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Große Pianisten


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1-25 von 162 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.11.2011 03:24:48 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 24.04.2012 01:23:03 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 22.11.2011 16:34:56 GMT+01:00
Leif Ove Andsnes! Die meiner Meinung nach gelungenste Mischung aus Intellekt und Emotionalität - für mich einer der ganz großen Pianisten!

Yevgeny Sudbin! Hierzulande fast unbekannt, in England und den USA schon ein ganz Großer. Gerade das 5. Beethoven-Konzert in HH mit ihm gehört - genial!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2011 18:01:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.11.2011 18:02:31 GMT+01:00
sanktrabus meint:
hardy rittner,
großartige brahms solo-einspielungen und ein unglaubliches erstes klavierkonzert mit l'arte del mondo auf historischen instrumenten...

Veröffentlicht am 22.11.2011 23:01:21 GMT+01:00
Jakob Balde meint:
Von der Valentina Lisitsa (auf youtube!) bin ich ganz begeistert. Sonst ist Geza Anda mein absoluter Favorit.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2011 12:55:03 GMT+01:00
Ich würde sogar wagen, eine Beziehung Komponist - Bester Interpret herzustellen:

Mozart: Gulda
Beethoven: Pollini
Chopin: Pollini
Schubert: Brendel
Schumann: Horovitz
Brahms: Fleisher
etc....

Veröffentlicht am 23.11.2011 13:23:06 GMT+01:00
gemihaus meint:
@ grosse pianisten-?

gibt es überhaupt, bei der genannten stilistischen vielfalt, einen musikalischen nenner,
auf dem auch die ungenannten pianisten wie arrau und horovitz, michelangelo, pollini und
gulda etc. einen gebührenden platz finden-?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2011 14:23:22 GMT+01:00
Brasier meint:
Gemi-B
besser, kann man es wohl nicht formulieren.....!

Veröffentlicht am 24.11.2011 10:45:16 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.11.2011 10:46:05 GMT+01:00
BGB meint:
warum wird hier immer nur von pianisten gesprochen? wie sieht es denn mit den damen aus? ganz spontan fällt mir natürlich clara haskil ein, oder maria joao pires ...

@ dr. med e. carnehl
eine sehr subjektive aussage, reine geschmacksache: in bezug auf mozart/gulda stimme ich ihnen aber zu ;-) schubert hingegen interpretiert radu lupu stärker (auch wieder subjektiv).

Veröffentlicht am 24.11.2011 20:50:40 GMT+01:00
IP meint:
Die Liste meiner Lieblingspianisten ish sehr lang, aber wegen der deutschen Tendenz, die besten Landsleute zu ignorieren oder zu unterschaetzen, werde ich nur sagen: Zacharias, meine Damen und Herren!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.11.2011 22:28:06 GMT+01:00
Der Klavierhimmel scheint mit Sternen übersät zu sein, und so sollten auch folgende Namen nicht fehlen
Elisabeth Leonskaja, Igor Kamenz (gerade gestern Abend hatte ich ihn in einem Konzert erlebt: Beethoven-Sonaten 7 und 17 u.v.a.m.), Nikolai Lugansky, Fazil Say und Francesco Piemontesi sowie sowie Denis Matsuev .

Veröffentlicht am 25.11.2011 00:28:45 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.11.2011 00:30:05 GMT+01:00
Brasier meint:
Jetzt kommt der Brasier

mit seinem Pianisten
den ihr als Rarität
nicht überall, so saht, sitzen
genannt, Grigory Sokolov
Spielt Couperin und Bach
besser als wenige vom Fach
Von Beethoven bis Chopin
über Komitas - auch Prokofiev
kommt jedes mal sein Spiel
perlend an sein Ziel
meist wenig mit Pedal
wird es, Hörers Labsal

gute Nacht an alle

H.B.

