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suche Kamera für Hundefotografie


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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.02.2014 20:58:20 GMT+01:00
marci meint:
Hey, ich suche eine System- oder Kompaktkamera für max 600¤.
Besonders wichtig ist mir eine gute Bildqualität, sowie ein geringes Gewicht. Ich besitze zurzeit eine Canon 230HS, aber diese hat starke Probleme mit bewegten Motiven, sodass nun was neues her muss. ;-)

Was haltet ihr von denen? Ich hatte noch keine Sony Kamera, aber find sie optisch auch attraktiv, das Retro Design ist nicht so meins ;-D

Sony Alpha 5000 Systemkamera (Full HD, 20 Megapixel, Exmor APS-C HD CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) Schwenkdisplay) schwarz inkl. SEL-P1650 Objektiv

Sony DSC-RX100M2 Cyber-shot Digitalkamera (20 Megapixel, 3,6-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, bildstabilisiert, NFC, WiFi) schwarz

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2014 18:32:01 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo marci,
die Frage ist nicht so einfach zu beantworten weil aus der Aufgabenstellung nicht hervorgeht welche Situationen bei der Hundefotografie vorliegen.
Wenn die Vierbeiner in Ruhestellung abgelichtet werden sollen ist jede Art von Kamera ausreichend.
Bewegen soich die Hunde sehr schnell ist schon wegen der Verfolgung eine Kamera mit Sucher angebracht, die zudem schnelle Serien schießen können um "das" ästheisch gute Bild zu erhalten.
Dazu ist aufgrund einer gewissen Entfernung von 15 bis 20 m eine Teleoptik mit etwa 200 mm Brennweite erforderlich um das Objekt einigermaßen formatfüllend abbilden zu können. Die Verschlusszeit sollte dabei nicht unter 1/800 Sekunde liegen bei einer Blende f4.0 und geringer ISO von ca. 200
Das Objekt wird dabei ausreichend freigestellt.
Du siehtst, dass mal eben nicht ist um ansprechende Resultate zu erzielen.
Ich würde mich in diesem Fall eher für eine Sony SLT entscheiden (mit Sucher) für die es preisgünstige Optiken in allen Brennweitenbereichen von verschiedenen Herstellern gibt was für die Alpha 5000 nicht zutrifft.
Eventuell auch aus zweiter Hand um Geld zu sparen.
Ich selbst arbeite mit einer A77 und Brennweiten bis 300 mm und habe schon mehrfach sich rasch bewegende Vierbeiner in schnellen Serien aufgenommen. Diese Teile bewegen sich jedoch preislich in einer ganz anderen Liga.
Schau also mal bei den SLT`s nach, die für deine Zwecke alle Voraussetzungen mitbringen.
Denke daran dass aus einem unüberlegter Kauf unter Umständen ein doppelter Kauf wird um zum Ziel zu kommen.

Veröffentlicht am 28.02.2014 18:02:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.02.2014 18:28:36 GMT+01:00
Llewellyn709 meint:
Grundsätzliche Frage: Welcher Art sind die Probleme der 230HS bei bewegten Motiven?
Bewegungsunschärfe? Das liegt nicht an der Kamera, sondern am Benutzer bzw. den Einstellungen, die Verschlußzeit ist zu lang. Unter 1/500sec ist meist unbrauchbar, ab 1/1000sec ist man auf der sicheren Seite.
Oder generelle Fokusprobleme bei schnellen Motiven? Das läge tatsächlich an der Kamera, der AF ist zu langsam.

"Gute Bildqualität" ist übrigens ein äußerst relativer Begriff.
Ich bevorzuge ebenfalls freigestellte Bilder mit schönem Bokeh (unscharfem Hintergrund); wenn ich mich allerdings im Bekanntenkreis so umhöre, dann stehe ich da ziemlich allein auf weiter Flur. Den allermeisten genügt es, wenn das Hauptmotiv bei normaler Ansicht auf dem Fernseher oder Monitor (ohne Vergößerung) halbwegs scharf ist - und das wars dann auch schon. Ein höherer Anspruch besteht üblicherweise nicht. Die Mehrzahl dieser "halbwegs scharfen" Bilder würde bei mir im digitalen Mülleimer landen, aber ich gehöre offensichtlich zu einer Minderheit. Die Frage an den Threadstarter lautet also: Wie gut ist gut genug?

Ich experimentiere momentan mit einer Panasonic G6 und erwäge aus verschiedenen Gründen, das System zu wechseln (komme ebenfalls von der Sony A77). Ich würde auch zu einer der kleineren SLTs oder einer Systemkamera (Sony, Panasonic, Olympus) raten - und zwar mit dem Hauptaugenmerk auf einem schnellen und zuverlässigen AF. Für die anderen Systemkameras kann ich nicht sprechen, aber zumindest die G6 fokussiert schnell und zuverlässig, sie kann diesbezüglich ohne weiteres mit der teureren A77 mithalten, ist aber wesentlich kleiner und leichter. Mit 3.5-5.6/14-140mm Objektiv (10fach Zoom mit überraschend guter Bildqualität, entspricht ca. 28-280mm KB) wiegt sie gerade mal 650g, kaum mehr als eine durchschnittliche Bridgekamera. Freistellen ist mit dem Objektiv im Bereich der längeren Brennweiten recht gut möglich und die Lichtstärke ist noch im akzeptablen Bereich.
(nettes Gimmick der G6: Sie hat einen Touchscreen und man kann wie bei Smartphones einen Bereich des Bildes kurz antippen; die Kamera stellt dann automatisch genau dort scharf und macht auch gleich eine Aufnahme. Zwar nicht lebensnotwendig, aber durchaus praktisch)

