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Ideale Kamera für Konzerte gesucht!?


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1-25 von 141 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.06.2010 17:25:10 GMT+02:00
T. Schöck meint:
Ich bin ein begeisterter Konzertgänger und mache gerne Fotos und kurze Filme von einzelnen Songs. Wer kann mir sagen, welche kompakte Digitalkamera (keine Spiegelreflex) hier gut geeignet ist. Sie sollte einen ordentlichen Zoom haben, mit dunklen Lichtverhältnissen und sich bewegenden Motiven gut zurecht kommen. Außerdem sollte sie einfach zu bedienen sein und auch mit meiner nicht sehr ruhigen Hand noch scharfe Bilder machen.

Schwanke momentan zwischen der Lumix TZ7 und TZ10 von Panasonic (hab mit älteren Lumix-Modellen gute Erfahrungen gemacht), kenne mich aber nicht gut aus. Bin allerdings auch für andere Anregungen offen, die sich in diesem Preisbereich bewegen.

Vielen Dank schon mal!

Veröffentlicht am 25.06.2010 11:10:20 GMT+02:00
M.M.G. meint:
Die TZ10 sollte besser fokussieren beim Zoomen. Hier wird es gezeigt: http://www.cameralabs.com/reviews/Panasonic_Lumix_DMC_TZ10_ZS7/
Ich habe die TZ10 gekauft und kann besttätigen, dass alles gut funktioniert - der Zoom ist verlangsamt, aber das Bild bleibt immer scharf.

Veröffentlicht am 30.06.2010 15:22:46 GMT+02:00
Ich befasse mich erst seit einigen Stunden mit dem Thema "Filmen bei Konzerten".

Frage: Haben Sie an den Ton gedacht? Haben TZ7/TZ10 einen Eingang für ein externes Mikrofon?

Wäre nicht z.B. die Kodak Zi8 die bessere Lösung?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.07.2010 00:23:57 GMT+02:00
W. Z meint:
Wenn man gerade kein Riesenzoom braucht, kann ich eigentlich nur die G10 oder G11 empfehlen. Alleine das Lichtstarke Objektiv ist fast unschlagbar. Wo andere den Blitz einschalten müssen, kommt die G10 oder G11 ohne aus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.07.2010 23:30:25 GMT+02:00
M.M.G. meint:
Nein, das sind ja nur Kompaktkameras. Camcorder Canon LEGRIA FS200 hat ein Micro-eingang, aber keine manuelle Ton Einstellungen. Ich benutze ihn sogar für klassische Konzerte - kein CD-qualität, aber ok. Dynamik ist leider flach.

Veröffentlicht am 03.07.2010 14:24:17 GMT+02:00
Walczok meint:
Ich möchte an allen ein Hinweiß geben. Bei größeren Konzerten ist das Mitschneiden für Private meist verboten. Selbst Fernsehanstalten dürfen in den meisten Fällen max. 2 Titel mitschneiden. Die Videos welche produziert wurden, wurden ausdrücklich von den Bands bzw. Veranstalter in Auftrag gegeben. Diese zahlen viel Geld dafür und bekommen dementsprechende Qualität.
Bei kleineren Events rate ich trotz allem Rücksprache mit dem Veranstalter zu halten. Man erspart sich hinterher viel Ärger.
Das wichtigste sind die Bildrechte. Die sind ohnehin einzuholen, wenn man beabsichtigt die Bilder zu veröffentlichen.
Ich empfehle jeden der sich mit diesem Thema auseinandersetzt, sich mit den Urheberrechten auseinander setzt. So gibt es keine Probleme.
Ach ja eins noch! Neueinsteiger in dieser Ruprik sollten sich erst mal an kleine Events orientieren und üben. Es braucht eine Zeit bis man vorzeigbare Ergebnisse hat. Bei Konzerten brauch man extrem Lichtstarke Opjektive. Das gilt für Fotokameras ebenso wie bei Camcorder.
Ausserdem sind Kompaktkameras nur bedingt bis gar nicht dafür geeignet. das liegt an dem zur SLR vergleichbaren sehr kleinen Chip.
Da dieser gerade mal halb so gross ist, fällt auch weniger Licht. Das verursacht starkes Bildrauschen. Das fotografieren und filmen bringt nur dann etwas wenn man nahe genug am Motiv ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.07.2010 13:25:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.07.2010 13:26:11 GMT+02:00
MALI meint:
Es gibt keine Kompaktkameras,- und keine Bridges die für Konzert gut geeignet wären. Es sei denn für außerordentlich helle Konzerte.
Vermutlich ist aber der Zusammenhang bekannt, da der Hinweis keine DSLR.
Nur, ohne wirds nicht gehen.
Aber nicht irgendeine Rausch DSLR,- sondern was rauscharmes und dass mit lichtstarkem Objektiv.
Wenn man nicht weit vom Geschehen weg ist, ist die Pentax KX mit dem Tamron 17-50/2,8 die lichtstärkste Kombi, bei günstigem Preis.
Wenn Video im Vordergrund steht, wär noch die Canon 550D zu nennen.

