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Gegenseitiges Ausleihen?


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1-25 von 83 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.05.2011 13:37:56 GMT+02:00
S. Rattel meint:
Ist es möglich sich gegenseitig Bücher zu leihen, so wie man es mit richtigen Büchern auch machen kann?

Veröffentlicht am 10.05.2011 15:13:08 GMT+02:00
F. Bucher meint:
Das geht bisher nur bei Kunden in den USA. Ich denke, früher oder später wird es in Deutschland auch möglich sein. Das größte Hindernis dafür sind Rechteschwierigkeiten bei den Verlagen, denn diese können das Verleihen genehmigen oder verbieten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.05.2011 22:27:32 GMT+02:00
Claudia Mock meint:
Ich finde es schade, dass es (noch?) nicht möglich ist. Dass dies grundsätzlich geht, war mit ein Grund, dass ich mir meinen Kindle zugelegt habe. Und die Geburtstagsgeschenke für meinen Freund und meinen Vater waren schon geplant ;-). Nur: wenn jeder von uns dann ein Exemplar eines Buchs kaufen muss, dann wird es doch andere Geschenke geben. Der Spaß, das Buch weiterzugeben und dann darüber diskutieren zu können, fällt ja leider weg.

Veröffentlicht am 16.08.2011 15:28:58 GMT+02:00
Wann wird es die Funktion endlich in D geben?
Verlage können keinen Verleih unter Einzelpersonen verbieten. In usa ist auch nur ein Verleih an einen Kindlebesitzer für einen begrenzten Zeitraum möglich. Alles wie beim Buch aus Papier.
Also Amazon: woran hängt's?

Veröffentlicht am 16.08.2011 16:03:52 GMT+02:00
Dafür kann man ja zumindest in der Familie alle Kindles auf einen Account registrieren, dann können alle gleichzeitig dasselbe Buch lesen...

Veröffentlicht am 16.08.2011 16:21:47 GMT+02:00
L. Berger meint:
Wenn ich ein echtes Buch kaufe, darf ich es ja auch weiterverkaufen oder verleihen. Warum sollte für ein E-Book anderes Recht gelten. Ich denke früher oder später wird das DRM bei den Büchern wegfallen. Bei den MP3s ist das ja auch passiert und die Musikindustrie gibt es immer noch. :-)

Veröffentlicht am 16.08.2011 17:07:48 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.08.2011 17:37:14 GMT+02:00
Niels Rudolph meint:
Für Musiker ist es aber auch wesentlich schwieriger geworden, von ihrer Arbeit zu leben. Wenn die nicht dauernd auf Tour sind und womöglich noch eine eigene Plattenfirma gründen, könnten viele das nicht mehr beruflich machen.
Und was genau soll denn beim eBook verkauft werden? Bei einem Buch aus Papier gibt es Seiten und eine feststoffliche Existenz. Und beim eBook? Wie oft und mit welcher Wertminderung darf man dann eBooks verkaufen?
Die eBooks müssen mit dem Preis runter in ein vertretbares Maß und nicht genausoviel oder nochmehr wie ein Buch kosten.
Der nächste Schritt wäre, dass ich meine Kinokarte nach dem Besuch verkaufen kann.

Veröffentlicht am 16.08.2011 17:46:19 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.08.2011 17:48:37 GMT+02:00
Garfield67 meint:
Das ist doch Geschwafel! Wie läuft es denn beim Buch. Pro Haushalt wird eins gekauft und alle lesen es nacheinander.

Was bitte ist denn so schwierig, das Prinzip auch für die - im Vergleich eh schon recht teuren - eBooks zu übernehmen?? Nur weil sie digital sind? Na DRM hat ja schon super bei Musik funktioniert!

Bei den vielen Einschränkungen ist es eigentlich schon ein Wunder, dass überhaupt ein Depp eBooks kauft (so wie ich zB :-)) Und zum Dank blocken die Verlage immer noch einen freien Markt und mache dem Käufer mit DRM das Leben schwer.

