fehlt es vielen Organisten, die mehr auf die übliche Kirchenmusik getrimmt sind, denn auf weltliche Musik.
Übrigens finde ich Werner Jacobs Gesamteinspielung der Bachschen Orgelwerke auch diesbezüglich vorbildlich.

Veröffentlicht am 10.11.2013 13:33:14 GMT+01:00
udabonn meint:
Von den Orgelkonzerten (nach Vivaldi u.a.) gefällt mir das 3. in C-Dur BWV 594 am besten. Das braucht aber in jedem Fall eine gute Registrierung und ein absolut präzises Spiel; das kriegt nicht jeder hin.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.11.2013 21:22:46 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Ich finde diese Werke zwar sehr interessant, allerdings sind mir die Originalkompositionen lieber. Außerdem mag ich den Karl Richter als Organisten noch weniger denn als Dirigenten.

Veröffentlicht am 09.11.2013 17:43:23 GMT+01:00
Guten Abend,

wie wäre es zur Abwechslung mal mit den - erstaunlicher Weise hier noch gar nicht genannten - Orgelkonzerten, vor allem Nr. 2 und 5 ?
Natürlich mit Karl Richter!

Orgelkonzerte 1-6, BWV 592-97

Veröffentlicht am 09.11.2013 17:22:19 GMT+01:00
udabonn meint:
Ja, Walcha ist schon/immer noch eine Klasse für sich - wobei mir die Aufnahmen aus Alkmaar besser gefallen als die aus Strasbourg.
Daneben schätze ich die 70er-Jahre-Philips-Gesamtaufnahme von Wolfgang Rübsam (Metzler-Orgel in Frauenfeld).
Besonders beeindruckt haben mich die Aufnahmen mit Christopher Herrick - nie langweilig, wenn man oft viel von ihm hört.
Einzelne Werke gibt es auch in schönen Aufnahmen auf alten Orgeln mit Ton Koopman (Teldec).
Gut, aber ein wenig gewöhnungsbedürftig sind die großen Werke mit Olivier Vernet (auf Aubertin-Orgeln in Frankreich, Treutmann-Orgel in Goslar u.a.)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.11.2013 14:58:23 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Ich liebe immer noch sehr die Aufnahmen von Helmut Walcha, die ich früher gar nicht mochte, mittlerweile aber sehr zu schätzen gelernt habe. Dann habe und liebe ich noch die Aufnahmen von Lionel Rogg, Hans Fagius, Wolfgang Stockmeier, Gerhard Weinberger und vor allem die rührende alte DDR-Aufnahme mit Hans Otto, Robert Köbler etc., die technisch vielleicht nicht immer auf höchstem Niveau ist, auf unrestaurierten Orgeln, aber doch am ehesten so, dass man sich vorstellen kann, dass es zu Bachs Zeit ähnlich geklungen hat. Am höchsten schätze ich aber die alte EMI-Aufnahme von dem fantastischen Werner Jacob. Der sieht zwar eher aus wie ein Oberamtsrat, spielt aber mit Feuer und Herz und Seele und ist auch technisch ganz hervorragend. Sonst gibt es natürlich noch viele, viele Einzelaufnahmen, die auch sehr gut sind.

Veröffentlicht am 09.11.2013 14:44:30 GMT+01:00
udabonn meint:
Na ja, Verweigerer gibt es (fast) überall. In der Klassischen Musik bin ich z.B. ein konsequenter Wagner-, Bruckner- und Mahler-Verweigerer; das wird auch der eine oder die andere gar nicht verstehen können...
BWV 903 habe ich übrigens inzwischen beim Stöbern als Orgeleinspielung von Christopher Herrick in "Organ Fireworks 9" (Label Hyperion) gefunden. Der "Trailer" hörte sich ganz gut an.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.11.2013 18:12:33 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.11.2013 19:38:38 GMT+01:00
Isolina Mart meint:
Guten Abend allerseits,

......die Empfehlung des "Romantischen Bach" war selbstverständlich nicht für die wenigen Kenner unter Ihnen gedacht. Ich kann mir schon denken,dass Sie lieber gesamte Werke hören,anstatt Häppchen daraus.

Ich habe festgestellt,dass es unter Klassik-und Opernfreunden so etwas wie "Bachverweigerer" gibt,-die seine Werke mit Kirchenmusik und Begräbnissen assoziieren. Für diese war der Tipp gemeint!

Auf dieser CD lernt man viele Facetten Bachs kennen,-die Musikfreunden hoffentlich Lust und Interesse auf mehr machen,-denn ich habe den Eindruck,dass wir doch mehr Mitleser als -schreiber in diesem Forum haben,und die richtigen Bach-Fans,die interessante Beiträge liefern könnten, abgewandert sind.

Viele Grüsse
I.M.