Darunter werden die Ergebnisse sehr dürftig bleiben.

Veröffentlicht am 05.07.2010 17:42:49 GMT+02:00
ruessler meint:
Mann Leute...die TZ10 reicht dicke, auch für Videos. Der Klang ist auch mit internem Mikro relativ gut. Schaut einfach mal bei Youtube vorbei, da gibt es genügend Beispielaufnahmen. Bevor der Threadersteller sich hier teures Gelump kauft...
Empfehlung: http://www.youtube.com/results?search_query=panasonic+zs3+concert&aq=0 (Anmerkung: ZS3 ist die Bezeichnung der TZ10 in NTSC-Regionen, ansonsten natürlich baugleich. Man kann zwar nur 29:59 Minuten am Stück aufnehmen, aber dann macht man eben kleinere Pausen. Außerdem hält der Akku eh nur 40 Minuten...Reserve-Akkus sind also Pflicht. Leider gehen nur die von Panasonic. Das wäre für mich schon eher ein Dealbreaker als etwa das Nichtvorhandensein eines Mikrofon-Eingangs)

Und bezüglich Filmen/Fotos erlaubt oder verboten: Auf den meisten Konzerten hält sich der Großteil der Leute nicht daran. Was will die Security machen? 5000 Geräte beschlagnahmen? Natürlich besteht immer ein gewisses Risiko, aber ich habe noch nie erlebt, daß es ein Problem wäre.

Veröffentlicht am 07.07.2010 01:08:06 GMT+02:00
Gast meint:
Hallo,
ich besitze eine TZ7 und würde dringend davon abraten diese Kamera für Fotos auf einem Konzert einzusetzen, da die Lichtmenge (Beleuchtung) auf Konzerten in der Regel sehr schwach ist. Die Panasonic TZ7 war für mich der Grund eine Spiegelreflexkamera zu kaufen, da ich leider feststellen musste, dass die TZ7 bei Innenaufnahmen ohne Blitzeinsatz (und das dürfte bei Konzerten auch nicht möglich sein, da der Blitz zum Einen stören würde und zum Anderen vermutlich nicht weit genug reichen würde) nur eine miserable Bildqualität bietet. Zur Erläuterung: Ich hatte die TZ7 ursprüglich für den Urlaub gekauft und war von den Testaufnahmen bei Sonnenschein auch ganz angetan. Als meine Schwester mit ihrem 2-Monate altem Sohn zu Besuch war, habe ich natürlich auch Fotos gemacht - die sahen auf dem Display auch ganz gut aus. Als ich die Bilder aber am Computer gesichtet habe, dachte ich die Kamera sei defekt: Man konnte keine klare Kante erkennen wo das Gesicht des Baby's endete und der Hintergrund anfing. Es gab einen Pixelrand in dem der Hintergrund und das Gesicht miteinander verschmolzen. Kurzum: Die Bilder sind schlichtweg nicht zu gebrauchen, was an der relativ hohen ISO-Zahl liegt (ISO 800 - automatisch von der Kamera eingestellt). Videos sind durchaus brauchbar - offenbar verzeiht das menschliche Auge bei Bewegtbildern eíniges... ;-)
Wenn Du Fotos und Videos erstellen möchtest und es keine Spiegelreflex-Kamera sein soll (was aber durchaus sinnvoll wäre), könntest Du die neuen EVIL-Kameras zu testen (EVIL = Electronic Viewfinder, Interchangable Lens). Diese Kameras bieten einen vergleichsweise großen Bildsensor und können per Wechselobjektiv mit anderen Optiken versehen werden...
P.S.: Ich habe übrigens auch testweise eine andere TZ7 bestellt, um zu sehen, ob ich eine defekte Kamera erwischt habe - die Ergebnisse waren aber absolut vergleichbar...