Veröffentlicht am 25.11.2011 12:56:30 GMT+01:00
Musikfreund meint:
Für mich die drei Größten:
Artur Rubinstein (eig. alles ausser Rachmaninov, Tschaikowsky, Liszt und dergleichen),
Svjatoslav Richter (v.a. Beethoven und Liszt) und
Martha Argerich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2011 16:54:49 GMT+01:00
Besserwisser meint:
Haben Sie schon mal Andreas Boyde gehört? Einer der mit ganz besonders grosser Hingabe interpretiert.

Veröffentlicht am 27.11.2011 17:02:27 GMT+01:00
S. Leonhardt meint:
zu den großen pianisten gehören m.e. vladimir horowitz (liszt, schumann) und glenn gould (bach, liszts klavierversion der beethoven sinfonien 5 und 6)

Veröffentlicht am 30.11.2011 16:02:45 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.12.2011 15:50:33 GMT+01:00
Michart meint:
Einer der grössten ist noch nicht genannt:
Alexis Weissenberg (Beethoven,Chopin,Rachmaninoff !)
und auch Dinu Lipatti, leider zu früh verstorben...

Veröffentlicht am 01.12.2011 22:03:47 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.12.2011 22:04:08 GMT+01:00
gemihaus meint:
@ michart
... lipatti, leider zu früh verstorben ... vs. weissenberg, einer der grössten-!, musikalisch tot - welch ein ungeahnt versierter vergleich. merci.
Antwort auf den Eintrag von gemihaus:
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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.12.2011 01:22:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.12.2011 02:10:12 GMT+01:00
haydnfan meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 02.12.2011 08:07:37 GMT+01:00
Brasier meint:
@Haydnfan

"Ashkenazy" - Um das alles zu bemerken, hat er aber lange für gebraucht......!
und die Qualitäten des anderen Pinslers sind auch seit fast einer Generation Aktenkundig....
was soll die Späte Aufregung?

Veröffentlicht am 02.12.2011 13:11:37 GMT+01:00
Michart meint:
@gemi-b
... vs. ...vergleich
Warum vs ? Warum Vergleich ??
Habe nur zwei grosse m.E. Pianisten genannt, weder verglichen noch gegeneinander gestellt.

Veröffentlicht am 02.12.2011 22:48:05 GMT+01:00
gemihaus meint:
@ michart

warum nur-? darum: weil es mir rein musikalisch unerklärlich ist, wie man mit lipatti im kopf
weissenberg als einen der grössten nennen kann, meinetwg. auch umgekehrt -vs.

Veröffentlicht am 08.12.2011 13:50:25 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.12.2011 13:51:34 GMT+01:00
inekemaa meint:
ich denke dass Yanni dazu gehört. Wer Konzerte in the Forbidden City, Kremlin, Royal Albert Hall and Akropolistheater Iridion geben darf, kann nicht schlecht sein. Ausserdem auch der Violist ist nicht sehr bekannt, aber ist mehr als gut.
Yanni ist ein griechisches musikalisches Phänomen der seine Musik mit sehr spektakulären Lichtshows verbindet.
Yanni hat 35 goldene und platina Scheiben bisher. Seine Musik klingt seit 1988 auch bei den Olympischen Spielen. In youtube gibt es fast von all seinen Konzerten Videos wie bei Amazon fast all seine CDs und DVDs.

Da die Musik von Yanni irgendwo zwischen Klassik und new Age schwebt, wird diese in den niederländischen Geschäften nicht verkauft. "Zuwenig Nachfrage und wer sie hören will, hat sie schon" ist der Grund dafür. In Deutschland konnte ich diese bisher auch nicht in Geschäften finden. JPC hat auch Yanni im Angebot.

Till the last moment: http://www.youtube.com/watch?v=A3ork0msQ_o .

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.12.2011 14:02:43 GMT+01:00
Brasier meint:
@ inekemaa

ja wenn das so, ist
dann
könnte man auch
Klaydermann
und Alevi
dazu legen
warum nicht Liberace?
aber ich glaube
wir verschonen
lieber unsere CD Player
sonst
müssen wir uns
so ein Wohnklo
wie der Mann
aus Bergen
anschaffen....

