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wer? hält derzeit die fahne des belcanto hoch?


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1-25 von 139 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.01.2012 13:12:06 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 15.03.2013 08:12:27 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 15.01.2012 13:57:15 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.01.2012 14:20:09 GMT+01:00
Lieber Herr Brasier,

die Ruinierung von Nachwuchskräften durch Überforderung war wohl schon immer Thema. Wollen Sie einen neuen Sängerkrieg auf der Amazonburg lostreten, nachdem das Schock-Thema endlich seine wohlverdiente Ruhe gefunden hat? Nichts für ungut, ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2012 14:49:09 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 15.03.2013 08:12:46 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2012 15:20:19 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.01.2012 15:33:23 GMT+01:00
Isolina Mart meint:
Guten Tag allerseits,lieber Herr Brasier,

.....die Fahne des Belcantogesanges wird von einigen sehr hervorragenden Sängerinnen hoch und aufrecht gehalten.

Zuerst die bekanntesten und etabliertesten: Anna Netrebko, Angela Gheorghiu beide Stimmen haben trotz der vielen Partien und Auftritte überhaupt nicht gelitten,-sie machen jede Oper zur Sternstunde. Die Mezzos Elina Garanca und Joyce DiDonato, beide leisten im Klassischen sowie im Barockfach Grossartiges,-ebenso wenig zu vergessen nach wie vor Cecilia Bartoli,die es sich anscheinend leisten kann sich rar zu machen.

Auch gibt es derzeitig ausgezeichnete Sopranistinnen,-ebenfalls fachübergreifend,-wie Marlies Pertersen,Sondra Radvanovsky,Diana Damrau,Anna Prohaska undsoweiter. Sie alle singen schon seit etlichen Jahren,wurden immer bekannter,-auch ohne grossen Medienrummel.

Es steht auch bereits eine junge Garde von talentierten Sängern/innen in den "Starlöchern" zur grossen Karriere,die sich aber noch ihre Sporen durch beständige Leistung verdienen muss.

Nach Aussagen von Fachleuten gilt gegenwärtig als beste Sopranisten die Deutschgriechin Anja Harteros.

Diese Aussage kann man diskutieren,ohne deswegen sie oder andere Sängerinnen schlecht zu reden. Ich habe Harteros als Fiordiligi in "Cosi fan tutte" gesehen. Vor lauter Begeisterung über die hervorragende Sängerin mit der ausdrucksvollen dunkel getönten Sopranstimme kaufte ich mir sofort zwei CDs. Eine mit Mozart- und Haydn-Arien "Bella voce". Das andere Album,eine herausragende Lied CD "Von ewiger Liebe" mit Liedern von Beethoven,Schubert,Schumann,Strauss und Brahms,- das mir noch besser gefällt, und wofür Harteros 2010 den Preis der französischen Kulturkritiker "ORPHEE D'OR erhielt.

Als neuester Geheimtipp der Tenöre gilt der bereits weltweit gefragte Klaus Florian Vogt,der als Schwanenritter in Bayreuth für Furore sorgte und sich derzeitig vor Angeboten nicht retten kann.

Viele Grüsse
I.M.

Veröffentlicht am 16.01.2012 16:05:45 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 15.03.2013 08:13:07 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2012 18:09:33 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.01.2012 18:10:10 GMT+01:00
Liebe Frau Mart,
lieber Herr Brasier,

ich stimme Ihnen im Wesentlichen zu und möchte spontan noch Nathalie Stutzmann und Annette Dasch
hinzufügen trotz gewisser Vorbehalte gegen letztere. Gerade habe ich mir eine Recital-CD mit Garanca angehört, man ist schier überwältigt. Mit Anja Harteros muss ich mich erst noch besser vertraut machen.
Von Klaus-Florian Vogt bin ich weniger überzeugt, aber er dürfte noch entwicklungsfähig sein.

Meine Diskographie beginnt mit A wie Adam, und zwar u.a. mit der Oper der Postillon von Lomjuneau, einer Aufnahme des SWR aus dem Jahr 1994. Der amerikanische Tenor Bob bzw. Robert Swenson hat hierbei einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen. Vor allem die Gestaltung des Postillonliedes mit ihren Achillesfersen ist ihm vorbildlich gelungen. Es ist geradezu ein Genuss mitzuerleben, wie er die Übergänge von der Bruststimme zur Kopfstimme beherrscht und selbst noch in Spitzentonlage expressiv zu singen vermag, ohne zu fisteln. Vor allem in der Mittellage hat er eine füllige Stimme. Ebenso hoch zu loben ist die Madeleine Pamela Coburn, die schon bekannter sein dürfte. Sämtliche Mitwirkende zeigen
sich in glänzender Spiellaune.