Veröffentlicht am 07.07.2010 03:51:45 GMT+02:00
Also erstens ist es eh nicht ganz einfach, eine Kamera für 1,95 Euro, die von Kleinkindern bedient werden kann und produktionsfertiges Blueray-taugliches Material incl. fertiger Menüstruktur generiert, zu finden. Aber es gibt Sie! ... Nee, quatsch, gibts nicht. Die oben empfohlenen Lumixe sind nicht schlecht für das Geld, den kleinen Canon Camcorder würde ich auslassen - für 50,- Euro mehr bekommst du aus einer neueren Serie (ebenfalls von Canon) was weitaus hübscheres ... aber um das auch komfortabel in ein Konzert mit rein nehmen zu können hat mich derzeit am ehesten die Sony DSC HX 5 V im Griff, die ich ein paar mal gepumpt hatte und jetzt wohl auch mal kaufen werde. Wohlgemerkt: wenn man Aufnehmen darf, die Kamera also auch sichtbar sein darf, nehme ich meine Canon XH A1 mit Schulterstütze oder die XL A1H mit, das gibt schon bessere Aufnahmen ... aber um diskret mal was fürs heimische Medienalbum zu erstellen geht auch so was ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.07.2010 07:23:02 GMT+02:00
Gustl meint:
Nur, um es mal richtig zu stellen: Derjenige, der den Auslöser drückt, hat die Bildrechte. Wer auf der Bühne steht, hat eh schon als Person des öffentlichen Lebens kein Recht mehr am eigenen Bild.

Evtl. meint Walzcok aber auch nur, dass Konzertveranstalter nicht unerheblich herumzicken können, wenn es ums Fotografieren/Filmen geht. Ich bin Fotograf und i.d.R. hat man bei Einzelauftritten max. die Möglichkeit, 2 Songs vom Fotografengraben aus zu fotografieren. Blitzfotografie ist dabei immer untersagt.-

Um den Schwenk wieder zum Produkt zu kriegen: Ehrlich gesagt kenne ich keine kompakte Kamera, die halbwegs in der Lage ist, etwas Vernünftiges bei Bühnenlicht zu schießen. Deswegen wird man von der Security mit einer Kompankten oft in Ruhe gelassen, da die Ergebnisse eh nicht brauchbar sind. MALI (siehe unten) hat da einfach recht.

Für Bühnenlicht benötige ich in der Regel 2000 ASA + mit einem hellen Profi-Objektiv, um ohne Blitz Bewegungen einfrieren und farbiges Streulicht einfangen zu können.

Veröffentlicht am 10.07.2010 09:16:19 GMT+02:00
herrspecht meint:
Ich gebe zu, man wird mit einer digitalen Kompaktkamera nie an die Bildqualität einer DSLR herankommen, siehe Verweise auf Bildsensorgröße und Rauschverhalten. Ich selber bin begeisterter Konzertbesucher und hatte das selbe Problem wie T. Schöck. Nun habe ich aber endlich eine für meine Bedürfnisse perfekte digitale Kompaktkamera für Konzertbesuche gefunden. Die Canon S90. Mit der S90 habe ich schon auf etlichen Konzerten tolle Bilder geschossen. Durch das äußerst Lichtstarke Objektiv, Lichtstärke 1:2,0 bei KB 28mm, kann man auf den Blitzeinsatz vollkommen verzichten und fängt somit die Atmosphäre eines Konzerts toll ein! Mein Tip: probier die S90 mal aus.

Veröffentlicht am 10.07.2010 22:17:16 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 10.07.2010 22:17:41 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 10.07.2010 22:17:21 GMT+02:00
ich hab nur mal ne kleine doofe frage. wie wäre es denn mit der Canon PowerShot SX120 IS oder der Fujifilm Finepix S1500 bzw. S1600?
schon damit irgendwelche erfahrungen gemacht?

