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Nikon D600 vs D7100


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1-25 von 84 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.02.2013 14:23:31 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.02.2013 14:25:09 GMT+01:00
E. Heller meint:
Nikon D600 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, Live View) nur Gehäuse schwarz

Hallo,

mit der Ankündigung der D7100 hat mich Nikon vor ein Problem gestellt.
Welche Kamera ist die bessere? Was heißt bessere? Im meinem Fall vor allem für Portraits Landschaften Makro Aufnahmen. Ich lege sehr großen Wert auf Details, Schärfe, Farben und Dynamik und fotografiere viel mit Blitz. Mit hohen ISO Werten habe ich wenig am Hut und komme selten über ISO 400.

Danke für Eure Gedanken und Tips
Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2013 00:14:27 GMT+01:00
Johann Muth meint:
Ich besitze beide, nämlich D 600 sowie D 7000 (ich weis schon es ist der Vorgänger) aber relativ egal der Unterschied bleibt so ziemlich der gleiche. Die D 600 genial für Landschaften und Portraits aufgrund des grösseren Sensors und mehr Rafinesse bei der Blendengestaltung, D 7100 genial für Makros oder Tierfotografie aufgrund des DX Brennweitenfaktors von 1,5, etwas schneller ist die D 7100 auch, was in der Praxis aber meistens nicht auffällt.

Der grundlegende Entscheidung für dich muss lauten: Wieviel Kohle kann ich in Objektive investieren? Um Gleichwertige Qualitäten im FX Bereich zu erhalten musst du ungefähr das doppelte zu DX Objektiven investieren. Für den Profi kein Problem - er braucht dies jeden Tag! Für den Amateur ist es meines Erachtens eine reine Image Sache. Am liebsten Fotografiere ich mit meiner D 7000, meinem 1,8 35mm Objektiv - und wenn die Fotos nicht gar so sensationell sind - es liegt nicht an der Kamera bzw. dem Objektiv - beide sind weitaus besser wie ich. In der 200% Vergrösserung schauen die Fotos der D600 (mit teuren Objektiven) etwas besser aus - aber wer braucht das. Besser eine D 7100, das 1,8 35er bzw. das sensationelle 17-55er 2,8 von Nikon (oder aber das fast gleichwertige Sigma 17-70 DC OS HSM 2,8-4 um den halben Preis) sowie ein 70-200er 2,8 und es bleibt noch ein bisschen Geld für den nächsten Urlaub übrig.

Veröffentlicht am 23.02.2013 09:51:34 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo,
ich komme zwar nicht aus dem Nikon-Lager aber das spielt hier keine Rolle.
Bin auch der Meinung dass die Kaufentscheidung zwischen Vollformat und Crop-Kamera allein von den eigenen Ansprüchen abhängig ist.
Beide haben Vor- und Nachteile. Wer Details ganz vorne sieht wird zum Vollformat greifen, muss dafür aber sehr tief in die Tasche greifen.
Die D600 kostet so um die 1.600.- und erwartet den Einsatz hochwertigser Optiken um diesen Anspruch zu erfüllen.
Die neue D7100 ist sicher viel preisgünstiger (ca. 1.100.-), erfüllt auf jeden Fall in Verbindung mit guten Gläsern ebenfalls hohe Erwartungen, die in der Oberklasse Voraussetzung sind. Marginale Unterschiede interessieren nur professionelle Anwender die damit ihr Geld verdienen und für die der Einsatz der anfallenden Kosten erst an zweiter Stelle steht. Für den engagierten Fotoamateur mit einem Budgetlimit wäre die neue D7100 schon ein stolzes Arbeitsgerät der gehobenen Peisklasse das mit der vollformatigen D600 nicht direkt vergleichbar ist. Jeder muss letztendlich für sich entscheiden was er für richtig hält. Mein Rat, die Markteinführung abwarten, testen und dann entscheiden.