Obwohl Misha Alexandrovich einer vergangenen Epoche angehört, möchte ich einen Rückgriff vornehmen und aus meiner Rezension zur einer Aufnahme mit Gesängen aus der jüdischen Liturgie
wie folgt zitieren:

"Misha Alexandrovich gehört zu den wenigen Tenören, die über den äußeren Glanz ihrer Stimme hinaus über eine Ausdruckskraft verfügten, die den Hörer auf das Tiefste und Bewegenteste in seinen menschlichen Wurzeln erfassen können. Diese Wirkungen gehen auf eine Kraft zurück, die kaum erklärbar ist und erst recht nicht erlernt werden kann. Es scheint sich dabei um die innere Tiefe und wahre Menschlichkeit eines Sängers zu handeln, die sich mit dem Glanz der Stimme zu einer Botschaft verbinden, die sogar über die enge Bedeutung des gesungenen Wortes hinausreicht und den Menschen in seinen Grundfesten zu erschüttern vermag.

Der 1914 in Litauen geborene Misha Alexandrovich wurde bereits mit 8 Jahren auf Konzertreisen durch ganz Europa gefeiert. Im Alter von 18 Jahren wurde er von Bejamino Gigli nach Mailand geholt, wo er in der Kunst des Belcantos weiter ausgebildet und seine Stimme vervollkommnet wurde. Nach einer weiteren Ausbildung als Kantor wurde er schon mit 24 Jahren (1938) zum Oberkantor der Ohel Yakov Synagoge von Koyno in Litauen bestellt. Aufgrund seines legendären Rufs besuchten auch zahlreiche Nichtjuden die Synagoge. Daneben wurde er im weiteren Verlauf mit mehr als 3000 Konzerten und über 20 Millionen verkauftem Schallplatten zum populärsten Sänger Russlands.

Auch zu Privatkonzerten für Stalin und Chruschtschow wurde er verpflichtet. Trotz höchster Auszeichnungen und zahlreicher Privilegien waren ihm Auslandsreisen untersagt. Nachdem den Juden die Ausübung ihres Berufes verboten wurde, durfte Misha Alexandrovich selbst als Oberkantor der Synagoge von Moskau dort nicht mehr singen. Endlich wurde ihm dann doch auf Druck der UNO und der israelischen Regierung die Ausreise erlaubt, wobei sein Name in Russland ausgetilgt wurde. Sämtliche Aufnahmen wurden vernichtet, und in sämtlichen Plattenkatalogen und Enzyklopädien wurde sein Name gelöscht.

Erst anlässlich seiner Emigration nach Israel im Jahr 1971 wurde er der westlichen Welt bekannt. Konzerte in den USA, in Kanada, Südamerika, Australien und Israel wurden stürmisch umjubelt. Er wurde zum Oberkantor der Großen Synagoge von Ramat Gan in Israel bestellt. Dort wurden 1973 die liturgischen Gesänge auf dieser CD aufgenommen.Es handelt sich um Musik und Gesänge zu Schabbat und Festtagen, wie auch zu Abend- und Morgengottesdiensten und für die Hohen Feiertage oder um verschiedene Gebete während des Bringens der Gesetzesrolle oder zu anderen Anlässen.

Nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Systems unternahm Misha Alexandrovich in Russland drei Tourneen mit 40 Konzerten, die schon Wochen vorher ausverkauft waren. Im Konzertsaal von Moskau nahm er 1997 Abschied. Zum Schluss noch ein Zitat anlässlich einer Amerikatournee stellvertretend für andere Presseberichte und Veröffentlichungen: 'Als M. Alexandrovich 'Torna a Sorrento' in leidenschaftlichem russisch sang, weinten wir alle hemmungslos". (The Boston Globe, 1995)"

Die Vernichtungsaktion scheint aber nicht ganz gelungen zu sein, weil ich soeben festgestellt habe,
dass Amazon weitere Aufnahmen anbietet, und zwar Arien von 1937 bis 1997 sowie eine Recital-CD
mit Arien von Bach, Haydn und Mozart. LEIDER OHNE HÖRPROBEN. Kann jemand mehr über den
Sänger und erhältliche Aufnahme mit demselben aussagen?

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend
Viele Grüße
W.K.

Veröffentlicht am 16.01.2012 18:39:55 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 15.03.2013 08:13:27 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2012 20:14:59 GMT+01:00
Lieber Herr Brasier,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Bei Youtube hatte ich schon herum gestöbert, aber die Ausbeute war
recht mager. Eine Veröffentlichung mit Hörproben war wenig günstig, als sich Alexandrovich bereits in hohem Alter befand, die andere Aufzeichnung ist schon besser. Aber es fehlen Opernarien usw.
Richard Tucker ist mir natürlich einschließlich seines Werdeganges ein Begriff.