Veröffentlicht am 16.08.2011 17:56:53 GMT+02:00
Niels Rudolph meint:
Ja, schon richtig. Pro Haushalt kann es jeder lesen, geht mit dem Kindle genauso. Verleihen finde ich auch in Ordnung, wie es in den USA funktioniert.
Einem Buch sehe ich es nach 30mal Verkaufen und Lesen aber an, einem eBook nicht.
Aber vielen Dank für das "Geschwafel". Einige Leute sollten sich wirklich mal Gedanken machen, wie das Leben eines Autors oder Musikers so ist, und ob sie das auch in ihrem Job ähnlich vergolten haben möchten.

Veröffentlicht am 16.08.2011 18:41:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.08.2011 19:07:50 GMT+02:00
Niels Rudolph meint:
Mir als Autor kann es relativ Wurscht sein, ob Sie mein Buch nicht kaufen weil es:

a) Nicht Ihrem Geschmack entspricht
b) es mit 4,06 ¤ (aktueller Wechselkurs zum Dollar) zu teuer für Sie ist
c) Sie der Meinung sind, bei einem Verkauf einen schlechten Schnitt zu machen.

Am Ende des Monats ist das auf meinem Konto-Auszug in allen drei Fällen ein ± 0,0¤
Was ist mir da am Liebsten? Das Sie meine Art zu schreiben einfach nicht mögen. Damit kann ich leben.
Bezeichnend ist auch, das seit Anfang August (US-Schuldenkrise, wir erinnern uns) so gut wie gar keine Bewegung im Amazon-Fantasie-Ranking ist. (Sonst mehrere hundert Plätze plus oder minus an einem einzigen Tag. Jetzt 5-7 Plätze)
Alles was ich gratis anbiete, geht aber weg wie geschnitten Brot.
Es ist ja so einfach zu meckern, wenn man seine 2-3k jeden Monat aufs Konto kriegt, ob man Bock hat oder nicht.

Veröffentlicht am 16.08.2011 18:41:58 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 16.08.2011 18:42:20 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 16.08.2011 20:43:39 GMT+02:00
Garfield67 meint:
Wie ich schon geschrieben habe, kaufe ich eBooks - sogar zu den in D angeboteten Preisen. Ich bin also nicht für die Gratis-Kultur. Punkt. Bei würde also generell Punkt 1 greifen :-) Ich würde mir auch nie anmaßen, über den Aufwand beim Buchschreiben zu spekulieren.

Allerdings kann ich nicht nachvollziehen, dass alles so weitergehen soll, wie bisher in den alten Vertriebswegen. Die digitale Welt tickt nun mal anders. Und darauf mit Beschränkungen zu reagieren, halte ich für kurzsichtig. So wie zZ die Verlage.

Veröffentlicht am 18.02.2012 13:15:29 GMT+01:00
Klaudia S meint:
Kann man mittlerweile eBooks verleihen?

Veröffentlicht am 18.02.2012 13:20:44 GMT+01:00
ElaHü meint:
Nein, siehe unter Nutzungsbedingungen, Beschränkungen http://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html/ref=hp_rel_topic?ie=UTF8&nodeId=200595170

Veröffentlicht am 18.02.2012 16:30:43 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.02.2012 16:34:24 GMT+01:00
M. Wehrend meint:
Kann kommt von können und Können muß man sich ggfs. aneignen, kannst Du?!
Dürfen darfst Du nicht, bzw. nur am selben Account, also Familie oder beste Freunde.

Man darf ja nicht vergessen, dass man eigentlich bis zu 6 Bücher bekommt, weil soviele Leselizenzen gibt es bei 1 Buch. D.h. man kann mit max. 6 Leuten gleichzeitig lesen und nicht nacheinander. Das sollte eigentlich im Privatbereich ausreichen. Das beste ist sowieso den Kindle-Account vom normalen Amazoneinkaufskonto zu trennen und ohne Bankdaten zu arbeiten. Wenn man früher ein Buch verliehen hat, musste man sich auch sehen, um ein Buch an den Leiher zu übergeben. Warum entfernst Du nicht deine Bankdaten vom Account, loggst persönlich den Kindle des Freundes an deinem Account ein, Passwort muss er ja nicht wissen, und lädst ihm das Buch auf den Kindle. Es kann dann doch nichts passieren, außer, dass er nach dem Auslesen das Buch nicht löscht und am Account synchronisiert bevor er auf seinen Account zurück geht, dann ist natürlich 1 Lizenz futsch. Früher hätte es Dir allerdings passieren können, das Du das verliehene Buch auch nicht zurückbekommst, also ist das Risiko bei 6 Lizenzen doch geringer wie früher.