und es geht hier ja denke ich auch nur um "erinnerungsfotos", also weiß ich gar nicht, entweder zu einem kauf einer wirklich überteuerten kamera raten und gleich alles verdammen.
mir geht es genauso wie dem thread-ersteller und kann mancher kommentare hier einfach nicht zustimmen. oder sind sie ein professioneller fotograf, T. Schöck?
also ich war letztens auf einem konzert und konnte leider nur noch einen sitzplatz ziemlich weit hinten ergattern. jedenfalls hatte meine freundin eine canon-bridge-kamera mit.
ich weiß leider nicht mehr welche, aber die bilder wurden für den heimgebrauch ziemlich gut.
also lassen sie sich nicht entmutigen. ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.07.2010 14:24:17 GMT+02:00
Walczok meint:
Nun es kommt auf die Lichtverhältnisse an. Grundsätzlich sind Kompaktkameras für solche Einsätze nur bedingt geeignet.
Sie haben einen wesentlich kleineren Chip als die Spiegelreflexkameras. Das zieht einen dementsprechend kleineren ISO-Bereich(Filmempfindlichkeit)nach sich. Dass heißt, je mehr Pixelsenoren sich auf diesem Chip befinden, desto schlechter die Bildqualität. Desweiteren kommt noch hinzu, dass die Auslöse- sowie die Aufzeichnungsgeschwindigkeit nicht die einer SLR mithalten kann.
Je mehr Sie heranzoomen müssen, desto stärker ist die Verwacklungsgefahr. Baulich bedingt hat man bei einer Kompaktkamera nicht den nötigen Grip. Wenn Sie also das Ziel weiter verfolgen wollen und auch auf vorzeigbare Ergebnisse aus sind, dann sollten Sie dann doch besser zu einer digitalen SLR greifen. Die andere Möglichkeit wäre sich von der Konzertfotografie zu verabschieden und andere Themen anpacken. Es ist nur als einen guten Rat zu verstehen um mögliche Enttäuschung vorzubeugen. Trotz allem noch viel Spass beim Fotografieren.

Veröffentlicht am 15.07.2010 16:22:58 GMT+02:00
T. Abel meint:
Eine Kompakte kannst du vergessen. Ich fotographiere für einen Organisationsverein Konzerte und ärgere mich mit den Lichtverhältnissen rum. Hin und wieder, wenn ein Scheinwerfer aufblitzt hat man viel Licht, aber jeder Konzertfotograf flucht immer über Licht. Deswegen fotographiere ich nur mit Festbrennweiten mit Lichtstärken von 1:1,8 und mehr. Das bringt aber mit sich, dass der Autofokus exaktestens funktionieren muss, denn durch die geringe Tiefenschärfe neigt man bei sich bewegen Musikern und langsamen Autofokus zu unscharfen Bildern.
Ich kanns mal so sagen: Such dir eine Kamera, die mindestens eine Sensorgröße von 1/1.8 Zoll hat und eine Lichtstärke von 1:2,8. Und Bildstabilisator. Dann kannst du bei ISO400 (höher würd ich nicht gehen) schon mal was hinbekommen.
Folgende Kameras würde unter diese Kriterien fallen:

Canon PowerShot G11
Canon PowerShot S90
Fujifilm FinePix F60fd
Nikon Coolpix S710
Panasonic Lumix DMC-FX150
Panasonic Lumix DMC-LX3

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.07.2010 18:24:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.07.2010 18:38:22 GMT+02:00
meine Fujifilm FinePix F30 war eine gute Konzertkamera (sie hatte leider einen Wasserschaden).
Dies ersten die jetzt da heranreichen sind die Sony-Kameras mit CMOS Prozessor. So hat meine Sony DSC-WX1 bereits gute Kozertfotos geschossen, bei schlechtem Licht noch brauchbare. Man sollte die Belichtung auf zentralen Messmodus einstellen, damit der Künstler vor dem meist dunklen Hintergrund nicht überlichtet wird. Allerdings bin ich oft nicht mit den Farben zufrieden, die durch den automat. Weissabgleich wenig mit den echten Farben zu tun haben - das muss ich wohl noch genauer ausprobieren!
Aber für ne Kompakte macht sie grandiose Aufnahmen. Um bessere Fotos machen zu können brauche ich für meine Nikon Spiegelreflex einen Presse-Ausweis, den ich leider selten bekomme. Aber selbst mit dieser ist es nicht immer einfach gute oder sogar sehr gute Konzertfotos zu machen.
Die neue Sony DSC-HX5VB hat wohl auch den von Thread-Ersteller erforderlichen Zoom-Faktor.
Weiteres Plus der Sonys: sehr gute Video-Qualität.

