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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 11:53:49 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.02.2012 11:57:01 GMT+01:00
R. Belo meint:
Ich behaupte ja auch nicht, dass die TE hier keine Fehler gemacht hat, sondern wie insgesamt erstmal reagiert wurde. Das spätere Verhalten der Poster wurde ja teilweise noch schlimmer...
Das ist das VErhalten was ich nicht verstehe. Grauwolf, sie haben hier Möglichkeiten für NeuAutoren aufgetan wohin er/sie sich wenden kann. Kann sowas nicht von Anfang an als gutgemeinter Tip kommen? Anstatt erstmal auf die "Ich bin dagegen" Pauke zu hauen? Es gibt durchaus noch Menschen die einfach nicht wissen, wo sie hin sollen und über Amazon ist dabei wenigstens noch ein professionelles Klientel zu erreichen.
Bei Bookrix zB wird auch nicht groß geholfen, sondern das Ego des Autoren gestreichelt. Solche kommen dann ohne jeden Selbstzweifel hierhin. Woher weiß ein Neuling, wo er wirklich brauchbare Kritik herkriegt? Da bietet Amazon durch eBooks halt eine neue brauchbare Plattform.

ud, sie haben nicht verstanden was ich meinte. Wie stellen sie persönlich fest, dass sie ihrem Leser genügen? Durch selbstversuche?? Durch Freunde und Bekannte, die auch immer eine sehr differenzierte Bewertung abgeben (können)??

UNd über den Mist welchen manche VErlage verzapfen in Sachen Grammatik musste ich mich bei einer Meiner Rezensionen schon der Verleumdungs Anzeigen erwehren, weil ich Kritik äußerte. Manche wollen halt nicht wahr haben, dass ein VErlag nicht gleich ein sprachlich gutes Buch bedeutet. Und dann höre ich hier solchen Mist wie von Muenz...

Veröffentlicht am 09.02.2012 11:56:56 GMT+01:00
MsZebra meint:
Und ich weiß nicht, wer hier geschrieben hat, dass auf Schreibforen alle Autoren nur "hochgejubelt" werden. Das ist absolut falsch - wenn man als Autor Interesse an echter Kritik hat, dann findet man auch etwas. Ich war schon länger nicht mehr auf Schreibforen unterwegs, aber man kann da wirklich viel lernen ... manchmal auch einfach dadurch, dass man haufenweise unfertige Texte liest und dadurch für eigene Fehler sensibilisiert wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 11:59:09 GMT+01:00
R. Belo meint:
MsZebra
Wer schrieb denn vonn allen Schreibforen? Es gibt sie nunmal wo es passiert, wo viele verkannte Autoren sich gegenseitig trösten.
Und als Neuling habe ich dann die Wahl mich irgendwo zu registrieren wo ich nicht weiß wie gut die Kritiken dort wirklich sind oder einen Giganten wie Amazon...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 12:04:17 GMT+01:00
MsZebra meint:
Du hast sicher recht, dass es solche Foren gibt. Man hat als Neuling aber nicht nur die Wahl, sich irgendwo zu registrieren, sondern man kann in der Regel schon vorab tausende von Texten und Kritiken lesen und sich ein Bild von dem Niveau des Forums machen.
Und wenn es einem eben zu seicht ist, dann kann man sich auch wieder abmelden oder einfach nicht mehr hingehen. Wo ist das Problem?

Veröffentlicht am 09.02.2012 12:06:18 GMT+01:00
MsZebra meint:
Und es bringt auch schon viel, einfach mal die unfertigen Texte (und die dazu gehörenden Kritiken) von anderen zu lesen.

Veröffentlicht am 09.02.2012 12:07:07 GMT+01:00
Grauwolf meint:
@R.Belo: Hmm na ja, aber über den "Namensfaktor" denkt kaum jemand nach. Man kann hier doch recht viel kaputtmachen, wenn man sich hier nur aus Spaß anmeldet und irgendwas hochlädt (unterstelle ich jetzt keinem). Wenn man ein Pseudonym "vergessen hat" geht es um den eigenen Namen, der da mit dranhängt. Das Internet vergisst (fast) nichts.

Selbst bei Bookrix könnte man ehrliche Betaleser finden. Man müsste nur explizit im Forum danach fragen und bis auf den Betaleserpart (konkret benannt) hat diese Autorin es z.B. ja auch geschafft. Das würde ich also nicht so sehr plattformabhängig machen. Ich hätte doch Skrupel, als gänzlich "ungetestete" Autorin gleich hier anzufangen. Womöglich weil ich selbst schon zu viel bei Amazon gekauft habe und es daher eher mit Professionalität aka Konkurrenz mit den "Großen" assoziiere.