Herzliche Grüße
W.K.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2012 21:14:10 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.01.2012 22:04:08 GMT+01:00
Isolina Mart meint:
Lieber Herr Kaiser,

....den wundervollen Sänger Misha Alexandrovich habe Sie uns schon einmal in der Bariton Diskussion ans Herz gelegt,worauf ich sofort die CD "The tree of life" bestellte. Sie ist hervorragend und ausdrucksvoll mit herrlicher Stimme gesungen. Von Zeit zu Zeit lege ich sie auf und bin jedes Mal mehr begeistert vom Timbre und Volumen dieses grossartigen Sängers! Haben Sie schon beim amerikanischen amazon.com gestöbert? Dort gibt's mehrere Aufnahmen von Alexandrovich,vielleicht ist dabei,was Sie suchen. Es würde mich sehr freuen!

Lieber Herr Brasier,

...mit Daniela Barcelona haben Sie noch eine sehr gute Mezzosopranistin genannt,die wirklich nur die allerbesten Rezensionen und Besprechungen ihrer Auftritte erhält!
Wer mir noch gut gefällt,-sie gelangt so langsam auch in Deutschland zur Berühmtheit ist: Patrizia Ciofi! Sie hat keine allzu grosse,aber sehr bewegliche glockenhelle Sopranstimme und ist prädestiniert für die Kolleraturen und Verzierungen der Barockopern,-singt allerdings auch eine bewegende und berührende Traviata.

Was Vogt betrifft bin ich mit Ihnen beiden einer Meinung! Potential scheint er zu haben,und blendend aussehen tut er auch,-so müssen wir mal zwei-drei Jahre abwarten,wie sich seine Stimme weiterentwickelt.

Eine guten Abend und herzliche Grüsse,
I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2012 21:45:49 GMT+01:00
Guten Abend liebe Frau Mart,
ich komme erst jetzt dazu auf Ihren hervorragenden Beitrag von heute Nachmittag zu antworten.
Lange habe ich den kometenhaften Aufstieg von Anna Netrebko mit Skepsis verfolgt, und auch hin und wieder mit kritischen Anmerkungen. Aber ich muss Ihnen recht geben, der schnelle Ruhm hat bisher ihrer Stimme und ihrer künstlerischern Ausdruckskraft nicht geschadet, entgegen allen Unkenrufen. Ihre "Anna Bolena" aus Wien war eine herausragende Leistung, zumal in der Verbindung mit Garanca.
Angela Gheorghiu ist ein echter Star am Himmel der Koloratursoprane, und Elena Garanca überzeugt nicht nur durch ihren großartigen Gesang, sondern nicht minder auch durch ihre Gestaltungskraft und ihr blendendes Aussehen. Leider ist es um die Bartoli in letzter Zeit etwas ruhig geworden.
Einige der vn Ihnen genannten Sängerinnen sind mir kaum oder gar nicht bekannt, aber ich besitze das Album "Von ewiger Liebe" mit Anja Harteros,
eine CD die man jedem Melomanen nur wärmstens empfehlen kann. Für mich ist es eine der wichtigsten und schönsten Neuerscheinungen auf dem Gebiet des Liedgesanges, die uns in den letzten Jahren erreicht hat.

Ihnen und den anderen Mitschreibern einen schönen Abend,
und liebe Grüße ins Elsass,
Ihr K.H.F.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.01.2012 00:45:33 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 15.03.2013 08:16:43 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 17.01.2012 01:24:56 GMT+01:00
FJ 76 meint:
...mit Freuden verfolge ich auch die weitere Karriere von Juan-Diego Florez,der nicht nur unglaubliche Koloraturen hinlegt,sondern auch eines mit in seine Interpretationen hineinlegt:Seele...und sich seinem Repertoire treu bleibt,hoffentlich!!!

Veröffentlicht am 17.01.2012 09:07:36 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 15.03.2013 08:14:06 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 17.01.2012 18:03:20 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.01.2012 18:07:35 GMT+01:00
Liebe Frau Mart,
liebe Herren Brasier und Friedgen und andere Diskutanten,

soweit es sich um Patrizia Ciofi handelt, möchte ich auch auf die Einspielung "Combattimento"(Monteverdi) mit den Partnern Rolando Villazon und Topi Lehtipuu verweisen. Auch möchte ich nochmals Robert Swensen aufgreifen und mich auf folgende Aufnahmen beziehen, die zu den besten Einspielungen dieser Werke gehören:

- Mozart / Requiem: Krisztina Laki, Doris Soffel, Robert Swensen, Thomas Quasthoff, WDR SO Köln
Gary Bertini (label: Capriccio / Super Audio CD)
- Bach / Weihnachtsoratorium: Juliane Banse, Cornelia Kallisch, Robert Swensen, Markus Schäfer
und Thomas Quasthoff, Windsbacher Knabenchor, Münchner Bachsolisten, Karl-Friedrich Beringer
(label: Winter / CD oder DVD)

Beide Besetzungen sind über Swensen hinaus spitzenmäßig und gehören zur Avantgarde oder zu den längst arrivierten Künstlern. Das vorgenannte Weihnachtsoratorium wird bei Amazon zweimal angeboten, und zwar zu einem Preis von 18,99 ¤ (label Winter) sowie zu einem Preis von 49,95 ¤ (label Rop 1). Diese Divergenz ist kein Einzelfall.