Veröffentlicht am 24.07.2010 14:08:50 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.07.2010 14:14:19 GMT+02:00
Tja, da kommt ja wirklich alles zusammen - schlechtes Licht, großer Zoom-Bedarf, lichtschwaches Objektiv im Zoom-Anschlag und auch noch Bewegung der Künstler... Das ist alles das, was Kompaktkameras nicht wirklich gut können - aber auch ältere Generationen von Spiegelreflex waren da noch schwächer als die heutige Elektronik.

Ich stimme meinen Vorrednern insofern überein, dass die Faktoren Sensor-Typ und Sensor-Größe in diesem Fall essentiell sind. Die Lichtstärke der Objektive hingegen lässt bei eigentlich allen genannten Kameras am langen Ende so erheblich nach, dass man sich über 4,5 oder 5,6 nun nicht mehr zu streiten braucht. Und gut, dass niemand die Samsung EX1 mit ihrer durchgängigen Lichtstärke 1,8 erwähnt hat... Mit kurz über 70mm braucht man auf einem Konzert nicht aufzutauchen.

Auch die Diskussion, eine max. 140mm Kamera zu empfehlen, finde ich für den Thread-Ersteller verfehlt. Klar war auch ich schon mit meiner Fuji F200EXR auf einem Konzert und habe dort Bilder geschossen, von denen andere nur geträumt haben. Aber der Bildausschnitt war eben doch mal nicht wirklich aufregend. Und wenn ich aus meinem Bild erst noch einen Ausschnitt erstellen muss, der die naturgemäßen Aufnahmeprobleme der Kamera stärker sichtbar macht, so hat es wenig Wert von einer Kamera mit höherem Zoomfaktor abzuraten.

Aus meiner Erfahrung macht es wenig Sinn hier eine Panasonic-Kamera zu empfehlen. Egal ob es jetzt die alte oder die aktuelle Generation ist, die Kameras rauschen einfach zu stark und haben einen schrecklichen automatischen Weißabgleich. Entweder kippen die Bilder ins Rot oder sie dümpeln bei noch schlechterem Licht ins Nichts. AVCHD light bringt zur BlueRay verarbeitet auf meinem Fernseher keine Vorteile.

Soll es der klassische CCD sein, dessen Bildcharakteristik mir bei den Kompakten einfach besser gefällt, so bleiben noch Samsung und Canon zu diskutieren. Bei ähnlichen Preisen würde ich da eher zur Samsung tendieren, weil sie das bessere Display und die solidere Verarbeitung hat. Allerdings beginnen im absoluten Schlechtlichtbereich auch hier die Farben zu kippen.

Soll es der moderne CMOS sein, so war ich von Casio schlichtweg enttäuscht. Und das Video war in meinen Augen ein Witz. Die Ricohs haben zwar ein paar einzigartige Features, die Displaybeschichtung ist beeindruckend so lange sie noch nicht abgeblättert ist (und das habe ich mehr als einmal gesehen), die Bilder fand ich aber bei weitem nicht so eindrucksvoll wie immer berichtet wird. Und spätestens das HD-Video der CX3 kann auch nicht wirklich ernst gemeint sein. Die Sony schlägt sich hier recht wacker, hat aber auch ihre offensichtlichen Schwächen. In der Abwägung, wenn es ein kompakter Fotoapparat mit HD-Video sein soll, ist sie obendrein die einzige mit FullHD - was aber auch keine Wunder bewirkt. Gerade bezüglich der Detailzeichnung haben mich die Bilder der HX5V auch nicht wirklich vom Sockel gerissen.

Soll es also der Superzoom mit einer möglichst hohen Fotoqualität sein, so überzeugt mich am meisten die Fuji F70EXR. Sie zeichnet sich einfach durch einen größeren und spezialisierten CCD Sensor aus - EXR eben. Die Kamera manuell auf Priorität Rauscharmut, ISO [Auto800] und das Problem der Konzertfotos ist gut in den Griff zu bekommen. Allerdings fehlt ihr das HD-Video. Dafür passt der Weißabgleich nahezu immer - keine kippenden Farben.