Veröffentlicht am 23.02.2013 11:36:59 GMT+01:00
@Johann: So ganz kann ich Deinen Empfehlungen nicht folgen. Du merkst richtig an, dass man im Vollformatsektor im Grunde auf Profilinsen angewiesen ist, die ihren Preis haben. Dann empfiehlst Du für die Cropkamera das 17-55mm 2.8 und das 70-200 2.8 von Nikon. Linsen für 1200 bzw 1800 EUR das Stück. Wo ist hier der Kostenvorteil? Da macht es auch nicht mehr viel aus, wenn man die D7100 für 1200 EUR Einstandspreis, oder gleich die D600 für 370 EUR mehr kauft. Hast Du hier eventuell den deutlich geringeren Preis der D7000 als Maßstab genommen? Zu diesem Preis wird die D7100 vorerst nicht in den Handel kommen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2013 12:03:52 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo Krümelmonster,
so ganz unrecht hast Du in dieser Hinsicht nicht. Johann hat sich vemutlich diese beiden sehr guten Gläser für seine D600 angeschafft, das ist angemessen. An der D7100 wären diese teuen Objektive natürlich ebenfalls super zu gebrauchen weil sie vorhanden sind.
Für E.Heller stellt sich ja die Frage einer D600 oder D7100 der ja deutlich mehr investieren müsste bei der Entscheidung zum Vollformat. Was hat er an Gläser im Bestand ?
Zu bedenken ist bei der D7100 auch der Crop von 1,6 der bei diesen Optiken zu ganz anderen Blickwinkeln führt als an der D600. Man kennt hier ja die Vorlieben oder Einsatzbereiche nicht. An dem geringen Preisunterschied beider Cams kann es nicht allein scheitern.

Veröffentlicht am 23.02.2013 15:28:07 GMT+01:00
E. Heller meint:
Hallo und danke erst einmal für die Antworten.

Ich für meinen Teil habe lediglich ein Sigma 17-50 f2 ex dc hsm im Bestand mit welchen ich hoch zufrieden bin. Dieses müsste beim Wechsel auf die D600 den Besitzer wechseln. Im Zweifel würde ich ein TAMRON 24-70 als Ersatz für die D600 in Betracht ziehen. Ein gutes Standardzoom für FX scheint Mangel Ware (Wenn man mal das zu preisintensive und unhandliche Nikkor 24-70 f2.8 außen vor lässt)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2013 12:37:39 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo E.Heller,
dein Vorhaben verstehe ich nicht ganz. Man steigt doch nicht einfach so auf Vollformat um und vergibt dessen Vorteile durch den Einsatz einer Billigoptik die alles wieder zunichte macht.
Das von Dir angeführte Nikkor 2,8/24-70 ist zwar doppelt so teuer und wie Du dich ausdrückst unhandlich, aber um Welten besser und der vollformatigen D600 angemessen. Dessen Preis liegt an mehreren Faktoren wie z.B. mehr- und hochwertigeren Linsen sowie einer umfangreichen Korrektur der verwendeten Gläser. Das ist eben nicht preiswerter herzustellen.
Ich würde zu Festoptiken verschiedener Brennweiten tendieren um das Potential der D600 weitgehend ausschöpfen zu konnen. Vorteil - gute Festoptiken sind verhältnismäßig preiswert, lassen die "normalen" Zooms unter ¤ 1.000.- in der Abbildungsqualität sichtbar hinter sich. Das gilt nicht nur bei Vollformat sondern auch bei Crop-Kameras.
Festoptiken sind Zooms gegenüber auf jeden Fall die bessere Wahl wenn es um hohe Anspruche geht.
In meinem Besitz befinden sich unter anderem zwei Sigma-Zooms 2,8/24-70 und 2,8/70-200 die zusammen an die ¤ 2.000.- gekostet haben. Beide verwende ich nicht mehr weil ich auf lichtstarke Festobjektive umrüste.

Veröffentlicht am 24.02.2013 13:05:16 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.02.2013 13:11:28 GMT+01:00
DGE-DSLR meint:
Es ist Unsinn zu behaupten Kleinbild benötigt generell bessere Objektive als Crop. An einer Canon 5D (Mark 2 oder 3) reicht sogar ein eher mittelmäßiges Canon 24-105mm L Objektiv für ordentliche Bildqualität. Crop stellt da höhere Anforderungen, weil man ja nur einen Ausschnitt benutzt und dadurch Objektivfehler vergrößert.
Ein schwaches Objektiv bringt an einer Vollformatkmaera in den meisten Fällen eine bessere Leistung als an Crop. Ausnahmen dieser Regel sind natürlich Randunschärfen und Vignettierung.