Viele Grüße
W.K.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2012 03:21:51 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.01.2012 03:29:01 GMT+01:00
haydnfan meint:
Hi,Brasier,niemand hält heute die Fahne hoch,es singt nur noch promoteter Schrott,aber in Glamour herrlich anzuschauen,wie ein Pin-up boy or girl,ich sehe zwar toll aus aber ich singe nur Scheiße!haydnfan!,ebenso geht es mir bei den Klaviersolisten nur noch Scheiße wird produziert,siehe Stadtfeldt,bei den Dirigenten a la Rattle nur noch gelangweilte Scheiße wird eingespielt,ich danke Gott für Barbirolli etc., Ps.bei jpc ,Jochum mit Bruckner,etc sehr günstig!

Veröffentlicht am 22.01.2012 09:03:23 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 22.01.2012 10:04:02 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2012 13:36:45 GMT+01:00
Wie schön, daß man in diesem Forum nicht nur interessante Beiträge zur Musik lesen, sondern auch nicht minder interessante Fortbildung in Vulgärsprache betreiben kann.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2012 13:46:36 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.01.2012 13:50:12 GMT+01:00
haydnfan meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2012 18:52:35 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.01.2012 18:54:55 GMT+01:00
Lieber Herr Dr.Carnehl,
da kennen Sie aber unseren haydn-fan noch nicht - oder? Der hat noch viel mehr an sprachlichen Möglichkeiten parat, die sicherlich nicht zu Ihrem Repertoire gehören!
Aber: Machen Sie sich nichts draus. Der haydnfan will und kann nicht anders!? Deshalb mögen oder verabscheuen wir seine Beiträge ja auch so!!!!

Veröffentlicht am 13.02.2012 10:13:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.02.2012 10:14:32 GMT+01:00
Was verstehen die Forumsteilnehmerinnen und -teilnehmer unter Belcanto? Vielleicht müsste der Diskussion, falls es sich überhaupt um eine solche handelt, eine Begriffsklärung vorausgehen. Ich masse sie mir nicht an, aber sicher hat es unter den Schreibenden kompetente Personen. Ich meine aber zu wissen, dass nicht alle, die auf einer Opern- oder Konzertbühne klassische Musik singen, Belcantosängerinnen bzw. -sänger sind. Belcanto hat doch sehr viel mit einer bestimmten Epoche und einem bestimmten Stil zu tun. Oder täusche ich mich?

Veröffentlicht am 13.02.2012 11:04:58 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 15.03.2013 08:14:33 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.02.2013 23:00:20 GMT+01:00
Ursula Lange meint:
Ja, die Harteros spielt in einer eigenen Liga, sie ist die einzige deutsche Sängerin die den Cardiff-Wettbewerb gewinen konnte. In der Jury saß so Größen wie Joan Sutherland. Was den Klaus Florian Vogt anbelangt, na ja, weltweit gefragt? Wer hat die Inauguratizione an der Scala gesungen ? Kaufmann, wer den Siegmund und jetzt den Parsifal an der MET? Kaufmann. Wer wird gelobt über allemaßen auf seiner neuen Wagner CD? Kaufmann. Von Vogt wird von Eintönigkeit und Langeweile gesprochen. Bayreuth kann sich nur den Vogt leisten und bei der ausgezeichneten, einmalige n Akustik dort fällt das "schlanke" Stimmchen nicht ins Gewicht

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.02.2013 23:19:03 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.02.2013 19:48:40 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Liebe Ursula Lange,
das finde ich nun wieder ungerecht. Vogt singt perfekt, über Kaufmanns Stimme liegt meineserachtens schon ein Schatten, leider, er ist erst 42.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.02.2013 23:23:44 GMT+01:00
Isolina Mart meint:
Lieber Herr Balde,

.....nun lasssen Sie doch diese Erbsenzählerei sein! Über Kaufmanns Stimme liegt überhaupt kein Schatten! Er ist voll da und international gefragt!

Veröffentlicht am 12.02.2013 09:25:39 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 15.03.2013 08:14:50 GMT+01:00]
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Erster Beitrag:  15.01.2012
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