So weit meine Meinung zu dem Thema.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.09.2010 14:18:08 GMT+02:00
S. Wieczorek meint:
nicht ganz, die TZ10 ist in NTSC-Regionen die ZS7 [http://www.dpreview.com/news/1001/10012605panazs7.asp]

Veröffentlicht am 10.09.2010 01:58:52 GMT+02:00
Liebe Leser die hier Zeit vertüdeln:

Was wollt ihr? Bilder machen oder diese auch nutzen (scharf, klar, hell). Dann bleibt nur eine DSR mit ISO 1000+ und ein extrem lichtstarkes Objektiv (besser als 3.0).
Und das dann auch im vollen Zoom. Daher kostet die Combo schnell 2000 Euro und mehr und darf meisten NICHT mit auf das Konzert mitgenommen werden.

Wir sind Pressefotografen und machen häufig Theater- oder Konzertaufnahmen, alles was unter einer 125stel Fotografiert wurde ist eh unscharf, es sei denn man fotografiert einen toten Pianisten :)

Veröffentlicht am 10.09.2010 09:08:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.09.2010 09:27:51 GMT+02:00
Cain meint:
Riesige Kameras mit einem größen Objektiv sind doch auch nicht optimal für Konzerte.
Von der Größe her wären kleine Kameras im Handyformat doch wunderbar für private Konzertmitschnitte geeignet (da man solch eine kleine Kamera eben auch mal in die Hosentasche verstauen kann).
So das man eben nicht extra ne große Kameratasche inklusive haufenweise Zubehör usw. im vollen Getümmel mit schleppen muss. Denn im dichten Gedrängel kann eine Kamera doch gar nicht klein genug sein.
Für Amateurverhältnisse lassen sich schon ganz brauchbare Videos mit einer Kodak Zx1 erstellen.
Der Nachteil solcher kleinen Kodak Kameras (wie z.B. Zx1, Zx6) ist leider das schlechte interne Mikrofon und die Fotofunktion (bei der Zx1 verwackeln einem hin und wieder die Bilder).
Ein guter Bildstabilsator der Verwacklungen bei unruhiger Kameraführung verhindert wäre da sehr von Vorteil!
Und ein paar mehr Megapixel könnte die Kodak Zx1 schon haben (3 MP sind ja doch etwas wenig).

Das beste interne Mikrofon im preiswerten Sektor scheint wohl zur Zeit der Zoom Q3 Handy Audio Video Recorder verbaut zu haben?
Denn der Zoom Q3 Audio Video Recorder hat ein Kondensator Stereomikrofon mit X/Y Anordnung verbaut (Audio-Formate inkl. Video: 44.1/48kHz 16/24-bit Linear PCM oder MP3 bis zu 320 kbps).
Der Zoom Q3 ist dann wohl eher auf einen guten Sound ausgelegt (Videoauflösung/Video Format des Zoom Q3: 640x480 bei 30 Bildern/Sekunde/MPEG-4 SP).

Also muss man da einen Kompromiss eingehen, wenn es denn preiswert sein soll und man kein extra Mikrofon anschließen/mitschleppen will... Entweder die Kamera mit den High Definition Aufnahmen und dem schlechteren Ton (wie Kodak Zx1) oder die Kamera mit dem besseren Mikrofon und dem schlechteren Bild (wie z.B. Zoom Q3).
Bei Open Air Veranstaltungen ist eine wetterfeste/wasserdichte Kamera auch sehr von Vorteil, falls man mal vom Regen überrascht wird und es keinen Unterstand gibt (wie z.B. Kodak Zx1, Kodak Playsport oder Kodak ZM1).
Schön wäre auch ein größerer Zoom (wie z.B. 15 -30 Fach). Damit man auch von weit hinten näher an die Band heran zoomen kann.

Hat schon mal jemand die Toshiba Camileo BW 10 getestet?

Auch wenn manche solche kleinen Mini-Kameras im Handyformat als Spielzeug abtun. Für Konzerte im dichten Gedränge haben die doch echt die perfekte Größe.
Und außerdem wäre eine extrem teure Kamera für Konzerte ja auch etwas schade (nicht auszudenken, wenn da mal jemand ausversehen mit dem Arm dagegen knallt oder de Kamera auf den Boden fällt und
zertrampelt wird).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.09.2010 11:51:09 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.09.2010 13:51:04 GMT+02:00
Blubberblase meint:
Na dann sollte ich dir wohl mal die Bilder mit meiner FZ28 zeigen, die ich von Beyonce aus Reihe 1 und von Britney Spears vom Sitzplatz irgendwo in der Mitte aus geschossen habe. Es gibt nämlich sehr wohl GUTE Kompaktkameras für Konzertfotografie:
FZ28
http://www.flickr.com/photos/panasoniclumix/3553845708/ (bitte Exifdaten beachten)
http://www.flickr.com/photos/panasoniclumix/3552459182/
http://www.flickr.com/photos/panasoniclumix/3613048141/

ne noch billigere Knipse von Panasonic (DMC- LZ2) (Nachtrag)
http://www.flickr.com/photos/panasoniclumix/3437857668/