Veröffentlicht am 08.11.2013 16:28:41 GMT+01:00
udabonn meint:
Ich muss gestehen, dass mir 1. diese klassische Häppchen-Reproduktion und 2. ein solcher romantisierter Bach überhaupt nicht gefallen. Ich höre lieber ganze Stücke/Kompositionen (die ja auch eine Struktur und musikalische Bögen haben, die man aus einem herausgebrochenen Einzelsatz gar nicht erfassen kann).
Mal schaun, ob ich mich dann mal an den Reger heranwage ...
Da jetzt auch Einspielungen angesprochen wurden - m.E. besonders different erscheinen die Aufnahmen der Fantasie G-Dur BWV 572 bei den verschiedenen Interpreten.
Für die Präludien und Fugen favorisiere ich z.Zt. Olivier Vernet (an der Grauhof-Goslar Orgel) und Christopher Herrick (versch. Metzler Orgeln in der Schweiz)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.11.2013 22:35:55 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.11.2013 22:37:48 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Bei solchen Werken merkt man erst wie gut Reger war! Ansonsten liebe ich besonders die C-Dur Präludien und Fugen BWV 545 und BWV 546, die Triosonaten (alle 6) und das Orgel Büchlein, alles Werke an denen ich mich nicht satthören kann. Dann last not least die großen Choral Variationen und der 4. Leipziger Choral "Schmücke Dich, o liebe Seele" BWV 654, das Pedal-Exercitium, die F-Dur Pastorale BWV 590 und noch so vieles.
Vielleicht wäre die Frage interessanter: In welcher Einspielung, ist ja auch ein weites Feld.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.11.2013 19:31:52 GMT+01:00
Isolina Mart meint:
Guten Abend allerseits,

Lieber Herr udabonn,

....auf der Suche nach der längeren Version von Kantate BWV 147 stiess ich auf eine Aufnahme,die zwar nicht Orgelwerke beinhaltet,die ich aber unbedingt allen Bach Interessierten und Ignoranten empfehlen will,die doch einen gewissen Zugang zu seinem Werk suchen,denn dass Bach in Augen von Kennern und Eingeweihten der grösste aller grossen Komponisten ist und war, ist bestens bekannt.

Es handelt sich um eine CD" The Romantic Bach,-a Celebration of Bach's most Romantic Music". Bei Amazon gibt es keine Rezensionen,-möglicherweise weil die Aufnahme 1987 erschien,-so steht's bei mir. Diese Aufnahme ist sehr günstig zu haben,-ein kleines Juwel-,wenn Sie sie gebraucht bestellen kostet sie 0,02 Cent.

Sie fängt mit der wundervollen Suite N° 3 in Major,BWV 1068 an und endet mit der Kantate BWV 147 in korrekter Länge von 3:28 Minuten. Dazwischen gibt es herrliche Stücke,die eigentlich jeder in den Ohren hat,wegen der wundervollen Melodien,- aber würde sie Bach niemals zuordnen falls er es nicht wüsste. Die Trackliste können Sie bei Amazon ebenfalls einsehen,darum brauche ich sie nicht abschreiben.

Viele Grüsse
I.M.

Veröffentlicht am 06.11.2013 19:19:50 GMT+01:00
udabonn meint:
Liebe Frau Mart,
m.W. ist inzwischen relativ schlüssig nachgewiesen, dass es sich bei BWV 565 ursprünglich um eine Violin(sonate o.ä.) eines unbekannten Italieners handelt, die Bach ähnlich wie BWV 592-596 und BWV 972-987 in ein Orgelwerk umgearbeitet hat.
Der Schlusschoral von BWV 147 dauert original als Chor oder instrumental üblicherweise ca. 3'19 bis 3'28. Wie das 7 Min. zusammenkommen, ist mir ein Rätsel ...
Herzl. Gruß

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.11.2013 13:40:56 GMT+01:00
Isolina Mart meint:
Lieber Herr udabonn,

.......ausser den Orgelwerken lassen sich sämtliche Klavierwerke mit einer ausgeklügelten Registrierung sehr zufriedenstellend auf einer echten Barockorgel interpretieren.
Da wir bei der Kantate BWV 147 waren: Die habe ich beispielsweise in einer Version,die 3'28 Minuten dauert und eine andere von 7'28 Minuten.

Ja,-was ist original Bach? Ich denke im Laufe der Jahrhunderte wurde einiges verändert,das nun nicht mehr festzustellen ist. Die Toccata und Fuge in d-moll BWV 565 soll ja nicht von ihm sein. Aber von wem denn sonst?

Viele Grüsse
I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.11.2013 17:55:32 GMT+01:00
udabonn meint:
Interessant, aber es ist halt eine Bearbeitung, mit vmtl. Reger'schen Zutaten (evtl. Pedal-Stimme?), und nicht originaler Bach

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.11.2013 16:06:57 GMT+01:00
Ein Tipp: Chromatischen Fantasie und Fuge, BWV 903 (Transkription für Orgel von Max Reger) Orgelwerke

Veröffentlicht am 05.11.2013 15:39:32 GMT+01:00
udabonn meint:
Liebe Frau Mart,
Sie haben recht.
Wenn ich es recht sehe, gibt es die Chromatische Fantasie (wie auch Präludium und Fuge BWV 894) kaum als Orgeleinspielung; ich kenne jedenfalls derzeit keine.
Im übrigen haben wir mit BWV 147 tatsächlich den gleichen Zugang zu Bach; bei mir war es die instrumentale Version des Schlusssatzes, der dann von einem Freund fälschlich den Brandenburgischen Konzerten zugeordnet wurde ..., die dann gemeinsam mit BWV 538 und 552 den endgültigen Durchbruch brachten ... der Rest ist Geschichte ...
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Erster Beitrag:  02.11.2013
Jüngster Beitrag:  16.11.2013

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