Das einzig ärgerliche ist der nicht mögliche Weiterverkauf bzw. Ummeldung des Buches auf einen anderen Account.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.02.2012 13:38:20 GMT+01:00
Martin S. meint:
@M. Wehrend
Ich halte sämtliche Ansätze, verschiedene Kindl über einen Account zu verknüpfen für völlig inakzeptabel. Das unterstellt eine permanente Verbindung zu allen beteiligten Personen. Will einer irgendwann gehen, lässt er seine (z.T. hochpreisigen) eBooks am fremden Account zurück (?)

Ein separater Account für den Kindl ist eine weitere Idee, dennoch nicht mehr als eine technische Krücke für einen mangelhaften Prozess.
Den Vorteil, dass bis zu 6 Personen an einem Account gleichzeitig das selbe Exemplar lesen, tausche ich gerne gegen die Vorteile des "analogen" Buchverleihs.

Die Möglichkeit, eBooks so zu verleihen, wie herkömmliche Bücher ist für mich jedenfalls Grundvorraussetzung für den Erwerb kostenpflichtiger eBooks. Technisch ist das alles machbar, auch ohne die Gefahr, dass Zwischenhändler völlig unbekannte Anbieter und Nachfrager auf Verleihbasis zusammenbringen könnten. Das soetwas wirtschaftlich nicht tragbar wäre, sehe ich völlig ein.

Einziges Argument, das ich aus Sicht der Verlage und Händler gelten lasse, ist das Problem der Nichtabnutzung digitaler Medien.
Hier müssen sich die Anbieter eine Lösung einfallen lassen, die für beide Seite gangbar ist.

Vielleicht wird das Schriftbild eines eBooks nach einer gewissen Anzahl Umblättern einfach unleserlich ;) Denkbar ist solcher Unsinn durchaus, wenn wirtschaftliche Interessen und technologischer Fortschritt sich wie hier gegenüber stehen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.02.2012 13:46:11 GMT+01:00
catmaniac meint:
Martin S., Sie bringen mich auf einen neuen Denkansatz:
Jeder darf seine CDs und DVDs im Freundes- und Bekanntenkreis verleihen,
nur eben nicht gegen Entgelt und nicht gewerblich, nicht öffentlich
(also nicht gegen Gebühr, nicht im Sinne einer Videothek und nicht
also öffentliche Vorführung). Das Vervielfältigen ist natürlich auch verboten.

Im Grunde ist ein e-Book nichts anderes und es müsste jedem möglich sein,
ebenso damit zu verfahren. Das Problem ist wohl der nicht vorhandene
Datenträger. Aber das liese sich bestimmt lösen.

Veröffentlicht am 19.02.2012 16:24:08 GMT+01:00
ElaHü meint:
Ich sehe es nicht so, dass man CDs/DVDs mit eBooks vergleichen kann. CDs und DVDs sind etwas Handfestes. Solange ich die Scheiben verliehen habe, stehen sie mir nicht zur Verfügung. So gesehen, sind sie eher mit einem Papierbuch zu vergleichen. Habe ich ein Papierbuch verliehen, kann ich es selber nicht lesen (bei einer CD kann ich sie solange nicht hören).
Ein eBook ist aber lediglich eine Datei. Wenn man dieses verleiht (verleihen könnte), steht es einem selber immer noch zur Verfügung, da es mit dem Account verknüpft ist. Und dem Leiher steht es solange zur Verfügung bis er es aktiv wieder vom Reader löscht. Man müsste ein System entwickeln, wodurch es demjenigen der leiht nur einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung steht. In der Zeit müsste man selber es nicht nutzen können.. Ich denke das ist zu aufwendig, so eine Funktion einzufügen und deshalb gibt es das auch nicht