Das Tamron 24-70 reicht da völlig aus an einer Nikon D600.

Veröffentlicht am 24.02.2013 13:57:17 GMT+01:00
E. Heller meint:
@Rüdiger grundsätzlich stelle ich nicht in Frage, ob der Preis für ein Nikkor 24-70 gerechtfertigt ist oder nicht (Ist auch nicht mein Thema). Ich gehe davon aus, dass ein für speziell FX Einsatz gebautes 900 Euro teures TAMRON seinen Zweck an eine Semiprofessionellen D600 erfüllt. Und dass neben Festbrennweiten für spezielle Aufgabenstellungen ein Standardzoom als Grundbaustein vorhanden sein sollte steht ja wohl außer Frage, wenn man für private Zwecke einen Fotoapperat benutzt. Oder mit wie vielen Objektiven schlendern Sie durch die Stadt oder knipsen die Geburtstagsfeier von Oma Frieda? So ich mich für ein System entschieden habe wird bei entsprechenden finanziellen Spielraum sicher ein 85'er 1,8 und ein 105'er Makro folgen. Aber so weit bin ich noch lange nicht, da ich noch vor der Frage stehe 7100 vs 600 (DX vs FX).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2013 21:18:49 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo DGE,
wenn Du diese Meinung vertrittst bitte schön, von mir aus gerne. Ist wie beim Porsche mit VW-Motor.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2013 21:31:58 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo E.Heller,
selbstverständlich nutze auch ich mitunter bei Familienfeiern mein Sigma 2.8/24-70 wobei es ja nicht auf maximale Ergebnisse ankommt. Ansonsten ist man jedoch bei Festbrennweiten besser beraten. Ich vertrete die Meinung dass ich für meine beiden Zooms 2.000.- in den Sand gesetzt habe, will nur andere davor bewahren dies nicht auch erleben zu müssen. Es geht eben sichtbar besser, auch an einer Crop-Kamera.

Veröffentlicht am 25.02.2013 10:56:15 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.02.2013 10:59:23 GMT+01:00
Llewellyn709 meint:
Ich bin zwar nur ein ehemaliger Nikonianer (hatte die D7000), aber ich kann das grundsätzliche Dilemma gut nachvollziehen. Vieles wurde ja schon gesagt, daher nur ein paar Anmerkungen:

- nach dem was ich in der letzten Zeit so gelesen habe, ist die Anzahl der Beschwerden über die D600 überdurchschnittlich hoch. Auch wenn sie zwar grundsätzlich eine hervorragende Kamera ist, scheinen relativ viele Exemplare ein Sensor-Verschmutzungsproblem zu haben (nicht einfach nur Staub, sondern sogar Ölspritzer und/oder Materialabrieb bereits nach wenigen Auslösungen - und bald nach einer Reinigung wieder dasselbe Spiel). Mittlerweile hat sogar Nikon offiziell zugegeben, daß da ein Problem besteht, auch wenn sie sich traditionell nur sehr vorsichtig ausdrücken. Momentan würde ich deshalb auf gar keinen Fall eine D600 kaufen - zumindest nicht, bevor diese Kinderkrankheit definitiv beseitigt wurde.
Allerdings sehe ich als Hauptvorteil der D600 die bessere high-ISO-Fähigkeit (was aber offenbar gar nicht gefragt ist).

- wenn es um ein lichtstarkes Standardzoom für APS-C geht, wäre das Tamron 17-50 2.8 eine preiswerte Alternative zum völlig überteuerten Nikkor 17-55 2.8. Wie man in Nikon-Foren nachlesen kann, erfreut sich das Tamron zu Recht großer Beliebtheit, weil es trotz des günstigen Preises überdurchschnittlich gute Bildqualität liefert. Von manchen wird es sogar als optisch gleichwertig zum Nikkor gesehen.