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.09.2010 15:32:03 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.09.2010 15:33:10 GMT+02:00
Ralf G. meint:
Hallo Bee,
wo finden sich denn bei Flickr die versprochenen Exifdaten? Ich habe sie leider nicht entdeckt ...
Die Fotos der FZ28 aus der 1. Reihe finde ich KLASSE!!! (Aber nicht jeder hat ja das Glück, so weit vorne einen Platz zu bekommen.) - Und das Foto "irgendwo aus der Mitte" ist für diese Umstände zumindest "brauchbar".

Für andere Leser: Die "billigere Knipse von Panasonic" ist laut den Bildangaben bei Flickr eine DMC-LZ2 - das hätte Bee ruhig dazu schreiben können. ;-)

Veröffentlicht am 18.09.2010 13:48:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.09.2010 13:55:38 GMT+02:00
Blubberblase meint:
Ralf, oh je ich sehe grad, flickr hat mal wieder ein bisschen am Layout gebastelt...:( Lass mich mal schauen, wo sie die exif Seiten versteckt haben! ok also du gehst unter dem flickr Logo oben links auf "Aktionen", da klappt eine Leiste auf, da steht so ziemlich im unteren Drittel "Exif Daten anzeigen".

Jep, nun genaugenommen war es nur die 1. Reihe für die Allgemeinheit, es gab noch Seiten direkt neben der Bühne, von daher sind die meisten Fotos auch gezoomt und viele Fotos sind verwackelt, aber es wenn man sich anstrengt, kriegt man trotzdem auch gute Fotos hin. Und gerade weil ich möglichst gute Ergebnisse haben will bei einem Kartenpreis von 100¤, kämpfe ich mich doch gerne mal vor. Und mir ist erst hinterher am PC aufgefallen wie doll die Frau eigentlich geschminkt war. :D

Wie gesagt, nicht mit einer DSLR vergleichbar, denn allein schon die Vorstellung sich in Reihe 1 bei einem Konzert als normaler Besucher mit einer DSLR zu stellen (oder überhaupt diese mitreinzuschmuggeln) und anfangen zu fotografieren ist einfach nur lustig. Da ist man schon bei der Vorgruppe wieder draußen. Obwohl ich leider auch zugeben muss, dass es bei dem Britney Spears Konzert fast soweit gewesen wäre. 1x wurde die Linse der FZ28 beim Einlass näher begutachtet, dann 1x bei der Vorgruppe und einmal als Britney dran war. Bei letzterem hab ich den Typen nur noch angeschrien, dass es keine DSLR ist. (sollte man auch an der Objektivgröße erkennen, hat er ja dann auch)

Naja Ralf, die LZ2 ist doch schon ziemlich alt und ich krieg jedes Mal einen Schreck wenn ich sie benutze, weil das Display so unglaublich klein ist, sie hat keinen Weitwinkel usw. Als ich die Cam kaufte, war sie auch sehr teuer, heute kriegt man die ja schon für 150¤....:(

Veröffentlicht am 18.09.2010 21:56:33 GMT+02:00
K. Bauer meint:
Ich möchte hier auch mal meinen Kommentar abgeben:

Auch ich bin begeisterter Konzertgänger und habe schon viele gute Fotos geschossen. Vor allem habe ich festgestellt, dass man mit den Einstellungen herumspielen muss. Es kommt ganz auf die Lichtverhältnisse im Konzert an.
Anfangs hatte ich die Panasonic TZ1, inzwischen bin ich bei der Canon SX200 IS. Die Kamera macht sehr gute Fotos wenn man im manuellen Bereich gewisse Einstellungen speichert und dann mit der Blendenzeit spielt. Allerdings ist die Tonqualität beim Nachfolger SX210 noch um vieles besser, dafür komme ich hier aber mit dem Zoomknopf nicht zurecht.
Also einfach mal probieren!
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