Apropos Bridgekamera: Je nach Anspruch könnte eventuell auch eine solche genügen. Einfach im Modus Blendenautomatik (S) eine entsprechend kurze Verschlußzeit vorwählen oder ein passendes Szeneprogramm (z.B. "Sport") nutzen. Einigermaßen hellen Sonnenschein vorausgesetzt, stehen die Chancen auf scharfe Bilder nicht mal schlecht. Freistellen ist damit allerdings fast unmöglich und die Sucher der meisten Bridges sind eine mittlere Katastrophe: winzig und verpixelt. Naja, man kann nicht alles haben. :)

Nachtrag: Eine Bridge mit sehr gutem elektronischem Sucher kenne ich sogar, die Fuji X-S1. Leider hat sie dafür einen anderen Makel: Das Sucherbild friert während des Fokussierens für eine Viertelsekunde oder so ein. Bei sich schnell bewegenden Motiven ist das leider ein absolutes no-go.

Veröffentlicht am 28.02.2014 19:08:42 GMT+01:00
THOMAS LEHNER meint:
Hallo,

wenn Ihnen die Bildqualität sehr wichtig ist und es um bewegte Aufnahmen geht werden Sie um eine DSLR (noch) nicht herumkommen.
Das sprengt aber deutlich Ihren finanziellen Rahmen. Alles andere, und dabei ist es egal ob Kompakt oder spiegellose Systemkamera, wird immer ein Kompromiss bleiben.
Ich persönlich habe für Sport und Tierfotografie ein 70-200/2.8 bevorzugt. Kameras wie die Sony 77 oder die zweistellige Canon Serie sollte es dann schon sein.

Gruß tomtom

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.03.2014 11:19:58 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo Liewellyn709,
du hast mit deiner Ausführung den Nagel auf den Kopf getroffen.
Auch in meinem Umfeld gibt es Leute die egal mit welchem Kameratyp nur in der Vollautomatik unterwegs sind und sich als "Gelegenheitsknipser" wundern dass die Aufnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen.
Um mehr zu erreichen ist zuerst ein gewisses Basiswissen nötig damit die Zusammenhänge in der Technik was Blende, Verschlusszeit und ISO betrifft entsprechend umgesetzt werden können. Die Freistellung ist bei Landschaft und Architektur völlig unwichtig doch in anderen Bereichen erwünscht um ansprechende Resultate zu erzielen.
Die schon angesprochene Schärfe sollte stimmig sein, warum sonst wird diese in der 100 %-Darstellung vorgenommen.
Alles andere ist für den Mülleimer.
Zudem gibt es Leute die der Ansicht sind dass nur mit einer schweineteuren DSLR beste Fotos möglich sind doch das ist ein Trugschluss wenn derjenige hinter der Kamera unwissend darüber ist was da eigentlich passiert.
Hatte unlängst in einem Forum gelesen dass ein Hobbyist die Ursache für schlechte Fotos immer in der Kamera begründet sah. Zuletzt kaufte er sich eine Canon 1D aus 2007 für 1.000.- (aus 2.Hand und viel zu teuer) die damals um die 5.000.- gekostet hatte. Das ist eine professionelle DSLR, mit der die Resultate ebenfalls schlecht gewesen sind weil er damit aufgrund seines fehlenden Basiswissens nicht umgehen konnte. Bedienungsanleitung oder auf die Kamera zugeschnittenes Fachbuch lesen ist uncool. So wird das nie etwas und man bleibt auf dem Stand der sich nie ändern wird.
Dagegen ist es gut dass es andere Leute gibt die ihr Hobby ernst nehmen und sich dabei weiter entwickeln.

Veröffentlicht am 20.03.2014 11:20:54 GMT+01:00
Lukas meint:
http://www.ebay.de/itm/321356666479?ru=http%3A%2F%2Fwww.ebay.de%2Fsch%2Fi.html%3F_sacat%3D0%26_from%3DR40%26_nkw%3D321356666479%26_rdc%3D1

Veröffentlicht am 20.03.2014 11:21:32 GMT+01:00
Lukas meint:
www.ebay.de/itm/321356666479?ru=http%3A%2F%2Fwww.ebay.de%2Fsch%2Fi.html%3F_sacat%3D0%26_from%3DR40%26_nkw%3D321356666479%26_rdc%3D1

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2014 18:12:14 GMT+02:00
Stevie meint:
Den Makel der A5000 mit den wenigen Objektiven kann man umgehen. Einen LA-EA2 davor und schon passt Sony A und der Phasen-AF ist auch an Bord. Was fehlt ist der Stabi, aber bei den Belichtungszeiten für die rennenden Hunde dürfte das keine große Rolle spielen. Die A5000 ist einfach kleiner und leichter. Mit einen e-Mount-Objektiv geht die glatt als Kompakt-Kamera durch, was oft zu Aufnahmen verhilft. Man hat sie mit und man geht als "Touri" durch.
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Jüngster Beitrag:  04.06.2014

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