- ich stimme Rüdiger Fularzik bezüglich der lichtstarken Festbrennweiten völlig zu - und da Du speziell Makros und Portraits nennst, gilt das umso mehr. Portrait-Festbrennweiten (z.B. Nikkor 50/1.8 oder 85/1.8) sind vergleichsweise günstig zu haben. Wer sich mit manuellem Fokus anfreunden kann, dem würde sich sogar das Walimex 85/1.4 empfehlen, eins meiner Lieblingspobjektive; es hat ein traumhaftes, butterweiches Bokeh.
Alternativ einen Allrounder, etwa das Tamron 60/2.0, es eignet sich sowohl für 1:1 Makros als auch für Portraits. Es gibt zwar auch andere gute Makroobjektive, aber die haben dann wieder nur Lichtstärken ab 2.8 aufwärts, was ihre Portraiteignung reduziert.
Was Landschaftsaufnahmen angeht, wären Festbrennweiten zwar qualitativ perfekt, aber mit einem Standardzoom ist man flexibler bezüglich des Standorts. Auf jeden Fall ist Abblenden auf 5.6 oder 8 angesagt, um maximale Schärfe zu haben.

Aber genug von solchen Details, hier ging es ja eher um eine Grundsatzentscheidung. Da die D600 derzeit noch mit Vorsicht zu genießen und die D7100 gerade erst angekündigt ist, würde ich den Kauf (egal welcher von beiden) so lange wie irgend möglich hinauszögern.

Abgesehen davon: Auch andere Mütter haben schöne Töchter. :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.02.2013 11:52:10 GMT+01:00
Raplo meint:
@Llewellyn709

Das Verschmutzungsproblem der D600 ist Geschichte.
Aktuelle D600 werden mit einem geändertem Bauteil ausgeliefert, ältere D600 werden bei Auftreten des Fehlers bei Nikon Düsseldorf repariert und entsprechend nachgerüstet.

Veröffentlicht am 25.02.2013 12:22:11 GMT+01:00
E. Heller meint:
Wie gesagt sind Festbrennweiten für spezielle Aufgaben besser als Zooms und auch geplant (85/1.8 und ein 105'er Makro) aber das steht für die Nahe Zukunft, da erstmal die Kamera angeschafft und evtl. mit einem Standard Zoom vervollständigt werden muss (falls Wechsel auf FX). Aber Objektive sind eher nicht so der Kern dieser Diskussion als vielmehr die Frage nach dem System / Kamera. Grundsätzlich möchte ich als Amateur Anwender ein immer drauf Standard Zoom und dafür halte ich das 24/70 f2 als einen guten Einstieg für die D600. Für die D600 sprechen in dem Fall denke ich mehr als nur ein besseres Rauschverhalten im high ISO Bereich,
- geringere Schärftentiefe => mehr Möglichkeiten der Portrait Gestaltung
- mehr Platz für Licht => höhere Dynamikumfang bessere Farben
- bessere Weitwinkelmöglichkeiten => Vorteil Landschaftsfotografie
- mehr Details, da ein größerer Sensor mehr Linienpaare Darstellen kann also was meine ich was bringt ein 24 MPixel Sensor der 150 Lienenpaare darstellen kann, wenn keine bezahlbare Optik diese Leistung bringt. Ein Doppelt so großer Sensor bietet Platz bei gleicher Auflösung für die Hälfte an Linienpaaren pro mm und da kommen wir in einem Bereich, in dem Optiken das liefern können.

Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege!

Für die D7100 spricht für mich
- 51 Point AF
- Display mit 1,2m Pixel
- 1/250 Blitz Synchronization
- 1/8000 Verschlusszeit
- Kostengünstiger