Veröffentlicht am 16.12.2011 21:36:07 GMT+01:00
boowoojo meint:
Meine Lieblingspianisten sind Glenn Gould (Bach komplett) , Arturo Benedetti Michelangelo (alles, was er gespielt hat) und natürlich Ralph Kirkpatrick (Bach: Das wohltemperierte Klavier 2 Doppel-CDs) ;-))))))))))))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.12.2011 22:31:31 GMT+01:00
Auch Corinna Simon hat ihre Nennung verdient, ihre Diskografie könnte umfangreicher sein. Ihre Einspielung der Klavierwerke von Reinhold Moritzewitsch Gliere ist eine interessante Empfehlung. Ebenfalls gehört Emanuel Ax in den Pianistenhimmel.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.12.2011 09:51:15 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.12.2011 12:14:32 GMT+01:00
K.H. Friedgen meint:
Richter, Gilels, Rubinstein, Horowitz, Gould, Gulda, Kempff, Arrau, Michelangeli, Lipatti, Clara Haskil ..... alle diese Namen sind hier schon genannt worden, ganz zu Recht!
Aber noch niemand hat den großartigen Pianisten Rudolf Serkin erwähnt, der 1903 in Eger/Sudetenland geboren wurde, und weil er wegen seiner jüdischen Herkunft vor den Nazis fliehen musste, in den USA eine neue Heimat fand und 1991 in Guilford/Vermont verstarb.
Serkin war vielleicht nicht so spektakulär wie Horowitz, und auch nicht so glamourös wie Rubinstein, aber er war ein mindestens so großer Künstler.
"Wer etwas vom Wesen der Musik erfahren möchte, der greife zu Serkins Aufnahmen", schrieb einmal der bedeutende Musikwissenschaftler und Kritiker Ulrich Schreiber. Weiter meint Schreiber mit Bezug auf seine Beethoven-Interpretationen, dass sie deshalb besonders hervorzuheben sind, weil "in ihnen dem Flügel eine konzentrierte Ausdrucksenergie aufgezwungen wird, die von landläufigen Vorstellungen über 'schönes' Klavierspiel unendlich weit entfernt ist und die explosiven Zuspitzungen in Beethovens Musik faszinierend einfängt."
Ich habe gerade dieser Tage Beethovens Diabelli-Variationen mit Serkin angehört (in der Aufnahme von 1957), und muss sagen dass sie mich noch mehr beeindruckt hat als die berühmten Versionen von Gulda oder Brendel.
Besonders hinweisen möchte ich auf Beethovens fünf Klavierkonzerte, die Serkin zu Beginn der Stereo-Ära mit Ormandy und Bernstein eingespielt hat, wo sich mir insonderheit das vierte Konzert unvergesslich eingeprägt hat.
Aber auch seine Brahms-Konzerte (mit Szell), das Schumann-Konzert (wieder unter Ormandy, für mich neben der alten Lipatti-Aufnahme besonders kostbar), sowie seine späten Aufnahmen diverser Schubert-Sonaten (D. 840, 959, 960), sowie der Moments musicaux gehören in den CD-Olymp, nicht zu vergessen die Cellosonaten Beethovens mit Pablo Casals (eingespielt in Perpignan, 1953).
Leider ist dieser bescheidene, wunderbare Künstler, der sich 1987 in der Carnegie Hall mit Beethovens drei letzten Sonaten von seinem New Yorker Publikum verabschiedete, der als "einer der größten Mozart-, Beethoven-, Brahms- und Schubert-Interpreten seiner Zeit" galt, inzwischen fast ganz in Vergessenheit geraten. Das hat er nicht verdient, und deshalb möchte ich ihn hier ausdrücklich hervorheben.
Auch nicht unerwähnt sollten bleiben die wunderbare ungarische Pianistin Annie Fischer, die herrliche Mozart-Konzerte und (unter Fricsay) eine der schönsten Versionen von Beethovens Konzert Nr. 3 hinterlassen hat, sowie Wilhelm Backhaus, der bis in die späten 1960er Jahr zur Elite der deutschen Klavierspieler zählte.
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