Veröffentlicht am 19.02.2012 17:31:02 GMT+01:00
P. Kadlec meint:
Was wird hier nur fuer ein Unfug diskutiert? Weder zerfaellt ein analoges Buch nach zehnmal lesen, noch gingen die Verlage durch Verleih oder gar Weiterverkauf zugrunde. Beides ist daher selbst verständlich auch mit eBooks umzusetzen. Die Verlage sind auch nichts weiter als die Ausflucht von Amazon, weil diese einem Verleih von eBooks nichts in den Weg legen. Und ja, beim Verleih eines Buches wird dieses einfach beim Originalinhaber gesperrt und fuer einen Zeitraum von 30 Tagen auf den anderen Kindle Account über tragen. So einfach ist das. Da gibt es nicht einmal den Ansatz einer Diskussion weil es nur selbststaendlich ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.02.2012 17:40:24 GMT+01:00
P. Kadlec meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.02.2012 18:18:58 GMT+01:00
Izenik Gabeko meint:
@P. Kadlec
"Alleine die Geldgier von Amazon Deutschland verhindert die Umsetzung im deutschsprachigen Raum."

Das können Sie sicher belegen, nicht?

Und an alle anderen, die unbedingt ihre eBooks verleihen wollen: Dass das hier nicht geht, wussten Sie doch vor dem Kauf Ihres Kindle. Warum wird das nach dem Kauf bemängelt?
Gefühlt jeder zweite Thread behandelt dieses Thema.
Warum?
Antwort auf den Eintrag von Izenik Gabeko:
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
 

Veröffentlicht am 19.02.2012 18:20:39 GMT+01:00
ud meint:
"Alleine die Geldgier von Amazon Deutschland verhindert die Umsetzung im deutschsprachigen Raum."
Ich empfehle Dieter Nuhr.
Die Verlage erlauben es hier (noch) nicht. Kann man, wenn man will, im INet auch nachlesen. Amazon kann hier nicht walten, wie es will. Außerdem ist das Verleihgeschäft in den USA für Amazon ein Bombengeschäft (und hat ihnen eine Menge neue Kunden beschert).
Ich behaupte einfach mal, dass Amazon würde, wenn es dürfte.

Veröffentlicht am 19.02.2012 18:39:11 GMT+01:00
D. Barro meint:
Ahh, Ovaron, endlich, hab einen schlauen Kommentar mit dem Inhalt "das habt ihr doch alles vorher gewusst" schon sehnlichst vermisst.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.02.2012 18:42:30 GMT+01:00
Izenik Gabeko meint:
"Ahh, Ovaron, endlich, hab einen schlauen Kommentar mit dem Inhalt "das habt ihr doch alles vorher gewusst" schon sehnlichst vermisst."

Es freut mich, dass ich Ihren üblichen grauen Tag ein wenig bunter gestalten konnte, auch wenn das nur temporär sein kann.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.02.2012 18:44:50 GMT+01:00
Martin S. meint:
Weil der Mensch sich grundsätzlich nicht mit halbfertigen Lösungen zufrieden gibt. Ihre Aussage ist unstrittig, jedoch auch zu tiefst unbefriedigend.

Man ändert nichts, wenn man nicht zumindest seinen Unwillen über offensichtlich fehlende und zurecht geforderte Funktionen äußert.
Ehrlich gesagt wäre ich garnicht auf die Idee gekommen, dass eine selbstverständliche Funktion wie diese nicht vorhanden ist.

Welcher Mensch kauft denn das Buch, das sein Partner bereits bezahlt hat für seinen Kindl nochmals (zum gleichen Preis)? Ohne sich dabei Fragen zu stellen? Wohlgemerkt reden wir hier von Preisen, die sich z.T. stark an den Print-Ausgaben orientieren. Und bitte keine Verweise auf Account-Sharing etc. Das ist aus meiner Sicht keine dauerhafte Lösung.

Das Konzept "Kindl" ist gut. Die Verleihfunktion technisch möglich. Ich für meinen Teil hoffe also und warte auf Verbesserungen..

Sollten diese ausbleiben, ist das Projekt eBook-Reader für mich vorerst gescheitert.
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Erster Beitrag:  10.05.2011
Jüngster Beitrag:  11.07.2012

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