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.02.2013 13:02:52 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo Liewellyn709,
in deinem Bericht schreibst Du, dass sich in deinem Bestand das manuell zu bedienende Walimex 1,4/85 befindet.
Mich würde interessieren an welcher Kamera dies benutzt wird und ob diese eine Focussierhilfe anbietet.
Ich bin aus dem Sony-Lager (A77) und benutze als Immerdrauf das Walimex 1,4/35 das eine sehr gute Optik ist die auch in Tests bestens abgeschnitten hat. Die A77 bietet eine Focussierhilfe in Form einer Kantenanhebung an, die in Farbe und Stärke erstmalig einzurichten ist. Mein Interesse gilt auch dem von dir beschriebenen 1,4/85 von Walimex weil es zum einen beste Ergebnisse bringt und zum anderen noch preiswerter zu erwerben ist. Der manuelle Betrieb stört mich nicht, geht nach einer kurzen Eingewöhnung sehr schnell von statten. An diesen Gläsern wird deutlich was die fehlende Elektronik zur Kamera an Einsparung mit sich bringt. Da kommt man locker auf einen halben Tausender.

Was die Fehler in der D600 angeht sind diese sicher aus Sicht der Käufer kaum hinnehmbar. Dass derartige Fehler überhaupt vorkommen beweist doch, dass die Serienreife nicht abgewartet wurde was dem Druck der Hersteller zuzuordnen ist.

Veröffentlicht am 25.02.2013 14:52:33 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.02.2013 14:55:10 GMT+01:00
Llewellyn709 meint:
@Rüdiger Fularzik:
An der A65, also ebenfalls mit Fokus Peaking durch den Sucher. Mit einer herkömmlichen DSLR wäre ich von dem Walimex wahrscheinlich nicht ganz so begeistert, denn umständlich über Liveview scharfzustellen ist nicht gerade meine Vorstellung von Vergnügen. :)
Mit etwas Übung gelingen mit dem 85/1.4 echte Hingucker und es hat bereits bei Offenblende ordentliche Schärfe.
Zu beachten ist allerdings, daß es relativ streulichtanfällig ist. Also immer mit Gegenlichtblende benutzen und aufpassen bei Licht von vorne oder schräg vorne.

@Raplo:
Sagt wer? Nikon? Die sind wahre Meister im Totschweigen, Beschwichtigen, Verharmlosen und um-den-heißen-Brei-herumreden (nicht, daß die anderen Hersteller da wesentlich besser wären^^).
Aber selbst wenn es stimmt: Es liegen noch viele "alte" D600 bei Händlern (und vielleicht sogar bei Nikon) rum, für die keine Rückrufaktion existiert und die erst mal unters Volk gebracht werden müssen. Ich weiß ja nicht, wie es anderen geht, aber ich würde garantiert keine 1600¤-Kamera kaufen wollen, mit der Aussicht, sie erstmal zum Service einschicken zu müssen, von dem sie dann vielleicht (!) ordnungsgemäß repariert zurückkommt. Oder vielleicht auch nicht. Nikons Service hat sich nämlich bezüglich der D600 in den letzten Monaten nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Mein Fazit lautet also nach wie vor: Erstmal abwarten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.02.2013 19:14:51 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.02.2013 19:17:13 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo Liewellyn709,
danke für die rasche Antwort. Die A65 und A77 sind von der Bedienung ja völlig identisch.
Ansonsten nur über Liveview was Zeit erfordert, Energie vegeudet und nicht immer treffsicher dabei ist. Display ist bei mir immer ausgeschaltet, wird so gut wie nie gebraucht. Fokus Peaking ist eben eine klasse Sache zum manuellen Focussieren und vor allem punktgenau.
Was Du über das 1,4/85 schreibst trifft auch für das 35mm zu. Immer mit Streulichtblende verwenden und auf Frontallicht achten.
Mein 1,4/35 von Walimex hat vor etwas über einem Jahr um die 430.- gekostet, war ein Versuch aufgrund bester Labortests und ist eins meiner ansich guten anderen weit teureren Optiken was Detailwiedergabe betrifft. Unter guten Voraussetzungen sind hierbei irre Ausschnittvergrößerungen ohne merkliche Verluste möglich, die jenseits der 150%-Marke liegen. Das ist mit meinen Zooms Sigma 2,8/24-70 (850.-) und 2,8/70-200 (1050.-) z.B. in der Weise nicht möglich.
Denke dass das 85´er die nächste Anschaffung sein wird.