Veröffentlicht am 09.02.2012 12:07:10 GMT+01:00
ud meint:
"Und ich weiß nicht, wer hier geschrieben hat, dass auf Schreibforen alle Autoren nur "hochgejubelt" werden. Das ist absolut falsch"
So ist es.
Es gibt einige (wenige) Bauchpinselforen. In den Einschlägigen aber wird sowohl hart kritisiert, wie auch gerne Hilfestellung gegeben. Das sind die Orte, wo ein Autor wachsen und reifen kann.
Beispiele:
www.leselupe.de
www.kurzgeschichten.de

Veröffentlicht am 09.02.2012 12:08:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.02.2012 12:14:42 GMT+01:00
R. Belo meint:
Es ist eben nicht für jeden leicht, die eigene Qualität oder die Qualität anderer einzuschätzen.
Was der eine für hochtrabende möchtegern Literaten hält, ist für den anderen endlich mal niveauvolle Kritik.
Andersrum ist das eine für den einen völlig seichtes Gequatsche für den anderen menschennahe Bodenständige Kritik.
Und nicht jeder weiß´von sich selbst, wo er/sie anzusiedeln ist. Im einen wirds vielleicht zerrissen im anderen hochgelobt. Und beides ist vielleicht nicht gerechtfertigt.
Hier auf Amazon erreicht man dagegen meist eine recht breite Leserschaft.

ud: warum kommen solche Vorschläge denn eigentlich erst jetzt?
Warum nicht direkt? Oder habe ich etwas überlesen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 12:15:23 GMT+01:00
MsZebra meint:
Ja, das stimmt schon, dass man sich am Anfang überschätzt. Aber ich kann doch die Texte von anderen lesen und dann einschätzen, ob die Kritiken daran einigermaßen gerechtfertigt sind. Bei anderen hat man ja normalerweise keine rosarote Brille auf. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 12:16:25 GMT+01:00
catmaniac meint:
ud meint:

"Es ist mir unverständlich, warum die "Jäger" weitermachen,
es nicht (ein)sehen, aber mir den schwarzen Peter zuschieben wollen."
Ach Gott, ach Gott. Die Arme. Keks?

kopfschüttelnd
Uwe

PS: Hier fehlt eindeutig ein Ignoreknopf

--------------

SEHR erwachsen, wirklich.
Nein, einen Keks brauche ich nicht. Deshalb erwähnte ich ja,
dass ich es problemlos aushalte. Bitte schön alles lese -
ich ändere meine Postings ja nicht zigmal ab.

Den Ignoreknopf kann ich allerdings anbieten:
der steht als Link unten rechts an jedem Posting.

Viel Erfolg damit!

Es ist allerdings bezeichnend für "selektives Wahrnehmen",
dass Ihnen das entgangen ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 12:17:21 GMT+01:00
catmaniac meint:
MsZebra meint:
Ja, das stimmt schon, dass man sich am Anfang überschätzt. Aber ich kann doch die Texte von anderen lesen und dann einschätzen, ob die Kritiken daran einigermaßen gerechtfertigt sind. Bei anderen hat man ja normalerweise keine rosarote Brille auf. ;-)

------------

Genau. Und inwieweit verbessert das dann die EIGENEN Texte?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 12:22:10 GMT+01:00
MsZebra meint:
"Beispiele:
www.leselupe.de
www.kurzgeschichten.de"

Die zwei wären mir jetzt auch eingefallen. Dann hat sich wohl nicht viel verändert in letzter Zeit. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 12:24:57 GMT+01:00
MsZebra meint:
Indem es für die eigenen Fehler sensibilisiert, für die man normalerweise betriebsblind ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 12:28:42 GMT+01:00
catmaniac meint:
Das ist ein Paradoxon.

Wer einen Fehler bei sich selbst nicht sieht, sieht diesen auch nicht
bei einem anderen Schriftsteller.

Konkret erklärt:
Wenn jemand Orthografieschwächen hat, hat er sie immer. Nicht nur
bei sich selbst, sondern auch bei anderen.
Ebenso Grammatik, Zeichensetzung, Stil .....

Veröffentlicht am 09.02.2012 12:32:21 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.02.2012 12:33:15 GMT+01:00
Grauwolf meint:
WENN die andere Plattform jedoch gut ist (was jener Autor in unserem Szenario ja rausfinden wollte) und Kritiken bietet, wird der unbekannte Text eines anderen Schreibers Hinweise bekommen, dass Punkt X verbesserungswürdig ist. Dann könnte der Autor in unserem Szenario neugierig sein und nachschauen. Gerade wenn IHM nichts aufgefallen ist. Gelegentlich kommen manche Leute durch sowas darauf, dass auch sie Fehler machen. Zumindest aber merken sie, ob auf Webseite X betalesermäßig was zu holen ist oder nicht. Somit hat es doch einen Nutzen. Setzt allerdings ein gewisses Interesse und Neugierde voraus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 13:36:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.02.2012 13:37:08 GMT+01:00
MsZebra meint:
catmaniac,
Paradox ist das überhaupt nicht, und wer hat etwas von Rechtschreibfehlern gesagt?

Konkret erklärt: Als Leser merkt man es sofort, wenn in einem Text etwas mit der Erzählperspektive nicht stimmt, oder wenn die Handlung unlogische Sprünge macht. Oder auch wenn Charaktere sich widersprüchlich verhalten, oder wenn das berühmte "Show don't tell" nicht berücksichtigt wird.
Der Autor merkt das aber nicht unbedingt, weil er nicht nur den Text, sondern auch den "inneren Film" im Kopf hat, der beim Leser erst erzeugt werden muss. DAFÜR sind unabhängige Leser oder Lektoren wichtig.

Veröffentlicht am 09.02.2012 17:49:46 GMT+01:00
catmaniac meint:
MsZebra:
Dieser Thread geht um die Bücher von Anna.
Ihr wurden besonders ihre Rechtschreibfehler vorgeworfen
Es haben also viele "etwas von Rechtschreibfehlern gesagt".
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Erster Beitrag:  07.02.2012
Jüngster Beitrag:  09.02.2012

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