Veröffentlicht am 26.02.2013 17:29:19 GMT+01:00
JensR meint:
Hallo E.Heller,

Du schreibst, Du hast benutzt selten höher als ISO 400, deswegen gehe ich davon aus, dass Du schon Nikon-Equipment (insbesondere Linsen) hast. Wenn Dir die von Dir angeführten Spezialzwecke am Herzen liegen und Du sowieso FX-taugliche Linsen kaufen willst, kauf doch gleich die D600. Deine bisherigen Linsen kannst Du weiter benutzen, die Kamera sollte dann sogar automatisch in den DX-Modus schalten. Du hast dann zwar "nur" 16 MPixel, aber die sollten in den meisten Fällen (aka Familienfeiern und so) dann ja trotzdem reichen. Ansonsten als gute Allzweckbrennweite halt das 50mm. Das kostet ja wirklich nicht viel.

Ich selbst habe mir im Oktober noch eine D7000 gekauft und zuerst noch mit meinen aus Analogzeiten rumliegenden Linsen fotografiert. Durch den Verlängerungsfaktor waren dann aber keine sonderlichen Weitwinkelaufnahmen mehr möglich (28mm entsprechen an der D7000 42mm. Weitwinkel ist was anderes), deswegen hab ich mir jetzt noch das Sigma 17-50mm F2.8 dazugekauft. Damit komm ich erst mal hin, trotzdem werden die nächsten Objektive FX-tauglich sein, außer vielleicht noch ein Ultra-Weitwinkel: Brennweiten um/ab 10mm gibt's für FX meist nur als Fisheye.

Veröffentlicht am 26.02.2013 17:57:22 GMT+01:00
E. Heller meint:
Ja genau das habe ich jetzt auch getan. Wo ich mir derzeit noch unsicher bin sind die eigentlichen Objektive. Ich habe ein das Nikon 105 Makro dazu bestellt um den Bereich Makro und Portrait abzudecken. Für den Rest brauch ich noch eine preisgünstige Inspiration.

Veröffentlicht am 02.03.2013 09:06:22 GMT+01:00
Hallo,

hat jemand z.B. mit der D7000 oder einer anderen CMOS-Sensor Kamera gute Erfahrungswerte mit einem Weitwinkel Objektiv gemacht? Der Crop Faktor von 1,5 macht einem ja den richtigen Weitwinkel zu nichte. Gibt es für FX 10mm Objektive die kein Fisheye sind, oder muss man auf Linsen ausweichen die nicht für FX gedacht sind?

Ich habe eine D80 mit dem 16-85mm im Einsatz und wünsche mir bisweilen mehr Weitwinkel, die Überlegung mir eine D7000 / D7100 zuzulegen steht, sobald die D7100 im Markt ist und von mir ausprobriert wurde vor baldigem Abschluss.

Bis zu welchem Iso Bereich kann man bei der D7000 gehen, ohne das ein zu starkes Rauschen auftritt? Bei dem 16-85mm muss ich um eine gute Schärfe zu erziehlen mit f5,6 bis f8 Fotografieren.

Danke an alle, welche mir mit einem Rat zur Seite stehen.

Veröffentlicht am 02.03.2013 10:15:22 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.03.2013 10:38:32 GMT+01:00
Llewellyn709 meint:
@Infragesteller:
Um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen: Die D7000/D7100 ist keine FX (Vollformat), sondern eine DX (APS-C), ebenso wie die D80. Insofern ist mir nicht ganz klar, was die Erwähnung von FX mit Ihrer Fragestellung zu tun hat.
Es gibt 10er Weitwinkel, aber nicht im Universal-Zoombereich, sondern als reines Weitwinkelzoom. Zum Beispiel Tamron 10-24mm, Sigma 10-20mm, Sigma 8-16mm. Keins davon ist ein Fisheye, alle sind ausschließlich für DX geeignet, nicht für FX. Ich habe letztes Jahr mal alle drei an der D7000 ausprobiert. Die beiden 10er waren schärfemäßig etwa gleichwertig (Bildmitte OK, Randbereich weniger gut), das 8er war optisch besser, aber auch deutlich teurer.

Das Rauschverhalten der D7000 ist motiv- und beleuchtungsabhängig. Wenn man z.B. bei normalem Tageslicht auf ISO 6400 geht (etwa weil man stark abblenden will und/oder eine besonders kurze Verschlußzeit braucht) rauscht sie weniger als bei ISO 6400 im Dämmerlicht. Mit eingeschaltetem Active-D-Lighting ist das Rauschen in den aufgehellten dunkleren Partien ebenfalls stärker.
Und zu guter Letzt: Die individuelle Rausch-Schmerzgrenze ist a) sowieso subjektiv und b) abhängig davon, was man mit dem Bild machen will. :)

Anmerkung am Rande:
Ich hatte das 8-16mm später in einem Rundreise-Urlaub dabei, es aber letztendlich nicht behalten, so reizvoll die 8mm auch waren. Die dauernde Objektivwechselei war mir einfach zu nervig (ich wechselte wesentlich häufiger, als mit einer reinen Standardzoom/Telezoom-Kombination der Fall gewesen wäre, weil eben die 8-16mm sehr speziell sind). Mittlerweile will ich überhaupt kein Superweitwinkel mehr, sondern mache im Bedarfsfall einfach eine Panoramaufnahme. :P

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.03.2013 11:33:59 GMT+01:00
Vielen Dank für den Hinweis, ich habe mich beim Tippen schlichtweg vertan und meinte das DX Format.

Unterschiedliche Rauschverhalten bei der D80 sind mir auch schon aufgefallen, hatte jedoch dies nicht so sehr bedacht dies auf das Umgebungslicht zu schieben. Habe einfach nicht die Aufnahmen aus heller und dunkler Umgebung mit gleich hohem Iso verglichen, da hätte ich mir viel Scherereien mit Bewegungsunschärfe bei Tageslicht sparen können, wenn ich einfach doch "Ermutigt" den Iso höher gedreht hätte.

Die Überlegung mit den ggf. notwendigen Objektivwechseln habe ich noch nicht abgeschlossen, dafür muss ich vermutlich erstmal in die Situation kommen und dann entscheiden.

Kennen Sie eine Festbrennweite um die 10mm wobei die Investition und das Gewicht deutlich geringer sind? So wäre ein Weitwinkelspielzeug ggf. attraktiver.

Veröffentlicht am 02.03.2013 12:22:22 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo,
da fällt mir nur das manuell zu bedienende Walimex 3,5-8mm ein, das mit ¤ 299.- zudem sehr preiswert ist.
In diesem Objekiv sind 10 Linsen in 7 Gruppen verbaut, die unter anderem das Gewicht bestimmen. Viel Glas bedeutet eben auch viel Gewicht.
WW sind eben von der Herstellung deutlich aufwändiger, können demnach nicht leicht sein.
In wie weit eine Nikon in irgend einer Weise das Focussieren unterstützt ist mir nicht bekannt, könnte unter Umständen umständlich bis schwierig werden. An einer Sony ist das z.B. kein Problem.
Ich würde raten sich das Teil zuschicken zu lassen und bei Unzufriedenheit zurück. Preiswerter ist weiter nichts auf dem Markt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.03.2013 12:33:23 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.03.2013 12:46:53 GMT+01:00
Rauschen fängt leider sehr früh an, daher habe ich bei ISO-Automatik eine Grenze von ISO 1.600 eingestellt, in Ausnahmefälle, die ich dann aber in LR oder PS bearbeiten muß, gehe ich bis ISO 3.200

Ich nutze an meiner D 7000 auch das 16-85mm Objektiv. Optimaler Schärfebereich befindet sich zwischen 24-55mm bei Blende f8.0

Veröffentlicht am 02.03.2013 12:38:08 GMT+01:00
Ich habe mir das Datenblatt von der D7100 angeschaut:
Kaum Unterschiede zu meiner D7000 - Interessant finde ich, daß man jetzt eine Belichtungsreihe bis zu 5 Bilder machen kann. An der D7000 waren es nur 3!
Die D 600 empfinde ich als "Möchtegern-Vollformat" - ich tendiere eher zur D700 oder doch das Pixelmonster D800, die allerdings alle Objektivschwächen zeigt.
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